Isolation inclusive. (Spiegelartikel)
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Isolation inclusive
"Olga" hat Zerstörung und Tote in der Dominikanischen Republik hinterlassen. Auf die Urlauber hat der Tropensturm kaum Auswirkungen. Der Alltag der Einheimischen und das Leben in den Touristenresorts sind in dem Karibikstaat getrennte Welten - nicht nur bei Umweltkatastrophen.
......Und der junge Reiseleiter beteuert: "Wenn wir hier einen Touristen sehen, denken wir:
Das ist ein Freund, denn er bringt uns Arbeit." .
......
An den insgesamt 73 Kilometer langen weißen Sandstränden der Region ist etwa die Hälfte der insgesamt 63.200 Hotelzimmer der "DomRep" zu finden, und noch immer kommen neue hinzu. Cap Cana zum Beispiel gilt als derzeit größtes Tourismusprojekt in der Karibik, gebaut werden luxuriöse Hotelpaläste, Apartments und Ferienresidenzen. Im Hotel "Sanctuary Cap Cana Golf & Spa", das als Erstes fertig wird, sollen die teuersten Suiten in der Hochsaison umgerechnet fast 5000 Euro kosten - und zwar pro Nacht und unter dem Motto "nix inclusive".Aus dem Spiegel
weiter hier anclickensaludos
j. -
ok,,,hab's belesen,
und was ist nun so schlecht daran?
Wir haben nicht vor in der Dom. Rep Urlaub zumachen und so zu leben wie Dominicaner, da wuerde wohl der groesse Teil der Urlauber zu Hause bleiben.
Das nur wenig Dominicaner so leben koennen wie wir in diesen Hotel ist uns Allen klar, doch die meissen von uns Urlaubern fliegen dort hin um Sonne, Strand und eine gute Zeit zuhaben.
Ich fuer mein Teil sehe da echt nichts Verkerrtes mit, wenn es Jemand anders moechte kann er (sie) es doch auch haben.
Wir wissen wie schlecht es vielen dort geht und deshalb bringt der Urlaubsverkehr doch nicht nur Schlechtes.
Es darf aber jeder sein Meinung dazu haben, ich sehe das nicht so verkniffen. -
Hm...wenn man so einen Thread eröffnet, ist es ja wohl klar, dass andere davon ausgehen, dass man sich mit dem Inhalt des vorgestellten Artikels auch identifiziert. Sehe ich zumindest so. Außerdem ist ein Forum ja dazu da, dass andere ihre Meinung äußern. Das hat Palmenblatt getan. Die Eingangsfrage hab ich nicht als direkt an den Threaderöffner gerichtet empfunden. Warum also gleich so eine aggressive Reaktion?
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Natürlich will man auch mal was von Land u. Leute sehen, jedoch zum größten Teil verbringen wir unseren Urlaub aus erholsamer Sicht, wie Palmenblatt schon erwähnte, am Strand, Meer bzw. im Hotel. Urlaub ist halb Geschmacksache. Und die sei jedem so gegönnt wie er möchte.
LG -
juanito wrote:
Habe ich oben meine Meinung geäußert oder einen Artikel und einen link gepostet?

Nein hast du nicht - leider

Ansonsten - die DR bietet viel, viel mehr als nur Isolation.
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@ Sternedieb
das brauchst du mir natürlich nicht zu sagen. Ich war nicht im AI- Resort.
como sabes.Ich habe natürlich hier aufgepasst und auf Reaktionen gewartet.
+++Zitat
Hm...wenn man so einen Thread eröffnet, ist es ja wohl klar, dass andere davon ausgehen, dass man sich mit dem Inhalt des vorgestellten Artikels auch identifiziert.Ne, wieso?
Ich habe ihn eingestellt, weil ihn ihn interessant fand und zur Kenntnis bringen wollte. Nicht jeder liest den Spiegel o.ä. Gazetten.
Und wenn ein bemerkenswerter Artikel in der J.W. (ist nicht mein Blatt) erscheinen würde, würde ich ihn vielleicht auch posten.
Aber die schreiben meist über Kuba.Möglicherweise gibt es aber unter den AI-Touristen auch Leute, die sich für das Land interessieren? Und nicht nur ob ein bestimmter Ani noch da ist

Sollte ein Späßle sein, viele fragen ja nach Ausflügen.
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Vielleicht war schon ein Kommentar meinerseits vorhanden -da ich etwas in Fettschrift eingestellt habe? -
Ja also was denn nun - Meinungsäußerung indirekt durch Fettschrift oder doch nur Posting als Diskussionsanreiz?

