Ach so, Alessandro, das wusste ich natürlich nicht. Trotz durchaus niedrigem Tellerrand habe ich an dieser Stelle nicht vor eine politische Diskussion zu führen - wir sind neutral und damit soll es für mich gut sein.
Salü vom Roger
Ach so, Alessandro, das wusste ich natürlich nicht. Trotz durchaus niedrigem Tellerrand habe ich an dieser Stelle nicht vor eine politische Diskussion zu führen - wir sind neutral und damit soll es für mich gut sein.
Salü vom Roger
Jetzt habe ich nur ein gewisses Problem,
diese
winnie1178 wrote:
Und damit der Ausgangsthredstellerin mit auf dem Weg geben dass die Probleme noch lange nicht gelöst sind.
durchaus löbliche Absicht mit
diesem
winnie1178 wrote:
Berlusconi, die größte Gefahr der Meinungsfreiheit Italiens, selbst der Mafia nahestehend der bei innenpolitischen Konflikten gerne auch mal Militär aufziehen läßt, um seine Gegner niederprügeln zu lassen.
Zitat an dem so ziemlich alles falsch ist in Einklang zu bringen? Das wird der Threaderöffnerin nicht wirklich weiterhelfen.
Salü vom Roger
Grüezi miteinand,
hier geht ja so einiges durcheinander. Napoli als "Paradies" zu bezeichnen ist schon sehr euphorisch und ich denke kein Napolitaner würde das für seine Stadt in Anspruch nehmen. Napoli ist ein chaotischer, teilweise aber auch sympathischer, Moloch mit ausufernden gesichtslosen Vorstädten und einer Menge meist hausgemachter Probleme. Wie die aktuelle Höhe der Müllberge ist weiss ich nicht, es ist schon eine Weile her dass ich Pompeii und Ercolano besucht habe, da waren jedenfalls keine Müllberge zu beobachten.
Das Müllproblem wird zur Zeit wohl zu Lasten der Schweiz und Österreichs gelöst - der Müll wird in deutsche Müllverbrennungsanlagen transportiert, die sich daran eine goldene Nase verdienen und wir Transitländer haben den Gestank und die Abgase aber sonst nichts davon.
Man darf aber nicht den Fehler machen Napoli mit Campanien gleichzusetzen. Der Tourismus auf Ischia und Capri, an der Amalfi-Küste oder gar im Cilento ist von der Müllproblematik NULL tangiert und diese Gegenden können auch problemlos bereist werden.
Salü aus Chur vom Roger
ginus wrote:
warum es schlimmer sein soll wenn es "die Kreise der in Venedig sehr mächtigen Taxiboot- und Gondoliere-Lobby tangiert" ist mir nicht ganz klar?
Hallo Regina,
derartiges habe ich doch gar nicht geschrieben? Ich zweifelte das generelle Vorhandensein eines Problems mit illegalen Transporteuren an, WEIL die starke Lobby sehr auf ihr eigenes Auskommen schaut und darum selbst (und eben nicht nur staatliche Stellen) derartige Machenschaften unterbindet. Dass es diese vereinzelt natürlich gibt und dass das sehr bedauerlich ist steht völlig ausser Frage! Wo viel zu holen ist finden auch kleine ****** ihr Auskommen - das ist in Venedig nicht anders wie in anderen gut besuchten Stätten dieser Welt.
Kurze Erläuterung zur Transportsituation in Venedig:
Gerade die Taxifahrer und die Gondoliere bilden je ein Kartell. Die haben fixe Preise für ihre Leistung, z.B. 40 Minuten "Gondola Gondola" tagsüber 80 Euro, nachts 100. Handeln ist völlig sinnlos, der Preis ist fix und wird vom Kartell überwacht. Bei den Taxis ist das ähnlich, Preis von San Marco zum Flughafen 60 Euro, handeln, s.o. Die haben sich alle sehr chommod eingerichtet.
Salü vom Roger
Sehr schön ist das römische Amphitheater von Vienne, südlich von Lyon. Nicht unbedingt in der Provence gelegen aber vielleicht auf der An- oder Abreise für einen Besuch überlegenswert.
Und dann sollte man sich wenigstens einmal im Leben St. Tropez gönnen. Das ist ein durchaus sehenswertes Städtchen das mehr als nur den Yachthafen zu bieten hat.
Der Mont Ventoux dürfte an Pfingsten von Radfahrern überrollt werden, sofern kein einschlägiges Interesse vorhanden ist wäre das für mich ein Streichkandidat der ansonsten recht vernünftigen Planaufstellung.
Salü aus Chur vom Roger
Was mit burgi passiert ist vermag ich kaum zu glauben (nicht dass ich die Erzählung als solche anzweifeln möchte). Es ist absolut illegal in Venedig ohne eine Lizenz Passagiere oder Waren zu befördern. Wäre es nur illegal würde es natürlich keinen stören, aber da es die Kreise der in Venedig sehr mächtigen Taxiboot- und Gondoliere-Lobby tangiert ist das etwas ganz Anderes.
Alessandro, nach der Schilderung der "Reise" mit Bootstankstelle usw. hat der Weg burgi vermutlich von Tronchetto aus wo er parkiert hat (sicherlich nicht aus Mestre) durch den Canal di Cannaregio (oder sogar unter der Bahnbrücke durch und dann ganz außen herum) Richtung F.te nove geführt. Und in diesem Gebiet hat Venedig keinen morbiden Charme sondern ist einfach nur verfallen!
