Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
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@tdwzb sagte:
vonschmeling nun äußerst du dich genauso spekulativ (über die Hedge Fonds) ohne Fakten nennen zu können, wie du es anderen Usern hier oft vorwirfst! Deine Quelle bitte die belegt, dass es final wirklich die HFs waren!?
Und Ergänzungen: selbst wenn es wirklich die HFs waren, die letztlich die Lichter ausgeknipst haben - solange geltendes Aktienrecht eingehalten wurde ist es nun einmal erlaubt auf fallende Kurse zu setzen.
Die betriebswirtschaftlichen Fehler hat wenn schon TC selbst geleistet. Klar, dann sind HFs oft alles andere als ein Segen und ggf wenig hilfreich. Aber schuld sind Sie ganz sicher nicht - meine Meinung...
Ursache - Wirkung..
@tdwzb sagte:
Und Ergänzungen: selbst wenn es wirklich die HFs waren, die letztlich die Lichter ausgeknipst haben - solange geltendes Aktienrecht eingehalten wurde ist es nun einmal erlaubt auf fallende Kurse zu setzen.
Die betriebswirtschaftlichen Fehler hat wenn schon TC selbst geleistet. Klar, dann sind HFs oft alles andere als ein Segen und ggf wenig hilfreich. Aber schuld sind Sie ganz sicher nicht - meine Meinung...
Ursache - Wirkung..
Und leider noch eine Ergänzung: kein Unternehmen wird gezwungen eine Börsennotiz zu initiieren. Aber wenn ich dies eingehe dann nun einmal mit allen Vor- wie auch Nachteilen - und zu diesen zählen eben bspw auch unangenehme Aktionäre oder Investoren die an fallenden Kursen Interesse haben. So ist es nun einmal....
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Drauf wetten ist ja das eine, aber in gleicher Person auch Zünglein an der Waage zu sein, dass seine Wette einläuft....
Kapitalismus pur oder pervers.
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Drauf wetten ist ja das eine, aber in gleicher Person auch Zünglein an der Waage zu sein, dass seine Wette einläuft....
Kapitalismus pur oder pervers.
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Habe mich jetzt umentschieden, Flüge über Condor zu buchen, da sie so unverschämt sind, täglich mehrere Hundert Euro aufzuschlagen.
Letzte Woche waren die Flüge noch 1250,00 Euro, gestern abend noch 2.150,00 Euro, heute früh schon fast 2600,00 Euro, ne das muss ich nach dem ganzen Dilemma hier nicht noch unterstützen und das Risiko wieder unser Geld zu verlieren.Habe jetzt über Eindhoven Transavia gebucht. Selbst Sitzplatzreservierungen waren kostenlos.
Trotz allem, Angebot vom Hotel, komme ich mit der Reise über 500,00 Euro höher als die alte. (Musste ja auch auf offizielle Absage bis gestern warten). Weiss jemand ob ich die Mehrkosten auch bei der Versicherung in Rechnung stellen kann, obwohl ich ja eh davon ausgehe, dass es nicht reicht.
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@bienekind sagte:
@tdwzb: du musst dich nicht immer selbst zitieren. Wenn noch niemand auf deinen Beitrag geantwortet hat, kannst du auf die kleinen Pünktchen rechts klicken und deinen Beitrag bearbeiten.
Danke für den Hinweis! War mir so nicht bekannt. Sorry !
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Drauf wetten ist ja das eine, aber in gleicher Person auch Zünglein an der Waage zu sein, dass seine Wette einläuft....
Kapitalismus pur oder pervers.
@cccidabbleyuh sagte:
Drauf wetten ist ja das eine, aber in gleicher Person auch Zünglein an der Waage zu sein, dass seine Wette einläuft....
Kapitalismus pur oder pervers.
Es soll Meldungen geben dass final der Staat (UK) kein weiteres Geld / Kreditrahmen zur Verfügung stellen wollte.
Wegen mangelnder bzw fehlender positiver Fortführungsprognose!
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Hi!
