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Brotknappheit in Ägypten

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Ägypten
39 Beiträge 18 Kommentatoren 10.4k Aufrufe
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  • chepriC Offline
    chepriC Offline
    chepri
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    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Wer von uns ärgert sich nicht, wenn in der Bäckerei das Brötchen wieder teurer geworden ist. Für die ägyptische Bevölkerung wird die Versorgung mit dem täglichen Brot aber immer problematischer, sogar Tote soll es schon gegeben haben. Die Gründe dafür sind zum einen gestiegene Weltmarktpreise für Getreide, Schwarzhandel mit subventioniertem Mehl und die gewinnbringendere Vermarktung von Brotsorten, die Touristen bevorzugen.

    Hier ein paar aktuelle links, die über die momentane Situation berichten:

    Schattenblick
    NZZ
    Daily News Egypt (engl.)
    Al-Ahram Weekly (engl.)

    LG chepri

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    • juanitoJ Offline
      juanitoJ Offline
      juanito
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Wie sich die Zeiten ändern

      Wegen des großen Reichtums Ägyptens nahm sie unter den römischen Provinzen eine Sonderstellung ein: Ägypten galt als die Kornkammer des Imperiums. Schon seit 273 v. Chr. bestanden freundschaftliche Beziehungen zwischen der römischen Republik und den Ptolemäern. Spätestens als mitten im zweiten Punischen Krieg, im Jahr 210 v. Chr., eine Hungersnot in Italien ausbrach, die einzig durch eine große Getreidelieferung König Ptolemaios IV. von Ägypten gelindert wurde, war den Römern die Bedeutung des Königreichs am Nil bewusst.

      Vor längerer Zeit wurde berichtet, dass Taxifahrer mit dem Fladenbrot die Scheiben reinigten, da Brot billiger als Lappen sind.

      Zitat:
      100 Gramm subventioniertes Brot kosten in Ägypten in der Regel fünf Piaster (gut einen Rappen).

      Und in den USA wird vermehrt aus Getreide/Mais Treibstoff hergestellt.
      Daher auch Preissteigerungen z.B. in Mexico. Es war auch billiger Mais zu importieren als selbst anzubauen. 😞

      En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959

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      • KidirK Offline
        KidirK Offline
        Kidir
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        chepri, einen ganz wichtigen Punkt hast Du nicht aufgeführt : Umwandlung von Getreide in Biosprit ! Das schlägt ganz schön heftig auf den Preis.
        In Zukunft sollen auch wieder vermehrt Regenwaldflächen für die Getreideproduktion kahl geschlagen werden.
        In Italien hat es auch schon Proteste wegen gestiegener Nudelpreise gegeben.

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        • DivepointD Offline
          DivepointD Offline
          Divepoint
          Gesperrt
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Gut hier wird auch alles teuer, dann ist klar das sich das auch auf den Rest der Welt ausweitet. Wer kann sich den schon bei uns als Normalverdiener noch ein bischen Luxus leisten? Das meiste geht ja schon fürs alltägliche drauf.

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • Alexa33A Offline
            Alexa33A Offline
            Alexa33
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            tobias1983 wrote:
            Das meiste geht ja schon fürs alltägliche drauf.

            Es geht hier gerade darum, dass die Menschen sich das alltägliche (Brot) nicht mehr leisten können.
            Dieses subventionierte Brot bildet mit Zucker und Tee für einen Teil der ägyptischen Bevölkerung die Grundnahrung.
            Der Marktpreis für Brot wäre zu teuer. Gemüse, Obst, Eier und Fleisch sind eh nicht drin.

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            • chepriC Offline
              chepriC Offline
              chepri
              Gesperrt
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Hallo tobias,

              könnte sich bei uns niemand mehr ein wenig Luxus leisten, dann bräuchte es keine foren wie dieses hier.
              Ich wollte aber keinen thread aufmachen nach dem Motto "Ach wie gut haben wir es und beuten die armen Ägypter aus", sondern einfach für die unzähligen Ägyptenurlauber, die das Land lediglich aus der AI-Perspektive kennen (auch das soll keine negative Wertung sein) ein wenig Hintergrundinfo geben.

