Straßenhändler ( Beach Boys ) 2013
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Laut Statistik/Presse ist die Belästigung der Touristen durch Strassenhändler, Hütchenspieler, etc. in 2012 stark zurückgegangen.
Man geht davon aus dass es in Palma rund 1000 Strassenhändler gibt. Im Jahr 2012 wurden bei Kontrollen/Razzien 6.037 Identifizierungen vorgenommen, 25 Personen wurden festgenommen, 5 wurden des Landes verwiesen. Insgesamt wurden wegen 541 Anzeigen ermittelt (ein Zuwachs von 500% im Vergleich zu 2011). Dieses Jahr werden 115 Polizisten (POLICIA LOCAL) eingesetzt.
Laut Aussage des Oberbürgermeisters der Stadt (Mateo Isern) gibt es - leider - mehr Strassenhändler als Polizisten.
Tatsache ist, dass die spanische Gesetzgebung (Einwanderer, Kleinverbrechen, etc.) der Sache nicht unbedingt weiterhilft. Es wurde, zum Beispiel, eine Person DREIMAL an einem Tag bei Diebstahl erwischt .... und ist auf freiem Fuss (bei Diebstahl von Geld/Waren OHNE GEWALT von einem Wert unter € 400.- ist da so). Vor einigen Monaten hat ein Gericht einigen Hütchenspielern verboten sich in weniger als 500 M Entfernung zur Playa de Palma aufzuhalten. Vorletzte Woche hat das 'Oberlandesgericht' (Audiencia Provincial) der Balearen dieses Urteil als ungültig erklärt .... und am selben Tag waren diese Hütchenspieler wieder an der Playa de Palma unterwegs (und haben sich kaputtgelacht?). So etwas entmutigt natürlich die Polizei, die Hoteliersvereinigung, die Geschäftsinhaber und sogar die örtlichen Politiker.
Und, ja, die Strassenhändler wohnen 'geballt' in kleinen Wohnungen. Geldgierige Vermieter verlangen Wucherpreise für 'Schrottwohnungen' und die Strassenhändler zahlen problemlos denn umgelegt auf 10 'Mieter' ist das erschwinglich (und weil sie in ihrem Herkunftsland wahrscheinlich unter noch katostrophaleren Bedingungen gelebt haben. Das war übrigends in Deutschland in den 60-er Jahren mit den Gastrarbeitern nicht unwesentlich anders). In Palma gibt es ein Mietshaus (mit ca. 40 Wohnungen) in denen auschliesslich hunderte Afrikaner wohnen.
Wie man sieht, ist es alles andere als einfach die Strassenhändler und Hütchenspieler unter Kontrolle zu bekommen. Klar ist das viel getan wird, aber - wie in diesem und anderen, diesbezüglichen Threads schon oft angesprochen - so lang es eine 'Nachfrage' gibt (Prostitution, Strassenbhändler, Hütchenspieler, Massagen, etc.) wird es ein 'Angebot' geben.
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Wetten dass 2013 / Urlaub in Alcudia !
Hallo Zusammen!
Wir( m52 , w 47) sind ab 07.06.13 für 2 Wochen in Alcudia. Am 8.6. sind wir in Palma bei
"Wetten Dass" . Wer von euch ist noch in dieser Zeit in Alcudia und möchte mit uns zusammen da hin fahren?
Hat jemand von euch Tipps,wo man dort am besten parken kann?
LG
Frank -
Hallo und Willkommen im Forum, Franky50!
Bitte sei mir nicht böse, aber was hat Dein Posting mit den Straßenhändlern im Thread-Titel zu tun?

Für Urlaubsverabredungen haben wir extra das Wer, Wann, Wo-Tool eingerichtet. Dort kannst Du Dich eintragen und findest dann die anderen Urlauber, die zu gleicher Zeit dort vor Ort sind.
LG
Sokrates
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vllt möchte er sich mit einigen Straßenhändlern treffen.

