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Mit Elke Gran Canaria kennenlernen: Ausflugtipps, Bilder, spannende Geschichten... Info-Thread

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Gran Canaria
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    elke3E Offline
    elke3
    schrieb am zuletzt editiert von elke3
    #41

    Die meisten Menschen im Berufsleben haben nur selten die Möglichkeit für einen Langzeiturlaub. Auch private Verpflichtungen schränken dies häufig ein. Bei Rentnern sieht das meistens anders aus, sie können eher die Zeit für einen längeren Urlaub erübrigen. Ich kenne etliche Menschen, die einen oder sogar mehrere Langzeiturlaube im Jahr hier auf Gran Canaria verbringen. Was spricht für einen Langzeiturlaub auf Gran Canaria? Das ist zum einen das ausgeglichene Klima, das einen Langzeiturlaub zu jeder Jahreszeit möglich macht. Im Winter kann man dem Schnee und der Kälte in Deutschland entfliehen, in der ruhigen Zeit zwischen den Oster- und Sommerferien gibt es evtl. ein Schnäppchen, Badefans schätzen den Herbst, dann ist das Meer wärmer – es gibt immer einen Grund für den Langzeiturlaub auf Gran Canaria. Auch das gesundheitliche Wohlbefinden spricht dafür, denn durch das gute Klima können Beschwerden wie Asthma oder Gelenkschmerzen gebessert werden.

    Egal ob Hotel, Apartment oder Bungalow – man kann den Langzeiturlaub bequem als Pauschalreise buchen. Die Auswahl an Unterkünften ist riesig und bietet für jeden das Passende. Die touristische Infrastruktur ist sehr gut. In den Ferienzentren wird deutsch gesprochen, das gilt nicht nur für die Gastronomie, sondern auch für viele Geschäfte und Dienstleister wie beispielsweise Autovermieter oder Friseure. Auch deutsche Ärzte sind vorhanden, ebenso Physiotherapeuten. Es gibt auf Gran Canaria ein gut ausgebautes Busnetz, das Busfahren ist sehr preiswert, sodass ein Mietwagen nicht unbedingt notwendig ist. Zumal das Taxifahren auch sehr günstig ist. Für Selbstversorger gibt es gut sortierte Supermärkte, auch mit deutschen Produkten.

    Steht während der Berufstätigkeit die Erholung im Vordergrund beim Urlaub, so kann man als Rentner beim Langzeiturlaub seinen Interessen nachgehen. Für aktive Urlauber bietet Gran Canaria eine Fülle an Sport- und Freizeitmöglichkeiten, vom Wassersport über Golf bis hin zum Wandern. Wenn man Zeit hat, kann man auch die Kultur der Insel entdecken, vielleicht an einen Sprachkurs teilnehmen und mal eine Zeit inmitten der Einheimischen verbringen. Bei einem Langzeiturlaub kann man sich auch die Zeit nehmen und einen längeren Ausflug auf eine der Nachbarinseln unternehmen.

    Die Kanaren gehören zu Spanien, einem EU-Mitglied. Das macht einen Langzeiturlaub auch in bürokratischer Hinsicht recht einfach. Man benötigt auch bei einem längeren Aufenthalt kein Visum, denn als EU-Bürger kann man innerhalb der EU seinen Wohnsitz frei wählen. Für die Einreise reicht der Personalausweis. Ein weiterer Vorteil, den man als E-Bürger hat, ist die medizinische Versorgung mit der Europäischen Versicherungskarte. Damit kann man sich im Centro de Salud behandeln lassen. Wer eine Privatarzt aufsuchen will, sollte aber eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Die umfasst auch weitere Leistungen wie beispielsweise den Krankenrücktransport. Die Klinik San Roque in Meloneras rechnet mit einigen deutschen Krankenkassen direkt ab.

    Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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    • elke3E Offline
      elke3E Offline
      elke3
      schrieb am zuletzt editiert von
      #42

      Über die Pflanzen der Insel habe ich schon einiges geschrieben, heute möchte ich eine ganz besondere Pflanze und Frucht vorstellen: die Banane - Plátano. Die kanarische Banane ist wirklich etwas Besonderes. Sie unterscheidet sich in der Größe und auch im Geschmack von den Früchten aus Süd- und Mittelamerika, die man in Deutschland kennt. Die meisten Bananenplantagen gibt es im Norden von Gran Canaria.

      Ursprünglich stammen die Bananen aus Ostasien, auf Gran Canaria sind sie seit rund 500 Jahren beheimatet. Die Portugiesen brachten sie von ihren Entdeckungsfahrten mit, um sie auf Madeira, den Kapverden und den Kanaren anzupflanzen. Später – in der Mitte des 19. Jahrhunderts - sorgten englische Kaufleute für den Anbau der Banane auf Gran Canaria im großen Stil. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann der Bananenexport, der mit immer größer und moderner werdenden Schiffen durchgeführt wurde. Neben England wurden auch andere europäische Länder wichtige Handelspartner für Gran Canaria. Schon nach dem Ersten Weltkrieg brachen wichtige Märkte weg, Handelsrouten waren gestört oder unterbrochen. Nach den Zweiten Weltkrieg ging der Export weiter zurück.

      Die Bananenpflanze ist kein Baum, sondern eine Staude. Sie kann bis zu 6 Meter hoch werden, an jeder Pflanze wächst eine Fruchtrispe. Die hiesigen Bananen sind klein und schmecken sehr süß. Das liegt zum Teil daran, dass sie länger am Baum reifen können als die südamerikanische Banane. Ein weiterer Grund ist aber auch ihre Größe. Weil das Wasser hier ein kostbares Gut ist, wird die Banane nicht zu einem größeren Wachstum gefördert, dies würde große Mengen an Wasser benötigen. So behält sie ihre ursprüngliche Größe. Die kanarischen Bananen haben eine hohen Gehalt an Vitamin B6, Kalium, Magnesium und Eisen. Man erkennt sie an der Aufschrift Plátano de Canarias. Sie sind ein idealer Snack, werden aber auch für die Herstellung von Bananenlikör verwendet.

      Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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      • elke3E Offline
        elke3E Offline
        elke3
        schrieb am zuletzt editiert von
        #43

        Die Natur und Landschaften der Insel bieten sich immer wieder als Thema an. Charakteristisch für die Landschaften Gran Canarias sind die Barrancos, das sind Schluchten, oft auch ausgetrocknete Flussläufe. Sie durchschneiden kilometerweit die Landschaft, einige gelten als natürliche Wasserreservoire. Einige sind beliebte Ausflugsziele, andere werden wegen ihrer senkrechten Felswände als Klettergebiet genutzt. In einigen dieser Canyons wachsen feuchtigkeitsliebende Pflanzen, dieses üppige Wachstum und die Artenvielfalt machen sie zu einem schönen Ziel für Naturliebhaber.

        Dazu gehört der Barranco del Laurel in der Nähe von Moya im Norden der Insel. Hier findet man noch die Überreste eines ursprünglichen Lorbeerwaldes sowie Farne, Moos und Drachenbäume. Fruchtbar und grün ist der Barranco de Agaete, der auch als Valle de Agaete bekannt ist. Er erstreckt sich südöstlich vom Ort Agaete. Hohe Felswände schützen das Tal vor dem Wind, hier wachsen neben Palmen, Avocados, Mangos, Papayas und Zitronen sogar Kaffeesträucher. Der Kaffee wird – neben anderen Produkten – in der Finca La Laja & Bodega verkauft. Wer den Barranco de Guayadque besucht, kann dort eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Er liegt im Osten der Insel in der Nähe der Stadt Agüimes und ist bekannt für seine Höhlenwohnungen, die aus der Zeit der Altkanarier stammen. Einige von ihnen sind immer noch bewohnt. Außer den Höhlenwohnungen gibt es im Barranco de Guayadque noch eine Höhlenkirche und ein Museum zu besichtigen. Für das leibliche Wohl sorgt ein Höhlenrestaurant. Aber auch die Landschaft ist ein Erlebnis mit ihren hoch aufragenden Felswänden und der vielfältigen Pflanzenwelt.

        Nördlich vom Feriengebiet Maspalomas befindet sich der Barranco de Fataga mit dem gleichnamigen malerischen Dorf. Er wird auch gerne als Tal der Tausend Palmen bezeichnet. Ob es wirklich Tausend sind? Es ist eine herrliche Landschaft, die man von Maspalomas sogar mit dem Linienbus erreichen kann. Zu den Highlights des Barranco de Fataga gehört der Aussichtspunkt Degollada de las Yegua. Er bietet Blicke über die Schlucht, aber auch bis hinunter zur Küste. Außerdem gibt es im Barranco eine Kamelstation, wer will, kann von dort einen Kamelritt unternehmen. Der Barranco de Fataga erstreckt sich bis nach Maspalomas und endet dort in der Lagune La Charca. Dieses letzte Stück heißt Barranco de Maspalomas. Ich wohne in Campo Internacional in der Nähe des Barrancos und kann von de Fußgängerbrücke herrliche Blicke bis zu den Bergen genießen. An beiden Seiten gibt es schöne Wege zum Spazierengehen.

        Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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        • elke3E Offline
          elke3E Offline
          elke3
          schrieb am zuletzt editiert von
          #44

          Kamelreiten ist eine beliebte Attraktion für Urlauber auf Gran Canaria, neben der oben erwähnten Kamelstation in Fataga gibt es auch Kamelreiten in Maspalomas bei den Dünen. Doch warum gibt es überhaupt Kamele auf der Insel? Liegt es an der Nähe zu Afrika?

          Im 15. Jahrhundert wurden die ersten Kamele nach der Eroberung der Kanarischen Inseln durch die Spanier auf die Inseln gebracht. Die Tiere kamen aus Marokko, es handelte sich um das einhöckerige arabische Kamel, das als Dromedar bekannt ist. Lanzarote und Fuerteventura waren die ersten Inseln, auf denen Kamele eingeführt wurden, die anderen folgten nach und nach. Es entwickelte sich bei der Bevölkerung ein starkes Interesse an der Kamelzucht. Die Tiere wurde in der Landwirtschaft eingesetzt, wo sie als Last- und Zugtiere Verwendung fanden. Aber auch für militärische Zwecke wurden sie genutzt. Sie werden in Schriften erwähnt, die sich mit der Besetzung von Las Palmas durch die Holländer befassen. Nur mit Hilfe der Kamele waren die spanischen Truppen in der Lage, sich an strategisch bedeutenden Standorten neu zu formieren, um die Holländer von der Insel zu vertreiben.

          Die Kamele wurden auch exportiert, das erste, das Australien erreichte, stammte von der Insel Teneriffa. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann der Rückgang der Landwirtschaft und die Kamele starben auf den Inseln fast aus. Auch die Einführung moderner Transportmittel trug dazu bei. Der Tourismusboom, der in den 1960er Jahren begann, sorgte für eine Geschäftsidee und es wurden Kamel-Safaris angeboten.

