Sammelthread: Alle Fragen u. Szenarien zu Covid19 - Welche Rechte habe ich als Reisender?
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@sswiti
Also auch so ein Ticketshop Ding? Okay, danke für die Erklärung.
Allerdings teile ich deine Zuversicht bezüglich der Kostenerstattung in Geld noch nicht so ganz, da sind wohl noch einige Dämme eben nicht gebrochen.Dem Grunde nach kannst du nach Ablauf von 14 Tagen ab Stornierung deine Forderung beziffern und per Einwurfeinschreiben an die TUI richten.
Vermutlich beschleunigt das zwar nichts, aber im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung könntest du jedenfalls vortragen, alle zumutbaren außergerichtlichen Maßnahmen zum Rückerhalt deiner Auslagen unternommen zu haben. -
@sswiti
Also auch so ein Ticketshop Ding? Okay, danke für die Erklärung.
Allerdings teile ich deine Zuversicht bezüglich der Kostenerstattung in Geld noch nicht so ganz, da sind wohl noch einige Dämme eben nicht gebrochen.Dem Grunde nach kannst du nach Ablauf von 14 Tagen ab Stornierung deine Forderung beziffern und per Einwurfeinschreiben an die TUI richten.
Vermutlich beschleunigt das zwar nichts, aber im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung könntest du jedenfalls vortragen, alle zumutbaren außergerichtlichen Maßnahmen zum Rückerhalt deiner Auslagen unternommen zu haben.@vonschmeling
Ich habe von der Airline eine Zusage über Rückerstattung erhalten.
TUI schweigt immer noch und diese Email wird vermutlich nie beantwortet -
Du hast vollkommen korrekt das zitiert worauf du geantwortet hast, Vive la France - lass dich nicht beirren.
Ferner bedanke ich mich sehr für deinen objektiven Beitrag.
In der Tat entsteht ein aus meiner Sicht vollkommen falsches Bild durch die hier permanente Darstellung von Reiseunternehmer als gierige Raubtiere, die auch vollgefressen noch nichts besseres wissen als ihre lästigen Kunden auszuweiden. Herden von vermeintlichen Goldeseln galoppieren durch die Threads, allesamt Opfer der nimmersatten Veranstalter, denen sie ihr gutes Geld, die schönsten Tage des Jahres und man könnte meinen ihre gesamte Existenz anvertrauen.
Da kann man noch so oft wiederholen, dass die Margen im Pauschalreisegeschäft und bei den Airlines verschwindend gering sind, beharrlich werden die miesen shareholder geschmäht, die gierigen "Großen" gegen die hoffnungslos verlorenen "Kleinen" gehetzt und wenn man seine Zahlung schuldig bleibt muss man gar noch Gebühren bezahlen - überteuerte natürlich.
Man kann kaum genug Tränengefäße aufstellen ...
Wülfi71 hat mal erwähnt, dass die Lufthansa 1 Mio € pro Stunde verliert - keine Socke hat darüber auch nur ein Wort verloren.
Es ist ein Skandal, dass TUI offen zugibt, keine Emails mehr zu beantworten, dass aber ein dusseliger Aufruf "Bombardiert die Veranstalter mit Schriftverkehr und Mahnung" sofort viral geht ist total in Ordnung?
Würden all die Entrechteten auch nur mal eine Minute lang über Ursache und Wirkung reflektieren könnte dem ein oder anderen vielleicht in den Sinn kommen, dass seiner Empörung das rechte Maß fehlt.@vonschmeling sagte:
Da kann man noch so oft wiederholen, dass die Margen im Pauschalreisegeschäft und bei den Airlines verschwindend gering sind,
Mir kommen bitterlich die Tränen, wenn ich an die armen Spohrs und weiteren Vorstandskollegen der Reiseunternehmen denke. Solange Jahresgehälter jenseits der 4 Millionen gezahlt werden können (sie haben es sich verdient) muss man sich mM.n aber keine Sorgen um die mikrigen Margen machen.