Wir haben heute per Mail die Info bekommen, dass wir unsere Reise nicht antreten können. Wir hatten zum Glück noch keine Zahlung geleistet, Öger hat nicht abgebucht.
Nun vermisse ich aber in dem Schreiben ein bisschen einen Satz wie "der Vertragsverhältnis ist aufgehoben" oder ähnliches. Ich meine die werden ja nicht so dreist sein und noch Geld fordern, oder? Mir ist klar, dass jeder dieses Standardschreiben bekommt, aber ich finde, die hätten für die Leute, die noch keine Zahlung geleistet haben ein anderes Schreiben nehmen können....... -
Es wird jetzt langsam Zeit, dass die Bundesregierung sich zu dem Überbrückungskredit äußert, in welche Richtung auch immer. Nicht nur wir Urlauber hier hängen in der Luft, es kommen auch ständig Nachrichten, dass ein Hotel nach dem anderen schließen muss. M.E. wäre der Kredit ja schon jetzt nicht mehr ausreichend um das Desaster noch rückgängig zu machen und schon gar nicht, um Investoren mit ins Boot zu holen. Also warum jetzt nicht ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
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Hi!
Wir haben heute per Mail die Info bekommen, dass wir unsere Reise nicht antreten können. Wir hatten zum Glück noch keine Zahlung geleistet, Öger hat nicht abgebucht.
Nun vermisse ich aber in dem Schreiben ein bisschen einen Satz wie "der Vertragsverhältnis ist aufgehoben" oder ähnliches. Ich meine die werden ja nicht so dreist sein und noch Geld fordern, oder? Mir ist klar, dass jeder dieses Standardschreiben bekommt, aber ich finde, die hätten für die Leute, die noch keine Zahlung geleistet haben ein anderes Schreiben nehmen können.......@steffy-r sagte:
Hi!
Wir haben heute per Mail die Info bekommen, dass wir unsere Reise nicht antreten können. Wir hatten zum Glück noch keine Zahlung geleistet, Öger hat nicht abgebucht.
Nun vermisse ich aber in dem Schreiben ein bisschen einen Satz wie "der Vertragsverhältnis ist aufgehoben" oder ähnliches. Ich meine die werden ja nicht so dreist sein und noch Geld fordern, oder? Mir ist klar, dass jeder dieses Standardschreiben bekommt, aber ich finde, die hätten für die Leute, die noch keine Zahlung geleistet haben ein anderes Schreiben nehmen können.......Bei uns stand auch nur folgendes:
Wichtige Information zu Ihrer Urlaubsreise am 11.10.2019 Reiseauftragsnummer: 26407720 Sehr geehrter Reisegast,leider können Sie Ihre gebuchte Reise nicht antreten.
und das übliche Blabla sie sind bankrott und wo man sich hinwenden kann. Mehr stand da auch nicht .
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Es wird jetzt langsam Zeit, dass die Bundesregierung sich zu dem Überbrückungskredit äußert, in welche Richtung auch immer. Nicht nur wir Urlauber hier hängen in der Luft, es kommen auch ständig Nachrichten, dass ein Hotel nach dem anderen schließen muss. M.E. wäre der Kredit ja schon jetzt nicht mehr ausreichend um das Desaster noch rückgängig zu machen und schon gar nicht, um Investoren mit ins Boot zu holen. Also warum jetzt nicht ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
@joschua100 sagte:
Es wird jetzt langsam Zeit, dass die Bundesregierung sich zu dem Überbrückungskredit äußert, in welche Richtung auch immer. Nicht nur wir Urlauber hier hängen in der Luft, es kommen auch ständig Nachrichten, dass ein Hotel nach dem anderen schließen muss. M.E. wäre der Kredit ja schon jetzt nicht mehr ausreichend um das Desaster noch rückgängig zu machen und schon gar nicht, um Investoren mit ins Boot zu holen. Also warum jetzt nicht ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Sehe ich ebenso.
Mir tut es wirklich um jeden einzelnen Leid,der hier schreibt,wie sein lang ersehnter Urlaub den Bach runter ging und keine Zeit zum Handeln blieb oder schlicht nicht mehr dieselbe Kohle aufbringen kann oder will.Ich für meinen Teil habe noch Zeit,aber die Zeit läuft gegen uns.
