Schwimmende Ferienresorts!
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Threadtitel sinnvoll geändert!
Kürzlich habe ich eine Reportage über das Kreuzfahrtschiff „Harmony oft he Seas“ konsumiert und frage mich schüchtern: Was unternimmt man als unternehmungslustiger „Grufti“ auf diesem Pot mit 6360 Passagieren und 2100 Besatzungsmitgliedern. Gut, jeden Tag einen Spaziergang rund um das 362 Meter lange und 66 Meter breite Schiff und was dann? Schwimmen? Aber wo? Lediglich 23 Pools stehen den Gästen zur Verfügung! Dann Besuch eines Restaurants? Der Restaurantbereich erstreckt sich über drei Decks mit lächerlichen 20 Restaurants und rund 300 Menüoptionen. Und das soll ein ansprechendes Angebot sein?
Late-Night-Comedys, Jazzkonzerten und noch vieles mehr in den nicht wenigen Theatern, inklusive dem Aquatheater mit Wassershows, künstlichem Regen und Nebelschwaden oder Eis-Shows auf Eisflächen, die auch Passagiere nach den Shows zum Eislaufen oder Rollerkaten benutzen können.
In einem Spielpalast, respektive im Casino findet der gelangweilte Reisende mehr als 450 digitale und elektronische Spielautomaten, Blackjack, Craps, Roulette, Video-Poker und viele weitere Dinge. Zusätzlich zum eigentlichen Casinobereich sind ein Poker-Raum und ein Spieler Club vorhanden. Und das soll ein Angebot sein?
Kläglich auch der Wellnesskomplex mit einem Spa und Fitness Angebot mit Massagebehandlungen, Gesichtsbehandlungen, Botoxbehandlungen, Schlammpackungen, Peelings, Bleaching (Zahnaufhellung) Aromatherapie, Maniküre, Pediküre, Algenpackungen, Saunaerlebnisse und noch vieles mehr.
Auch die sogenannte Royal Promenade mit Ladenketten die billige Massenware wie Guess (Handtaschen und Accessoires), Prince and Green (Swarovski, Guess, Michael Kors), Kate Spade (Handtaschen, Kleidung, Accesoires) oder auch Regalia (Ketten, Ringe, Accessoires) anbieten. Zum Glück gibt es die Landgänge, bei denen man sich entsprechend modebewusst eindecken kann!
Auch sportlich bietet das Schiff weniger bis nichts, Was soll ein lächerlicher 9-Loch-Minigolfplatz, der Sports Court mit einem eingezäunter Basketball- und Tennisplatz, welcher auch für andere Ballspiele genutzt werden kann oder eine 670m lange Joggingbahn. Und zu guter Letzt: Die grosse Doppelrutsche, die 47m über dem Meeresspiegel startende Doppelrutsche soll den Gästen ein ganz besonderes Erlebnis auf See zu bieten. Das Ende der Rutsche befindet sich 30m tiefer auf dem Bordwalk. Beide Edelstahl-Röhren, auf denen man sogar gegeneinander antreten kann, sind jeweils 66m lang und haben einen Durchmesser von 80 Zentimetern. Der Rutscher durchrutscht die Röhren auf einer speziell angefertigten Matte mit einer Geschwindigkeit von etwa vier Metern pro Sekunde in die Tiefe. Was sind schon klägliche vier Meter pro Sekunde? Als lieber Mensch lasse ich jetzt die despektierliche „Stänkerei“!
Wehmütig denke ich allerdings an meine erste, nein, nicht Kreuzfahrt, sondern Seereise mit der guten alten "SS QUEEN MARY I“ von New York nach Southamton im Juli 1963 zurück. Die erste und die zweite Klasse mit ihren „NOBLESSE OBLIGE!“ Kleidervorschriften waren für mich unerschwinglich. Und das war gut so. In der "Tourist Class" war Jubel, Trubel, Heiterkeit bis in die frühen Morgenstunden angesagt. Nach Mitternacht gesellten sich jeweils mehr oder weniger heimlich die gelangweilten hübschen bis sehr hübschen Töchter der gutbetuchten Passagiere aus der ersten Klasse zu uns und dann ging die Post ab. Träumen von vergangenen Zeiten sei erlaubt, als es zum Glück noch keine schwimmenden Ferienressorts à la „Harmony oft he Seas“ gab!
