Sammelthread: Alle Fragen u. Szenarien zu Covid19 - Welche Rechte habe ich als Reisender?
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@MichaElsa
Wie gesagt - FTI ist nun mal eben nicht dein Ansprechpartner - sondern das HC Reisebüro.Warum auch immer gelang dir heute keine Kontaktaufnahme und du kommst zum Urteil "total unnötig".
Mal sehen, wie sich das mit deiner direkten Buchung bei TUI dann darstellt - die glänzte ja in der gegenwärtigen Krise geradezu mit fabelhaftem Dienstleistungsbewusstsein!

Nun ja, vielleicht macht man sich mit solchen Aussagen einfach mal Luft, kein Ding ...
Allerdings sind sie nicht wirklich strategisch oder nachahmenswert - muss man dann halt leider auch mal sagen. -
Ich würde mich ja gerne an mein Online-Reisebüro wenden, wenn das ginge. In anderen Foren wurde heute auch mehrfach darauf hingewiesen, dass man nicht mehr zum HolidayCheck-Kundenbetreuer durchgeleitet wird, wenn die Reise nicht in den nächsten 14 Tagen stattfindet. Versuchen Sie es doch selbst. Man kommt zunächst nur an einen Computer, muss seine ID-Nummer eingeben und dann kommt die Ansage, dass man nicht weitergeleitet wird, da die Reise nicht in den nächsten 14 Tagen stattfindet. Jetzt sagen Sie mir mal, was mir HolidayCheck bringt, wenn man die telefonisch nicht mal erreichen kann? Richtig! Nichts!
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Ich würde mich ja gerne an mein Online-Reisebüro wenden, wenn das ginge. In anderen Foren wurde heute auch mehrfach darauf hingewiesen, dass man nicht mehr zum HolidayCheck-Kundenbetreuer durchgeleitet wird, wenn die Reise nicht in den nächsten 14 Tagen stattfindet. Versuchen Sie es doch selbst. Man kommt zunächst nur an einen Computer, muss seine ID-Nummer eingeben und dann kommt die Ansage, dass man nicht weitergeleitet wird, da die Reise nicht in den nächsten 14 Tagen stattfindet. Jetzt sagen Sie mir mal, was mir HolidayCheck bringt, wenn man die telefonisch nicht mal erreichen kann? Richtig! Nichts!
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@MichaElsa
Deine nächste Reise (Juni) liegt in Covid19 Zeitrechnung weit in der Zukunft - was erwartest du (Sicherung???) von deinem Vermittler?
Natürlich ist es vollkommen unmöglich, zum jetztigen Zeitpunkt eine "verbindliche Zusage" hinsicht der Durchführung zu treffen.
Allein eine Unwahrscheinlichkeit entfaltet noch keine Wirkung hinsichtlich akuter Anprüche - hier wie überall entscheiden, handeln ja leben wir jetzt halt einfach mal in einer fundamentale Slomo ...
Warum nur will das anscheinend keiner verstehen??? -
@MichaElsa
Deine nächste Reise (Juni) liegt in Covid19 Zeitrechnung weit in der Zukunft - was erwartest du (Sicherung???) von deinem Vermittler?
Natürlich ist es vollkommen unmöglich, zum jetztigen Zeitpunkt eine "verbindliche Zusage" hinsicht der Durchführung zu treffen.
Allein eine Unwahrscheinlichkeit entfaltet noch keine Wirkung hinsichtlich akuter Anprüche - hier wie überall entscheiden, handeln ja leben wir jetzt halt einfach mal in einer fundamentale Slomo ...
Warum nur will das anscheinend keiner verstehen???Wie gesagt, habe ich zwei Reisen über HolidayCheck gebucht und möchte auf schriftliche Anfragen per E-Mail und Brief gerne eine Antwort haben. Und wenn dies durch HolidayCheck unterbunden wird, ist das dermaßen kundenunfreundlich, dass man sich zu Recht fragen muss, warum man dann noch einen Reisevermittler braucht. Wie das mit TUI im Herbst laufen wird, werde ich dann sehen. Aber dann kann ich mich wenigstens direkt an TUI wenden und werde nicht vom Reiseveranstalter an einen Reisevermittler verwiesen, zu dem ich keinen Kontakt aufnehmen kann.
