Ich war zuerst auch etwas erschrocken, nachdem ich es mir dann aber auf der DKB-Homepage genauer durchgelesen habe, verstehe ich es so, dass sich in vielen Fällen gar nichts ändert:
nur wenn der Geldautomatenbetreiber eine Extragebühr für die Auszahlung verlangt, muss man diese zukünftig selbst tragen. In all den Jahren unserer Reisen kam dies aber lediglich ein einziges Mal vor. Von daher sollte die Kreditkarte auch weiterhin problemlos funktionieren!
2extreme4U
Beiträge
-
DKB erstattet keine Fremdgebühren mehr! -
Reisebericht: 3,5 Wochen SchottlandTag 21-22: Oban (Unterkunft: Gramarvin Guest House)
Auf der Fahrt schauten wir uns morgens das bekannte Eilean Donan Castle an, danach noch die Schleusenanlage „Neptune’s Staircase“ und ein Besuch des Glencoe Visitor Centres. Nachmittags gönnten wir uns im Hafenbereich im Oban Seafood Hut einen ganzen Hummer, welcher vor unseren Augen frisch zubereitet wurde. Da es sich hierbei eher um eine Imbissbude als ein Restaurant handelt, sind die Preise der fangfrischen Ware wirklich günstig. Eine bekannte Sehenswürdigkeit ist der McCaig's Tower, ein Nachbau des Kolosseums auf dem Hügel über der Stadt. Bei unserem Besuch spielte die örtliche Schul-Dudelsackband um Geld zu sammeln.
Am zweiten Tag machten wir mit der Fähre einen Tagesausflug zur Isle of Mull, dort schauten wir uns Duart Castle, Calgary Beach und die Inselhauptstadt Tobermory an. Außerdem ging es mit einer Personenfähre zur vorgelagerten Insel Iona, hier befindet sich ein berühmtes Kloster, welches der Ausgangspunkt der Christianisierung Schottlands war. Ebenfalls wurden hier fast alle schottischen Könige beigesetzt.Tag 23-24: Glasgow (Unterkunft: Glasgow Guest House)
Auf dem Weg zu unserer letzten Station machten wir einen Stopp im Loch Lomond & The Trossachs National Park und fuhren dort mit einem Boot über den See. Hier hätten wir uns etwas mehr erwartet, eventuell waren wir durch die vielen tollen Eindrücke der letzten Wochen aber auch einfach etwas verwöhnt?!? In Glasgow besuchten wir nachmittags das sehenswerte Glasgow Science Centre und schauten uns abends noch etwas die Innenstadt mit ihren zahlreichen Bars und Kneipen an.
Am zweiten Tag folgten die städtischen Sehenswürdigkeiten: George Square mit den City Chambers, People's Palace & Winter Garden, St. Mungo’s Cathedral, Glasgow Nekropolis und der tolle Pollok Country Park mit der Burrell Collection. Auch wenn Glasgow an Edinburgh nicht herankommt, war es für uns definitiv ein lohnenswerter Besuch, da die Stadt einiges zu bieten hat.Fazit:
Da wir die letzten Jahre bereits gute Erfahrungen mit selbstorganisierten Reisen gemacht hatten, machten wir es auch dieses Jahr so. Wir nahmen uns fast vier Wochen Zeit um möglichst viel zu sehen ohne dabei in Stress zu geraten. Da wir bis auf wenige Tage durchgehend gutes bis sehr gutes Wetter hatten, konnten wir fast alle Aktivitäten wie geplant durchführen. Von fast allen B&B-Besitzern bekamen wir dabei die Info, dass das diesjährige Sommer-Wetter bis kurz vor unserer Ankunft extrem schlecht war, der Wettergott war somit auch dieses Jahr unser Freund
Insgesamt gefiel uns Schottland sehr gut, da die Landschaft sehenswert und abwechslungsreich ist (wobei wir Island im letzten Jahr sogar noch etwas spektakulärer fanden). Es gibt quasi an jeder Ecke ein Schloss oder Burg, welches man besichtigen kann (aufgrund der recht teuren Eintritte wird man sich aber auf einige begrenzen). Die B&Bs waren durchweg von hervorragender Qualität und die Schotten selbst waren freundlich und unheimlich sympathisch. Der Linksverkehr und die häufigen Single Track-Roads waren kein Problem, da sich der Verkehr sehr in Grenzen hielt. -
Reisebericht: 3,5 Wochen SchottlandTag 13+14: Ullapool (Unterkunft: Waterside House B&B)
Auch die Strecke nach Ullapool war landschaftlich sehr reizvoll, durch den kurvigen Streckenverlauf aber anstrengend zu fahren, zum Glück war auch hier wenig Verkehr. Da es bei unserer Ankunft ausnahmsweise mal regnete, besuchten wir nachmittags das örtliche Schwimmbad (unsere Unterkunft beinhaltete den Eintritt).
Am nächsten Tag fuhren wir zur Corrieshalloch Gorge und schauten uns den dortigen Wasserfall „The Falls of Measach" an. Eigentlich wollten wir noch eine Bootsfahrt machen, jedoch waren alle Anbieter – auch in den umliegenden Ortschaften – für den ganzen Tag bereits ausgebucht. Daher fuhren wir einfach noch etwas die Küste entlang und genossen bei Sonnenschein die Landschaft.Tag 15-17: Äußere Hebriden (Unterkünfte: Jannel B&B ; Carminish House B&B ; Lochside Cottage B&B)
Auf der Fährüberfahrt zu den Äußeren Hebriden sahen wir mehrmals springende Delfine, welche teilweise sogar neben dem Schiff herschwammen. Am ersten Tag schauten wir uns den nördlichen Teil der Isle of Lewis an: eine Wanderung am Callanish Stone Circle, Dun Carloway Broch, Gearrannan Blackhouse Village sowie die Nordspitze mit dem Leuchtturm am Port of Ness. Es waren fast überall Single-Track-Roads, aber quasi kein Verkehr. An einem wiedermal wirklich schönen Sonnentag war speziell die Steilküste am Leuchtturm wunderschön.
Die Tour des zweiten Tages ging Richtung Süden, so dass wir im Laufe des Tages den mittlerer und unterer Teil der Isle of Lewis sowie die Isle of Harris und Great Bernera erkundeten: Bosta Iron Age Houses, Uig Beach, die Halbinsel Luskentyre mit dem supertollen Luskentyre Beach und die St. Clement’s Church in Rodel.
Am Morgen des dritten Tages setzten wir mit der Fähre von Leverburgh nach Berneray über und besuchten im Tagesverlauf die Inseln Berneray, North Uist, Benbecula, South Uist und Eriscay. Im Vergleich zu den beiden Vortagen war die Landschaft etwas karger, die Wanderung im Balranald Nature Reserve war aber wirklich schön und absolut empfehlenswert. Von den Besitzern unseres B&Bs in Lochboisdale erfuhren wir, dass an diesem Abend das jährliche „Ben Kenneth Hill Race“ stattfindet, bei dem die Teilnehmer ein Wettrennen zur Spitze des Berges und zurück absolvieren. Die meisten schwimmen dabei auf beiden Wegstrecken durch den eiskalten Fluss um Zeit zu sparen, definitiv ein skurriles Spektakel gTag 18-20: Portree (Unterkunft: Auch-an Doune B&B)
Von Lochmaddy aus ging es mit der Fähre nach Uig auf der Isle of Skye, auf dem Weg zu unserer Unterkunft in Portree umrundeten wir die Nordspitze der Trotternish-Halbinsel. Dabei machten wir erst eine kürzere Wanderung im merkwürdigen Fairy Glen und später eine größere im beeindruckenden Gebiet von "The Quiraing". Bei Sonnenschein pur genossen wir die wahnsinnig tolle Landschaft und können absolut nachvollziehen, warum dieser Landstrich als einer der schönsten von ganz Schottland gilt! Die Felsnadel “The Old Man of Storr” schauten wir uns noch kurz vor der Ankunft in Portree an. Alle unsere B&Bs waren empfehlenswert, dieses hier aber definitiv eines der absoluten Highlights.
