Urlaub ist jetzt fast 1000€ günstiger :-(
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... eigentlich immer schon total gestern, wie du vorsorglich andeutetest ... :?
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Naja, der "Hype" liegt i.d.T. schon einige Zeit zurück aber man mag bitte den noch immer gegebenen Anteil an Gig-Buchern nicht unterschätzen, die "güldene Türmchen im Süper-Kristall-Lüxüry-Ressort-and-Spah" womöglich noch im Neubau bei "Kawiar und Schatto Brieant" für "400" bei 2 Wochen UAI suchen und erwarten.
Es ist auch selbstverständlich nicht verwerflich, wenn auf gutes Preis-Leistungsverhältnis geachtet wird (letzteres hat übrigens so gar nichts mit Gig zu tun), jedoch sollte dabei auf Realitäten und Machbares geachtet werden...und da wird's dann manchmal in Bezug auf Erwartungshaltungen i.d.T. höchst albern/peinlich.
In dem hier thematisierten Fall sehe ich übrigens kein Gig....es gab die Möglichkeit und man hat sie genutzt.
Ich hätte aber gerne mal erlebt was gewesen wäre, wenn genau dies eben nicht möglich gewesen wäre...denn usus ist dieses Angebot des RV nicht wirklich. -
Es sollte auch nicht vergessen werden, dass Geiz keineswegs eine "Erfindung" der Neuzeit ist, sondern bereits in der Antike z.B. Gegenstand von Fabeln und Kommödien war. Man hat nur Anfang dieses Jahrhunderts recht erfolgreich versucht, diese Untugend ins positive Licht der Cleverness zu rücken, ein soziales Fehlverhalten sollte legitimiert werden. Das wurde aber auch relativ schnell in Gegenkampagnen karikiert und relativiert, zum Beispiel in Abwandlungen wie "Geist ist geil".

Ich finde Holginhos Abgrenzung sehr wichtig, ein vernünftiges Vergleichen von Preis und Leistung und dessen Nutzen zum eigenen finanziellen Vorteil ist ja legitim und richtig auch im Sinne einer Marktwirtschaft. Einen gewissen Prozentsatz der Nimmersatten, Gierbesessenen und Maßlosen hat es in jeder Gesellschaftsform schon immer gegeben und der wird auch nicht aussterben.
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Hallo!
Wir hatten uns bewusst für ein gutes Hotel entschieden, in dem wir bereits waren und sehr zufrieden waren, das leider eben auch seinen Preis hat und uns über 5000€ gekostet hat: PamfilyaNachdem hier eine Umbuchungsmöglichkeit im gleichen Hotel in Frage gestellt wird, bitte ich doch einfach mal, einen Blick in die AGBs zu werfen:
unter 8. kann man u.a. Folgendes nachlesen:
Zitat:Bei einer Änderung der Beförderung, der Unterkunft (außer Änderungen innerhalb der gebuchtenUnterkunft) oder des Reisetermins wird der Reisepreis für die geänderten Leistungen komplett neuberechnet auf der Basis der dann geltenden Preiseund Bedingungen.
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kiana:
Bei einer Änderung der Beförderung, der Unterkunft (außer Änderungen innerhalb der gebuchtenUnterkunft) oder des Reisetermins wird der Reisepreis für die geänderten Leistungen komplett neuberechnet auf der Basis der dann geltenden Preiseund Bedingungen.
Und demnach geht es nicht in dem Hotel, was man bereits gebucht hat. Oder verstehe ich das was falsch?
Wie bereits geschrieben, wäre diese Möglichkeit ja absurd, da jeder 'Frühbucher' dann flux (tagesaktuell) umbuchen kann, wenn der Preis gesunken ist. -
Im weiteren Punkt heißt es:
Zitat:Bei einer Änderung innerhalb der gebuchtenUnterkunft (z. B. Änderung der Zimmerkategorie, derVerp egungsart oder der Zimmerbelegung des gebuchten Zimmers) wird der Preis für die geändertenLeistungen anhand der der Buchung bisher zugrundeliegenden Preise und Bedingungen neu ermittelt.Änderungen nach den oben genannten Fristen (z. B.bei Flugreisen/StandardGebühren ab 30. Tag vorReiseantritt) sowie Änderungen über den Geltungszeitraum der der Buchung zugrunde liegendenLeistungsbeschreibung (Ziffer 3.1) hinaus, könnennur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu den Bedingungen gemäß Ziffer 7.5 bei gleichzeitiger Neuanmeldung vorgenommen werden.