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@pxl sagte:
Hallo zusammen, wie viele andere muss auch ich Anfang Mai eine Restzahlung vornehmen für eine Reise im Juni, wo absehbar ist, dass die Reise sowieso nicht stattfinden wird.
Ich werde meine restzahlung nicht vornehmen und mich auf den Paragraphen 321 BGB (Unsicherheitseinrede) berufen.
Was haltet ihr davon?
Hat keiner eine Meinung zu?
@pxl sagte:
Hat keiner eine Meinung zu?
Doch ! Gib mal in die Suchfunktion das Wort Unsicherheitseinrede ein, dann findest Du dieverse Beiträge hierzu.
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Wäre aber doch wohl die Frage, womit die „Absehbarkeit der Undurchführbarkeit“ der Reise begründet sein sollte.....
Mich erinnert das irgendwie an die Verbraucherzentralen mit ihren Aussagen „Wir sind der Ansicht , dass .....“ -
@pxl
Sicher macht es mehr Sinn, ggf. mal den Veranstalter zu nennen und der Schwarmintelligenz zu vertrauen.
Die meisten RV geben step by step bekann, nicht einzuziehen bzw. bitten sogar darum auf Überweisung des Restbetrages zu verzichten.
Eine solche Einrede kann man sich daher ziemlich sicher sparen. -
@sandra-hbc sagte:
@ assassin
ABER WIESO SOLLTEN DIE VERANSTALTER DIE STORNO GEBÜHREN UNTEN HALTEN? WER IM JUNI ODER JULI GEBUCHT HAT UND JETZT SCHON WEIß DASS ER NICHT FLIEGEN MÖCHTE, KANN JA JETZT STORNIEREN. ODER ABWARTEN WAS PASSIERT UND HOFFEN DASS DER RV ABSAGT. WENN ES BIS DAHIN WIEDER GEHT, KANN MAN REISEN, ODER TROTZDEM STORNIEREN MIT HÖHEREN GEBÜHREN. BEIM ZOCKEN KANN MAN HALT AUCH VERLIEREN.Weil warscheinlich jeder mit ein bischen Nachdenken weiß, dass es in den nächsten Monaten bzw in dem Jahr nichts mehr wird mit klassichem Urlaub. "Wenn es bis dahin wieder geht" - Wer will denn das? Kann mir doch keiner ernsthaft erzählen, dass er freudig in den Flieger streigt, nur weil es 1-2 Wochen vorher Antritt sinngemäß heißt, die Genzen sind wieder auf, wer meint unbedingt fliegen zu müssen, der kann das tun.
Das Hangeln von Frist zu Frist ist einfach lästig und spielt nur dem Veranstalter in die Karten, für den Kunden heißt es friss oder stirb. Fakt ist, das geplante und angebotene Urlaubserlebnis wird als Leistung nicht erbracht (werden), folglich sollten meiner Meinung nach für alle Kunden die das wünschen alle Reisen kostenfrei storniert werden. Dem Kunden eine Stornogebühr aufs Auge zu drücken ist einfach nur lächerlich, so ein Affenzirkus gibts auch nur in der Reisebranche. Meine Reise geht beispielsweise in 7 Wochen in die Türkei. Da gehts aktuell mit den Zahlen steilst nach oben - natürlich will ich da nicht mehr hin, und natürlich sehe ich auch nicht ein, jetzt eine Stornogebühr zu bezahlen, das hat nichts mit zocken zu tun.
@assassin sagte:
Weil warscheinlich jeder mit ein bischen Nachdenken weiß, dass es in den nächsten Monaten bzw in dem Jahr nichts mehr wird mit klassichem Urlaub. "Wenn es bis dahin wieder geht" - Wer will denn das? Kann mir doch keiner ernsthaft erzählen, dass er freudig in den Flieger streigt, nur weil es 1-2 Wochen vorher Antritt sinngemäß heißt, die Genzen sind wieder auf, wer meint unbedingt fliegen zu müssen, der kann das tun.