Am zweiten Tag war das Wetter quasi das genaue Gegenteil vom Vortag: immer mal wieder Regenschauer und dazu sehr starker Wind. Wir machten dennoch unsere Inselrundfahrt mit Stopps an der Sligachan Bridge, dem Neist Point Lighthouse und dem Dunvegan Castle. Die geplante Wanderung an den Ferry Pools ließen wir aber ausfallen und der Besuch der Talisker-Destillery sparten wir uns aufgrund der Wartezeit von über zwei Stunden ebenfalls. Abends waren wir in der Trattoria L'incontro essen, definitiv die beste Pizza unseres Urlaubs.
Am dritten Tag war das Wetter zwar wechselhaft, zum Glück gab es aber nur kürzere Regenphasen. Denn an diesem Tag fanden die jährlichen Skye Highland Games statt: neben verschiedensten Kraftsport-Wettkämpfen gab es Dudelsack- und Tanz-Darbietungen, das Highlight war das Baumstammwerfen. Ein wirkliches Erlebnis!!! -
Reisebericht: 3,5 Wochen SchottlandTag 8+9: Inverness (Unterkunft: Strome Lodge B&B)
Zu Beginn unserer Weiterfahrt machten wir eine wunderschöne 15km lange Wanderung von Blair Atholl nach Glenfender und schauten uns danach noch das Blair Castle mit den Hercules Gardens an. Inverness selbst gefiel uns sehr gut, da die Atmosphäre trotz vieler Touristen sehr angenehm war, toll ist der Fluss welcher mittendurch fließt. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind die St. Andrew’s Cathredral und das Inverness Castle (sieht toll aus, ist aber nicht zu besichtigen, da inzwischen ein Verwaltungsgebäude).
Den Folgetag nutzten wir für einen Ausflug zum berühmten Loch Ness inkl. Besichtigung von Urquhart Castle. Wir waren gleich morgens da, somit hielt sich die Besucherzahl noch in Grenzen und man konnte sich recht ungestört alles anschauen. Als wir gingen, strömten allerdings bereits die Besuchermassen. Der anschließende Besuch im „Loch Ness Centre & Exhibition“ war unheimlich abwechslungsreich und interessant gestaltet, da es sich wissenschaftlich mit dem Phänomen auseinandersetzt. Nachmittags schauten wir uns außerdem die extrem beeindruckende Festungsanlage „Fort George“ an, welche durch einen umfangreichen Audioguide toll erläutert wird.Tag 10+11: Orkney Inseln (Unterkunft: Westrow Lodge B&B)
Unser Weg zu den Orkney Inseln führte uns entlang der Küste mit einer Wander-Unterbrechung in Golspie. Die dortige Wanderung "Big Burn Walk" ist 2-3km lang und führt durch eine enge Schlucht über zahlreiche Holzbrücken mit dem Endpunkt an einem kleinen Wasserfall. Die weiter nördlich gelegenen „Whaligoe Steps“ sind 330 enge Treppenstufen, welche zu einem Naturhafen führen, hier hat man beeindruckende Ausblicke. Die Städtchen Wick und Thurso können ebenfalls noch angeschaut werden, sofern man genügend Zeit bis zur Fähre hat. Wir setzten mit Pentland Ferries von Gills Bay aus über, zuvor schauten wir uns noch die Steilklippe & Leuchtturm Dunnet Head an. Die Überfahrt dauert etwa eine Stunde, anschließend fuhren wir nochmals ca. 45 Minuten bis zu unserer großen und toll ausgestatteten Unterkunft.
Am nächsten Tag erkundeten wir die Hauptinsel mit ihren zahlreichen steinzeitlichen Sehenswürdigkeiten: Maeshowe Chambered Cairn, Stones of Stoness, Ring of Brogar, Skara Brae Prehistoric Village, Wanderung "Marwick Head & the Kitchener Memorial", Broch of Gurness und Brough of Birsay. Da diese dicht beieinander liegen und die Touristenzahl eher gering war, war die Besichtigung sehr entspannt. Bevor wir in Kirkwall zu Abend aßen, schauten wir uns die dortige Kathedrale sowie die Ruinen vom Bishop’s and Earl’s Palace an.
Insgesamt gefielen uns die Orkney Inseln sehr gut, man hätte hier auch noch problemlos mehrere Tage verbringen können, da es noch zahlreiche Wanderungen gibt und auch die kleineren Inseln können per Fähre besucht werden.Tag 12: Durness (Unterkunft: Hillside B&B)
Bevor wir die Fähre zurück aufs Festland nahmen, schauten wir uns noch die wunderschöne Italian Chapel an, welche von Kriegsgefangenen im 2. Weltkrieg erbaut wurde. Der Weg nach Durness führte an der schottischen Nordküste entlang, da wenig los war, waren die gewundenen Straßen dennoch gut zu fahren. Bei wiedermal kräftigem Sonnenschein machten wir am Faraid Head eine super-tolle Wanderung, diese führte zunächst am Strand entlang, anschließend durch Dünen und danach entlang der Steilküste, viel mehr Abwechslung geht nicht. Seit diesem Zeitpunkt wissen wir nun auch, warum die schottischen Strände zu den schönsten der Welt zählen, wenn nur das Wasser 10-20 Grad wärmer wäre
Vor dem Abendessen schauten wir uns noch die „Smoo Cave“ an, eine Höhle mit kleinem Wasserfall. -
Reisebericht: 3,5 Wochen SchottlandTag 1-3: Edinburgh (Unterkunft: Edinburgh Student Rentals)
Wir flogen von Frankfurt aus nach Edinburgh und bezogen unsere Unterkunft direkt in der Altstadt Nahe des Cowgates. Hierbei handelt es sich eigentlich um gediegene Studentenunterkünfte, welche in den Sommerferien fremdvermietet werden. Es standen mehrere Objekte zur Auswahl, wir entschieden uns für das 2-geschossige Penthouse-Appartement. Die Lage war hervorragend: nur wenige Meter bis zur Royal Mile und dennoch in einer ruhigen Seitenstraße, das alles zu einem wirklich guten Preis.
Im Laufe der 3 Tage schauten wir uns ein Großteil der Edinburgh-Sehenswürdigkeiten an: Calton Hill inkl. Nelson Monument, Scott Monument, National Museum of Scotland, Schottisches Parlamentsgebäude, Camera Obscura, Holyrood Palace und natürlich das absolute Highlight, das Edinburgh Castle. Bei tollem Wetter waren wir fast die ganze Zeit zu Fuß unterwegs inkl. des Aufstiegs auf den Arthurs Seat.