              @kidir
              Biospriterzeugung habe ich nicht vergessen, aber dies ist doch der Grund für die von mir genannte Verteuerung des Getreidepreises. Ich wollte hier nämlich keine Diskussion über diesen Wahnsinn lostreten. Und die Sache mit Italien könnte uns hier doch Vorbild sein, auch mal gegen gestiegene AI-Urlaubskosten oder die Nichtförderung von Familien mit Schulkindern durch die RV auf die Straße zu gehen 😉

              LG chepri

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              • arkadasA Offline
                arkadasA Offline
                arkadas
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Sogar in der Oase Fayoum gab es am vergangen WE Demonstration. Die Leute sind sehr in rage und wütend auf die Regierung.

                Wer weiß, wenn jetzt die "richtigen/falschen" die Chance nutzen, was dann kommt 😱

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • JackfruitJ Offline
                  JackfruitJ Offline
                  Jackfruit
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Einst sprach Marie-Antoinette:
                  Wenn kein Brot da ist, dann esst doch Kuchen !

                  Und die Angi sprach:
                  ''Der Aufschwung ist bei den Menschen angekommen''

                  Die besten Reisen, das steht fest, sind die oft, die man unterlässt.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • santamarinelloS Offline
                    santamarinelloS Offline
                    santamarinello
                    Gesperrt
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    ... und in den AI-Tempeln werden tonnenweise Lebensmittel von Leuten bei denen die Augen größer als der Magen waren weggekippt :?

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • Alexa33A Offline
                      Alexa33A Offline
                      Alexa33
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      santamarinello wrote:
                      ... und in den AI-Tempeln werden tonnenweise Lebensmittel von Leuten bei denen die Augen größer als der Magen waren weggekippt :?

                      Eben. Und wenn dieser Thread bewirkt, dass ein paar Leute im nächsten Urlaub etwas bewusster am Buffet stehen und sich wirklich nur das auf den Teller tun, was sie auch essen, dann ist das doch schon mal was.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • JackfruitJ Offline
                        JackfruitJ Offline
                        Jackfruit
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        ... was aber nichts am Brotproblem ändert!

                        Die besten Reisen, das steht fest, sind die oft, die man unterlässt.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • KidirK Offline
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                          Kidir
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          Uns wurde in Dahab berichtet, daß die Grenzerstürmung der Palestinänser vor ein paar Wochen und deren Panikkäufe sich auch ausgewirkt haben. Zumindest in Dahab sollen bestimmte Grundnahrungsmittel plötzlich knapp und teuer gewesen sein.

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • Alexa33A Offline
                            Alexa33A Offline
                            Alexa33
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #13

                            Jackfruit wrote:
                            ... was aber nichts am Brotproblem ändert!

                            Das ist die "ich kann ja eh nichts tun"-Einstellung, welche die eigene Faulheit und Gleichgültigkeit rechtfertigen soll.

                            Und es stimmt auch nicht:

                            1. Wenn bewusster gegessen wird, können die Hotels ihre Mengen besser planen und müssen keine Übermengen mehr einkaufen und hinterher wegschmeissen. Dies kann Preissteigerungen von Lebensmitteln verringern helfen.
                            2. Wer bewusster is(s)t, macht sich vielleicht auch mal anderweitig Gedanken. Und bucht dann vielleicht eher beim Hotel, das seinen Angestellten faire Löhne zahlt, anstatt beim billigsten. Oder fängt an, eine Hilfsorganisation zu unterstützen. Oder achtet mal mehr drauf, nicht soviel Wasser zu verplempern. usw.
                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • JackfruitJ Offline
                              JackfruitJ Offline
                              Jackfruit
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #14

                              Alexa gleitet vom Thema ab.
                              Und was heißt hier Faulheit?

                              Die besten Reisen, das steht fest, sind die oft, die man unterlässt.

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              Antworten Zitieren
                              • chepriC Offline
                                chepriC Offline
                                chepri
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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #15