1.11. sollte es losgehen!
Aber der Glaube daran schwindet,da sich weder TOC noch unser Herr Altmeier dazu äußert wie es weitergeht.
Aber wir Deutschen sind ja alle liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,in Frankreich würde die Hütte um die TOC Zentrale längst brennen...... -
@tdwzb sagte:
vonschmeling nun äußerst du dich genauso spekulativ (über die Hedge Fonds) ohne Fakten nennen zu können, wie du es anderen Usern hier oft vorwirfst! Deine Quelle bitte die belegt, dass es final wirklich die HFs waren!?
Und Ergänzungen: selbst wenn es wirklich die HFs waren, die letztlich die Lichter ausgeknipst haben - solange geltendes Aktienrecht eingehalten wurde ist es nun einmal erlaubt auf fallende Kurse zu setzen.
Die betriebswirtschaftlichen Fehler hat wenn schon TC selbst geleistet. Klar, dann sind HFs oft alles andere als ein Segen und ggf wenig hilfreich. Aber schuld sind Sie ganz sicher nicht - meine Meinung...
Ursache - Wirkung..
@tdwzb sagte:
Und Ergänzungen: selbst wenn es wirklich die HFs waren, die letztlich die Lichter ausgeknipst haben - solange geltendes Aktienrecht eingehalten wurde ist es nun einmal erlaubt auf fallende Kurse zu setzen.
Nein, das war nicht spekulativ sondern bezog sich auf die Moral. Ich hatte nicht unterstellt, dass sie "das Licht ausgeknipst" haben sondern geschrieben, sie seien die einzigen Profiteure.
Die betriebswirtschaftlichen Fehler hat wenn schon TC selbst geleistet. Klar, dann sind HFs oft alles andere als ein Segen und ggf wenig hilfreich. Aber schuld sind Sie ganz sicher nicht - meine Meinung...
s.o. - ich habe mit keiner Silbe behauptet, sie wären schuld.
"Der Staat" ist es auch nicht, kommt aber hier ständig in die Mangel.
Da es aber ein beliebter Breitensport zu sein scheint, meine Beiträge zu "interpretieren" wundert mich der Einwand nicht weiter.@mucmuli
Die sehr freundliche junge Frau hat vermutlich nicht das BGB unterm Kopfkissen liegen ...
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@thieselmo sagte:
HHallo
HHier mal eine blöde Frage
BBekommt man vom Staat nicht wenigstens die gezahlte MwSt wieder???Auslandsreise? Hast du da auf deiner Rechnung die Position MwSt. aufgeführt?

Inlandsreise: Deine MwSt wurde mit Sicherheit nicht als Vorsteuer abgeführt, kann also auch nicht rückerstatten werden

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@sense82 zitierte die Süddeutsche:
Das Bundesjustizministerium sieht das Problem auch - glaubt aber nicht, dass die Lage für die Thomas Cook-Opfer so düster ist wie befürchtet. "Die 110 Millionen Euro beziehen sich nur auf die Entschädigung von Urlaubern, die noch nicht gefahren sind, nicht auf die Rückholung", sagt ein Sprecher. Die Rückholung sei unabhängig von der Entschädigung für Voraus- und Anzahlungen versichert. Die Zurich sieht das anders. "Das Gesetz sieht eine Beschränkung der gesamten Zahlungen vor."
Danke für den Artikel, @sense82. Daran wird doch schon die ganze Idiotie der Entschädigung deutlich. Bundesregierung und Zurich gehen von völlig unterschiedlichen Grundlagen bei der 110-Mio.-Absicherung aus. Da sieht man mal, wie gründlich die sich alle im Vorfeld mit dem Fall X beschäftigt haben. Zu dem ganzen Unsinn wurde den Reisenden vor Buchung auch noch vorgegaukelt, dass ihre im voraus gezahlten Gelder mit dem Sicherungsschein komplett abgesichert sind (selbst kurz nach Insolvenz meldeten sich dazu noch zahlreiche sog. Rechtsexperten auf allen Kanälen, dass Pauschalreisende sich – im Gegensatz zu Flug-Hotel-getrennt-Buchenden – aufgrund des Sicherungsscheines keine Sorgen machen müssten).
