preiswerte Parkmöglichkeiten
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Sorry - aber irgendwie finde ich diese Frage etwas seltsam
Ich bin in der Regel froh wenn ich überhaupt einen Parkplatz finde, und die besten findet man in der Regel in Parkhäusern, die meist preiswerter sind wie in D, ausserdem steht der Wagen da sicher! Und die sind überall angeschrieben. In einem Ort wie Jerez z.B. ist es so gut wie unmöglich einen Parkplatz zu finden ausser Parkhaus. Und wenn du am Stadtrand parkst wirst du dir nach vielen Besichtigungen und Laufen wahrscheinlich ein Taxi leisten - und wird es wieder teurer wie das Parkhaus in der Innenstadt!Sidona
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Hallo Anita,
wie immer ist das, was Sidona schreibt richtig. Wenn du in Granada die Alhambra besuchst, ist eine riesige (gebührenpflichtige) Parkanlage sozusagen am Eingang. Ich halte auch nichts davon, irgendwo weiter außerhalb zu parken und dann mit ÖNV/Taxi weiterzufahren, die Ersparnis ist nicht groß, wenn es denn überhaupt eine gibt. Wenn die Seite "Granadainfo" aktuell ist, kostet dort die Stunde 1,25€.
Das Gleiche gilt für Cordoba, Parkhäuser gibt´s in der Nähe der Altstadt. Natürlich kannst du auch da etwas weiter weg parken, lohnt sich in meinen Augen auch nicht wirklich.
In Ronda ist überhaupt nichts preiswert, aber auch hier gibt es einen riesigen Parkplatz hinter der Arena.
Wenn ich nicht eh schon in der jeweiligen Stadt übernachte und in der Paradorgarage stehe, habe ich es mir auch zur Gewohnheit gemacht, den Wegweisern zu den "aparcamientos" (?) zu folgen. Und ganz im Ernst: Ein paar Stunden kosten wirklich nicht die Welt, sprich das mögliche Einsparpotential hält sich in engen Grenzen.Gruß chepri
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Ich war in allen größeren Städten Andalusiens und habe noch nie fürs Parken bezahlen müssen. Mit etwas Geduld findet man abseits in den Nebenstrassen immer noch eine Lücke wo man kostenlos parken kann. Dann auf dem Stadtplan die Strasse ankreuzen, damit man sicher sein Auto wiederfindet. Auf diese Art und Weise haben wir sogar noch nette Bars kennengelernt, die wir auf normalem Wege nie gefunden hätten... ;-)))))
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Hi,
ja so hab ich es früher auch gemacht, bis ich "versuchsweise" (unter "sanftem" Druck meiner Beifahrerin) mal der Beschilderung zu einem Parkhaus gefolgt bin. Seither gibt es für mich nichts anderes mehr, von Kleinstädtchen oder Dörfern wo es genug Parkplätze gibt abgesehen.
Die paar Euro Parkgebühr einzusparen sind es mir jetzt nicht mehr wert, ewig rumzusuchen. Dazu kommt, dass die Spanier offensichtlich eine Vorliebe für Einbahnstrassen haben und es manchmal garnicht so einfach ist, mal kurz um den Block zu fahren. Und auch wenn ich kein überängstlicher Mensch bin und keine großen Wertsachen im Wagen habe, wohler ist mir doch, wenn mein PKW bewacht wird.Und nachdem ich auf diese Weise die netten Bars nicht kennenlerne bleibt es finanziell unentschieden

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Jackfruit - unser Wagen hat ein deutsches Kennzeichen und den in einer Grossstadt wie Sevilla oder Granada am Strassenrand zu parken heisst neue Fensterscheibe und/oder neues Schloss einbauen... Auch Mietwagen erkennt man meist sofort und werden gerne mal gefilzt... Und dass sich nichts im Wagen befindet - darüber überzeugen sich gewisse Wegelagerer doch lieber selbst...
Sidona
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Wir haben nur einen preiswerten Parkplatz in Ronda ergattert: einfach Glück gehabt und in einer Seitenstraße geparkt.