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Ich möchte meine Erfahrung mit Dertour gerne mal teilen. Auf anwaltlichen Rat habe ich letzte Woche ein Einwurf Einschreiben an Dertour geschickt. Das Einschreiben ist online trackbar und die Zustellung damit protokolliert, das ist wichtig für die Fristsetzung laut Anwalt. Da das Schreiben laut Tracking bis heute noch nicht zugestellt wurde, habe ich mal bei der Post-Hotline angerufen. Die haben mir gesagt, dass Dertour alle Briefe an ein Postfach umgeleitet hat und das Postfach seit über einer Woche nicht mehr geleert wurde. Die Zustellung wird im Tracking Portal jedoch erst zum Zeitpunkt der Abholung bestätigt. Der Postmitarbeiter konnte mir jedoch sagen, dass mein Einschreiben bereits seit dem 4. im Postfach liegt und ich bekomme darüber jetzt auch eine schriftliche Bestätigung von der Post. Ich kann dazu nur den Kopf schütteln, dass ist natürlich auch eine Methode den Kunden zu ignorieren.
@dominikks sagte:
Ich möchte meine Erfahrung mit Dertour gerne mal teilen. ...___
Stand 09.04. Auszug: Quelle QTA bekannt und bestätigt:"Einen Ausgleich für die gebuchte Reise in Form der Rückerstattung oder eines Gutscheins über den Reisepreis plus 50 Euro Preisnachlass für die nächste Reise bietet die DER Touristik auf der Grundlage des aktuellen Rechts allen Kunden an, deren Reise infolge der bis 30. April 2020 verhängten internationalen Reisewarnung von der DER Touristik abgesagt werden musste.
Die Kunden werden von der DER Touristik angeschrieben und dürfen zwischen den beiden o.g. Varianten wählen. Entscheidet sich der Kunde für den Gutschein, wird dieser automatisch von uns eingebucht und Ihrem Kunden zur Verfügung gestellt. Der Gutschein kann bis zum 31.12.2021 für eine neue Reise angerechnet werden. Dieser Gutschein ist ausschließlich nur dort einzulösen, wo die ursprüngliche Reise gebucht wurde."
Mark Tantz & Kevin Keogh
Managing Director Senior Vice President Sales & Marketing
_____Ja, die Kommunikation mit den Kunden......da happerts zur Zeit enorm.
Du hättest Dir also den Anwalt sparen können.
Ich habe als Reisender noch niemals eine Reise storniert. Warum Geld zum fenster rausschmeissen....
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@Vicky62
nichts für ungut, Du kannst dich bei mir amüsieren in dem Du mein Grammatik Fehler korrigierst. Da ist nix mit Kurzarbeit, es ist 24/7

ich heiße übrigens Nadine
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@dominikks sagte:
Ich möchte meine Erfahrung mit Dertour gerne mal teilen. ...___
Stand 09.04. Auszug: Quelle QTA bekannt und bestätigt:"Einen Ausgleich für die gebuchte Reise in Form der Rückerstattung oder eines Gutscheins über den Reisepreis plus 50 Euro Preisnachlass für die nächste Reise bietet die DER Touristik auf der Grundlage des aktuellen Rechts allen Kunden an, deren Reise infolge der bis 30. April 2020 verhängten internationalen Reisewarnung von der DER Touristik abgesagt werden musste.
Die Kunden werden von der DER Touristik angeschrieben und dürfen zwischen den beiden o.g. Varianten wählen. Entscheidet sich der Kunde für den Gutschein, wird dieser automatisch von uns eingebucht und Ihrem Kunden zur Verfügung gestellt. Der Gutschein kann bis zum 31.12.2021 für eine neue Reise angerechnet werden. Dieser Gutschein ist ausschließlich nur dort einzulösen, wo die ursprüngliche Reise gebucht wurde."
Mark Tantz & Kevin Keogh
Managing Director Senior Vice President Sales & Marketing
_____Ja, die Kommunikation mit den Kunden......da happerts zur Zeit enorm.
Du hättest Dir also den Anwalt sparen können.
Ich habe als Reisender noch niemals eine Reise storniert. Warum Geld zum fenster rausschmeissen....
