@lalopez8 OK, die geplante "Runde" ist machbar, aber ich würde das selbst nicht so fahren, und ich empfehle das sicher auch nicht für Ersttäter. Für die geplante Runde sollte wohl etwa eine Woche mehr zur Verfügung stehen. Der aktuelle Plan erinnert mich etwas an Europa-Reisen in einer Woche. Nachfolgend Bemerkungen zu einzelnen Tagen:
3. Tag: SF - Monterey - Morro Bay: Diese Strecke kann man laut Google Maps in einer Fahrzeit von 4 Std 30 Minuten "abhaken", entlang der Küste über die CA-1 kommt noch eine Stunde dazu. Die Zeiten in Google Maps sind realistisch, und sie berücksichtigen auch die Geschwindigkeits-Limiten - es sind aber immer nur Fahrzeiten. Für mich macht es keinen Sinn, das in einem Tag abzufahren. Auch wenn da Monterey eingetragen ist, werdet Ihr kaum etwas davon mitbekommen.
Als Minimum braucht es eine Übernachtung in Monterey, damit für den Big Sur Abschnitt bis Morro Bay genügend Zeit bleibt. Kommt in Monterey zum Beispiel noch Whale Watching und/oder ein Aquarium-Besuch dazu, dann sollten es zwei Übernachtungen sein.
Im Tread-Titel wird die Westküste erwähnt, dann ist es sicher kein Fehler, sich entlang der Küste genügend Zeit zu nehmen. Der Strand prägt eben auch den Life-Stile in Kalifornien. Für die Fahrt entlang dem Big Sur siehe die >Tourismus-Infos der Handelskammer Big Sur
5. Tag: LA Los Angeles kommt zu kurz, lohnt sich der lange Weg dahin für nur einen Tag?
6. - 7. Tag: LA - Joshua Tree NP - Las Vegas. Für den Joshua Tree NP würde ich keinen Tag investieren. Für mich ist jeder andere Nationalpark mit Bäumen im Namen weit interessanter. Die Varianten "auf dem Vorbeiweg" würden mehrere Stunden Umweg bedeuten, macht für mich wenig Sinn. Einen überzähligen Tag würde ich wohl für einen Besuch des Muir Woods NM abzweigen.
(7.) - 8.-9. Tag: Las Vegas Diese Übernachtungen sind aktuell für die teuersten Tage des Wochenendes geplant.
10. – 11. Tag: LV - Kingman - Seligman - Grand Canyon / Wanderung Wenn Ihr eine Wanderung im Grand Canyon plant, dann solltet Ihr jedenfalls noch am Anreisetag zum Besucherzentrum fahren, und euch durch die Ranger individuell beraten lassen. Das Besucherzentrum schliesst um 17 Uhr - das heisst, dass auf der aktuell geplanten Anreiseroute keine Abstecher drin liegen. Die Anreisevariante ab Kingman ist realistischer.
14. – 15. – 16. Tag: Lake Powell - Bryce Canyon NP / Zion NP Für beide Nationalparks solltet Ihr jeweils zwei Übernachtungen planen. Wie schon erwähnt auch beim Zion NP, wo man für die interessanten Wanderungen nur mit dem Shuttle-Bus hineinfahren kann. Viele der "Spar"-Varianten, die hier im Forum empfohlen wurden, überzeugten mich nicht. Zwar reicht es immer fürs Abfahren von Aussichtspunkten, aber ich frage mich, warum man dafür so weit fahren sollte. Auch im Bryce Canyon NP verpasst man viel, wenn man sich die Zeit für Wanderungen nicht nimmt.
Wie Strubi86 das schon vorgeschlagen hat, würde ich den Abschnitt Death Valley / Yosemite NP streichen und diese Tage anderweitig verplanen. Rückflug entweder ab Las Vegas. Oder alternativ ein Flug von Las Vegas nach San Francisco.
Im Thread >Kurztrip von Las Vegas sind Varianten für eine Tour ab Las Vegas beschrieben, da könnten Bausteine für die weitere Planung dabei sein.
Ich empfehle, alle Orte und Begriffe zur Route hier im USA-Forum im Suchfeld einzugeben. Die Suche ist jetzt gut brauchbar. Um die Auswahl einzuschränken, gebe ich gelegentlich zum Suchbegriff noch eine Jahreszahl ein.
Walter
Walter_Z
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Rundreise Westküste 3 Wochen -
Flugzeiten LA - LV und SF - LA??@Franzi5678 Auch ich denke, dass die geplanten Umsteigezeiten jedenfalls reichen, auch für die beiden Varianten beim Rückflug. Ich habe hier im Forum für selbst gebuchte Anschlussflüge jeweils eine Umsteigezeit von mindestens 3 Stunden vorgeschlagen. Horror-Szenarien kann man sich immer ausdenken - aber die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr den Anschluss verpasst, ist minimal.
Ich empfehle, in beide Reiserichtungen jeweils vor der Abreise das Online-Check-In für beide Flüge zu machen, und den Ausdruck der Online-Tickets mitzunehmen. Für den Rückflug könnt Ihr diese Online-Tickets im Hotel am Computer ausdrucken.
Wenn bei der Gepäckaufgabe beide Tickets vorgewiesen werden, dann kann das helfen, dass dort kombinierte Koffer-Banderolen für beide Reise-Etappen ausgedruckt werden. Ihr müsst aber jedenfalls selbst danach fragen, zum Beispiel an einem Service-Schalter der Fluggesellschaft.
Bei der Hinreise müsst Ihr bereits in Los Angeles alle Einreise- und Zoll-Formalitäten in die USA erledigen. Zuerst bei den Grenzbeamten, die den Pass kontrollieren, die Fingerabdrücke abnehmen und ein Foto machen. Danach nehmt Ihr die Koffer vom Gepäck-Band und erledigt die Zoll-Formalitäten, Ihr geht also durch den roten oder den grünen Zoll-Ausgang. Wenn am Koffer die Banderole bis Las Vegas vorhanden ist, dann kann man danach diese Koffern beim Ausgang des Zolls an Angestellte der Fluggesellschaft übergeben. Die Koffern werden dann zum Anschlussflug nach Las Vegas gebracht.
Falls keine Banderole bis Las Vegas vorhanden ist, müsst Ihr die Koffern selbst zu den Check-In-Schaltern des Anschlussflugs mitnehmen. Im internationalen Terminal sind Gratis-Gepäckwagen vorhanden.
Falls für den Rückflug eine Koffer-Banderole für beide Etappen vorhanden ist, dann muss man sich beim Umsteigen in Los Angeles nicht mehr um die Koffern kümmern. Ich melde mich im Transit-Flughafen jeweils bei einem Check-In Schalter meiner Fluggesellschaft, dort werden meist die Gepäckschein-Nummern notiert.
Falls keine Banderolen bis Wien vorhanden sind, müsst Ihr die Koffern selbst an der Gepäckausgabe in Los Angeles entgegennehmen und dann zum Check-In-Schalter des Rückflugs mitnehmen. In den nationalen Terminals sind die Gepäckwagen kostenpflichtig.
Walter -
1.mal Mietwagen-richtige WahlIch empfehle, einen Smartphone-Halter mit Schwanenhals mitzunehmen, mit Befestigungs-Klemme für die Lüftungsschlitze. Die Saugnapf-Befestigung an der Frontscheibe ist zum Beispiel in Kalifornien verboten. Dazu ein separates USB Ladekabel für in den Wagen, und schwarzes Isolierband (Plastik-Klebeband), um das Kabel zu befestigen.
Walter -
Südwesten in 18 Tagen@stefan901 sagte:
... Glaubt Ihr eigentlich, wir fahren eher zu viel Kilometer und zu lange Strecken oder passt das?