Salü vom Roger
Wieso sind die Thermen Vals zu weit? Die sind ab Zürich in 2 Stunden erreichbar. Und absolut ein Erlebnis. Ich möchte euch meine Heimat, Graubünden und das Rheintal, sehr empfehlen. In Maienfeld gibt es beste Weine, was man in der Lage gar nicht erwarten würde, dann etwas nördlich die klassische schweizer Heidiland-Idylle (die Fremden mögen das sehr, wir nicht so), dann die wunderschönen Bahnstrecken ab Chur Richtung St. Moritz, Bernina, Andermatt etc.
Salü vom Roger
Ich habe dieses Forum erst heute entdeckt 
Aber sonst ist Milano gut zum einkaufen geeignet, aktuelle italienische Mode und (wird die Frau interessieren) Schuhe in bester Qualität sind gut zu erstehen.
Aber verabsäume es nicht wenigstens einen Tag nach Como, Lecco oder Lugano zu fahren, das ist nicht weit und die Seen sind sehr schön.
Salü vom Roger
Grüezi,
ich halte den Juli für eine sehr ungünstige Reisezeit. Milano liegt unter einer abgasgeschwängerten Dunstglocke und wer kann flieht ans Meer. Zumindest würde ich dort nicht wohnen wollen sondern mich evtl. in Como, Lecco oder am Lago di Lugano (Ort mit Bahnhof) einmieten und dann bequem mit dem Zug in einer Stunde nach Milano fahren und die Abende an einem der Seen geniessen.
Salü aus Chur vom Roger
Ich danke euch recht herzlich für die Antworten. Dann ist das ja kein Problem. Das Auto ist ein recht alter Alfa Spider mit nichts drin das jemanden reizen könnte.
Die Verbindung zumindest von Genua nach Barcelona ist mir bekannt, die wird von der Reederei Grandi Navi Veloci betrieben mit der ich schon dutzendfach nach Sizilien gefahren bin. Aber diesmal keine Alternative, da ich mir auf der Hinfahrt Zeit lassen möchte, evtl. ein, zwei Tage wandern in den Seealpen und dann möchte ich noch Nimes besuchen.
Salü vom Roger
Ich danke sehr für die rasche Information! Natürlich gibt es monetär günstigere Reisevarianten, aber ich reise um des Reisens und der Horizonterweiterung willen und schränke mich bei Bedarf an anderer Stelle ein.
Da mich auf Ibiza vor allem das archäologische Museum interessiert und ich zu dessen Besuch wohl kein Auto brauche werde ich das dann wohl auf Mallorca lassen. Ist es möglich, ein unprätenziöses Fahrzeug mit schweizer Kennzeichen gefahrlos am Hafen von Palma zu parkieren? Gibt es eventuell auch Garagen wo es sicherer steht? Entschuldigung falls ich hier Selbstverständlichkeiten abfrage, ich kenne mich auf Mallorca (noch) nicht aus.
Salü vom Roger
Grüezi,
ich habe auf der Suche nach Informationen für Mallorca dieses Forum entdeckt und glaube ich kann hier weiterhelfen. Die Sizilien-Kenner scheinen sich hier rar zu machen ... ich habe auf der Suche nach antiken Stätten diese Insel mehrfach wochenlang durchstreift und mit Autos, Bussen und Bahnen er-fahren und zu Fuss erwandert.
Von Trapani (beachtenswert Segesta, der geheimnisvolle einzigartige elymische Tempel und griechisch-römisches Theater) sind es bis zum Etna sicherlich 3 - 4 Stunden Fahrzeit. Für einen Tagesausflug ist das zu weit. In der Gegend bietet sich natürlich das klassisch gelegene Taormina (teatro greco, ein MUSS!) an. Eine Alternative, Urlaub AUF dem Vulkan. Das geht auf den Inseln Vulcano (der Name ist Programm) und Stromboli, beides sind aktive Vulkane. Dort gibt es auch sehr schöne Sandstrände, teils Lavasand, teils "klassischer" Sand.
Salü aus Chur, Roger
Grüezi liebe Forumsgemeinde,
meine Leidenschaft für antike Stätten und venezianische Meister hat mich bislang meist Süditalien, Sizilien, Griechenland, die Toskana und Venedig bereisen lassen. Nun möchte ich die Erkundung der Spuren römischer Geschichte auf Mallorca mit einem Wander- und Erholungsurlaub verbinden.
Es stellt sich die Frage der Anreise.
Ich bin ein Reisender für den bereits der Weg das Ziel ist. Die An-Reise dient mir den Alltag hinter mir zu lassen und am Reiseziel auch mental anzukommen. Eine Flugreise scheidet also aus. Kann mir jemand Informationen zu Fährverbindungen vom französischen oder spanischen Festland aus geben? Von Barcelona und von Valencia aus habe ich gesehen dass es etwas gibt, lieber wäre mir allerdings eine Fahrt ab Nizza oder Marseille.
Und ist es möglich, morgens nach Ibiza und/oder Formentera zu fahren, tagsüber mit dem Auto die Inseln zu erkunden und abends wieder zurückzukommen? Wie sind die innerbalearischen Verbindungen?
Herzlichen Dank für eure Hilfe!
Salü aus Chur, Roger