Negativ Erfahrungen mit 1-2-Fly bzw. dem Grand Hotel Resort i. Chersonissos/Kreta
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Ich habe in der vergangenen Woche leider mit o.g. schlechte Erfahrungen gemacht
Mein Mann und ich hatten Anfang September aufgrund der guten Hotelbewertung obiges Hotel gebucht. Der Reisebetrag wurde abgebucht und die Ticktets ausgestellt. Am 28.09.06 erhielt unser Reisebüro ein Fax worin mitgeteilt wurde, dass das Hotel überbucht sei und wir ein bestimmtes Hotel ohne Zusatzkosten, ein Hotel aus den Katalogen zum Normalpreis oder eine kostenlose Stornierung buchen bzw. vornehmen könnten. Damit erklärten wir uns aber nicht eínverstanden und bestanden auf Vertragserfüllung. Nunmehr bekamen wir die Mitteilung, dass nicht 1-2-Fly die Schuld träfe sondern das Hotel fehlerhaft disponiert hätte. Es soll sich um die Flugtage 09.10.2006 und 16.10.2006 handeln. Ich kann mir dies einfach nicht vorstellen und würde mich freuen, wenn sich ein ebenfalls Betroffener mit mir darüber austauschen würde. Bei mir besteht immer noch Verdacht, dass 1-2-Fly durch solche Aktionen eventuell ihre anderen nicht so ganz beliebten Hotels füllen will.
Falls aber wirklich das Hotel die Schuld träfe, wäre dies aber auch sehr "Kundenunfreundlich".Danke
Iris
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Hotelüberbuchungen sind nun wirklich nicht das Problem nur eines Reiseversanstalters. Selbiges ist mir auch schon mit TUI passiert. Schuld ist meistens das Hotel.
Gruß
Bulögarienfan
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Überbuchungen....und kein Ende der Diskussionen!
Natürlich, Bulgarienfan, sind am Ende meist die Hotels schuld. Aber die Veranstalter sind nun mal Vertragspartner, und die haben für eine vernünftige Kommunikation zwischen Hotel und Veranstalter zu sorgen. Im Zweifel auch durch die Vereinbarung von Vertragsstrafen. Jeder Lieferant, ob in Handel, Industrie oder Reisebranche, der erklärt, nicht pünktlich liefern zu können, kann mit Vertragsstrafen unter Druck gesetzt werden. Man muß sie nur durchsetzen gegenüber dem Hotel.
Aber so lange das alles auf dem Rücken des Kunden ausgetragen werden kann, wird sich nichts ändern.
Warum finden eigentlich Privatbucher nie ein überbuchtes Hotel voe?
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Weil die Privatbucher mehr bezahlen und das Hotel dann im Falle eines Falles lieber auf ein Zimmer, das dem Veranstalter zu günstigerem Preis zugesichert wurde verzichtet als auf einen Privatbucher, der vielleicht das doppelte des Veranstalter - Einkaufspreises zahlt, mein lieber Salvamor. Auch die von dir geforderte "Vertragsstrafe", die es zweifellos gibt, kann einen Hotelier nicht davon abhalten.
Im geschilderten Fall gab es jedenfalls eine Kommunikation. Den Gästen wurde mitgeteilt, daß der Vertrag nicht eingehalten werden kann, es wurden Alternativen bzw. ein neues Vertragsangebot unterbreitet. Außerdem besteht Anspruch auf einen kostenfreien Reiserücktritt.Welches Hotel wurde denn als Alternative angeboten?
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Salvamor,
abgesehen davon, dass, wie Sina schon bemerkte, in diesem Fall eine Kommunikation stattgefunden hat, scheinen Reiseveranstalter durchaus Sanktionen zu verhängen. In meinem Fall betraf es das Alba am Sonnenstrand. Der Vorfall ereignete sich 2004. 2005 war das Alba nicht mehr bei TUI gelistet.
Im Eingangsbeitrag ging es aber darum, ob Überbuchungen Rückschlüsse auf die Qualität des Reiseveranstalters zulassen. Und das ist meines Erachtens eindeutig nicht der Fall.
Bei mir steht es jetzt übrigens 4:3. Bei vier von sieben Bulgarienurlauben habe ich das Hotel bekommen, das ich gebucht hatte. Da ich mich aber in den drei anderen Fällen jedesmal kostenlos verbessert habe, entweder in der Hotelkategorie oder durch zusätzlichen Verpflegungsleistungen, habe ich mich nie groß darüber aufgeregt.