          Es gibt auch Denkmäler auf der Insel, die auf die Bedeutung der Kamele hinweisen. Eins steht in San Fernando auf dem kleinen Platz neben dem Kulturzentrum – Centro Cultural de Maspalomas.

          In dem schönen Städtchen Agüimes gibt es in der Altstadt das Hotel Rural Casa de Los Camellos. Das Hotel befindet sich in einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Es gibt ehemalige Ställe, in denen früher Kamele gehalten wurden. Daher stammt auch der Name „Los Camellos“. In der Gasse neben dem Hotel befindet sich eine Bronzestatue, die ein liegendes Kamel darstellt.

          Hotel aus diesem Beitrag
          99%
          Hotel Rural Casa de Los Camellos
          Gran Canaria/Spanien
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          Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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          • elke3E Offline
            elke3E Offline
            elke3
            schrieb am zuletzt editiert von elke3
            #45

            Die meisten Urlauber auf Gran Canaria zieht es in den Süden, in die bekannten Ferienorte wie Playa del Ingles. Aber war das schon immer so? Wann und wo gab es die ersten Urlauber auf Gran Canaria? Der Boom des Tourismus hier im Süden begann in den 1960er Jahren, ursprünglich zog es aber die Urlauber zu einem anderen Ziel auf der Insel, nämlich in die Hauptstadt Las Palmas. Die Geschichte des Hafens ist eng mit dem Beginn des Tourismus verknüpft. Las Palmas war eine Drehscheibe zwischen Europa, Afrika und Amerika. Waren es jahrhundertelang nur Waren, die mit den Schiffen transportiert wurden, so kam ab der Mitte des 19. Jahrhunderts die Beförderung von Personen hinzu. Besonders die Engländer, die damals regen Handel mit Gran Canaria trieben, schätzten diese Art zu reisen. So könnte man sie als die Pioniere des Tourismus hier bezeichnen.

            Waren es zunächst nur Menschen, die Einblicke in neue Kulturen suchten, so kamen in der Zeit um 1920 die ersten Erholungsreisenden. Sie genossen das ganzjährig milde Klima, es wurden auch Kurbäder eingerichtet. Das Überwintern wurde beliebt, die wohlhabenden Engländer genossen ihren Urlaub in luxuriösen Hotels wie dem Santa Catalina in Las Palmas. Dies warb sogar in einer Londoner Zeitung und bezeichnete sich als Hotel im englischen Stil mit Billard- und Raucherräumen. Mit dem Real Club de Golf de Las Palmas entstand der erste Golfplatz Spaniens. Auch andere Sportarten wie Cricket und Tennis eroberten die Insel. Neben sportlichen Aktivitäten waren auch Ausflüge beliebt, um Natur und Kultur zu entdecken. Es entstanden in Las Palmas - außer den Hotels – internationale Restaurants, Bars, Mode- und Schuhgeschäfte, Banken und vieles mehr. Die Frauen konnten sich zunächst für das Strandleben nicht so begeistern, denn sie waren es zu der Zeit nicht gewohnt, viel Haut zu zeigen. So waren es im Anfang nur die Männer, die ein Sonnenbad nahmen. Dann kam Schwimmbekleidung für die Frauen in Mode, zunächst mit reichlich Stoff, der im Laufe der Zeit immer weniger wurde.

            Durch die beiden Weltkriege und den Spanischen Bürgerkrieg geriet der Tourismus ins Stocken. Erst in den 1950er Jahren konnte die Tourismusbranche die ersten bedeutenden Besucherzahlen verzeichnen. Es kamen weitere Nationalitäten auf die Insel wie die Deutschen und die Schweden. Der Tourismus dehnte sich in Richtung Süden aus. In den 1960er Jahren begann der Massentourismus, nachdem im Jahre 1957 das erste Charterflugzeug auf Gran Canaria landete. Es handelte sich um eine Maschine der schwedischen Fluggesellschaft Transair AB. Die meisten Urlauber kamen, um Sonne, Strand und Meer zu genießen. Alejandro del Castillo y Bravo de Laguna war die bedeutendste Person bei der Entwicklung des Tourismus im Süden. Die Gesellschaft „Maspalomas Costa Canaria“ wurde durch ihn gegründet.

            Es wurde eine notwendige Infrastruktur geschaffen und es entstand Maspalomas mit seinen heute bekannten Ortsteilen wie Playa del Ingles und San Agustin. Letzterer wurde besonders von den Schweden bevorzugt, es entstanden Apartmentanlagen, eine schwedische Kirche und Schule. Im Jahre 1968 wurde der Golfplatz von Maspalomas, der an den Dünen liegt, eröffnet. Ein Jahr später öffnete Sioux City als erster Themenpark Spaniens seine Pforten. Playa del Ingles etablierte sich schnell zu einem Lieblingsziel der deutschen Urlauber. Neben großen Hotels und Apartmentanlagen entstanden Shoppingcenter mit deutschen Restaurants und Kneipen. Im Jahre 1970 eröffnete das heute immer noch beliebte Shoppingcenter Cita, in dem es sogar eine deutsche Kneipenstraße gibt. Darüber hinaus entstanden im gesamten Ort Playa del Ingles zahlreiche Bars und Diskotheken, die ein reges Nachtleben versprachen.

            Mit dem Ausbau der internationalen Flugverbindungen entwickelte sich der Massentourismus. Neben Maspalomas entstanden weitere Urlaubsorte wie Puerto Rico und Puerto de Mogan. Heute ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle auf Gran Canaria. Sicherlich ist das gute Klima der wichtigste Grund für die Urlauber. Es gibt aber – neben den Strandurlaubern – auch andere Feriengäste, die sich beispielsweise beim Wellnessurlaub erholen wollen. Aktive Menschen können einen Golfurlaub buchen oder im Winter die Insel mit dem Rad erkunden. Sehr beliebt sind auch Landurlaube, dazu stehen Casas Rurales – Landhäuser – zur Verfügung. Sie sind perfekt, für Wanderer, auf sie wartet ein rund 300km großes Wanderwegenetz. So hat sich Gran Canaria zu einem vielseitigen Urlaubsziel entwickelt.

            Hotel aus diesem Beitrag
            60%
            Hotel Santa Catalina (Vorgänger-Hotel - existiert nicht mehr)
            Gran Canaria/Spanien
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            Hotel aus diesem Beitrag
            91%
            Bull Costa Canaria & Spa - Adults only
            Gran Canaria/Spanien
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            Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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            • elke3E Offline
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              elke3
              schrieb am zuletzt editiert von elke3
              #46

              Die meisten Menschen wollen auf Gran Canaria ihre Erholung am Strand genießen. Bei einer Küstenlänge von 236km findet sicherlich jeder seinen Platz an der Sonne. Die Strände sind vielfältig wie die gesamte Insel, kilometerlange Sandstrände, naturbelassene Buchten, dunkle Lavastrände – für jeden ist das Passende vorhanden. Es gibt lebhafte Strände mit internationalem Flair genauso wie kleine Buchten, die überwiegend von Einheimischen besucht werden. Familien mit Kindern, Ruhesuchende oder sportlich-aktive Menschen – hier werden Urlaubswünsche wahr.

              Der bekannteste Strand ist sicherlich die Playa del Ingles im gleichnamigen Ferienort. Er besteht aus hellbraunem Sand und erstreckt sich über ca. 3km bis zu den Dünen von Maspalomas. Dort schließt sich die Playa de Maspalomas an. An seiner breitesten Stelle ist der Strand von Playa del Ingles 200m breit. Er ist das ganze Jahr über beliebt, im Sommer zieht er junge Leute und Familien mit Kindern an. Im Winter, in der Hauptsaison, zieht es das ältere Publikum dorthin. Viele von ihnen verbringen dann einen Langzeiturlaub hier auf der Insel. Am Hauptabschnitt kann es schon mal recht voll und lebhaft sein, es gibt aber abgelegene Stellen, die Ruhe bieten. Ein Teil des Strandes ist für FKK-Fans geeignet und auch für die Gay-Szene gibt es einen Bereich. Für die Sicherheit sorgen Rettungsschwimmer. Es gibt an der Playa del Ingles Liegen und Sonnenschirme sowie ein großes Wassersportcenter. Zu den dortigen Angeboten gehören Jet-Ski, Bananaboat und Parasailing. Parallel zum Hauptstrand erstreckt sich das Shoppingcenter Anexo II, das wie eine Fußgängerzone angelegt ist mit Restaurants, Strandbars und diversen Geschäften. Am Abend wird hier gerne gefeiert.

              Die anschließende Playa de Maspalomas bietet ein besonderes Erlebnis, hier kann man vor der Kulisse der berühmten Dünen seinen Strandtag genießen. Der Strand ist knapp 3km lang, beide Strände bilden zusammen das touristische Zentrum im Süden. Sie umschließen die südliche Spitze der Insel und sind nicht nur bei Sonnenanbetern, sondern auch bei Spaziergängern sehr beliebt. Hier kann man immer wieder tolle Blicke auf die berühmten Dünen genießen. Die Playa de Maspalomas reicht bis zum Leuchtturm und besteht ebenso wie die Playa del Ingles aus hellbraunem Sand. Es gibt Liegen, Sonnenschirme und Rettungsschwimmer. Hotels und Apartmentanlagen befinden sich direkt am Strand oder nur wenige Meter entfernt. Am Strand gibt es auch einige Bars und Restaurants, ebenso in der kleinen Strandmeile Oasis. Dort sind auch ein paar Läden mit Textilien, Strandartikeln, Andenken und vielem mehr vorhanden und es gibt auch ein Surfcenter. Auf der anderen Seite des Leuchtturms beginnt die Promenade von Meloneras mit hochwertigen Hotels, Geschäften und Restaurants. Sie endet an der Playa de las Meloneras. Der Strand ist etwa 500m lang und besteht aus goldbraunem Sand. Nur seitlich befinden sich Steine. Die Atmosphäre an diesem Strand ist ruhig, gleich dahinter befindet sich das kleine Shoppingcenter CC Meloneras.

              Es folgt Arguineguin, ein kleiner Hafenort mit einem Fischereihafen. Neben dem Hafen erstreckt sich der kleine Ortsstrand – Playa de Arguineguin – der gerne von Einheimischen besucht wird. Er ist etwa 100m lang und besteht aus dunklem Sand. Über eine Strandpromenade gelangt man zum nächsten Strand, zur Playa de la Lajilla. Der Strand ist durch eine Mauer abgegrenzt, daher ist das Wasser besonders ruhig. In der Nähe gibt es einige Restaurants. Mit einem Spaziergang erreicht man den nächsten Strand, die Playa de Patalavaca. Er besteht aus zwei Buchten, die durch ein Steinplateau getrennt sind. Es gibt eine kleine Promenade mit Restaurants und Geschäften mit Strandzubehör. Der Strand besteht aus grau-braunem Sand, die Atmosphäre ist ruhig. Ein kleiner Spaziergang führt zur Playa de Anfi. Dieser helle Sandstrand wurde künstlich angelegt und hieß ursprünglich Playa de la Verga. Ende der 80er/Anfang der 90er entstand hinter dem Strand durch den norwegischen Unternehmer Bjørn Lyng das Ferienresort Anfi del Mar. Es gibt eine kleine vorgelagerte Insel und einen Jachthafen. Das Wassersportangebot ist umfangreich, ebenso die Gastronomie. Vielfältig sind auch die Einkaufsmöglichkeiten mit zahlreichen Boutiquen und Geschäften mit Strandartikeln.