Persönliche Essens-Empfehlung wäre Oink: mehrere kleine Läden, welche jeden Tag ein Spanferkel grillen und dieses - ähnlich wie bei uns Döner - auf die Hand verkaufen. Ein superleckerer Snack für Zwischendurch.Tag 4+5: Aberdeen (Unterkunft: Roselea House)
Per Mietwagen fuhren wir mit Zwischenstopps im Stirling Castle, dem Scone Palace und dem Dunnottar Castle nach Aberdeen. Die dortigen Sehenswürdigkeiten konnte man ganz gut an einem Tag anschauen: Duthie Park inkl. Winter Gardens, King's College, die Einkaufsstraße Union Street und das Maritime Museum. Insgesamt fanden wir die Stadt okay, bei begrenzter Urlaubszeit könnte man aber darauf verzichten.Tag6+7: Pitlochry (Unterkunft: Carra BeagGuest House)
Auf der Fahrt zur nächsten Unterkunft schauten wir uns das Balmoral Castle an (interessantes Schlossgelände, im Gebäude selbst ist nur der Ballsaal zugänglich, da Privatbesitz der Queen) und machten eine schöne Wanderung in der Schlucht Linn O' Dee. Pitlochry selbst ist eine eher unspektakuläre kleine Ortschaft, die Edradour Distillery ist aber sehr empfehlenswert, da sie klein und familiär ist. Die Führung war sehr interessant und man durfte überall fotografieren.
Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug zum Loch Tummel & Loch Rannoch inkl. des Aussichtspunkts Queens View sowie den Dochart Falls. Trotz Hochsaison hielt sich die Touristenzahl sehr in Grenzen, was das Fahren im Linksverkehr angenehm machte. Abends waren wir im „Logierait Inn“ essen, eines der besten Restaurants unserer Rundreise. -
Argentinien im Oktober?@Tangomaus:
Wie bereits geschrieben: ich würde sehr gerne Inlandsflüge zur Erleichterung einbauen, finde aber einfach keine sinnvolle/machbare Kombination, da die Mietwagenpreise außer in Bariloche sehr, sehr teuer sind. Da Einwegmieten nochmals deutlich mehr kosten, muss es quasi eine Rundreise werden. Durch mögliche Inlandsflüge würden es somit 2 oder sogar 3 kleinere Rundreisen werden. Ich hätte damit prinzipiell kein Problem, habe aber echt keine Idee.
Was wäre dein Vorschlag? -
Argentinien im Oktober?Hallo flo,
vielen Dank für deine offene und ehrliche Einschätzung, es ist immer toll, wenn erfahrene Urlauber Hilfe und Tipps geben!
Auch wenn ich noch eher am Anfang meiner Planung bin, war mir schon klar, dass einige heftige Fahrabschnitte enthalten sind. Wir haben zwar schon Erfahrungen in Südafrika, Neuseeland, Island,... gesammelt (auch längere Abbschnitte mit Gravel), aber dort sind die Straßenverhältnisse wahrscheinlich häufig besser.Was hältst du von folgender Anpassungs-Variante:
Unter Umständen könnten wir auch bereits 5 Tage vorher in den Urlaub starten (hätten den Mietwagen somit bereits ab DI, 8.11.), würden diese zusätzlichen Tage an deiner Machbarkeits-Einschätzung groß etwas ändern, da wir somit 4 Wochen Zeit für meine vorgeschlagene Rundreise hätten?Oder was wäre deiner Einschätzung nach eine bessere Route?
Ich habe bisher nämlich das Problem, dass ich lediglich in Bariloche bezahlbare SUVs gefunden habe, während sie z.B. in El Calafate und Trelew über 1500 Euro mehr kosten würden.
Zusätzliche Flüge fand ich nicht unbedingt sinnvoll, da diese ja immer über Buenos Aires gehen und somit quasi auch einen ganzen Tag kosten. Daher tendierte ich eher zu 1-2 Fahrtagen um diese Strecken mit dem Auto zu fahren, da man so auch viel von der Natur sieht.Viele Grüße!
-
Argentinien im Oktober?@flo:
Kein Problem ... wobei es mir lieber gewesen wäre, du hättest Recht gehabt
Da ich den Tipp bekommen habe, dass Mietwagen in Bariloche am günstigen sind, habe ich eine Variante mit Start von hier aus erstellt. So könnten wir auch einen Abstecher nach Valdes einbauen. Da beides seine Zeit dauert, würden wir die Reisedauer um eine Woche auf 5 Wochen ausdehnen.
Was haltet ihr daher von folgender Grobplanung:
- DO, 3.11. morgens: Ankunft in Rio, 3 Tage Zeit um Stadt anzuschauen
- SO, 6.11.: Flug nach Foz do Iguaçu, 3 Tage für Wasserfälle (erst bras., dann argent. Seite)
- MI, 9.11.: Flug nach B.A., 3 Tage Zeit um Stadt anzuschauen
- SA, 12.11. abends: Flug nach Bariloche
- SO, 13.11. bis MO, 5.12.: 3-3,5 Wochen Mietwagen-Rundreise mit Valdes, Küste, Gletscher,...
- DI, 6.12: Flug nach B.A., von dort zurück nach D
=> Wir sind aus früheren Urlauben längere Fahrtage gewohnt, daher haben wir kein Problem mit den Strecken von Bariloche nach Valdes und El Chalten nach Bariloche (wir werden bei der Planung darauf achten, dass wir jeweils mindestens eine Übernachtung einbauen).
-
Argentinien im Oktober?@fio:
Zu welchem Flughafen würdest du dann anstatt nach Punta Arenas fliegen, nach Puerto Natales habe ich nämlich keine Flugverbindungen gefunden?
Nach El Calafate würde zwar gehen, hier aber kostet ein SUV-Mietwagen weit über 1000 Euro mehr als in Punta Arenas. -
Argentinien im Oktober?@fio:
Danke für deine Antwort und Hinweise.Das Problem an meiner Planung ist, dass wir am 10.12. ein Familienfest haben, zu dem ich auf alle Fälle in Deutschland sein muss. Daher gibt es zwei Möglichkeiten: entweder davor oder danach. Da ich beruflich Anfang des Jahres ziemlich eingespannt bin, würde "danach" erst Mitte/Ende Februar bis Mitte/Ende März bedeuten. Ich hatte mir zwar schon gedacht, dass dieser Zeitraum aufgrund Spätsommer bzw. Herbstanfang bessere Bedienungen bietet als der von mir gewählte Frühling, wollte aber die Meinung und Erfahrung des Forums bzgl. Reisen im November einholen. Es ist echt blöd, dass die besten Reisemonate bei mir nicht gehen ... was wäre eure Wahl in diesem Fall: davor oder danach?
Würde es etwas bringen, den Teil mit Rio, Iguazu & B.A. vorzuziehen, da wir so etwa 1,5 Wochen später in Patagonien wären oder macht die kurze Verschiebung keinen so großen Unterschied? Hintergrund meiner Frage: die geänderten Flugrouten würden zu etwa 300-400 Euro Mehrkosten führen, die Frage ist, ob es sich lohnt?!?
Bei allen Mietwagen-Angeboten die ich bisher gefunden habe, war der Grenzübertritt erlaubt. Man muss es nur vorher mitteilen und es entstehen Kosten von etwa 150 Dollar.
