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Pesche

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  • Reise gewonnen bei "Heine" - VIP-heineGala
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Allein schon die Freude, auch mal etwas gewonnen zu haben ist es doch Wert, eine solche Reise anzutreten. Und wenn man dann noch als VIP Gast ausgewählt wird, ist das Glück vollkommen. Darum liebe Gewinner, lasst euch von neidischen Forenteilnehmern den Spaß nicht verderben. Bösartig wird da von verdeckten Kosten gesprochen. Aber hinter verdeckten Kosten, steht ja manchmal auch eine Leistung. 😉  
     
    Und dann die hochinteressanten Besuche in Fabriken, wo man zu nichts aber auch zu gar nichts verpflichtet wird. Ein Genuss! Auch die Gala-Verkaufsveranstaltungen mit hochmotivierten Verkäufern, die keine Mühe scheuen, einer anspruchsvollen Kundschaft aufzuzeigen, welche Produkte für den modernen Menschen ein "Muss" sind. Zugegeben, Mode, Schmuck und die obligaten Heizdecken & Co sind teurer als im Fachhandel. Dabei muss man allerdings die professionelle einfühlsame Beratung berücksichtigen -- dieser Mode, Schmuck und Heizdecken & Co Verkäufer, alle mit einem fundierten Fachwissen ausgestattet, von dem man im Fachhandel nur träumen kann. 😛
     
    Und diese Verkäufer gehen auch auf etwas begriffsstutzige Menschen wie mich ein. Anlässlich einer solchen Verkaufsveranstaltung äußerte ich einmal schüchtern gewisse Zweifel an den verschiedenen Produkten an. Der Chefverkäufer begab sich nochmals ans Rednerpult und sagte freundlich: “Liebe Gäste, jetzt erkläre ich noch einmal ganz langsam die Vorteile unserer Produkte , damit es auch dieser Herr da hinten (Pesche) begreift”. Das saß! Rund um mich wurde gekauft und mich bestrafte man mit Nichtbeachtung. 😱

    Sorry, ich bin etwas abgeschweift. Zurück zu den glücklichen Gewinnern. Auch ich bin ein Glückskind. Unglaublich was ich schon alles gewonnen habe. Reisen, Autos, Bargeld und einmal sogar eine Million, leider nur “Fränkli” und keine Euros. Leider war ich immer verhindert, den Preis an der offiziellen Preisverleihung entgegenzunehmen. Darum liebe Gewinner hier im Forum, aus Tausenden von ebenfalls treuen Kunden ausgewählt, greift zu. 😘
     
    Und distanziert euch von meinem Statement: “Weltweit macht kein Unternehmen wertvolle Geschenke, ohne entsprechende Gegenleistung!” 😉

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Eure Urlaubsreisen in den letzten Jahren
    PescheP Pesche

    Und jetzt noch meine Reisen:

    1950 Juli   Frankreich  😄
    1951 - 2009  Jan. - Dez.   50 Länder rund um die Kugel  😱
    2010 Jan.   Deutschland  😄
    2010  1. Feb. 02 00   Reise ins Land der Träume!  😉
    2010  2. Feb. - Dez.  ❓
    2011 - ??  ❓

    Allgemeine Fragen

  • Abenteuerurlaub in Südamerika
    PescheP Pesche

    Ich pflichte Andrea zu. Pluggi muss die Verbrechen geradezu anziehen. Liegt das vielleicht auch an Bluggi selber? Na, lassen wir das! 😉

    Wobei, es ist schon einiges passiert. Schlagzeilen in den vergangenen zwei Wochen in den Medien: Bankfiliale überfallen, Tankstelle überfallen, Supermarkt überfallen, Kiosk ausgeraubt, Messerstecherei vor der Disco, Schiesserei vor einem Lokal, Passant zusammengeschlagen und ausgeraubt! Zugegeben, in den letzten zwei Wochen sind mir keine Mord- und Vergewaltigungsdelikte zu Ohren gekommen. In den letzen Monaten sieht das aber ganz anders aus! 😱

    Ah, noch eine kleine Präzisierung: Diese Delikte habe ich nicht südamerikanischen Medien entnommen, sondern gelesen in meiner Tageszeitung in der ”sicheren” Schweiz.
     
    Und jetzt auch noch etwas zu der bösen Polizei in Südamerika. In Venezuela haben sich nach der Bezahlung von Bussen, respektive einem angemessenen Schmiergeld, nicht selten freundschaftliche Beziehungen mit Ordnungshütern ergeben. Ich denke dabei dabei auch gemeinsame Geschäftsbeziehungen. Contrabando (Schmuggel) Spirituosen, die die Polizei Alkoholschmugglern abgenommen haben, erstanden wir zu günstigen Preisen. Eine echte Win-win Situation! 😄

    Pesche

    Südamerika

  • Abenteuerurlaub in Südamerika
    PescheP Pesche

    Hallo pluggy

    Irgend etwas mache ich falsch. Ich bin kein Profi-Abenteurer. Ich habe lediglich längere Zeit in verschiedene Staaten Südamerikas gearbeitet, Baustellen besucht und tausende von Kilometern geschäftlich und privat mit einem Pkw zurückgelegt, in Grosstädten wie Caracas, Lima, Rio & Co Wochen verbracht, bin auch Nachts in den Städten allein und mit Geschäftsfreunden unterwegs gewesen und ich wage es fast nicht laut zu sagen: Ich wurde nie überfallen und ausgeraubt und ich war auch nie Zeuge von wilden Schiessereien.
     