Gruß
Bulgarienfan
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"Bulgarienfan" wrote:
Bei mir steht es jetzt übrigens 4:3. Bei vier von sieben Bulgarienurlauben habe ich das Hotel bekommen, das ich gebucht hatte. Da ich mich aber in den drei anderen Fällen jedesmal kostenlos verbessert habe, entweder in der Hotelkategorie oder durch zusätzlichen Verpflegungsleistungen, habe ich mich nie groß darüber aufgeregt.Ja Du, Bulgarienfan! Das scheint aber nicht unbedingt die Regel zu sein, wenn man sich die Berichte so anhört oder sie liest.
Da beginnt zu oft ein langes Gezerre um ein gleichwertiges Hotel, und wenn das nicht angeboten werden kann, läßt man die Leutchen im Regen stehen. Vogel friß oder stirb! Will heißen: entweder Du nimmst das jetzt oder fahr' nach Hause und sieh' zu, wie Du Dein Geld zurückbekommst! Wie will man die Berichte der Urlauber anders deuten?
Ich muß aber noch mal sagen, daß es mich sehr interessieren würde, in wievielen Fällen prozentual gesehen Pauschalurlauber vor einem überbuchten Hotel stehen. Wenn man sich die Fülle der Berichte allein hier im Forum ansieht, kann leicht der womöglich falsche Eindruck entstehen, daß das Problem Überbuchung sozusagen an der Tagesordnung ist.
Hat jemand Zahlen?
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"Sina1" wrote:
Weil die Privatbucher mehr bezahlen und das Hotel dann im Falle eines Falles lieber auf ein Zimmer, das dem Veranstalter zu günstigerem Preis zugesichert wurde verzichtet als auf einen Privatbucher, der vielleicht das doppelte des Veranstalter - Einkaufspreises zahlt, mein lieber Salvamor. Auch die von dir geforderte "Vertragsstrafe", die es zweifellos gibt, kann einen Hotelier nicht davon abhalten.@ Sina1
Leider muß ich noch mal insistieren, weil mir verschiedenes nicht klar geworden ist.
Wenn die Vertragsstrafe so niedrig ist, daß er sie quasi aus der Portokasse bezahlen kann, wird sich ein Hotelier davon nicht beeindrucken lassen und das Zimmer im Zweifel lieber dem Privatgast überlassen, weil er so mehr erlöst und dieser Mehrerlös weit höher ist als die lächerlich kleine Strafe.
Nein, der Veranstalter hat ein klar beziffertes Kontingent in dem Hotel eingekauft und deshalb muß dieses gewährleisten, daß jeder Reisegast auch ein Bett vorfindet, um sein müdes Haupt niederzulegen. Und wenn das nicht der Fall ist, der Hotelier Zimmer aus diesem Kontingent lieber Privatbuchern überläßt, muß die Strafe so empfindlich sein, daß er das beim nächsten Mal unterläßt.
Was meinst Du, was geschehen würde, wenn ein Kaufhaus-Konzernunternehmen zu einem Fixtermin meinetwegen eine klar bestimmte Menge Butter geordert hat oder Schuhe oder Stoffe, oder ein Maschinenbauunternehmen eine Fixmenge Getriebe für eine Großanlage, und der Lieferant würde sagen: leider kann ich nur z.B. 80% der Ware termingerecht liefern, weil ich schließlich auch noch andere Kunden habe, die mir mehr für mein Produkt bezahlen? Erstens würde der eine saftige Poenale bezahlen und zweitens würde er aus der Lieferantenliste gestrichen.
Jetzt komme mir keine und sage: Ja, aber nur durch diese Überbuchungstaktik ist gewährleistet, daß der Hotelier sein Haus auch wirklich zu 100% füllt. Wo bleiben hier die Interessen der Reisegäste? Die haben ein Recht darauf, zu bekommen, was sie bezahlt haben!
Ich bleibe dabei, solange die Kunden (Urlauber) das mit sich machen lassen, wird sich nichts ändern. Nur massiver Druck seitens des "Verbrauchers" bewegt etwas! So funktioniert Marktwirtschaft.
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"Sina1" wrote:
Weil die Privatbucher mehr bezahlen und das Hotel dann im Falle eines Falles lieber auf ein Zimmer, das dem Veranstalter zu günstigerem Preis zugesichert wurde verzichtet als auf einen Privatbucher, der vielleicht das doppelte des Veranstalter - Einkaufspreises zahlt, mein lieber Salvamor.Sina das ist zum Teil quatsch was Du da schreibst .
Ich habe schon erlebt das Privatbucher in ein anderes Haus gesteckt wurden , weil ein Veranstalter dort seine Kunden unterbringen wollte.
Ein Privatbucher wird sich kaum für teures Geld in ein Hotel einbuchen was es bei TUI, Neckermann für billiges Geld gibt
Warum sollten sie das doppelte bezahlen?
