ES TRENC: Ökosystem in Gefahr
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Die Massifizierung (im Sommer) und der durch fehlende Finanzierung entstandene Mangel an Pflege und Instandhaltung des (ehemaligen?) 'Vorzeigestrands' der Insel gefährdet das Ökosystem dieses Schutzgebietes.
Das Umweltministerium der Balearen und die Gemeinde Campos 'werfen das Handtuch'. Vor ein paar Jahren wurden am ES TRENC 'sanfte' Abgrenzungen und Geflechtezäune zum Schutz der Dünen errichtet. In 2008 haben eine Gruppe von Wächtern dafür gesorgt dass die Nutzer diese Grenzen beachten. Die mangelnde Finanzierung hatte zum Ergebnis dass es nicht nur diese Wächter seit Jahren nicht mehr gibt, sondern dass - unter anderem - die Geflechtezäune nicht mehr gepflegt und instandgehalten werden und somit ihre Funktion nicht mehr erfüllen.
Langsam aber sicher 'verkommt' der Strand. Die Nutzer halten die Grenzen nicht ein, das Wetter und der Wind nehmen den Sand mit, es sieht etwas 'trostlos' und ungepflegt aus. Die Gemeinde Campos nimmt kein Geld ein, muss aber die Kosten (z. Bs. der Verkehrsregelung, Sicherheit, etc., etc.) tragen und kann - laut Aussage des Bürgermeisters - 'keinen Cent' zur Pflege von ES TRENC ausgeben, und die Umweltbehörde hat ebenfalls leere Kassen. Der Bürgermeister fürchtet einen dadurch bedingten Verlust an Image dieses (ehemaligen?) 'Vorzeigestrands'.
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Unglaublich aber wahr: diese 'Kohlen' kassiert eine Privatperson, der Besitzer dieses Grundstücks .... und die Gemeinde geht leer aus.
Man toleriert diese ******* weil man keine machbare Alternative zu der Parkplatznot hinter ES TRENC gefunden hat.
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Hallo Bernat,
wir sind seit gestern zurück von der Insel. Bei einem Ausflug haben wir den
"Traumstrand" Es Trenc bewundern wollen, und wurden sehr arg enttäuscht.
Massen von Touris und auch vollgepflastert mit Liegen und die Parkplatzabzocke (nach 18 Uhr noch 4 Euro) waren erschreckend. Leider können wir den Strand nicht weiterempfehlen, da wir uns hier absolut nicht wohlgefühlt haben. Leider fällt auch hier der Geldgier ein schönes Stückchen Urlaubsparadies zum Opfer. Und dann noch die Bonzen die mit Ihren Jachten vor dem Strand anlegen und mit dem Scooter überteuerte Getränke oder sonst was holen.
Bald wie am Club 55, sehen und gesehen werden. Werde noch einige Bilder posten
in den nächsten Tagen. Leider teile ich Deine Meinung. Was uns auch noch gestört hat,
war der schlechte Geruch. Weiß nicht, kommt das evtl. von der Saline oder war es eine
einmalige Sache. -
Vor ca. 3 Jahren wurde hier im Mallorcaforum schon folgendes über ES TRENC gesagt:
Schade, aber an den nackten Tatsachen geht kein Weg vorbei.
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Ich packs mal hier mit rein, eben bei SPON gesehen:
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Das in diesem Artikel angesprochene 'Luxusresort' befindet sich über 2,5 km vom ES TRENC entfernt in 'dritter Linie' (grob gesehen: gegenüber des CLUB NAUTICO SA RÁPITA, hinter einer schon bestehenden Siedlung/Urbanización).
Diese geplante Anlage hat - meiner Ansicht nach - nichts mit ES TRENC und einer möglichen Gefahr für die Umwelt bzw. für das Feuchgebiet ES SALOBRAR DE CAMPOS zu tun. Die mallorquinische Umweltorganisation GOB und andere Gruppierungen nutzen diese Projekt jedoch 'politisch' und verzerren die Tatsachen zur Täuschung der Mallorquiner (und der Touristen). Der geplante Golfplatz (zu dem 'Luxusresort' gehörend) besteht seit 25 Jahren (damals fanden die Erdbewegungen, Ausgrabungen der 'Seen', Anlagen der Löcher, etc., etc. statt, sind inzwischen mangels Pflege fast wieder verwildert weil man nie die Genehmigungen zum Betrieb bekommen hat), genauso wie das angesprochene Hotel was schon vor 25 Jahren Bestandteil der Planung war.
Komisch dass die sogenannten 'Umweltschützer' nie protestieren wenn duzende von tausend Strandbesucher die Dünenlandschaft kaputtmachen und den Strand zerstören, bzw. gleich hinter dem Strand - in ebenfalls 'geschütztem' Gebiet - tausende Fahrzeuge im Sand bzw. im Wald parken und die Einnahmen an einen Privatmann gehen (dem diese Grundstück gehört).
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Hallo,
wie auch im letzten Jahr waren wir wieder am Es Trenc. Die Vorfreude war groß. Umso erschreckender, wie der Strand aktuell aussieht. Die Abgrenzungen sind Schrott und der Strand liegt voll mit Müll.
Hier muß sich aber auch jeder Urlauber selbst an die Nase fassen. Es gibt ausreichend Mülleimer, leere Bierdosen und Kippen haben somit am Strand nichts zu suchen. Auffällig waren die Horden von AI-Touris, die ihre Lunchpakete oben auf den Mülleimern stapeln. Fremdschämen pur. -
Wir waren leider auch sehr enttäuscht. Für mich persönlich war es besonders "krass", da ich dort zuletzt vor über 20 Jahren war. Natürlich war es damals tatsächlich noch ein "Insider-Tipp" und kaum eine Menschenseele vorzufinden. Und nu kam ich wieder