    Zugegeben, in den Medien wurde hin und wieder über solche Vorfälle berichtet, wie auch in unseren Breitengraden! Es vergeht auch bei uns keine Woche, ohne Schiessereien, Messerstechereien, Vergewaltigungen und Raub. Wenn du Pech hast, bist du zur falschen Zeit am falschen Ort. Gilt für Südamerika und fast nicht zu glauben auch für Deutschland und mein CH “Heimatländli”! 😱

    Lediglich die lieben Polizisten musste ich hin und wieder "Schmieren!" Schlecht besoldete Polizisten sind auch nur Menschen, die mit ihren Familien überleben wollen. Mein Tipp: Darauf bestehen, eine in der Regel unberechtigt aufgebrummte Busse sofort vor Ort zu begleichen. Für die bezahlte Busse (sprich Schmiergeld!) nie eine Quittung verlangen! “Märten” ist übrigens erlaubt! Auf meinen üblichen Einwand: “ich würde die Polizisten gerne auf ihren Posten begleiten und auf einer Bank wechseln, weil ich leider nur einen kleineren Betrag flüssig habe!” wurde nie eingegangen! Und ich bezahlte vor Ort ein verantwortbares Schmiergeld nach dem Motto: “Leben und Leben lassen!” 😉

    Pesche

    Südamerika

  • Welche Reedereien erlauben Jeans im Speisesaal?
    PescheP Pesche

    Hallo Liane

    Als bescheidener Mensch habe ich ein Highlight glatt unterschlagen. Gleichwohl kann ich es nicht verkneifen, jetzt etwas unbescheiden, folgendes “Episödchen” noch in diesen Thread zu stellen:

    20 30 Uhr -- die Sekretärin geleitet uns an den reservierten Kapitänstisch. Top Organisation. Namensschilder weisen uns die zugeteilten Plätze zu. Schreckenssekunde bei meiner Frau! Am Platz neben ihr -- kein Namenschild! Des Rätsels Lösung: Der Kapitän nimmt Platz zwischen meiner Frau und einer blonden Französin. Der Chef de Service stellt persönlich das mehrgängige Gault Millau Menu vor und übergibt anschließend das Zepter dem Chefweinkellner.
     
    Und jetzt folgt mein großer Auftritt. Unter den Augen der uns permanent beobachtenden nicht so privilegierten aber gestylten Gäste, reicht mir der Kapitän die gutbestückte Weinkarte mit den freundlichen Worten: “Suchen sie bitte einen exzellenten passenden Wein zu den Vorspeisen und dem Hauptgang aus!”. Das habe ich auch getan. Einem Kapitän soll man nicht wiedersprechen! Und der Wein schmeckte dem Kapitän und den geladenen Gästen. Nehme ich mal an! 😉

    Nachträglich nochmals herzlichen Dank an den Kapitän und die Reederei für die Begleichung der Rechnung, für die nicht ganz billigen Weine, die ich mit viel Liebe ausgesucht habe!!

    Gruß
    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Trinkgeld schon vor der Leistung ?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Während einer Kreuzfahrt fiel einigen Gästen auf, dass wir vom Decksteward “Moreno“, einem gebürtigen Kolumbianer extrem bevorzugt behandelt wurden. Wir mussten nur Platz nehmen und die Lieblingsdrinks meiner Frau und mir waren schon unterwegs. Eine entsprechende Handbewegung und “Moreno” brachte mir verschmitzt lächelnd ein kühles Bier. Habt ihr diesen Mann bestochen, wurden wir von weiteren Gästen gefragt? Nein, haben wir nicht, ich habe mich lediglich hin und wieder mit “Moreno” über Gott & die Welt und über seine Familie in Kolumbien auf spanisch unterhalten.

    Apropo Trinkgeld:
    Das Merkblatt mit Angaben: “Welchen Bordangestellten man ein Trinkgeld in unterschiedlicher Höhe überreichen sollte!” haben wir ignoriert und im Rundordner entsorgt. Wir haben nur die Angestellten mit einem großzügigen Trinkgeld beglückt, die uns während der der gesamten Reise zu unserer vollen Zufriedenheit bedient und umsorgt hatten. Interessant, einige dieser hilfreichen und freundlichen Geister, inklusive “Moreno”, waren auf dem Trinkgeld-Merkblatt mit keinem Wort erwähnt!

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Welche Reedereien erlauben Jeans im Speisesaal?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Sorry, ich bin einer der Banausen, der sich nicht an die Kleider-Empfehlung in der Bordzeitung hielt. Und wurde auch nie des Speisesaals verwiesen, im Gegenteil! 😄

    Also das war so:
    Vor Reiseantritt einer zweiwöchigen Kreuzfahrt auf dem indischen Ozean mit der MS Royal Star, erkundige ich mich noch bei Kreuzfahrtprofis um zusätzliche Tipps betreffend “standesgemäße” Rentner-Klamotten. Die Profis empfehlen uns sportlich elegante Kleidung und für das obligate “Captains Dinner”, dunkler Anzug mit Krawatte für den Herrn und für die Dame langes oder kurzes elegantes Abendkleid oder Abendanzug. Da ich seit meiner Pensionierung im Gegensatz zu meinen beruflichen Tätigkeiten prinzipiell in fremden Landen nicht mehr in 4/5-Sterne Herbergen ******** und Veston mit dazu passender Krawatte bei unseren Ferientrips zu Hause im Kleiderschrank einsperre, entschließen wir uns für eine legere, mehr oder weniger sportliche Kleidung.