              Es folgt Puerto Rico als nächster größerer Ferienort mit der Playa de Puerto Rico. Der Sandstrand erstreckt sich in einer weiten Bucht. Er ist durch Molen geschützt, daher ist das Wasser ruhig. Es gibt eine Promenade mit zahlreichen Strandbars und Restaurants. Am Hafen starten Ausflugsboote, besonders beliebt sind die Delfintouren. Außerdem werden hier auch Touren zum Hochseeangeln angeboten. Puerto Rico ist ein Paradies für Wassersportler, das Angebot reicht vom Kanufahren über Windsurfen, Stand-up Paddle bis hin zum Tauchen. Ein Spaziergang führt zum nächsten Strand, zur Playa de Amadores. Dieser Strand wurde künstlich angelegt und wirkt mit seinem feinen, hellen Sand und dem türkisblauen Meer fast etwas karibisch. Wellenbrecher sorgen für ruhiges Wasser, es gibt einige Wassersportangebote wie Jetski, aber nicht so viel wie in Puerto Rico. Hinter dem Strand verläuft eine Promenade mit Restaurants, Cafés und Strandbars. Puerto de Mogan ist wegen seines malerischen Hafens ein beliebtes Ausflugsziel, es gibt aber auch einen kleinen Strand, die Playa de Mogán. Er liegt zentral direkt vor dem Stadtzentrum, so dass man den Stadtbummel mit einer Badepause verbinden kann. Dieser Sandstrand ist ebenfalls künstlich angelegt und erstreckt sich in einer kleinen Bucht. Es gibt ein umfangreiches Wassersportangebot und die Gastronomie an der Promenade sowie rund um den Hafen lässt keine Wünsche offen.

              Die bisherigen Strände kann man gut mit dem Linienbus erreichen. Den folgenden Strand habe ich bei einem organisiertem Ausflug kennengelernt. Die Westküste nördlich von Puerto de Mogan ist mit den Linienbussen nur sehr umständlich erreichbar. Die Playa de la Aldea gehört zur Gemeinde La Aldea de San Nicolás. Der kleine Strand besteht aus Kies und Steinen, stellenweise auch aus dunklem Lavasand. Es gibt einen kleinen Hafen und im Örtchen ein paar Restaurants und Bars.

              Beim nächsten Text geht es weiter bis Las Palmas und über die Ostküste wieder zurück nach Playa del Ingles.

              Hotel aus diesem Beitrag
              96%
              Hotel Del Mar
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              • elke3E Offline
                elke3E Offline
                elke3
                schrieb am zuletzt editiert von
                #47

                Es geht weiter mit unserer Strandtour in den Nordwesten, nach Puerto de las Nieves, das ist der vorgelagerte Hafenort von Agaete. Hier starten die Fähren nach Teneriffa. Es gibt einen kleinen Strand, er liegt gleich vor dem Ortszentrum. Die Playa de Puerto de las Nieves besteht aus grauen Kieseln, das Wasser ist sehr klar. An der kleinen Promenade gibt es Restaurants mit frischem Fisch sowie ein paar Geschäfte mit Kunsthandwerk und Souvenirs. In der Nähe kann man Überreste vom Dedo de Dios – dem Finger Gottes – sehen. Dies war eine schmale Felsformation, die 2005 durch einen Tropensturm zerstört wurde.

                Entlang der Nordküste findet man immer wieder natürliche Schwimmbäder. Danach folgt einer der attraktivsten Strände von Gran Canaria, die Playa de las Canteras in der Inselhauptstadt Las Palmas. Ich finde, ein Strand mitten in einer Großstadt ist schon etwas Besonderes. Er ist etwa 3km lang und besteht aus goldgelben Sand. An seinem südlichen Ende befindet sich das Auditorio Alfredo Kraus, gegenüber ist das Shoppingcenter Las Arenas. Hinter dem nördlichen Ende vom Strand liegt die Halbinsel La Isleta, ein recht ursprüngliches Viertel. In diesem Bereich des Strandes gibt es einige Surfcenter, im Wasser dümpeln ein paar Fischerboote. Neben dem Strand verläuft eine Promenade mit Geschäften, Strandbars und Restaurants. Es ist eine schöne Atmosphäre, auch in den seitlichen Gassen. Ich war mal ein paar Tage in Las Palmas und habe mich nicht wie in einer Großstadt, sondern wie in einem spanischen Ferienort gefühlt. Wer einen abwechslungsreichen Urlaub will, kann hier Sightseeing mit Baden und Strand verbinden. Ein besonderes Erlebnis bietet der Canteras-Strand in der Weihnachtszeit, dann kann man hier die einzigartigen Sandkrippen bewundern. Las Palmas besitzt noch einen zweiten Strand, die Playa de las Alcaravaneras. Er besteht ebenfalls aus goldgelben Sand und liegt neben dem Jachthafen. Der 400m lange Strand bietet tolle Blicke auf den großen Hafen mit den Kreuzfahrtschiffen und Containerriesen. Gleich hinter dem Strand verläuft die lebhafte Hauptstraße Avenida Maritima. Es gibt am Strand Sportmöglichkeiten wie beispielsweise Beachvolleyball.

                Es geht weiter nach Playa de Arinaga im Südosten der Insel. Der gleichnamige Strand wird besonders gerne von Einheimischen besucht. Ich finde, er ist aber auch für Urlauber ein schönes Ausflugsziel. An der Bucht zieht sich eine Promenade entlang mit Restaurants und Geschäften, außerdem kann man riesige Fischskulpturen bewundern. Der ca. 400m lange Strand besteht aus Kies, am Wasser ist er aber sandig. Es gibt auch ein Naturschwimmbecken und schön angelegte Sonnenterrassen. Für Sportliche gibt es am Strand einen öffentlichen Fitnesspark. Die Umgebung der Playa de Arinaga gilt als ein beliebtes Tauchrevier.

                Der nächste Strand, den ich Euch vorstellen möchte, gehört schon wieder zu Maspalomas. Es ist der Strand von Bahia Feliz, der Name bedeutet „glückliche Bucht“. Der Strand ist besonders bei Windsurfern beliebt, im Jahre 1985 fanden hier die Surf-Weltmeisterschaften statt. Seitdem gilt er aufgrund seiner konstanten Windverhältnisse als Eldorado der Windsurfer. Es gibt eine Surfschule, die Kurse anbietet und Ausrüstungen verleiht. Der Strand besteht größtenteils aus Steinen, stellenweise wurde er mit Sand aufgeschüttet. Die kleine Strandbar verbreitet eine entspannte, freundliche Atmosphäre. Gleich hinter dem Strand befindet sich ein kleines Shoppingcenter mit Restaurants, Bars und Geschäften. Über die Promenade gelangt man zum nächsten Ort, nach Playa del Aguila. Der gleichnamige Strand ist aufgrund seiner Windverhältnisse ebenfalls ein beliebter Windsurf-Spot. Er besteht aus einem Gemisch von Sand und Steinen. Es ist ein ruhiger Strand, ich finde, mit dem kleinen Leuchtturm wirkt er recht idyllisch. In der Umgebung gibt es Hotels und Apartmentanlagen sowie ein paar gastronomische Angebote. Er ist besonders bei Einheimischen beliebt.

                Der nächste Strand liegt in einem bekannten Ferienort und wird gerne von Urlaubern besucht, denn hier befinden sich etliche Hotels und Apartmentanlagen. Es ist die Playa de San Agustin im gleichnamigen Ort, dieser Strand besteht aus feinem, dunklen Sand. Er ist weitläufig und bietet reichlich Platz zum Sonnen und Spielen. Besonders beliebt ist er bei Wellenreitern, ein paar Meter entfernt befindet sich ein Surf-Shop. Ein paar Restaurants sorgen für das leibliche Wohl. Neben dem Strand befindet sich eine Promenade, die bis nach Playa del Ingles verläuft. Es gibt noch einen zweiten Strand in San Agustin, die Playa de las Burras direkt vor dem Hotel Don Gregory. Er wird aber nicht nur von Urlaubern, sondern auch von Einheimischen besucht, denn es gibt in der Nähe gute Parkmöglichkeiten. Der Strand erstreckt sich in einer weiten Bucht und besteht aus feinem, hellem Sand und verfügt über Einrichtungen wie Liegenverleih und Rettungsstation. Es gibt eine Strandbar, hinter dem Hotel befindet sich das Shoppingcenter San Agustin mit Restaurants, Bars und Geschäften. Die Bucht neben der Playa de las Burras ist ein beliebter Spot für Kite-Surfer. Ich habe vier Jahre in San Agustin gewohnt und es hat mir immer Spaß gemacht, die Kite-Surfer zu beobachten.

                Mit dem nächsten und letzten Strand erreichen wir wieder Playa del Ingles. Die Playa de Veril liegt vor dem Strand von Playa del Ingles und ist durch einen Wellenbrecher in zwei Buchten unterteilt. Der Strand besteht ebenfalls aus hellem Sand und es ist dort ruhiger als in Playa del Ingles. Es gibt in der Umgebung einige Hotels und das Shoppingcenter Tropical bietet Gastronomie und Geschäfte. Die Promenade, die von San Agustin nach Playa del Ingles verläuft, befindet sich oberhalb vom Strand. An der Playa de Veril kann man zu einer Strandwanderung starten, die über die Playa del Ingles und Playa de Maspalomas bis zum Leuchtturm führt.

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                Hotel Las Arenas
                Mallorca/Spanien
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                Apartamento Playa de las Burras
                Gran Canaria/Spanien
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                • elke3E Offline
                  elke3E Offline
                  elke3
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #48

                  Beim Spaziergang sehe ich hier häufig schöne Opuntien, da kam mir die Idee, über diese interessante Pflanze zu berichten. Die Opuntie – Feigenkaktus – hat gleich zwei Besonderheiten, ihre essbaren Früchte und die Schildlaus, die Cochenille. Doch der Reihe nach. Die Opuntie kam nach der Entdeckung Amerikas aus Mexiko auf die Kanaren. Sie hat imposanten Dornen, die bis zu 7cm lang werden können. Ihre einzelnen Stängelglieder sind oval und bis zu 40cm lang und nur wenige Zentimeter dick. Nach einigen Jahren verholzen die unteren Teile der Pflanze und die Opuntie entwickelt teils bizarre Formen. Sie kann bis zu 5m hoch werden. Besonders schön sind die Blüten der Opuntie, deren Farbe von gelb bis rot reicht. Daraus bilden sich die knollenartigen Früchte, die im reifen Zustand eine rote Farbe haben. Die Opuntie ist genügsam und bevorzugt sonnige, trockene Standorte. Sie kann monatelang ohne Wasser auskommen.