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@kiana
Dein letztes Zitat bezieht sich auf eine Änderungin der Unterkunft, bei der "der Preis für die geänderten Leistungen anhand der der Buchung bisher zugrunde liegenden Preise und Bedingungenneu ermittelt" wird.Ich lese da nichts von einer Umbuchungsmöglichkeit auf eine identische Reise zu einem niedrigeren Preis.
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Bei einer Änderung des Reisetermins (...) wird der Reisepreis komplett neu berechnet.
Ich habe mir das ja nicht ausgedacht und bezog meine Infos aus der Antwort unseres TUI Reisebüros vor Ort.
Wie gesagt, wir sind jetzt eh nicht mehr in dem Hotel und spielt so jetzt keine Rolle mehr
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Hallo,
ich denke mal das der User einfach nur sauer ist weil es die Reise doch jetzt "hätte billiger geben können"....anstatt die gedachten 980€ "zu sparen" wurde halt ein ganz anderes Ziel gebucht...
Ich persönlich habe das auch noch nie gehört das man einfach ins RB geht und dort im nachhinein um den Reisepreis "schachert"...ist ja keine Bierbörse oder?Deswegen schaue ich nie nach dem buchen wieviel die Reise "jetzt kostet", würde mich auch nur ärgern...aber so ist es ja ein kleine Genugtuung , man hat doch etwas gespart, fährt aber da hin wo man neigentlich "nicht hinmöchte"....
Wünsche trotzdem einen erholsamen Urlaub
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Auch mit viel Fantasie lässt sich den AGB an keiner Stelle entnehmen, dass man eine deutlich günstiger gewordene Reise mir nichts dir nicht umbuchen kann. Vielmehr besagen sie, man muss die Buchung komplett stornieren und neu buchen - womit die Stornogebühren der Ersparnis vermutlich mindestens aufheben.
Es ist auch nicht so, dass das "keine Rolle mehr spielt" nur weil kiana jetzt eine völlig andere Option gewählt hat. Im Raum steht das angebliche Angebot, eine teure Frühbucherreise elegant in ein preiswertes Last Minute Angebot umzuändern und dabei entspannte 1000 Schleifen zu sparen.
Kurzum: Ich glaube nicht, dass die TUI ein solches Angebot tatsächlich gemacht hat, ich vermute vielmehr ein Missverständnis.
Ansonsten würde das nämlich jeder machen und keinen Gedanken mehr auf Zockermethoden hinsichtlich des "richtigen" Buchungszeitpunktes verschwenden.
Buch ich schön risikolos mein Wunschziel, wird´s billiger hol ich mir die Differenz im Umtauschverfahren und lach mich in den Schlaf?
Sorry - aber ich halte das für eine Geschichte aus 1001 Nacht! -
Angenommen Herr Meier Bucht seine Reise und kann diese aus dringenden terminlichen Gründen so nicht wahrnehmen. Er möchte auf ein anderes Abglugdatum umbuchen. Laut TUI AGBs muss er 50€ pP Umbuchungskosten zahlen und den tagesaktuellen Preis seiner neuen Reise zum von ihm gewünschten neuen Abflugdatum.
Jetzt kostet die Reise aber 1000€ mehr, da er damals Frühbucherpreise hatte.
Muss er nun den teureren tagesaktuellen Preis oder den damaligen billigeren zahlen?Btw habe ich eben mit einer Bekannten telefoniert, die letztes Jahr genau dieses Problem hatte und ratet mal, der tagesaktuelle Preis ihrer Reise war doch tatsächlich billiger als der damals gebuchte und nun ratet weiter, welchen Preis sie bei TUI zahlen musste!