Pesche
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Threadtitel sinnvoll geändert!
Kürzlich habe ich eine Reportage über das Kreuzfahrtschiff „Harmony oft he Seas“ konsumiert und frage mich schüchtern: Was unternimmt man als unternehmungslustiger „Grufti“ auf diesem Pot mit 6360 Passagieren und 2100 Besatzungsmitgliedern. Gut, jeden Tag einen Spaziergang rund um das 362 Meter lange und 66 Meter breite Schiff und was dann? Schwimmen? Aber wo? Lediglich 23 Pools stehen den Gästen zur Verfügung! Dann Besuch eines Restaurants? Der Restaurantbereich erstreckt sich über drei Decks mit lächerlichen 20 Restaurants und rund 300 Menüoptionen. Und das soll ein ansprechendes Angebot sein?
Late-Night-Comedys, Jazzkonzerten und noch vieles mehr in den nicht wenigen Theatern, inklusive dem Aquatheater mit Wassershows, künstlichem Regen und Nebelschwaden oder Eis-Shows auf Eisflächen, die auch Passagiere nach den Shows zum Eislaufen oder Rollerkaten benutzen können.
In einem Spielpalast, respektive im Casino findet der gelangweilte Reisende mehr als 450 digitale und elektronische Spielautomaten, Blackjack, Craps, Roulette, Video-Poker und viele weitere Dinge. Zusätzlich zum eigentlichen Casinobereich sind ein Poker-Raum und ein Spieler Club vorhanden. Und das soll ein Angebot sein?
Kläglich auch der Wellnesskomplex mit einem Spa und Fitness Angebot mit Massagebehandlungen, Gesichtsbehandlungen, Botoxbehandlungen, Schlammpackungen, Peelings, Bleaching (Zahnaufhellung) Aromatherapie, Maniküre, Pediküre, Algenpackungen, Saunaerlebnisse und noch vieles mehr.
Auch die sogenannte Royal Promenade mit Ladenketten die billige Massenware wie Guess (Handtaschen und Accessoires), Prince and Green (Swarovski, Guess, Michael Kors), Kate Spade (Handtaschen, Kleidung, Accesoires) oder auch Regalia (Ketten, Ringe, Accessoires) anbieten. Zum Glück gibt es die Landgänge, bei denen man sich entsprechend modebewusst eindecken kann!
Auch sportlich bietet das Schiff weniger bis nichts, Was soll ein lächerlicher 9-Loch-Minigolfplatz, der Sports Court mit einem eingezäunter Basketball- und Tennisplatz, welcher auch für andere Ballspiele genutzt werden kann oder eine 670m lange Joggingbahn. Und zu guter Letzt: Die grosse Doppelrutsche, die 47m über dem Meeresspiegel startende Doppelrutsche soll den Gästen ein ganz besonderes Erlebnis auf See zu bieten. Das Ende der Rutsche befindet sich 30m tiefer auf dem Bordwalk. Beide Edelstahl-Röhren, auf denen man sogar gegeneinander antreten kann, sind jeweils 66m lang und haben einen Durchmesser von 80 Zentimetern. Der Rutscher durchrutscht die Röhren auf einer speziell angefertigten Matte mit einer Geschwindigkeit von etwa vier Metern pro Sekunde in die Tiefe. Was sind schon klägliche vier Meter pro Sekunde? Als lieber Mensch lasse ich jetzt die despektierliche „Stänkerei“!