Sollte er es dennoch tun, ist es vielleicht ein Hotel was Last Minute
verscheuert wird und somit sowieso nicht viel taugt.
er dies dann
sicher auch günstig bekommt, denn die Betten sollen ja belegt werden.
Ein Privatbucher wird sich meistens was suchen wo nicht jeder
F+F Urlaub macht.
Ein Privatbucher geht auch schnell mal nach 3-4 Tagen woanders
hin, wenn ihm die Unterkunft nicht gefällt, bzw. er was findet was schöner ist.Fakt ist , das Hotels in manchen Ländern, gezielt überbucht werden , nach dem Motto: "lieber man hat als man hätte"
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Sina und Ludwig:
Vielleicht sollte ihr erstmal klären, was ihr unter "Privatbucher" versteht.
Ich verstehe darunter jemanden, der nicht über einen Veranstalter, sondern direkt beim Hotel selbst bucht. Und dann bleibt beim Hotel deutlich mehr hängen, als bei Gästen, die über einen Veranstalter gebucht haben.
Ludwig:
Weil Pauschalangebote deutlich billiger sind als selbst organisierte Reisen (zumindest für Bulgarien), bleibe ich Pauschaltourist und nehme die bekannten Nachteile in Kauf.
Gruß
Bulgarienfan
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@ Ludwig
Ich denke auch, daß der Begriff "Privatbucher" zu definieren ist, ich verstehe dasselbe darunter wie Bulgarienfan. Was Du meinst, sind eher die Bausteinbucher, deren Buchungen auch über irgendwelche Veranstalter laufen.
Das halte ich wirklich für ein Gerücht, daß ein Privatbucher, der direkt beim Hotel gebucht hat, zu Gunsten eines Pauschalgastes "in ein anderes Haus gesteckt" wird. Ganz abgesehen davon, daß der Hotelier das Geld des Privatgastes gerne mitnimmt, ließe sich der Privatgast auch gar nicht woanders hin stecken.
Ich gebe Dir Recht, wenn Du behauptest, daß Hotels gezielt überbucht werden, um eine möglichst hohe Bettenauslastung zu erreichen.
Noch ein kleiner "Regiehinweis": Ich halte es nicht für angemessen, den Beitrag eines anderen Users als Quatsch zu bezeichnen, nur weil Du anderer Meinung bist.
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"Bulgarienfan" wrote:
Sina und Ludwig:Vielleicht sollte ihr erstmal klären, was ihr unter "Privatbucher" versteht.
Ich verstehe darunter jemanden, der nicht über einen Veranstalter, sondern direkt beim Hotel selbst bucht.Ich verstehe darunter auch nichts anderes
als das der Privatbucher direkt und ohne Umwege sich selbst sein Quartier sucht und bucht ."Bulgarienfan" wrote:
Und dann bleibt beim Hotel deutlich mehr hängen, als bei Gästen, die über einen Veranstalter gebucht haben.kann , aber muß nicht sein ( mag vielleicht in Bulgarien so sein und in Ländern wo Massentourismus herscht
)
Wenn ich es nicht schon selbst erlebt hätte , hätte ich es nicht angesprochen."salvamor41" wrote:
Das halte ich wirklich für ein Gerücht, daß ein Privatbucher, der direkt beim Hotel gebucht hat, zu Gunsten eines Pauschalgastes "in ein anderes Haus gesteckt" wird. Ganz abgesehen davon, daß der Hotelier das Geld des Privatgastes gerne mitnimmt, ließe sich der Privatgast auch gar nicht woanders hin stecken.Das ist aber passiert, war allerdings eine Pension und ist sicher nicht die Regel. Ich suche Dir das raus und schicke es Dir.
"salvamor41" wrote:
Ich gebe Dir Recht, wenn Du behauptest, daß Hotels gezielt überbucht werden, um eine möglichst hohe Bettenauslastung zu erreichen.Noch ein kleiner "Regiehinweis": Ich halte es nicht für angemessen, den Beitrag eines anderen Users als Quatsch zu bezeichnen, nur weil Du anderer Meinung bist.
zum " TEIL " habe ich geschrieben

Sina ,Entschldigung war nicht so gemeint -
Meiner Meinung nach musst du 1-2-Fly eigentlich sogar dankbar sein.
Ich bin bei meinen beiden letzten Urlauben ebenfalls in die Überbuchungsfalle getappt. Ich wurde aber nicht vorab von meinen Reiseveranstaltern informiert, sondern habe jedesmal erst mitten in der Nacht bei Ankunft im Hotel davon erfahren.
Glaub mir, DAS nervt wirklich. Man rennt erstmal zwei Tage mit dickem Hals rum und kämpft abwechselnd mit Reiseleitung und Hotelier.