VGMeine Antwort Ja / Ja / Nein betrifft speziell auch die folgenden Tage:
02.06.: dein Plan erfordert 7 Stunden reine Fahrzeit laut Google. Für Skywalk - Guano Point schätze ich bis zu 3 Std, du kannst den Ablauf da wenig beeinflussen. Beim Schlenker über die alte Route 66 solltest du 2 Stunden zur Fahrzeit dazurechnen, sonst fährst du besser gleich über die Autobahn. Allgemein solltest du alle Tage mit genügend Reserven für weitere Zwischenhalte planen, und auch so, dass du spätestens um 18 Uhr beim Hotel ankommst. In den USA nimmt man das Abendessen früh ein. Falls du nach 21 Uhr essen willst, dann musst du rechtzeitig die Öffnungszeiten anschauen. Fastfood's sind vielerorts durchgehend offen.
06.06.: der Tag ist definitiv überladen.
13.06.: das hat wenig mit der Realität zu tun. Das Whale Watching kann man nicht im Vorbeifahren abhaken, dafür braucht es wohl eine Übernachtung in Monterey. Und für die Fahrt entlang dem Big Sur ab Monterey solltest du nicht nur die Google Map-Zeiten addieren. Setzt etwas Vorbereitung voraus, weil an der kurvigen Strasse die richtige Ausfahrt schnell verpasst ist. Falls die Zeit fehlt, fährst du wohl besser über die Autobahn.
Zum Grand Canyon: Für den Erstbesuch schlage ich vor, zwei Übernachtungen bei Tusayan (oder im Park) zu planen. Ich habe das >auch hier begründet. Wie bei den anderen Nationalparks lohnt es sich, noch am Ankunftstag zum Besucherzentrum zu fahren, um dort von den Rangern persönliche Tipps zu erfragen.
Es lohnt sich, die Routenplanung mehr zu konzentrieren, wie von Strubi86 vorgeschlagen. Zwei Tage mehr Urlaub werden auch helfen, solange du dich damit nicht noch mehr verzettelst.
Im Thread >Kurztrip von Las Vegas sind Varianten für eine Tour ab Las Vegas beschrieben, da könnten auch Bausteine für deine Planung dabei sein.
Mit dem knappen Zeitbudget könnte auch eine Flug Las Vegas – San Francisco (oder in Gegenrichtung) Sinn machen.
Für die An- und Abreise lohnt es sich, Varianten durchzuspielen. Wenn die Tour in San Francisco startet, dann kann das für die Anpassung an die lokale Zeit ein Vorteil sein. Nach meiner Erfahrung hilft es, wenn ich schon am Tag der Ankunft, und dann auch am nächsten Tag möglichst lange im Freien am Sonnenlicht unterwegs bin. In San Francisco passt das gut ins Sightseeing-Programm. Bevor du die Flüge buchst, solltest du ausserdem auch die Hotelpreise konsultieren, weil der Saison-Verlauf und auch lokale Events die Preise stark beeinflussen.
Zur Frage nach dem Hopi Cultural Center: Vor über 30 Jahren stand in einem Reiseführer, dass im Hopi-Gebiet Führungen gemacht würden, da war auch eine Telefonnummer dabei. Als ich damals in der Gegend war, rief ich dort an, die Antwort war aber definitiv, dass keine Touren möglich waren. Seither habe ich die Möglichkeiten im Hopi-Gebiet leider nicht mehr verfolgt, aber dank deinem Reiseplan kommt das auch in meine Liste für eine nächste Reise.
Walter -
Rundreise machbar?Ich würde mir diese Fahrt (ab Las Vegas?) mit dem Wagen nicht antun.
Schau dir die Flüge von Las Vegas nach San Francisco mal an, mit Alaska Airline oder Southwest Airlines durchaus bezahlbar. Beim Preisvergleich musst du darauf achten, ob das Gepäck dabei ist. Du fliegst ab Las Vegas einige Stunden früher ab als die Eincheckzeit ab SFO ist.
Walter -
Erbitte Hilfe - 2020 Yellowstone und Co.Meine ersten Reise zum Yellowstone startete ich in Seattle. Seither war ich da auf verschiedenen Strecken unterwegs, auch in beiden Richtungen. Speziell empfehle ich die Route über Portland und den "Northwest Passage Scenic Byway". Auch ich denke, dass dein aktuelles Budget von 14 Tagen sehr knapp ist für die Reise von oder nach Seattle.
Mein Vorschlag: Plane vorerst deinen Besuch im Yellowstone- und im Teton-Park, dann kannst du erst richtig abschätzen, was noch zusätzlich drin liegt. Die Angaben findest du hier im USA Forum, gebe im Suchfeld den Suchbegriff "Yellowstone Unterkunft" ein. Du findest hier viele Antworten auf deine Fragen, und auch die Routen im Park und viele Unterkünfte sind beschrieben. Über das Suchfeld findest du auch Informationen zu vielen weiteren Tourismus-Zielen, die Suchfunktion liefert jetzt gute Resultate. Ich gebe manchmal zusätzlich eine Jahreszahl ein, um die Suchresultate einzuschränken.
Wenn ich eine Yellowstone-Reise plane, dann versuche ich immer, drei Übernachtungen in einer Unterkunft beim Old Faithful zu reservieren. Du hast für 2020 wohl eine gute Chance, etwas zu reservieren, weil Xanterra die Reservationen erst am 1.Mai 2019 freischaltet. Bei den anderen Unterkünften im Park hatte ich nie eine Chance, etwas zu reservieren, aber für 2020 hast du ja noch Zeit, alle Informationen anzuschauen.
Zu den Flughäfen
Salt Lake City war ursprünglich meine erste Wahl. Letztmals startete ich eine Fahrt zum Yellowstone Park von da im Oktober 2011, Umsteigen und Einreise-Formalitäten in Chicago. Nach Ankunft in SLC übernachtete ich in der Nähe des Flughafens und übernahm den Mietwagen am nächsten Tag. Ich fuhr dann noch bis Jackson Hole, das war trotz Zeitumstellung gut zu machen.
Inzwischen kann man direkt aus Europa nach Denver fliegen, mit Lufthansa, und jetzt im Sommer auch mit Edelweiss ab Zürich. Reist man aus Europa an, ohne in den USA umzusteigen, dann erspart das die Unsicherheit, dass eine lange Wartezeit bei der Einreise die Weiterreise verzögern könnte. Die Zufahrt zum Yellowstone Park ist ab Denver etwa einen Tag länger als ab Salt Lake City. Zum Beispiel eine erste Tagesetappe bis Casper, und am nächsten Tag über Sheridan, US14 – Burgess Junction - Alt-US14 bis Cody.
Cody hat einen Flughafen mit Direktflügen ab Denver und Salt Lake City. Die Flüge von United könnten wohl auch mit Flügen der Lufthansa-Gruppe kombiniert werden. Die Auswahl an Mietwagen ist in Cody sicher kleiner als in Denver oder SLC.
Auch Jackson Hole hat einen Flughafen. Ich denke, dass beim Anflug die Aussicht in die Tetons-Berge sensationell ist. Ein Flug ab Salt Lake City spart wenig Zeit, ein Flug ab Denver ist wohl interessanter. Auch da könnte die Auswahl an Mietwagen begrenzt sein.
Bei meinem letzten Flug nach Seattle übernachtete ich während der ersten Nacht beim Flughafen. Ich fuhr gleich nach dem Einchecken im Hotel mit dem Light Rail zum Zentrum für ein erstes Sightseeing, und den Wagen übernahm ich dann am nächsten Tag beim Flughafen. Die nächsten Übernachtungen buchte ich dann in der Umgebung der Space Needle. Seattle macht für mich nur dann Sinn, wenn man sich auch Zeit fürs Sightseeing lässt. Die Anreise via Seattle und das Sightseeing (vor allem auch im Freien!) hilft jedenfalls besser bei der Anpassung an die lokale Zeit als eine lange Autofahrt im Wagen. Im Vergleich bietet Denver wohl weniger Gelegenheit fürs Sightseeing zu Fuss.