In Granada hatten wir überhaupt keinen Nerv, nach einem kostenlosen Parkplatz zu suchen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass wir Eintrittskarten für die Alhambra vorbestellt hatten - und die Eintrittszeit für die Nasridenpaläste vorgegeben war. Wir hatten zwar noch sehr viel Zeit, aber ich wollte diese eben dafür nutzen, die Stadt zu erkunden - und nicht damit verschwenden, einen kostenlosen Parkplatz zu ergattern. Die Parkplätze an der Alhambra garantieren bei der Bezahlung zwar akute Gesichtsentgleisung, dafür stand der Wagen aber im Schatten unter Bäumen.
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Deutschen Großstadtverkehr sind wir gewohnt, also machen wir es im Ausland ebenso: dem Parkleitsystem folgen.
Granada, Malaga, Córdoba, Sevilla, Cádiz, Jerez, Conil, Vejér, Casares, Frigiliana, Ronda... wo auch immer, die Liste ließe sich endlos fortführen, da in Spanien (Festland und Inseln) der Parkraum in den Zentren knapp ist.
Dass man Parkgebühren zahlt, bedeutet nicht, dass ein Parkplatz bewacht ist, das ist nicht anders als in Deutschland.
@anita
Deine Frage war aber ganz sicher ganz ernst gemeint, oder? -
Wir waren natürlich stets frühzeitig so 7-8 Uhr morgens in den spanischen Metropolen. Wenn man in den besseren Wohngegenden parkt, riskiert man nicht gleich einen Diebstahl am Auto. Gerne haben wir z.B. in Sevilla die Strassenbahn oder den Bus benutzt. Auch in Granada gibt es ein gutes öffentl. Verkehrsnetz. Oft haben wir die Polizei gefragt wo man am besten parken kann. Und da haben wir stets mit unerwartet freundlicher Unterstützung rechnen können.
Es geht mir vordergründig nicht darum, ein paar Euronen für Parkplätze zu sparen, vielmehr tauche ich gerne ein in die spanische Mentalität und erlebe spontane Hilfsbereitschaft.
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Hallo Jackfruit,
da hast du aber ausgesprochenes Glück gehabt. Im allgemeinen beginnt ja in Spanien das morgenliche leben etwas später als bei uns. Und ich leiste mir auch den Luxus, um 8Uhr erst zu frühstücken. Aber dass die spanische Polizei, und da nicht nur die örtlichen Verkehrspolizisten der Policía Municipal, sondern auch die Guardia Civil viel besser als ist als gemeinhin ihr Ruf, habe ich auch schon mehrmals erleben können. Und das öffentliche Verkehrsnetz in Granada lernt man spätestens dann zu schätzen, wenn man entdeckt, auf wievielen Hügeln sich diese Stadt ausbreitet und wie die sich in die Länge ziehen können.
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Zitat:
"Es geht mir vordergründig nicht darum, ein paar Euronen für Parkplätze zu sparen, vielmehr tauche ich gerne ein in die spanische Mentalität und erlebe spontane Hilfsbereitschaft"Da warst du noch nie in einer Tiefgarage und hast gemeinsam mit Andalusiern einen Kassenautomaten gesucht oder dich über die Münze unterhalten, die die Maschine gerade nicht schlucken will...

Sidona (deren Autoreifen auf dem Parkplatz der Alhambra auch schon mit einem fremden Messer unliebsame Bekanntschaft machte... :? )
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Erst mal vielen Dank für eure Tipps.
Da ich per Rundreise mit dem Mietwagen unterwegs bin, ärgert es mich einfach, wenn ich z.B. 2 Tage in Granada bin und dann für den Parkplatz in der Hotelgarage 2x 15 € zahlen muss, obwohl das Hotel auch nicht gerade das Billigste ist.
Aber da werde ich wohl in den sauren Apfel beißen.
Wenn ihr sonst noch irgendwelche Geheimtipps für mich habt, werde ich mich freuen.
anita

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Eine gute Lösung ist auch, wenn man nicht unbedingt im Zentrum einer Großstadt ein Hotel bucht, sondern etwas außerhalb.
