Von Doping zu sprechen ist wohl genauso falsch (schließlich waren die Proben ja negativ) wie von einer Bagatelle zu reden wie es der Hopp enheimer Trainer Rangnick nun kundtut.
Nehmen wir nur mal an Radrennfahrer oder mittlerweile auch Biathleten kämen 10 Minuten zu spät zur Dopingkontrolle (nur weil der Trainer den Betroffenen die Leviten gelesen hat), sofort würden wir den Verdacht hegen, daß diese Sportler in den 10 Minuten Substanzen zu sich genommen haben, um so einen Sportbetrug zu vertuschen bzw. zu verschleiern.
Nun sollte von uns keiner so naiv sein zu behaupten, im Fußball wäre Doping auszuschließen. Überall da, wo Geld im Spiel ist, wo es darum geht schneller zu sein als der Andere, mehr Ausdauer zu haben als der Andere, die eigene Leistungsfähigkeit zu erhöhen, für ein Spitzenspiel aufpuschen, überall da ist meiner Meinung nach Doping auf keinen Fall auszuschließen. Schließlich liegt Hoffenheim nicht weit entfernt von der Fa. Merck oder BASF.
Ein zu spät kommen zur Dopingkontrolle sei es im Fußball oder in einer anderen Sportart ist in jedem Fall kein Bagatelldelikt. Wenn die Fakten stimmen, muß eine spürbare Strafe her. Für zwei unschuldig Schuldige.
@ all, ich wage für den 22.Spieltag eine Prognose. Der FC Bayern München wird auch nach dem 22. Spieltag kein Tabellenführer sein. 
@delfini, danke für die Glückwünsche im BL-Tippspiel. Ein blindes Huhn findet manchmal auch ein Korn. Werde auch dieses Jahr meine Eintracht wieder nach Stuttgart begleiten. Wir haben da noch eine Rechnung offen.
@meinungsfreiheit, eigentlich solltest Du es wissen, wenn ein Stuttgarter ein Foul begeht ist es nochlange nicht dasselbe, als wenn ein Hopp enheimer Spieler ein Foul begeht. Kann mir vorstellen, das Rangnick das kollektive Aufspringen von der Trainer- bzw. Auswechselbank im Training üben läßt.
Gruß Werner