                  Nachdem die Opuntie von Mexiko nach Gran Canaria kam, diente sie zunächst als Viehfutter oder wurde auch als Hecke genutzt. Später diente sie als Grundlage zur Zucht der Cochenille. Dabei handelt es sich um eine kleine Laus, die Schildlaus, aus denen man einen roten Farbstoff gewinnt. Er wurde beispielsweise zur Färbung von Getränken wie Campari oder zur Herstellung von Lippenstifte benutzt. Der Boom war in der Zeit um 1840, damals wurden viele Bäume gefällt, um Platz für die Anpflanzung der Opuntien zu bekommen. Viele Bauern nahmen einen Kredit auf, um Land zu kaufen. Die Läuse wurden in Handarbeit gesammelt, an dieser Arbeit war die ganze Familie beteiligt. Da war dann auch die Schule für die Kinder zweitrangig. Dadurch stieg das Analphabetentum an. Eine Wende trat ein, als BASF in den 1860er Jahren Ersatzfarbstoffe entwickelte. Das war das Ende den Cochenille-Booms, viele Menschen waren ruiniert. Es begann eine Auswanderungswelle in Richtung Lateinamerika. Die Opuntie wurde durch den Anbau der Banane verdrängt. Heute gibt es noch einige ökologisch orientierte Unternehmen, die den natürlichen Farbstoff der Schildlaus verwenden. Er stammt dann aber aus Südamerika, denn dort sind die Arbeitskräfte günstiger.

                  Die Früchte der Opuntie, die Kaktusfeigen, können im September geerntet werden. Dies muss vorsichtig geschehen, denn sie haben viele winzig kleine Stacheln. In den Handel kommen sie normalerweise ohne Stacheln. Man kann sie als frische Frucht essen, ihr Geschmack ist erfrischend süßlich. Sie werden aber auch zu Trockenfrüchten verarbeitet. Sie gelten als Superfood mit wenig Kalorien und enthalten Kalium, Vitamin E, Magnesium, Kalzium und Vitamin K. Aus den Kaktusfeigen wird leckere Marmelade hergestellt, aber auch gesunde Säfte. In der Gastronomie wird sie gerne verwendet, beispielsweise als cremiges Mousse oder als Beilage für hochwertige Käsesorten. Er wurde auch eine Grundlage für neue Rezepte. So hat es der Cactus-Burger im Jahre 2017 geschafft, in den gastronomischen Vorschlag der Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus des Cabildo von Lanzarote aufgenommen zu werden.

                  Mein Ausflugstipp für Kakteenfreunde ist der Cactualdea Park an der Westküste in La Aldea de San Nicolas.

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                    #49

                    Gran Canarias Vielfalt macht auch verschiedene Urlaubsformen möglich. Ist der Sommer die Zeit für Baden und Wassersport, so sind es im Winter eher die Erholungssuchenden, die es auf die Insel zieht. Dann bietet sich für gestresste Menschen ein Wellnessurlaub an. Erholung und Gesundheit haben eine lange Tradition auf der Insel, bereits im 17. Jahrhundert wurde die Heilkraft von Quellen auf Gran Canaria nachgewiesen, dazu haben Historiker entsprechende Schriften entdeckt. Reisende zog es schon zu Beginn des 19. Jahrhundert auf die Insel. Sie entdeckten Gran Canaria zufällig während einer Reise nach Kapstadt. Schnell merkte man, dass das milde Klima Beschwerden linderte und dabei half, Krankheiten zu kurieren. Das schöne Wetter – auch im Winter – versprach Entspannung und Wohlbefinden. Gran Canaria entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem wichtigen Zentrum des Gesundheitstourismus. Das milde, gesunde Klima zog Menschen aus ganz Europa an. Sie kamen zu jeder Jahreszeit, um in den heilsamen Quellen von Los Berrazales und Azuaje zu baden. Im 20. Jahrhundert nahm der Fortschritt seinen Lauf und der Italiener Eduardo Filiputti schuf in den 1960er Jahre in den Dünen von Maspalomas ein Heliotherapiezentrum. Es sollte die Kombination von Sonne und Sand für die Gesundheit der Erholungssuchen nutzen. 1990 verschwand das Zentrum durch den Wiederherstellungsplan des Dünen-Ökosystems.

                    Was macht Gran Canaria heute so speziell für einen Wellnessurlaub? Es ist die lange Tradition eines Gesundheitsstandortes in Verbindung mit erstklassigen Spa-Einrichtungen sowie dem gesunden Klima und dem Meer. Hier ist alles auf gesundheitliches Wohlbefinden ausgerichtet – die jodhaltige Luft, das klare Meerwasser und die Natur mit ihrem vielen Grün. Aus gutem Grund wurde fast die Hälfte der Insel zum Biosphärenreservat erklärt. Das Angebot beschränkt sich natürlich nicht auf Sonne, Sand und Meer. Es gibt hochwertige Wellnesshotels, die verschiedene Therapieformen anbieten. Dazu gehören Thalassotherapie, Aromatherapie, Reflextherapie, Hydrotherapie und Thermotherapie, weitere Angebote sind Algenbehandlungen, Salzbäder, Massagen und Lymphdrainage. Die Wellnesshotels verfügen über Sauna, Whirlpool und Innenpool, oft gehört auch ein Kosmetikstudio dazu. Die Angebote lassen keine Wünsche offen. So wird bei vielen Anwendungen die Heilkraft der einheimischen Pflanzen genutzt. Dazu gehört die Aloe Vera, die regenerierend und reizlindernd wirkt und in verschiedenen Formen angewendet wird. Vulkansteine kommen bei Massagen zum Einsatz und vulkanische Lava ist perfekt für ein Peeling. Die meisten Wellnessbereiche in den Hotels sind auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Massage-Studios, Spas und Schönheitssalons, besonders in den Ferienorten im Süden. Zum Thema Gesundheitstourismus sollten auch die medizinische Zentren erwähnt werden, die neben Zahn- und Augenbehandlungen auch ästhetische Medizin anbieten.

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                      #50

                      Liebe Elke, wieder ein sehr schöner Beitrag von Dir👌, der u.a. auch für viele Winterurlauber auf GC interessant ist.
                      Schauen wir aber auch mal auf die Zahlen:
                      Bald haben wir die 10.000er Marke der Views Deines Thread geknackt -(aktuell 9329--)- da sind auch sehr viele User drunter, die hier nicht im Forum aktiv sind..die aber über Suchmaschinen, wie die von Tante G. hereinkommen.Kann man sehr gut messen.
                      Dankeschön für Deine schönen und interessanten Berichte.👋

                      Ich muss mal mit ein paar Kollegen von HC reden: Ich hätte gerne, dass wir das alles aus Deinem Thread noch zusätzlich in ein anderes Format auf HolidayCheck packen.Mal schauen.

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                        #51

                        Es freut mich sehr, dass meine Beiträge so gut ankommen. Wenn ich dem einen oder anderen Leser ein paar gute Tipps geben kann, dann hat das Ganze für mich seinen Sinn erfüllt. Ich versuche immer Abwechslung in die Themen zu bringen, sodass für jeden etwas dabei ist. Zum Thema Winterurlauber habe ich noch ein paar tolle Ideen.

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                          #52

                          Auch hier geht es jetzt überall los, es wird geschmückt und in den Geschäften glänzt und glitzert es – die Weihnachtszeit beginnt. Wer auf Schnee und Kälte verzichten kann, sollte doch einfach mal die Feiertage in der Sonne Gran Canarias verbringen. Weihnachten unter Palmen? Warum nicht! Auch hier gibt es viele weihnachtliche Traditionen, die sich bestens mit Sonne, Strand und Meer verbinden lassen. Tagsüber ein erholsamer Spaziergang am Strand und abends über einen Weihnachtsmarkt bummeln? Hier ist alles möglich! Zum Weihnachtseinkauf geht es nach Meloneras mit seinen exklusiven Geschäften oder in die schöne Inselhauptstadt Las Palmas, dort erwarten Euch festlich geschmückte Einkaufsstraßen und Shoppingcenter.

                          Vieles ist hier so, wie man es in Deutschland kennt. Auch hier bekommen die Straßen eine Weihnachtsbeleuchtung, auch etliche Kreisverkehre werden weihnachtlich geschmückt. Viele Menschen schmücken ihre Fenster oder Balkone mit Lichterketten, Weihnachtsmännern und anderer Deko. Der auch in Deutschland beliebte Weihnachtsstern blüht hier auf vielen Terrassen und Balkonen. Er wächst auf den Kanaren, besonders auf Teneriffa, La Palma und La Gomera als Freilandpflanze und wird bis zu 4m hoch. In den Geschäften findet man deutsche und spanische Weihnachtssüßigkeiten. Hier ist zu Weihnachten Turrón sehr beliebt. Dabei handelt es sich um eine Art Nougat, hergestellt aus Mandeln, Honig, Zucker und Eiweiß. Wer Weihnachten im T-Shirt unter Palmen sitzen will, sollte wissen, dass aufgrund des Klimas Tannenbäume hier nicht üblich sind. Es gibt künstliche Bäume, ansonsten werden die Stämme der Palmen mit Lichterketten festlich dekoriert. Das sieht auch ganz toll aus! Musik darf natürlich zur Weihnachtsstimmung nicht fehlen. War es in Köln bei meinem Lieblings-Radiosender „Last Christmas“, das an keinem Tag in der Adventszeit fehlen durfte, so hört man hier in der Weihnachtszeit im Radio und auch sonst überall „Feliz Navidad“, aber es gibt natürlich auch Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Das kann ein Symphonieorchester sein, aber auch ein Gospel-Chor oder typisch kanarische Gruppen.

                          Das milde Klima auf Gran Canaria ist ideal für einen Weihnachtsurlaub unter Palmen. Die Temperaturen sind ideal für Ausflüge und Besichtigungen – vielleicht nach Las Palmas in die Altstadt La Vegueta oder in das traditionelle Dorf Teror, das mit seiner Basilika als religiöses Zentrum der Insel gilt. Auch Wanderungen in den Bergen sind jetzt eine schöne Abwechslung. Wer kein Auto mieten will, kann sich gut mit den Linienbussen fortbewegen. Hotels und Restaurants haben sich auf die Weihnachtsurlauber eingestellt. Es werden festliche Menüs angeboten, teilweise typische Fleisch- und Fischgerichte, die mit Olivenöl und Knoblauch zubereitet werden. Wer sich eher in der deutschen Küche heimisch fühlt, muss auf die gewohnte Gans oder Ente nicht verzichten.Dafür gibt es genug deutsche Lokale, besonders hier im Süden.