Übrigens: Nur weil wir damals Pamfilya gebucht hatten, heißt das nicht, dass wir jetzt nicht in den anderen Robinson Esquinzo wollen und den nur gebucht haben weil wir so sauer sind! Herrlich, welche wunderbare Phantasie ihr hier habt!
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Das ist leider eine irrtümliche Auslegung (wenig überraschend!), da sich die Neuermittlung nur auf ggf. höhere Preise bezieht und selbstverständlich niedrigere nicht weitergegeben werden.
Herr Meier scheisst daher buchstäblich auf´s Brett und muss entweder kostenpflichtig stornieren oder eben zum ursprünglich verlangten Preis nochmal Bearbeitung latzen.Hilft übrigens erheblich zur verstehenden Würdigung der AGB in der Lage zu sein ...
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Ich möchte mich hier auch mal zu Wort melden. Wir kommen gerade aus der Türkei und hatten bereits im Dezember gebucht. Vor 7 Wochen sah ich dass die Preise für unser gebuchtes Hotel auch im Keller waren, weshalb wir nun das gleiche Hotel 4 Tage später gebucht haben und sogar noch eine bessere Zimmerkategorie hatten. Wir mussten auch die Umbuchungsgebühren zahlen und konnten zum wesentlich günstigeren Preis buchen. Haben für 4 Personen nun insgesamt fast 600€ weniger trotz Gebühren bezahlt.
Daner kann ich nur jedem raten, die Preise sehr wohl zu vergleichen und sofern der RV es zulässt entsprechend einen anderen Reisetermin wählen.
Uns hat es sehr gut gefallen und wir werden jetzt gleich noch mal für Oktober buchen! -
vonschmeling:
Bin sehr gespannt ob sich das alles so bewahrheitet ...
Es wäre wahrlich ein Novum im Angebotsmanagement und erscheint mir momentan noch fast unglaublich.
Was wenn jetzt alle TUI Frühbucher von dieser Option Gebrauch machen, da inzwischen hier breit kommuniziert? Ist die wirtschaftliche Not oder das kalkulierte Polster sooo enorm?
Beides kann nicht im Sinne der Verbraucher sein ... :?
Keine Missgunst - aber die Entscheidung widerspricht fundamental allen bisherigen Handhaben!?Das ist kein Novum. Das steht ganz genau so in den AGB der TUI, die jeder Kunde bei der Buchung akzeptiert. Auch wir haben davon Gebrauch gemacht, denn bei uns betrug die Differenz mehrere Tausend €, noch dazu war die Umbuchung für uns dank der TUI-Card gebührenfrei.
Übrigens gibt es für die Sommersaison 2017 ein wirkliches Novum bei Robinson, welche ja zur TUI gehören: Es gibt eine Superfrühbucherrabatt von 20% (auf den Hotelpreis). Wenn bis zum Abflugtag die exakt gleiche Reise (gleicher Zeitraum, gleiches Zimmer, gleicher Flug) günstiger wird als im Superfrühbucherzeitraum, erhält man den günstigeren Preis.
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Wahrscheinlich können wir alle die AGBs nicht richtig lesen und vs und Co sind die einzigen, die da durchsteigen.
Ganz schön wagemutig, hier öffentlich zu schreiben, dass man es gewagt hat, von seinem Recht Gebrauch zu machen und geizig ist!Immer wieder erschreckend in welche Schubladen man hier gesteckt wird und wie schlau sich hier einige vorkommen und der Rest ist ja so deppert und versteht die AGBs nicht mal und macht Wind im nichts!

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Ja, @z.B. miss_varna, diese "Klauseln" gibt es dort i.d.T.. Gedacht waren diese für ganz andere Fälle...
...und rate(t) mal was passiert, wenn diese jetzt von jedem/vielen Buchern (aus)genutzt werden!
@kiana:
Der gemeine deutsche Urlauber tut sich i.d.T. (sehr) schwer im Lesen und Verstehen von AGB im Segment des Tourismus. Nimm schon alleine nur dieses Forum und Du wirst Hunderte/Tausende von Fällen sinnloser Motzerei und noch sinnfreieren Palavers nachlesen können an denen man zweifelsfrei erkennen kann "schade...Pech...leider nicht gelesen und/oder verstanden". Peinlicherweise gipfeln dann genau diese "Beiträge" meist in einem völlig schwachsinnigen "Nie wieder XYZ".
