Horror Einschiffung Venedig Costa Favolosa am 28.10 - eure Meinung bitte
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Auch Costa kann nur mitteilen was sie erfahren,nämlich das der Hafen geschlossen ist und die Hafenbehörde hofft bald wieder öffnen zu können. Nur mal zum allgemeinen Verständniss.Das Terminal in Venedig wird nicht von Costa betrieben.
Schlimm auch das jemand Seekrank wird...auf einer Kreuzfahrt?
Kein Bargeld und Keine Kreditkarte dabei?Auf einer Kreuzfahrt?
Man konnte nicht shoppen gehen?Ja logisch,wollten doch dann alle schnell von Bord...und nicht erst ne Zollkontolle und Inventur der Shops.Ja, Costa könnte in solchen Situationen ein paar mehr Durchsagen machen, dies ist immer wiedermal ein Mangel.
Ansonsten ist das alles ärgerlich,aber man sollte mal drüber nachdenken das Schiffe halt immer noch Schiffe sind und dementsprechend Wetterabhängiger als ein feststehendes Hotel
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ich kann Maxilinde nur zustimmen, plus
zu essen und trinken - für lau - gibt es auf Costa schiffen immer. da geht man in die pizzeria und bedient sich am getränke spender. so einfach kann das sein.
und das ihr eure kabine wieder beziehen konntet, ist ja wohl auch nicht selbstverständlich. das war sehr kulant.
nach hause telefonieren, weil man die deutsche durchsage lärmbedingt nicht verstehen konnte ?
da bin ich platt - die rezeption ist IMMER auf und dort kann man sich bestens erkundigen. wenn man denen nicht dumm kommt (habe ich auch schon erlebt) helfen die einem immer gerne und sei es nur mit einer information.
oder man sucht sich einen mittelalten italiener und fragt ihn - auf englisch - was los ist.
das alles war doch kein notstand sondern lediglich eine aussergewöhnliche situation.irgendwie sehe ich das problem nicht.
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In diesem Thread war auch ein Chaos, wegen COSTA
es waren nur klitzekleine Kleinigkeiten,
aber da hat sich einer furchtbar aufgeregt,
wenn es einen selbst betrifft, ist es halt ganz etwas anderes
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Wenn man immer nur Costa fährt und dies noch nicht erlebt hat, wird natürlich nichts auf Costa kommen lassen. Aber sich selber über Kleinigkeiten auf der Costa aufregen und dann solche Kommentare über andere abgibt, was soll man davon halten. Am besten raushalten, wennn man nicht Objektiv ist. Wünsche bei der nächsten Fahrt viel Glück!!!
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Da legen sich aber zwei User mächtig für Costa ins Zeug, und zweifeln nahezu alles an was 2 Betroffene subjetiv erlebt haben, der eine an Land, der andere an Bord.
Ich könnte jetzt jedem einzelen Kritikpunkt widerlegen, aber wozu? Fakt ist, das es chaotisch war für die , die es miterleben mussten und es für sie ausserdem eine unkontrollierbare Situation war, und das sollte man genau so auch respektieren, und nicht mit irgendwelchen "ach wie kulant war Costa statements" verharmlosen. -
Wo ist denn da "fehlende Objektivität" und wo genau wird das Geschehene grundsätzlich angezweifelt?
Fakt ist, das an Land einiges passiert ist, was sicher alles andere als ideal gelaufen ist...für das es in vielen Aspekten aber auch durchaus nachvollziehbare Gründe und Ursachen gab.
Und genau diese Darstellung sollte ebenso erlaubt sein und als glaubwürdig anerkannt werden (zumal faktisch in großen Teilen belegbar) können, wie die aufgeführten Kritikpunkte und Schilderungen.
Auch muß sich hier niemand "für Costa ins Zeug legen" ohne irgendeinen "Beigeschmack" angedichtet zu bekommen oder dafür kritisiert zu werden.
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ACHTUNG: langer Text...................... Sorry !
