doc3366:
Lothar Stange, nicht falsch verstehen, aber mir ist aufgefallen, daß Du am Anfang immer davon ausgingst, Dein Geld nicht mehr wiederzusehen und inzwischen vom Gegenteil überzeugt bist, was ich übrigens auch so sehe.
Wenn Du mal mitteilen könntest, wie es zu dieser Meinungsänderung kam, könnte das vielleicht anderen Usern helfen, da diese, sollten sie aufmerksam mitgelesen haben, mitbekommen haben sollten, daß Du sehr sachlich mit der Geschichte umgehst.
Hallo Dco336,
gern will ich kurz auf deinen Beitrag eingehen.
Zunächst ging es mir genauso wie vielen anderen hier im Forum und ich habe mich von der Meinung anderer User hier im Forum anstecken lassen, dass das Geld verloren ist. Nachdem ich mich mit dem Thema eingehend beschäftigt habe und viele Berichte und Gesetze bei Google gelesen habe, wurde ich eines Besseren belehrt.
Die Gesetzgebung ist schon so, dass sie in diesem Falle den Verbraucher umfassend schützt. Desweiteren habe ich bei der Versicherung angerufen und auch dort hat man mir bestätigt, dass die Versicherung/Sicherungsschein zahlt, wenn MediWelt zahlungsunfähig oder insolvent ist. Alle Unternehmungen (Anwalt, Anzeigen, Mahnbescheid usw. usw.) bringen meiner Meinung nach so gut wie nichts. Es bleibt natürlich jedem unbenommen anwaltliche Unterstützung in Anspruch zu nehemen.Die ganze Angelegenheit braucht seine Zeit und alle Unternehmungen der Gläubiger sind sinnlos. Ich persönlich gehe von 2 - 3 Monaten aus, aber das ist nur so mein Gefühl.
Natürlich ist es für viele Urlauber ärgerlich, die kurz vor Reiseantritt so eine "Pleite" erleben. Aber soetwas gibt es nicht nur im Tourismus, in vielen anderen Branchen gibt es so etwas auch. Bekannte bestellten und zahlten an bei einem Möbelhaus und zum Liefertermin war das Möbelhaus pleite. Und was dann?
Also, ich kann mich da nurwiederholen, Ruhe bewahren, wir bekommen unser Geld wieder, davon bin ich mittlerweile fest überzeugt.