@olicheck, danke für die Info, auch wenn der Inhalt grundsätzlich bekannt ist. Zum Zeitpunkt des Gesprächs mit dem Anwalt war Dertour weder per eMail noch telefonisch zu erreichen und ist seit nunmehr 10 Tagen im Zahlungsverzug. Eine Gutschrift oder ein Brief oder sonstwas hat mich bislang nicht erreicht und mein sehr gutes Reisebüro hat einen direkten Draht zu mir. Die haben allerdings auch nicht mehr Informationen als ich. Auch im Online Portal nach Login gibt es keine Info. Daher gehe ich nach wie vor den Weg der Anmahnung bis im Zweifel zum gerichtlichen Mahnverfahren und parallel Kreditkarten Chargeback. Mit der Kreditkarten-Bearbeitungsstelle hatte ich Mitte der Woche Kontakt, die Bearbeitung läuft, ich habe eine ausführliche Stellungnahme und den kompletten eMail Verkehr (wenn auch einseitig, da ich ja keine Antworten bekommen habe) einreichen müssen.
Das Gespräch mit dem Anwalt hat mich keinen Cent gekostet. Seit 10 Jahren habe ich eine Rechtschutzversicherung und habe diese noch nie gebraucht. Hatte ich fast vergessen. Die haben sogar eine eigene Hotline für Rechtsfragen in Zusammenhang mit Corona Reiseabsagen eingerichtet.
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Wie war das neulich auf Schwäbisch: Wenn´s nix koscht ...

@DominikKS
Etliche Betroffene würde es oder hat es schon was gekostet - und in mindestens einem hier geschilderten Fall war´s Eulen nach Athen getragen.
Daher begrüße ich es außerordentlich, dass olicheck solche Informationen teilt! -
@vonschmeling
Ich habe von der Airline eine Zusage über Rückerstattung erhalten.
TUI schweigt immer noch und diese Email wird vermutlich nie beantwortet@sswiti sagte:
@vonschmeling
Ich habe von der Airline eine Zusage über Rückerstattung erhalten.An dich oder an den Ticketshop? An wen hast du bezahlt?
TUI schweigt immer noch und diese Email wird vermutlich nie beantwortet
Mit dem Einschreiben hast du eine Handhabe nach fruchtlosem Verstreichen der Frist ein Mahnverfahren einzuleiten. Mach es.
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@vonschmeling sagte:
Da kann man noch so oft wiederholen, dass die Margen im Pauschalreisegeschäft und bei den Airlines verschwindend gering sind,
Mir kommen bitterlich die Tränen, wenn ich an die armen Spohrs und weiteren Vorstandskollegen der Reiseunternehmen denke. Solange Jahresgehälter jenseits der 4 Millionen gezahlt werden können (sie haben es sich verdient) muss man sich mM.n aber keine Sorgen um die mikrigen Margen machen.
@Holly-man
Erspare uns eine Neiddebatte. Danke! -
Wie war das neulich auf Schwäbisch: Wenn´s nix koscht ...

@DominikKS
Etliche Betroffene würde es oder hat es schon was gekostet - und in mindestens einem hier geschilderten Fall war´s Eulen nach Athen getragen.
Daher begrüße ich es außerordentlich, dass olicheck solche Informationen teilt!@vonschmeling, absolut! Die Info ist für viele Gold wert, in meinen persönlichen Fall habe ich davon schon gelesen. Daher nochmal danke fürs Teilen der Info.
Naja, was nix kostet.. Kostet schon, nämlich jährliche Beiträge, bislang hatte ich davon allerdings keinen Nutzen.
Wenn Dertour das ernst meint, dann müsste ich in den nächsten Tagen eine Gutschrift erhalten und dann kann ich auch alle andere Maßnahmen stoppen. Die Stornierung ist nun 24 Tage her, damit müsste ich zu den ersten Storni aufgrund der weltweiten Reisewarnung gehören und sollte damit auch als erstes Geld zurück bekommen. Warten wir es mal ab.
Ein frohes Osterfest wünsche ich allen!
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@vonschmeling
Ich habe von der Airline eine Zusage über Rückerstattung erhalten.
