Müllentsorgung auf Rhodos
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Ein Heikles Thema und bestimmt nicht der Erste der dies erwähnt und auch auf andere Urlaubsgebiete übertragbar und ein Thema das von den Betreibern schnell wieder geschlossen wird, weil nicht fördernd. Aber dringend notwendig das man sich darüber unterhält und austauscht.
Bin auf Rhodos 1600 km unterwegs gewesen habe mir sehr viel angesehen, leider ist mir überall Müll aufgefallen, der am meisten vermüllteste Ort war Ialissos, kein freies Grundstück ohne Müll!
Leider sind Touristen und Einheimische der Umweltverschmutzung nicht bewusst, an jeden Aussichtspunkt haben Touristen ihre Hinterlassenschaften hinterlassen, jeder Ort hat auf Rhodos genau so wie auf Kreta oder Türkei eine private Müllkippe, Reifen, Fässer einfach alles wird in der Natur entsorgt und dies gleich neben der Kapelle.
Es sollten jetzt keine Touristen antworten die sich fast nur im Hotel aufhalten und mal kurz mit dem Mietauto unterwegs waren, die Insel ist sehr schön und die Ausflugsziele sind vom Müll befreit. Einen junge deutsche Familie die darauf ansprach, weil diese ihren Müll nach einen Picknick liegen gelassen haben antwortete sehr gereizt.
Gruß Hubert -
hubkatfrie wrote:
....... an jeden Aussichtspunkt haben Touristen ihre Hinterlassenschaften hinterlassen, jeder Ort hat auf Rhodos genau so wie auf Kreta oder Türkei eine private Müllkippe, Reifen, Fässer einfach alles wird in der Natur entsorgt und dies gleich neben der Kapelle.
Einen junge deutsche Familie die darauf ansprach, weil diese ihren Müll nach einen Picknick liegen gelassen haben antwortete sehr gereizt.Na klasse! Meinst du. das waren die gleichen, die "damals" als Touristen ihre Autobatterien in Thailand im Meer entsorgt haben?
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@hubkatfrie
meine Kilometer auf Rhodos habe ich jetzt nicht gezählt
aber wenn ich von Rhodos-Stadt die Ostküste runter bis Prasonisi und die Westküste wieder hoch fahre, sind es etwa knapp 200km und das Ganze habe ich in vielen Jahren vielleicht 15-20 Mal gemacht, nicht mitgezählt die zahllosen Ausflüge quer und ins Innere der Insel mit dem Geländewagen, auch in die großen Berge Attavyros und Akramatis und die vielen kleineren Hügel und unberührte Landschaften, zu Klöstern und Olivenbaumhainen usw. da übertreffe ich Deinen Weltrekord wohl bei weitem...
Aber das ist ja nicht Dein Thema und es darf Dir ja nur jemand antworten, der nicht nur am Pool liegt und mal kurz mit dem Mietwagen unterwegs war und da antworte ich dann mal.
Unbestritten gibt es auf Rhodos ein Müllproblem, aber längst nicht so drastisch wie Du es schilderst. Es gibt sicher zahlreiche wilde Müllhalden, doch wie Du es schreibst, ist ja überall Müll und das stimmt nun mal nicht. Die Einwohner haben zudem eine ganz andere Mentalität als die deutsche Ordnung und Zackigkeit, der Grüne Punkt ist dort unbekannt, aber dass es überwiegend schmutzig ist, entspricht nicht der Wahrheit, da habe ich mit eigenen Augen viel Schlimmeres in anderen südlichen Ländern gesehen.
Doch mit einem hast Du Recht, einige Touristen werfen ihre leeren Flaschen, Tüten, Snackverpackungen achtlos in die Landschaft, doch diese Sauerei findest Du auch bei uns, vor allem in der Nähe großer Drive-in Burgerrestaurants. Wir Deutschen sollten nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen, sondern erstmal vor der eigenen Haustür kehren, auch hier bei uns gibt es schlimme Ecken...Gruß Peter
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Warum wusste ich bloß, wer da sogleich zur Verteidung der Schmutzfinke anrücken wird?
