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Pesche

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  • Roller fahren Tunesien
    PescheP Pesche

    Ob mit oder ohne Führerschein für Roller kann ich nicht beantworten. Ich bin alles andere als ängstlich, aber ich würde es lassen. Auf meinen Trips mit Mietwagen kreuz und quer durch Tunesien fühlte ich mich in einer Blechkiste doch etwas wohler als auf einem Roller! 😉

    Pesche

    Tunesien

  • Hotels ohne Animation, langweilig?
    PescheP Pesche

    @vonschmeling

    Zu später Stunde oute ich mich jetzt auch noch als einen Animationsbanausen. Kann sein, dass ich auf diesem Gebiet nicht mitreden kann, weil die Herbergen die ich bevorzuge diese Dienstleistungen nicht anbieten. Gleichwohl ist es vorgekommen, dass ich mich unfreiwillig für kurze Zeit an solche Veranstaltungen verirrt habe. Ob ich die animierten Urlauber als verspielte Doofis oder eher klassisch anregungsaffin und bedürfnisorientiert, wie du so schön sagst, wahrgenommen habe, lasse ich mal offen. Da gehen die Meinungen betreffend Niveau diametral auseinander.

    Etwas ist mir jedoch in Diskussionen aufgefallen. Urlauber die zu Hause in Sportvereinen mehr oder weniger aktiv mitmachen, anstelle TV Konsumation regelmäßig Konzerte, Theater, Musicals, Zirkus und Kinos besuchen, haben eine wesentlich kritischere Haltung zu dieser Art Unterhaltung im gebuchten Hotel als Urlauber, die aus welchen Gründen auch immer, auf diese Freizeitgestaltungen verzichten müssen oder nur sporadisch solche Anlässe besuchen können und deshalb in den Ferien auch mit wenig zufrieden sind. Wobei auch hier gilt: Weniger ist mehr! 😉

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Rundreisen mit dem Mietwagen
    PescheP Pesche

    Du sprichst mir aus dem Herzen Stephan. Muss es wirklich eine organisierte Rundreise mit einem Mietwagen sein? Strecke, Sehenswürdigkeiten, Hotels -- alles schön vorgekaut. Vorwiegend in Ländern mit einer guten Tourismus Infrastruktur werden solche Touren angeboten.

    Deshalb mein Tipp: Gastland auswählen, entsprechende Reiseliteratur und Internet konsultieren und ab geht die Post. Mit wenigen Ausnahmen und abgestimmt auf die Flexibilität des Reisenden, ist jedes Land rund um die Kugel, vorausgesetzt die politische Situation lässt es zu, mit einem Mietwagen bereisbar.

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Was macht gerade für den Charme der Dominikanischen Republik aus?
    PescheP Pesche

    Was heißt schon: “Was macht den Charme der Dominikanischen Republik aus?” Jedes Land Mittel- und Südamerikas hat seinen eigenen Charme. Aber Charme haben alle. Vorausgesetzt man bereist das jeweilige Gastland auf eigene Faust, benutzt die gleichen, manchmal etwas gewöhnungsbedürftigen Verkehrsmittel wie die Einheimischen oder mietet eine noch einigermaßen fahrtüchtige Karre, meidet wie der ****** das Weihwasser die Weltweit Stereotypen Tourismus-Hochburgen und sucht den engen Kontakt mit der Einheimischen Bevölkerung. Nicht selten entwickeln sich Freundschaften, in denen der in unseren Breitengraden nicht so unwichtige Status keine Rolle spielt. Und man lässt sich verzaubern durch die landschaftlichen Schönheiten, die Kultur, Flora und Fauna, die Musik, so unterschiedlich sie auch ist, natürlich Speis & Trank und die Liebenswürdigkeit der dort lebenden Menschen. Sogar die ausgekochten Schlitzohren, die man allerdings abseits der Touristenpfade selten bis nie antrifft, bringen mich immer wieder zum Schmunzeln.

