Wichtiger Hinweis/Thema Corona/ für alle Türkeiurlauber
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Viele, die sich sehr wohl Gedanken gemacht haben, haben auf eine andere, sinnvollere Lösung des Ausw. Amtes gehofft, als die jetzt verkündete, die mit gesundem Menschenverstand kaum nachvollziehbar ist, aber über politische Hintergründe wollen wir hier nicht spekulieren.
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Bekommt denn der RV bei einer Reisewarnung schon bezahlte Gelder von den Hotels und Fluggesellschaften zurück?
Ansonsten könnte eine Umbuchung mit Gebühr oder ein frühzeitiger Storno mit reduzierter Stornogebühr doch auch ein Gewinn für den RV sein, falls es eine erneute Reisewarnung gibt.
Denn dann muss der RV komplett zurückzahlen.
Und Ich vermute es wird bald wieder mehr Reisewarnungen geben. -
Dazu müsstest Du mir aber schon erklären, was ein frühzeitiges Storno für einen Veranstalter an Vorteilen bringt.
Keinen.
Flüge werden sehr oft über so genannte Fluggeber gekauft- ---die diese in die Systeme der RV zur Produktion einspielen. Auch da gibt es Verträge-die sicher beide Partner plus die Airline schützen.Hinzu käme noch die meist schwache Liquidität einer Airline....Das geht aber zu tief in die Materie und würde ggf Seiten füllen.Nur ein Beispiel: Eine TUIfly fliegt seit Jahren tiefrote Zahlen ein.
Wir wissen doch alle, wieviele bekannte Airlines aufgegeben haben.Wir können nur ahnen, wieviele noch aufgeben müssen oder werden.Umbuchungen können auch höhere Hotelkosten, höhere Flugpreise zur Folge haben-- auch das ist kein finanzieller Vorteil...Hoteliers geben ihre Zahlungen nicht so einfach heraus,wenn sie die dann mal haben.Aber das Geld bleibt wenigstens im Haus, auch die Provision der Reisebüros. Das ist der Vorteil.
Mir geht es - abschliessend gesagt-- eigentlich nur um die mal lässig hingeschriebene Formulierung/Forderung "Kulanz" der RV . Und da stellt sich die Frage --von was denn bitte bezahlt? Details- siehe in meinem letzten Beitrag.
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Wenn man mal nicht nur kurzfristig denkt, könnte sich eine heute gewährte Kulanz auf längere Sicht durchaus lohnen. Die Deutschen werden nach wie vor die Reiseweltmeister sein und ein heute kulant behandelter Kunde wird auch immer wieder dort buchen, wo er kulant behandelt wurde.
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Viele, die sich sehr wohl Gedanken gemacht haben, haben auf eine andere, sinnvollere Lösung des Ausw. Amtes gehofft, als die jetzt verkündete, die mit gesundem Menschenverstand kaum nachvollziehbar ist, aber über politische Hintergründe wollen wir hier nicht spekulieren.
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@Günter
Da Du mich direkt ansprichst. Mir ist natürlich schon rein beruflich die wirtschaftliche Problematik, in der ganze Branchen stecken, sehr wohl bewusst. Es betrifft ja nahezu die gesamte Freizeit und Vergnügungsindustrie. Den Kauf eines Fahrrads kann ich nachholen, eine Reise oder anderes wiederkehrende Freizeitvergnügen eher nicht. Und das hat ja auch Folgen in weitere Bereiche. Als Beispiel, werden weniger Kreuzfahrten gebucht, braucht es weniger neue Schiffe. Und das bekommen dann die Werften und derer Zulieferer, vom Möbelbauer bis hin zum Turbinenhersteller, zu spüren.
Wäre mal evtl. eine Idee einen Thread aufzumachen, der sich mit den Folgen der Krise im Reisebereich beschäftigt. Dauerhafts geänderte Reiseverhalten, Überkapazitäten bei Airlines und Schiffen, Veranstalterinsolvenzen, Reisebürosterben und was da eben kommen KANN - nicht muss. Gehört hier in den Thread aber alles nicht rein.
Kulanz wird ein Kaufmann dann zeigen, wenn er rechtlich nicht verpflichtet ist, aber den Kunden behalten möchte und ihm entgegen kommt. Hier - und nur darauf habe ich mich bezogen - geht es um Buchungen die vor Mitte März, als der ganze Mist so richtig losging, getätigt wurden. Da hat sich doch einiges an der Geschäftsgrundlage geändert. Rechtlich ist das Verhalten wohl OK und die Problematik der Vorkassenfinanzierung der gesamten Branche ist auch klar. Im Grunde läuft alles auf Pump, ein Versprechen eine Leistung in der Zukunft zu erbringen. Und die Zukunft, wie sie sich vor März 2020 darstellte, ist nicht eingetreten sondern heute eine ganz Andere.