                                Hallo zusammen,

                                auch wenn ich es grundsätzlich nicht ausstehen kann, wenn Lebensmittel weggeworfen werden, egal ob im AI-Hotel oder bei mir zu Hause, glaube ich dennoch nicht, dass ein "vernünftigeres" Essverhalten der Touristen grundlegendes am ägyptischen Problem lösen wird. Schließlich ist das Ganze ja nichts Neues, Grundnahrungsmittel und insbesonders Brot werden seit Jahrzehnten subventioniert, jetzt besteht allerdings durch die enorme Verteuerung die Gefahr, dass es aus dem Ruder läuft. Und wie oben schon geschrieben wurde: Militante Gruppen werden nicht predigen, macht Schluß mit dem wahnsinnigen Bevölkerungswachstum, oder es war ein Fehler, die russische Variante des Staudamms zu wählen weil die verhindert, dass der Nilschlamm weiterhin auf die Felder kommt, die jetzt zunehmend versalzen, sondern man wird den Westen verteufeln. Einerseits wegen der hohen Preise andrerseits aber vielleicht auch, dass die Touris nicht wissen, was sie noch essen sollen, während die ägyptische Hausfrau stundenlang beim Bäcker ansteht und nicht weiß, ob sie überhaupt noch was bekommt und wenn ja um wieviel es wieder teurer geworden ist.
                                Wie gesagt, ich wollte keine Diskussion über die "bösen Touris" anzetteln, sondern lediglich all denen, die "Ägypten so lieben, weil es da nur liebe, nette und freundliche Leute" gibt, ein wenig aktuelle Info zum wirklichen Leben geben. Und wenn die Probleme in den Badeorten auch nicht so gravierend sind, darf nicht vergessen werden, dass viele der dort arbeitenden ihre Familien versorgen müssen, die in Cairo hausen.

                                LG chepri

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #16

                                  @ Jackfruit
                                  EIne Frage:
                                  Wie lange kennt ihr euch (alexa) schon? Sie wird ja nicht grundlos behaupten dass Du faul und gleichgültig bist. 😉

                                  Hallo Alexa
                                  Du Schreibst:
                                  Wenn bewusster gegessen wird, können die Hotels ihre Mengen besser planen und müssen keine Übermengen mehr einkaufen
                                  Dies kann Preissteigerungen von Lebensmitteln verringern helfen.

                                  Frage : wie kommst Du zu dieser Aussage?

                                  Ist es nicht vielmehr so,das pro Kopf/Gast ein bestimmtes budget berechnet wird und dann auf die Hotelkapazität hochgerechnet?
                                  Es liegt doch wohl klar auf der Hand das bei Mengenbestellungen ein anderer
                                  Preis ausgehandelt wird als bei einem Einkauf den Du evtl.tätigen würdest.
                                  Sicher gibt es immer wieder welche die den Teller nicht voll genug bekommen,andererseits gibt es aber auch die die weniger essen. So gleicht es sich doch wieder aus. Also ist das mit den Übermengen doch irgendwie unlogisch oder?

                                  weiterhin schreibst Du:

                                  Und bucht dann vielleicht eher beim Hotel, das seinen Angestellten faire Löhne zahlt, anstatt beim billigsten. Oder fängt an, eine Hilfsorganisation zu unterstützen.

                                  Frage:
                                  Welches Hotel/Hotels sollten wir Deiner Meinung nach buchen? Welches Hotel zahlt faire Löhne? Und Was sind deiner Meinung nach faire Löhne?
                                  Weist DU vieleicht mehr als wir? Ich will auch keinen *************** unterstützen

                                  Was die Organisation angeht bitte ich dich um Info,damit ich den Leuten In Ägypten helfen kann damit ihr Leben dort erträglicher wird.

                                  Um aufs Thema zu kommen. Ich glaube nicht das das Probl. mit den erhöhten Preisen der Grundnahrungsmitteln das Problem der Speisen in den Hotels ist.

                                  Wo alle das selbe denken,denkt keiner sehr viel.


                                  Vom 22.04.10 - 20.05.10 im Giftun Azur

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                                    WeWaW Offline
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                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #17

                                    Hallo Chepri,
                                    das mit den Subventionen ist richtig.Wir wissen aber alle nicht in welcher Form das geschieht, wie die Pläne aussehen über die Dauer der Subventionen ect.
                                    Ich könnte mir Vortstellen,sofern dass nicht schon passiert,dass die RV's und Hotelketten einen bestimmten Betrag an den Staat zahlen um die zu unterstützen die nicht die Möglichkeit haben über den Tourismus zu verdienen, und so ihre Fam. ernähren können.
                                    Aber das wird immer ein Problem sein ,egal welches Land man nimmt.
                                    Das kleine Volk ist immer der dumme und muß sehen woher er das Geld für Lebensmittel bekommt, ob subventioniert oder nicht.

                                    Ich hör noch das Geschrei als Milchprodukte bei uns teurer wurden.

                                    LG
                                    Werner

                                    Wo alle das selbe denken,denkt keiner sehr viel.