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Siggi 55:
in Can Picafort waren letztes Jahr auch Strassenhändler, aber ich habe mich da nicht so belästigt gefühlt, da sie nicht im Rudel auftraten.
Das ist in der Vorsaison bestimmt schlimmer, weil sich alle um die wenigen Touris scharen.Wir waren letztes Jahr Anfang Mai in Can Picafort und wir wurden nicht von Strassenhändlern belästigt. Ich kann mich nicht mal an Strassenhändler erinnern. Wenn überhaupt welche da waren, können es also nur verschwindend wenige gewsen sein.
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@Flora, ich hatte doch geschrieben, das ich mich nicht belästigt gefühlt habe**,
da es nur wenige Strassenhändler in Can Picafort gab.
Ich könnte mir halt vorstellen, das z.B. im März an der Playa de Palma fast mehr Strassenhändler, als Touris sind und das die dann schon nerven können.
Es scheinen ja noch genug Touris, Sonnenbrillen, Uhren und anderen Krimskrams von den Händlern zu kaufen, sonst würden es ja nicht immer mehr werden.**Sag mal, Bernat, die Nelkenfrauen, gibt es die nicht mehr?
Von denen hört man gar nichts mehr. -
Siggi 55:
Sag mal, Bernat, die Nelkenfrauen, gibt es die nicht mehr?
Von denen hört man gar nichts mehr.
Doch, die gibt es - leider - immer noch (fast auschliesslich Zigeunerinnnen und überwiegend in der Zone um die Kathedrale/Altstadt). Aber auch hier schreitet die Polizei verstärkt ein und auch die Nelkenfrauen haben es nicht mehr einfach (und die potentiellen 'Opfer' haben inzwischen aucb dazugelernt).
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Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, dass es lt Statistik besser geworden sein soll. Mich hat es letztes Jahr so dermaßen genervt und es könnte glatt ein Grund "werden", die schöne Insel vorerst nicht mehr in die engere Wahl zu ziehen. Das ging gar nicht! Keine 3 Minuten ohne massaaaasch!
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Gefühl ist Gefühl, Fakten sind Fakten.
Oder glaubt hier jemand im Ernst dass Hoteliers, Geschäftsinhaber, Polizei, Richter, Politiker, etc., etc. die Strassenhändler 'lustig' finden oder unterstützen bzw. sogar unter einer Decke mit denen stecken (wie hier schon angedeutet wurde)?
Mit Franco hätte es so etwas nicht gegeben, das ist der Preis für Demokratie (die wir zwar zuhause wollen aber da wo wir Urlaub machen nicht?).
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frage mich auch echt, wann die Menschen Urlaub machen auf Mallorca. Also in der Hochsaison ist es einfach nicht wirklich schlimm. Ich ignoriere es... vllt bin ich auch ein zu entspannter Mensch

Und in anderen Orten sieht man diese Typen gar nicht erst (Sa Coma, Paguera, Camp de Mar...)
übrigens gerade einen Artikel gefunden, dass etliche Kartons mit gefälschten Sonnenbrillen von der Polizei am Ballermann sichergestellt wurden... Da scheint die Polizei eine große Aktion geplant und durchgeführt zu haben
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.... und vor ein paar Wochen lief ein 'Illegaler' von der Polizei davon (als man ihm nachfuhr um ihn festzunehmen), war unvorsichtig und wurde beim überqueren einer Strasse von einem Fahrzeug uberfahren (tötlich).
Am nächsten Tag waren 500 Senegalesen auf der Strasse und haben protestiert - mit Spruchbändern und Megafonen - und ihre Rechte gefordert und wollten erzwingen dass die ständige Verfolgungsjagd endlich ein Ende hat.
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Bernat:
.... und vor ein paar Wochen lief ein 'Illegaler' von der Polizei davon (als man ihm nachfuhr um ihn festzunehmen), war unvorsichtig und wurde beim überqueren einer Strasse von einem Fahrzeug uberfahren (tötlich).Am nächsten Tag waren 500 Senegalesen auf der Strasse und haben protestiert - mit Spruchbändern und Megafonen - und ihre Rechte gefordert und wollten erzwingen dass die ständige Verfolgungsjagd endlich ein Ende hat.
fehlt nur noch die forderung, einer gratis lieferung an gefälschter ware durch polizisten..aber bitte wöchentlich^^
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Hi Leute!
Das Beste ist wohl wirklich erst gar nicht auf die ganzen Händler oder Massagedamen einzugehen, dann lassen sie einen früher oder später in Ruhe. Und es ist nicht wirklich ein örtliches Problem in Mallorca, auf Teneriffa hatten wir die letzten Jahre genau das selbe, in Bulgarien am schwarzen Meer deto. Schwarzafrikaner mit Uhren oder Sonnenbrillen, Asiatinen mit Massage.
Lasst Euch nicht Euren hart verdienten Urlaub vermiesen