Das Hangeln von Frist zu Frist ist einfach lästig und spielt nur dem Veranstalter in die Karten, für den Kunden heißt es friss oder stirb.
Bis zu welchem Zeitpunkt sollten denn Deiner Meinung nach Reisen jetzt schon abgesagt werden ? Oder hauptsache erstmal für Deinen eigenen Zeitraum ?
Fakt ist, das geplante und angebotene Urlaubserlebnis wird als Leistung nicht erbracht (werden),
Das ist sehr wahrscheinlich, aber eben noch kein Fakt.
folglich sollten meiner Meinung nach für alle Kunden die das wünschen alle Reisen kostenfrei storniert werden.
Würdest Du das tun, wenn es um Dein Unternehmen, Deine Angestellten etc. geht ?
Dem Kunden eine Stornogebühr aufs Auge zu drücken ist einfach nur lächerlich, so ein Affenzirkus gibts auch nur in der Reisebranche. Meine Reise geht beispielsweise in 7 Wochen in die Türkei. Da gehts aktuell mit den Zahlen steilst nach oben - natürlich will ich da nicht mehr hin, und natürlich sehe ich auch nicht ein, jetzt eine Stornogebühr zu bezahlen, das hat nichts mit zocken zu tun.
Und hier liegt doch der springende Punkt ! Du schreibst selber Du willst da nicht mehr hin. Es geht sich aber nicht um wollen. Du hast
gebucht, somit verhält sich der RV derzeit absolut regelkonform und es gibt keinen Grund nun auf den oder die RV zu schimpfen. Wenn
Du nicht reisen willst, dann storniere und beiß in den sauren Apfel. Andernfalls hoffe, dass es bis zu dem Punkt wo Deine Restzahlung
fällig ist, neue Erkenntnisse bzw. Reisewarnungen gibt. Dann wird der RV von sich aus die weitere Vorgehensweise bekanntgeben.
Aber wie gesagt... natürlich will ich da nicht mehr hin, ist kein Grund den RV zu verurteilen.Zitat und Antwort getrennt!
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Liebe vschmeling und Dominik,
Vielen Dank für eure Antwort.
Meine Frage bezog sich tatsächlich auf die „Konglomerat aus Verordnungen und Richtlinien zum Verbraucherschutz bei Pauschalreisen bestehende Rechtslage auf EU Ebene“.
ich bin nicht unfit was EU Gesetzgebung angeht, musste ich selber vor ca 10 Jahren in Brussels, Straßburg und in Luxemburg des öfteren. Ich muss allerdings zugestehen dass ich mich bis dato nie beschäftigt hatte mit EU Reise Verbraucher Rechte, meine Kenntnisse sind in ein ganz andere Domän.
ich hatte auch kapiert dass die Kommissaren von DG Just Reeynders und DG Move Valean nicht offen waren für das deutsche (und andere Vorsprechen) waren, hatte selber hier Seite 251 und 398 geschrieben.
jetzt herrscht jedenfalls Klarheit das der Kommissar nichts ändern will was Erstattung angeht und Deutschland (und andere, handeln EU ungesetzlich). Das war mich wichtig zu verstehen, dieses EU unkonform Verhalten zum mindest von andere Länder.
ich bedanke mich bei euch beide




Nadine
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Ich würde mich ja gerne an mein Online-Reisebüro wenden, wenn das ginge. In anderen Foren wurde heute auch mehrfach darauf hingewiesen, dass man nicht mehr zum HolidayCheck-Kundenbetreuer durchgeleitet wird, wenn die Reise nicht in den nächsten 14 Tagen stattfindet. Versuchen Sie es doch selbst. Man kommt zunächst nur an einen Computer, muss seine ID-Nummer eingeben und dann kommt die Ansage, dass man nicht weitergeleitet wird, da die Reise nicht in den nächsten 14 Tagen stattfindet. Jetzt sagen Sie mir mal, was mir HolidayCheck bringt, wenn man die telefonisch nicht mal erreichen kann? Richtig! Nichts!