Zugegeben, bin kein Rhodos-Spezialist; das Einzige was ich in den letzten Jahren dort (mehrmals) sah, war Mandraki, den komplett verdreckten Hafen. Mag sein, dass der ganze Unrat dort von den deutschen Touristen stammt, welche Peter hier wohl näher kennt.
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....na toll, auch hier völlig am Thema vorbei und in der Anonymität des www andere User beleidigen, aber was soll´s :?
Woher soll ich bitte Mülltouristen persönlich kennen? Ich kenne nur ein paar längere und kürzere Fusswege entlang einiger Strassen, die sicher kaum ein Einwohner von Rhodos benutzt, da hier niemand auf die Idee kommt entlang der Strasse zu spazieren. Der Roller und das Auto sind das Fortbewegungsmittel der Wahl der Bevölkerung, Radfahrer und Wanderer sind zu 99% Touristen. Und es gibt Trampelpfade zwischen einigen Hotels und dem nächst gelegenen Kiosk (wo das Bier oder Wasser mal 10Cent günstiger ist, als im Hotel), da wird halt geschleppt, unterwegs getrunken und das Leergut, Eisverpackung, Keksdosen, usw. in die Büsche geworfen, auf diesen Wegen geht kein Einwohner von Rhodos! Die Schuld dafür jetzt auf die Insel zu schieben und Halbwahrheiten zu verbreiten ist nicht in Ordnung,
Gruß Peter
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Hallo,
ich kann nicht erkennen, dass der Thread-Eröffner behauptet, dass es die Einheimischen sind, die den Müll produzieren und über’s Land verstreuen,sondern hat es überwiegend den Touristen angelastet. Das Problem ist, dass die Rhodier in diesem Fall viel zu wenig tun, um die Insel zu säubern. Bei uns ist dies alles besser organisiert.Überall Verbotsschilder aufzustellen, gehört nicht zur Mentalität der Griechen. Aber in erster Linie betrifft es in der Tat die Touristen, die sich wohl daheim nicht so „gehen lassen“. Von diesen wäre Rücksichtgegenüber dem Gastland gefordert.
Gruß
Alika -
Alika wrote:
Hallo,
ich kann nicht erkennen, dass der Thread-Eröffner behauptet, dass es die Einheimischen sind, die den Müll produzieren und über’s Land verstreuen,sondern hat es überwiegend den Touristen angelastet.Reifen und Fässer werden wohl kaum die Touristen hinterlassen haben...

Ich glaube es geht auch nicht um ein paar von Urlaubern weggeworfene Flaschen oder Kekspackungen. Das Problem ist doch viel gavierender und geht schon weit über ein paar läppische Umweltsünden hinaus. Wer mich hier im Forum kennt, weiß um meine Leidenschaft für dieses Land. Und genau aus diesem Grund ärgere ich mich jedes Jahr über die Ignoranz der Griechen und deren fahrlässigen Umgang mit ihrer Umwelt. Wenn man heute durch das Land fährt oder wie wir gerne wandert, der könnte beim Anblick der Landschaft manchmal nur noch heulen und man hat den Eindruck, dass sich diese Entwicklung immer mehr verschlimmert.