Der Flughafen Portland liegt nahe bei der Stadt. Nur wenige Flüge aus Europa. Flüge mit Umsteigen in den USA machen wenig Sinn für die Reise zum Yellowstone Park.
Walter -
ESTA GenehmigungBitte beachte auch die Mitteilung, die oben auf der referenzierten offiziellen Seite angezeigt wird: Neu gibt es keine "Online" Antwort mehr auf deinen ESTA-Antrag.
Bitte spare dir hier deinen Einwand, wenn du in der Vergangenheit sofort die Bestätigung erhalten hast. Nochmals: Aktuell gibt es keine "Online" Antwort mehr.
Mein Rat: Wenn du "nächstens" ein neues ESTA brauchst, dann mache den Antrag sofort. Das ESTA kostet 14$ und ist 2 Jahre gültig. Auch wenn dein Hotel noch nicht bekannt ist, und der Flug noch nicht gebucht ist: Trage ein Hotel ein, und eine dazu passende Flugnummer. Reisepläne können sich in den zwei Jahren der ESTA Gültigkeit immer mal wieder ändern, daran wird deine Einreise nicht scheitern.
Noch ein Grund, deinen neuen ESTA Antrag sofort zu stellen: Der aktuelle "Gouvernement Shutdown" könnte die Bestätigung deines ESTA Antrages auch verzögern. Bitte achtet darauf, ich sagte: "könnte".
Die Mitteilung, dass es auf den ESTA Antrag keine "Online" Antwort mehr gibt, fand ich in einem Reiseblog, der noch vor dem "Gouvernement Shutdown" veröffentlicht wurde.
Walter -
Westküste USA - Mögliche Routen@mb25 sagte:
... Denkt ihr, dass diese Tour in diesem Zeitraum möglich ist, ohne wirklich durchhuschen zu müssen? Wenn nicht, was würdet ihr auslassen? ...
Das "Alles und sofort" passt offensichtlich nicht in die wenigen Tage hinein. Als Alternative für den vorgegebenen Zeitrahmen habe ich unten meine Vorschläge aus dem Forum neu zusammengestellt. Kommentare zur Strecke siehe > hier.
1 Flug nach SFO -Ü in SFO
2 SFO -Ü in SFO
3 SFO -Ü in SFO
4 SFO mit Wagen: z.B. 49 Miles Drive, ev. auch Muir Woods NM -Ü in SFO oder Flughafen / Pacifica
5 Flug SFO -Las Vegas / Fahrt nach Kingman -Ü in Kingman
6 Kingman - Tusayan - Grand Canyon -Ü in Tusayan (oder GC Lodge)
7 Grand Canyon (Shuttlebus / zu Fuss) -Ü in Tusayan (oder GC Lodge)
8 Tusayan - (Lower) Antelope Canyon - Page -Ü in Page
9 Page – MV -Ü in MV (z.B. The View)
10 MV – Mexican Hat – Natural Bridges NM - Hanksville -Ü in Hanksville
11 Hanksville - Capitol Reef NP – Byway 12 - Bryce Canyon -Ü in Bryce Canyon
12 Bryce Canyon (mit Shuttlebus) -Ü in Bryce Canyon
13 Bryce Canyon – Mt Carmel Jct –Zion NP – Springdale -Ü in Springdale
14 Zion NP (mit Shuttlebus) -Ü in Springdale
15 Springdale – Las Vegas -Ü in Las Vegas
16 ev. Death Valley Tagesausflug -Ü in Las Vegas
17 Flug Las Vegas - Hawaii
Alle Flüge innerhalb den USA sind One-Way buchbar, auch San Francisco – Las Vegas. Möglicherweise rechnen sich auch Varianten mit Gabelflügen.
Walter -
Flughafenhotel eine Alternative in SFDieses Jahr hatte ich für Mitte April einen Flug nach San Francisco gebucht, ohne zuvor die Hotelpreise anzuschauen. So hatte ich verpasst, dass in dem Zeitraum das Film-Fest in San Francisco stattfand, auch noch drei Tage nach meiner Ankunft. Die Hotels im Zentrum und bei der Fisherman's Wharf hätten bis zum dreifachen der üblichen Preise gekostet.
Als Input für die Planung berichte ich hier über meine Erfahrungen mit den gebuchten Hotel-Alternativen. Dazu weitere Hinweise, die sich auf Fragen aus diesem Thread beziehen.
Hotel beim Flughafen:
Für die erste Übernachtung hatte ich ein Zimmer im Best Western Plus Grosvenor Hotel gebucht. Ich entschied mich für dieses Hotel, weil die Bewertungen für die benachbarten Holiday Inn Hotels nicht überzeugten. Das BW entsprach meinen Erwartungen, das Zimmer war renoviert und in gutem Zustand. Im Zimmer im obersten Stockwerk und auf der Eingangsseite des Gebäudes (= gerade Zimmernummern) hörte ich kaum Fluglärm, und auch keinen Strassenlärm.
Das Morgenessen war im Hotelpreis inbegriffen, wie bei BW üblich. Die Auswahl am Büffet war besser als der BW Durchschnitt, und ich konnte mich mit richtigem Geschirr und Besteck bedienen. Möglicherweise ist das in den BW "Plus" Standard?
Vom / zum Flughafen fährt jede halbe Stunde ein Shuttle-Bus. Keine Reservation notwendig, die Rezeption des Hotels orientierte mich beim Anruf vom Flughafen über Abfahrzeit und Beschriftung des Shuttles. Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Shuttle-Bus zum Flughafen, und von dort aus mit dem AirTrain zur Autovermietung Alamo.
Andere Hotelgäste fuhren mit dem Shuttle-Bus zum Flughafen, um dann von dort mit der BART-Bahn nach San Francisco zu fahren. Vom Hotel aus dauert das zum Beispiel zur Powell Street Station insgesamt etwa eine Stunde. Für die Rückfahrt ab der Fishermans Wharf zum Hotel ist ein Taxi eine gute Option (zumindest abends, wenn kein Stau zu erwarten ist).
Alternativ zur BART könnte man nahe beim Hotel auch einen Linienbus nach San Francisco nutzen, die Verbindungen werden in der Routenwahl von Google Map mit der ÖV-Option angezeigt.
Das Best Western liegt neben der Autobahn 101 etwas "im Abseits", es gibt da nur: Mehrere Hotels, im Best Western ein Restaurant fürs Abendessen und eine Bar. Beim Holiday Inn das Restaurant Houlihan's, zum Teil im Brasserie-Stil, auch eine Sport's Bar. Ein McDonald's, und eine Tankstelle mit Foods Shop. Siehe auch Street View in Google Maps, einfach die gelbe Figur auf die Strassen ziehen.
Südlich vom Airport findet man weitere Hotels, ebenfalls mit Shuttle-Bus. Die Auswahl ist dort grösser, aber die Preise sind generell höher.
Als mögliche Alternative zu einem Hotel beim Flughafen kann ich auch Pacifica empfehlen, ich übernachtete da mehrmals im Hotel Holiday Inn Express. Diese Variante "funktioniert" aber nur mit Mietwagen.
Hotel in San Francisco an der Durchgangsachse Lombard Street:
Für die nächste Nacht hatte ich im Hotel Cow Hollow Inn ein Superior Zimmer reserviert. Dieses Hotel verrechnet saisonal unterschiedliche Preise, aber keine Zuschläge für das Film-Fest.