    Als kulinarischer Genießer schätzte ich während der gesamten Reise die exzellent zubereiteten und servierten Wahl-Mehrgangmenus, vergleichbar mit Gaut Millau-Gourmettempel in unseren Breitengraden. Buffetresrestaurants 😱 waren auf unserem Liner zum Glück ein Fremdwort!

    Und jetzt noch ein kleines Detail: Eines Abends finde ich folgendes Schreiben in unserer Kabine:

    Sehr geehrter Herr und Frau .....
    Kapitän Vagelis Aravantinos würde sich freuen, Sie morgen abend zum “CAPTAINS DINNER” ins Belvédere Restaurant an seinen Tisch einladen zu dürfen.
    Treffpunkt: 20 00 Uhr in der Marco Polo Lounge zum Cocktail.
    Wir bitten um Bestätigung bis morgen 16 30 Uhr an der Réception. Herzlichen Dank.

    Gang zur Réception und zernirschte und kleinlaute Entschuldigung: “Wir haben nichts anzuziehen für das “Captains Dinner!” und müssen leider passen“. 😞 Die Sekretärin des Kapitäns schmunzelt und informiert mich: “Der Kapitän wünsche ausdrücklich, dass wir an seinem Tisch Platz nehmen. Ich hätte mich intensiv für die nautischen Ausrüstungen interessiert und bestelle jeweils zum Dinner einen Bordeaux, den auch er sehr genieße“. Und betreffend Kleidung: “Kein Problem -- wir sollen anziehen was uns passt und wenn ich es wünsche, könne sie mir eine Krawatte entlehnen!”. Ich wünsche nicht!

    Der Abend war für meine Frau und mich ein voller Erfolg. Und ich genoss die, etwas neiderfüllten Blicke einiger in Gala-Abendkleidern steckenden nicht so privilegierten Gäste. 😉
     
     
    Gruß
    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Muss es immer Englisch sein?
    PescheP Pesche

    Nein, es muss nicht immer Englisch sein. Und  wenn, dann ein gepflegtes PR Englisch: Nehmen wir mal folgenden Auszug aus einem Werbeprospekt:

    Nach der Fahrt mit der Schwebebahn spazieren Sie auf dem Wanderweg gemütlich zu Tal, wo Sie sich im Schwimmbad abkühlen können.

    oder auf gut PR Englisch:
    Nach dem Ride in unserer Free-Flying-Cabin hiken Sie auf dem Easy-Walking-Way downhill, wo Sie im Bring-Back-Energy-Pool chillen können!

    Pesche

    Fun - Forum

  • Schweine ? im Flieger!
    PescheP Pesche

    Mit Genugtuung stelle ich fest, dass ich nicht allein etwas heikel bin. Obwohl mir im Freundes- und Bekanntenkreis auch schon gesagt wurde: “So schlimm ist das auch wieder nicht -- beim letzten Flug sah es gar nicht so schlimm aus!” Diese Antworten haben mich bewogen, die ganze Problematik intensiv zu studieren und bin zu folgendem wissenschaftlichen Schluss gekommen:

    Je weiter hinten im Flieger, desto größer auch die betroffene Fläche in Quadratmeter. Ergo präsentiert sich Passagieren wie mir, die auf den hintersten Sitzen Platz nehmen, eine wesentlich größere “Schweinerei” als Passagieren auf den vorderen Sitzen. 😞

    Stellt sich noch die ketzerische Frage: Gibt es Unterschiede zwischen der hinten im Flieger liegenden Holzklasse und der vorne im Flieger liegenden Teppichetage, respektive der Teppichklasse? Vor Jahren, als mein Arbeitgeber die horrenden Teppichklasse-Kosten berappte, hätte ich gesagt ja, -- ein Business Reisender schaut auf Ordnung und Sauberkeit. Und im Business Anzug mit dazu passender Krawatte hält man die Knigge Regeln eisern ein. 😉  
     
    Nun, diese Zeiten sind Schnee von gestern. Auch in dieser Klasse stelle ich heute eine “Schw...” fest. Nein, in dieser Umgebung spricht man dieses Wort nicht aus. Eigentlich logisch, wenn auf dem Boden lediglich angeknapperte Kaviarbrötchen und Champagnergläser entsorgt werden. Und sind wir doch Ehrlich, eine Businesszeitung am Boden macht doch einen etwas anderen Eindruck als eine Boulevardzeitung! 😉

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Urlaub in Bambushütten, oder Zelten?
    PescheP Pesche

    Hallo Siegi

    Danke für die Blumen. Pesche ist kein Fisch, sondern schlicht und einfach mein Vorname Peter im Berner Dialekt. Gilt für alle Vornamen. Unsere Tochter Jeannette ist Schanne und unser Sohn Marcel ist Märcu -- und es funktioniert ja auch mit Siegfried!