Nun stellt sich raus, der Sicherungsschein ist eine wundervolle Mogelpackung. Jetzt sagen hier so ein paar Oberschlaumeier, 'Wieso, steht doch drin, dass Reisen nur bis 110 Mio. abgesichert sind.' Zum einen aber weiß jeder, dass man den Sicherungsschein und seine Vertragsgrundlagen erst mit verbindlicher Buchungsbestätigung (also nach Vertragsabschluss) erhält. Zum anderen kann man ohnehin nicht von einem Reisenden erwarten, dass er vor Buchung wirtschaftliche Analysen anstellt, wieviele Reisende von wieviel Reiseveranstaltern innerhalb eines Geschäftsjahres reisen buchen müssen, damit 110 Mio. ausreichen, den Schaden zu decken (zumal der Reisende noch nicht mal weiß, wieviele Reiseveranstalter bei der Versicherung in einem Geschäftsjahr überhaupt versichert sind).
Andere Oberschlaumeier fügen hinzu, dass man als Reisender schön doof sein muss, überhaupt mit TC gefahren zu sein, da schon Anfang des Jahres durchgesickert sei, dass TC in Schwierigkeiten ist. Mit anderen Worten, in den Vorjahren hätte man fahren können, aber seit Anfang des Jahres buchen diese Oberschlaumeier nicht mehr bei TC, weil sie ja so unendlich schlau sind. Diesen Oberschlaumeiern sei gesagt, das TC offenbar – wenn man sich im nachhinein eingehender mit dem Unternehmen beschäftigt – bereits seit 2012 Milliarden Schulden vor sich herschiebt und bereits 2012 kurz vor der Insolvenz stand. Ihr hättet also eigentlich, weil Ihr ja so unendlich schlau seid, bereits seit 2012 keine Reisen mehr bei TC buchen dürfen.
Aber muss das ein normal gestrickter Reisender wirklich alles wissen? Oder stellt sich nicht vielmehr die Frage, warum ein so hochgradig pleiteverdächtiges Unternehmen überhaupt noch auf den einfachen Reisenden losgelassen worden ist? Und der Bundesregierung sei – in Anspielung auf oben zitierten Artikel der Süddeutschen – zusätzlich gesagt: In Großbritannien hat der Staat die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, um die Rückholaktion seiner in finanzielle Not geratenen Staatsbürger durchzuführen. Was gedenkt denn unsere Bundesregierung an finanziellen Mitteln zur Verfügung zu stellen, um den finanziellen Schaden Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen, die sich auf ihren Sicherungsschein verlassen haben, der aber aufgrund der gesetzlichen Grundlagen (110 Mio. Euro, von denen Bundesregierung und Zurich Versicherung lt. Süddeutscher noch nicht mal einig sind, wie diese 110 Mio. gem. Gesetzeslage einzusetzen sind), die die Bundesregierung für diesen Sicherungsschein geschaffen hat, offensichtlich nicht annähernd ausreicht, um den finanziellen Schaden seiner Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen.@ballonflieger sagte:
Danke für den Artikel, @sense82. Daran wird doch schon die ganze Idiotie der Entschädigung deutlich. Bundesregierung und Zurich gehen von völlig unterschiedlichen Grundlagen bei der 110-Mio.-Absicherung aus. Da sieht man mal, wie gründlich die sich alle im Vorfeld mit dem Fall X beschäftigt haben. Zu dem ganzen Unsinn wurde den Reisenden vor Buchung auch noch vorgegaukelt, dass ihre im voraus gezahlten Gelder mit dem Sicherungsschein komplett abgesichert sind (selbst kurz nach Insolvenz meldeten sich dazu noch zahlreiche sog. Rechtsexperten auf allen Kanälen, dass Pauschalreisende sich – im Gegensatz zu Flug-Hotel-getrennt-Buchenden – aufgrund des Sicherungsscheines keine Sorgen machen müssten).