Die Lombard Street ist die Hauptachse von der Stadt zur Golden Gate Brücke. Ich wollte jedenfalls in einem Zimmer abseits der Lombard Street übernachten, und konsultierte deshalb auf der Hotel-Webseite alle Zimmer-Beschreibungen, und zusätzlich auch viele Bewertungen. In einigen Bewertungen wird empfohlen, nach einem Zimmer abseits der Lombard Street zu fragen. Falls man aber nicht die richtige Zimmer-Kategorie gebucht hat, kann man das beim Einchecken wohl kaum noch beeinflussen.
Mein Zimmer lag wie gebucht abseits von der Lombard Street, aus dem Fenster konnte ich im Hintergrund die Golden Gate-Brücke sehen:
Die Zimmerausstattung war ok, das Modernste war der grosse Flachbild-TV. Der Einstellplatz in der Garage ist im Zimmerpreis inbegriffen. Das Morgenessen ist aber nicht eingeschlossen, nebenan im Restaurant Parma bekommen Hotelgäste Rabatt.
Das Hotel liegt in einer gehobenen Wohngegend im Marina Distrikt, anders als man das neben der lärmigen Strasse erwarten würde. In der Umgebung findet man einige Restaurants, falls man fürs Abendessen nicht weit gehen will.
Der Beginn der Fishermans Wharf kann zu Fuss in 30 Minuten erreicht werden. Ab der Lombard- oder der Chestnut- Street fahren Muni-Busse zur Umgebung der Fishermans Wharf.
Meine Empfehlung für die Anreise ohne Mietwagen zum Hotel: Mit der BART Bahn bis Embarcadero fahren, und von dort mit einem Taxi zum Hotel.
Fahrkarten für den ÖV:
Offenbar nur wenigen Touristen bekannt: Seit einigen Jahren ermöglicht die "Clipper"-Karte Fahrten mit unterschiedlichen ÖV-Betrieben der Bay-Region. Zum Beispiel mit den BART-Bahnen, auf allen Muni-Linien, und auch auf bestimmten Fähren. In den vergangenen Jahren brachte diese Karte nur wenig Zusatz-Nutzen für Touristen.
Nun will aber Muni möglichst viele Kunden davon abhalten, mit Bargeld zu bezahlen. Neu bezahlen Nutzer der Clipper-Karte kleinere Fahrpreise als bei Barzahlung. Auch die Muni-Tageskarten sind nun billiger, wenn diese auf die Clipper-Karte geladen werden. Auch bei BART werden jetzt tiefere Fahrpreise verrechnet, wenn man mit der Clipper-Karte bezahlt. Wer jetzt mit BART und Muni unterwegs ist, besorgt sich mit Vorteil eine Clipper-Karte.
Die Clipper-Karte für Erwachsene kostet 3$, diesen Preis kann man durch die Ermässigungen meist wieder einsparen. Die Karte kann im Flughafen gekauft werden beim Info-Schalter in der Abflug-Halle Level 3, nähe BART-Station. Die Karte ist auch in jedem Wallgreens-Geschäft zu kaufen.
Die Clipper-Karte funktioniert bei allen angeschlossenen ÖV-Betrieben wie eine Prepaid-Karte. An den Automaten eines beliebigen Betriebes (zum Beispiel bei BART) kann man Guthaben auf die Clipper-Karte "laden". Bei jeder Fahrt in einem der Betriebe wird dann immer der passende Betrag vom Guthaben abgebucht. Beim Umsteigen in ein Fahrzeug eines anderen Betriebes wird erneut ein Fahrpreis fällig, bei bestimmten Umsteige-Verbindungen wird ein Transfer-Nachlass berücksichtigt.
Für Fahrten mit BART oder mit Caltrain werden Distanz-abhängige Tarife von der Clipper-Karte abgebucht. Man legt die Karte bei der Eingangssperre auf das Clipper-Logo, und die Sperre gibt den Eingang frei. Am Ziel legt man die Karte bei der Ausgangssperre ebenfalls auf das Clipper-Logo. Der Fahrpreis wird abgebucht, das verbleibende Guthaben auf der Karte wird angezeigt und die Sperre gibt den Ausgang frei. Falls das Guthaben auf der Karte nicht reicht, muss man zurückgehen zu einem Add-Fare Terminal, um die Karte dort nachzuladen.
Für Fahrten mit Muni-Bussen und Muni-Trams muss man nur beim Einsteigen die Clipper-Karte auf ein Terminal halten. Der Fahrpreis wird abgebucht, und das verbleibende Guthaben der Karte wird angezeigt. In den unterirdischen Stationen der Muni-Trams (Metro) legt man die Clipper-Karte an der Eingangssperre auf das Clipper-Logo.
Achtung: In den Cable Cars gibt man die Clipper-Karte dem Schaffner. Dieser bucht dann mit einem Handgerät für jede Fahrt jeweils 7$ von der Karte ab! Man muss sich also rechtzeitig überlegen, wie viele Fahrten insgesamt mit den Cable Cars geplant sind.
Falls mehrere Fahrten mit dem Cable Car geplant sind, dann lohnt sich meist eine Muni-Tageskarte, die auch für alle Fahrten mit den Cable Cars gültig ist (aber nicht für Fahrten mit BART!). Die Muni-Tageskarten sind für 1 / 3 / 7 Tage erhältlich. Die Karton- "Passport" Version kann man im Flughafen beim Info-Schalter in der Ankunfts-Halle kaufen (nur Barzahlung). Diese Tageskarte muss vor Gebrauch für aufeinanderfolgende Tage aktiviert werden. Man muss sie beim Einsteigen vorzeigen, im Cable Car kommt der Schaffner vorbei.
Ich erwähnte bereits, dass die Muni-Tageskarten nun billiger sind, wenn diese auf die Clipper-Karte geladen werden. Beim "Muni Passport" für einen Tag ist der Preisunterschied erheblich. Die Tageskarten kann man an Add-Fare Automaten auf die Clipper-Karte laden. Zum Beispiel in den unterirdischen Stationen der Muni-Trams, aber nicht an den Automaten der BART Bahn. Auch in den Muni-Verkaufsstellen werden Tageskarten auf die Clipper-Karte geladen.
Das Laden von Tageskarten und anderen Abos auf die Clipper-Karte erfolgt unabhängig von der Prepaid-Funktion der Karte. Eine Tageskarte kann man nicht mit einem Guthaben kaufen, das zuvor auf die Clipper-Karte geladen wurde.
Auch wenn eine aktuell gültige Tageskarte auf der Clipper-Karte geladen ist, muss man bei jeder Fahrt mit einem Muni-Fahrzeug die Clipper-Karte beim Einsteigen auf ein Terminal halten. Das Terminal zeigt den letzten Gültigkeits-Tag an, ein allfällig vorhandenes Prepaid-Guthaben der Karte wird dabei natürlich nicht angeknabbert.
Walter -
Redwood National Park: wie kombinieren?Als Nachtrag einige Antworten zum Redwood Nationalpark - auch für alle, die sich für die Redwoods interessieren. Ich selbst besuchte die Redwood Parks auf zwei Touren entlang der Küste jeweils auf der Durchreise, und ich habe deshalb nicht alle Hotspots und Routen in den Parks selbst besucht.
Nach Beginn des 20. Jahrhunderts wurden im Gebiet der Redwood Parks mit privaten Spenden Waldgebiete gekauft, 1923 bis 1929 dann drei State Parks gegründet. Erst 1968 folgte der Redwood-Nationalpark, der 1978 und 2005 erweitert wurde. 1994 wurde die Verwaltung der drei State Parks und des Nationalparks zusammengefasst, aktueller Name: "Redwood National and State Parks".
Für eine gezielte Reise zu den Redwoods würde ich für den südlichen Teil der Parks mindestens einen ganzen Tag einplanen. Das bedingt zwei Übernachtungen bei den Parks, zum Beispiel zwei Übernachtungen in Klamath, oder je eine Übernachtung in Klamath und in Crescent City. Wie bei anderen (National-) Parks lohnt es sich, noch am Vortag eines der Visitor Centers zu besuchen, und sich dort persönlich beraten zu lassen. Die Ranger berücksichtigen die Vorstellungen und die Fähigkeiten der Besucher.