    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Der Unterschied im All-inclusive Bereich
    PescheP Pesche

    Hallo Armin

    Vorausgesetzt der Geldbeutel steht nicht an erster Stelle, noch ein kleiner Tipp:

    Auf AI oder Halbpension verzichten und die Mahlzeiten in Lokalitäten einnehmen, die vorwiegend von der einheimischen Bevölkerung frequentiert werden, die die schmackhafte und vielseitige andalusische Küche zu schätzen wissen. Wer allerdings am frühen Abend essen gehen möchte, der wird in typisch andalusischen Restaurants, häufig vor verschlossenen Türen stehen. Was abends um sieben Uhr noch wie eine verschlossene Garage wirkt, öffnet erst um 9 Uhr seine Pforten und entpuppt sich nicht selten als vorzügliches Speiserestaurant. Erst gegen 10 oder 11 Uhr, vor allem an Wochenenden, trudeln die Andalusier ein -- Bon provetsche! 😉

    Gruß
    Pesche

    Costa del Sol

  • Wohin sollen wir nur Fliegen?
    PescheP Pesche

    Wenn das so weitergeht, ist der Juli vorbei und unser guter BillyJack immer noch am suchen! Aber keine Bange, ich hätte dann noch einige Tipps für einen Winterurlaub! 😉

    Pesche

    Partyurlaub

  • Pauschal oder individuell??
    PescheP Pesche

    Wir fahren in der Regel mit Pauschal/Individuell kombiniert am besten. Unglaubliche Schnäppchenangebote, vorausgesetzt man ist Terminlich flexibel, machen es vielmals möglich. Mit anderen Worten: Wir buchen eine einwöchige Pauschalreise mit Flug, Hotel/Frühstück und Transfer Flughafen-Hotel-Flughafen an eine bestimmte Destination. Rückreise in Absprache mit dem Reiseunternehmen aber in zwei, drei oder mehr Wochen.
     
    Vor Ort organisieren wir dann bei einem einheimischen Vermieter einen Mietwagen. Nicht selten kann der Preis bis zu 50% gedrückt werden. Reine Verhandlungssache! Nach einer Woche geht es dann los. Kreuz und Quer durch das Gastland. Unterkunft und Verpflegung ohne Reservierungen wo es uns gefällt. Tipps die man in keinem Reiseführer findet, erhalten wir immer wieder von Einheimischen. Am letzten Tag Abgabe Mietwagen an der Pauschalreisedestination und bei Bedarf noch eine Nacht im Pauschalreisehotel mit organisiertem Transfer zum Flughafen.
     
    Auf diese Weise haben wir vorwiegend Südamerika, Asien und Afrika bereist. Die eingesparten “Fränkli”, Euros und Dollars & Co sind dann leider bei Speis & Trank wieder draufgegangen. 😱 Bei dieser Reiseart ist es von Vorteil, wenn man nebst Englisch, Kenntnisse der Landessprache des Gastlandes besitzt.

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Alkohol auf Reisen?
    PescheP Pesche

    @Dylan

    Hallo Thomas

    Obwohl ich mich bereits aus diesem Thread abgemeldet habe, muss ich dir nachträglich noch herzlich danken für das anregende Stillleben, mit oder ohne Rahmen. Was wäre Cuba ohne Rum von weiß bis braun, Zigarren, die einmalige Musik und wenn die tropische Sonne auf das Haupt brennt, ein oder mehrere kühle servezas. salud!! 😉

    Gruß
    Pesche

    Fun - Forum

  • Alkohol auf Reisen?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Mit Genugtuung stelle ich fest, dass ich mich mit vielen Usern in bester Gesellschaft befinde. Die wenigen, die in mir einen Alkoholiker sehen, kann ich beruhigen. Den von chriwi erwähnten Alkoholismus-Selbsttest habe ich mit Bravour bestanden und meine Leberwerte sind im grünen Bereich. Ein kluger Mann sagte mal: “Der Genuss etwa, der in einem Glas Wein liegt, ist Teil meiner Lebenskultur”. Dieser Philosophie kann ich mich hundertprozentig anschließen. 😉

    Ich wünsche allen einen oder mehrere genussvolle Urlaube im Jahre des Herrn 2010 und verabschiede mich aus diesem Thread mit meinem Lieblingszitat von Wilhelm Busch: “Das Trinkgefäss so bald es leer, macht keine rechte Freude mehr!“ 😘