TUI schweigt immer noch und diese Email wird vermutlich nie beantwortet@sswiti sagte:
Ich habe von der Airline eine Zusage über Rückerstattung erhalten.
TUI schweigt immer noch und diese Email wird vermutlich nie beantwortet.Die AERTiCKET**-**Gruppe versorgt Reisebüros, Reiseveranstalter und Internetportale mit Flugtickets von rund 170 Airlines.......
Im Endeffekt handeln z.Zt. wahrscheinlich alle Airlines so:Info AERTiCKET-Gruppe an Reisebüros u.ä.
Also, die einzige Empfehlung meinerseits....ist Geduld haben.
Man lebt nur einmal
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@vonschmeling
TUI ist nur Reisevermittler, so wie ich es verstehe.
In der Email stand, dass die Ticketkosten sofort an die Airline gehen und sie nur service Gebühr erhalten.
Aber abgehoben hat alles tui. -
Nach langer Zeit der stillen Mitleserschaft, nun auch mal mein persönlicher „Senf“ zur Thematik:
Wir haben Anfang des Jahres unsere Flitterwochen nach Jamaika gebucht. Kostenpunkt knapp 6.000€.
Die Anzahlung i.H.v. 1.500€ war am 09.01.2020 fällig.
Die Restzahlung i.H.v. 4.500€ war am 10.03.2020 fällig. Geplanter Start der Reise wäre der 04.04.2020 gewesen.Am 21.03. kam die Meldung seitens TUI, dass das komplette Reiseprogramm bis Ende April ausgesetzt wird - Die Stornierungen der einzeln Reisen erfolgen chronologisch nach planmäßigem Abflug. Bis dahin, kein Problem.
Am 28.03. nun auch faktisch die Stornierung unserer Reise seitens TUI. Auch hier der Hinweis: Alles läuft seinen vorgesehenen Weg, nur Geduld müsse man haben.
Zwischenzeitlich überschlugen sich dann die Meldungen, die Bundesregierung arbeite an einem Vorhaben im Sinne der RV - Gutscheine anstatt Erstattung (Kurzfassung).Vorweg: Ich bin Banker (Ja, Buh, die böse Banken)
Ich weiß also was es heißt, in einer Branche zu arbeiten, die recht plötzlich und schnell in Verruf gerät.
Ich habe BWL studiert - Ich habe Verständnis dafür, das unternehmerische Entscheidungen nicht immer Populär sind.
Und ja, auch ich freue mich über Dividenden aus Aktien diverser Reiseveranstalter, die ich in meinem Depot habe. Kurzum: Ich ziehe meine Unterhosen nicht über den Kopf aus.Und jetzt zum eigentlich Punkt: An der (noch) gesetzlich verankerten Pflicht zur Erstattung des Reisepreises bei Stornierung der Reise besteht, so wie oben dargelegt, kein Zweifel.
Fakt ist auch: Ich hätte mich sogar ggf. darauf eingelassen, mir nur einen Teil unseres Reisepreises erstatten zu lassen. Dafür hätte aber jemand mit mir sprechen müssen.So blieb mir letztendlich nur eines: Der Gang zum Anwalt - Frist gesetzt, abgewartet, Lastschrift (Über Restzahlung) auf Anraten der Anwältin widerrufen. Nun kümmert sich die Anwältin um die „Eintreibung“ der Anzahlung.
Ja ich weiß, das Geschaftsmodell der RV ist auf Kante genäht. Ja, ich weiß, hier hängen einige Arbeitsplätze dran.
Aber wenn ein Reiseveranstalter eine für mich nachteilige Regelung durchsetzen will (nichts anderes wäre eine Reglung „Gutschein statt Bargeld“ für mich) , dann muss ich dich zumindest erwarten können, das der RV mich diesbezüglich auch in irgendeiner Form kontaktiert - Oder als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Und wenn es nur ein formloses „wir melden uns in 1,2,3,4 Wochen bei Ihnen um weiteres mit Ihnen zu besprechen“.