Während im Muir Woods NM einige Rundwege nahe beim Parkeingang starten, sind die Hotspots und Touren in den Redwood Parks weitläufiger verteilt. Beispiele im südlichen Teil: Lady Bird Johnson Trail, Cathedral Trees Trail, Fern Canyon. Mehr Planung braucht es für die Wanderung zur Tall Trees Grove (hin und zurück in 3 bis 4 Stunden), pro Tag werden dafür 50 Permits ausgestellt.
Im nördlichen Teil der Parks empfehle ich eine Fahrt über die "Howland Hill Road". Siehe mein Foto ganz unten und auch Street View in Google Maps: einfach die gelbe Figur auf die Strasse ziehen. In diesem Park-Teil befindet sich auch die "Grove of Titans", siehe das WEB - die Parkverwaltung plant einen Boardwalk, um die Tourismus-Schäden zu begrenzen.
Klima: Die Redwood Parks sind ganzjährig offen, gewisse Sperrungen sind aber möglich. Laut Webseite muss man vom Oktober bis April mit Regen und Stürmen rechnen, einzelne Fussgängerbrücken werden im Oktober entfernt. Bevorzugte Reisezeit demnach: Mai bis September.
Mögliche "Kombinationen":
Für die Fahrt ab San Francisco empfehle ich, mindestens zum Teil über den California 1 Shoreline Highway zu fahren. Macht aber nur Sinn, wenn man zu den Google-Fahrzeiten auch genügend Zuschläge rechnet.
Bei Fort Bragg: Dampfzug Skunk Train, fährt auch durch Redwoods.
"Avenue of the Giants" mit Redwood-Groves, und auch mit privat vermarkteten "Attraktionen". Unter anderem kann man an 3 Orten mit dem Wagen gegen Gebühr durch ein Baum-Tunnel fahren. Beispiel: "Klamath Tour Thru Tree".
Oregon Caves National Monument: Höhlen, die man mit Rangern auf geführten Touren erkunden kann. Der Rundgang führt teilweise durch enge Passagen, und man muss sich gelegentlich auch bücken. Recht interessant, aber bei weitem nicht so spektakulär wie die Carlsbad Caverns in New Mexico.
Walter

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Bezahlbares in Pismo Beach und Umgebung?Als Alternative empfehle ich Morro Bay, für die USA ist das ja noch "in der Nähe". Kleiner Fischereihafen an einer Bucht, gegenüber vom Morro Rock. Die meisten Hotels und Motels liegen oberhalb vom Hafen und abseits vom Highway 1. In Google Maps kannst du den Ort mit Street View erkunden, einfach die gelbe Figur auf die blau markierten Strassen ziehen.
Ich habe mehrmals im Hotel Comfort Inn Downtown übernachtet, man kann da Zimmer mit Sicht auf die Bucht und zum Morro Rock reservieren. Beim Embarcadero gibt es einige Restaurants, von den Hotels zu Fuss erreichbar. Beachte aber die Öffnungszeiten, die Amerikaner essen abends nicht allzu spät. Pismo Beach ist grösser, da sah ich auch ein Restaurant mit 24 Stunden-Betrieb.
Walter -
USA Westküste in 4 Wochen mit Kids (6 + 9 Jahre)Ich bin nie mit dem WoMo in den USA gereist. Ich kann deine erste Frage nur so beantworten: Die Tour ist mit einem Mietwagen (PW) gut zu machen.
Ich kann nicht beurteilen, ob die Tour auch mit dem WoMo machbar ist. Auf den WoMo Seiten kann man lesen, dass ein WoMo Fahrtag etwa 100 Meilen haben sollte, maximal bis zu 150 Meilen. Das ist nur ein Aspekt, warum Touren mit dem WoMo unterschiedlich zu planen sind im Vergleich Touren mit einem PW. Referenzen zum Thema WoMo habe ich bereits erwähnt.
Alternativer Vorschlag:
- Bis Las Vegas mit dem PW reisen und den Wagen dort zurückgeben.
- Rundreise mit dem WoMo ab/bis Las Vegas.
- Ab Las Vegas weiterreisen mit einem PW.
Der Ablauf einer solchen WoMo Rundreise ab Las Vegas könnte ähnlich sein, wie in meinem Vorschlag bei >Kurztrip von Las Vegas, aber: Nach Übergabe Womo noch z.B. bis Kingman fahren, und dort im RV-Park übernachten. Im MV Übernachtung im Gouldings RV-Park. Statt eine Übernachtung in Hanksville je eine Übernachtung im Bullfrog CG und im Fruita CG. Nach Bryce zwei weitere Übernachtungen im Zion CG.
Walter -
USA Westküste in 4 Wochen mit Kids (6 + 9 Jahre)Was du planst, ist für mich die klassische Tour im Westen. Die bin ich über die Jahre schon im Dutzend gefahren, in unterschiedlichen Varianten entweder ab Salt Lake City, und einige mal auch ab Denver. Zuletzt im Herbst 2016 hatte ich einen Schnäppchen-Flug nach/von Boston gebucht. Nach 2 Übernachtungen in Boston flog ich weiter nach Denver (separat gebucht). Ich übernachtete dort nahe beim Flughafen und holte am nächsten Morgen den Mietwagen beim Flughafen ab.
Für die Fahrt zum Yellowstone, für die Besichtigungen des Parks und der Umgebung rechne ich jeweils mindestens eine Woche. Falls möglich, reservierte ich eine Unterkunft beim Old Faithful, oder dann eben in West Yellowstone und Gardiner. Mindestens je eine Übernachtung in Jackson Hole und in Cody gehören immer dazu. Gebe hier im USA Forum oben im Suchfeld den Begriff Yellowstone ein, ev. auch mit einer Jahreszahl dazu. Du findest viele Hinweise, auch zu den Fahrstrecken.
Planung: Ich empfehle dir, den Reiseführer "USA der ganze Westen" von Hans-R. Grundmann zu lesen, der viele Planungs-Fragen behandelt, auch zu WoMo und Reisen mit Kindern. Viele Reiseziele werden samt Anfahrrouten beschrieben und bewertet. Siehe bei >reise-know-how.de. Der Reiseführer wird regelmässig aktualisiert. Für eine gute Übersicht in der Planungsphase empfehle ich zudem eine Karte, auf der dein ganzes Reisegebiet gezeigt wird. In den Zeiten von Google Maps nehme ich aber immer weniger Papierkarten auf die Reise mit.
Zur Reiserichtung: Beim Blick in die Klimatabellen erkenne ich keinen bedeutenden Unterschied. Die Hauptferienzeit für die Amerikaner beginnt um den Nationalfeiertag vom 4.Juli, ich persönlich würde daher eher mit dem Yellowstone-Teil starten. Ich selbst war da nie zur Hochsaison-Zeit, aber auch im September fand ich im Yellowstone Park nicht bei jeder Sehenswürdigkeit ohne Wartezeit einen Parkplatz. Falls man die Tour in San Francisco startet, dann verbringt man für die Besichtigungen in dieser Stadt immer auch einige Zeit im Freien. Für die Anpassung an die Zeitverschiebung kann das ein Vorteil sein, während man im Wagen eben nicht voll am Tageslicht ist.