    Pesche

    Fun - Forum

  • Alkohol auf Reisen?
    PescheP Pesche

    Ich habe mich schon in verschiedenen Threads als Genießer geoutet. Nicht zuletzt auch als kulinarischen Genießer, der eine entsprechende Tranksame zu schätzen weiß. Allen Unkenrufen zum Trotz, bestelle ich im Flieger zum Apéro anstelle des obligaten Wassers, mit oder ohne “Blöterli”, einen Gin Tonic und anschließend zum Essen ein oder zwei Fläschchen Wein. Selbstverständlich darf als Beilage zum abschließenden Kaffee ein Cognac nicht fehlen. Bei längeren Flügen werde ich manchmal vom Durst geplagt, den ich ich dann mit einem oder mit zwei kühlen Bier lösche.

    An der Feriendestination im Gastland geht es dann im gleichen Sinn und Geist weiter. Wobei ich, soweit möglich, die herrlichen Flüssigkeiten von wenig über mittel bis hochprozentig aus einheimischen Gewächsen bevorzuge.

    Obwohl ich meinen Gaumen nur so lange beglücke, wie es meine Genussnerven mit Vergnügen zulassen und ein unkontrolliertes Hineinschütten von Alkoholika für mich reine Barbarei bedeutet, sagte mir kürzlich ein überzeugter Abstinent und kulinarischer Banause kurz und bündig: Du bist ein hoffnungsloser Fall und ein ALKOHOLIKER! 😱

    Zerknirscht stelle ich jetzt die Frage: Bin ich ein Alkoholiker? ❓

    Pesche

    Fun - Forum

  • Transsibirische Eisenbahn
    PescheP Pesche

    Hallo Helga

    Meine Frau und ich haben dieses “Reisli”, etwas erweitert vor einigen Jahren unternommen. Genau genommen mit der Bahn von Bern HB via Basel, Frankfurt, Dresden, Warschau, nach Moskau. Ab Moskau mit der Transsib nach Irkutsk, Ulan Ude, Ulan Bator nach Peking. Und ab Peking via Shanghai, Kanton nach Hongkong. Die gesamte Bahnreise von insgesamt 15’000 Bahn-km dauerte mit “Stop-Over” in Moskau, Irkutsk, Ulan Bator, Peking, Hangzhou, Shanghai und Kanton rund fünf Wochen.

    Ab Moskau allerdings nicht mit 5- Sterne Komfort wie du es mit dem “Zarengold” erleben wirst, sondern mit dem 0- Sterne Linienzug “Rossija” von Moskau nach Peking. Gleichwohl stelle ich diesen Erlebnisbericht von Moskau nach Peking in diesen Thread. Wobei der “Rossija” im Mittelpunkt steht. Zwischen dem “Zarengold” und dem “Rossija” bestehen Welten. Und das in jeder Beziehung!

    Bekannte von uns schwärmten damals von dem, zwischen Moskau und Peking verkehrenden Luxus-Sonderzug. Der Sonderzug, resp. die Kreuzfahrt auf Schienen bot jeden erdenklichen Luxus. An Bord standen dem Gast nebst einem privaten Abteil ein umfangreiches Service- und Unterhaltungsprogramm zur Verfügung. Und man ist unter sich! Mit anderen Worten: 99,9% der Gäste sind Touristen aus dem Ausland! Es werden viele Sprachen gesprochen -- nur nicht Russisch!! Der Zug wird während den Stopps in den Bahnhöfen von schwer bewaffneten Polizisten bewacht, die grimmig dafür sorgen, dass keine Einheimischen die Bahnpassagiere in ihrem goldenen Käfig belästigen. Und wer weiß, vielleicht begegnet euch unterwegs der “Rossija” mit seinen etwas illustren Passagieren!

