Es wäre wünschenswert und nützlich, würde sich nur zu Wort melden, wer auch was zu sagen hat
Zum Thema korpulente Flugpassagiere: man kann ja anderen schwerlich zumuten, von solchen Zeitgenossen, und das meine ich keinswegs abwertend, denn auch mein Mann ist einer jener, eingequetscht zu werden. Deswegen versuchen wir immer, eine 3-er Reihe für uns zu bekommen beim Checkin.
Condor, LH, Turkish u.a. bieten immer mehr die Premium Economy an, die ca. 100 Euro pro Person und Strecke mehr kostet, aber doch weit unter Businesstarifen liegt. Man hat bemerkt, dass kaum noch Firts Class gebucht wurde und deutlich weniger Business Class, sodass ein Umdenken auch rein ökonomischen Zwängen der Airlines geschuldet war und nicht nur eine immer dicker werdenden Bevölkerung.
Wenn man zu günstigen Tarifen fliegt, buchen wir uns meistens 3 Sitze, das ist seltsamerweise oft die billigste Variante, bequem zu fliegen und andere nicht zu belästigen. Den Tipp hatten wir mal von einem Condor-Agent. Als Name tragen sie dann den eigenen Nachnamen ein und als Vorname das Kürzel "EXST". Das ist dann für alle das Signal, dass dieser Sitz de fakto frei bleibt und nur aus Gründen der Bequemlichkeit mit gebucht wurde
Das ist ein beliebter Trick besonders bei Billigairlines und sehr günstigen Flügen. Ich wundere mich immer, wie wneig davon Gebrauch machen. Condor macht das übrigens ähnlich, weil sie noch nciht alle ihre Fliefer auf die PREMIUM Class umgerüstet haben: man kriegt dann dafür halt 1 Sitzplatz mehr reserviert...!
te6ko
Beiträge
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Erfahrungen mit Premium Economy bei TUIfly? -
Rollstuhlservice in AntalyaGeierlein:
..... Dazu kommt, dass mein Lauf- und Stehvermögen immer schlechter wird und z.Zt. so gerade 10 Meter bzw. eine Minute anhält, Nur sind es von der Tür bis zur ersten Sicherheitsschleuse schon 10 Meter......Ich habe in Antalya schon so oft den Rolliservice genutzt und noch nie Probleme gehabt, weder mit Condor, noch mit Sunexpress oder anderen Exoten. Allerdings sind die Airports und Services ja nun wirklich nciht für alle Wehwehchen und Gebrechen der Urlauber zuständig
Wir haben halt so unser Anspruchsdenken, was andere, besonders im Ausland, nicht teilen können oder wollen. Sie sagen einem frech isn Gesicht: wenn man physisch nicht mehr in der Lage sei, zu urlauben oder zu reisen, müsse man halt daheim bleiben...! Wir können doch nicht andauernd andere auffordern, uns unser Leben zu erleichtern, oder? Da sollte man dann schon in Deutschland bleiben und urlauben, wir haben ja auch gute Strände und Berege sowieso. Da kann man dann auch jedweden Service ordern, den man will, so what?Schliesslich sind doch "die anderen" nicht schuld an unserem Handycap? Das scheinen wir gern und oft zu vergessen. Organisieren muss man sich schon selbst noch. Und wer das nicht mehr kann, der muss halt umdenken lernen.
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Rollifahrer in Hurghada ???STOP* Ich befürchte, zum Thema Rollis und Service an Airports bzw. in Aircrafts gibt es zu viele Missverständnisse. Zur Beförderung sind per internationaler Gesetzgebung erst einmal ALLE Airlines grundsätzlich verpflichtet. Allerdings behalten sich viele vor, nur eine begrenzte Zahl von Behinderten an Bord zu nehmen, sie begründen dies mit Sicherheitsbedenken. Hat man einen entsprechenden SBA mit % und Kennzeichen, kann/soll man den Rolli-Service der Airlines ordern für Start und Landung, denen man seine anerkannte Behinderung meist erst einmal nachweisen muss. Die Regeln und Vorschriften besagen z.B. bei Landungen: der Service bezieht sich NUR auf den Transport vom Flugzeug zum GEPÄCKBAND, wo man dann seinen eigenen Rolli (wieder) in Empfang nehmen kann und eigenständig sich bewegt. Genauso sehen es die Bestimmungen beim Abflug vor. Einen Mobilitätsservice, der uns von Bahnen oder Strassen/Parkplätzen abholt, den gibt es leider (noch) nicht und wäre stets Kulanzsache und vereinbarungskonform. Man kann den Rolli-Service auch beim Abflug lediglich beanspruchen vom Check-In-Schalter, wo man seinen eigenen Rolli ja kostenfrei aufgibt, bis ins/ans Flugzeug.
Ich werde auch in FRA oft bis zur Bahn rüber gefahren oder im Ausland bis zum Taxi, aber das ist reiner "Good-Will" des Bediensteten und meist nur mit dem Wink eines Trinkgeldes von mindestens 5 (in der Türkei verlangen sie sogar 10 und mehr dafür...) EURO zu bewerkstelligen
Ich sag's ja immer: unser Anspruchsdenken macht die Welt komplizierter, als sie ist.