Flüge: Non-Stop Flüge sind ganz klar mein Favorit (übrigens: ein "Direkt"-Flug kann auch einen Zwischenhalt bedeuten). Von Zürich nach San Francisco und zurück fliegt Swiss täglich. Nach Salt Lake City kenne ich keine Non-Stop Flüge ab/nach DE oder CH. Edelweiss fliegt Montags und Freitags Non-Stop von Zürich nach Denver und zurück. Auf den Buchungsseiten der Lufthansa-Gruppe kann man auch Edelweiss-Flüge buchen (z.B. Denver / Las Vegas / San Diego)
Auch Flüge mit Umsteigen in Europa sind eine gute Wahl. Zum Beispiel kann man mit LH täglich von Zürich via Frankfurt oder München nach Denver reisen (oder in die Gegenrichtung). Beim Umsteigen in Europa in Richtung USA muss ich mich beim Transit nicht um das aufgegebene Gepäck kümmern. Am Transit-Flughafen werden lediglich irgendwo vor dem Übergang zum Abflugbereich Pass und Flugschein kontrolliert, und es wird nochmals festgestellt, ob ich in die USA reisen darf (ESTA oder Visum).
Flüge mit Umsteigen in den USA sind die schlechtere Wahl (betrifft nur den Hinflug!). Für Flüge nach Salt Lake City muss man wohl in den USA Umsteigen. Beim ersten Flughafen in den USA muss ich immer alle Einreiseformalitäten erledigen, und beim Zoll muss auch alles Gepäck abgefertigt werden. Gleich beim Ausgang vom Zoll kann ich dann das aufgegebene Gepäck der Fluggesellschaft für den Weiterflug übergeben. Der Knackpunkt: Ich muss zwar jedenfalls irgendwo die ganzen Einreiseformalitäten durchlaufen. Das kann etwa eine Stunde dauern. Wenn ich Pech habe, könnten das aber auch mal 2 oder mehr Stunden sein. Wenn das am Zielflughafen ist, wars einfach Pech. Ist das am Transitflughafen, dann werden Passagiere mit knappen Anschlüssen vielleicht in der Kolonne nach vorne gelassen, aber ich kann den gebuchten Weiterflug auch verpassen. Hatte ich beide Flüge zusammen gebucht, dann werde ich ohne Mehrkosten auf den nächstmöglichen Flug umgebucht, das bedeutet aber immer auch Umtriebe.
WoMo: Zur Fahrt mit dem WoMo solltest du dich über den dem Suchbegriff "WoMo USA" auf den einschlägigen WoMo Seiten kundig machen. Und suche auch nach Reiseberichten von vergleichbaren Touren. Ich weiss nicht, ob Reservationen für das geplante Reisedatum noch möglich sind (für das WoMo und für die Standplätze). Gebe hier im USA Forum im Suchfeld auch den Begriff WoMo ein.
Walter -
Westküste Routenplanung@ceelllly Zur aktuell geplanten Route:
Für den "Umweg" über San Diego mit zwei Übernachtungen planst du recht viel zusätzliche Fahrzeit. Am Fahrtag LA – SD kannst du möglicherweise noch zum Point Loma oder zur Halbinsel Corona fahren (hängt auch davon ab, wie gross der Stau in der Umgebung von LA ist). Dann bleibt noch ein Besichtigungs-Tag in San Diego, lohnt sich der Umweg? Ich rede niemandem San Diego aus, aber es sollten dann auch für den Erstbesuch mindestens drei Übernachtungen sein.
Für die Fahrt von San Francisco nach Los Angeles empfehle ich für die erste Reise in Monterey zwei Übernachtungen.
Mein Alternativ-Vorschlag mit weniger Küste, im Forum habe ich bereits eine ähnliche Variante beschrieben. Den Schlussteil lasse ich offen, möglich sind Varianten mit Los Angeles oder San Diego:
30 Fr Flug nach San Francisco -Ü in San Francisco
31 Sa San Francisco -Ü in San Francisco
1 So San Francisco -Ü in San Francisco
2 Mo Flug SFO -Las Vegas / Fahrt nach Kingman -Ü in Kingman
3 Di Kingman - Tusayan - Grand Canyon -Ü in Tusayan (oder GC Lodge)
4 Mi Grand Canyon (Shuttlebus / zu Fuss) -Ü in Tusayan (oder GC Lodge)
5 Do Tusayan – MV -Ü in MV (z.B. The View)
6 Fr MV – Mexican Hat – Natural Bridges NM - Hanksville -Ü in Hanksville
7 Sa Hanksville - Capitol Reef NP – Byway 12 - Bryce Canyon -Ü in Bryce Canyon
8 So Bryce Canyon (vermutlich mit Shuttlebus) -Ü in Bryce Canyon
9 Mo Bryce Canyon – Mt Carmel Jct - Zion NP -Ü in Springdale
10 Di Zion NP (mit Shuttlebus) -Ü in Springdale
11 Mi Springdale – Las Vegas -Ü in Las Vegas
12 Do Las Vegas -Ü in Las Vegas
13 Fr ? -Ü in ?
14 Sa ? -Ü in ?
15 So ? -Ü in ?
16 Mo Los Angeles? -Ü in Los Angeles?
17 Di Rückflug ab Los Angeles?
Du kannst die Route als Baustein-Sammlung nutzen. Zum Beispiel kann ich mir vorstellen, die zwei Übernachtungen in Springdale zu streichen, und dafür wie du vorgesehen hast, vom Bryce durch den Zion NP nach Las Vegas zu fahren. Ich kann bezeugen, dass das möglich ist. Du fährst für die Fahrt vom Bryce Canyon nach Las Vegas über eine etwas interessantere Route. Von den Park-Highlights siehst du dabei aber kaum etwas, weil die Zufahrt immer mit den Shuttlebussen erfolgen muss.
Bemerkungen zu den (Gabel-) Flügen: Die Inlandflüge in den USA sind dank Konkurrenz auch als Einwegflüge bezahlbar. Das gilt speziell auch von/nach Las Vegas. Schau die Preise zum Beispiel mal bei Google oder bei den Fluggesellschaften an. Sehr gute Schnäppchen aus dem Newsletter der Fluggesellschaften sind meist nicht als Gabelflüge möglich. Deshalb stellte ich gelegentlich meine "Gabelflüge" selbst zusammen aus einem Retourflug Europa – USA, und einem separat gebuchten Inlandflug.
Walter -
Westküste Routenplanung@ceelllly sagte:
Vielen Dank für die Vorschläge.. ich werde sie mal mit meinen vorhandenen Notizen mixen und nochmal überlegen was ich weglassen kann
Mein Vorschlag: Suche hier im Forum eine dir zusagende Tour als "Baukasten", im Forum sind weitere Routen für drei Wochen zu finden. Deine Prioritäten kannst du auf einer konkreten Basis am besten berücksichtigen. Trage auch hier im Suchformular des Forums alle möglichen Reiseziele ein.
Yellowstone NP als Teil deiner Tour? Für mich ist das mit Gabelflügen durchaus realistisch, zum Beispiel Hinflug nach Denver, und Rückflug ab San Francisco. Das ist "meine" klassische Tour im Westen, die ich in unterschiedlichen Varianten gefahren bin, zum Beispiel auch ab Salt Lake City. Für den Mietwagen musst du wohl oder übel die "One Way" Gebühr einrechnen, bei nur drei Wochen würde eine Rund-Tour unnötige Verschiebungs-Tage wegfressen. Für die Fahrt zum Yellowstone und die weitere Umgebung rechne ich insgesamt etwa eine Woche. Auf der weiteren Route passen zum Beispiel drei Übernachtungen in Moab.
Walter -
Rundreise Westen USA - Anfänger@Alina1206: Auch ich bin der Meinung, dass du die Touren wie von dir geplant fahren kannst. Ich habe aber Zweifel, ob das dann auch erholsam wird. Hier meine Bemerkungen:
Weil ich mir Kalifornien ohne die Küsten und Strände nicht vorstellen kann, empfehle ich für erste Reise eine Route möglichst in Küsten-Nähe. Bereits ab San Francisco über den Cabrillo Highway 1, ab San Louis Obispo auf der 101 bleiben, und ab Ventura / Oxnard wieder auf dem Pacific Coast Highway 1. So kommt Ihr in Los Angeles auch am Santa Monica Pier vorbei. Es lohnt sich, auch mal einen Abstecher zu einem Beach zu machen, das läuft aber vielerorts nicht unter dem Titel "Baden" - unter anderem wegen den Wassertemperaturen. Falls Ihr bei einem der State Beaches eine Parkgebühr bezahlt, dann gilt diese am selben Tag auch für alle weiteren State Parks.