    Zum Schmunzeln noch etwas aus China:
    Wie schon auf der Transsib, ließ auch in chinesischen Zügen die Sauberkeit in den Waschräumen etwas zu wünschen übrig. Kein Problem wenn man flexibel ist. Als Alternative für die Morgentoilette mit Zähne putzen & Co, boten sich die obligaten Brunnen, respektive Waschbecken auf den Bahnsteigen an, irgendwo unterwegs auf einem Provinzbahnhof, gemeinsam mit mitreisenden Passagieren. Auch die Mittag- und Nachtessen in den hoffnungslos überfüllten kitschigen Speisewagen muss man erlebt haben. Die schwitzenden und dampfenden chinesischen Passagiere, die Männer mehrheitlich mit nacktem Oberkörper und wild kommunizierend, entlockten meiner Frau und mir immer wieder ein Lächeln, obwohl wir kein Wort verstanden. Hin und wieder ging ein Teller Suppe mit Inhalt oder eine Bierflasche in die Brüche. Was soll’s, die Mahlzeiten von Fisch bis zu Süß/Sauer, serviert von flinken Kellnern, die wie Bienen rumsausten waren kulinarische Leckerbissen. Die Bordküche haben wir nicht inspiziert, entweder es schmeckt oder es schmeckt nicht. So einfach ist das auf Reisen. Dank Drahtnetzen in den offenen Fensterrahmen flogen uns nicht permanent Plastikflaschen, Plastikteller und Becher um die Ohren, die Passagiere via die Abteilfenster entsorgten. Meine etwas naive Annahme, die Drahtgitter dienen als Sperre für Insekten war also nur zum Teil richtig! 😆

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Schweine ? im Flieger!
    PescheP Pesche

    Ist euch das auch schon aufgefallen oder bin ich nur heikel?

    Soweit möglich verlange ich beim Check-in aus verschiedenen Gründen einen Sitz im hintersten Teil des Fliegers. Insbesondere bei Langstreckenflügen frage ich mich auf meinem längeren Spaziergang Richtung Ausgang nach der Landung immer wieder: “Befinden wir uns hier auf einer Müllhalde!“. Zeitungen, Taschenbücher, Speiseresten von der Vorspeise bis zum Dessert, Plastikbesteck, angebrauchte Zucker & Salz Beutelchen, Becher, leere und halbleere Plastikflaschen, Schokoladeresten, zermantschte Kaugummis, zerkrümeltes Gebäck, Snacks in allen Variationen, Servietten, benutzte Papiernasetücher, gebrauchte Toilettenartikel, benutzte Pflaster, Ohrenpfropfen, und noch vieles mehr, alles schön entsorgt auf dem Boden. 😱 Einer Reinigungsfrau sagte ich mal: “Die Schweine haben ihren Stall verlassen!”. Sorry, das ist ja eine Beleidigung für die Schweine. 😉

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Urlaub in Bambushütten, oder Zelten?
    PescheP Pesche

    Hallo Siegfried

    Mal losgelöst von diesen schon in grauer Vorzeit ganz nützlichen Dingern aus Gummi, interessiert dich ja, was andere so an einfachen Reisen und Abenteuerurlauben mitgemacht haben? Nun, ich könnte locker ein Buch mit meinen Reisen füllen. Ob das allerdings interessiert, sei dahingestellt. Gleichwohl stelle ich mal einen Auszug aus dem holen Bauch in diesen Thread.

    Nachdem ich mich von meinen Eltern abgenabelt hatte, unternahm ich meine ersten Trips während meiner Ausbildung mit Studienkollegen kreuz und quer durch Europa, mit einem uralten nicht ganz wasserdichten Zelt. Bedingt durch meine alles andere als prall gefüllte Geldbörse, waren wir anfangs mit dem Fahrrad unterwegs. Während einem Trip durch Frankreich trafen wir auf einen Autostopper, der nur ein mitleidiges Lächeln für uns schwitzende “Strampler” übrig hatte. Wir waren lernfähig. Aufgabe der Drahtesel am nächsten Bahnhof mit Zielort Heimatbahnhof in der Schweiz und weiter per Autostopp. Funktionierte super. Und die Mädchen in Frankreich -- oh, la, la!! 😉

    Nun, auch die Ausbildung ging mal zu Ende. Ich hatte Glück, ein größeres Unternehmen fand, man könnte mich mal in Südamerika beschäftigen und mich beim Aufbau von landesweiten Kommunikations-Projekten mitarbeiten zu lassen. In der Freizeit und in den Ferien bereiste ich mit Arbeitskollegen einige interessante Länder von den Anden bis in den Urwald. Immer in Begleitung meiner obligaten Hängematte für Übernachtungen unter freiem Himmel, irgendwo an einem menschenleeren Karibikstrand, in einer Lehmhütte bei Einheimischen abseits der Zivilisation und Abenteuer pur, unter einem Palmenwedelunterstand bei Indios im Amazonasgebiet. Nur möglich dank Missionaren, die uns einen Einblick in eine völlig andere Welt gestatteten.

    Die Lust auf abenteuerliche Reisen ohne Luxus und abseits der ausgetretenen Tourirouten ist auch nach meiner Heirat geblieben. Gemeinsam mit meiner Frau waren wir mit fahrplanmäßigen Transsibzügen in 4- Bett Abteilen inmitten von Einheimischen unterwegs, in chinesischen Zügen in der harten Klasse, auf rostigen Fähren, in klapprigen Bussen, Modell Abbruch! und immer wieder abenteuerliche Trips mit 4- Rad Mietwagen kreuz und quer durch unzählige Länder, mit zugegeben etwas chaotischem Straßenverkehr. Hin und wieder blieben wir im Sand stecken oder bei Flussüberquerungen mussten wir feststellen, dass unser Vehikel für Flussfahrten nicht so geeignet war. Aber hilfsbereite Einheimische halfen uns immer wieder aus der Patsche. Übernachtungen in Guesthous, einfachen Hotels oder Pensionen und hin und wieder auch Privat. Zugegeben, nicht immer ein 5- Sterne Komfort. Aber man kann sich anstelle einer Dusche auch mit einem Kübel Wasser aus einem Trog begießen und fühlt sich anschließend wie neugeboren. Anstelle eines Pools, und sei er noch so schön, bevorzuge ich immer noch das Meer, einen See oder einen Fluss. Und einen Decken- oder Standventilator ziehe ich einem klimatisierten Zimmer vor.