Die etwa 2-2,5 Wochen für die Quasi-Rundreise Punta Arenas bis hoch nach El Chaltén und zurück hätte ich in etwa so eingeteilt:
- Tag 1: Fahrt von Punta Arenas nach Puerto Natales
- Tag 2: Fahrt von Puerto Natales in den Torres del Paine
- Tag 3-6: Torres del Paine
- Tag 7: Fahrt vom Torres del Paine nach El Calafate
- Tag 8+9: Perito Moreno
- Tag 10: Fahrt von El Calafate nach El Chaltén
- Tag 11+12: Fitz Roy
- Tag 13+14: Rückfahrt nach Punta Arenas
plus noch 2-3 Puffertage, wobei auch die obige Aufteilung nur ein erster Entwurf wäre.
Valdez hatte ich zwar schon überlegt, allerdings bin ich nicht sicher, wie wir es in unsere Zeitplanung einbauen könnten, da dieser Part mit An-/Abreise doch sicherlich 3-4 Tage beansprucht, welche irgendwo anders eingespart/gekürzt werden müsste. Hast du hierfür einen Vorschlag?
Viele Grüße!
-
Argentinien im Oktober?@Tangomaus:
Danke für deine Antworten!Wir werden es wohl in der Tat so machen, dass wir November bis Anfang Dezember als Reisezeit anpeilen.
Der Flug nach Calafate ergab sich daraus, dass dies für mich der zentrale bzw. einzige Flughafen in der Region war (zumindest auf den ersten Blick). Die Strecken nach El Chalten bzw. Los Claciares habe ich mir bei GoogleMaps angeschaut, klar ist es kein Katzensprung, aber wie würdest du die Themen sinnvoller verbinden? Außerdem haben wir ja 2-2,5 Wochen Zeit, da wären einige Tage mit überwiegend Fahrerei auf schlechteren Straßen kein Problem. Haben wir z.B. in Südafrika, Neuseeland, Kanada,... ähnlich gehandhabt. Aber natürlich wollen wir so viel wie möglich Zeit um die Natur zu genießen. Wir machen gerne Halb- oder Ganztagswanderungen, aber keine Mehrtageswanderungen.
Das Herumprobieren mit Flugrouten/-preisen in Kombination mit den Kosten für einen Mietwagen hat mich inzwischen zu folgender Möglichkeit gebracht:
- Flug von Frankfurt nach Punta Arenas, Ankunft SO, den 6.11. nachmittags
- MO, 7.11. bis MO, 21.11.: mit Mietwagen (SVU) über Puerto Natales zum NP Torres
del Paine, Los Glaciares und El Chaltén (Vollkasko für etwa 1200 Euro) - DI, 22.11. (oder ggf. schon einen Tag früher): Rückfahrt nach Punta Arenas wird sicherlich anstrengend, die Anmietung des SUVs spart uns aber über 1000 Euro gegenüber der in El Calafate) => hat evtl. jemand eine bessere Idee für Flug/Mietwagen?
- MI, 23.11.: da der grenzüberschreitende Flug von Punta Arenas nach Buenos Aires immer über Santiago führt und daher 8-18 Stunden dauert, habe ich folgende Variante gefunden: mit dem Bus von Punta Arenas nach Rio Gallegos (11-16h), von dort mit dem Flugzeug nach B.A. (19-22h) => dauert zwar ähnlich lange, kostet aber zusammen unter 150 Euro, während der Flug erst ab 400 Euro losgeht
- DO, 24.11. bis SA, 26.11.: B.A. anschauen
- SA, 26.11. abends: Flug von B.A. nach Iguazu
- SO, 27.11. bis DI, 29.11.: Wasserfälle
- DI, 29.11. abends: Flug von Foz do Iguaçu nach Rio
- MI, 30.11. bis FR, 2.12.: Rio anschauen
- SA, 3.12.: Flug zurück nach Deutschland
Was haltet ihr von dieser Grobplanung?!?
-
Argentinien im Oktober?Hallo zusammen,
ich stehe noch ganz am Anfang meiner diesjährigen Reiseplanung, wobei wir Argentinien ins Auge gefasst haben. Ich habe mich etwas eingelesen und begonnen mit Flugzeiten und Reiseroute herumzuspielen. Da wir uns etwa 4 Wochen Urlaub gönnen, haben wir folgende Stationen gesetzt:
- Buenos Aires (2-3 Tage)
- Patagonien (etwa 2-2,5 Wochen)
- Iguazu-Wasserfälle (2-3 Tage für argentinische und brasilianische Seite)
- ggf. Rio de Janeiro (2-3 Tage)
Ich habe am 12.10. einen Flug nach Buenos Aires und am 9.11. einen Rückflug von Rio für unter 600 Euro bei AllItalia gefunden, der Zeitraum würde bei uns ganz gut passen.
Da die Ansichten zu Reisen im Oktober auseinander gehen, wollte ich nach eurer Meinung/Erfahrung fragen. Ist es vom Wetter her schon so gut, dass man den Urlaub bedenkenlos machen kann, oder sollten wir doch eher einen Monat später starten.
Ich habe nämlich noch einen ganz guten Alternativflug vom 5.11. bis 3.12. gefunden.Da wir evtl. von Buenos Aires kommen, würde sich wohl El Calafate als Startpunkt für Patagonien anbieten?!? Ist es sinnvoll, eine Mietwagen-Rundreise zu planen (El Chaltén, Torres del Paine, Los Glaciares, ...) oder sollte man besser zwischendrin mal fliegen und somit Teilabschnitte planen? Oder ist es aufgrund der sehr hohen Anmietkosten sinnvoller, das Auto im günstigeren Punta Arenas zu holen, auch wenn hierbei Gebühren für Grenzübertritt dazukommen (in diesem Fall würden wir wohl direkt nach P.A. fliegen und Buenos Aires im späteren Urlaubsverlauf)?
Da unser Aufenthalt recht großzügig bemessen ist, überlegen wir noch andere Stationen aufzunehmen. Wie ist eure Meinung zu Valdes, Feuerland, Punta Arenas,... da man auch hierüber sehr unterschiedliche Einschätzungen liest.
Vielen Dank schonmal für eure Rückmeldungen zu meinem Fragenkatalog, da ich damit sicherlich viel besser in die Planung einsteigen kann!
-
IslandBei vielen Navis sind von Anfang an die verschiedenen Länderkarten Europas dabei, falls dies nicht der Fall sein sollte oder diese inzwischen veraltet sind, kann man sich bei den gängigen Herstellern (wir haben ein Navigon) ein Kartenupdate kaufen, da meist jeden Quartal ein Update herauskommt.
Wir haben auf diesem Weg unser Navigon-Gerät schon in Kanada, Südafrika, Neuseeland, Island,... genutzt. Vorteil: es ist auf deutsch, man kann schon im Vorfeld Zielpunkte programmieren und ein Navi vor Ort ist meist nicht ganz billg. -
Budapest in 48 StundenWir hatten ein 72-Stunden-Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr (kostet 4.150 HUF) und fuhren damit problemlos vom Flughafen in die Innenstadt: mit Bus 200E alle paar Minuten bis Haltestelle "Kőbánya-Kispest" (ca. 20 Min) und von dort mit U-Bahn M3 zur gewünschten Haltestelle in der Innenstadt (ca. 10-15 Min).
Der Besuch und der Ausblick vom Elizabeth Lookout Tower auf dem Janoshegy war eines unserer Urlaubshighlights, wobei auch die An-/Abreise abwechslungsreich war: Schwabenbergbahn (Fogaskerekű vasút), Kindereisenbahn (Gyermekvasut) und Zugliget Sessellift (Zugligeti Libegő).