Wehmütig denke ich allerdings an meine erste, nein, nicht Kreuzfahrt, sondern Seereise mit der guten alten "SS QUEEN MARY I“ von New York nach Southamton im Juli 1963 zurück. Die erste und die zweite Klasse mit ihren „NOBLESSE OBLIGE!“ Kleidervorschriften waren für mich unerschwinglich. Und das war gut so. In der "Tourist Class" war Jubel, Trubel, Heiterkeit bis in die frühen Morgenstunden angesagt. Nach Mitternacht gesellten sich jeweils mehr oder weniger heimlich die gelangweilten hübschen bis sehr hübschen Töchter der gutbetuchten Passagiere aus der ersten Klasse zu uns und dann ging die Post ab. Träumen von vergangenen Zeiten sei erlaubt, als es zum Glück noch keine schwimmenden Ferienressorts à la „Harmony oft he Seas“ gab!
Pesche
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Kurzer Nachtrag zu meinem etwas ketzerischen Beitrag: Zum Glück sind Anlaufhäfen mit Landgängen in Städten die etwas bieten vorgesehen. Sonst wird es langweilig, vorwiegend am Abend mit den täglichen Shows und Broadway-Musicals! Sorry, das musste ich noch loswerden!
Pesche -
Moin zusammen! Ist dies nun ein besonders ausgefeiltes Cruise-Ship-Bashing mit erhobenem Zeigefinger? Wer immer gern ein Kreuzfahrtschiff als "schwimmende Müllverbrennungsanlage" bezeichnet, der sollte sich gern seinen ganz persönlichen ökologischen Fußabdruck des Komasaufens auf Malle oder was sonst so Gefallen findet vorrechnen lassen. Tendenziell gefallen mir kleinere Schiffe besser als die ganz großen, dennoch habe ich die Transatlantik-Überführung der "Symphony of the Seas" für Herbst 2018 gebucht. Man muss es mal erlebt haben, denke ich.
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Threadtitel sinnvoll geändert!
Kürzlich habe ich eine Reportage über das Kreuzfahrtschiff „Harmony oft he Seas“ konsumiert und frage mich schüchtern: Was unternimmt man als unternehmungslustiger „Grufti“ auf diesem Pot mit 6360 Passagieren und 2100 Besatzungsmitgliedern. Gut, jeden Tag einen Spaziergang rund um das 362 Meter lange und 66 Meter breite Schiff und was dann? Schwimmen? Aber wo? Lediglich 23 Pools stehen den Gästen zur Verfügung! Dann Besuch eines Restaurants? Der Restaurantbereich erstreckt sich über drei Decks mit lächerlichen 20 Restaurants und rund 300 Menüoptionen. Und das soll ein ansprechendes Angebot sein?
Late-Night-Comedys, Jazzkonzerten und noch vieles mehr in den nicht wenigen Theatern, inklusive dem Aquatheater mit Wassershows, künstlichem Regen und Nebelschwaden oder Eis-Shows auf Eisflächen, die auch Passagiere nach den Shows zum Eislaufen oder Rollerkaten benutzen können.
In einem Spielpalast, respektive im Casino findet der gelangweilte Reisende mehr als 450 digitale und elektronische Spielautomaten, Blackjack, Craps, Roulette, Video-Poker und viele weitere Dinge. Zusätzlich zum eigentlichen Casinobereich sind ein Poker-Raum und ein Spieler Club vorhanden. Und das soll ein Angebot sein?
Kläglich auch der Wellnesskomplex mit einem Spa und Fitness Angebot mit Massagebehandlungen, Gesichtsbehandlungen, Botoxbehandlungen, Schlammpackungen, Peelings, Bleaching (Zahnaufhellung) Aromatherapie, Maniküre, Pediküre, Algenpackungen, Saunaerlebnisse und noch vieles mehr.