Stattdessen versucht(e) TUI ziemlich eindeutig die ganze Sache auszusitzen, schaltet Hotlines ab, stellt die Kommunikation über Social Media ein, reagiert nicht auf Mails und nicht auf Einschreiben - Ja, ich weiß, die haben im Moment sicherlich viel zu tun, viel zu viel. Aber unterm Strich sieht das für mich im Moment einfach wie folgt aus: TUI will ALLES, bringt allerdings, Status Quo, nichts.An dieser Stelle ist dann auch mein „Ehrgeiz“ geweckt. Ich will mein Geld zurück. Vollständig und zeitnah. Einen Gutschein lehne ich mittlerweile ob des Verhaltens von TUI, einem
DIENSTLEISTER (!), kategorisch ab.In diesem Sinne: Ich wünsche euch einen schönen Restabend und zufriedenstellende
Lösungen mit eurem RV. -
Nach langer Zeit der stillen Mitleserschaft, nun auch mal mein persönlicher „Senf“ zur Thematik:
Wir haben Anfang des Jahres unsere Flitterwochen nach Jamaika gebucht. Kostenpunkt knapp 6.000€.
Die Anzahlung i.H.v. 1.500€ war am 09.01.2020 fällig.
Die Restzahlung i.H.v. 4.500€ war am 10.03.2020 fällig. Geplanter Start der Reise wäre der 04.04.2020 gewesen.Am 21.03. kam die Meldung seitens TUI, dass das komplette Reiseprogramm bis Ende April ausgesetzt wird - Die Stornierungen der einzeln Reisen erfolgen chronologisch nach planmäßigem Abflug. Bis dahin, kein Problem.
Am 28.03. nun auch faktisch die Stornierung unserer Reise seitens TUI. Auch hier der Hinweis: Alles läuft seinen vorgesehenen Weg, nur Geduld müsse man haben.
Zwischenzeitlich überschlugen sich dann die Meldungen, die Bundesregierung arbeite an einem Vorhaben im Sinne der RV - Gutscheine anstatt Erstattung (Kurzfassung).Vorweg: Ich bin Banker (Ja, Buh, die böse Banken)
Ich weiß also was es heißt, in einer Branche zu arbeiten, die recht plötzlich und schnell in Verruf gerät.
Ich habe BWL studiert - Ich habe Verständnis dafür, das unternehmerische Entscheidungen nicht immer Populär sind.
Und ja, auch ich freue mich über Dividenden aus Aktien diverser Reiseveranstalter, die ich in meinem Depot habe. Kurzum: Ich ziehe meine Unterhosen nicht über den Kopf aus.Und jetzt zum eigentlich Punkt: An der (noch) gesetzlich verankerten Pflicht zur Erstattung des Reisepreises bei Stornierung der Reise besteht, so wie oben dargelegt, kein Zweifel.
Fakt ist auch: Ich hätte mich sogar ggf. darauf eingelassen, mir nur einen Teil unseres Reisepreises erstatten zu lassen. Dafür hätte aber jemand mit mir sprechen müssen.So blieb mir letztendlich nur eines: Der Gang zum Anwalt - Frist gesetzt, abgewartet, Lastschrift (Über Restzahlung) auf Anraten der Anwältin widerrufen. Nun kümmert sich die Anwältin um die „Eintreibung“ der Anzahlung.
Ja ich weiß, das Geschaftsmodell der RV ist auf Kante genäht. Ja, ich weiß, hier hängen einige Arbeitsplätze dran.
Aber wenn ein Reiseveranstalter eine für mich nachteilige Regelung durchsetzen will (nichts anderes wäre eine Reglung „Gutschein statt Bargeld“ für mich) , dann muss ich dich zumindest erwarten können, das der RV mich diesbezüglich auch in irgendeiner Form kontaktiert - Oder als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Und wenn es nur ein formloses „wir melden uns in 1,2,3,4 Wochen bei Ihnen um weiteres mit Ihnen zu besprechen“.