Wer ab März bucht, als es jedem klar sein müsste dass sich Regeln manchmal stündlich geändert haben und das immer noch tun, obendrein uneinheitlich sind, der ist für sein Tun selbstverantwortlich.
Was hier, und jetzt wirds wieder zum Topic, ins Auge springt ist die Diskrepanz zwischen AA und RKI. Gibt es sonst nirgends und das wird Gründe haben über die man nur spekulieren, oder auch konkret vermuten kann.
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@Günter
Da Du mich direkt ansprichst. Mir ist natürlich schon rein beruflich die wirtschaftliche Problematik, in der ganze Branchen stecken, sehr wohl bewusst. Es betrifft ja nahezu die gesamte Freizeit und Vergnügungsindustrie. Den Kauf eines Fahrrads kann ich nachholen, eine Reise oder anderes wiederkehrende Freizeitvergnügen eher nicht. Und das hat ja auch Folgen in weitere Bereiche. Als Beispiel, werden weniger Kreuzfahrten gebucht, braucht es weniger neue Schiffe. Und das bekommen dann die Werften und derer Zulieferer, vom Möbelbauer bis hin zum Turbinenhersteller, zu spüren.
Wäre mal evtl. eine Idee einen Thread aufzumachen, der sich mit den Folgen der Krise im Reisebereich beschäftigt. Dauerhafts geänderte Reiseverhalten, Überkapazitäten bei Airlines und Schiffen, Veranstalterinsolvenzen, Reisebürosterben und was da eben kommen KANN - nicht muss. Gehört hier in den Thread aber alles nicht rein.
Kulanz wird ein Kaufmann dann zeigen, wenn er rechtlich nicht verpflichtet ist, aber den Kunden behalten möchte und ihm entgegen kommt. Hier - und nur darauf habe ich mich bezogen - geht es um Buchungen die vor Mitte März, als der ganze Mist so richtig losging, getätigt wurden. Da hat sich doch einiges an der Geschäftsgrundlage geändert. Rechtlich ist das Verhalten wohl OK und die Problematik der Vorkassenfinanzierung der gesamten Branche ist auch klar. Im Grunde läuft alles auf Pump, ein Versprechen eine Leistung in der Zukunft zu erbringen. Und die Zukunft, wie sie sich vor März 2020 darstellte, ist nicht eingetreten sondern heute eine ganz Andere.
Wer ab März bucht, als es jedem klar sein müsste dass sich Regeln manchmal stündlich geändert haben und das immer noch tun, obendrein uneinheitlich sind, der ist für sein Tun selbstverantwortlich.
Was hier, und jetzt wirds wieder zum Topic, ins Auge springt ist die Diskrepanz zwischen AA und RKI. Gibt es sonst nirgends und das wird Gründe haben über die man nur spekulieren, oder auch konkret vermuten kann.
Frühzeitiger storno mit nach Kulanz z.B. nur 15% Stornogebühr=15% für den RV
Das wären bei uns nur ca.750€. Da würde Ich sofort zusagen. Jetzt warte Ich erstmal ob bis Oktober eine Reisewarnung kommt.
Gebucht hatten wir Anfang Dezember.Reisewarnung:0% für den RV
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@72mike:
Das hat nichts mit in den Kram passen zu tun, sondern die Regelung für die Türkei ist objektiv einzigartig, und zwar einzigartig schlecht. Und weil ich eben nicht spekuliere ist's auch nicht peinlich!@NeckarSchwabe: Bin ganz Deiner Meinung, wer nach dem Lockdown gebucht hat, hat gewust, was er tut, aber wer schon lange davor gebucht hat, hofft eben auf ein bisschen Kulanz. Diese, dabei bleibe ich, würde sich ab 2021 auszahlen.
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Ich sehe das etwas anders. Man hofft auf Kulanz des RV um seine Penunsen zurückzubekommen. Wieviel Leute erinnern sich denn im nächsten Jahr an die LKulanz, wenn es die gleiche Reise woanders für 200,- Tacken weniger gibt ?
Und Günter hat doch oben sehr gut beschrieben, wie sich das Thema Reise, gerade bei X-Veranstaltern, darstellt. Wie und wovon sollen sie denn Gelder zurückzahlen, wenn damals für Eure Buchung schon Gelder vom RV gezahlt wurden ? Da kommt dann auch der Punkt von vonschmeling hinzu: vor der verbindlichen Buchung, genau prüfen und überlegen.
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Kulanz heißt ja nicht zwingend Geld zurück. Kann auch Umbuchung, Gutschein oder was auch immer sein. Im Falle einer Reiseabsage durch Veranstalter wegen Reisewarnung, und das gab es sicherlich seit März milllionenfach, muss es Mechanismen geben dass auch Xler nicht auf ihren bereits gekauften Flügen und Betten sitzen bleiben. Gäbe es die nicht, dann wären alle Xler heute nicht mehr am Markt.