Auch die sogenannte Royal Promenade mit Ladenketten die billige Massenware wie Guess (Handtaschen und Accessoires), Prince and Green (Swarovski, Guess, Michael Kors), Kate Spade (Handtaschen, Kleidung, Accesoires) oder auch Regalia (Ketten, Ringe, Accessoires) anbieten. Zum Glück gibt es die Landgänge, bei denen man sich entsprechend modebewusst eindecken kann!
Auch sportlich bietet das Schiff weniger bis nichts, Was soll ein lächerlicher 9-Loch-Minigolfplatz, der Sports Court mit einem eingezäunter Basketball- und Tennisplatz, welcher auch für andere Ballspiele genutzt werden kann oder eine 670m lange Joggingbahn. Und zu guter Letzt: Die grosse Doppelrutsche, die 47m über dem Meeresspiegel startende Doppelrutsche soll den Gästen ein ganz besonderes Erlebnis auf See zu bieten. Das Ende der Rutsche befindet sich 30m tiefer auf dem Bordwalk. Beide Edelstahl-Röhren, auf denen man sogar gegeneinander antreten kann, sind jeweils 66m lang und haben einen Durchmesser von 80 Zentimetern. Der Rutscher durchrutscht die Röhren auf einer speziell angefertigten Matte mit einer Geschwindigkeit von etwa vier Metern pro Sekunde in die Tiefe. Was sind schon klägliche vier Meter pro Sekunde? Als lieber Mensch lasse ich jetzt die despektierliche „Stänkerei“!
Wehmütig denke ich allerdings an meine erste, nein, nicht Kreuzfahrt, sondern Seereise mit der guten alten "SS QUEEN MARY I“ von New York nach Southamton im Juli 1963 zurück. Die erste und die zweite Klasse mit ihren „NOBLESSE OBLIGE!“ Kleidervorschriften waren für mich unerschwinglich. Und das war gut so. In der "Tourist Class" war Jubel, Trubel, Heiterkeit bis in die frühen Morgenstunden angesagt. Nach Mitternacht gesellten sich jeweils mehr oder weniger heimlich die gelangweilten hübschen bis sehr hübschen Töchter der gutbetuchten Passagiere aus der ersten Klasse zu uns und dann ging die Post ab. Träumen von vergangenen Zeiten sei erlaubt, als es zum Glück noch keine schwimmenden Ferienressorts à la „Harmony oft he Seas“ gab!
Pesche
@Pesche sagte:
Als lieber Mensch lasse ich jetzt die despektierliche „Stänkerei“!
Wehmütig denke ich allerdings an meine erste, nein, nicht Kreuzfahrt, sondern Seereise mit der guten alten "SS QUEEN MARY I“ von New York nach Southamton im Juli 1963 zurück. Die erste und die zweite Klasse mit ihren „NOBLESSE OBLIGE!“ Kleidervorschriften waren für mich unerschwinglich. Und das war gut so. In der "Tourist Class" war Jubel, Trubel, Heiterkeit bis in die frühen Morgenstunden angesagt. Nach Mitternacht gesellten sich jeweils mehr oder weniger heimlich die gelangweilten hübschen bis sehr hübschen Töchter der gutbetuchten Passagiere aus der ersten Klasse zu uns und dann ging die Post ab. Träumen von vergangenen Zeiten sei erlaubt, als es zum Glück noch keine schwimmenden Ferienressorts à la „Harmony oft he Seas“ gab!
PescheMensch @pesche,
das habe ich schon mal in einem Film gesehen, sei froh, dass du nicht untergegangen bist und dich deines Lebens erfreust.
Immerhin liegt dein Ereignis schon fast 50 Jahre zurück, ist das ein Abgesang auf die verflossene Jugend, projiziert auf ein Kreuzfahrtschiff?
Ich hab ein schönes Lied für dich: "Kein zurück" von Wolfsheim, so wahr!