Stattdessen versucht(e) TUI ziemlich eindeutig die ganze Sache auszusitzen, schaltet Hotlines ab, stellt die Kommunikation über Social Media ein, reagiert nicht auf Mails und nicht auf Einschreiben - Ja, ich weiß, die haben im Moment sicherlich viel zu tun, viel zu viel. Aber unterm Strich sieht das für mich im Moment einfach wie folgt aus: TUI will ALLES, bringt allerdings, Status Quo, nichts.An dieser Stelle ist dann auch mein „Ehrgeiz“ geweckt. Ich will mein Geld zurück. Vollständig und zeitnah. Einen Gutschein lehne ich mittlerweile ob des Verhaltens von TUI, einem
DIENSTLEISTER (!), kategorisch ab.In diesem Sinne: Ich wünsche euch einen schönen Restabend und zufriedenstellende
Lösungen mit eurem RV.Ich kann mich Karibi201 nur zustimmen, seine Kommentare treffen in wesentlichen Punkten auch auf uns zu. Wir haben die Kanaren gebucht 21.3. 2 Wochen für 1700€.
Wir hätten u. U. einen Gutschein akzeptiert - wenn abgesichert usw...
Leider waren bis jetzt alle Kontakt versuche erfolglos (jeder zeigt auf einen anderen, wenn eine Antwort ankommt).
Letzte Mail von uns war das wir ab nächster Woche per Chargeback die Beträge zurück buchen lassen - das haben wir bereits 2 mal 2019 bei TC und NC durchführen müssen (erfolgreich).
Das eigentliche Problem ist die mangelhafte Kommunikation der Reiseanbieter! -
Nach langer Zeit der stillen Mitleserschaft, nun auch mal mein persönlicher „Senf“ zur Thematik:
Wir haben Anfang des Jahres unsere Flitterwochen nach Jamaika gebucht. Kostenpunkt knapp 6.000€.
Die Anzahlung i.H.v. 1.500€ war am 09.01.2020 fällig.
Die Restzahlung i.H.v. 4.500€ war am 10.03.2020 fällig. Geplanter Start der Reise wäre der 04.04.2020 gewesen.Am 21.03. kam die Meldung seitens TUI, dass das komplette Reiseprogramm bis Ende April ausgesetzt wird - Die Stornierungen der einzeln Reisen erfolgen chronologisch nach planmäßigem Abflug. Bis dahin, kein Problem.
Am 28.03. nun auch faktisch die Stornierung unserer Reise seitens TUI. Auch hier der Hinweis: Alles läuft seinen vorgesehenen Weg, nur Geduld müsse man haben.
Zwischenzeitlich überschlugen sich dann die Meldungen, die Bundesregierung arbeite an einem Vorhaben im Sinne der RV - Gutscheine anstatt Erstattung (Kurzfassung).Vorweg: Ich bin Banker (Ja, Buh, die böse Banken)
Ich weiß also was es heißt, in einer Branche zu arbeiten, die recht plötzlich und schnell in Verruf gerät.
Ich habe BWL studiert - Ich habe Verständnis dafür, das unternehmerische Entscheidungen nicht immer Populär sind.
Und ja, auch ich freue mich über Dividenden aus Aktien diverser Reiseveranstalter, die ich in meinem Depot habe. Kurzum: Ich ziehe meine Unterhosen nicht über den Kopf aus.Und jetzt zum eigentlich Punkt: An der (noch) gesetzlich verankerten Pflicht zur Erstattung des Reisepreises bei Stornierung der Reise besteht, so wie oben dargelegt, kein Zweifel.
Fakt ist auch: Ich hätte mich sogar ggf. darauf eingelassen, mir nur einen Teil unseres Reisepreises erstatten zu lassen. Dafür hätte aber jemand mit mir sprechen müssen.So blieb mir letztendlich nur eines: Der Gang zum Anwalt - Frist gesetzt, abgewartet, Lastschrift (Über Restzahlung) auf Anraten der Anwältin widerrufen. Nun kümmert sich die Anwältin um die „Eintreibung“ der Anzahlung.
Ja ich weiß, das Geschaftsmodell der RV ist auf Kante genäht. Ja, ich weiß, hier hängen einige Arbeitsplätze dran.