                                    Vom 22.04.10 - 20.05.10 im Giftun Azur

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                                    • gabriellaG Offline
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                                      gabriella
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #18

                                      salam...nun soweit mir bekannt ist sind bestimmte grundnahrungsmittel wie zb.brot subventioniert..dh.keiner muß dort verhungern auch wenn er arm ist...übrigens am feast..also nach dem ramadam spenden hotels unsummen geld und nahrungsmittel für die armen leute dort ;)zumindest sind mir persönlich einige bekannt die das so machen,die andere sache ist das eben nach und nach wie bei uns auch alles teurer wird..schaut euch mal die immopreise in diesem land an..da reden wir nicht über ein paar piaster mehr im jahr..sondern das sind in kurzen abständen wertsteigerungen,da werd selbst ich blass..hat man vor ungefähr funf jahren für eine wohnung mit ca.75qm noch 10 tausend € bezahlt, so bekommst du im moment keine mehr unter 20 tausend € (100%)...die käuferschicht aus dem ausland ist ja da..also wird das business auch gemacht zu jedem preis...somit steigen alle anderen kosten auch an...übrigens das mit den löhnen in den hotels 😉 das ist wie überall auch..es gibt gut und weniger gut bezahlte jobs..und die hotels untereinander gleichen die löhne immer etwas an,sonst hätten die ja irgenwann mal ein personalmangel...wie jedes land das vom tourismus lebt gibt es halt sonnige aber auch schattige seiten...und es ist halt auch dort jetzt ein gewisser umschwung eingetreten..in diesem sinne lg.gabriella

                                      • gabriellas reiseseiten * i ♥ egypt *
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                                      • _Cleopatra_109_ Offline
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                                        #19

                                        [quote=gabriella]salam...nun soweit mir bekannt ist sind bestimmte grundnahrungsmittel wie zb.brot subventioniert..dh.keiner muß dort verhungern auch wenn er arm ist...[quote]

                                        wenn das in deinen Augen eh alles so easy ist dann frag ich mich nur wieso diese Bäckerei mit subventionierten Brot in Cairo vom Militär bewacht werden. Sobald kein Brot mehr das ist werden die Bäckereien geschlossen, ob da noch Um Fathima, die 7 Kinder zu ernähren hat, draußen steht oder nicht. Falls sie kein Brot mehr erwischt muß sie das unsubvetionierte kaufen das kostet um die 3LE und mehr ...

                                        Spenden ist eine der 5 islamischen Säulen und muß erfüllt werden, kann man also mit dem Spendenverhalten von Deutschen nicht vergleichen.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                          #20

                                          Hi WeWa,

                                          wir wissen schon, wie das mit den Subventionen aussieht: Der ägypt. Staat kauft das Getreide auf dem Weltmarkt (Ägypten ist nach Brasilien der weltweit zweitgrößte Weizenimporteur) und gibt es subventioniert an die entsprechenden Bäckereien ab. Die Dauer wird noch sehr lang sein, und RV´s zahlen (für diesen Zweck) sicher keine Abgaben. Die holt man sich anderswo: Horrende Gebühren für Genehmigungen von Ausgrabungen, die nicht zum Standardprogramm gehören. Einerseits finde ich es gut, dann sind die Massen wenigstens nicht überall, andrerseits ist es für Individualreisende kaum möglich, besondere Objekte zu besuchen (nur mit viel Glück konnte ich z.B. das Grab von Nefertari im Tal der Königinnen besuchen, aber das Serapeum in Sakkara blieb mir immer verschlossen und mit E. von Däniken will ich nun mal nicht verreisen).

                                          Mehr zur ägyptischen Wirtschaft hier:
                                          HIER

                                          Ein kleines Zitat daraus:

                                          Zusätzlich sind für die Subventionierung von Energie und Nahrungsmitteln im Fiskaljahr 2007/08 rund 65 Mrd. Ägyptische Pfund (LE), das sind rund 8 Mrd. Euro, veranschlagt worden. Bezuschusst werden neben dem Getreide weitere Grundnahrungsmittel. Eine weitaus größere Summe, und zwar rund fünfmal so viel, bilden die Ausgaben, um den Strom-, Gas-, Benzin- oder den Dieselpreis zu stützen.

                                          LG chepri

                                          @gabriele
                                          Du bist vielleicht Expertin für Hurghada, aber vom echten Leben in Ägypten hast du noch nicht viel gesehen. Das was Du da schreibst ist typisches Tourigeschwätz. Tut mir sehr leid, wenn das etwas hart rüber kommt, aber Gedanken hast du dir wahrscheinlich über die inneren Zusammenhänge noch keine gemacht. Und bevor du dazu was schreibst, lass es doch bitte sein, das wirft kein gutes Licht auf die "Zielgebietsexperten"

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