    Wir haben uns bewusst für einen Linienzug / 2. Klasse mit 4-Bett Abteilen entschieden und keine Minute bereut. Unvergesslich die Erlebnisse im “Rossija”. Ein Samowar auf dem Gang lieferte rund um die Uhr heißes Wasser für die Zubereitung von Kaffee oder Tee im Abteil. Viele Einheimische kochten in unserem Wagon in den Nachbarabteilen auch ihre Mahlzeiten. Die frischen Landprodukte aus der Region wurden von Bauernfrauen während den Stopps an den Bahnhöfen den Bahnkunden angeboten. Nur noch ein kleines Problem tauchte auf. In unserem Wagen gab es nur zwei Toiletten. Ein Toilettenraum mit Waschgelegenheit war jedoch geschlossen: Grund: Lagerraum für Schmuggelware! Auch die Sauberkeit in den Waschräumen ließ etwas zu wünschen übrig. Dreimal täglich boten Angestellte im spartanisch eingerichteten Speisewagen den Fahrgästen warme Speisen an. Abenteuerlich auch die täglichen Trips von unserem Wagon in den Speisewagen via die klappernden nicht ganz ungefährlichen Übergänge zwischen den einzelnen Wagons. Die Küche sollte man nicht unbedingt inspizieren! Ein Gourmet-Menu musste man auch nicht erwarten. Ist aber kein Problem: Spätestens in Peking kann man das bei einem exzellenten chinesischen Mehrgang-Essen nachholen. Mit kleinen Geschenken -- Kugelschreiber, Taschenlampen, Taschenmesser, CH-Schokolade (Werbegeschenke meiner Arbeitgeber-Firma) etc. war man König. Fast jeder Wunsch wurde vom freundlichen Bahnpersonal erfüllt. Trotz Alkoholverbot im Speisewagen, erhielt ich jeden Tag ein kühles Bier oder eine Flasche süffigen Wein “als Beilage!” zu den akzeptablen Speisen und nicht zu verachten, anstelle eines eigenen Schlafsackes frische Bettwäsche.

    Die Fahrt inmitten von den aufgestellten Einheimischen und die Kontakte zu mitreisenden Mongolen und Chinesen war ein einmaliges Erlebnis. Wir wurden praktisch permanent zu unseren russischen Mitreisenden eingeladen und erlebten eine unglaubliche Gastfreundschaft. Für Abstinenten allerdings nicht zu empfehlen! Nebst deutsch, englisch (zu später Stunde auch “Mattenenglisch!" und manchmal auch etwas französisch oder spanisch, haben wir uns mit Händen und Füssen verständigt. Und mit Wodka anstoßen kann man in jeder Sprache!

    Ich habe viele Fotos aus dem fahrenden Zug geschossen. Leider waren die Wagonfenster immer wieder stark verschmutzt. Schmunzelnd haben unsere einheimischen Mitpassagiere zugeschaut, wie ich, bewaffnet mit einer kleinen Leiter aus dem Zug und einem Schwamm, jeweils an den Bahnhöfen unser Abteilfenster von außen reinigte!

    Die Mongolei mit ihren stolzen Bewohnern hat uns beeindruckt. Dieses herrliche Land würden wir gerne einmal während einigen Wochen bereisen. Ich glaube, bevor die Kinder laufen lernen, beherrschen sie bereits das Reiten. Lediglich mit der angebotenen Stutenmilch bei einer Nomadenfamilie in einer Yurte hatte ich einige Mühe. Aber die Gastfreundschaft ist heilig -- also Augen zu und runter damit!

    An der Grenze zwischen der Mongolei und China war für uns der Wechsel der Fahrgestelle, bedingt durch den Spurwechsel ein Highlight. Unglaublich welche Schwerarbeit die zierlichen chinesischen Arbeiterinnen leisteten. Lediglich die Grenzformalitäten bereiteten uns etwas Mühe. Ich weiß nicht mehr wie viele Dokumente wir ausfüllen mussten. Das ganze Prozedere dauerte etwa zehn Stunden. Streckte man mal den Kopf aus dem Abteil, wurden wir von den sonst so freundlichen Provodnitsas (Zugbegleiterinnen), jetzt nervös, unterstützt von noch nervöseren Grenzbeamten hässig angeschnauzt. Dann, nach einer endlosen Zeit, Gelächter im und um unseren Wagon. Die Provodnitsas und die Beamten genehmigten sich einen Drink und luden uns dazu ein. Des Rätsels Lösung: Der Deal mit der Schmugglerware im geschlossenen Waschraum war zur Zufriedenheit aller Beteiligten abgeschlossen. Und einer Weiterfahrt nach Peking stand nichts mehr im Wege. Doch, kurz vor Peking blieben wir auf offener Strecke für einige Stunden stecken. Nichts ging mehr. Wir mussten zur Kenntnis nehmen, dass in China Güterzüge mit erster Priorität behandelt werden.