Da die großen Bäder sehr durchwachsene Bewertungen haben, entschieden wir uns für das kleinere, sehr moderne Csaszar Baths / Veli Bej. Es hatte zwar nicht den Charme der historischen Gebäude, dafür war wenig los, es war sehr sauber und 3 Stunden kosteten nur 2.800 HUF (Therme und mehrere Saunen/Dampfbad).
-
Reisebericht: 18 Tage Island inkl. FotosHallo Tina,
hier die gewünschten Rückmeldungen auf deine Fragen:
< Wir kennen Individualreisen bisher von Griechenland und England. Dort ist es kein
< Problem, sich Unterkunft erst vor Ort zu suchen; wie sieht es hier in Island aus? zu
< riskant...lieber vorab buchen?
Da das Angebot speziell außerhalb von Reykjavik nicht sooo groß ist, haben wir alle Unterkünfte vorgebucht, da man so auch keinen Stress bzgl. Ankunftszeiten hat. Immer mal wieder hörte man in den Unterkünften abends andere Gäste klingeln, manchmal hatten sie Glück und es war noch was frei, zumeist war es aber ausgebucht und die Leute mußten anderswo fragen. Von daher würde ich zu unserer Variante raten. Wir hatten fast alle Unterkünfte über booking(dot)com vorgebucht, was die Möglichkeit der Stornierung geboten hätte.< Ausserdem, auf den ersten Blick scheinen mir auch die Mietwagenpreise sehr hoch
< zu sein...wie sind deine Erfahrungen?
Genaue Details hierzu siehe meine Reisebeschreibung 24.7.
< Ist es realistisch, die Highlights in ca. 10 Tagen Autorundreise zu schaffen
< (entspannt )? und dann evtl. noch Reykjavik dranzuhängen?
Wenn du die Westfjorde und Snaefellsnes weglässt, sollte diese Zeit auf alle Fälle reichen. Die Frage ist nur, ob du die paar Tage nicht doch noch dranhängst, schließlich kommt man nicht so häufig nach Island. Und gelohnt hat es sich unserer Meinung nach auf alle Fälle, da diese beiden Regionen selbst für Isländische Verhältnisse eher einsam und wunderschön sind!< Was sollte man in Euros so ungefähr einsetzen müssen/ wollen ( keine zu hohen
< Unterkunftsansprüche...).?? ...auch hier bin ich bei den ersten Recherchen auf mind.
< 5000-6000 Euro bei ca. 14 Tagen gekommen....für Rundreise, Flug, Mietwagen und
< Essen..( total daneben oder realistisch)?
Also unsere Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 3.500 Euro pro Person inkl. Flug, Auto (Jeep mit Vollkasko) & Benzin, gute Unterkünfte, Essen, Ausflüge,... bei einer Dauer von 18 Tagen. Die Pauschalangebote mit einer Dauer von 10-12 Tagen sind auch nicht günstiger, von daher lohnt sich selbstplanen definitiv
Falls du noch Fragen haben solltest, einfach wieder schreiben!
-
Reisebericht: 18 Tage Island inkl. Fotos6.8.:
Nach den Tagen in den wirklich wunderschönen und Touri-armen Westfjorden ging es weiter auf die Snaefellsnes-Halbinsel. Unterwegs entspannten wir im kleinen Hot Pool Hellulaug, der wie zahlreiche andere Becken kostenlos und frei zugänglich ist. Danach schauten wir uns Stykkisholmur an, laut Reiseführer das schönste Fischerdorf Islands. Nach dem Check-in im „The Old Post Office Guesthouse“ in Grundarfjordur machten wir nachmittags noch die Wanderung von Arnarstapi nach Hellnar und zurück (je 2,5km). Hier geht es zunächst an der Küste entlang und im zweiten Teil durch ein Lavafeld, eine wirklich tolle und kontrastreiche Wanderung, welche nicht zu anstrengend ist. Auf dem Rückweg zur Unterkunft fuhren wir mit unserem Jeep die ruckelige F-Strecke quer durch den Nationalpark, wirklich cool, aber mit einem normalen Auto eher nicht zu empfehlen g
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-48-47d1.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4a-7ef6.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4c-37a7.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4d-b3e3.jpg7.8.:
An diesem Tag machten wir mehrere kürzere Wanderungen: so zum Beispiel von Moðulaekur zum Krater Saxholl (einfacher Weg 2km) und zu den Wasserfällen Klukkufoss (< 1,5km) und Snekkjufoss (< 1km). Nachmittags besuchten wir noch die Lavahöhle Vatnshellir wo in der Hauptsaison jede volle Stunde eine Tour stattfindet. Die Kosten der ca. 40 minütigen Tour lagen bei 2.500 ISK pro Person. Man bekommt einen Helm und eine Taschenlampe und läuft zunächst einen kurzen Weg bis zum Einstiegs-/Abstiegspunkt ("Unterwelt"). Unsere Guide gestaltete die Tour sehr informativ und lehrreich, dabei kam aber auch der Humor nicht zu kurz. Zunächst steigt man über eine ca. 10 Meter hohe Wendeltreppe in einen 100 Meter langen Gang hinab. An dessen Ende wiederum führt eine ca. 15 Meter hohe weitere Wendeltreppe auf die tiefste Ebene. Während der Tour erfährt man etwas zur Geschichte der Höhle, deren Aufbau aber auch zu Trollen.