Ich muss mich schon wundern, was hier alles so abgeht.......... Man kann doch die Situation tatsächlich nur dann beurteilen, wenn man dabei war. Und man muss doch auch immer sehen, dass die Menschen einfach unterschiedlich auf verschiedenen Situationen reagieren.
Aber ich will hier, besonders für Dich, liebe Marion mal zusammenfassen, wie ich das ganze vor Ort erlebt habe. Aber es ist wirklich wertungsfrei und ich will niemand zu Nahe treten. Jeder reagiert einfach anders. Und es war tatsächlich so, wie Du es geschildert hast, nur fassen es die Leute anders auf. Die einen sind übernächtigt, andere angeschlagen und gestresst vom Job, wieder andere hatten seit Jahren keinen Urlaub mehr (so wie Freunde von uns). Es gibt so viele Facetten und wir müssen lernen, dies so anzunehmen. Wie sagte mal einer so schön, wir müssen die Menschen so nehmen wie sie sind, es gibt keine anderen. Und das Chaos (ich persönlich habe es aber nicht ganz so extrem empfunden) machen die Menschen immer selbst.
Wir hatten auch vor, an diesem besagten Sonntag den Tag noch in Venedig zu verbringen und uns ein paar schöne Stunden zu machen. Nachdem wir nachts um halb vier im richtigen Winter losgefahren sind und erst nach dem Brenner der Schnee nachgelassen hatte, waren wir richtig froh, dass wir schon nach 6 Stunden und einem ausgiebigen Frühstück unterwegs den Hafen von Venedig erreicht haben. Schon von Weitem konnte man erkennen, dass die Costa nicht im Hafen lag. Auf der Fahrt über die Brücke hat es uns im Auto schon richtig durchgeschaukelt und wir wussten gleich, dass der Venedig-Besuch ins Wasser fallen wird.
Bei der Kofferabgabe hat man uns gleich gesagt, dass der Hafen gesperrt sei und kein Kreuzfahrtschiff einlaufen dürfe. Man konnte uns aber nicht sagen, wie lange die Sperrung anhält und meinte optimistisch, dass das Schiff bis Mittags bestimmt da sei.
Und es war auch wirklich ein Sturm und Venedig unter Wasser und es war a..... kalt. Auch in der Wartehalle des Hafens. Wir haben also das Auto geparkt und sind gut gelaunt zum Einchecken. In 5 Minuten waren wir da bereits durch und die Leute am Schalter durchweg freundlich. Leider waren zu dem Zeitpunkt aber schon die ersten Gäste sehr ungehalten und ließen sich ihrem Unmut deutlich anmerken. Bereits ab dem späten Vormittag gab es eine lange Warteschlange am einzigen Kiosk und die wenigen Sitzplätze waren belegt. Aber die Leute sind weitestgehend ruhig geblieben. Am späten Nachmittag war also bekannterweise immer noch kein Schiff in Sicht und die Stimmung begann langsam zu kippen. Vor allem die Italiener haben die Mitarbeiter des Hafens aufs Übelste beschimpft und beleidigt. Es war natürlich eine Unverschämtheit, dass wir Wartenden mit einem Stück Baguette und einer ½ Liter-Flasche Wasser abgehandelt wurden (es wurde wie im Krieg zugeteilt und auf den Reiseunterlagen abgehakt). Einer unserer Freunde hatte die Idee, in einem der Zubringerbusse nach Essen und Getränken zu fragen, wir durften dann dort mit den Kindern rein und uns für 3 Stunden dort aufhalten. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an das Team von Schmetterling-Reisen, die uns so geholfen haben, obwohl wir keinen Transfer gebucht hatten !! Das nächste Mal fahren wir mit Euch !!!