    Der Ehrlichkeitshalber muss ich allerdings gestehen, während meinen Geschäftsreisen in ferne Länder, manchmal in Begleitung meiner Frau, logierten wir in Häusern der oberen Luxusklasse. Das wollte mein Arbeitgeber so und ich musste das akzeptieren. Business hatte Vorrang. Und heute stelle ich zerknirscht fest, meine Frau und ich ziehen ein sauberes Bett einer Hängematte oder einem Zelt vor. Obwohl wir uns heute ein wasserdichtes Zelt leisten könnten! 😉 Und eine Nacht in einer Hängematte, ich habe so meine leichten Bedenken.
     
    Herbergen, klein und fein mit hervorragender Küche sind unsere bevorzugten Häuser. Und wenn auch der Keller mit süffiger Tranksame bestückt ist, sind wir wunschlos glücklich. Auch Kreuzfahrten in exotischen Gewässern sind wir nicht abgeneigt. Aber auch hier, klein und fein muss das “Schiffchen” sein. Man wird ja nicht jünger, aber an die Zeiten in jungen Jahren und an knappe Geldbeutel denke ich immer wieder mit Vergnügen zurück. 😄

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Kenia oder Thailand
    PescheP Pesche

    Hallo Caro 2407

    Aus der Perspektive eines Individualreisenden beantworte ich die Frage mal wie folgt:

    Thailand kann problemlos vom Norden bis in den Süden bereist werden. Landschaftlich und Kulturell ein Eldorado für interessierte Reisende. Für abenteuerliche Trips auf eigene Faust oder organisiert in Gruppen, ist der Norden mit Städten wie Chiang Mai und Chiang Rai und mit seinen Bergstämmen in manchmal etwas schwerzugänglichen Bergregionen etwas vom Eindrücklichsten was man als Reisender erleben kann.
     
    Schön in der Mitte zwischen Nord und Süd ist natürlich Bangkok und die nähere Umgebung immer wieder eine Reise Wert. Sei es lediglich als kurzen Stop Over oder einen längeren Aufenthalt.

    Und dann weiter in den Süden, mit einer über 2000 km langen Küstenlinie an palmen- oder dschungelumsäumten Bilderbuchstränden und den vorgelagerten traumhaften exotischen Inseln. Und kulinarisch: Die echte thailändische Küche, nicht die für “Touris” -- ein Traum!

    Diametral ganz anders präsentiert sich Kenia. Ausgenommen man ist ein Profi-Abenteurer, würde ich in diesem Land auf längere individuelle Trips verzichten. Zu anstrengend und zu unsicher! Wir haben lediglich Bustrips inmitten von Einheimischen von unserem Beachhotel in das etwa 20 km entfernte besuchenswerte Mombasa unternommen. Eine organisierte Reise habe ich heute noch in bester Erinnerung. Und so wickelte sich das ganze ab:

    Start unserer 8 Tage Flug/Geländewagen-Safari ab dem privaten African Safari Flugfeld “Bamburi” in der Nähe von Mombasa. 1. Tag: Flug mit Safari-Kleinflugzeug (Twin Otter) zum Nairobi Nationalpark und Übernachtung in der Masai Safari-Lodge. 2. Tag: Morgens Fahrt über Naro Moru zum Samburu Park. Nachmittagspirschfahrt Übernachtung in der Buffalo-Lodge. 3. Tag: Fahrt über das Leroghi Plateau zum Maralal Tierreservat. Übernachtung in der Maraial-Lodge. 4. Tag: Fahrt zum Baringo See und Weiterfahrt zum Nakuru See. Übernachtung in der Buffalo Springs-Lodge. 5. Tag: Frühpirsch am Nakuru See. Weiterfahrt zur Masai Safari-Lodge im Nairobi Nationalpark. Stadtrundfahrt in Nairobi. 6. Tag: Vormittags-Pirschfahrt. Mittag Weiterflug über das Rift Valley zum Masai Mara Tierreservat. Nachmittagspirschfahrt und Übernachtung im Mara Buffalo-Camp. Schwarze Wächter in alten Schweizerarmeemänteln und SKA Mützen (geschenkt vom Schweizer Besitzer für die kalten Nächte) wünschen uns stolz mit den Worten: “Guet Nacht u göht jitz ga Pfuse! (auf gut Deutsch: Gute Nacht und geht jetzt Schlafen)”, eine angenehme Nacht. Von unseren Antworten verstanden sie, trotz Armeemantel und SKA Mütze, nur noch Bahnhof! 7. Tag: Ganztags-Pirschfahrt in der Masai Mara. 8. Tag: Frühpirsch in der Masai Mara. Am Nachmittag Rückflug nach Mombasa resp. Bamburi Flugfeld!

    Diese Safari, in einer Riesengruppe von 6 Personen!!, war eine der eindrücklichsten Reisen die meine Frau und ich bisher unternommen hatten. Mein Vorurteil: “Die Tierreservate in Kenia sind etwas größere Zoos” musste ich korrigieren! Auf den vielen Pirschfahrten zu verschiedenen Tageszeiten erlebten wir hautnah Tierherden und Einzeltiere, die man sonst nur hinter Gittern oder hinter massiven Abschrankungen bewundern kann. Ein Highleigt und auch in Nord Kenia alles andere als üblich, war die Sichtung des scheuen Nachtjägers Leopard. Und das auf etwa 30m Distanz. Nicht nur wir waren aufgeregt -- auch die Affen retteten sich kreischend auf die Wipfel der umliegenden Bäume! Die Warnung unseres “Guide”: Den Geländewagen unter keinen Umständen zu verlassen! -- haben wir strikte befolgt, obwohl die 30 m Distanz zum Leopard eigentlich schon Grund genug waren, das Raubtier nicht auf dumme Gedanken zu bringen! In der Not ******* Tiere, wenn sie der Hunger quält -- auch friedliche, nur mit Kameras bewaffnete Menschen!! Auch die, in der Regel immer etwas müden Geparde und Löwen haben uns beeindruckt -- aber ein geschmeidiger Leopard, vorausgesetzt er verspeist nicht gerade als Leckerbissen einen wohlgenährten Menschen wie mich, ist schon etwas besonderes!