Da wird einfach alles bedenkenlos in die Gegend geschüttet, was Du bei uns nicht mal einfach so auf dem Wertstoffhof los wirst: Farben, Säuren, Gifte, Batterien oder Altöl und kaum ein Waldstück in dem nicht irgendwo rostige Fässer, Kühlschränke, Wasserboiler, alte Möbel, Bauschutt, Plastikmüll oder alte Autowracks vor sich hin gammeln und Erdreich und Grundwasser langsam vergiften. Was brennbar ist, wird dann mit Vorliebe auf große Haufen geschichtet und verbrannt. Je mehr es nebelt und räuchert, umso besser und kein Mensch käme auch nur annähernd auf die Idee, dass das vielleicht nicht so gesund sein könnte. Vielleicht kommt diese Mentalität daher, dass es noch nie auch ein nur annähernd halbwegs vernünftiges Müllbeseitigungs- oder verwertungssystem gab und das Wort Müllvermeidung praktisch unbekannt ist. Wo noch nicht mal jedes Haus eine eigene Mülltonne hat, jeder Meter mit dem PKW zurückgelegt wird und jeder Kleinsteinkauf in einer großen Plastiktüte heimgetragen wird, kann sich vermutlich kein Umweltbewusstsein entwickeln. Vielleicht ist es aber genau umgekehrt. Die meisten Griechen würden jedenfalls keine zehn Meter gehen, um eine Flasche dort zu entsorgen, wo sie hingehört. Außerdem kostet Müllentsorgung Geld, das die wenigsten wohl bereit wären zu zahlen. Also lässt man seinen Müll lieber bequem und gratis den nächsten Abhang hinunterkullern und wundert sich nur, dass es alljährlich wieder zu Waldbränden kommt. Und wenn dann mal wieder weniger Touristen ins Land kommen, sind natürlich wieder die anderen Schuld. Auch das gehört zur griechischen Mentalität.
LG Effi -
nun… leider ist es in der Tat so, wie Effi es beschrieben hat, auch wenn wir als Greece-Fans gerne beide Augen, nebst den Hühneraugen, zudrücken. Egal wo man mit dem Mietwagen o.Ä. Ausflüge macht, wird es nicht lange dauern und man wird unweigerlich auf die griechische Art der Müllentsorgung stoßen, denn gerne wird der Müll ganz entspannt in malerische Schluchten gekippt. Autobatterien, selbstverständlich inklusive Säure, irgendwo entsorgt, Altautos in Dingsda abgestellt…usw… usf…
dieses bekannte Problem kann man einfach nicht schön reden…
Grüße
demi -
Danke effi, du sprichst mir aus der Seele, der Müll begleitet ein auf der schönen Insel. Selbst in wenig bewohnten Gegenden wie zum Beispiel Agios Isidoros war die Kippe unmittelbar neben einer Kapelle. In Ialissos sieht es man deutlich, jedes freie Grundstück ist gnadenlos zugemüllt. Noch mehr regt mich das Bewusstsein einiger Touristen auf, die ihre Plastikflaschen am Wegesrand entsorgen und darauf angesprochen"hier liegt ja eh schon überall Müll".
Hallo Peter, in einen hast du recht, auch bei uns wird das Problem immer größer, in machen Wäldern findet man genau so viel Müll wie Pilze. Das auf jeden Quadratmeter etwas liegt habe ich nicht behauptet, aber es gab keinen Ausflug ohne das mir das Problem nicht aufgefallen wäre. Und noch was Peter, ja es ist so drastisch wie ich es geschildert habe, auch wenn du es als Rhodosliebhaber nicht wahrhaben willst. Man kann die Augen zumachen oder darüber diskutieren mehr auch nicht, wenn nur ein User dabei ist der im nächsten Urlaub mehr darauf achtet, war dieser Beitrag erfolgreich, außer Gastwirte.
Gruß Hubert. -
@Peter: einfach nur traurig, wenn jemand so verbohrt ist!Wie demi ganz richtig schreibt, hilft bei diesem Thema nichtmal das Zudrücken von sämtlichen (Hühner-)augen!
Deine Anwürfe bzgl. "...am Thema vorbei..." und "...anonym beleidigen..." möchte ich zurückweisen; eine weitere Korrespondenz mit dir erachte ich als sinnlos.
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@effi
Ich habe das Ganze wohl etwas blauäugig gesehen, aber auch nie behauptet das Reifen und Fässer von Touristen entsorgt wurden.
Wir Urlauber können im Prinzip an der Gesamtsitutation nicht viel ändern, sondern vielleicht nur in dem Sinne, dass wir darauf achten, dass wenigstens wir unseren Touristenmüll korrekt entsorgen. Alles andere ist Sache der Griechen selbst.