Ansonsten ist es, wie mit Allem: Was mir nicht gefällt, buch ich nicht (wohl wissend, dass ich den Lauf der Dinge gerade im Kreuzfahrtgeschäft nicht aufhalten kann) , obwohl, woher soll ich's wissen, bevor ich es probiert habe? Hast du?
Was mir nicht schmeckt, ess ich nicht, mit Menschen die mir unsympathisch sind, geb ich mich nicht ab, usw.
Grüße papnik
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Was ist denn heut nur los?! Zuerst sagst Du mir die Lösung vor und jetzt sind wir auch noch auf einer Wellenlänge

Jeder halt wie er mag und ich sage mir, super, dann sind die 6360 Paxe bestenfalls gerade nicht dort, wo ich meine Ruhe genießen will...
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Ich weiss wirklich nicht, warum manche Leute diese Städte auf See, die mit eigentlichen Schiffen nichts mehr gemein haben, für Schiffsreisen buchen. Das hat mit Seefahrt nichts mehr zu tun und dafür kann man auch zu Hause bleiben. Ich brauche diesen Heckmeck nicht.
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Du nicht, ich nicht und wenn ich mir die bisherigen Antworten und das Eingangsposting hier so anschaue, bisher hier wohl noch kein Bekenner vorhanden? Aber einen Markt scheint es zu geben, die Dinger produziert man ja nicht gerade für den Preis eines ausrangierten Tretbootes

Am ehesten könnte ich noch Michl`s Argumenten dagegen folgen, nur lief gerade vor ner Woche eine Terra-X Folge über den Flugverkehr, u.a. dessen Müll- und Energieaufwand, ich schätze mal, diesen werden so lockere 99% der HC-User nutzen, wo also anfangen und wo aufhören? Ist nur der erfahrene Seebär ein wahrer Kreuzfahrer, der sich schon von Sascha Hehn hat bedienen lassen, oder dürfen sich auch die Nutzer neumodischerer Varianten der illustren Gemeinschaft anschließen?
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@tancarino
"Symphony of the Seas" im Herbst 2018. Hoffentlich hast du eine Aussenkabine gebucht, mit unverbaubarer Sicht Richtung West, Süd, Ost und Nord. Soweit ich mich noch erinnere, Wasser soweit das Auge reicht! Kann sein, dass ich nach den anstrengenden Nächten mit den Ami „Girls“ aus der Teppichklasse, diese traumhafte Wasserfernsicht nicht mehr entsprechend würdigen konnte.Jetzt oute ich mich noch als einen angefressenen Fan von Kreuzschifffahrten. Nebst der Atlantik Überquerung habe ich in meinem Leben bereits 2, in Worten „ZWEI“, Kreuzschifffahrten unternommen. Vor Jahren zwei Wochen auf einem „Riesenliner!“ inmitten von rund 160 Passagieren während zwei Wochen auf dem Indischen Ozean. Fazit: Inhalt Geldbeutel abgenommen -- Bauch und Gewicht zugenommen!
Und dann als absolutes Highlight vor noch nicht allzu langer Zeit, meine zweite Kreuzfahrt. Nein, nicht auf dem Mittelmeer, dem Indischen Ozean oder der Karibik & Co, sondern auf dem 17,5 km langen und 3,5 km breiten Thunersee im Berner Oberland am nördlichen Alpenrand in der Schweiz. Einschiffung auf den Schaufelraddampfer „MS Blümlisalp“ in der Hafenstadt Thun. Und dann hiess es Leinen los. Entlang der Nordküste bis zum malerischen Fischerdörfchen „Gunten“. Die gefährliche Überfahrt an die Südküste nach „Spiez“ ist allerdings nur sturmerprobten Seebären zu empfehlen. Aber es lohnt sich. Der Landgang zu den Eingeborenen in Spiez kann organisiert oder auf eigene Faust unternommen werden. Nebst der etwas gewöhnungsbedürftigen Währung „Fränkli“, kann auch mit Euro bezahlt werden. Den zweiten Landgang in Interlaken habe ich auch noch in bester Erinnerung obwohl die Eingeborenen unter den Scharen von Touristen aus aller Welt etwas untergehen und man auch dort eine Sprache spricht, mit der auch wir Berner etwas Mühe haben. Ein Highlight dann auf der Rückfahrt das mehrgängige Dinner der Spitzenklasse im prunkvollen Salon auf dem Oberdeck der Blümlisalp obwohl einige Banausen sich nicht an die Gala Dresscode Empfehlungen der BLS-Schifffahrtsgesellschaft (Damen im langen Abendkleid, Herren im Smoking!) hielten. Was soll’s. Die nächste Kreuzfahrt auf einem Schweizer See mit Landgängen zu etwas kauzigen Eingeborenen ist schon in der Pipeline!