                          Und wie sieht es mit einem Weihnachtsmarkt aus? Auch das ist kein Problem, weder hier im Süden noch in der Hauptstadt Las Palmas. In Playa del Ingles gibt es den beliebten deutschen Weihnachtsmarkt im Hotel Maritim Playa. Ich finde, ein Weihnachtsmarkt rund um einen Hotelpool ist wirklich außergewöhnlich. Er findet an den vier Adventswochenenden statt und bietet eine schöne weihnachtliche Stimmung. Es gibt Buden mit Weihnachtsartikeln, Geschenken, Kunsthandwerk und natürlich Köstlichkeiten wie Reibekuchen und Currywurst. Auch der Glühwein darf nicht fehlen, obwohl meistens die Temperaturen eher nach einem kalten Bier verlangen. Dieser Weihnachtsmarkt ist bei Urlauber wie Residenten sehr beliebt. Einen kleinen deutschen Weihnachtsmarkt gibt es auch in der Bio Finca - Las Tenerías in Arteara, das ist in der Nähe des wunderschönen Dorfes Fataga. Weitere Weihnachtsmärkte gibt es in Las Palmas. Wer originelle Geschenke sucht, sollte die Kunsthandwerksmesse im Parque San Telmo besuchen. Neben Geschenken bietet der Weihnachtsmarkt hinter dem Teatro Pérez Galdós auch viele Dekoartikel. Als dritter Weihnachtsmarkt wäre der traditionelle Mercadillo Navideño de la Noche zu nennen. Darüber hinaus gibt es in vielen weiteren Orte auf der Insel wie in Telde, Vega de San Mateo oder Teror Weihnachtsmärkte.

                          Ein ganz besonderes Highlight, das man als Weihnachtsurlauber keinesfalls verpassen sollte, ist die Sandkrippen-Ausstellung in Las Palmas. Die größte Freiluft-Sandkrippe Europas befindet sich direkt am Canteras-Strand, dem bekannten Stadt-Strand der Inselhauptstadt. Die bis zu 5m hohen Figuren sind wirklich spektakulär. Aber ich finde, nicht nur auf Grund ihrer Größe, sondern auch der Verarbeitung, die viele kleine Details an den Figuren zeigt. 8 Bildhauer aus verschiedenen Ländern schaffen diese eindrucksvollen Sandkrippen, für deren Herstellung mehr als 200t Sand benötigt werden. Die Ausstellung dauert bis zum Dreikönigstag und zeigt neben traditionellen weihnachtlichen Szenen auch Motive der Insel wie beispielsweise den Berg Roque Nublo.

                          Eine weitere Besonderheit will ich noch erwähnen, die in Spanien zu den Höhepunkten der Vorweihnachtszeit gehört: die Weihnachtslotterie Sorteo de Navidad , bei der der Hauptpreis El Gordo gezogen wird. Mittlerweile machen wir Residenten auch gerne mit, sodass nicht nur die Spanier der Ziehung am 22. Dezember entgegenfiebern. Die Weihnachtslotterie hat eine lange Tradition, Sie wird seit 1812 gespielt, seit 1892 unter dem Namen Sorteo de Navidad. Heute gehört sie weltweit zu den größten und bekanntesten Lotterien. Die Ziehung der Gewinnzahlen ist ein besonderes Spektakel, denn die Zahlen werden von Kindern singend vorgetragen.

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                            #53

                            In vielen Familien ist jetzt wieder die Zeit der Urlaubsplanung, das gilt sicherlich besonders für die Oster- und Sommerferien. Was zeichnet Gran Canaria als Ziel für die Familienreise aus? Das milde und ausgeglichene Klima macht zu jeder Jahreszeit einen Urlaub möglich. Lange Sandstrände bieten sich zum Spielen und Baden an. Aber neben Sonne, Strand und Meer gibt es noch vieles mehr, was für den Urlaub mit Kindern auf Gran Canaria spricht. Das sind zum einen die vielen Aktivitäten vom Kamelreiten über Delfine beobachten bis zum Surfen und Wandern.

                            Es gibt aber auch viele attraktive Ausflugsziele wie das Aquarium in Las Palmas, den Palmitos Park in der Nähe von Maspalomas oder den Krokodilpark in Agüimes. Es gibt Familienhotels, die keine Wünsche offenlassen, mit Wasserrutschen am Pool, Spiel und Spaß für die ganze Familien, Spielplatz, Minidisco und Kinderclub. Sportliche Familien können sich auf Angebote wie Tischtennis oder Beachvolleyball freuen. Für den individuellen Urlaub als Selbstversorger bietet sich eine Apartmentanlage oder ein Bungalow an. Auch bei den Ferienorten findet jeder das Passende. An der Playa de Maspalomas kann man vor der Kulisse der berühmten Dünen baden. Wassersport und Unterhaltung bietet der sich anschließende Strand von Playa del Ingles. Ein ruhiges Ambiente bieten die Strände von San Agustin, ruhiges Wasser zum Baden hat der Strand von Amadores. Einen Gegensatz zu den Ferienorten am Meer bilden die Landschaften im Inselinneren mit tiefen Schluchten, imposanten Bergen und schönen Wäldern.

                            Welche Aktivitäten gibt es für Kinder auf Gran Canaria? In Playa del Ingles bietet sich zunächst eine Fahrt mit dem Mini-Tren an, um den Urlaubsort zu erkunden. Dabei handelt es sich um einen kleinen Zug im historischen Stil. Es gibt einige Minigolfplätze in Playa del Ingles und auch in San Agustin. Am Strand von Playa del Ingles – aber auch an anderen Stränden wie beispielsweise Puerto Rico – gibt es Wassersportangebote wie Bananaboat, Kajakfahren und Tretboot. Etliche Surf- und Tauchschulen bieten Kurse und Ausflüge zum Tauchen oder Schnorcheln an. Das Freizeitcenter Holiday World befindet sich unterhalb der Sportanlagen von Maspalomas und ist mit seinem Riesenrad schon von weitem sichtbar. Mit seinen Fahrgeschäften, einer Bowlingbahn, Escape Rooms und vielen weiteren Unterhaltungsangeboten verspricht es Spaß und Action. Nach den Aktivitäten lädt eine Gastro-Meile zu einer Pause ein. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich der Parque Urbano del Sur. Er eignet sich für viele Aktivitäten, es gibt einen Kinderspielplatz, Wege zum Joggen oder Radfahren sowie einen Kletterfelsen. Schräg gegenüber von Holiday World, in Richtung Barranco, gibt es einen Skatepark.

                            Weiter geht es in Richtung Dünen, kurz davor am Barranco kann man zu einem Kamelritt durch die Dünen starten. Ein tolles Erlebnis mit Sahara-Feeling! Vom Sand zum Wasser – der Wasserpark Aqualand Maspalomas lockt mit zahlreichen Wasserrutschen und anderen Attraktionen. Nicht weit davon befindet sich Racing Kart Maspalomas, eine von zwei Kart-Bahnen im Süden der Insel. Die zweite liegt in Tarajalillo und heißt Gran Karting Club. Puerto Rico gilt nicht nur als Zentrum des Wassersports auf Gran Canaria, hier starten auch Bootstouren zur Delfinbeobachtung. Das ist ein besonderes Erlebnis, die interessanten Tiere aus der Nähe zu sehen. In Puerto Rico befindet sich auch der Angry Birds Activity Park Gran Canaria mit zahlreichen Aktivitäten wie Kletterwand, Softball-Schießen, Schaumparty oder Bällebad. Ein Ausflug in den beliebten Hafenort Puerto de Mogan lässt sich gut mit einer U-Boot-Tour verbinden. Dabei kann man die Unterwasserwelt des Atlantiks entdecken.

                            Weitere Highlights finden Familien für Ihren Urlaub auf Gran Canaria bei den tollen Ausflugszielen. Sehr beliebt hier im Süden ist der Palmitos-Park, der nördlich von Maspalomas liegt. Es handelt sich um einen Mix aus Tierpark und botanischem Garten. Es gibt eine große Orchideensammlung, Delfinshows, Vogelshows und viele weitere Attraktionen. Zur Unterhaltung bietet sich Sioux City an, eine Westernstadt in San Agustin mit vielen Shows wie Messerwerfen, Tanzvorführungen und Aktionen mit dem Lasso. Besonders abenteuerlich wirken die Kämpfe zwischen Cowboys und Indianern sowie die gespielten Banküberfälle. Für Tierfreunde ist der Krokodilpark in Agüimes - Parque de Cocodrilos – eine gute Empfehlung. Dort gibt es nicht nur Reptilien, sondern auch andere Tiere wie Raubkatzen, Affen und Vögel zu sehen. Interessant ist der Hintergrund des Parks. Er dient als Auffangstation für beschlagnahmte oder ausgesetzte Tiere. In der Nähe des Krokodilparks liegt der Barranco de Guayadeque mit seinen in den Fels gebauten Höhlenwohnungen, außerdem gibt es eine Höhlenkirche und ein Höhlenrestaurant. An der Westküste bietet sich der Kakteenpark in La Aldea de San Nicolas an. Hier kann man eine der größten Kakteensammlungen Europas bewundern. Der Park ist sehr schön angelegt, die Kakteen sind von Palmen und Drachenbäumen umgeben.

                            Ein Ausflug in die Inselhauptstadt Las Palmas darf beim Familienurlaub natürlich nicht fehlen. Hier gibt es tolle Sehenswürdigkeiten wie das Aquarium Poema del Mar, das direkt am Hafen liegt. Es ist in drei Bereiche aufgeteilt: Dschungel, Riff und Tiefsee. Der Bereich Dschungel ist der interessante Einstieg mit üppiger Vegetation und Wasserfällen. Die Welt der Riffe lässt sich in einem spiralförmigen Gang um einen Zylinder entdecken. Besonders eindrucksvoll ist im Bereich Tiefsee das gigantische Fenster, hinter dem sich zahlreiche Fische aus den Tiefen des Meeres bestaunen lassen. Nach dem Besuch des Aquariums kann man im Hafen die Kreuzfahrtterminals, die Werften und die riesigen Containerschiffe bestaunen. Nicht weit vom Hafen, nahe beim Park Santa Catalina befindet sich das Wissenschafts- und Technologiemuseum Museo Elder, das sich auch gut für Kinder eignet. Zu den weiteren Attraktionen der Inselhauptstadt gehören der Canteras-Strand mit seiner Promenade, die Altstadt mit der schönen Kathedrale und die Einkaufsstraße Calle Mayor de Triana. Das Kolumbus-Haus zeigt interessante Einblicke in die Geschichte der Seefahrt.