Vielleicht kann Günter da was zu sagen, würde mich auch persönlich interessieren.
Also könnte man die Regelungen aufgrund der absurden Situation bei Türkeireisen auch für Buchungen die vor Corona getätigt wurden anwenden, natürlich in Absprache mit Airlines, Bettenbanken und Sonst was. Die Krise verlangt auch anderswo Kreativität und oftmals gilt nicht mehr das was früher in Stein gemeißelt schien.
Auch die Reisebranche hat inzwischen in manchen Bereichen ihre Betonmauer-Flexibilität abgelegt.
Nochmal, wer vor März gebucht hat, insofern passt der ansonsten richtige Hinweis von @vs nicht, KONNTE nicht ahnen wie es heute aussieht. Die Aufhebung der Reisewarnung durch die Bundesregierung, nicht jedoch eine gleichzeitig erfolgte Neueinschätzung des RKI, verlagert durch eine politische Entscheidung die Verantwortung und das Risiko vom Veranstalter auf den Verbraucher, und das finde ich in diesen Zeit nicht gerechtfertigt.
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Hallo,
ich bin seit langem eine stille Mitleserin.
Heute hätte mir die Airline meinen Flug umbuchen wollen.
Daraufhin habe ich beim Veranstalter TUI angerufen und erfragt, ob unsere Anlage öffnet. Eine nette Dame hat mir dann mitgeteilt, dass die Anlage geschlossen bleibt und wir umgebucht werden sollten. Da wollte ich nicht und deshalb konnte ich kostenfrei stornieren.
Ein weiterer Anruf wurde dann von mir bei der Airline getätigt und auch hier konnte ich kostenfrei, weil das Hotel nicht öffnet, meine Flüge stornieren.
Beide Kosten, welche ich mit Kreditkarte getätigt habe, werden mir erstattet.Eigentlich hätte ich gerne noch einmal in unsere "alte" Anlage fliegen mögen, aber Corona hat alles zunichte gemacht.

Unsere Reise wäre vom 15.09. bis 25.09. gewesen. -
"Vielleicht bleibt ja Mallorca von einer Reisewarnung verschont, "
Hat sich soeben erledigt.....
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"Vielleicht bleibt ja Mallorca von einer Reisewarnung verschont, "
Hat sich soeben erledigt.....
@kastenwagen sagte:
"Vielleicht bleibt ja Mallorca von einer Reisewarnung verschont, "
Hat sich soeben erledigt.....
Wieso?
Es liegt (genau wie für die 4 Provinzen in der Türkei) KEINE Reisewarnung vor, sondern Mallorca wurde, wie ganz Spanien (außer den Kanaren) zum Risikogebiet erklärt,Bedeutet, auch die, die für jetzt Spanien gebucht hatten, sind so besch... dran, wie wir mit der Türkei, da kein kostenloses Storno möglich ist.
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Du irrst dich, EinfachIch - es liegt eine Reisewarnung des AA für ganz Spanien vor, einschließlich Mallorca.
Ausgewachsene Katastrophe ...
Ist hier aber nicht relevant da es um das Reiseziel Türkei gehen soll. -
Für die Balearen gibt es s. eben eine Reisewarnung!
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@kastenwagen sagte:
"Vielleicht bleibt ja Mallorca von einer Reisewarnung verschont, "
Hat sich soeben erledigt.....
Wieso?
Es liegt (genau wie für die 4 Provinzen in der Türkei) KEINE Reisewarnung vor, sondern Mallorca wurde, wie ganz Spanien (außer den Kanaren) zum Risikogebiet erklärt,Bedeutet, auch die, die für jetzt Spanien gebucht hatten, sind so besch... dran, wie wir mit der Türkei, da kein kostenloses Storno möglich ist.
@einfachIch1
Bitte schau immer erstmal auf die Seite des RKI und des Auswärtigen Amtes . Dort wirst Du sowohl das Risikogebiet ( ausser Kanaren) als auch die Reisewarnung ( ausser Kanaren) finden.https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/spanien-node/spaniensicherheit/210534
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@einfachIch1
Bitte schau immer erstmal auf die Seite des RKI und des Auswärtigen Amtes . Dort wirst Du sowohl das Risikogebiet ( ausser Kanaren) als auch die Reisewarnung ( ausser Kanaren) finden.https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/spanien-node/spaniensicherheit/210534
Ok, meine letzte Info war, dass es nur zum Risikogebiet erklärt wurde.
Und für die Türkei wird es sicher auch bald wieder eine geben, da ja jetzt auch die Russen wieder hin können und bei denen sind die Zahlen ja recht hoch.
Es soll keine rassistische Aussage sein, sondern eine Feststellung, wegen der Fallzahlen.
Ich habe mit den Russen im Urlaub voch nie Probleme gehabt. Also nicht falsch verstehen.