Am Abend so gegen 20 Uhr sind wir wieder zurück in die Halle und haben uns an den Schalter vorgekämpft, um zu erfahren, wie es weiter geht. Hier kam man aber wirklich nur weiter, wenn man Englisch versteht und spricht, also einige aus unserer Gruppe (sorry, aber ihr wisst es ja selbst ;-)) hätten da so ihre Probleme gehabt. Mir wurde dann angeboten, selbst zu entscheiden. Ich könnte mit der ganzen Familie in ein Hotel (entweder auf Zuweisung oder auf eigene Faust und Costa würde die Kosten dafür übernehmen) und sollte mich dann am
Montag Vormittag zwischen 8 und 11 Uhr auf einer Handynummer melden, um zu erfahren, wie es weitergeht. Oder wir könnten in der Halle bleiben und warten, ob tatsächlich noch ein Schiff kommen würde............ So gegen 20 Uhr sah es aber nicht danach aus. Wir haben uns dann dafür entschieden, uns und die Kinder aus der Situation in der Halle rauszunehmen und zu unserem Auto zu gehen und dort zu schlafen. Immerhin waren wir da auch schon 17 Stunden auf den Beinen und sind selbst angereist......... Kaum hatten wir uns hingelegt und bei 7 Grad Außentemperatur den Wagen laufen lassen, ging ein gigantisches Gewitter über Venedig runter. Eigentlich ganz schön spannend............
In der Halle selbst musste dann tatsächlich die Polizei kommen, um eine kleine Menge der tobenden Leute zu beruhigen. Genau das ist doch das Problem: Man lässt dann seinen Frust an den falschen Leuten aus. Leider gab es ja wirklich kaum Informationen, aber es konnte einfach keiner absehen, ob und wann der Hafen wieder freigegeben wird. Und hier muss man halt sehen, dass die Sicherheit vorgeht. Wenn so ein riesiges Schiff dennoch einläuft und es passiert was, dann wäre die Stimmung sicher auch nicht besser gewesen ;-((
Dann haben viele nette Leute an unser Auto geklopft um uns mitzuteilen, dass das Schiff nun gleich kommen würde und wir auch gleich einchecken könnten. Daraufhin habe ich bei der Handy-Nummer angerufen und nachgefragt, wie die Sache denn nun wirklich sei. Dort sagte man mir auf Englisch, dass das Schiff gegen 21.15 Uhr kommen wird, dann die Ausschiffung beginnt und wir gegen Mitternacht mit der Einschiffung beginnen könnten.
In der Halle war die Situation aber dann so, dass die Leute sich in dem Moment zum Einchecken aufstellten, als das Schiff um die Ecke bog und noch nicht mal vertaut war. Das genau diese Leute dann um Mitternacht keine Kraft mehr haben, kann man nachvollziehen.
Auch die leichte „Panik“, die entstanden ist, weil logischerweise jeder zuerst auf das Schiff wollte, ist nachzuvollziehen. Hier hätte man Durchsagen machen können, dass zuerst alte und gebrechliche Menschen den Vortritt haben. Bei den Familien mit Kleinkindern sehe ich das etwas anders, bei mir hat sich eine Italiener mit Buggy den Weg gebahnt, obwohl das Kind wohl als eine der Wenigen einen Platz zum Schlafen hatte und auch ganz friedlich war.
Aber das Einschiffen verlief so ab: Die lauten und ungehaltenen Gäste zuerst, die ganz ruhigen und freundlichen (wie die vielen Japaner) zuletzt. Aber so ist halt die Mentalität der Leute unterschiedlich.
Im Übringen hat eine junge Hafenmitarbeiterin, die seit den frühen Morgenstunden Dienst hatte, gegen 23.30 Uhr einen Nervenzusammenbruch erlitten, nachdem sie immer wieder von den Landsleuten beschimpft wurde.
Wir haben dann die ersten Passagiere getroffen, die von Bord durften. Es war tatsächlich so, dass man ab 11 Uhr zurück auf die Kabine durfte, ausserdem war die erste Tischsitzung noch beim Abendessen. Bei der zweiten Tischsitzung legte ja dann das Schiff schon an.
