Hallo Susanne, herzlich Willkommen im Forum und Danke, dass Du uns mit nötigen Hintergrundinfos direkt gefüttert hast. Das macht ein beantworten der Fragen erheblich leichter. 
Da Ihr die Kapregion schon kennt und auch die Garden Route schon angefahren seid, würde ich mich auf dieser Reise auf den Nordosten konzentrieren und erst zum Schluss von JNB oder DUR nach Kapstadt fliegen.
- mögliche Route:
JNB - Marakele NP - Krüger Norden Camp Punda Maria - Krüger Durchfahrt in den Süden in etwa 8 Tagen - Swasiland (Malolotja oder Mlilwane zum Wandern) - St. Lucia - Ithala - Drakensberg Parks (Royal Natal, Giants Castle, Golden Gate) - Rückfahrt nach JNB - Flug nach CPT.
- mögliche Route:
JNB - Panoramaroute - Krüger (Mitte etwa Letaba/Mopani bis Süden) - Swasiland - Hluhluwe - St. Lucia - Duban - Underberg (für Sani Pass) - Durban - Flug nach CPT.
- mögliche Route:
JNB - Pilanesberg - Upington - KTP - Augrabies - Springbok - Tankwa Karoo NP - Cederberge - Kapstadt.
- mögliche Route:
JNB - Panoramaroute - Krüger (Süden etwa ab Satara bis Lower Sabie / Berg en Dal) - Swasiland - Ithala - Drakensberge - Mountain Zebra (Achtung hier entgegen älterer Quellen keine Wanderungen mehr möglich!) - Graaff- Reinet - Karoo NP - Kapstadt.
Für alle Routen gilt: Es ist Sommer und kann sehr warm werden!
Für Krüger und St. Lucia: Es ist Regenzeit und kann (abends) ergiebig regnen und schwül sein.
Für Route 3: Idealer Zeitraum für diese Route wäre eigentlich August/September. Der Februar ist nur sinnvoll, wenn Ihr sehr Hitze resistent seid.
Für Route 1 und 4: In den Drakensbergen kann es auch im Sommer recht kühl werden (7°C), darauf solltet Ihr eingestellt sein.
Womos sind in Südafrika auf Grund der Sicherheitslage und der sehr guten Verfügbarkeit und Ausstattung der B&Bs nicht die Ideallösung. Wollt Ihr Euch so gut wie nur in NPs aufhalten, sinken die Sicherheitsbedenken. Unangenehm wird es evtl. durch die große Hitze an unbeschatteten Plätzen oder durch die beengten Verhältnisse bei abendlichem Sturzregen. In mehreren Parks sind nicht alle Camps mit Womo-Plätzen versehen und manche Pisten für Womos gesperrt.
Der Februar ist für keinen Landesteil ein idealer Monat. Es kann sehr heiss sein und in den Parks steht das Gras hoch, was Tierbeobachtungen erschwert. Dennoch waren wir schon mehrmals auch zu dieser Jahreszeit in Südafrika. Der Vorteil ist: die Parks sind ein wenig leerer, die Tage sind länger wodurch die Zeit in den Parks ausserhalb der Camps verlängert ist. In vielen B&Bs stehen einige Zimmer frei und man bekommt spontan gute Unterkünfte zu einem guten Preis.
So viel fürs Erste. Gerne kann ich die eine oder andere Route ausführlicher erläutern oder zusäzliche Tipps geben. Ich denke aber für eine erste Anregung habt Ihr erstmal genügend "Denkstoff"
Gruß,
karlkraus