Monterey bietet mehr als einen Pit-Stopp, du solltest dort mehr als eine Übernachtung planen. Gebe hier im Forum im Suchfeld Monterey ein. Auch für die weiteren Zwischenstopps und Ziele auf der Route lohnt sich eine Suche hier im Forum.
Ich hoffe, dass du lässt dich nicht davon abhalten, eigene Recherchen über den Big Sur zu machen. Zum Beispiel mit dem Suchbegriff "Big Sur Video". Siehe auch: >Tourismus-Infos der Handelskammer, >State Parks, >State Beaches, >Beaches in Kalifornien. Falls dich etwas interessiert, dann merke dir auch, wo die Zufahrt ist. An der kurvigen Strasse kann man leicht die Abzweigung verpassen. Für den Big Sur würde ich einen Tag planen. Speziell hier solltest du nicht nur die Google-Fahrzeiten addieren.
Südlich vom Big Sur schlage ich eine Übernachtung im Bereich Morro Bay / Pismo Beach vor, und eine weitere Übernachtung wie vorgesehen im Bereich Santa Barbara / Ventura.
Im Forum wurde bereits erwähnt, dass es für die Nationalparks mindestens zwei Übernachtungen braucht. Nach meiner Ansicht gilt das auch für den Grand Canyon NP und den Bryce Canyon NP. Mit jeweils nur einer Übernachtung pro Park werden die Überführungstage zwangsläufig durch Besichtigungen angeknabbert (oder umgekehrt), und das kann hektisch werden. All die "Lösungen" mit nur einer Übernachtung überzeugen mich nicht. Warum solltest du so weit zu diesen Nationalparks fahren, um dann mal kurz vom Rand aus hinunterzuschauen?
Zu den Fahrzeiten: Ich würde alle Fahrten so planen, dass du spätestens um 18 Uhr beim Hotel ankommst. Und Fahrten über Land würde ich nach der Dämmerung jedenfalls meiden. In den USA nimmt man das Abendessen früh ein. Falls du nach 21 Uhr essen willst, dann musst du rechtzeitig die Öffnungszeiten anschauen. Denny's und Fastfood's sind aber vielerorts durchgehend offen. Ich mache übrigens keine Hotelbuchung, bevor ich weiss, ob ein Restaurant zu Fuss erreichbar ist.
Hier eine weitere Alternativ-Route ohne San Diego:
1 Flug nach San Francisco -Ü in San Francisco
2 San Francisco -Ü in San Francisco
3 San Francisco -Ü in San Francisco
4 San Francisco – Santa Cruz Boardwalk - Monterey / Carmel -Ü in Monterey
5 Monterey (Aquarium / Whale Watching usw) -Ü in Monterey
6 Monterey – Big Sur – z.B. Morro Bay -Ü in z.B. Morro Bay
7 Morro Bay –Santa Barbara -Ü in Santa Barbara
8 Santa Barbara – Los Angeles -Ü in Los Angeles
9 Los Angeles -Ü in Los Angeles
10 Los Angeles -Ü in Los Angeles
11 Los Angeles - Kingman -Ü in Kingman
12 Kingman - Tusayan - Grand Canyon -Ü in Tusayan (oder GC Lodge)
13 Grand Canyon (Shuttlebus / zu Fuss) -Ü in Tusayan (oder GC Lodge)
14 Tusayan – MV – The View -Ü in MV The View
15 Mexican Hat – Natural Bridges NM - Hanksville -Ü in Hanksville
16 Hanksville - Capitol Reef NP – Byway 12 - Bryce Canyon -Ü in Bryce Canyon
17 Bryce Canyon -Ü in Bryce Canyon
18 Bryce Canyon (–via Zion NP) – Las Vegas -Ü in Las Vegas
19 Las Vegas -Ü in Las Vegas
20 Las Vegas -Ü in Las Vegas
21 Rückflug ab Las Vegas
Ich empfehle, vor der ersten Reise in den Westen einen Reiseführer zu kaufen. In den Reiseführern von Hans-R. Grundmann werden viele Planungs-Fragen behandelt. Dazu werden die Reiseziele samt Anfahrrouten beschrieben und bewertet. Band "USA der ganze Westen", oder auch "USA Südwesten mit ganz Kalifornien". Siehe bei >reise-know-how.de. Diese Reiseführer werden regelmässig aktualisiert.
Walter -
Mit dem Surfliner von L.A. nach San DiegoDie Fahrt lohnt sich jedenfalls. Im Küstenbereich kann man (Morgen-) Nebel wohl nicht ganz ausschliessen. Ich empfehle, in den Vortagen die Webcams entlang der Küste zu beobachten, und die Fahrzeit eventuell anzupassen.
Schwierig zu sagen, wie die Züge im November ausgelastet sind. In der Coach-Klasse gibt es keine reservierten Plätze, theoretisch könnten die Sitzplätze alle besetzt sein. In der Business-Klasse werden die Plätze "reserviert". Das bedeutet aber nur, dass in jedem Zug nur so viele Business-Klasse Tickets verkauft werden, wie Plätze vorhanden sind. Ich empfehle, die Business-Klasse zu buchen, der Aufpreis lohnt sich jedenfalls. Ihr habt etwas mehr Sitz-Komfort und mehr Ruhe im Wagen, Kaffee und kleine Snacks während der Fahrt, und eine gute Chance auf Sitze auf der rechten Seite des Zuges. In LA ist eine Business Class Lounge vorhanden. Die Durchschnitts-Amerikaner, die Zug fahren, schauen meistens auf den Preis, wenige fahren in der Business-Klasse.
Die Tickets würde ich jedenfalls im Internet kaufen. Dann kannst du in einer beliebigen Amtrak-Station an einem Automaten deine Fahrkarten ausdrucken lassen. Du schiebst dafür die Kreditkarte ein, mit der du die Tickets bezahlt hast. An den Ticket-Schaltern habe ich auch schon Kolonnen gesehen, an den Automaten geht es jedenfalls schneller. Die grossen Gepäckstücke musst du für die Fahrt einchecken. Das Gepäck muss bis 45 Minuten vor Abfahrt am Gepäckschalter abgegeben sein, dafür musst du die ausgedruckten Fahrkarten vorweisen. Am Gepäckschalter habe ich keine Kolonnen gesehen. Wenn der Flyaway-Bus 2 Stunden vor Zugabfahrt in der Union Station ankommt, reicht das wohl mit genügend Reserve.
Walter -
San Fransico nach Las Vegas und NaturHier wird wieder einmal nach einer Route gefragt, die eigentlich eine bis zwei Wochen mehr Zeit verlangt. Zaubern kann ich nicht. Hier trotzdem ein Routenvorschlag, sollte gemäss Vorgabe nicht in Stress ausarten:
1 Flug nach San Francisco -Ü in San Francisco
2 San Francisco -Ü in San Francisco
3 San Francisco -Ü in San Francisco
4 San Francisco - Monterey -Ü in Monterey
5 Monterey (Whale Watching / Aquarium usw) -Ü in Monterey
6 Monterey - Sequoia NP -Ü in Sequoia NP (z.B. Wuksachi Lodge)
7 Sequoia NP -Ü in Sequoia NP (z.B. Wuksachi Lodge)
8 Sequoia NP ( - Calico) - Barstow -Ü in Barstow
9 Barstow – Oatman- Kingman -Ü in Kingman
10 Kingman - Tusayan - Grand Canyon -Ü in Tusayan (oder GC Lodge)
11 Grand Canyon (Shuttlebus / zu Fuss) -Ü in Tusayan (oder GC Lodge)
12 Tusayan – Lake Powell - Page -Ü in Page
13 Page (–via Zion NP) – Las Vegas -Ü in Las Vegas
14 Las Vegas -Ü in Las Vegas
15 Ab Las Vegas Rückflug
Meine Prioritäten, falls weitere Tage zur Verfügung stehen:
- Ab Monterey via Big Sur fahren, zum Beispiel bis El Paso de Robles, und dort übernachten.