Übrigens: Die Leute, die tatsächlich in einem Hotel übernachtet haben, wurden am nächsten Tag nach Bari geflogen (so wie unsere Tischnachbarn), die Costa Favolosa hat Venedig in den frühen Morgenstunden mit 11 Stunden Verspätung verlassen.
Liebe Marion, auch ich und meine Familie waren enttäuscht, haben uns aber dann die Frage gestellt, warum eigentlich ? Vielleicht waren auch einfach die Erwartungen zu hoch ? Wir waren schon enttäuscht, weil das Wetter so schlecht war und wir nicht nach Venedig rein konnten. Aber sobald wir ausgeschlafen hatten und am Montag gut gefrühstückt hatten, ging es uns wieder gut und wir haben den Urlaub total genossen. Wir wurden doch entschädigt durch das tolle Wetter unterwegs, die Freundlichkeit der Kellner und einen Urlaub, den sich viele gar nicht leisten können !
Versagt hat hier sicher mal wieder ein Mensch von „oben“, wer auch immer das bei Costa sein mag. Leider war kein Verantwortlicher vor Ort und die hilfsbereiten Mitarbeiter des Hafens mussten den Unmut ausbaden. Aber vielleicht waren die Verantwortlichen alle auf dem Schiff und keiner vom Festland hatte Zeit und Lust, am Sonntag nach Venedig zu fahren, um sich 3500 wartenden Gästen zu stellen. Irgendwie kann ich auch das nachvollziehen.
Und ja, ich kreide es Costa an, dass hier nicht anders und besser entschieden wurde. Bestimmt hätte man ein ordentliches Essen, ein paar Matten und Decken und vor allem vielleicht einen Tee für alle organisieren können. Aber es war laut Hafenbehörde das erste Mal, dass so eine extreme Situation eingetreten ist (einmal wurde Costa wegen Nebel nach Triest umgeleitet). Sicher sind die Leute vor Ort und die Verantwortlichen von Costa das nächste Mal besser gewappnet. Und sicher gibt es künftig auch ein Was-Wäre-Wenn-Plan, den man dann umsetzen kann. Aber so waren leider wir die Leidtragenden. Und viele Menschen haben sich dadurch den Urlaub vermiesen lassen, aber viele eben auch nicht. Auch das ist eben Charaktersache.
Und so kann ich Dir Marion nur beipflichten, Dich bei Costa zu beschweren und Deinen Unmut direkt bei Costa loszuwerden. Auch wir von unserer Gruppe (wir waren 23 Leute, davon 13 Kinder) werden die Kosten für unser All-Inclusive für den Sonntag zurück holen. Das hätten wir sicher nicht getan, wenn wir in der Halle anders versorgt worden wären.
Wir freuen uns nun einfach über die 35 %, die es ja zurück geben soll und warten gespannt, wie schnell Costa das regeln wird.
Ach ja, die MSC, die ihre Gäste so toll in Bussen nach Ravenna gebracht hat......... Vorsicht, auch hier lief vieles falsch. Es war auch in Ravenna so richtig kalt und die Leute mussten in Notzelten auf die Einschiffung warten. Auch dort lief vieles aus dem Ruder und bis heute ist nicht klar, ob MSC den Gästen etwas zurück erstattet, obwohl die Route auch etwas abgeändert werden musste.
So und nun noch zum Schluss: Das war meine 7. Kreuzfahrt und sicher nicht die letzte. Aber es war meine erste Kreuzfahrt mit Costa. Bisher war ich auf AIDA und TUI unterwegs...... Ich glaube aber kaum, dass es hier so viel besser verlaufen wäre. Zumindest nicht in einem Hafen in Italien, Spanien oder gar der Karibik. Man hätte evtl. mehr Informationen, weil man die Sprache verstanden hätte.
Ich würde Costa evtl. wieder buchen, wenn mir die Route gefällt. Sonst würde ich jeweils AIDA bevorzugen, aber aus Gründen, die mit der Einschiffung gar nichts zu tun haben.
