Skurrile Beschwerden
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Offensichtlich kein Aprilscherz sondern Beschwerden britischer Urlauber:
"Der Strand war einfach zu sandig."
www.britainonview.com"Niemand hat uns gesagt, dass da Fische im Meer sein würden. Die Kinder haben sich erschreckt."
"Sich oben ohne zu sonnen, sollte am Strand verboten werden. Meine Ferien waren vollkommen ruiniert, weil mein Mann den ganzen Tag nichts anderes zu tun hatte, als anderen Frauen nachzuschauen."
Archiv"Wir haben neun Stunden für den Flug von Jamaika nach England gebraucht. Die Amerikaner waren dagegen nur drei Stunden unterwegs, um nach Hause zu kommen."
"Mein Verlobter und ich haben ein Zimmer mit zwei Einzelbetten gebucht. Stattdessen gaben Sie uns ein Zimmer mit einem Doppelbett. Daher sind Sie dafür verantwortlich, dass ich nach dem Urlaub feststellen musste, dass ich schwanger bin. Das wäre nicht passiert, wenn Sie uns das gebuchte Zimmer gegeben hätten."
"Ich wurde von einem Moskito gestochen - aber niemand hatte mir vorher gesagt, dass die stechen."
Ein Gast beschwerte sich in einem australischen Hotel, dass die Suppe zu dickflüssig und stark sei. Das Problem bei der Sache war nur, dass sich der Gast in seinem Hungerwahn an der Bratensauce bedient hatte.
"Es ist wirklich faul von den lokalen Verkäufern, dass sie ihre Shops nachmittags schließen. Ich wollte während der 'Siesta' oft etwas einkaufen - das gehört verboten."
"Hier sind einfach zu viele Spanier. Der Rezeptionist ist Spanier, das Essen ist spanisch und es gibt zu viele Ausländer hier." (Ob der Gast in Spanien Urlaub machte, ist leider nicht bekannt)
"Wir mussten im Freien in einer Schlange anstehen - da gab es nicht einmal eine Klimaanlage."
"In der Hotel-Broschüre stand "Keine Friseure vor Ort". Wir sind zwei Friseur-Azubis, dürfen wir denn trotzdem bei Ihnen übernachten?"
dpa"Wir haben einen Ausflug in einen Aqua-Park gebucht und kein Mensch hat uns gesagt, dass wir Schwimmsachen und Handtücher mitbringen sollen."
Japanische FremdenverkehrszentraleAber die Briten haben das Recht für skurrile Beschwerden nicht für sich gepachtet! Bei diesen Aufzählungen fiel mir nämlich eine Begebenheit auf einer Nilkreuzfahrt vor über acht Jahren ein. Da beschwerte sich eine der Mitreisenden beim Reiseleiter, dass während der Reise nicht auch die Ausgrabungen von Hamunaptra besucht würden, schließlich wäre das doch besonders interessant, wenn man den Film "Die Mumie" gesehen hätte!

Die Dame meinte dies tatsächlich ernst. Vielleicht sind Euch ja auch schon solch schräge Beschwerden oder Anfragen untergekommen...

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Nach einem Versicherungsfall, Einbruch, bekam ich von der Versicherung einen Fragebogen mit:
Haben auf dem Grundstück Sprengungen stattgefunden?

Meine Antwort:
Ja, ich sprenge wöchentlich den Rasen

Ist eine Tatsache, nicht weil heute der 1. April ist.
juanito
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Wundert mich leider nicht! Manche Leute sollten besser Zuhause bleiben, da kenne diese wenigstens Alles ...
Aber auch die Amis sind cool, haben den Coffee to Go erfunden und müssen aber aus versicherungstechnischen Gründen aufdrucken, dass der Inhalt HEISS sei:) -
Ist zwar keine Beschwerde, aber trotzdem:
Tourguide läuft mit einer Gruppe amerikanischer Touristen durch Athen. Ein Interessierter aus der Gruppe fragt tatsächlich:
"Äh, was ist eigentlich das altgriechische Wort für Mobiltelefon?"Ria
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Hallo Lilian1507,
auch diese Beschwerde wurde von einem Briten eingereicht ( diese Liste der merkwürdigen Beschwerden stand vor einiger Zeit in der Bild-online):
Von seiner luxuriösen Safari-Lodge in Afrika aus hatte ein Gast einen sichtlich erregten Elefantenbullen erspäht. Im Nachhinein jammerte der Urlauber über entgangene Flitterwochen-Freuden: Der Anblick der "zügellosen ******" hätte ihm das Gefühl gegeben, unzureichend ausgestattet zu sein.
Es gibt wirklich Bewertungen und Beschwerden, die sind zum "Brüllen"

LG
Sabine -
Ach so, da fällt mir gerade noch ein Fernsehbericht über deutsche Touristen ein, den ich letztens gesehen habe.
So ein etwas älteres Ehepaar a la "Uschi und Horst" macht schön Urlaub in der Dom Rep. Auf die Frage was vielleicht stört, antwortet der Mann doch tatsächlich:
" Die Blätter von den Bäumen , welche im Sand liegen, stören doch. Da könnte man doch wirklich mal durchhaken!!!"
Iiiiihgitt, Natur
Positiv ist aber, dass die Hotelanlagen Sicherheitskräfte haben." Da muss man dann keine Angst vor den kriminellen Ausländern haben". Woraufhin der Reporter ihm doch verdeutlicht, dass das ja die Einheimischen seien, und er als Tourist doch der Ausländer sei.
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Auch das gab es:
"Wir haben am Strand eine Ray-Ban Sonnenbrille für 5 Euro gekauft und mussten dann feststellen, dass sie gefälscht war."