Aber wenn ein Reiseveranstalter eine für mich nachteilige Regelung durchsetzen will (nichts anderes wäre eine Reglung „Gutschein statt Bargeld“ für mich) , dann muss ich dich zumindest erwarten können, das der RV mich diesbezüglich auch in irgendeiner Form kontaktiert - Oder als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Und wenn es nur ein formloses „wir melden uns in 1,2,3,4 Wochen bei Ihnen um weiteres mit Ihnen zu besprechen“.
Stattdessen versucht(e) TUI ziemlich eindeutig die ganze Sache auszusitzen, schaltet Hotlines ab, stellt die Kommunikation über Social Media ein, reagiert nicht auf Mails und nicht auf Einschreiben - Ja, ich weiß, die haben im Moment sicherlich viel zu tun, viel zu viel. Aber unterm Strich sieht das für mich im Moment einfach wie folgt aus: TUI will ALLES, bringt allerdings, Status Quo, nichts.An dieser Stelle ist dann auch mein „Ehrgeiz“ geweckt. Ich will mein Geld zurück. Vollständig und zeitnah. Einen Gutschein lehne ich mittlerweile ob des Verhaltens von TUI, einem
DIENSTLEISTER (!), kategorisch ab.In diesem Sinne: Ich wünsche euch einen schönen Restabend und zufriedenstellende
Lösungen mit eurem RV.@karibik201 sagte:
Nach langer Zeit der stillen Mitleserschaft, nun auch mal mein persönlicher „Senf“ zur Thematik:
Wir haben Anfang des Jahres unsere Flitterwochen nach Jamaika gebucht. Kostenpunkt knapp 6.000€.
Die Anzahlung i.H.v. 1.500€ war am 09.01.2020 fällig.
Die Restzahlung i.H.v. 4.500€ war am 10.03.2020 fällig. Geplanter Start der Reise wäre der 04.04.2020 gewesen.Erstmal Herzlichen Glückwunsch zu Eurer Hochzeit. Flitterwochen beim
....ist natürlich wirklich mehr als ärgerlich.
Deinen "Senf" finde ich gut. Fakten, persönliche Ansicht, etwas Verständnis , kein Nachtreten und den juristischen Weg gewählt.
TUI als Vorreiter der "Gutscheinlösung" hat seine ganze Hoffnung auf eine politische Wegebnung, noch vor Ostern, gesetzt.
Auch jetzt, wo viele andere angesichts der jetzigen Rechtslage, mit Rückzahlungen beginnen, hält TUI starr an "seinem"
TUI-Reiseguthaben fest. Das TUI eigene Reiseguthabenkonto wird seit Ende März entwickelt .......und entwickelt........Stand lt. TUI CCO Hubert Kluske am 08.04.:
Mit diesem Chefrundschreiben informieret TUI alle Vertriebspartner: (Auszug)
-Wie geht es jetzt weiter?- Für Abreisen im Mai 2020 ziehen wir von unseren gemeinsamen Kunden bis auf weiteres keine Restzahlungen ein. Eine entsprechende Lösung für Vorgänge im Agenturinkasso ist noch in Klärung.
- Unmittelbar nach Ostern informieren wir alle Direktinkasso Kunden, deren Reisen wir im März und April absagen mussten, über ihr TUI Reiseguthaben.
- Zur Umsetzung des Gutscheinmodells bei Vorgängen im Agenturinkasso arbeiten wir noch an einer Lösung.
- Zur Ausgestaltung des TUI Reiseguthabens für abgesagte Reisen kommen wir mit detaillierten Informationen auf Sie zu.
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@karibik201 sagte:
Nach langer Zeit der stillen Mitleserschaft, nun auch mal mein persönlicher „Senf“ zur Thematik:
Wir haben Anfang des Jahres unsere Flitterwochen nach Jamaika gebucht. Kostenpunkt knapp 6.000€.
Die Anzahlung i.H.v. 1.500€ war am 09.01.2020 fällig.
Die Restzahlung i.H.v. 4.500€ war am 10.03.2020 fällig. Geplanter Start der Reise wäre der 04.04.2020 gewesen.Erstmal Herzlichen Glückwunsch zu Eurer Hochzeit. Flitterwochen beim
....ist natürlich wirklich mehr als ärgerlich.