    Anschließend Erholung und Verarbeitung der Eindrücke in unserem African Safari Club Hotel. “Dolce far niente” war angesagt. Der Strand war schön, zum Baden mehr oder weniger geeignet, die etwas aufdringlichen Beachboys unterhaltsam, ich habe mich manchmal köstlich amüsiert wenn bedrängte “Touris” die Nerven verloren -- aber (nur) Badeferien, würde ich in Kenia nie verbringen, aber das ist Geschmackssache! Und noch etwas: Auf Ferien in Thailand oder Kenia, kombiniert mit anderen Ländern würde ich verzichten -- jedes Land bietet zu viel, um es während einem Urlaub mit anderen zu teilen!

    So oder so, ich wünsche euch einen erlebnisreichen Aufenthalt, sei es in Thailand oder in Kenia.

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Reisebericht Januar/Februar 2009
    PescheP Pesche

    Hallo Dylan

    Danke für die Infos. Sollte es mich wieder einmal auf die Insel verschlagen und das ist anzunehmen, werde ich im “Casa Artex” nebst Rum, es muss ja nicht immer eine halbvolle oder ... Flasche sein! und Zigarren, auch die Musik mit Genuss konsumieren. Leider nur als Zuhörer. Das einzige Instrument das ich je gespielt habe, war eine Blockflöte. Und die ging im Musikunterricht in der 2. Schulklasse in die Brüche, nachdem ich sie aus Wut an die Wand geschmettert habe. 😱   Schuld für die quietschenden Töne war die Flöte und mit Sicherheit nicht der Solist Pesche. Und in das “Casade la Trova” werde ich mich mit Sicherheit nicht verirren. 😉 Danke!

    Gruß und ebenfalls ein schönes Wochenende
    Pesche

    Kuba

  • Haiti
    PescheP Pesche

    Hallo Holzmichel

    Ich steinige dich nicht. Als Realist stelle ich noch folgenden Auszug aus meinem Posting im DR Forum in diesen Thread:

    Langsam laufen jetzt die internationalen Hilfeleistungen an. Es vergeht kein Tag, an dem nicht medienwirksam dokumentiert wird, was da alles abläuft. In einigen Wochen, wenn die Fernsehteams aus aller Welt wieder abgereist sind, wird das Interesse abnehmen und neue Umweltkatastrophen irgendwo auf unserem Planeten werden die Weltöffentlichkeit wieder bewegen. Die internationale Aufbauarbeit in Haiti wird im Hintergrund weitergehen. Erfahrungsgemäss wird einiges schief laufen und ein Kompetenzgerangel nicht ganz zu vermeiden sein. Man muss jedoch realistisch sein, es wird viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte brauchen, bis ein einigermaßen funktionierender Staat auf die Beine gestellt werden kann. Was bis heute versäumt wurde, kann nicht auf die Schnelle aufgebaut werden. Dabei muss auch beachtet werden, ob es aus geologischer Sicht nicht sinnvoller ist, einige Städte andernorts wieder aufzubauen. Port-au-Prince z.B., liegt laut Geologen auf einer extrem gefärderten Fläche.

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Venezuela aktuell?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Wieder einmal das obligate Horrorszenario! Zugegeben, Nachts sollte man gewisse Quartiere und schlecht beleuchtete Strassen meiden. Aber Tagsüber kann Caracas problemlos auf eigene Faust erkundet werden. Wer allerdings als wandelnde Video und Schmucksäule in der Gegend rumspaziert, muss sich nicht verwundern, wenn “böse Buben” das mit dem Eigentum nicht so genau nehmen. Und in die, an den Hängen liegenden Slums, wird sich ein Normaltouri mit Sicherheit nicht verirren. In Caracas haben immer noch einige Weltfirmen aus unseren Breitengraden ihre Vertretungen. Mit einigen meiner ehemaligen Geschäftsfreunden, Landsleute und Venezolaner, pflege ich heute noch einen regen Kontakt. Und von Horrorszenarien höre ich nichts. Eine gewisse Vorsicht ist angebracht, das gilt aber auch für Städte in unseren Breitenraden. Und wie ich schon in verschiedenen Threads geschrieben habe, Venezuela ist in jeder Beziehung das abwechslungsreichste Land Südamerikas und kann, vorausgesetzt eine gewisse Flexibilität ist vorhanden, problemlos kreuz und quer auf eigene Faust bereist werden. Wer sich das nicht zutraut, kann eine der obligaten Touren mit Reisebegleitung buchen, die von renommierten Reiseanbietern angeboten werden. Heute ist leider alles möglich -- sogar organisierte Trips zu den letzten Indiostämmen. Und das nicht zum Vorteil für die Indios!