Ich habe es bereits mehrfachj erwähnt: Der geneigte deutsche Verbraucher liest vor dem Kauf eines "Teebeutels" mindestens "534857823547" Erfahrungs- und Testberichte, verweigert genau dies aber in nicht geringer Quote und schöner Regelmäßigkeit bei etwas eher hochpreisigem wie einer Urlaubsbuchung.
"Merkwürdigerweise" lesen (und verstehen) einige Verbraucher auch immer erst, wenn es oftmals schon zu spät ist oder (das sind auch "grandiose Spezialisten" ) lesen (besser, interpretieren) einzigst das hinaus, was ihnen zum Vorteil gereichen könnte. Hinweise auf "Risiken" etc. werden auch dann noch meist komplett beratungsresistent überlesen und ignoriert.
Armes Deutschland und ein Indiz dafür, daß die PISA-Kinder ja schließlich Eltern haben müssen und es somit Gründe für die allseits bekannten Ergebnisse gibt. -
Kiana, ich bin in dem Fall gerne der Geisterfahrer mit Dir
Bei uns ist es übrigens auch Pamfilya, allerdings in den Sommerferien, daher auch die höhere Differenz. Anfang Januar hatte Robinson die Preise kurzzeitig radikal gesenkt, heute wäre unsere Reise noch mal über 1.000€ teurer, dabei sind die Preise inzwischen wieder gesenkt worden. Wir hatten im Januar umgebucht und ich habe dabei auch kein schlechtes Gewissen. Die AGBs hat der Veranstalter so formuliert, ich mache Gebrauch davon, es ist keine Kulanzleistung - alles schick.Übrigens war es letztes Jahr schon ähnlich, da wurden die Frühbucherpreise im Dezember spürbar gesenkt. Das hat viele, die zuvor gebucht hatten, sehr verärgert. Dieses Jahr das gleiche Spiel - daher finde ich die Regelung für die nächste Saison absolut begrüßenswert!
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Die von euch erwähnten Klauseln stehen in ungefähr allen AGB seriöser und dienstleistungsorientierter Veranstalter, doch irgendwo gibt´s dann das sogenannte "Kleingedruckte", in dem die Möglichkeit der Umbuchung und Neuberechnung auf teurere Preise eingeschränkt ist, bzw. preiswertere Reisepreise nur für Neu- jedoch nicht für Umbuchungen gelten.
Es ist also ein Novum wenn das nun doch möglich ist - selbstverständlich ein sehr angenehmes für Betroffene. An sich ein Beweis, dass die Ankündigung, insbesondere im Premiumsegment auf die Bedürfnisse der Kunden scharfzustellen keine leeren Worthülsen waren. Respekt!
Übrigens habe ich immer betont, dass in diesem Preisbereich Gig ein vollkommen unpassendes Prädikat ist.
Allerdings bedenke man die Konsequenzen:
Urlauber kann sich früh seinen Wunschclub saven, sinkt der Preis bucht er um, steigt er lacht er sich ins Fäustchen. Das ist an sich nicht das Wesen der tagesaktuellen Preise und daher ist die Regelung der TUI bemerkenswert - und eine absolute Ausnahme!
@miss_varna
Ein schlechtes Gewissen musst du dir wahrlich nicht zumuten - im Gegenteil müsste man mit dem Klammerbeutel gepudert sein, von einem derartigen Angebot keinen Gebrauch zu machen.
Also: Herzlichen Glückwunsch und happy holidays!PS:
@kiana
Wer ist bitte "vs und Co"? Ich bin mir nicht bewusst, im Forum Allianzen zu coachen ... -
uns ist aufgefallen, dass sich die portale drastisch unterscheiden. ab in den urlaub ist bei unseren hotels mit unseren suchkriterien teilweise für die gleiche leistung 1000 euro teurer als beispielsweise holidaycheck und 500 euro teurer als letztes jahr. vielleicht auch nur zufallstreffer, keine ahnung.