@Pit Schnass
Ja, das ist momentan leider die Realität. Die stellen sich entweder tot, und wenn Sie dann irgendwann antworten, wird man weiter vertröstet.
Es würde mich auch nicht wundern, wenn dann nach Ablauf der genannten Frist wieder ein "Fehler" auftritt.
Ich muß auch immer herzlichst lachen, wenn die momentan damit argumentieren, überlastet zu sein. Angebotserstellung, Newsletterversand und Neubuchungen klappen aber anscheinend einwandfrei.
Es ist ja auch absolut lächerlich, zu behaupten, Rückerstattungen wegen Überlastung nicht tätigen zu können. Wir sprechen immerhin von voll digitalisierten Buchungssystemen. Da wäre es ein Leichtes, Rückerstattungen für alle annullierten Flüge auszuführen. Das wäre mit einer Eingabe in die Datenbank erledigt. Aber das ist nicht gewollt.
Ich kann Dir daher nur raten, denen per Einschreiben mit Rückantwort eine Frist zu setzen. Momentan ist die von der Bundesregierung bevorzugte Gutscheinlösung noch kein EU-Recht, und nur das ist letztendlich maßgebend. Die Betonung liegt dabei auf noch!
Als Tuifly die Aussage, dass die Kosten für alle annullierten Flüge automatisch erstattet würden, von der Webseite genommen hat, war mir persönlich klar, dass da was im Busch ist. Und zufällig sehe ich kurze Zeit später im TV, dass die Bundesregierung über eine Gutscheinlösung nachdenkt. Was für ein Zufall.
Noch was zu den Gutscheinen.
Wer von uns kann wissen, welche Reiseunternehmen demnächst noch existieren werden, und wenn, zu welchen Konditionen und Zeiträumen dann mit Gutschein gebucht werden kann?
Dann gibt es ja noch die Aussage aus Regierungskreisen, dass die Gutscheine angeblich abgesichert seien. Bei wem? Rufe ich dann bei einer Insolvenz von Dingsbumsreisen im Kanzleramt an, um meinen wertlosen Gutschein ersetzt zu bekommen?
Da wird momentan viel Blödsinn erzählt. Und nachher ist, wie üblich, keiner zuständig.