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                              Wer seinen Urlaub im Januar/Februar auf Gran Canaria verbringt, kann sich auf ein besonderes Naturschauspiel freuen: die Mandelblüte. In den mittleren und hohen Bergregionen blühen die Mandelbäume in weiß und rosa. Dieses Blütenmeer bildet in Orten wie Valsequillo und Tejeda eine besondere Touristenattraktion. Die Urlauber können nicht nur Ausflüge unternehmen, um die Blütenpracht zu bewundern. Man kann auch traditionelle Feste zur Mandelblüte erleben. Für Wanderer gibt es spezielle Routen entlang der Mandelbäume. Auch auf kulinarische Köstlichkeiten, die aus Mandeln hergestellt werden, kann man sich freuen.

                              Der Mandelbaum stammt ursprünglich aus Zentralasien, zur Zeit der spanischen Eroberung wurde diese Pflanze auf Gran Canaria eingeführt. Das gute Klima war eine perfekte Voraussetzung für eine reiche Ernte. Geschichte und Traditionen sind mit der Mandel verknüpft. In früheren Zeiten, als die Mandeln noch mit Ruten von den Ästen geschlagen wurden, saß die ganze Familie am Tisch, um die Schalen von den Mandeln zu entfernen. Unterhaltung und Musik gehörten dazu, dabei durfte die Timple, das traditionelle Saiteninstrument der Kanaren, nicht fehlen. Nicht nur die Früchte, auch die Schalen der Mandeln wurden genutzt, sie dienten als Brennstoff für die Öfen. Heute gibt es die Vereinigung Asociación de la Almendra de Gran Canaria, die der Förderung des Mandelanbaus auf Gran Canaria dient. Mittlerweile gibt es auf Gran Canaria mehr als 50 verschiedene Mandelsorten. Weltweit steigt der Verzehr von Mandeln in jedem Jahr um 5%. Die Mandel ist eine längliche Steinfrucht mit einer rauen und harten Schale. Geerntet werden die Mandeln auf Gran Canaria in der Zeit von August bis September. Ihre Qualität gilt als ausgezeichnet und aufgrund ihres guten Geschmacks sollen sie zu den besten der Welt zählen.

                              Hier auf der Insel werden köstliche Spezialitäten aus den Mandeln hergestellt wie Mandelwein und -likör. Auch Marzipan gehört zu den bekannten Süßwaren, für die Mandeln verwendet werden. Eine Spezialität der Insel ist Bienmesabe, eine Mandelcreme mit Zitronenschale und Zimt. Dann gibt es auch noch verschiedene Sorten Mandelgebäck. Neben den Süßwaren sind es aber auch herzhafte Leckereien wie die beliebten Mojo-Soßen, bei der die Mandel eine wichtige Zutat ist.

                              Für traditionelle Süßwaren ist das Dorf Tejeda bekannt. Es liegt im zentralen Bergland und gilt als Zentrum des Mandelanbaus. Es hat den größten Bestand an Mandelbäumen auf der Insel, die im Januar/Februar ein wunderschönes Blütenmeer bilden. Es gibt aber auch große Waldflächen mit kanarischen Kiefern. Von Tejeda aus kann man tolle Blicke auf die markanten Berge Roque Bentayga und Roque Nublo genießen. Im Ort gibt es aber auch ein Highlight, besonders für Freunde von Süßwaren: die Konditorei Dulceria Roque Nublo. Sie gilt als beste traditionelle Konditorei der Insel und bietet viele Köstlichkeiten, die aus Mandeln hergestellt werden. Sehenswert ist auch das Heilkräutermuseum - Centro de Plantas Medicinales – das eine Übersicht über die Kräuter der Insel gibt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Pfarrkirche Nuestra Señora del Socorro sowie die traditionellen Häuser mit den Holzbalkonen. Wer etwas mehr Zeit in Tejeda verbringen will, findet ein paar ländliche Unterkünfte. An der Hauptstraße gibt es Restaurants, in denen traditionelle kanarische Speisen angeboten werden. Stände und Läden mit Kunsthandwerk runden das Angebot ab.

                              Ein besonderes Highlight zur Mandelblüte ist das Mandelblütenfest in Tejeda, das im Februar stattfindet. Es war das erste nichtreligiöse Fest der Insel und hat somit eine lange Tradition. Es besteht aus einem Mix aus Folklore und Handwerk. Die Besucher können Produkte der regionalen Handwerker erwerben. Untermalt wird das Ganze von traditioneller Musik, dabei dürfen kanarische Tanzgruppen nicht fehlen. Kulinarische Angebote wie gegrillte Sardinen, Ziegenkäse und Papas arrugadas con mojo, aber auch köstliche Backwaren gehören natürlich auch dazu. Ein weiteres Mandelblütenfest findet noch in Valsequillo statt.

                              Aber auch Wanderer kommen während der Mandelblüte auf ihre Kosten. Rund um Tejeda zieht sich der Weg der Mandelblüten, der vom Cruz de Tejeda bis zum Dorf Tejeda führt. Das Cruz de Tejeda bildet den geografischen Mittelpunkt der Insel. Hier kann man schöne Blicke auf den Roque de Bentayga und den Roque Nublo genießen. Der Weg führt nicht nur an Mandelbäumen vorbei, sondern auch an vielen anderen Pflanzen wie Ginster, Lavendel, Kiefern und Obstbäumen. Eine weitere Route der Mandelblüte erstreckt sich zwischen Valsequillo und der kleinen Ansiedlung Las Vegas.

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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #55

                                Ein Thema, mit dem ich öfter in Berührung komme, heißt Urlaub mit Hund. Ich habe selbst einen vierbeinigen Freund, einen Terrier-Schäferhund-Mischling, den ich aber bei Flugreisen nie mitgenommen habe. Da gab es immer eine passende Betreuung. Den einzigen Flug, den er mitmachen musste, war der Umzug hier auf die Insel. Aber es gibt verschiedene Situationen, die es erforderlich machen, den Hund mit in den Urlaub nach Gran Canaria zu nehmen. Sei es mangelnde Betreuung oder ein Langzeiturlaub – nur als Beispiele, einen Hund kann man nicht so einfach unterbringen wie andere Haustiere z.B. Vögel oder Fische. Außerdem gibt es Hundehalter, die ihren Gefährten nicht in fremde Hände geben wollen. Sie nehmen ihn mit in den Urlaub und scheuen weder Kosten noch Mühe, auch Einschränkungen bei der Wahl des Urlaubsortes nehmen sie in Kauf. Gran Canaria ist ein ideales Reiseziel für den Urlaub mit Hund. Die meisten Einheimischen sind auch Hundehalter, oft gibt es sogar zwei oder drei Hunde in einer Familie. Allerdings werden hier die kleinen Rassen bevorzugt.

                                Es gibt hundefreundliche Hotels und Apartments – oft heißt es allerdings „Hunde auf Anfrage“, das kenne ich auch noch aus Urlauben in Deutschland mit Hund. Viele Hotels wollen bestimmte Hunderassen nicht. Als Halter eines Hundes, der zu den gefährlich eingestuften Hunderassen gehört, sollte man sich besser bei der entsprechenden Gemeinde hier auf Gran Canaria nach den Bestimmungen erkundigen. Am Hotelpool und im Hotelrestaurant sind in der Regel keine Hunde erlaubt. Da ist vielleicht eine Finca oder Ferienhaus besser geeignet. In Restaurants oder Bars habe ich auf den Terrassen schon oft Leute mit Hund gesehen. In Shoppingcentern sind Hunde nicht erlaubt. Es gibt ein paar Hundestrände auf der Insel, allerdings nicht hier unten im Süden. Es sind die Playa de Tres Peos und die Playa de los cuervitos in der Gemeinde Agüimes und die Playa de Bocabarranco in Telde. Große Hundespielplätze findet man in Las Palmas und Vecindario. Als Fortbewegungsmittel ist das Auto ideal. In den Bussen sind nur Hunde bis 10kg erlaubt, sie müssen in einer Tasche oder Box transportiert werden.

                                Was muss man denn beim Urlaub mit Hund auf Gran Canaria beachten? Bevor man an Einreisevorschriften denkt, muss man erst mal die passende Fluggesellschaft finden. Einige nehmen grundsätzlich keine Hunde mit. Die anderen unterscheiden die Mitnahme im Frachtraum und in der Kabine. Ab einer bestimmten Größe werden Hunde nämlich nur in einer Transportbox im Frachtraum befördert. Diese Plätze sind natürlich begrenzt, deshalb sollte man rechtzeitig dafür anfragen. Das Gewicht für die Mitnahme in einer Tragtasche oder Box für die Kabine variiert bei den einzelnen Fluggesellschaften. Mein Hund kannte die Transportbox schon vom Autofahren, er hat das Ganze etwas vereinfacht, denn sonst muss man ihn rechtzeitig an die Box gewöhnen. Der Tierarzt hatte mir von einem Beruhigungsmittel abgeraten. Wahrscheinlich hätte ich eher eins gebraucht. Ich war schon sehr aufgeregt, als im im Flughafen an der Ausgabe für Sondergepäck stand. Den Tierarzt sollte man auch aus einem anderen Grund auf den Urlaub mit Hund ansprechen. Es gibt nämlich auf den Kanaren den Herzwurm, der eine schwere bis tödliche Erkrankung beim Hund hervorrufen kann. Ich lasse meinen Hund regelmäßig dagegen impfen. Für die Einreise nach Spanien ist ein gültiger EU-Heimtierausweis notwendig. Der Hund muss einen Mikrochip haben oder eine Tätowierung, die vor dem 3. Juli 2011 vorgenommen wurde und eindeutig lesbar ist. Außerdem muss er eine gültige Tollwut-Impfung haben.

                                Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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                                  #56

                                  Heute möchte ich mal etwas zur Gemeindestruktur Gran Canarias berichten. Das klingt nach einem trockenen Thema, kann aber auch für Urlauber interessant sein. Vielleicht ist euch Folgendes schon mal passiert: Man will ein Taxi herbei winken und es will nicht anhalten, obwohl es frei ist. Dann gehört es sicherlich zu einer anderen Gemeinde. Die Taxen hier auf der Insel sind nach der Gemeinde, der sie angehören, gekennzeichnet. Sie dürfen nur innerhalb ihrer Gemeinde fahren. Ein Taxi aus Telde z.B. darf in Maspalomas keine Fahrgäste aufnehmen. Ein anderes Beispiel, bei dem Urlauber etwas von den Gemeindegrenzen mitbekommen, sind die Feiertage. Ihr wollt nach Vecindario in das Shoppingcenter Atlantico und stellt dort fest, dass es geschlossen ist? Dann ist in der Gemeinde Santa Lucia de Tirjana, zu der die Stadt Vecindario gehört, ein Feiertag. Es gibt nämlich neben den Feiertagen, die für ganz Spanien oder nur für die Kanaren gelten, auch regionale Feiertage, die für die einzelnen Gemeinden gelten.