Einen Reiseveranstalter der mich über eine Überbuchung vorher informiert wünsche ich mir für meinen nächsten Urlaub...P.S. Bei meinen beiden Überbuchungen war übrigens wirklich jedesmal der Hotelier schuld und nicht der Veranstalter. Entsprechend wurde man vom Reiseleiter dann auch im Regen stehen gelassen.
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"TvB" wrote:
@Globe: Bei Dir ist es ja wirklich richtig schief gelaufen. Du schreibst, dass die Schuld in beiden Fällen beim Hotelier lag. Verrätst Du mir bitte dennoch, um welchen Veranstalter es sich gehandelt hat ?Wenn eben möglich, sollten wir solche Fälle ohne Namensnennungbehandeln, da es sich hier zwangsläufig um einseitige Schilderungen handelt und der Veranstalter sich hier nicht verteidigen kann, sofern er das nicht zufällig liest.
Dieses Forum ist kein rechtsfreier Raum!
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@Salvamor41
Da Dir das Thema Überbuchungen berechtigterweise ja selbst wichtig ist,
wird man das nicht eindämmen können, indem man die Verursacher
unter Verschluß hält.Natürlich ist eine ausgewogene Nennung von Fakten (im Gegensatz zu Verleumdungen) wichtig. Aber das hat mit "rechtsfreiem Raum" doch zunächst nichts zu tun - oder? Also, da jeder hier die Möglichkeit
hat, Stellung zu nehmen oder wie in der Vergangenheit ja auch
geschehen, zum Thema angefragt wurde ( siehe Thread Sunexpress
und angebliche Notlandung ), dürfte eine Tatsachenschilderung doch
eher hilfreich sein. -
emdebo hat vollkommen Recht ! Außerdem erscheint mir ein Reiseforum, indem man seine Urlaubserlebnisse nur unter Totschweigen des Veranstalters austauscht, wenig sinnvoll. Konsequenterweise müsste man dann auch Themen wie "Wer hat Erfahrungen mit Veranstalter XY? gemacht" unterbinden, da es so unter Umständen zu Beiträgen kommt, in denen jemand seine Unzufriedenheit mit dem jeweiligen Veranstalter zum Ausdruck bringt. Was die Erlebnisse von Globe angeht, halte ich die Nennung des Veranstalters für ganz besonders unbedenklich, da er explizit darauf hingewiesen hat, dass die Schuld bei den Hoteliers lag. Wie emdebo schon erwähnt hat, darf es selbstredend nicht zu Verleumdungen kommen, aber davon kann hier meiner Ansicht nach doch nun wirklich nicht die Rede sein.
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@Salvamor: Du hast sicher Recht. In diesem Fall denke ich aber doch, dass es unkritisch ist, da ja wie gesagt in beiden Fällen die Hotels zugegeben haben schuld zu sein.
Ob die Reiseveranstalter nun davon wussten und es für sie möglich gewesen wäre mich vorab zu informieren sei dahingestellt. Es geht in meinem Beitrag auch weniger darum mein Leid aus den vergangenen 2 Jahren zu klagen oder 2 Reiseveranstalter runterzumachen, ich wollte lediglich sagen, dass ich es für einen ziemlich guten Service halte, wenn ein Reiseveranstalter schon im Vorfeld 'die Hosen runterlässt' und so vermeidet, dass der Kunde beim Checkin im Hotel ins offene Messer läuft.@TvB: Bei mir waren das die Veranstalter Alltours und Neckermann. Aber wie gesagt, schuld waren die Hotels.
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Jep, stimme dir voll zu.
Solange man sich an die Fakten hält und nicht verallgemeinert wie: 'Alltours überbucht ständig alle Hotels', nur weil man das einmal erlebt hat und man dann auch noch weiss, dass der Hotelbesitzer eigentlich der Schuldige ist, denke ich, dass das vollkommen in Ordnung ist.
Und vielleicht sehen die Reiseveranstalter an solchen Beiträgen ja auch, dass es den Kunden wesentlich lieber ist vorab die kalte Dusche zu bekommen, als dann wirklich erst vor Ort wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
Eventuell können die Veranstalter ja wenigstens in diese Richtung mehr Druck auf die Hotels ausüben - wenn es ganz offensichtlich schon nicht klappt Überbuchungen generell zu verhindern.Was hätte ich in den letzten beiden Jahren drum gegeben, wenn man mir vorher noch die Wahl gelassen hätte...
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Ich möchte immer noch wissen, was im Falle des Ausgangspostings für eine Alternative angeboten wurde. Ich gehe mal davon aus, daß es sich um ein höherwertiges Hotel oder ein anderweitiges Upgrade (z. B. AI statt HP oder ÜF) handelte. Wäre schön, wenn sich die Verfasserin des Ausgangspostings noch mal melden würde. Erst dann können wir uns ein Urteil erlauben.