Man muss dann halt Kompromisse finden und schliessen und man sollte auch mal einen Gang runterschalten und sich in Bescheidenheit üben. -
Rollstuhlservice am Airport Hurghada.... Chaos hoch dreiNun ja- es kann doch immer mal was schiefgehen, mein Gott, sind doch alles nur Menschen. Ich denke, wir haben uns ein Anspruchsdenken angewöhnt in Deutschland, mit dem andere (besonders im Ausland) nicht klarkommen. Wenn man sicher sein will, sollte man behindertenfreundiche Airlines wählen wie Lufthansa oder Condor usw. und weniger "Exoten"
Dennoch: ich breche mal eine Lanze für den Wheelchair-Service weltweit, der für gewöhnlich überall besser ist, als in Deutschland, weil man dort bezahlte Assistenten hat, während es hier viele Ehreanwmtliche machen oder andere Zufallsposten, die dann freilich (wie in Frankfurt) immer "wenig Bock" und noch weniger Motivation zeigen. -
Rollstuhlservice am Airport Gran CanariaMan muss sich halt kümmern....selber kümmern und sich nicht immer nur auf andere verlassen. Ich bestelle mir den Rolli-Service z.B. immer selber und wenigstens 48 Stunden vor Abflug. Ich lasse mir das dann auch von den Airlines exakt bestätigen, damit ich einen Nachweis besitze. Bei Landungen wende ich mich vorher an die Stewardessen, die dann den Service vorab nochmals einfordern über Funk. Sonst kann es wirklich sein, dass man umsonst wartet. Ansprechpartner sind immer die Airlines.
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Probleme mit Beinen bei zu langem Warten am Landeflughafen in TunesienNEIN! Weder bei einer Airline, noch bei einem Airport liessen sich solche "Sonderregelungen" beantragen bzw. erwirken. Im Ausland sieht man das mit den Behinderten und ihren Reisegelüsten oft ein wenig ironisch und negativ, so nach dem Motto: "sollen sie doch daheim bleiben, wenn sie's nicht mehr können..."! Ich hab so was alles schon erlebt, leider. Da fehlt halt das gewisse Verständnis. Wir sind hierzulande doch recht verwöhnt, weil man uns Behinderten doch quasi jeden Wunsch erfüllt. Dies weckt ein Anspruchsdenken, was nicht alle so teilen, auch und schon gar nicht im Ausland. In Frage käme nur die Ablichtung seines Schwerbehindertenausweises (ohne den geht nämlich faktisch gar nix) und die Anfrage bei der Airline nach Service "WCHR" bzw. "WCHS". Erstere könnten noch Treppen allein steigen, letztere nicht mehr. Aber: aufgepasst! Es gibt Airlines, die nur bedingt Behinderte befördern bzw. nur eine geringe Anzahl. So könnte es sein, wenn man viele "Sonderwünsche" äussert, dass es dann heisst: sorry...no way...! Aber mit den Emails zwecks Wheelchair-Service hat es bei mir z.B. bislang bei fast ALLEN Airlines immer gut geklappt, es sollte nur wenigstens 48 Stunden vor Abflug angemeldet worden sein. Ich mach das grundsätzlich immer selbst und verlasse mich da auf niemanden. Ich hab den Service schon welt weit genutzt, von Hongkong bis Singapur, Bangkok, Dubai und sonstwo. Am schlechtesten ist der Service in der Tat in FRANKFURT, besodners beim Abflug, aber irgendwie geht es dort auch immer. MFG
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Leih-RollstuhlWarum eigentlich Rollis ausleihen? Heutzutage hat man doch meist schon 2 dieser Exemplare daheim. Davon soltle der eine ein Leichtgewicht sein und mehr so ein Transportrolli. Den könnte man dann leicht verstauen und kosten würde er ja sowieso nichts, so what? So eine Art "Anspruchsdenken" hatte ich bisher lediglich im Kinderforum RehaKids vorgefunden....! Ein bisschen Bescheidenheit wäre sicher angebracht.
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Parken am Flughafen FrankfurtDylan:
Wieso gehört sich das, dass das Parken für Menschen mit Behinderungen kostenlos sein soll? Worauf baut diese Rechtsansicht?Menschen mit Behinderungen wird eine Parkmöglichkeit eingeräumt, die gewisse Vorzüge hat: z.B. breitere Parkflächen, vereinfachte Zugänge und günstigere Legungen zu Ein- und Ausgängen.
GENAU! BINGO! Dieses Anspruchsdenken wird tatsächlich immer schlimmer und unerträglicher. Obwohl auch ich teilweise Rollifahrerin bin, würde ich mir das doch nciht erdreisten, nur noch Ansprüche an den Rest der Welt zu richten, so als seien diese für mein Handycap verantwortlich, Man sollte froh sein, dass in Deutschland so viel getan wird fr+ür unsereinen und vielleicht etwas mehr BESCHEIDENHEIT an den Tag legen