                                  Wie sieht denn nun diese Gemeindestruktur aus? Seit 1912 ist die lokale Verwaltungsbehörde das Cabildo Insular (Regierung), das sich unterhalb der Provinzen und oberhalb der Municipios befindet. Hier soll es nun um die Municipios – Kommune, Großgemeinde – gehen. Gran Canaria ist in 21 Municipios aufgeteilt. Es sind: Agaete, Agüimes, La Aldea de San Nicolás, Artenara, Arucas, Firgas, Galdár, Ingenio, Mogán, Moya, Las Palmas de Gran Canaria, San Bartolomé de Tirajana, Santa Brígida, Santa Lucía de Tirjana, Santa María de Guía de Gran Canaria, Tejeda, Telde, Teror, Valleseco, Valsequillo de Gran Canaria, Vega de San Mateo. Nun wird es auch wieder für Urlauber interessant, denn es soll um die Gemeinde San Bartolome de Tirajana gehen. Das gleichnamige Dorf ist ein sehr schönes Ausflugsziel inmitten einer Berglandschaft. Es gibt dort das sehenswerte Rathaus, eine Kirche, schöne Plätze und Aussichtspunkte. Wichtigster Ort der Gemeinde Gemeinde San Bartolomé de Tirajana ist Maspalomas als touristisches Zentrum im Süden der Insel. Maspalomas hat viele Ortsteile, davon sind etliche wie Playa del Ingles, San Agustin, Meloneras, Campo Internacional, Sonnenland, Playa Agila und Bahia Feliz als Ferienorte bekannt. Weitere Ortsteile sind San Fernando, El Tablero und Pasito Blanco. Die meisten Ortsteile von Maspalomas liegen an der Küste und gehen ineinander über, San Fernando liegt nördlich von Playa del Ingles, darüber liegt El Tablero. Sonnenland erstreckt sich unterhalb von El Tablero an der Autobahn.

                                  Zur Gemeinde San Bartolome de Tirajana gehören noch viele andere Orte, die ich hier nicht alle aufzählen will. Es sind zum Teil sehr kleine Orte, die für Urlauber nicht so interessant sind. Erwähnenswert finde ich

                                  • Juan Grande mit der historischen Finca Condal Vega Grande
                                  • Castillo de Romeral mit seinem kleinen Hafen und den Naturschwimmbecken
                                  • Ayagaures mit Stauseen und Wanderwegen
                                  • Fataga – ein traditionelles Dorf inmitten von Palmen

                                  Am einfachsten ist es, wenn man sich das Ganze in drei Ebenen vorstellt. Die oberste Ebene ist das Municipio z.B. San Bartolome de Tirajana, die mittlere Ebene sind die Orte z.B. Maspalomas und die unterste Ebene sind die Ortsteile wie Playa del Ingles oder San Agustin.

                                  Das Rathaus von San Bartolomé de Tirajana

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                                    #57

                                    Morgens im Atlantik baden und am Nachmittag auf den Spuren der Geschichte wandeln? Ein Konzertbesuch am Abend und am nächsten Morgen ein Spaziergang am Strand? Wer einen Urlaubsmix aus Strand und Kultur sucht, findet in Las Palmas ein perfektes Ziel. Womit punktet denn die Hauptstadt von Gran Canaria? Das ist einmal der Canteras-Strand, der als einer der schönsten Stadtstrände der Welt gilt. Er zieht sich über rund 4km vom Opernhaus Alfredo Kraus bis zum Plaza de la Puntilla, an dem eine Fischerskulptur auffällt. Hier gibt es ein Fischrestaurant und man kann schöne Ausblicke über den gesamten Strand genießen. Dieser Blick ist einfach großartig, der lange Sandstrand vor der Kulisse der Großstadt. Richtung Landesinnere kann man bis zu den Bergen schauen. Ein toller Kontrast! Der Strand besteht aus hellem Sand und ist durch ein vorgelagertes Riff gut zum Schwimmen geeignet. Ein Bereich für Surfer ist vorhanden und es gibt auch Möglichkeiten zum Volleyball und Strandfußball. Der Strand wird von einer schönen Promenade begleitet, an der sich zahlreiche Restaurants, Bars und Geschäfte befinden. Direkt am Strand sowie in den Seitengassen der Promenade gibt es eine große Auswahl an Hotels. Aufgrund des guten Klimas der Insel ist in Las Palmas das ganze Jahr über ein Urlaub möglich.

                                    Was macht denn Las Palmas für Kulturfreunde so interessant? Die Inselhauptstadt kann auf eine 500-jährige Kulturgeschichte zurückblicken. Aufgrund ihrer Lage haben drei verschiedene Kontinente ihre Spuren hinterlassen: Europa, Afrika und Amerika. Durch Zuwanderungen im Laufe der Zeit ist eine kulturelle Vielfalt entstanden. Viele historische Bauwerke sind ein Teil der Geschichte. Hinzu kommt eine lebendige und vielfältige Kulturszene der Gegenwart. Die Altstadt La Vegueta wirkt mit ihren vielen historischen Gebäuden fast wie ein riesiges Freilichtmuseum. Mittelpunkt ist die imposante Kathedrale Santa Ana mit dem gegenüber liegenden alten Rathaus. Viele kleine Plätze in der Altstadt sind besondere Zeugnisse der Geschichte. Zu den ältesten Plätzen der Stadt gehört der Plaza San Antonio Abad, der seinen Namen von der Kapelle Ermita de San Antonio Abad hat. Sie stammt aus dem Jahre 1757 und steht an der Stelle einer Kirche, die im Jahre 1492 von Kolumbus besucht wurde, bevor er zu seiner Entdeckerreise in die Neue Welt startete. An der Plaza San Antonio Abad soll die Stadt Las Palmas gegründet worden sein.

                                    Neben den historischen Gebäuden sind es auch kulturelle Darbietungen, die ihr Publikum anziehen. Das Theater Perez Galdos besteht aus einem Mix aus Kolonial- und Jugendstil. Es bietet Theateraufführungen, Opern, Ballett und Konzerte. Am Ende des Canteras-Strandes befindet sich das Auditorio Alfredo Kraus, das nach dem Tenor Alfredo Kraus benannt wurde, der von Gran Canaria stammt. Es ist ein Veranstaltungsort für Konzerte, Kongresse, Ausstellungen, Festivals und vieles mehr, außerdem ist es der Hauptsitz des Philharmonischen Orchesters von Gran Canaria. Weitere Highlights der Kulturszene in Las Palmas sind die Veranstaltungszentren La Cicca und Gabinete Literario.

                                    Was wäre ein Kulturtrip ohne Museum? Auch in dieser Hinsicht hat Las Palmas einiges zu bieten. Interessante Einblicke in die Geschichte gibt das Museum der Kanaren - El Museo Canario. Es befindet sich in einem historischen Gebäude und wurde 1879 gegründet. Neben vielen archäologischen Funden gibt es Bücher, Fotos sowie Kunstgegenstände zu sehen. Das Kolumbushaus – Casa Colon – gibt einen Überblick zur Geschichte der Seefahrt. Im Jahre 1492 soll Christoph Kolumbus hier übernachtet haben. Das Museum Néstor ist dem kanarischen Maler Néstor Martín-Fernández de la Torre gewidmet, einem bedeutenden Vertreter der Moderne auf den Kanarischen Inseln. Ein weiterer Tipp für Freunde der zeitgenössischen Kunst ist das Atlantische Zentrum der Modernen Kunst - Centro Atlántico de Arte Moderno (CAAM). Es vereinigt die Kunst der drei Kontinente, durch die die Kanaren geprägt wurden: Europa, Afrika und Amerika.

                                    Neben Strand und Kultur hat Las Palmas natürlich noch sehr viel mehr zu bieten. Die pulsierende Metropole verfügt über eine vielfältige Gastronomie, bunte Märkte sowie lebhafte Shoppingcenter und Einkaufsstraßen. Der Hafen Puerto de la Luz gehört zu den bedeutendsten in Europa. Hinzu kommen das ganze Jahr über tolle Events vom Karneval bis zu den Sandkrippen.

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                                      #58

                                      Hier ist jetzt Rebajas – Ausverkauf – mit teils hohen Rabatten. Er beginnt immer Ende Dezember/Anfang Januar und dauert bis Ende März. In diesem Jahr dauert er vom 7. Januar bis zum 7. März. Dann gibt es noch den Sommerschlussverkauf, der auf den Kanaren von Mitte Juli bis 31. August dauert. Die Rabatte sind unterschiedlich, manchmal sind es nur ein paar Euro, einige Geschäfte reduzieren bis zu 70 %. Aber auch außerhalb der Schlussverkaufszeiten kann man auf Gran Canaria günstig einkaufen. Viele Artikel sind hier billiger als in Deutschland, das liegt an der besonderen Lage der Kanaren. Es gibt hier ein anderes Steuersystem als auf dem Festland, die Mehrwertsteuer -IGIC (Impuesto General Indirecto Canario) beträgt nur 7%. Das ist deutlich niedriger als die 21 % IVA im übrigen Spanien.

                                      Welche Möglichkeiten zum Einkaufen gibt es denn auf Gran Canaria? Fangen wir bei den typischen Souvenirs an, dazu gehören Bananenlikör, Mandelgebäck, Mojo-Soßen, Stickereien und Strelitzien. Lohnenswert können aufgrund des Sonderstatus der Kanaren Artikel wie Alkohol, Tabak, Parfum, Schmuck, Kleidung und elektronische Geräte sein. Im Süden sind die meisten Geschäfte auf Touristen ausgerichtet. Sie sind täglich geöffnet und oft auch bis spät in den Abend, wenn die Urlauber nach dem Essen noch bummeln wollen. In den bekannten Einkaufszentren – Centro Commercial - wie Cita und Yumbo findet man fast alles vom Strandzubehör über Parfum und Schmuck bis zu modischer Kleidung. Exklusive Markengeschäfte findet man in Meloneras, aber auch Parfümerien und Schmuckgeschäfte. Hier gibt es den Boulevard El Faro und das CC Varadero. Recht neu ist die Mogan Mall in Puerto Rico, die auf 2 Etagen ein umfangreiches Sortiment sowie gastronomische Einrichtungen bietet. Die Geschäfte in den Urlaubsorten sind nicht besonders günstig. Ich kaufe gerne in Vecindario im Shoppingcenter Atlantico. Es ist bei Residenten wie auch Einheimischen sehr beliebt. Es gibt den Carrefour, einen Elektromarkt, Geschäfte für Mode, Lederwaren, Haushaltsartikel sowie Parfümerien und Sportgeschäfte. Nach dem Shoppen kann man sich in einem der Restaurants oder Cafés stärken. Mittlerweile hat sich diese günstige Einkaufsmöglichkeit auch bei vielen Urlaubern herumgesprochen. Das CC Atlantico hat einen großen Parkplatz und ist auch gut mit dem Linienbus erreichbar.