Gruß
Alika -
@Alika, nein, das hast Du nicht behauptet. Ich meinte es nur in Bezug auf Deine Interpretation des Eingangspostings. Hubert schrieb von Fässern und Reifen die irgendwo "entsorgt" wurden und deshalb habe ich es schon, anders als Du, vorrangig als Kritik an der einheimischen Bevölkerung aufgefasst. Sorry, wenn da was falsch rübergekommen ist.
LG Effi -
Zwar OT (da nicht Rhodos), aber auch "Müll":
Unser Busfahrer schimpft bei der Fahrt durch Belgien vor sich hin:
"Jetzt kucken Se mal: Überall schmeißen Se ihren Müll hin. Überall auf de Autobahn. Wie sieht dat hier bloß aus? Baaaah, sind die dreckig, de Belgier. De Franzosen auch."
Wir fahren über die Grenze, lassen Aachen hinter uns und sind in der Nähe von Düsseldorf. Ich guck aus dem Fenster, recht, links:
"Hier liegt aber auch recht viel Müll. Ist nicht weniger."
"Jau," tönt der Busfahrer: "Dat sind de Belgier und de Franzosen. Die kommen über de Grenze und schmeißen uns hier ihren Dreck hin."

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Rhodos-Peter wrote:
Unbestritten gibt es auf Rhodos ein Müllproblem, aber längst nicht so drastisch wie Du es schilderst. Es gibt sicher zahlreiche wilde Müllhalden... Die Einwohner haben zudem eine ganz andere Mentalität als die deutsche Ordnung und Zackigkeit, der Grüne Punkt ist dort unbekannt......da muss ich mich leider nochmal selbst zitieren, weil hier behauptet wird, ich hätte Hühneraugen (was im übrigen auch nicht stimmt) und würde alles nicht wahrhaben wollen, weiter wird hier behauptet, ich würde Schmutzfinke verteidigen! Unglaublich was hier im Forum so alles durchgeht, doch es geht ja nicht um mich (doch Angriffe gegen mich lasse ich nicht so stehen) sondern um das Müllproblem auf Rhodos und in ganz Griechenland.
Wer Rhodos näher kennt, dort ein, zwei Freunde und mehrere Bekannte hat, sich mit dem Leben der Menschen dort und ihrer Mentalität befasst, der versteht das Problem mit dem Müll vielleicht ein wenig besser, ohne es gut zu heißen oder die Augen davor zu veschliessen.
Der Faktor Zeit hat in Griechenland eine ganz andere Bedeutung als bei uns. Öfter hört man "Avrio" für "Morgen", das heißt ganz einfach: "Morgen ist auch noch ein Tag" oder eben übermorgen oder nächste Woche oder auch gar nicht. Und so bleiben viele Dinge, leider auch der Müll, einfach liegen und das Leben geht gelassen weiter. Wir mit unserer deutschen Mentalität, die oft geprägt ist von Pünktlichkeit, Ordnung und Disziplin, können mache Dinge in Griechenland nur schwer nachvollziehen. Wir wollen alles immer gleich und sofort und wenn wir es dann haben, wird es nebensächlich. Und ich sage immer wieder: "Nur ein Grieche, versteht einen Griechen", auch ich bin weit davon entfernt, doch ich mag die griechische Lebenseinstellung sehr, was wiederum nicht heißen soll, dass ich meinen Müll nicht trenne und entsorge, um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen.
Es gibt in Griechenland keine einzige Müllverbrennungsanlage, der Müll wird in unregelmäßigen Abständen von den Häusern abgeholt (bei gelegentlichen, nicht ungewöhnlichen Streiks auch mal später), hinzu kommt ein nicht sehr ausgeprägtes Umweltbewusstsein und so wird der Unrat auch schon mal irgendwo abgekippt. Einen informativen Artikel zu der Problematik habe ich hier gefunden, dort steht u.a. :
"Im Jahr 1997 wurden insgesamt 6500 wilde Abladeplätze gezählt, immerhin schrumpfte die Zahl innerhalb von fünf Jahren auf 1482, wie die Europäische Umweltagentur EEA mitteilt"
Es tut sich also was, weiter heißt es in dem Artikel:"In Sachen Umweltschutz befindet sich das EU-Land in einem langsamen Umorientierungsprozess. Inzwischen sind viele Hausdächer mit Solaranlagen zur Warmwasserbereitung bestückt. Was Mülltrennung, Pfandsysteme und Wiederverwertung aber betrifft, steckt das Land noch in den Kinderschuhen. Zumindest gibt es erste Bemühungen der Regierung, das Bewusstsein für den Umweltschutz und Müllvermeidung zu stärken: Schulklassen ziehen los und reinigen Wälder und Strände von Schutt und Müll. Auch die großen Reiseveranstalter üben Druck aus..."