LG
Sabine -
Die Beschwerden sind echt gut,... manches davon hatte ich sogar schon mal gehört,... mein RB Mann hat mir auch schon paar Sachen erzählt,... und eins hab ich selber mal erlebt:
Im letzten Jahr auf Bali machten wir einen Schnorchelausflug. Mit dabei war eine Dame, total aufgebrezelt,... dachte mir aber erst nix dabei nur das die Schminke im Wasser doch verläuft. Als wir aus dem Bus ausstiegen bekam jeder Neoprenanzug und Schnorchel mit Taucherbrille und liefen zum Boot. Die Dame hatte Stöckelschuhe an und man musste einen Meter ins Wasser um aufs Boot zu gelangen. Plötzlich stand die Dame da und schaute sich um und meinte aufeinmal: "Muss ich mit auf das Boot?" Unser Guide meinte nur, na klar, wo will sie sonst schnorcheln, man siet ja hier am Strand noch nicht soviel. Die Frau sagte plötzlich: "Mir hat aber niemand gesagt das man zum Schnorcheln ins Wasser muss"
Die Frau zog ihre Schuhe aus und lief zum Boot, rutschte weg und lag da samt den ja so teuren Schuhen und all ihren anderen Sachen im Wasser... Lustig wars schon.
Am Ende ging sie tatsächlich Schnorcheln und nahm es in Kauf nass zu werden
Da dachte sich auch glaube jeder seinen Teil dazu!!!! Und die Dame war aus Deutschland!
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Wie man muss zum schnorcheln ins Wasser?

Vor ein paar Jahren machten wir in Hurghada einen Schnorchelausflug per Boot. Mit an Bord war eine Dame um die 50 Jahre. Allerdings konnte sie nicht schwimmen und teilte dies vorher auch nicht mit.
Tja, sie sprang ins Wasser, tauchte unter, tauchte wieder auf, keifte rum und benutzte mich als Rettungsboje, da ich in ihrer unmittelbaren Nähe war. Ich half ihr zurück aufs Boot. Dort stauchte sie den Anbieter zusammen, warum man ihr nicht vorher sagte, das man dort unter geht und nicht stehen kann
Sabine
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Oha! Schnorchel-Ausflüge scheinen also gefährliches Terrain zu sein: Man könnte nass werden oder untergehen. Davor sollten die Veranstalter aber wirklich im Vorfeld warnen!

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Wo sich wahrscheinlich noch keiner drüber beschwert hat (was mich allerdings ein bißchen wundert, weil ich immer kurz davor bin
) ist, daß einige Fluggesellschaften anscheinend der Meinung sind, daß sobald jemand in die Kategorie Raucher einzustufen ist, gleichzeitig leicht verblödet sein muß.Ich meine es fängt ja schon am Flughafen an, mit tausenden von Hinweisschildern, o.k., das kann ich vielleicht noch nachvollziehen, da ein Raucher ja dazu neigt ohne Schild, dies als seine Zone zu betrachten.
Aber dann kommt man in den Flieger: Die Hinweisschilder leuchten auf, und die Damen oder Herren der Flugbegleitung erwähnen so geschätzte 20 Mal: Wir möchten darauf hinweisen, das dies ein Nichtraucherflug ist (gibt es überhaupt noch Raucherflüge ?????), auf der Toilette darf auch nicht geraucht werden und ja, dies ist ein Nichtraucherflug. ... Selbst für die, die sich eigentlich gut unter Kontrolle haben und nicht unbedingt alle zwei Minuten eine Zigarette brauchen, wissen jetzt was Ihnen fehlt: DIE ZIGARETTE. Das steigert natürlich ungemein das Wohlbefinden
... ich denke auch, daß bei dem einen oderen anderen das Agressionspotential sekündlich wächst. ... aber die Flugbegleitung kann es noch besser: ... sie kommen mit ihren Wägelchen und halten jetzt mit freundlichem Lächeln die Zigaretten-Stangen unter die Nase ... "möchten Sie welche kaufen" ... ja, dies ist ein Nichtraucherflug ... "... ich persönlich würde fast darauf wetten, daß der eine oder andere Gast kurz davor war, diesen sensiblen Geschöpfen den Hals umzudrehen ...
Auf alle Fälle wäre das doch mal ne nette Beschwerde, ... ich konnte meinen Urlaubsantritt und meine Rückreise nicht genießen und war völlig gestreßt, weil mir keiner gesagt hat, daß ich mich gegen die verbalen "Zigarettenangriffe" schützen müßte. Das war ja schlimmer als Baulärm/reinster Pychoterror

... falls das jetzt ein/e Flugbegleiter/in ließt ... nicht böse sein, ich weiß, es ist euer Job, aber das ist genauso, wenn Du weißt, Du hast in den nächsten zwei Stunden keine Chance auf eine Toilette, dann steht Dir das Wasser bis zum Hals ...

Lieben Gruß
Sylvia -
Ich verstehe nicht ob der Beitrag ernst gemeint ist oder die blanke Ironie. Das letztere wäre ok. Sollte der Beitrag aber ernst gemeint sein, kann ich nur sagen:
"Es gibt Menschen die können sich beherrschen". Eine Minderheit kann es nicht, dazu gehört dann Sylvia.
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