Nach dieser kleinen Kreuzfahrt-Hommage auf einem Schweizer See, wünsche ich allen Fans von Kreuzfahrtschiffen, gute Fahrt!
Pesche
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Hallo Pesche,
die gleiche Tour mit der "MS Blümlisalp" haben wir vor Jahren auch gemacht, allerdings in kurzen Hosen und t-shirt, ohne Captainsdinner
.
Außerdem war der Fränkli für uns Deutsche noch sehr konform
. Wir mögen die Schweiz sehr, aber ein KF ist für uns günstiger als 1 Woche Schweizurlaub
.Letzten Monat waren wir urlaubsmäßig für eine Woche in Warnemünde, und dort lagen wieder sehr viele Kf-Schiffe vor Anker. Oft waren pro Tag 3 Schiffe vor Ort, und es war sehr viel los im kleinen Ort Warnemünde. Allerdings bieten die Schiffe ja viele Ausflüge an, wie z.B. Tagesausflug nach Berlin, und viele Cruiser nutzen auch diese Angebote. Also verteilen sich alle Urlauber und vor Ort ist alles noch annehmbar.
Pervers finde ich, wenn in anderen Urlaubsregionen, wie z.B. vor der kleinen griechischen Insel Santorin, z.B. 10.000 Cruiser fast gleichzeitig auf die Insel wollen und dort dann dort nur noch Chaos herrscht.
Letzendlich muss aber jeder Kreuzfahrer für sich selber entscheiden, welche Cruise er macht, und welches Schiff er dafür benutzt.
Was sagt unser Karlgold in seinem Avatar? Zitat : !Es gibt so viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe weil es so viele verschiedene Menschen gibt"
In diesem Sinne, liebe Grüße in die Schweiz
reiselilly -
Hallo Pesche,
die gleiche Tour mit der "MS Blümlisalp" haben wir vor Jahren auch gemacht, allerdings in kurzen Hosen und t-shirt, ohne Captainsdinner
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Außerdem war der Fränkli für uns Deutsche noch sehr konform
. Wir mögen die Schweiz sehr, aber ein KF ist für uns günstiger als 1 Woche Schweizurlaub
.Letzten Monat waren wir urlaubsmäßig für eine Woche in Warnemünde, und dort lagen wieder sehr viele Kf-Schiffe vor Anker. Oft waren pro Tag 3 Schiffe vor Ort, und es war sehr viel los im kleinen Ort Warnemünde. Allerdings bieten die Schiffe ja viele Ausflüge an, wie z.B. Tagesausflug nach Berlin, und viele Cruiser nutzen auch diese Angebote. Also verteilen sich alle Urlauber und vor Ort ist alles noch annehmbar.
Pervers finde ich, wenn in anderen Urlaubsregionen, wie z.B. vor der kleinen griechischen Insel Santorin, z.B. 10.000 Cruiser fast gleichzeitig auf die Insel wollen und dort dann dort nur noch Chaos herrscht.
Letzendlich muss aber jeder Kreuzfahrer für sich selber entscheiden, welche Cruise er macht, und welches Schiff er dafür benutzt.