In Cordoba wollte das Hotel auch erst Parkgebühren kassieren. Aber da kann man auch oftmals noch verhandeln... In vielen kleineren Städten (z.B. Cadiz) ist ein Auto ziemlich überflüssig, wenn man gut zu Fuss ist! -
Parken in Spanien, ein spannendes Thema, ebenso die Suche nach Kassenautomaten, die öfter nicht so funktionieren, wir wir das gerne hätten.
Wir sind nächsten Monat in Andalusien und werden eine Nacht in Sevilla verbringen. Ich habe das Hotel gebucht mit der Bitte, einen Stellplatz in der hoteleigenen Tiefgarage zu reservieren.
Die Antwort kam prompt:
Das würde man sehr gern veranlassen, soweit verfügbar.
Wenn nicht verfügbar, würde man sich freuen, uns den Weg in das nächste öffentliche Parkhaus zu zeigen.Ich zahle lieber 15/20 Euro, um das Auto im Hotel abstellen zu können, als in einem öffentlichen Parkhaus.
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Zitat:
"Parken in Spanien, ein spannendes Thema, ebenso die Suche nach Kassenautomaten, die öfter nicht so funktionieren, wir wir das gerne hätten"
Da liegt Darmstadt also wohl in Spanien...
- Im Gegensatz zu Frankfurt funktionieren die Dinger da auch oft nicht... -
die öfter nicht so funktionieren, wir wir das gerne hätten
Funktionieren können sie durchaus, und man steht trotzdem manchmal etwas hilflos davor und versteht nicht, warum die Spanier nebenan so überhaupt kein Problem damit haben. Da gibt es die unterschiedlichsten Systeme, und völlig ratlos war ich mal, bis mir eine freundliche Einheimische bedeutete, man müsse das Kennzeichen eintippen. Also auch Parkautomaten und ihre Bedienungsanleitungen sind eine gute Möglichkeit, die Hilfsbereitschaft kennzulernen und den Kontakt mit der Bevölkerung zu vertiefen.
LG chepri
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Hallo!
In Andalusien scheint man ja so einiges erleben! Wenn man schon bei Parkautomaten das Kennzeichen eingeben muss...! Gibt es sonst noch irgendwelche Kuriositäten im Urlaubsalltag in Andalucía mit denen man konfrontiert wird? Wie ist das eigentlich mit den Warnwesten, die man im Auto mitführen soll. Wird das wirklich kontrolliert? Und braucht man eigentlich eine Parkscheibe?
Wir sind dann ja in Andalusien die ganze Zeit mit dem Auto unterwegs. Hat ein erfahrener Rundreise-Urlauber noch Tipps, was in keinem Mietwagen fehlen sollte und was man besser von zu Hause mitnimmt? Ich hoffe, das war jetzt nicht allzu sehr off-topic.Einen schönen Abend!
Verena -
Hallo Verena,
lass dich von den Parkautomatenschilderungen nicht irre machen. Das ist mir nur einmal passiert, allerdings war das im Baskenland. Aber wie geschrieben, auch kein Problem.
Eine Parkscheibe gehört natürlich zum Auto, und eine (besser zwei) Warnweste soll man nicht nur mitführen, sondern es ist Vorschrift. Kontrolliert worden bin ich zwar noch nie und stand während kleiner Fotopausen auch schon "unvorschriftsmäßig bekleidet" am Straßenrand während eine Polizeistreife vorbeifuhr, aber verlassen würde ich mich nicht drauf, dass man immer ungeschoren davon kommt. Im übrigen sind diese Dinge bei einer ordentlichen Verleihfirma aber auch im Auto, ebenso wie Verbandskasten und Warndreieck.
Ansonsten hab ich halt das, was auch hierzulande so alles im Auto ist: Kugelschreiber, Feuchttücher ....
Dass mir was abgeht, hab ich bisher noch nie festsellen können, schließlich macht man ja keine Saharadurchquerung. Wenn du Wert auf deine eigene Musik legst, könnte man ja noch seine LieblingsCD`s mitnehmen.LG chepri