                                      Im Norden, kurz vor Las Palmas, gibt es zwei große Einkaufszentren, Las Terrazas und El Mirador. Beide liegen an der Autobahn GC 1. Las Terrazas liegt an der Küste und verfügt über viele Markengeschäfte, auch Outlet. Auf der anderen Seite der Autobahn befindet sich das El Mirador mit einer weiteren Auswahl an Modeläden sowie Elektronik, Schmuck und Optiker. Las Palmas ist ein wahres Einkaufsparadies mit modernen, großen Shoppingcentern und schönen Fußgängerzonen. Die Inselhauptstadt ist gut mit dem Bus erreichbar, wenn man aus dem Busbahnhof San Telmo kommt, gelangt man in wenigen Minuten zur Fußgängerzone Calle Mayor de Triana. Hier gibt es schöne, historische Häuser in denen Modegeschäfte, Souvenir- und Schmuckläden sowie viele andere Einkaufsmöglichkeit vorhanden sind. Dazwischen und auch in den Seitengassen findet man typische Cafés und kleine Restaurants. Etwas weiter in der Altstadt lohnt sich ein Besuch des Mercado de Vegueta. Diese Markthalle gehört zu den ältesten in Spanien. Es gibt eine große Auswahl an frischem Obst und Gemüse, köstlichen Meeresfrüchten, ausgefallenen Gewürzen, Honig und Wein von der Insel und vielem mehr. Ich finde, der Besuch einer schönen, alten Markthalle ist im Urlaub ein besonderes Erlebnis. Am anderen Ende der Stadt befindet sich das Viertel Mesa y López mit dem großen und bekannten Kaufhaus El corte Ingles. Es gehört zur größten Warenhauskette Spaniens und bietet ein riesiges Sortiment mit Mode, Elektrogeräten, Sportartikel, Dekorationsgegenstände, Wein, Delikatessen und vielem mehr. Besonders bekannt ist es für Qualität und Service. Ansonsten bietet das Viertel neben weiteren Einkaufsmöglichkeit auch Terrassencafés und Bars zum Ausgehen. Darüber hinaus gibt es in einer Großstadt wie Las Palmas natürlich auch zahlreiche Shoppingcenter. Das CC Las Arenas befindet sich am südlichen Teil vom Canteras-Strand gegenüber vom Auditorio Kraus. Auf drei Etagen verteilen sich Modegeschäfte, Handyläden, Sportgeschäfte, Parfümerien, Optiker, Apotheke und vieles mehr. Außerdem gibt es einen Carrefour mit einem riesigen Angebot. Gastronomische Einrichtungen gibt es ebenso wie ein Kino, die Kinder können sich auf Aktionen wie Hüpfburg , Clown oder andere Shows freuen.

                                      Besonders beliebt sind im Urlaub auch Märkte, von denen Gran Canaria eine Menge zu bieten hat. Fast jeder größere Ort hat einen eigenen Wochenmarkt. Die Angebote sind unterschiedlich, je nach Art des Marktes sind Lebensmittel, Textilien, Lederwaren, Haushaltsartikel oder Souvenirs erhältlich. Neben Bauernmärkten und Kunsthandwerksmärkten gibt es auch Flohmärkte. In den bekannten Urlaubsorten sind die Wochenmärkte überwiegend touristisch ausgerichtet. Hier findet man Kleidung, Accessoires, Souvenirs, aber auch lokale Produkte wie Honig und Aloe Vera-Kosmetik. Bekannt ist der Markt von San Fernando, der bis vor kurzem an der alten Markthalle stattfand. Jetzt ist er nach Playa del Ingles an den Parque Europeo verlegt, denn die Markthalle ist abgerissen worden, es soll eine neue entstehen. Weitere beliebte Wochenmärkte sind in Puerto de Mogán und Arguineguin. In Städten wie Las Palmas und Galdar gibt es Kunsthandwerkermärkte. Diese traditionellen Märkte bieten inseltypische wie Stickereien und Flechtarbeiten. Bauernmärkte gibt es hier im Süden in San Fernando und in San Agustin (außer im Sommer). Hier findet man frisches Obst und Gemüse sowie Honig, Oliven, Marmelade, Brot, Mojo-Soßen und andere lokale Produkte.

                                      Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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                                        #59

                                        Wer kennt sie nicht, die köstlichen kleinen Häppchen, die Tapas? Ihre Ursprung haben sie auf dem Festland, auf die Kanarischen Inseln sind sie durch die spanischen Eroberer gekommen. Doch wie sind die Tapas entstanden? Dazu gibt es verschiedene Theorien und Geschichten. Es wird vermutet, dass sie von den Mauren stammen. Noch heute werden in vielen arabischen Ländern Mezedes – Vorspeisen ähnlich den Tapas – serviert. Aber auch eine Verbindung zu Kutschern, die in der Provinz Malaga fuhren, soll es geben. Es gab Stationen, an denen sie eine Pause machen konnten. Dabei wurde nicht nur sehr viel erzählt, sondern auch Alkohol getrunken. Dies hatte einen negativen Einfluss auf die Arbeit der Fuhrleute, insbesondere auf die Postzustellung. Daher gab es einen königlichen Erlass, der die Wirte verpflichtete, Wein nur noch mit einem essbaren Deckelchen zu servieren. Das Wort Tapa bedeutet Deckel, die ersten Tapas waren einfach nur Brotstücke, die man auf das Weinglas legte.

                                        Zu den Tapas gibt es eine Legende um Alfons X. von Kastilien. Er sollte während einer Krankheit zwischen den Mahlzeiten Wein und Häppchen zu sich nehmen. Nach seiner Genesung soll er veranlasst haben, dass künftig zum Wein eine Kleinigkeit zu Essen serviert werden müsste. Zunächst war es nur eine Scheibe Brot, mit der das Glas abgedeckt wurde. Dann wurde irgendwann dieser „Deckel“ mit einer Sardelle oder Olive dekoriert. Später wurde das Brot durch Häppchen ersetzt. Der Name Tapa blieb aber bestehen. In einer anderen Geschichte um die Entstehung der Tapas geht es um den Brauch, alkoholische Getränke als Schutz vor Fliegen abzudecken. Auch hier war es zuerst eine Scheibe Brot, die mit Oliven beschwert wurde, damit sie nicht fortgeweht wurde. Im Laufe der Zeit entwickelten die Wirte immer mehr Fantasie bei der Herstellung dieser „Deckel“. Eine weitere Geschichte geht auf die Feldarbeiter zurück. Sie bekamen kleine Imbisse, um die Zeit zwischen den Hauptmahlzeiten zu überbrücken.

                                        Mittlerweile sind Tapas in ganz Spanien beliebt, auf dem Festland wie auch auf den Inseln. Man bekommt sie im Restaurant als Vorspeise oder in einer Bar zum Bier oder Wein. Es gibt kalte und warme Tapas, sie werden üblicherweise auf kleinen Tellern oder in Schüsseln serviert. Man isst sie teils mit Besteck, aber auch als Finger-Food. Wer im Urlaub auf Gran Canaria Tapas genießen will, findet in San Fernando zahlreiche Tapas-Bars. Die meisten gibt es an der Calle Partera Leoronita, sie ist unterhalb der Avenida de Galdar, der Einkaufsstraße. Ein schönes Erlebnis ist auch die Noche de Tapas – der Tapasabend – in der Altstadt von Las Palmas.

                                        Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #60

                                          Zu den auffälligsten Pflanzen hier auf der Insel gehört für mich der Cardón, die Kanaren-Wolfsmilch. Diese Pflanze ist auf den Kanaren endemisch und sie gehört neben der Kanarischen Dogge zu den beiden Natursymbolen von Gran Canaria. Jede der Kanareninseln hat ihre Natursymbole, dies wurde von der Regierung der Kanarischen Inseln am 30.04.1991 durch ein Gesetzesdekret festgelegt. Für die gesamten Kanaren sind es der Kanarengirlitz und die Kanarische Dattelpalme.

                                          Was ist denn nun das Besondere an der Kanaren-Wolfsmilch, von der sogar der berühmte Naturforscher Alexander von Humboldt geschwärmt hat? Er nannte sie bei einem Besuch auf Teneriffa „eine der wunderbarsten Pflanzengestalten“ und „eine der bedeutendsten Charakterpflanzen der Kanarischen Inseln“. Sie erinnerte an Kakteen, gehört aber zu den Sukkulenten. Auffallend ist die kandelaberartige Form der bis zu 4m hohen Pflanze, die mehr als 100 Jahre alt werden kann. Typisch ist ihr fast kreisförmiger Wuchs. Sie hat mehrere Stämme und ihre hoch aufragenden Zweige sind meisten vier- bis sechskantig. An den Kanten befinden sich Dornen. Im Frühjahr und Sommer bekommt der Kanaren-Wolfsmilch rötliche Blüten. Der Cardón hat sich perfekt an die trockene Umgebung angepasst. Sein ausgedehntes Wurzelsystem nimmt bei Regen schnell Wasser auf, das er in seinen Zweigen speichern kann. So kann er auch längere Trockenperioden problemlos überstehen. Die Pflanze steht auf der Roten Liste des International Union for Conservation of Nature (IUCN). Sie gilt noch nicht als gefährdet, aber ihr Bestand geht zurück.

                                          Dieses Foto habe ich im Kaktuspark in La Aldea de San Nicolas gemacht.

                                          Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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                                          Hotel Aufsteiger
                                          AC Hotel Iberia Las Palmas
                                          Gran Canaria/Spanien
                                          Weiterempfehlung: 90%
                                          ab 278 €
                                          Grupotel Playa Feliz
                                          Gran Canaria/Spanien
                                          Weiterempfehlung: 80%
                                          ab 278 €
                                          Marina Elite All Inclusive Resort
                                          Gran Canaria/Spanien
                                          Weiterempfehlung: 50%
                                          ab 278 €
                                          Abora Continental by Lopesan Hotels
                                          Gran Canaria/Spanien
                                          Weiterempfehlung: 85%
                                          ab 278 €
                                          Alsol Los Caribes 1- Adults Only
                                          Gran Canaria/Spanien
                                          Weiterempfehlung: 85%
                                          ab 278 €
                                          Turbo Club
                                          Gran Canaria/Spanien
                                          Weiterempfehlung: 89%
                                          ab 278 €
                                          Weitere beliebte Orte
                                          Las Palmas de Gran Canaria
                                          Playa del Ingles
                                          Maspalomas
                                          Puerto Rico
                                          Mogán
                                          San Agustin
                                          Telde
                                          Puerto de Mogán
                                          Agaete
                                          Galdar
                                          Arinaga
                                          Vecindario
                                          San Bartolome de Tirajana
                                          Vega de San Mateo
                                          Hotels in der Nähe
                                          Club Maspalomas Suites & SPA
                                          Bohemia Suites & Spa - Adults only
                                          Maritim Playa
                                          Santa Monica Suites Hotel
                                          Hotel Riu Palace Maspalomas Adults Only
                                          Hotel Riu Palace Meloneras
                                          Hotel Riu Palace Oasis
                                          Reiseforum Service
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