    Die abenteuerliche Weiterfahrt mit den Chinesischen Bahnen von Peking nach Hongkong habe ich auch noch in bester Erinnerung, aber das ist eine andere Geschichte!

    Ich wünsche euch ein erlebnisreiches Bahnreisli, das auch im “Zarengold” mit Sicherheit nie langweilig wird.

    Gruß
    Pesche

    Sonstiges Asien

  • Wer beherrscht Spanisch?
    PescheP Pesche

    Mal abgesehen von un, uno, una und serveza & Co, wird man als männliches Wesen, vorausgesetzt man ist nicht in weiblicher Begleitung, in lateinamerikanischen Ländern vielmals mit nachstehender Situation konfrontiert:

    Episode an der Rezeption in einem Hotel:

    Meine Frage: Haben sie ein Zimmer frei? Darauf der Rezeptionist: “sin o con?“ (mit oder ohne?) Ich antworte: “Naturalmente con aire acondicionado“ (selbstverständlich mit Klimaanlage). Darauf der Rezeptionist: “està claro -- pero sin o con mujer?“ (das ist klar -- aber mit oder ohne Frau?)

    Etwas habe ich vor Jahren während meinen beruflichen Tätigkeiten in Südamerika und weiteren Kontinenten nicht verstanden und verstehe es heute immer noch nicht. Auch wenn ich eine Fremdsprache lupenrein spreche, werde ich immer wieder abrupt mit den Worten unterbrochen: “Ah, sie sind Schweizer und Berner!!“ Diese Sprachbanausen -- Einheimische und Landsleute haben keine Ahnung von einem gepflegten Akzent!! 😱

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Mauritius oder Malediven???
    PescheP Pesche

    @Lexilexi

    Also ich habe nach intensiven Studium vor Ort herausgefunden, dass man nicht in allen von dir erwähnten Ländern die gleiche Muttersprache spricht und die Eingeborenen eine gewisse Mühe bekunden meinen gepflegten Berner Dialekt zu verstehen, geschweige denn zu erlernen. Gilt aber auch für meine Landsleute in der Schweiz! 😱
     
    Um aber auf deine Frage zurückgekommen, verweise ich auf Wikipedia. Die Unterschiede betreffend Landschaft, Kultur, Transportmöglichkeiten, die Lebensweise der einheimischen Bevölkerung, hautnah miterlebt und nicht zuletzt die Köstlichkeiten von Speis & Trank machen jedes Land rund um die Kugel einmalig und faszinieren mich, soweit ich es schon mal bereist habe, immer wieder aufs neue. Meine individuellen Eindrücke und die unterschiedlichsten Erlebnisse würden locker mehrere Bücher füllen. Ob es allerdings interessiert, sei dahin gestellt. Deshalb lassen wir es. Abschließend nur noch etwas aus meiner Erfahrungskiste:

    Länder und Destinationen, die von vielen Besuchern vorwiegend negativ bewertet wurden, entpuppten sich immer wieder als wirklich lohnenswerte Ziele, vorausgesetzt man ist echt an Land und Leuten interessiert und man passt sich den Landesgepflogenheiten an!

    Und noch etwas: Wenn eine Reisefachfrau oder ein Reisefachmann von Geheimtipps spricht, die von den großen Touristenmassen noch nicht entdeckt wurden, trifft man dort mit Sicherheit auf unzählige Landsleute und hin und wieder sogar auf den Nachbarn aus heimatlichen Gefilden!! 😉

    Pesche

    Sonstiges Asien

  • Mauritius oder Malediven???
    PescheP Pesche

    Hallo

    Lexilexi schreibt: ... aber letztendlich ist es nicht viel anders, als viele andere urlaubsdestinationen (dom.rep., venezuela, mexiko, barbados, um nur mal ein paar zu nennen, die wir besucht haben) ...