Während unserer beiden Übernachtungen in Grundarfjorour waren wir zwei Mal im RuBen Essen. Zum Einen weil es eh keine großen Alternativen gibt, zum Anderen weil das Essen gut & lecker war. Von der Einrichtung und dem Ambiente her ist es eine Mischung aus Pub und Studentenkneipe, also eher gemütlich & bodenständig. Dazu passt auch das Essensangebot, welches von Pizza über Burger bis Fisch reicht.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4b-a8f1.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4e-1d7f.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4g-1c9a.jpg8.8.:
Auf dem Weg nach Reykjavik schauten wir uns Islands ergiebigste Heiße Quelle Deildartunguhver sowie die Wasserfälle Barnafoss & Hraunfossar (unzählige kleine Wasserfälle auf einer Breite von mehreren hundert Metern) an. Als Abschluss der sportlichen Aktivitäten wanderten wir zu Islands zweithöchstem Wasserfall Glymur. Und es war wirklich ein würdiger Abschluss, da die ca. 5-6 Kilometer (insgesamt für Hin- und Rückweg) lange Wanderung sehr abwechslungsreich und beeindruckend ist. Man startet von einem Parkplatz aus und läuft erstmal eine ganze Weile bis man zum ersten Mal einen Blick auf den Wasserfall bekommt. Durch eine kleine Höhle kommt man zu einem Fluss, welchen man mithilfe eines Kabels über einen Baumstamm überquert. Auf der anderen Flussseite wird es dann zunehmend steiler, an schwierigen Stellen sind wiederum Seile zur Kletterunterstützung befestigt. Der Weg ist recht gut markiert und je nach Lust, Laune und Kondition kann man bis ganz zum oberen Rand aufsteigen. Wer will, kann hier sogar den Fluss durchqueren und auf der anderen Seite weiterwandern. Bei gutem Wetter hat man einen hammermäßigen Ausblick auf das Umland. Im „Guesthouse Aurora“ hatten wir für zwei Nächte ein kleines Appartement gebucht.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4h-6c4b.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4i-0640.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4j-140f.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4k-b73c.jpg9.8.:
Die Sehenswürdigkeiten von Reykjavik lassen sich entspannt an einem Tag anschauen: u.a. das Opernhaus Harpa (beeindruckende Glasfassade), die Hallgrimskirkja (tolle Aussicht vom Kirchturm), der Wasserspeicher Perlan (ebenfalls tolle Aussicht von der Dachterrasse) und das Rathaus am Stadtsee Tjörnin. Wer will, kann in der Einkaufsstraße Laugavegur oder den Shoppingmalls Kringlan oder Smaralind einkaufen.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4l-bd4c.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4m-82aa.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4n-0777.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4p-9766.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4q-7e77.jpg10.8.:
Da unser Rückflug erst nachmittags ging, schauten wir uns vormittags noch den Botanischen Garten an. Dieser kann selbstverständlich nicht mit denen in Zentraleuropa konkurrieren, aber wenn man seine sehr nördliche Lage bedenkt, ist er dennoch beeindruckend und außergewöhnlich. Nach dem gemütlichen Anschauen des Parkgeländes empfiehlt sich noch ein Besuch des wirklich schönen „Cafe Flora“. Dieses befindet sich in einem Gewächshaus und wurde mit viel Liebe zum Detail angelegt.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4s-006f.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4t-3636.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-4u-149e.jpgFazit:
Aufgrund vieler positiven Berichte war unsere Erwartung recht hoch, wurde aber sogar noch übertroffen. Sicherlich einen großen Anteil hieran hatte das fast durchgehend gute Wetter (wir hatten nur 3 Regentage, ansonsten viel Sonne), da man so die phantastische Natur in vollen Zügen genießen konnte. Unser Highlight waren ohne Zweifel die zahlreichen heißen Quellen, es ist einfach total entspannend im 35-40 Grad warmen Thermalwasser zu relaxen. Unsere Norwegen-Rundreise im letzten Jahr war schon super, wurde aber definitiv von Island getoppt! Das Farbenspiel von Vulkanen, Gletschern, Meer, Pflanzen ist einfach der Hammer und kommt in Echt noch besser als auf den Fotos. Die Kosten des Urlaubs sind zwar ziemlich hoch, aber in Anbetracht der Erlebnisse auf alle Fälle aber wert. Die Touristenanzahl war überraschend angenehm, da mit Ausnahme im Gebiet von Reykjavik keinerlei Gedränge herrschte und das trotz absoluter Hochsaison. -
Reisebericht: 18 Tage Island inkl. FotosDO, 31.7.:
Wir fuhren eine Rundtour mit Stopps im Fischerort Husavik (Möglichkeit zu Walbeobachtungstouren), dem Asbyrgi Canyon und den Wasserfällen Hafragilsfoss & Dettifoss (stärkster Wasserfall Europas). Außerdem schauten wir uns den Vulkankegel Viti und das Vulkangebiet Leirhnjukur an wo man schöne Wanderungen durch die Lavafelder machen kann. Da letzteres noch recht aktiv ist, gibt es zahlreiche Dampfschlote und blubbernde Schlammlöcher. Die gut markierten Wanderwege führen sowohl auf den Berg als auch in die Lavafelder und Krater der Umgebung. Anfangs läuft man noch über Holzstege, später dann direkt auf dem Lavagestein. Wettertechnisch schien bei uns am Anfang die Sonne, gegen Ende der Wanderung gab es innerhalb weniger Minuten aber einen Wetterumschwung, so dass wir plötzlich im Eisregen/leichten Hagel liefen. Nach einigen Minuten war der Spuk wieder vorbei und als wir am Auto ankamen, war es schon wieder trocken. Wir gönnten uns noch einen Besuch im Myvatn Nature Baths, quasi der kleineren Version der Blauen Lagune. Der Preis betrug 3.500 ISK pro Person und es war wieder extrem entspannend. Nach einem Stopp am Wasserfall Godafoss führte unser Weg nach Akureyri, der mit 18.000 Einwohnern größten Stadt außerhalb Reykjaviks. Nach einem Abendessen schauten wir uns die übersichtliche Innenstadt inkl. Kirche an und fuhren dann zur Unterkunft in Dalvik. Wir hatten 2 Nächte im Fosshotel Dalvik gebucht und erhielten beim Einchecken die Info, dass wir einen Upgrade in ein Zimmer mit eigenem Bad bekommen.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3i-202c.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3j-c8ff.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3k-3def.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3n-76dc.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3o-d1f4.jpgFR, 1.8.:
Nach einem sehr leckeren Frühstück fuhren wir ca. 3h mit der Fähre zur Insel Grimsey (immer MO, MI, FR um 9h ; Kosten: 9.660 ISK pro Person). Hierbei handelt es sich um den nördlichsten Punkt Islands, welcher auf dem nördlichen Polarkreis liegt. Bis zur Rückfahrt um 16h hat man Zeit für Wanderungen um sich die riesigen Vogelkolonien (Papageientaucher, verschiedene Möwenarten) anzuschauen. Bei strahlendem Sonnenschein war es ein absolut empfehlenswerter Tagesausflug!