Was sagt unser Karlgold in seinem Avatar? Zitat : !Es gibt so viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe weil es so viele verschiedene Menschen gibt"
In diesem Sinne, liebe Grüße in die Schweiz
reiselilly@reiselilly sagte:
Pervers finde ich, wenn in anderen Urlaubsregionen, wie z.B. vor der kleinen griechischen Insel Santorin, z.B. 10.000 Cruiser fast gleichzeitig auf die Insel wollen und dort dann dort nur noch Chaos herrscht.
hallo reiselilly,
so etwas habe ich mal vor ein paar Jahren auf Capri erlebt.
Das war ein unbeschreibliches Chaos, abertausende von Kreuzfahrern haben die kleine Insel regelrecht geentert, wie eine Lawine sind sie über die Insel gerollt und alles platt getreten. Für jemanden der die Insel in Ruhe geniessen will ist das ein Graus, echt schrecklich. -
@tancarino
"Symphony of the Seas" im Herbst 2018. Hoffentlich hast du eine Aussenkabine gebucht, mit unverbaubarer Sicht Richtung West, Süd, Ost und Nord. Soweit ich mich noch erinnere, Wasser soweit das Auge reicht! Kann sein, dass ich nach den anstrengenden Nächten mit den Ami „Girls“ aus der Teppichklasse, diese traumhafte Wasserfernsicht nicht mehr entsprechend würdigen konnte.Jetzt oute ich mich noch als einen angefressenen Fan von Kreuzschifffahrten. Nebst der Atlantik Überquerung habe ich in meinem Leben bereits 2, in Worten „ZWEI“, Kreuzschifffahrten unternommen. Vor Jahren zwei Wochen auf einem „Riesenliner!“ inmitten von rund 160 Passagieren während zwei Wochen auf dem Indischen Ozean. Fazit: Inhalt Geldbeutel abgenommen -- Bauch und Gewicht zugenommen!
Und dann als absolutes Highlight vor noch nicht allzu langer Zeit, meine zweite Kreuzfahrt. Nein, nicht auf dem Mittelmeer, dem Indischen Ozean oder der Karibik & Co, sondern auf dem 17,5 km langen und 3,5 km breiten Thunersee im Berner Oberland am nördlichen Alpenrand in der Schweiz. Einschiffung auf den Schaufelraddampfer „MS Blümlisalp“ in der Hafenstadt Thun. Und dann hiess es Leinen los. Entlang der Nordküste bis zum malerischen Fischerdörfchen „Gunten“. Die gefährliche Überfahrt an die Südküste nach „Spiez“ ist allerdings nur sturmerprobten Seebären zu empfehlen. Aber es lohnt sich. Der Landgang zu den Eingeborenen in Spiez kann organisiert oder auf eigene Faust unternommen werden. Nebst der etwas gewöhnungsbedürftigen Währung „Fränkli“, kann auch mit Euro bezahlt werden. Den zweiten Landgang in Interlaken habe ich auch noch in bester Erinnerung obwohl die Eingeborenen unter den Scharen von Touristen aus aller Welt etwas untergehen und man auch dort eine Sprache spricht, mit der auch wir Berner etwas Mühe haben. Ein Highlight dann auf der Rückfahrt das mehrgängige Dinner der Spitzenklasse im prunkvollen Salon auf dem Oberdeck der Blümlisalp obwohl einige Banausen sich nicht an die Gala Dresscode Empfehlungen der BLS-Schifffahrtsgesellschaft (Damen im langen Abendkleid, Herren im Smoking!) hielten. Was soll’s. Die nächste Kreuzfahrt auf einem Schweizer See mit Landgängen zu etwas kauzigen Eingeborenen ist schon in der Pipeline!
Nach dieser kleinen Kreuzfahrt-Hommage auf einem Schweizer See, wünsche ich allen Fans von Kreuzfahrtschiffen, gute Fahrt!