    Das sehe ich schon etwas anders. Vorausgesetzt, man interessiert sich nicht nur für das Hotel und um das Hotel herum, unterscheiden sich diese Länder in jeder Beziehung wie Tag und Nacht. Zugegeben, wenn man allerdings nur an einem Strandurlaub interessiert ist, spielt es außer den Kosten wirklich keine Rolle welches Land man bevorzugt.

    Pesche

    Sonstiges Asien

  • Venezuela aktuell?
    PescheP Pesche

    Hallo kleinerhorz

    Ich habe mich schon mehrmals, auch in diesem Thread als Fan von Venezuela geoutet. Als Individualreisender stören mich die Stromausfälle nicht sonderlich. Die Herbergen und Kneipen auf dem Festland die ich bevorzuge, sind nebst dem Anschluss an das staatliche Stromnetz auch mit Dieselgeneratoren ausgerüstet.
     
    Venezuela deckt 70 Prozent seines Strombedarfs aus den Kraftwerken an dem Stausee „Guri“ im südlichen Bundesstaat Bolivar, die ich vor Jahren auch geschäftlich besucht habe. Das Klimaphänomen habe eine Dürreperiode in Venezuela verursacht -- „Guri“ sei überlastet, argumentiert der gute Chávez. Das stimmt so nicht!

    Die Krise ist leider hausgemacht. „Guri“ hat bei normaler Auslastung genügend Wasser für drei Dürrejahre, höre ich von Spezialisten für Energietechnik an der Universität Simon Bolivar in Caracas. Das Problem ist, dass die Regierung in den letzten Jahren nicht in alternative Kraftwerke (Öl- Gas- Wind und Sonne) investiert und die bestehende Infrastruktur nicht gewartet hat.

    Ein besonders abschreckendes Beispiel ist das Gaskraftwerk Planta Centro im Bundesstaat Carabobo, das statt geplanter 2000 Megawatt nur 700 Megawatt bereitstellt. Seit einigen Jahren wird versucht, eine der Turbinen zu reparieren. Die Heizöl- und Gaskraftwerke, nach der Wasserkraft zweite wichtige Stromquelle Venezuelas, sind so heruntergekommen, dass sie 2008 gerade noch 62 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität lieferten. Venezuela gehörte im Bereich der Stromversorgung bis Mitte der neunziger Jahre zur internationalen Spitze. Heute ist das Land diesbezüglich auf einem Niveau mit Ländern der Dritten Welt.

    Gleichwohl wird Venezuela eines meiner Lieblingsreiseziele bleiben. Und bezüglich Kreta stimme ich dir zu: “Die Insel Kreta steckt die Isla locker in die Tasche. Aber nur die Isla! 😉

    Pesche

    Südamerika

  • Venezuela aktuell?
    PescheP Pesche

    Hallo wemsel

    Herzlichen Dank, dass du mir noch viel Spass in Venezuela wünschst und den Rat, gut auf mich aufzupassen. Obwohl ich immer mit einem kalkulierten Risiko unterwegs bin, werde ich zukünftig noch besser auf mich aufpassen. In Venezuela allerdings kein Problem, ganz im Gegensatz zu Bern. Wenn ich zu später Nachtstunde in der Stadt unterwegs bin, habe ich immer ein mulmiges Gefühl. Es vergeht keine Woche ohne dass unbeteiligte Passanten zusammengeschlagen und ausgeraubt werden. 😱

    PS
    Und ob du es glaubst oder nicht, ich fliege nicht nur wegen der “Spezialität” nach Venezuela. Auch der 15 jährige Rum Santa Teresa hat es mir angetan. Und noch einiges mehr!! 😉

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    Südamerika

  • Venezuela aktuell?
    PescheP Pesche

    Hallo wemsel

    Kurz und bündig. Wenn gewisse “Touris”, aus welchen Gründen auch immer, Venezuela und die “Isla” nicht mehr besuchen, hat es mehr Platz für Urlauber die dieses Land lieben. Und dazu gehört nun mal auch Speis & Trank! Deshalb mein Tipp einer Spezialität. 😉

    Pesche

    Südamerika

  • Venezuela aktuell?
    PescheP Pesche

    Hallo elke3

    Schmunzelnd habe dein Statement: “Der Tourismus nimmt immer mehr ab, die wenigen Urlauber bleiben in ihren Hotels, was auch verständlich ist. Es gibt auch kaum noch Lokale, die abends geöffnet haben“ -- zur Kenntnis genommen.