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3q-1afa.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3r-65de.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3s-9fc3.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3t-0252.jpgSA, 2.8.:
Wir verließen Dalvik und umrundeten der Küste folgend die Halbinsel Trollaskagi. Auf dem weiteren Weg schauten wir uns die kleine Kirche Þingeyrarklausturskirkja sowie die Festungsanlage Borgarvirki an. Nach dem Einchecken in unserer Unterkunft in Hvammstangi (Guesthouse Nedra-Vatnshorn) schauten wir uns nachmittags den nahen Wasserfall Kolugljufur an und umrundeten die Halbinsel mit ihren zahlreichen Robbenplätzen.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3u-7f1d.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3v-42a0.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3w-3988.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3y-e00d.jpgSO, 3.8.:
Bei vielen Reiseangeboten endet die Tour anschließend mit einigen Tagen in Reykjavik, wir wollten aber auf alle Fälle auch noch die Westfjorde sowie die Halbinsel Snaefellsnes anschauen. Durch einen Tipp kamen wir hierbei auf das sehr abgelegene Hotel Djupavik, wo wir dann auch eine Übernachtung buchten. Von Drangsnes kommend fährt man auf einer Schotterstraße ca. 50km bis man an der Unterkunft ankommt. Hierbei handelt es sich um das alte Arbeiterinnen-Wohnhaus der benachbarten ehemaligen Heringsfabrik. Die Unterkunft ist zwar mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, wir jedenfalls fanden sie urgemütlich und es hatte was von Skihütten-Feeling. Die Zimmer im ersten Stock sind einfach eingerichtet, unseres hatte zwei Einzelbetten. Es gibt Gemeinschaftsbäder nach Geschlechtern getrennt, das blaue für die Jungs und das rote für die Mädels g Der Empfang und Check-In erfolgte durch Claus, einen Deutschen der in den Sommermonaten hier arbeiten. Das Fabrikgebäude wird mittlerweile für Kunstausstellungen genutzt, hier kann man u.a. auch Werke von Claus anschauen. Da es in der weiteren Umgebung außer toller Natur und dem genialen Hot Pool Krossneslaug (ca. 40km Schotterstraße nach dem Hotel) absolut nichts gibt, sollte man auch das Abendessen hier nehmen.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-41-0f28.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-42-a8ba.jpgMO, 4.8.:
Unsere zweite Unterkunft (Managisting Guesthouse) hatten wir in Isafjördur, mit 2.500 Einwohnern die inoffizielle Hauptstadt der Westfjorde. Der Weg dorthin führte über gewundene Schotterstraßen an den wunderschönen Fjorden entlang. Nachmittags schauten wir uns noch das benachbarte Fischerdorf Bolungarvik an, hier gibt es auch einen tollen Aussichtspunkt mit Radarstation.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-43-903c.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-47-8d5e.jpgDI, 5.8.:
Da die Unterkunft kein Frühstück anbot, gingen wir ins Cafe „Gamla Bakariio“. Die Sachen waren alle sehr lecker, speziell der Cookie war ohne Übertreibung der beste den ich je gegessen habe! Stopps gab es am Wasserfall Dynjandi, der Steilklippe Latrabjarg (sehr beeindruckend, allerdings während unseres Besuchs relativ wenig Vögel) und den roten Stränden in Rauðasandur. Als Unterkunft hatten wir uns das Radagerdi Hostel in Patreksfjördur ausgesucht. Der Ort an sich wirkt verschlafen und etwas heruntergekommen, das Essen im Restaurant „Heimsendi“ war aber das beste des ganzen Urlaubs: eine Starterplatte mit Garnelen und Hummerschwänzen, dazu frisches Brot und selbstgemachte Aufstriche. Als Hauptgericht Fischsuppe bzw. einen Burger mit selbstgemachten Pommes. Letzterer war absolut perfekt zubereitet: das Fleisch außen cross und innen saftig, die Zutaten frisch und knackig und die selbstgemachten Pommes einfach zum hineinlegen. Von der Fischsuppe schwärmt meine Frau heute noch: obwohl sie oft und gerne Suppen isst, besteht bei ihr kein Zweifel, dass dies die beste & leckerste Suppe war, die sie jemals gegessen hat. Sie enthielt viele unterschiedliche Fischstücke und war dabei cremig mit unterschiedlichsten Gewürzen.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-44-0a09.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-45-2b24.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-46-a5e0.jpg -
Reisebericht: 18 Tage Island inkl. FotosSO, 27.7.:
Wie schon tags zuvor ging es über die Schotter-/Buckelpiste, dieses Mal parkten wir unser Auto am Parkplatz vor den Furten des Landmannalaugar Campingplatz. Von dort aus starten mehrere Wanderwege, u.a. auch der berühmte Laugavegur, der über Þorsmörk bis nach Skogar führt. Wir entschieden uns für den Rundweg am Fuß des Vulkans Blahnukur vorbei durch die Schlucht Grænagil. Dabei läuft man u.a. durch das Lavafeld Laugahraun und anden Fumarolen und Schlammtöpfen beim Vulkan Brennisteinsalda. Der Weg endet wieder in Landmannalaugar. Die verschiedenen Farben (schwarz, rot, grün, blau, gelb) sind wirklich beeindruckend, speziell wenn wie bei uns die Sonne scheint. Im Anschluss nutzten wir nochmal am Landmannalaugar Campingplatz den Hot Pool um etwas zu entspannen. Über die F225 ging es zu unserer nächsten Unterkunft in Skogar (Skogar Guesthouse), wobei man einmal durch eine Furt fährt, was aber problemlos möglich war. Auf dem Weg liegen auch die schönen Wasserfälle Seljalandsfoss & Skogafoss.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-30-65b9-jpg-nb.html]
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-31-f093-jpg-nb.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-33-a3c6-jpg-nb.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-36-698d-jpg-nb.htmlMO, 28.7.:
Unser Weg führte uns vorbei an der Steilklippe Dyrholaey mit den benachbarten schwarzen Stränden. Gegen Mittag kamen wir zum Skaftafell National Park, welcher eine große Auswahl an Wandermöglichkeiten bietet. Je nach Zeit kann man sich eine oder mehrere Routen aussuchen. Wir entschieden uns zuerst für den Wasserfall Svartifoss. Der ca. 2 Kilometer lange Hinweg geht zwar bergauf, ist aber gut machbar und nicht zu anstrengend. Nachdem wir uns den wunderschönen Wasserfall angeschaut hatten, gingen wir den Weg zum Besucherzentrum zurück und entschieden uns dafür, auch noch die Route zur Gletscherzunge zu laufen. Auch hier hat man tolle Ausblicke, wobei wir dachten, dass man näher ans Eis kommen würde. Danach ging es zur Unterkunft in Hornafjördur (Guesthouse Nypugardar).
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-34-2723.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-35-5f93.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-37-7f6f.jpgDI, 29.7.:
Da das Wetter am Vortag ziemlich bedeckt und nebelig war, fuhren wir erstmal ein Stück des Weges zurück um uns die berühmte Gletscherlagune Jökulsárlón bei schönem Wetter anzuschauen. Hierbei handelt es sich um eine Lagune, durch welche abgebrochenes Gletschereis Richtung Meer treibt. Eigentlich wollten wir sie uns mit einer Zodiac Boat Tour anschauen, allerdings war die nächste Tour bereits ausgebucht. Daher entschieden wir uns für die deutlich häufiger stattfindende Amphibian Boat Tour, welche 4000 ISK pro Person kostet und ca. 30-40 Minuten geht. Nachdem man über eine Holzrampe eingestiegen ist, fährt das Amphibienfahrzeug zum nahen Wasser und los geht die Tour. Unser spanischer Guide gab viele Infos, gestaltete die Tour dabei sehr unterhaltsam und lustig. Da wenige Tage vor unserem Besuch ein sehr großes Gletscherstück in der Lagune ankam und am zerbrechen war, gab es sehr viel Eis. Für die Besucher war dies natürlich toll, die Schiffskapitäne mussten aber bei der Fahrt sehr aufpassen. Zusätzlich fuhren kleinere Schlauchboote ständig um das Schiff herum um die Fahrtstrecke zu prüfen. Wer wollte, bekam gegen Ende noch ein Stückchen Eis zum lutschen, alles in allem ein super Erlebnis.
Danach ging es weiter auf der Ringstraße nach Faskrudsfjördur (Guesthouse Elinar Helgu) mit einer Wanderpause bei der Landzunge Stokksnes. Wir schauten uns sowohl das Wikingerdorf, eine alte Filmrequisite, als auch die Klippen und den Strand von Stokksnes an. Bei Letzterem gibt es Robben, wir konnten allerdings keine entdecken.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-38-7327.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-39-5fd0.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3a-2b44.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3b-c451.jpgMI, 30.7.:
An diesem Tag ging es mit Abstechern zu den kleinen Fischerdörfchen Seyðisfjörður (nicht viel los) und Borgarfjörður (nette kleine Papageientaucher-Kolonie) in Richtung Myvatn-See. Es war eine der längsten Tagesetappen, da aber auf den Straßen trotz Hochsaison generell wenig Verkehr war, kam man trotz Tempolimit 90 gut voran. Nachmittags schauten wir uns das Geothermiegebiet Hverir, den Vulkankegel Namafjall und die Wassergrotte Grjótagjá an. Gegessen haben wir bei „Daddi‘s Pizza“: neben den üblichen Varianten gibt es auch ausgefallenere Kreationen, wir entschieden uns hierbei für die Hauspizza mit geräucherter Forelle und Pinienkernen. Klingt seltsam, schmeckte aber wirklich lecker! Geschlafen haben wir im „Guesthouse Storu-Laugar“, dieses war zwar nicht schlecht, aber in Anbetracht von 170 Euro für ein Zimmer mit eigenem Bad hätten wir uns einiges mehr erwartet. Von daher Preis-Leistungs-technisch die schlechteste Unterkunft unseres Urlaubs.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3d-5ef0.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3e-07e1.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3f-da4f.jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-3h-a0a0.jpg -
Reisebericht: 18 Tage Island inkl. FotosHallo zusammen,
wir waren diesen Sommer fast 3 Wochen auf einer selbstorganisierten Island-Rundreise. Da es in diesem Forum hierzu noch relativ wenig Infos gibt, dachte ich mir, ich stelle mal einen ausführlichenReisebericht ein.