Nun stellt sich raus, der Sicherungsschein ist eine wundervolle Mogelpackung. Jetzt sagen hier so ein paar Oberschlaumeier, 'Wieso, steht doch drin, dass Reisen nur bis 110 Mio. abgesichert sind.' Zum einen aber weiß jeder, dass man den Sicherungsschein und seine Vertragsgrundlagen erst mit verbindlicher Buchungsbestätigung (also nach Vertragsabschluss) erhält. Zum anderen kann man ohnehin nicht von einem Reisenden erwarten, dass er vor Buchung wirtschaftliche Analysen anstellt, wieviele Reisende von wieviel Reiseveranstaltern innerhalb eines Geschäftsjahres reisen buchen müssen, damit 110 Mio. ausreichen, den Schaden zu decken (zumal der Reisende noch nicht mal weiß, wieviele Reiseveranstalter bei der Versicherung in einem Geschäftsjahr überhaupt versichert sind).
Andere Oberschlaumeier fügen hinzu, dass man als Reisender schön doof sein muss, überhaupt mit TC gefahren zu sein, da schon Anfang des Jahres durchgesickert sei, dass TC in Schwierigkeiten ist. Mit anderen Worten, in den Vorjahren hätte man fahren können, aber seit Anfang des Jahres buchen diese Oberschlaumeier nicht mehr bei TC, weil sie ja so unendlich schlau sind. Diesen Oberschlaumeiern sei gesagt, das TC offenbar – wenn man sich im nachhinein eingehender mit dem Unternehmen beschäftigt – bereits seit 2012 Milliarden Schulden vor sich herschiebt und bereits 2012 kurz vor der Insolvenz stand. Ihr hättet also eigentlich, weil Ihr ja so unendlich schlau seid, bereits seit 2012 keine Reisen mehr bei TC buchen dürfen.
Aber muss das ein normal gestrickter Reisender wirklich alles wissen? Oder stellt sich nicht vielmehr die Frage, warum ein so hochgradig pleiteverdächtiges Unternehmen überhaupt noch auf den einfachen Reisenden losgelassen worden ist? Und der Bundesregierung sei – in Anspielung auf oben zitierten Artikel der Süddeutschen – zusätzlich gesagt: In Großbritannien hat der Staat die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, um die Rückholaktion seiner in finanzielle Not geratenen Staatsbürger durchzuführen. Was gedenkt denn unsere Bundesregierung an finanziellen Mitteln zur Verfügung zu stellen, um den finanziellen Schaden Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen, die sich auf ihren Sicherungsschein verlassen haben, der aber aufgrund der gesetzlichen Grundlagen (110 Mio. Euro, von denen Bundesregierung und Zurich Versicherung lt. Süddeutscher noch nicht mal einig sind, wie diese 110 Mio. gem. Gesetzeslage einzusetzen sind), die die Bundesregierung für diesen Sicherungsschein geschaffen hat, offensichtlich nicht annähernd ausreicht, um den finanziellen Schaden seiner Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen.________________
Der beste Beitrag hier zum Thema !
Die Quintessenz für mich: Alles Lumpenpack wohin man auch schaut ! -
@tdwzb sagte:
Und Ergänzungen: selbst wenn es wirklich die HFs waren, die letztlich die Lichter ausgeknipst haben - solange geltendes Aktienrecht eingehalten wurde ist es nun einmal erlaubt auf fallende Kurse zu setzen.
Nein, das war nicht spekulativ sondern bezog sich auf die Moral. Ich hatte nicht unterstellt, dass sie "das Licht ausgeknipst" haben sondern geschrieben, sie seien die einzigen Profiteure.
Die betriebswirtschaftlichen Fehler hat wenn schon TC selbst geleistet. Klar, dann sind HFs oft alles andere als ein Segen und ggf wenig hilfreich. Aber schuld sind Sie ganz sicher nicht - meine Meinung...
s.o. - ich habe mit keiner Silbe behauptet, sie wären schuld.
