Hallo,
ich als Betroffener kann aus meinen eigenen Erfahrungen nur sagen, dass sich in den letzten Jahren das Verhalten der Menschen gegenüber Behinderten schon geändert hat und es ist mehr Toleranz zu spüren. Trotzdem gibt es immer wieder Situationen, ob im Alltag oder auch im Urlaub, wo man sich schon diskriminiert fühlt.
Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass ich selbst mich auch geändert habe. Heute kann ich gelassener damit umgehen, fühle mich n icht mehr blossgestellt, wenn man mich "anglotzt" oder hinterhertuschelt und kann mich selbst auch mal über "meine Art" zu gehen lustig machen. Und genau DAS ist wichtig, sich selbst so zu akzeptieren, es als normal anzusehen, und damit wird der Umgang mit anderen "normalen" Menschen leichter.
Und denen, die sich wegen mir ********* fühlen, weil es manchmal etwas dauert, bis ich auch da bin, wo sie schon sind, begegne ich mit einem gewissen Gleichgültigkeit, dass sich evtl. doch so mancher damit vielleicht mal selbst Gedanken macht, ihr Verhalten mal zu überdenken. 
Aber...insgesamt fühle ich mich in keinster Weise schief angesehen 
In diesem Sinne....freu mich schon auf meine Ägypten-Urlaub..weil...der Weg ins Wasser ist zwar etwas beschwerlich...ABER..IM Wasser....bin ich flink wie ein Fisch....und die Strandbar erreiche ich auch IMMER, zwar nach den anderen...dafür geh ich aber nicht VOR den anderen

Xanti