Allgemeines:
Viele Reiseveranstalter bieten 8-12 tägige Rundreisen an, bei denen man die Insel auf der Ringstraße umrundet und dabei in vorgebuchten Unterkünften übernachtet. Dies ist sicherlich nicht schlecht um einen guten Eindruck dieses phantastischen Reiseziels zu bekommen, wir wollten aber auf alle Fälle auch die Westfjorde sowie die Halbinsel Snaefellsnes anschauen. Daher organisierten wir unsere Reise selbst, beim Wagen entschieden wir uns für einen kleinen Jeep, da wir auch mal abseits der Ringstraße fahren wollten. Generell ist das Preisniveau in Island (wie allgemein in Nordeuropa) ziemlich hoch, bei entsprechender Suche findet man aber dennoch gute und preislich faire Unterkünfte (zumeist Guesthouses oder B&Bs mit Gemeinschaftsbad und Frühstück). Die Saison ist in Island ziemlich kurz, der überwiegende Teil der Touristen kommt von Juni bis August. Mit Ausnahme des Golden Circle um Reykjavik fanden wir es aber überall sehr entspannt und angenehm leer. Auf den Straßen (Tempolimit zumeist 90) kommt man gut voran, da sich der Verkehr sehr in Grenzen hält (letztes Jahr in Norwegen fanden wir es aufgrund der Vielzahl von WoMos und Gespannen deutlich voller). Mit Englisch kann man sich sehr gut verständigen, die Isländer sind freundlich, wenn auch eher zurückhaltend.DO, 24.7.:
Wir flogen mit WOW-Air ab Düsseldorf, da die Preise deutlich günstiger als z.B. bei Iceland-Air waren (ca. 350€ pro Person). Ankunft war um 16h und wir übernahmen direkt unseren Mietwagen von „Route 1 Car Rental“. Hierbei handelt es sich um einen lokalen Familienbetrieb, welcher gute Kritiken hat und dabei dennoch deutlich günstiger als die großen Anbieter ist. Wir zahlten bei 18 Tagen für einen Jeep „Suzuki Jimny“ inkl. SCDW mit 750 Euro Selbstbeteiligung und Gravel Protection 1.770 Euro. Im Vergleich zu anderen Ländern immer noch ein sehr stolzer Preis, bei anderen Anbietern lag er aber deutlich darüber. Rückwirkend betrachtet war es auch sehr gut, dass wir ein Auto mit 4-Radantrieb und erhöhtem Radstand hatten, da dies das Fahren abseits der Ringstraße sehr erleichterte.
Unsere Unterkunft (Edda's Farmhouse in the Town) lag in Hafnarfjörður. Nachdem wir für die nächsten Tage etwas eingekauft hatten, fuhren wir gegen Abend zur Blauen Lagune, einer künstlich angelegten Bucht mit warmem, tiefblauen Thermalwasser. Der Eintritt geht ab 40 Euro los, wobei man sich das Erlebnis dennoch gönnen sollte. Tagsüber ist hier sehr viel los, da ein Besuch bei fast alles Reiseanbietern auf dem Programm steht. Wenn man wie wir erst nach 18h kommt, gibt es beim Onlinepreis ein paar Euro Rabatt und die Besucheranzahl ist deutlich angenehmer. Wobei es sich aufgrund der Größe der Lagune auch gut verteilt. Wir nahmen das Comfort-Paket inkl. Bademantel, Handtuch, Getränk & Algenmaske für 59 Euro und waren total begeistert und relaxed.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-2n-98dc-jpg-nb.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-2m-92cc-jpg-nb.htmlFR, 25.7.:
Auf dem Weg zur nächsten Unterkunft stoppten wir an den Sehenswürdigkeiten des Golden Circle: der Grabenbruchzone Thingvellir, dem Kerið-Krater, dem Wasserfall Bruarfoss, den Haukadalur-Geysiren und dem Wasserfall Gullfoss. Man bekommt einen tollen ersten Eindruck der phantastischen isländischen Natur vermittelt, wobei der Touristenandrang unter Umständen recht hoch ist, da dies absolute Muss-Stationen auf jeder Islandreise sind. Unsere Unterkunft für die nächsten beiden Tage war das „Hrauneyjar Highland Center“, die die ehemaligen Wohncontainer einer Kraftwerksanlage sind. Der Preis von 123 Euro pro Nacht inkl. Frühstück für die kleinen und sehr spartanisch ausgestatteten Zimmer ist zwar ziemlich hoch, aber hier hat die Unterkunft eben ein Alleinstellungsmerkmal, da es außer dem Campingplatz direkt in Landmannalaugar keine andere Unterkunft in der Nähe gibt.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-2n-98dc-jpg-nb.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-2p-812b-jpg-nb.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-2r-e2ef-jpg-nb.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-2u-f899-jpg-nb.htmlSA, 26.7.:
Über eine ca. 40 Kilometer lange Schotter- und teilweise Buckelpiste (wir waren zum ersten Mal dankbar für unseren Jeep) fuhren wir in den Landmannalaugar NP. Wir parkten unser Auto am See Frostastaðavatn und starteten von dort aus unsere Wanderung zum Explosionskrater Ljotipollur. Wir hatten gutes & sonniges Wetter, was die Wanderung durch die Lava-Landschaft absolut sehenswert und angenehm machte. Der Weg ist gut markiert und nach einigen Kilometern kommt man zum Vulkankegel, auf dessen Rand man ihn einmal umrunden kann. Wer will kann runter zum Wasser gehen, während unseres Besuchs waren dort zwei Angler zu Gange. Das Farbenspiel von schwarzem und rotem Lavagestein und blauem Wasser und Himmel war einfach nur gigantisch. Den Weg zurück zum Auto liefen wir in einem Bogen, so dass es letztendlich zu einem Rundweg wurde. Alles in allem eine absolut tolle und sehr empfehlenswerte Wanderung, welche je nach Befinden verlängert werden kann, wir wanderten insgesamt ca. 12-13 Kilometer. Im Anschluss fuhren wir noch zum Landmannalaugar Campingplatz um im dortigen Hot Pool zu baden, ein verdienter Abschluss bevor es zurück zu unserer Unterkunft ging.
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-2v-38b3-jpg-nb.html]
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-2w-ec89-jpg-nb.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-2x-6974-jpg-nb.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/kyhi-32-a97d-jpg-nb.html -
Bericht: 5 Tage in IstanbulDanke für die Hilfe, habe es als Tipp eingereicht...