Schönen Abend für Alle und Danke fürs Lesen meiner Meinung !!!
Liebe Grüße sendet
Silja
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Hallo Silja,
auch wenn ich (wie wohl so ziemlich die meisten User) nicht dabei war, möchte ich Dir zu Deinem phantastisch geschriebenen, sehr viel Größe, Übersicht und Ruhe ausstrahlenden Beitrag gratulieren.
Es war höchst anschaulich und informativ zu lesen, was Du geschrieben hast. Toll, daß Du Dich für diesen Beitrag hier angemeldet und Dich getraut hast, Deine Sicht der Dinge so unaufgeregt zu schildern.
Gruß
Harry -
auch von mir Respekt für diesen anschaulichen Bericht, dem wohl nichts meh zuzfügen ist.
Danke! -
Liebe Silja
herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Tatsachen-Bericht.
Du schreibst:
(ich persönlich habe es aber nicht ganz so extrem empfunden)Es gibt einen gewaltigen Unterschied, zwischen Marion und Dir!
Du warst mit einer Gruppe von 23 Personen dort, Ihr wart "geborgen" in der Gruppe,
nicht allein, verlassen, ihr konntet einander Mut machen, beraten was zu tun ist
(z.B. in den Bus gehen) wenn nötig, einander trösten, usw.Dank Handys, hattet ihr Kontakt mit Angehörigen zu Hause,
die Euch Infos vom Internet geben konnten.Marion war sozusagen Allein, sie hatte keinen Kontakt zu Leuten mit Internet.
also keinerlei Infos! ein riesiger Unterschied!Für Marion mit Ihrem Kind, muss es eine ganz andere Situation, Gefühl gewesen sein!
Ich denke das war sicher mit ein Grund, dass Ihr die gleiche Situation ganz unterschiedlich
empfunden, erlebt habt. -
"es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem..."
Vorab, ich "oute" mich als Costa-Fan, was aber hier - meiner Meinung nach - nicht die Hauptrolle für die Gäste im Hafen spielt, da nur das Terminal in Savona von Costa betrieben wird. Aber das alles wurde hier ja schon ausführlich diskutiert.
Für mich war es eine Situation, bedingt durch höhere Gewalt - unangenehm für alle Beteiligten und sicherlich, hier spreche ich als seit über 20 Jahren aktiver Feuerwehrmann, hätte mehr Kommuniktion vielleicht ein Stück weit für mehr Ruhe und Verständnis gesorgt.
Vergleiche ich es aber mit anderen Situationen, wie z.B. der Aschewolke, wo tagelang Flughäfen in ganz Europa gesperrt waren und Reisende auf Flughäfen festsaßen... oder wenn mal die Fluglotsen oder das Bodenpersonal streikt - immer wieder sieht man die Bilder, wie Touristen stunden- und tagelang in Terminals sitzen, liegen und warten.
Sowas ist für die Betroffenen immer schlimm. Als stets positiv denkender und handelnder Mensch, nehme ich viele Dinge gelassen. Spätestens nach dem ersten schönen Tag am Schiff hätte ich die Strapazen der Einschiffung vergessen.
Persönlich wär diese Situation für mich jedoch anders ausgefallen, da ich immer schon 1-2 Tage vor der Abfahrt vor Ort bin und dort ein Hotel habe und am Tag der Ausschiffung schön ausschlafen, frühstücken und alles in Ruhe erledigen kann. In aller Ruhe bin ich dann einer der Ersten im Hafen und an Board (wenn das Schiff denn da ist)
Ich persönlich würde mich definitiv niemals stundenlang in einen Bus setzen und dann zusammen mit zig anderen gleichzeitig am Schiff ankommen und in Schlangen stehen.