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Reisebericht Januar/Februar 2009
    PescheP Pesche

    Hallo Dylan

    Etwas verspätet habe ich deinen Reisebericht auch noch konsumiert. Böse Zungen sagen: Wir Berner sind etwas langsam!. Das ist jedoch eine böse Unterstellung. Wir nehmen lediglich alles etwas gemächlicher als andere liebe Zeitgenossen. Ich musste zuerst deinen Reisebericht finden und das Lesen braucht eben auch seine Zeit!

    Nun, zum Bericht habe ich eine positive und eine negative Kritik.

    Positive Kritik: 😄
    Herrlich, dieser etwas andere Reisebericht. Man ist fast hautnah dabei, in der Musik-Casa “Artex” und in der Bar “Cachita” auf der Dachterrasse, inmitten besoffener Einheimischen. Wohltuend, der Verzicht auf die üblichen ausführlichen Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten, die man in 08/15 Reiseberichten findet. Herrlich auch die “Episödchen” am Frühstückstisch und auf den Trips unterwes. Kompliment, oder auf gut Deutsch “Chapeau!” kann ich da nur sagen!!

    Negative Kritik: 😱
    Angeregt durch gewisse Textpassagen realisierten meine grauen Hirnzellen ohne jegliche Vorwarnung plötzlich eigenartige Gelüste, die einen abrupten Unterbruch beim Lesen zur Folge hatten. Einige Minuten später, konnte ich das Lesen wieder aufnehmen. Jetzt aber in Begleitung einer halbvollen, respektive einer halbleeren Flasche gut gelagerten Rum vom “Inselchen” und einer herrlich schmeckenden handgerollten Zigarre. Die gleiche Marke übrigens, die schon unser guter “Fidel” zu seinen besten Zeiten geraucht hat und vielleicht auch heute noch raucht. Schande: Als ich den letzten Abschnitt des Reiseberichtes abhaken konnte -- war die Rumflasche leer!! 😱 Alle meine guten Vorsätze für das laufende Jahr, einen etwas weniger lasterhaften Lebenswandel bezüglich Alkohol & Tabak zu führen sind im Eimer. Na, was soll’s. Das mit den Vorsätzen verschiebe ich mal auf das nächste Jahr! Dann sehen wir weiter. 😉

    Lediglich etwas gibt mir zu denken:
    Kuba war doch immer ein Eldorado für Raucher. Eine Zigarre raucht man nicht, man genießt sie, sagte mir mal vor Jahren ein Kubaner.

    Leider ist das alles Schnee von gestern. Ab dem 6. Februar 2005 gilt ja jetzt auch in Kuba ein striktes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, Büros, Theatern, Versammlungsräumen, Kinos sowie allen öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis. In Restaurants ist das Rauchen nur noch in speziell ausgewiesenen Raucherzonen erlaubt.

    Deshalb noch eine Frage: Darf in Etablissements wie “Casa-Artex & Co” noch gequalmt werden? Oder ist die Situation vergleichbar wie in meinem Stammlokal, einer Quartierkneipe in Marbella (SP) ??:

    Ein vergilbter Anschlag bei der Eingangstür weist darauf hin, dass in diesem Lokal laut Gesetz nicht geraucht werden darf. Also alles klar? Nicht ganz, in meinem Lokal wird geraucht wie eh und je. Die Nichtraucher meiden das Lokal und sind in ihren rauchfreien Restaurants zufrieden, und die Raucher inklusive Wirtsfamilie, alles Raucher und in der Küche und im Service tätig, sind zufrieden! Und die Behörden sind zufrieden, weil niemand reklamiert. So einfach ist das. Funktioniert leider bei uns in der Schweiz nicht! 😱

    Pesche

    Kuba

  • Abenteuerurlaub in Südamerika
    PescheP Pesche

    Hallo Drfraggle

    Deine Fragen möchte ich wie folgt beantworten:
    Unter Reisen auf eigene Faust verstehe ich, dass sämtliche Trips im Gastland vor Ort geplant und gebucht werden. Transport mit Miet-Pkw, Flieger, Bus, Bahn oder Schiff/Fähre. Das gilt selbstverständlich auch für Übernachtung und Verpflegung. Mehr oder weniger geplante Reiserouten mit Stopps wo es gefällt. Hin und Rückflug ins Gastland mit Erst-Übernachtungen zwecks Anklimatisierung kann über ein Reisebüro oder selber via Internet gebucht werden. Diese Reiseart bedingt allerdings eine gewisse Flexibilität und es ist von Vorteil wenn man nebst Englisch über Grundkenntnisse der jeweiligen Landessprache verfügt.

    Wer sich das nicht zutraut, sollte ein auf Individualreisen spezialisiertes Reiseunternehmen kontaktieren. In Deutschland kenne ich mich nicht aus. In der Schweiz empfehle ich “Globetrotter Travel Service” mit rund 20 Filialen in der ganzen Schweiz. Die Reiseberaterinnen und Reiseberater bei Globetrotter haben alle mehrere Kontinente auf eigene Faust bereist und verfügen über ein riesiges Reise-Know-how. Pro Jahr bereisen diese Mitarbeiter im Auftrag ihres Arbeitgebers während 2-3 Monaten Länder rund um den Globus und bringen ihr Wissen auf den neusten Stand.