"Der Staat" ist es auch nicht, kommt aber hier ständig in die Mangel.
Da es aber ein beliebter Breitensport zu sein scheint, meine Beiträge zu "interpretieren" wundert mich der Einwand nicht weiter.@mucmuli
Die sehr freundliche junge Frau hat vermutlich nicht das BGB unterm Kopfkissen liegen ...
@vonschmeling sagte:
Nein, das war nicht spekulativ sondern bezog sich auf die Moral. Ich hatte nicht unterstellt, dass sie "das Licht ausgeknipst" haben sondern geschrieben, sie seien die einzigen Profiteure.
s.o. - ich habe mit keiner Silbe behauptet, sie wären schuld.
"Der Staat" ist es auch nicht, kommt aber hier ständig in die Mangel.
Da es aber ein beliebter Breitensport zu sein scheint, meine Beiträge zu "interpretieren" wundert mich der Einwand nicht weiter.@mucmuli
Die sehr freundliche junge Frau hat vermutlich nicht das BGB unterm Kopfkissen liegen ...
Das mit dem Staat ist nun mal so. Du kannst überall lesen das es seit über einem Jahr schon die Empfehlung gab an sie Regierung, den Preis für die Versicherungen anzuheben da es erstens noch aus DM Zeiten stammt und zweitens die Kosten nicht ausreichen bei größeren Insolvenzen (vor allem viel dazu steht in der SZ). Dann war ja die Abstimmung für den Antrag der Grünen die Versicherung auf 300 Millionen zu erhöhen, das wurde ja abgelehnt wie du weisst von CDU, SPD und AFD. Lediglich Die Linke und die Grünen stimmten zu. Hatten aber natürlich zu wenig Stimmen. Begründung war das der Betrag nie ausgereizt wurde bisher... die Links dazu hatte ich ja schon öfter hier rein getan. Daher der Staat ist nicht ganz raus wie du es dar stellst... meine Meinung.
Die Klimasteuer wurde ja auch ganz schnell eingeführt mit Erhöhungen, das war dann fast einstimmig vermute ich

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@joschua100 sagte:
Es wird jetzt langsam Zeit, dass die Bundesregierung sich zu dem Überbrückungskredit äußert, in welche Richtung auch immer. Nicht nur wir Urlauber hier hängen in der Luft, es kommen auch ständig Nachrichten, dass ein Hotel nach dem anderen schließen muss. M.E. wäre der Kredit ja schon jetzt nicht mehr ausreichend um das Desaster noch rückgängig zu machen und schon gar nicht, um Investoren mit ins Boot zu holen. Also warum jetzt nicht ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Sehe ich ebenso.
Mir tut es wirklich um jeden einzelnen Leid,der hier schreibt,wie sein lang ersehnter Urlaub den Bach runter ging und keine Zeit zum Handeln blieb oder schlicht nicht mehr dieselbe Kohle aufbringen kann oder will.Ich für meinen Teil habe noch Zeit,aber die Zeit läuft gegen uns.
1.11. sollte es losgehen!
Aber der Glaube daran schwindet,da sich weder TOC noch unser Herr Altmeier dazu äußert wie es weitergeht.
Aber wir Deutschen sind ja alle liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,in Frankreich würde die Hütte um die TOC Zentrale längst brennen......@perator sagte:
1.11. sollte es losgehen!
In was für einer Konstellation hast du gebucht bzw. mit welcher Fluggesellschaft? Du könntest ja theoretisch schon mal den 30-Tage-vor-Abflug-online-check-in testen? Mal schauen, was man dir sagt?