Ich bin aber auch niemand, der soabld er in ein Hotelzimmer kommt oder ein Schiff betritt, nach Staub, Schmutz, Baustellen in der Umgebung, Rostflecken oder sonstigen Mängeln sucht, um ggf. danach Geld zurück zu bekommen oder bei Holidaycheck schreiben zu können, wie schlimm alles ist - ich arbeite sehr viel und genieße meinen Urlaub und mache aus jeder Sitauation das Beste! Klar gibt es Momente, wo ich mir Kleinigkeiten anders wünschen würde, aber wenn ich nur auf Pefektion bestehe, sollte ich meine Urlaube ausschließlich in Deutschland in mindestens 4-Sterne Hotels verbringen...
Gute Reise!
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Hallo und guten Morgen,
danke für die positiven Rückmeldungen !
Noch kurz was zu "Kleefeld": Wir hatten keinerlei Kontakt nach Hause, die Informationen haben wir uns vor Ort bei den Mitarbeitern vor Ort geholt.
Wir selbst sind eine Familie mit 3 Kindern und die Situation war auch für uns in keinster Weise schön. Kontakt hatten wir an diesem Tag des Wartens auch ausserhalb unserer Gruppe mit ganz vielen Menschen - was auch gar nicht ausbleiben kann. Doch in solchen Fällen halten wir uns gern von " Stimmungsmachern", egal welcher Nationalität einfach fern. Es gab auch viele positive Momente, wie z.B. die letzten Kekse, die man untereinander aufgeteilt hat. Oder übrige Getränke, die wir der japanischen Gruppe überreicht haben.Wie schon gesagt, jeder Mensch erlebt solche Geschichten anders und von einem "Chaos" oder gar "Horror" haben wir nichts bemerkt.
Aber ich spreche es Marion ja gar nicht ab, daß sie die Situation anders erlebt hat und zeige dafür durchaus Verständnis. Genau das wollte ich mit meinem Beitrag sagen und ich glaube, genau das wollte Marion auch hören. Einfach eine andere Meinung und wie andere Leute die Situation empfunden haben.Nochmal: Es liegt sicher vieles an Costa, wie die Organisation abgelaufen ist, aber eben nicht alles.
Noch eine letzte Anmerkung: Ein Vergleich mit der Concordia finde ich persönlich sehr unangebracht. Hier mussten Leute ihr Leben lassen und um ihr Leben bangen. Ein untergehendes Schiff hat in keinster Weise etwas mit einer Warte-Situation in einem Hafengebäude zu tun ! Und keiner von uns hatte Todesangst !
Liebe Grüße von Silja
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Da bin ich der gleichen Meinung, wie Brigitte!
Entschuldigung, :? ganz vergessen, im Nachhinein,
heisse ich Dichherzlich WILLKOMMEN im HolidayCheck - Forum
liebe Silja hoffentlich beteiligst Du dich auch weiterhin im Kreuzfahrer - Forum!
auch für andere Gebiete, hast Du bestimmt interessantes beizutragen!
lieben Gruss von ALICE
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Wow, was für ein lebhafter und z.T. auch recht emotionaler Thread …
Zunächst auch von mir ein Lob an Silja für den tollen und objektiv geschriebenen Bericht - das sind Meinungen, die ein Forum so interessant machen!
Auch ich möchte noch kurz meine Meinung einwerfen:
Wir hatten vor einigen Jahren eine ähnliche Erfahrung bei der Einschiffung mit MSC, zufällig ebenfalls in Venedig im November.
Das Schiff kam wegen schlechten Wetters zu spät, später konnten aufgrund EDV Probleme die Leute zunächst nicht eingecheckt werden.Die Halle füllte sich immer mehr mit neuen Leuten, das Gedränge und Geschiebe (und teilweise auch die Aggressionen) wurdei mmer größer – wir waren mittendrin, ich glaube, wir hätten gar nicht mehr aus der Halle raus können.