Verstärkt wird der Eindruck von Schmutz und Müll auf der Insel zudem noch durch die Jahreszeit August/September. Durch die vergangenen trockenen und sehr heißen Sommermonate ist in der Natur viel vertrocknet, einiges sieht manchmal ein wenig trostlos aus, der ständige Wind (besonders an der Westküste und damit auch in Ialissos wie Hubert schrieb) tut sein übriges und weht Plastiktüten u.ä. überall hin. Fehlendes Dosenpfand, Flaschenpfand, Berge von kostenlosen Tüten im Supermarkt bei jedem Einkauf erschweren die Situation, trotzdem bleibe ich dabei, Rhodos ist keine Müllhalde.
@Hubert
vielleicht habe ich Deinen Eröffnungsbeitrag nicht ganz richtig verstanden und Du wolltest auf das Müllproblem auf Rhodos hinweisen. Nur Deine Aussage, dass Dir überall Müll aufgefallen ist, könnte ich so nicht stehen lassen. Ich finde es gut, dass Du das Problem angesprochen hast, viel ändern können wir als Gäste leider daran nicht, außer unseren Abfall im Urlaub dort zu entsorgen, wo er hingehört und nicht auf einen vorhandenen illegalen Haufen werfen. Es ist auch schade, dass Du nicht mehr nach Rhodos möchtest, reise einfach nochmal im April/Anfang Mai dorthin, alles blüht und duftet unbeschreiblich, die Natur ist richtig erwacht und bedeckt so manchen unschönen Schandfleck, der vielleicht mal Avrio(Morgen) beseitigt wird...Gruß Peter
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Als langjähriger Griechenland Besucher und Liebhaber kann ich hierzu nur sagen, daß es sehr unterschiedliche "Reinheitsgrade" in Griechenland gibt. Es ist schon ein Weilchen her, daß wir auf Rhodos waren (1981 / 1998 ) aber wirklich "dreckig" habe ich die Insel nicht in Erinnerung. Illegal entsorgte Autos oder wilde Müllkippen gibt es leider überall mehr oder weniger. Das nicht nur in Griechenland.
Wir haben 1994 Auf Kassandra einmal die Stadt Kalithea besucht. Dort waren wir von der Sauberkeit mehr als angenehm überrascht. Zu damaliger Zeit fuhren dort schon zwei Kehrmaschinen täglich durch die Stadt. Anders in Kato Achaio, auf dem Pellopones. Eine dreckige heruntergekommene Stadt.
Wir haben beobachtet wie an Straßenlaternen die Birnen gewechselt wurden. Die Verpackung samt alter Birne wurde ins Gebüsch geworfen, statt auf dem Kleinlaster mitzunehmen. Wir sahen aber auch schon eine Reinigungskolonne von ca 10 Mann und ein Müllauto, die eine Ausfallstrasse von Müll reinigten und das nicht in der Nähe teuerer Hotels.
Als wir dieses Jahr mit Freunden auf Samos waren (vor einer Woch zurückgekommen)
fiel uns die Sauberkeit der Insel und der Stadt Kokkari angenehm auf. Ein Satz unserer Freund die das erste Mal in Griechenland waren ist mir geblieben:
"Hier ist es ja auffallend sauber, das kenn ich in Spanien aber anders."
(Die Freunde haben bisher überwiegend in Spanien geurlaubt.)
Man sollte das Problem in Griechenland also etwas differenzieren, nicht überall ist es gleich.
