Finanzkrise
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.........aber inhaltlich ist der Bericht zumindest eine Überlegung wert.
NEIN, überhaupt nicht.

Wenn wir zur Diskussionsgrundlage der Finanz- bzw. Weltwirtschaftskrise solche Berichte zu Grunde legen und diese evtl. auch noch zu Meinungsbildungen führen, dann mache ich mir Sorge für die Zukunft.
Weitere Anmerkungen kann ich mir ersparen, denn da ist mir chepri zuvor gekommen.
lg
fraenni -
Vatikan-Zeitung: Scharia könnte die Weltwirtschaft retten
Rom, 4.3.09 (Kipa) Die Vatikan-Zeitung "Osservatore Romano" sieht in der Scharia einen Weg aus der Finanzkrise. Die ethischen Regeln des islamischen Bankwesens seien imstande, einem gescheiterten kapitalistischen Finanzsystem wieder Vertrauen und Liquidität zurückzubringen, heisst es in einem Beitrag zweier italienischer Wirtschaftwissenschaftlerinnen in der Papst-Zeitung von Mittwoch, 4. März.
Quelle: KIPA
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Hallo gastwirt,
außer sinnlosen Kommentaren hab ich bisher von dir noch nichts anderes gelesen.
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Ein interessantes u. spannendes Thema.
Vielleicht sollte man nicht die Schuldigen sondern die Gewinner der Finanzkrise suchen. Was eventuell auch leichter fällt u. damit auch gleichzeitig zu den "Schuldigen" dieser für uns Normalsterblichen miserablen Situation führt.Gewinner werden alle die sein, die seit Jahren an einer neuen Weltwährung basteln.
Der Euro dient hier als Test im europäischen Raum. Ist der Dollar u. Euro in einpaar Jahren vollends gegen die Wand gefahren worden kommt es zu einer neuen Währungsreform im Verbund Nordamerika ( USA, Kanada u. Mexiko ) sowie der europäischen Staaten innerhalb der Europäischen Union. Deswegen auch die Eile diese Union ständig zu erweitern.
Da es sich aber auch weiterhin immer noch um wertloses Papiergeld handelt, dass durch anwerfen der Notenbressen ständig nachgeschossen werden kann ( die Geldmenge wird seit Jahren nicht mehr veröffentlicht ) u. durch keine Sicherheiten gedeckt ist ( Staatsanleihen sind keine Sicherheiten auch wenn es uns die Notenbänker immer wieder versichern, ( siehe Island, Argentinien oder Ungarn ) wird es über kurz oder lang zu einer Ankopplung an die Rohstoffe Gold u. Silber kommen. Ein Grund warum keine nahmhaften Notenbanken ihre Goldbestände verkaufen um ihre Länder in der jetzigen Krise zu helfen. Dadurch würde sich unmittelbar die Geldmenge verringern u. an Wert gewinnen. Rohöl hat bis dahin als Gegengewicht ausgedient.Wie immer nur eine Meinung eines Einzelnen.

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Erinnert ihr euch noch, was uns die Reisebranche vor wenigen Wochen noch erzählt hat? Die Wirklichkeit sieht offensichtlich anders aus, glaubt man einem Bericht der Financial Times Deutschland:
"Passagierzahlen im freien Fall
Jahrelang jagte bei den deutschen Flughafenbetreibern ein Rekord den anderen - selbst im Krisenjahr 2008. Umso jäher folgt nun der Absturz: Mancherorts blieb jeder fünfte Reisende lieber zuhause."Der ganze Artikel HIER
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@ chepri:
danke für den Hinweis. Was hat man mir im November/Dezember alles an den Kopf geworfen, als ich der Meinung war, das die Reisebranche in 2009 sich auf ganz schwere raue See gefasst machen müsste.
Und da haben sich die hier sogenannten "Experten" besonders hervorgetan. Was wurden da für Erfolgszahlen genannt, und was für tolle Erwartungen für 2009 man haben würde.
Einer wollte sogar von mir eine Entschuldigung, wenn meine düsteren Prognosen nach Ablauf des Reisejahres 2009/2010 vollkommen widerlegt seien. Habe ich akzeptiert, aber auch registriert. Mal sehen, wer sich entschuldigen muss.
Gruss Gabrela
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Auch ich kann mich noch sehr gut an diese Diskussion erinnern. Aber das wird man in cooler Politikermanier vom Tisch bekommen, getreu dem Motto
"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern". Diese Krise ist längst keine reine Finanzkrise mehr. Wenn ich mir im Moment die Werte meiner fondsgebundenen Altersvorsorge anschaue, dann gute Nacht. Dieses Geld wollte ich eigentlich in 15 Jahren zum reisen verwenden. So wird es vielen ergehen.
Es gibt für mich noch keinen kurzfristigen Engpass, aber die Langzeitwirkung auf mein Freizeitverhalten im Alter ist wohl vorhersehbar..... -
Hallo!
Ich habe gelesen, dass Tui Kurzarbeit anmeldet. Scheint doch ernster als gedacht.
Es wäre doch sehr informativ, wenn die Reisebüromitarbeiter, die Ende letzten Jahres in diesem Tread aktiv waren, jetzt auch mal was dazu sagen würden.
Nicht böse gemeint, ist einfach nur Interesse von mir, wie sich wann/was zugetragen hat.