Man sollte nicht vergessen, dass lange die Meinung verbreitet und hoch gehalten wurde, dass man die Ressorts in der Dom.Rep. möglichst nicht verlassen sollte, da die Kriminalität dermaßen hoch wäre, dass man seines Lebens nicht sicher sei.
In neueren Reiseführern wird das eher als Angstmache gesehen, da geführte Ausflüge für die Reiseveranstalter lukrativer sind als eigenständige.
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@ DomRepperin
nicht nur in bzw. von Reiseführeren wird das so gesehen.

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juanito, ich find es prima, daß Du des öfteren auf interessante Artikel, welche zu dem entprechendem Forum oder Thema passen, hinweist

Ist doch super, kann über einige Reaktionen darauf nur den Kopf schütteln.
Ich z.B. interessiere mich auch sehr für Hintergrundinformationen des jeweiligen Landes in dem ich gerne Urlaub mache und da bin ich sicher nicht die Einzige.
Also juanito, weiter so........... ist immer sehr informativ!
LG
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Ob AI-Urlaub oder nur ÜN. Das sagt noch lange nicht aus, dass die Touristen aus den Hotels raus gehen und sich unter Land und Leuten bewegen. Da muss das Interesse des einzelnen dafür vorhanden sein. Es fliegt niemand in die Karibik, nach Asien usw. nur um Land und Leute zu sehen. Vielleicht auch, aber meist doch hauptsächlich wegen des Klimas, vor allem wenn hier in Europa Winter ist. Die Preise sind relativ günstig im Vergleich zu den Preisen in manch europäischen südlichen Ländern.
Wie viel Touristen machen jährlich z. B. in der Region Punta Cana Urlaub? Der Artikel liest sich so, als ob jeder der Touristen einen alkoholgeschwängerten Ausflug auf einem der Katamarane verbringt. Was für ein Schwachsinn! Und wenn welche sich die Birne vollballern, ok. Ich finde es auch nicht prickelnd. Aber wo wir schon mal beim Thema sind. Ca. 90 % Prozent der Rumproduktion bleibt im eigenen Land und wird von den eigenen Leuten konsumiert, nicht von den Touristen, die sind bei den 90 % nicht inbegriffen. Dass die Menschen hier Probleme versuchen wegzutrinken, wird auch ein Grund sein. Aber Rum gehört für die Einheimischen zum täglichen Leben wie für uns Kaffee, Tee oder Brot.
Und ich denke, es gibt viele Touristen die auch die Not und Probleme sehen, aber was sollen sie machen? Sagen, nein, die armen Leute, ich mach da keinen Urlaub mehr, das gehört sich nicht. Das hilft den Menschen auch nicht. Was soll man machen, nach Santiago fahren, wo Olga sehr viele Schäden verursacht, jedem Menschen den man sieht, 10 Dollar geben? Geld spenden, Sachen spenden, ja. Aber da fängt doch schon das Problem an. Wo spenden, an wen spenden, welche Organisation? Kommt das auch wirklich bei den Menschen an, die es dringend benötigen? Und fließt nicht in irgendwelche Kanäle. Man darf die Augen nicht davor verschließen, dass es in dem Land ander läuft, als bei uns in Europa. Sehr sehr wenig Reiche, sehr reiche und der Großteil der Bevölkerung bitterarm.
Ich würde gerne noch sehr viel mehr schreiben, aber das würde hier den Rahmen völlig sprengen.