Ich muss mich diesbezüglich leider noch gedulden, Abflug 5.11.2019 mit tuifly. -
@ballonflieger sagte:
Danke für den Artikel, @sense82. Daran wird doch schon die ganze Idiotie der Entschädigung deutlich. Bundesregierung und Zurich gehen von völlig unterschiedlichen Grundlagen bei der 110-Mio.-Absicherung aus. Da sieht man mal, wie gründlich die sich alle im Vorfeld mit dem Fall X beschäftigt haben. Zu dem ganzen Unsinn wurde den Reisenden vor Buchung auch noch vorgegaukelt, dass ihre im voraus gezahlten Gelder mit dem Sicherungsschein komplett abgesichert sind (selbst kurz nach Insolvenz meldeten sich dazu noch zahlreiche sog. Rechtsexperten auf allen Kanälen, dass Pauschalreisende sich – im Gegensatz zu Flug-Hotel-getrennt-Buchenden – aufgrund des Sicherungsscheines keine Sorgen machen müssten).
Nun stellt sich raus, der Sicherungsschein ist eine wundervolle Mogelpackung. Jetzt sagen hier so ein paar Oberschlaumeier, 'Wieso, steht doch drin, dass Reisen nur bis 110 Mio. abgesichert sind.' Zum einen aber weiß jeder, dass man den Sicherungsschein und seine Vertragsgrundlagen erst mit verbindlicher Buchungsbestätigung (also nach Vertragsabschluss) erhält. Zum anderen kann man ohnehin nicht von einem Reisenden erwarten, dass er vor Buchung wirtschaftliche Analysen anstellt, wieviele Reisende von wieviel Reiseveranstaltern innerhalb eines Geschäftsjahres reisen buchen müssen, damit 110 Mio. ausreichen, den Schaden zu decken (zumal der Reisende noch nicht mal weiß, wieviele Reiseveranstalter bei der Versicherung in einem Geschäftsjahr überhaupt versichert sind).
Andere Oberschlaumeier fügen hinzu, dass man als Reisender schön doof sein muss, überhaupt mit TC gefahren zu sein, da schon Anfang des Jahres durchgesickert sei, dass TC in Schwierigkeiten ist. Mit anderen Worten, in den Vorjahren hätte man fahren können, aber seit Anfang des Jahres buchen diese Oberschlaumeier nicht mehr bei TC, weil sie ja so unendlich schlau sind. Diesen Oberschlaumeiern sei gesagt, das TC offenbar – wenn man sich im nachhinein eingehender mit dem Unternehmen beschäftigt – bereits seit 2012 Milliarden Schulden vor sich herschiebt und bereits 2012 kurz vor der Insolvenz stand. Ihr hättet also eigentlich, weil Ihr ja so unendlich schlau seid, bereits seit 2012 keine Reisen mehr bei TC buchen dürfen.
Aber muss das ein normal gestrickter Reisender wirklich alles wissen? Oder stellt sich nicht vielmehr die Frage, warum ein so hochgradig pleiteverdächtiges Unternehmen überhaupt noch auf den einfachen Reisenden losgelassen worden ist? Und der Bundesregierung sei – in Anspielung auf oben zitierten Artikel der Süddeutschen – zusätzlich gesagt: In Großbritannien hat der Staat die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, um die Rückholaktion seiner in finanzielle Not geratenen Staatsbürger durchzuführen. Was gedenkt denn unsere Bundesregierung an finanziellen Mitteln zur Verfügung zu stellen, um den finanziellen Schaden Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen, die sich auf ihren Sicherungsschein verlassen haben, der aber aufgrund der gesetzlichen Grundlagen (110 Mio. Euro, von denen Bundesregierung und Zurich Versicherung lt. Süddeutscher noch nicht mal einig sind, wie diese 110 Mio. gem. Gesetzeslage einzusetzen sind), die die Bundesregierung für diesen Sicherungsschein geschaffen hat, offensichtlich nicht annähernd ausreicht, um den finanziellen Schaden seiner Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen.________________
Der beste Beitrag hier zum Thema !
Die Quintessenz für mich: Alles Lumpenpack wohin man auch schaut !@altloewin63 sagte:
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Der beste Beitrag hier zum Thema !
Die Quintessenz für mich: Alles Lumpenpack wohin man auch schaut !Außer dem Horschtl, nehme ich an..