Es bleibt eh jedem zu wünschen, dass es irgendwie wieder aufwärts geht. Leider merkt man langsam wie sich alles durch die anderen Branchen zieht. Bekleidungshäuser haben auch schon Kurzarbeit angemeldet, bzw. Leute entlassen. Hier ruhig zu bleiben ist nicht einfach. Man hat irgendwie das Gefühl gar nicht abschätzen zu können, was noch so kommt im Laufe des Jahres.
Auch mir geht es wie gastwirt. Selbst wenn es besser wird, sind solche Verluste (Fonds) immer noch da und die werden dann erst mal ausgeglichen, bevor man wieder ans Reisen denkt. Für dieses Jahr hatten wir leider schon im September gebucht, ansonsten würden wir jetzt auch verzichten. Vielleicht ist meine Denkweise falsch, aber man muss sich auch dabei wohlfühlen, was man tut.
Lieben Gruß
DR -
Hallo,
nur ganz kurz einen Kommentar dazu:
TUI hat auch und vor allem Kurzarbeit angemeldet, weil das Management in den lezten Monaten und Jahren gravierende Fehler gemacht hat. Das ist also nicht nur die Krise, sondern ein Großteil davon ist hausgemacht.
Gerade ein kleines Beispiel gefällig?
Gerade vor zwei Tagen bei Berge und Meer (TUI Tochter, wenn ich nicht irre) angefragt ob bei einer Rundreise auch eine Rückflugverschiebung um zwei Wochen möglich ist.
Nein die Reise kann nur so verkauft werden wie ausgeschrieben! Der Kunde wird bei einem anderen Veranstalter buchen! (Mir sowieso lieber!) Aber man kann es sich anscheinend leisten.....
Gruß
Berthold
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...., mich interessiert mein Geschwätz von "gestern" sehr wohl. Ich hatte behauptet, 2009 ist in trockenen Tüchern. Dabei ist es geblieben, keine Stornierungen.
Osterferien sind abgearbeitet. Wer jetzt noch kommt, wird zum schwierigen Fall. Die Herbstferien sind schon lange gebucht. Und für die Sommerferien läuft es ebenfalls wie gewohnt.
Ich glaube auch, dass so manche Firma auf den Zug "Finanzkrise" aufspringt, um Gründe für Kurzarbeit und Entlassungen zu haben (damit der Wasserkopf immer größer wird) -
gutenmorgen wrote:
Ich glaube auch, dass so manche Firma auf den Zug "Finanzkrise" aufspringt, um Gründe für Kurzarbeit und Entlassungen zu haben (damit der Wasserkopf immer größer wird)Hallo,
ganz genau!
Denn wann kann ich möglichst viele Mitarbeiter, möglichst kostengünstig loswerden, wenn nicht jetzt. Jetzt ist Krise, also kann ich den lange geplanten Personalabbau ohne viel Widerspruch durchführen und wenn ich es geschickt anstelle, bin ich noch der Held, weil die meisten Arbeitsplätze ja dennoch erhalten bleiben!
Punkt exakt getroffen!
Gruß
Berthold
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Mit dem Zug "Finanzkrise" gebe ich euch recht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass zur Zeit "just for fun" massenhaft Flugverbindungen gestrichen werden, oder airports zurückgezogene Passagierzahlen melden.
Ich hoffe wir sind uns zumindest darin einig, dass es im Reiseverkehr auch zu "Problemen" gekommen ist, die zum Glück bei euch aber nicht durchschlagen.
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...., ich denke auch, dass das Buchungsverhalten regional gesehen werden muß. Wir hier oben sind wohl erst mal nicht soooo sehr betroffen. Diese Riesenfirmen, die auf einen Streich eine Kleinstadt arbeitslos machen, gibt es hier nicht. Also ist es hier im Norden verhältnismäßig ruhig, noch
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Heute gefunden:
Das Tourismus-Vertriebspanel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) weist rückläufige Buchungen in den Reisebüros aus. Besonders bei Familien herrscht derzeit Zurückhaltung.
Kurze Zusammenfassung der Fakten, welche auf den Buchungsdaten von ca. 1200 repräsentativen Reisebüros basieren:
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Reisebüros im Vergleich Januar 2008 zu Januar 2009 --> -9% Umsatz.
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Am stärksten betroffen ist die Sommersaison 2009 mit ca. -5% gegenüber Vorjahr.
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Wintersaison hat 6,7% Umsatzzuwachs gegenüber Vorjahr. (!)
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Herbstferien sind besser gebucht als im Vorjahr. (!)
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Aktuell steht das touristische Gesamtjahr 2008/09 dank hoher Frühbucherzahlen zwischen Juni und August 2008 noch bei einem Umsatzplus von rund einem Prozent. (!)
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Familien sind besonders zurückhaltend.
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Bei Alleinreisenden und Paaren ist keine Änderung des Buchungsverhaltens zu sehen. (!)
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Es sind überwiegend Fernreiseziele, die im Reisebüro die höchsten Zuwachsraten verzeichnen: Vietnam, die Kapverden, Malaysia, Hongkong, die Arabischen Emirate, Japan und Tansania werden derzeit verstärkt nachgefragt. Preiswertere Ziele mit eigener Anreise wie z.B. Österreich liegen bei ca. -8%
Na bitte, wer sagt es denn! Insgesamt immer noch im Plus ... und die Familien werden es sich halt etwas kurzfristiger als sonst überlegen ( und trotzdem reisen. )
Viele Grüße.
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dieser Quelle. denen traue ich auf jeden Fall zu, andere Probleme sehr "sachlich" zu analysieren.