    Für die Planung einer Reise kannst du diese Top-Spezialisten in der jeweiligen Filiale kontaktieren und mit ihnen in aller Ruhe mögliche Reiserouten, Transport- und Unterkunftsmöglichkeiten besprechen. Auf Wunsch organisieren dir diese Profis alles. Angefangen mit den notwendigen Visas, Impfungen, Flugreservationen, Hotelreservationen und sämtliche Transportreservationen im Gastland. Selbstverständlich kannst du auch nur einzelne Reservationen buchen und den Rest vor Ort selber organisieren. Auf solchen Reisen trifft man auf den Routen, im Bus, in der Bahn, im Flieger, auf dem Schiff/Fähre und in den Unterkünften immer wieder auf Gleichgesinnte, die dich mit Rat und Tat unterstützen. Zugegeben, auch wenn alles so organisiert wird, kann es Probleme geben und eine gewisse Flexibilität des Reisenden ist eine Voraussetzung.

    Man kann allerdings eine solche Reise nie mit einer 08/15 Südamerikareise mit Reisebegleitung eines der bekannten Reiseunternehmen in Deutschland und der Schweiz vergleichen. Das muss man sich bewusst sein. Sonst kann das Ganze gewaltig in die Hose gehen. Aber eine solche Reiseart macht Spaß, vorausgesetzt man informiert sich vorgehend intensiv mit Hilfe von entsprechender Reiseliteratur für Individualreisende über das Gastland. Solche Reisen sind auch für mich, einem nicht mehr ganz taufrischen “Grufti”, immer wieder ein Erlebnis! Also, gute Reise und viel Vergnügen!

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Spendenaufruf: Schweres Erdbeben Haiti, Tsunami-Warnung!
    PescheP Pesche

    Permanent trudeln via Satellit und Internet schreckliche Bilder bei uns ein, dokumentiert von den Medien, die unter die Haut gehen. Gleichwohl würde ich nicht von einem geplanten Urlaub in der Dominikanischen Republik absehen. Das bringt weder der DR noch Haiti etwas. Spenden ja, aber nur an anerkannte seriöse Hilfsorganisationen, die Gewähr bieten, dass die Gelder auch wirksam eingesetzt werden und nicht auf Konten gewisser Politiker landen.
     
    Etwas ketzerische Frage?: Welche DR Touristen haben sich vor diesem Erdbeben schon mit diesem Land auf dem gleichen “Inselchen“, von Staat kann man ja kaum sprechen, auseinander gesetzt. In unmittelbarer Nähe räkelten sich Jahr für Jahr Urlauber in ihren Luxusressorts an der Sonne, schlürften genussvoll ihren Caipirinha und schlugen sich in AI Bunkern die Bäuche voll, während in Haiti schon Wasser, geschweige denn Mahlzeiten Mangelwahre waren. Ich erinnere mich noch gut an einen etwas abenteuerlichen individuellen Trip vor Jahren von der DR via den Grenzort Jimani nach Haiti. Zwischen beiden Ländern lagen Welten. Schon vor diesem verheerenden Erdbeben war Haiti ein bitterarmes Land mit einer minimalen Infrastruktur und das in jeder Beziehung. In einem anderen Land hätte ein Erdbeben gleicher Stärke wesentlich weniger Schäden verursacht. Ein Grossteil der vorwiegend schwarzen Bevölkerung musste schon seit Jahren jeden Tag ums nackte Überleben kämpfen. Ganz im Gegensatz zu einer korrupten politischen Elite, die voll damit beschäftigt war, mit internationalen Hilfeleistungen ihre eigenen Taschen zu füllen. Hilfe von der heutigen inkompetenten Regierung ist nicht zu erwarten. Über eine Armee, die bei solchen Katastrophen sofort einsatzbereit ist, verfügt Haiti nicht. Und gut ausgebildete Haitianer haben das Land längstens verlassen und stehen nicht mehr zur Verfügung.
     
    Langsam laufen jetzt die internationalen Hilfeleistungen an. Es vergeht kein Tag, an dem nicht medienwirksam dokumentiert wird, was da alles abläuft. In einigen Wochen, wenn die Fernsehteams aus aller Welt wieder abgereist sind, wird das Interesse abnehmen und neue Umweltkatastrophen irgendwo auf unserem Planeten werden die Weltöffentlichkeit wieder bewegen. Die internationale Aufbauarbeit in Haiti wird im Hintergrund weitergehen. Erfahrungsgemäss wird einiges schief laufen und ein Kompetenzgerangel nicht ganz zu vermeiden sein. Man muss jedoch realistisch sein, es wird Jahre wenn nicht Jahrzehnte brauchen, bis ein einigermaßen funktionierender Staat auf die Beine gestellt werden kann. Was bis heute versäumt wurde, kann nicht auf die Schnelle aufgebaut werden. Dabei muss auch beachtet werden, ob es aus geologischer Sicht nicht sinnvoller ist, einige Städte andernorts wieder aufzubauen. Port-au-Prince z.B., liegt laut Geologen auf einer extrem gefärderten Fläche.
     
    So oder so, die Dominikanische Republik wird weiterhin für viele Touristen die Traumdestination in unmittelbarer Nähe eines Armenhauses sein. Mit dem üblichen bekannten Leid für die dort wohnende Bevölkerung. Harte Devisen werden in das Land fließen und wenigstens einen Teil der Insel besser stellen. Und das ist gut so. Die DR als Urlaubsland auszuklammern wäre falsch.
     
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Essen in tunesien?
    PescheP Pesche

    Und weiterhin gilt:
     
    Das Trinkgefäss so bald es leer, macht keine rechte Freude mehr!
     
    Und ob Wasser, gefärbtes Wasser, mit und ohne “Blöterli” oder mit Liebe weiterbehandelte rote und weiße Trauben, Gerste, Weizen mit und ohne Schaum, hell oder dunkel, sei mal dahingestellt. 😉
     
    Pesche

    Tunesien
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