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@ballonflieger sagte:
Danke für den Artikel, @sense82. Daran wird doch schon die ganze Idiotie der Entschädigung deutlich. Bundesregierung und Zurich gehen von völlig unterschiedlichen Grundlagen bei der 110-Mio.-Absicherung aus. Da sieht man mal, wie gründlich die sich alle im Vorfeld mit dem Fall X beschäftigt haben. Zu dem ganzen Unsinn wurde den Reisenden vor Buchung auch noch vorgegaukelt, dass ihre im voraus gezahlten Gelder mit dem Sicherungsschein komplett abgesichert sind (selbst kurz nach Insolvenz meldeten sich dazu noch zahlreiche sog. Rechtsexperten auf allen Kanälen, dass Pauschalreisende sich – im Gegensatz zu Flug-Hotel-getrennt-Buchenden – aufgrund des Sicherungsscheines keine Sorgen machen müssten).
Nun stellt sich raus, der Sicherungsschein ist eine wundervolle Mogelpackung. Jetzt sagen hier so ein paar Oberschlaumeier, 'Wieso, steht doch drin, dass Reisen nur bis 110 Mio. abgesichert sind.' Zum einen aber weiß jeder, dass man den Sicherungsschein und seine Vertragsgrundlagen erst mit verbindlicher Buchungsbestätigung (also nach Vertragsabschluss) erhält. Zum anderen kann man ohnehin nicht von einem Reisenden erwarten, dass er vor Buchung wirtschaftliche Analysen anstellt, wieviele Reisende von wieviel Reiseveranstaltern innerhalb eines Geschäftsjahres reisen buchen müssen, damit 110 Mio. ausreichen, den Schaden zu decken (zumal der Reisende noch nicht mal weiß, wieviele Reiseveranstalter bei der Versicherung in einem Geschäftsjahr überhaupt versichert sind).
Andere Oberschlaumeier fügen hinzu, dass man als Reisender schön doof sein muss, überhaupt mit TC gefahren zu sein, da schon Anfang des Jahres durchgesickert sei, dass TC in Schwierigkeiten ist. Mit anderen Worten, in den Vorjahren hätte man fahren können, aber seit Anfang des Jahres buchen diese Oberschlaumeier nicht mehr bei TC, weil sie ja so unendlich schlau sind. Diesen Oberschlaumeiern sei gesagt, das TC offenbar – wenn man sich im nachhinein eingehender mit dem Unternehmen beschäftigt – bereits seit 2012 Milliarden Schulden vor sich herschiebt und bereits 2012 kurz vor der Insolvenz stand. Ihr hättet also eigentlich, weil Ihr ja so unendlich schlau seid, bereits seit 2012 keine Reisen mehr bei TC buchen dürfen.
Aber muss das ein normal gestrickter Reisender wirklich alles wissen? Oder stellt sich nicht vielmehr die Frage, warum ein so hochgradig pleiteverdächtiges Unternehmen überhaupt noch auf den einfachen Reisenden losgelassen worden ist? Und der Bundesregierung sei – in Anspielung auf oben zitierten Artikel der Süddeutschen – zusätzlich gesagt: In Großbritannien hat der Staat die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, um die Rückholaktion seiner in finanzielle Not geratenen Staatsbürger durchzuführen. Was gedenkt denn unsere Bundesregierung an finanziellen Mitteln zur Verfügung zu stellen, um den finanziellen Schaden Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen, die sich auf ihren Sicherungsschein verlassen haben, der aber aufgrund der gesetzlichen Grundlagen (110 Mio. Euro, von denen Bundesregierung und Zurich Versicherung lt. Süddeutscher noch nicht mal einig sind, wie diese 110 Mio. gem. Gesetzeslage einzusetzen sind), die die Bundesregierung für diesen Sicherungsschein geschaffen hat, offensichtlich nicht annähernd ausreicht, um den finanziellen Schaden seiner Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen.________________
Der beste Beitrag hier zum Thema !
Die Quintessenz für mich: Alles Lumpenpack wohin man auch schaut !@altloewin63 sagte:
Die Quintessenz für mich: Alles Lumpenpack wohin man auch schaut !
Mal etwas weltoffener sein und auch über die bayerischen Landesgrenzen hinausschauen !