- Weitere Übernachtung in / bei San Francisco, und mit dem Wagen zum Beispiel um die Bay fahren. Auch der 49 Miles Drive mit Golden Gate Park und Twin Peaks lohnt sich. Die zusätzliche Übernachtung könnte auch in Sausalito oder Pacifica sein.
Die langen Fahrstrecken könntest du dir auch sparen, siehe auch den Thread "Kurztrip von Las Vegas":
1 Flug nach SFO -Ü in SFO
2 SFO -Ü in SFO
3 SFO -Ü in SFO
5 Flug SFO -Las Vegas / Fahrt nach Kingman -Ü in Kingman
6 Kingman-Tusayan - Grand Canyon -Ü in Tusayan (oder GC Lodge)
7 Grand Canyon (Shuttlebus / zu Fuss) -Ü in Tusayan (oder GC Lodge)
8 Tusayan - Lake Powell - Page -Ü in Page
9 Page – MV – The View -Ü in MV The View
10 MV – Mexican Hat – Natural Bridges NM - Hanksville -Ü in Hanksville
11 Hanksville - Capitol Reef NP – Byway 12 - Bryce Canyon -Ü in Bryce Canyon
12 Bryce Canyon -Ü in Bryce Canyon
13 Bryce Canyon – Mt Carmel Jct – durch Zion NP – Las Vegas -Ü in Las Vegas
14 Las Vegas -Ü in Las Vegas
15 Ab Las Vegas Rückflug
Walter -
Debit oder Kredit@Schadih Wie bereits berichtet wurde, brauchst du für das Reservieren eines Mietwagens, oder für das Buchen eines Hotels üblicherweise eine Kreditkarte. Hier zuerst eine stark vereinfachte Beschreibung, wie eine Mietwagen-Reservation oder eine Hotelbuchung mit Kreditkarte ablaufen könnte:
1a Beim Buchen eines Mietwagens über einen Mietwagen-Vermittler, oder direkt bei einer Mietwagenfirma werden die Fahrkosten und die Versicherungskosten berechnet. Dieser Betrag wird dann üblicherweise auf der Kreditkarte "reserviert". Das bedeutet, dass der betreffende Betrag nicht mehr für weitere Einkäufe genutzt werden kann. Den Kreditkarten-Kunden werden die reservierten Beträge online meist nicht direkt angezeigt. Aber der Betrag, der im Karten-Konto noch für weitere Einkäufe und Zahlungen "zur Verfügung steht", wird in der Regel angezeigt. Dieser Betrag ist um die Summe der aktuell reservierten Beträge reduziert.
Wenn der Mietwagen über einen Mietwagen-Vermittler gebucht wurde, dann bucht der Vermittler einige Tage vor Mietbeginn den reservierten Betrag definitiv vom Kreditkarten-Konto ab. Falls direkt bei der Mietwagenfirma reserviert wurde, hängt der Abbuchungs-Zeitpunkt wohl auch von der vereinbarten Zahlungsart ab.
1b Bei Mietbeginn muss immer die Kreditkarte vorgewiesen werden, und die Mietwagenfirma "reserviert" auf dem Kreditkarten-Konto einen vorgegebenen Betrag, der die variablen Kosten der Miete abdecken soll, und weitere Summen für die Sicherstellung von allfälligen Beschädigungen am Wagen.
2a Bei einer Hotelbuchung über einen Vermittler oder direkt beim Hotel werden meist die Übernachtungskosten auf der Kreditkarte "reserviert". Abhängig von den Tarifbedingungen können auch die gesamten Übernachtungskosten, oder die Kosten für die erste Übernachtung auf der Kreditkarte bereits definitiv abgebucht werden.
2b Beim Einchecken im Hotel muss immer die Kreditkarte vorgewiesen werden. Das Hotel liest die Kreditkarte üblicherweise mit dem Kartenleser ein. Abhängig von den Tarifbedingungen können dann auch bisher reservierte Übernachtungskosten, oder Teile davon definitiv abgebucht werden.
Zu diesem Zeitpunkt "reservieren" viele Hotels vorgegebene Beträge für "zusätzliche Kosten" des Aufenthaltes: Zum Beispiel für Konsumation aus der Minibar, für Restaurant-Kosten, auch für kostenpflichtige Videos, und auch für alle Gegenstände aus dem Hotelzimmer, welche die Kunden nach Hause nehmen.
Mit der Debitkarte?
Auch in den haben USA nicht alle Kunden, die einen Mietwagen oder ein Hotelzimmer zahlen könnten, auch Zugang zu einer Kreditkarte. Bei einigen Mietwagenfirmen, und auch bei vielen Hotels kannst du deshalb auch mit Debit-Karten Reservationen vornehmen. Mit Google kannst du herausfinden, welche Mietwagenfirmen, und welche Hotels Debit-Karten akzeptieren. Einzelne Mietwagen-Vermittler werben damit, an vielen Orten der USA auch Mietwagen zu vermitteln, die auch mit Debit-Karte zu buchen sind.
Du musst dich aber immer bei der spezifischen Vermietungs-Station, oder beim Hotel erkundigen, ob die Reservation mit einer Debit-Karte möglich ist. Stichwort "Franchise": Gelegentlich sind Hotels oder Vermietungs-Stationen eigenständige Betriebe mit einer Lizenz für die Nutzung der betreffenden Marke.
Beim Aussteller deiner Debitkarte und bei deiner Bank musst du dich zusätzlich erkundigen, ob "Reservationen" möglich sind. Falls das auf deiner Debit-Karte möglich ist, dann bedeutet "reservieren" üblicherweise, dass der betreffende Betrag auf deinem Bankkonto gesperrt wird. Du kannst über alle aktuell gesperrten Beträge nicht mehr frei verfügen.
Bei einzelnen Banken werden Beträge, die eigentlich reserviert werden sollten, sofort vom Konto abgebucht. Falls deine Bank das so handhabt, dann musst du dich erkundigen, wie solche Beträge gegebenenfalls zurückgebucht werden. Ich vermute, dass das nur mit Umtrieben und Gebühren möglich ist.
Mein Fazit: Reservationen mit Debit-Karte sind grundsätzlich möglich. Umtriebe und Unsicherheiten sind aber grösser als mit der Kreditkarte. Deine Bank ist vermutlich keine Non-Profit Organisation, deshalb solltest du dich rechtzeitig über alle Kosten und Spesen orientieren.
Falls du dich für konkrete Erfahrungen interessierst, dann solltest du hier im Forum nachfragen, wer erfolgreich "Reservationen" per Debitkarte vorgenommen hat.
Walter -
Disney Orlando: Frage zu Tickets und mehr@jakobi sagte:
... dass viel Betrug mit den Tickets von Disney, Sea World & Co. gemacht wird. Tickets werden verkauft, Geld kassiert, aber Tickets nicht geliefert. Andere Betrugsmasche: Tickets zwar geschickt, aber gefälscht und somit keine Gültigkeit für die Parks.
Mögliche Alternative: Im Internet bestelle ich bei unbekannten Firmen nur via Paypal. Da habe ich die Möglichkeit, für unseriöse Lieferungen mein Geld zurückzubekommen. Wenn die Option Paypal nicht angeboten wird, dann lasse ich's eben bleiben...
Walter