Es gab keine Informationen, auf einmal wurden Schalter mit „MSC Club Check-In“ ausgewiesen - einige „schiebten“ sich rüber – dann wurden die Schilder wieder entfernt…
Man wusste nicht, wo man sich anstellen sollte … (es gab keine zentrale Warteschlange mit Verteilung).Wetter ist höhere Gewalt, auch EDV Probleme kennt jeder, zumal auch MSC in Venedig kein eigenes Terminal hat und die ganze Technik erst aufbauen muss.
Was ich damals MSC – oder im aktuellen Fall auch Costa - vorwerfe, ist die mangelnde Information und Organisation!
Ich halte solche Situationen für sehr gefährlich, sehr schnell kann – auch aus nichtigen Gründen – eine Panik entstehen und dann wird es wirklich ernst!„Weinbauer“ schreibt, er war 20 Jahre aktiv bei der Feuerwehr und kann dies sicher besser beurteilen. Für jede größere Veranstaltung gibt es Vorschriften.
Meiner Meinung nach müssten die Reedereien auf solche Situationen (die ja weder selten noch unwahrscheinlich sind) eingestellt sein und einen zuständigen – und kompetenten – Ansprechpartner vor Ort und einen Plan „B“ haben.
Viele Menschen in einem begrenzten Raum kann nun mal gefährlich werden, insbesondere wenn die Stimmung gereizt ist.
Es muss nicht immer erst etwas passieren, um einen Lernprozess auszulösen …
Übrigens gab es damals weder eine Entschuldigung oder Erklärung (hatte ich erwartet) noch eine Erstattung o.ä. (hatte ich auch nicht erwartet oder gefordert).
Grüße,
Peter -
können "Top Reeder" das Wetter beeinflussen?

...und wie wurde auch hier schon oft geschrieben... "jeder bekommt, was er bezahlt". Wer gerne ein paar viele Euro mehr bezahlt, bekommt, während er 12 Stunden am Schiff auf die Einfahrt in den Hafen wartet, Essen & Getränke!?! Gab es bei Costa auch! Vielleicht sind sie dann kulanter und laden alle Passagiere noch auf einen tollen Cocktail ein, den auch sicher jeder mag, der schon auf gepackten Koffern sitzt und nach Hause will. Vielleicht weichen "Top Reeder" schneller auf einen anderen Hafen um, was für Passagiere, die Eigenanreise haben, auch ein großes Problem werden kann - es hat alles Vor- und Nachteile und ist für die Betroffenen immer blöd - Reederei hin oder her...
Und im Hafen haben auch die Top Reeder kein Personal vor Ort und können an einem Sonntag, an dem halb Venedig gesperrt ist, auch nicht "zaubern".
Vielleicht bieten sie nur einfach zu solchen Jahreszeiten keine Reisen im MM an, sondern schippern dann schon wieder durch die ruhige Karibik. Da sind wir wieder bei dem ebenfalls schon diskutierten Thema, warum man im Herbst/Winter eine MM-Kreuzfahrt macht... Aber das muss eben einfach jeder für sich selbt entscheiden!
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Hallo,
starke Regenfälle und damit hohen Wasserstand in Venedig ist nichts neues
und kommt zur jeder Jahreszeit vor.
Hier hat die Zusammenarbeit mit der Hafenverwaltung und Costa
zum Nachteil der Gäste versagt, die zu Recht verärgert sind.
Eine KF ist ein Massenverkehrsreisemittel, es kann jeder entscheiden wie er
will ob er daran teilnehmen will oder nicht
Zwischen den Zeilen, wer nicht mehr zahlen kann und will, hat nichts anderes
verdient, halte ich für unangebracht ( cruss fan, edithe ), es ist schön das auch
Otto-Normalverbraucher zu günstigen Zeiten eine KF machen kann.
Die KF Schiffe sind mit 2000 bis 5000 Gästen dafür geschaffen worden.
Bitte Luxusschiffe und Prämiumschiffe nicht mir einander vergleichen.
Ist wie Äpfel und Birnen !
Weiterhin viel Spaß und Freude auf den KF !