Pesche
@Pesche sagte:
Vor Jahren zwei Wochen auf einem „Riesenliner!“ inmitten von rund 160 Passagieren während zwei Wochen auf dem Indischen Ozean. Fazit: Inhalt Geldbeutel abgenommen -- Bauch und Gewicht zugenommen!Kann das sein, dass Du mit dem "Riesenliner" die "Royal Star" meinst? Ich glaube mich zu erinnern, dass Du da mal was zu geschrieben hast.
Soviel ich weiß, ist diese alte Yacht mittlerweile leider verschrottet.
LG
Sokrates
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Ehrlich gesagt, kommt's mir auch eher wie eine "Hommage an die Jugend" vor und erinnert sehr an Pesches Thread zum Thema "Fliegen" vor einigen Monaten...
Keine Ahnung, ob "damals" alles besser war - ich bin jedenfalls froh, dass ich mir heutzutage die eine oder andere Traumreise erlauben kann, die früher ein Traum geblieben wäre...
Ganz gewiss wird man mich niemals auf einem solchen Schiff sehen, aber wem's gefällt, soll's doch buchen. Die Nachfrage ist ja ganz offensichtlich da...
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Also ich oute mich jetzt mal, dass ich die Art des Reisens auf den großen Schiff mit der Familie sehr angenehm empfinde... Die kleinen Kids haben viele Möglichkeiten mit uns Eltern den Tag zu verbringen, ohne Langeweile aufkommen lassen zu müssen... Man hat die Möglichkeit verschiedene Restaurants zu nutzen und auch verschiedene Ziele im vorbei "fahren" zu sehen... mir ist schon klar, dass die kurze Liegezeit nicht die Möglichkeit bietet, viel von dem Ort/Land zu sehen... aber wenn es uns an einem Ziel gefallen hat, kann man auch immer noch einmal Urlaub dort machen... Ich gehe stark davon aus, dass die "schwimmenden Ferienressorts" auch nur von Urlaubern gebucht werden, welche auch sonst Cluburlaub, AI- Urlaube oder CenterParcs-Urlaube machen... Aber uns gefällt im Moment diese Art von Reisen... und preislich kommen wir zu viert somit auch oft günstiger, als in der Schweiz oder Urlaub an der Nord-/Ostsee... Ob dies dann immer noch so ist, wenn die Kinder älter, wir die U40 oder andere Ereignisse eintreteten, kann ich nicht sagen... doch jetzt gefällt es uns

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Sorry, irgendetwas ging da schief!
@Malini
Was heisst da „Hommage an die Jugend“. Wenn es mich überkommt, stelle ich mit einem verschmitzten Augenzwinkern aus dem hohlen Bauch eine manchmal etwas überspitzte sarkastische „Schreibe“ in ein Internet-Forum und trete damit zwangsläufig einigen humorlosen Usern auf die Füsse, die jede Formulierung akribisch durchleuchten, immer etwas finden das nicht der eigenen Vorstellung entspricht und dann genüsslich den Verfasser an den Pranger stellen. Sorry, solche persönlichen Angriffe nehme ich schmunzelnd zur Kenntnis und stelle fest, wenn alle meine „Schreibe“ gut finden, würde ich etwas falsch machen!Und ich bleibe bei meiner Philosophie: Das Leben ist zu kurz, um es nicht jeden Tag, vorausgesetzt die Gesundheit macht einigermassen mit, in vollen Zügen zu geniessen. Sei es um beim Thema zu bleiben, auf einem „Kreuzfahrtschiffli“ auf dem Thunersee oder auf einem etwas grösseren „Schiffli“, sorry „Liner“ auf irgend einem „Wässerchen“ auf unserer (noch) schönen Kugel.
Wenn ich einmal das hölzerne Pyjama anziehen und die Radieschen von unten ansehen muss, will ich sagen können: Pesche, dein Leben war lebenswert!
Pesche