    Wenn sich der Tourismus auf der „Isla“ in diese Richtung entwickeln sollte, werde ich dieses Inselchen wieder in mein Programm aufnehmen. Anschließend an einen Trip auf eigene Faust kreuz und quer durch das Festland von den Anden bis zum Urwald, ist dann Erholung von den Strapazen auf der „Isla“ angesagt.

    Abends sitze ich dann in irgend einer Spelunke inmitten von Einheimischen und diskutiere mit ihnen über Gott und die Welt und natürlich auch über "böse Buben!" und über Stromsperren. Betreffend Stromsperren zwar etwas zerknirscht, war ich doch vor Jahren an Großprojekten für die landesweite Stromversorgung beteiligt. Solche Gespräche sind selbstverständlich nur in Begleitung einer oder mehreren gut gelagerten Flaschen Rum und einer oder mehreren handgerollten Zigarren möglich. 😉

    Und als Krönung eines gelungenen Urlaubes, hin und wieder das Lieblingsgericht eines Berners Namens “Pesche“ und vielen Venezolanern: “Hallacas“. Zubereitet mit Hühner- Rind- und Schweinefleisch und vielen weiteren Zutaten. Die Füllung wird mit einem Maisteig umkleidet und in Bananenblätter eingeschlagen. Schmeckt herrlich und allein schon ein Grund, dieses herrliche Land wieder zu besuchen! 😘

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  • AI- oder Selbstversorger- Urlaub
    PescheP Pesche

    Ich habe mich schon in verschiedenen Threads als AI Banause geoutet. Wir schätzen kleine Hotels und Restaurants, in denen Speis & Trank nicht nur Schlagworte sind und der Chef oder die Chefin in der Küche das Zepter schwingen.

    Gleichwohl kommt es vor, dass wir uns für einige Wochen in ein Haus oder ein Appartement einmieten, wenn uns ein Ort begeistert, die Sonne scheint und es zu Hause stürmt und schneit. Nebst den kleinen Restaurants genießen wir jetzt auch unseren Selbstversorger-Urlaub.

    Für die Küche ist meine Frau zuständig! 😘
    Für den Keller mit jeweils zu den Speisen passenden edlen Tropfen bin ich zuständig! 😉

    Diese klare Arbeitstrennung hat seinen Grund!
    In der Küche bin ich ein Hindernis und stehe nur im Weg, sagt meine Frau.  😱   Aber außerhalb der Küche, respektive am Esstisch entfalte ich meine Geschmacksnerven in höchster Vollendung. Von der Kocharbeit habe ich keine große Ahnung. Das muss ich leider zerknirscht zugeben. Aber ich besitze die seltene angeborene Gabe, die exzellenten mit Raffinesse zubereiteten Menus aus aller Welt meiner Frau als solche zu erkennen und auch entsprechend zu würdigen. Zugegeben, die Rundgänge meiner Frau durch die Küchen und die Gespräche mit den Köchen in unseren kleinen Restaurants sind nicht weit von Industriespionage entfernt. Aber es lohnt sich. Leider auch für meinen Bauch! 😞

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Händler am Strand
    PescheP Pesche

    Ketzerische Frage:

    Was gibt es schlimmeres als aufdringliche Strandverkäufer und Beachboys?

    Antwort:

    Von Einheimischen abgeschirmte Hotelstrände. Sorry, aber ich unterhalte mich lieber mit manchmal etwas schlitzohrigen Strandverkäufern und Beachboys über Gott und die Welt und erhalte nicht selten Informationen, die in keinem Reiseführer enthalten sind, als mit meckernden Gästen.

    Pesche

    Tunesien
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