@michaelsa sagte:
Ich würde mich ja gerne an mein Online-Reisebüro wenden, wenn das ginge. In anderen Foren wurde heute auch mehrfach darauf hingewiesen, dass man nicht mehr zum HolidayCheck-Kundenbetreuer durchgeleitet wird, wenn die Reise nicht in den nächsten 14 Tagen stattfindet. Versuchen Sie es doch selbst. Man kommt zunächst nur an einen Computer, muss seine ID-Nummer eingeben und dann kommt die Ansage, dass man nicht weitergeleitet wird, da die Reise nicht in den nächsten 14 Tagen stattfindet. Jetzt sagen Sie mir mal, was mir HolidayCheck bringt, wenn man die telefonisch nicht mal erreichen kann? Richtig! Nichts!
Hallo MichaElsa,
die Reisen werden nach Abreisedatum bearbeitet. Für Reisen im Juni wartet man (die Veranstalter) auf die nächste Ankündigung des Auswärtigen Amtes über Mai hinaus. Erst dann kann leider reagiert bzw verbindliche Aussagen zur Reise getroffen werden.
Diese Hinweise der "Bearbeitung" findet man gerade bei den Reisebüros/HP der Veranstalter. -
Am 24.04. im Handelsblatt: „Rechtsbruch ist keine Option.“ https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/stornierte-reisen-union-rueckt-wegen-eu-bedenken-von-verpflichtenden-reisegutscheinen-ab/25770090.html?ticket=ST-477960-wTOB0skjzuENaMHBb6a3-ap5
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Meine Frist für die Restzahlung wäre der 11.4. gewesen, mein Brief an den RV dass ich die Restzahlung wegen der Unsicherheitseinrede zurück halte ging bereits im März weg. Bis jetzt ist auf der offiziellen Seite des RV noch immer zu lesen dass für Reisen ab 1.5. Die allgemeinen Stornobedingungen gelten.
Ich ging im März lieber auf Nummer sicher.. Denn Vertrag ist Vertrag und damit habe ich auch eine Zahlungspflicht
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Ja, Bab - das war in der damaligen Situation sicherlich nicht verkehrt.
Nun kommen die Meldungen aber in kurzen Abständen, da kann man sich das vermutlich sparen. -
@haberling sagte:
Hallo @Bernard1928 wenn man etwas verlinkt sollte es auch lesbar sein.

Es geht in diesem Bericht des Handelsblattes, über die Beschlüsse und Aussagen aus dem Tourismusausschuss der Bundesregierung.
Der Ausschuss hat am 22.04. ,erstmalig nach den Gutscheinforderungen, wieder getagt.
Aussagen: Es wird von der Gutscheinlösung abgerückt, Überlegeungen gehen in Richtung eines Reise-Rettungsfonds, der mit 10 Milliarden
Euro von der Bundesregierung bestückt werden soll, dieser Rettungsfonds soll auch vor zukünftigen Insolvenzen schützen,
Der Steuerzahler soll nicht belastet werden :„Deswegen muss die Reisebranche diesen Fonds nach und nach wieder auffüllen, damit das Geld zurückfließen kann an den Bundeshaushalt“In diese Richtung geht auch die Pressemitteilung der Bundesregierung über die Sitzung des Ausschusses am vergangenen Mittwoch.
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xxx auch nen Daumen braucht man nicht zu zitieren ...
xxxnoch zu dem o.g. Ausschuss, der am Mittwoch, erstmalig nach der gutscheinforderung, tagte:
Tagesordnungspunkt 1
Bericht der Bundesregierung zur aktuellen Lage der Tourismuswirtschaft in der Corona-Krise sowie zu aktuellen Plänen seitens der Bundesregierung für weitere Unterstützungsmaßnahmen der Tourismusakteure, insbesondere - zum Stand der Umsetzung der Gutscheinlösung für die Rückerstattung der Kundengelder - hinsichtlich des stationären Reisevertriebs mit einer Einschätzung über die Überlebensfähigkeit und zu Maßnahmen zur Sicherung der Überlebensfähigkeit des stationären Reisevertriebs
-----Der Ausschuss tagte nicht öffentlich. Die Ergebnisse entsprechen dem o.g. Presseartikel.
Warum die einschlägigen Reiselobbyisten (touristik-aktuell.de u.a.) nicht darüber berichten????
......weil die Intention eine andere ist...?
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