liebe Grüße
Franky -
Wobei die Lösung so einfach wäre:
Statt sich aufwendig mit Überwachung und Personalienfeststellung aufzuhalten, bräuchten Polizisten in Zivil nur einmal von Arenal nach Can Pastilla zu ziehen, gefolgt von einem Müllshredder und von allen Illegalen die Bauchläden kompromisslos entsorgen.
Das mehrmals die Woche zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt, würde den Sumpf schnell austrocknen.
Gegen Maaasaaaaasch hilft das leider nicht weiter..Aber anscheinend ist dies nicht gewünscht von den Behörden vor Ort, es ist ja auch einfacher, nur ständige Streifenfahrten ohne weitere Aktionen durchzuführen.
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Es sind genügend Polizisten in zivil unterwegs, sowohl von der POLICIA LOCAL als auch von der POLICIA NACIONAL. Klar, es ist einfach und 'kostenlos' aus der Ferne und ohne der geringsten Kenntnis der spanischen Gesetzgebung einmal kurz und schnell 'guten Rat' zu geben bzw. den spanischen Behörden zu unterstellen nichts zu tun um das 'Problem' zu lösen.
Das klingt möglicherweise gut und bringt vielleicht sogar Beifall der Mitleser. In der Praxis ist das aber - meiner Meinung nach - ein 'Gebet an die Sonne' (spanischer Ausdruck).
Ich habe schon in verschiedenen Beiträgen in diesem Thread ausgeführt was vor Ort getan wird, wie alle Betroffenen (Vereinigungen, Hoteliers, Geschäftsinhaber, Gemeinde, Tourismusbehörden, etc., etc.) ständig nach Möglichkeiten suchen das 'Problem' in den Begriff zu bekommen bzw. zu reduzieren ..... aber zu verlangen dass sich die Behórden gesetzeswidrig verhalten bringt die Sache auch nicht weiter.
Wer das verstehen will/kann ist definitiv im Vorteil.
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Ich bin gerade aus Can Picafort zurück und habe an der Strandpromenade auch reichlich Strassenhändler gesehen. Allerdings reicht ein: No, Gracias, energisch gesprochen aus, um sie wieder loszuwerden**.**Die "Maaaaasage" Frauen am Strand hatten reichlich Zuspruch, da 10,- wohl recht günstig für ne Massage ist. Ich hab allerdings nie gesehen, das sie sich zwischendurch die Hände waschen.

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franky26:
Hi Leute!Das Beste ist wohl wirklich erst gar nicht auf die ganzen Händler oder Massagedamen einzugehen, dann lassen sie einen früher oder später in Ruhe.
liebe Grüße
Franky================================================================
So ist es leider nicht.
Der eine wird ignoriert und zwei Minuten später steht schon der Nächste da.
Auch der wird ignoriert und gefühlte 10 Sekunden ist der Nachfolger da.
Es ist leider so, das das Ganze ziemlich lästig ist. Mittlerweile kommen sie sogar in manche Lokalitäten herein.
Ich bin kein Rassist und diese Leute sind ja auch ganz nett und freundlich, aber in Massen sind sie einfach nur lästig. -
Also Cala Millor letztes Jahr war das nicht so auffällig, eigentl. sogar nur recht spärlich? Wieso eigentl.? Gibt's dort andere Bestimmungen oder Zufall?
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Die Schwarz-Afrikaner leben überwiegend in/um Palma und nur wenige haben ein Auto. Deshalb treten sie in den von Palma entfernten Zielgebieten weniger auf. Und, natürlich, weil vom reinen Volumen her mehr Nachfrage an der Playa de Palma besteht als in anderen Zonen.
Nordafrikaner dagegen leben viel in den Dörfern da sie in der Landwirtschaft Arbeit finden.