LG Bernd -
Folgendes passt gerade in diesen Thread,
das habe ich im Kreta - Forum geschrieben.
Kopie:
Gerade sind Freunde von Griechenland! ihrem schönsten Urlaub zurück!
Sie erzählen viel über die Umweltsünden in GR.Ich habe gesagt, solches findet Ihr auch in der Schweiz!
Antwort: Nein bei uns ist das nicht so!da habe ich gegoogelt: Müllhalde CH
es ist unglaublich was man da alles lesen kann!
wohlverstanden, in der sauberen Schweiz!Ich denke, genau dasselbe gilt auch für Deutschland!
61 Google - Seiten!Warum heben wir den Zeigefinger,
auf andere Länder und kümmern uns nicht erst mal um den eigenen Dreck? -
...richtig!
im Deutschlandforum gibt es keinen Thread zu atomaren Zwischenlagern und undichten Salzstöcken in Gorleben, Asse II u. Morsleben, allein deutsche Atomkraftwerke produzieren jährlich 450 Tonnen(!) radioaktiven Müll. Ich fange jetzt gar nicht erst mit der Aussaat von genetisch verändertem Mais und Kartoffeln in Deutschland, dem Kunstdünger und Pestiziden, usw. an, da sind ein paar zweifelsfrei vorhandene illegale Mülldeponien und alte Reifen in Griechenland natürlich viel wichtiger... :?
Gruß Peter
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Hallo Peter, das ich nicht mehr nach Rhodos möchte habe ich so nicht geschrieben, sondern nur das ich kein Wiederholungstäter bin bezogen auf mein Reiseverhalten. Griechenland hat noch so viele schöne Inseln die ich nicht gesehen habe und es gibt noch sehr viele schöne Ecken auf unserer Erde, Rhodos vielleicht als Rentner noch einmal. Kleefeld hat mit ihrer Aussage leider auch recht, im Urlaub will man eben das nicht haben und mal ganz im Ernst, mit unserer Schadstoffemission die wir durch das fliegen verursachen sind wir auch nicht gerade sauber. Wilde Müllkippen gibt es auch bei uns und hätten wir nicht auf die Plastikflaschen Pfand, naja, griechische Verhältnisse. Von Anfang an habe ich mich besonders an die Besucher der Insel gewandt, viele der Plastikflaschen, Bierbüchsen stammen eindeutig von Touristen und das nicht nur auf dem Land sondern auch im Wasser.
Gruß Hubert.
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@Hubert
erstmal bin ich froh, dass die Schärfe aus unserer kleinen Diskussion raus ist
Und es ist gut und richtig, dass jemand wie Du mit offenen Augen durch das Urlaubsland reist und nicht nur das Hotel, den Pool und den Strand davor sieht. Und wir sind uns einig, dass es auf Rhodos, aber auch überall in Griechenland, ganz vielen südlichen Ländern, eigentlich fast überall auf der Welt Ecken gibt, die nicht so schön sind. Eigentlich hatte mich an Deinem Eröffnungsposting nur gestört, dass Du geschrieben hast, es ist überall Müll. Vielleicht hast Du es ja auch nicht so deutlich gemeint, oder es ist Dir extrem aufgefallen, weil Du hier und da unschöne Haufen gesehen hast, automatisch fokussiert man sich schon auf den nächsten Schandplatz.
Hier im Forum schrieb mal jemand, überall auf Rhodos stehen halbfertige Häuser. Auch das ist richtig, aber längst nicht überall und es hat auch Gründe klick und hier (bauen auf Rhodos), warum das so ist. Auch hier könnte man sich als Urlauber aufregen, dass diese Bauten die Dörfer und Landschaft verschandeln.
Was ich damit sagen möchte ist, manche Dinge sind eben so, wie sie sind. Wir müssen nicht alles gutheißen, doch vielleicht versuchen zu verstehen, warum die Dinge so sind. Der User von damals hatte sich sehr über die Rohbauten amüsiert und mit dem Kopf darüber geschüttelt, naja...also dann Hubert, schön, dass wir nochmal darüber gesprochen haben
Gruß Peter