Deinen "Senf" finde ich gut. Fakten, persönliche Ansicht, etwas Verständnis , kein Nachtreten und den juristischen Weg gewählt.
TUI als Vorreiter der "Gutscheinlösung" hat seine ganze Hoffnung auf eine politische Wegebnung, noch vor Ostern, gesetzt.
Auch jetzt, wo viele andere angesichts der jetzigen Rechtslage, mit Rückzahlungen beginnen, hält TUI starr an "seinem"
TUI-Reiseguthaben fest. Das TUI eigene Reiseguthabenkonto wird seit Ende März entwickelt .......und entwickelt........Stand lt. TUI CCO Hubert Kluske am 08.04.:
Mit diesem Chefrundschreiben informieret TUI alle Vertriebspartner: (Auszug)
-Wie geht es jetzt weiter?- Für Abreisen im Mai 2020 ziehen wir von unseren gemeinsamen Kunden bis auf weiteres keine Restzahlungen ein. Eine entsprechende Lösung für Vorgänge im Agenturinkasso ist noch in Klärung.
- Unmittelbar nach Ostern informieren wir alle Direktinkasso Kunden, deren Reisen wir im März und April absagen mussten, über ihr TUI Reiseguthaben.
- Zur Umsetzung des Gutscheinmodells bei Vorgängen im Agenturinkasso arbeiten wir noch an einer Lösung.
- Zur Ausgestaltung des TUI Reiseguthabens für abgesagte Reisen kommen wir mit detaillierten Informationen auf Sie zu.
@karibik 201
ich billige auch nicht das „Öffentlichkeitsarbeit“ von TUI und co, möchte nur ein bisschen Verständnis für die Katastrophe die über diese teilweise angeschlagene Branche passiert ist.
Sie werden zur Zeit als die böseste Kapitalisten dargestellt und das widerstrebt mich, selbst wenn ich betroffen bin.
niemanden hatte mit diese Virus gerechnet und in der Eile eine Lösung zu finden, geht nicht immer alles glatt.
Wie ein frühere Posting schon gesagt, etwas kann weder gut noch schlecht sein sondern einen Mischung aus beide
übrigens und das weil Du es in Großbuchstaben schriebst: BANKEN SIND AUCH DIENSTLEISTER!
Nadine
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@karibik 201
ich billige auch nicht das „Öffentlichkeitsarbeit“ von TUI und co, möchte nur ein bisschen Verständnis für die Katastrophe die über diese teilweise angeschlagene Branche passiert ist.
Sie werden zur Zeit als die böseste Kapitalisten dargestellt und das widerstrebt mich, selbst wenn ich betroffen bin.
niemanden hatte mit diese Virus gerechnet und in der Eile eine Lösung zu finden, geht nicht immer alles glatt.
Wie ein frühere Posting schon gesagt, etwas kann weder gut noch schlecht sein sondern einen Mischung aus beide
übrigens und das weil Du es in Großbuchstaben schriebst: BANKEN SIND AUCH DIENSTLEISTER!
Nadine
@vive-la-france sagte:
ich billige auch nicht das „Öffentlichkeitsarbeit“ von TUI und co, möchte nur ein bisschen Verständnis für die Katastrophe die über diese teilweise angeschlagene Branche passiert ist.
BANKEN SIND AUCH DIENSTLEISTER!
Nadine - sogar Systemrelevant

Es würde wesentlich mehr Verständnis seitens der Kunden (inklusive mich) geben, wenn die Kommunikationsabteilungen der RV nicht in "Kurzarbeit" getreten wären. Die Leid(er)tragenden sind hier nicht nur die Kunden, sondern explizit auch die "kleinen" Reisebüro´s....
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Nunmehr habe ich mein Anliegen bei einer Anwältin online gestellt. Da mein Fall immer noch offen ist (Reisepreis für Pauschalreise bei FTI 20.000EUR). Deckungszusage meiner Rechtsschutz liegt vor.
Bisher erfolgten immer nur vertröstende emails.
