Das "Problem" an Kenia ist, dass es kein Land für den "Spontantourismus" ist. Im Interesse des eigenen Geldbeutels (der zwangsweise mit einem Keniaurlaub schon gefordert wird) sollte man sich wirklich mit den Möglichkeiten zur Urlaubsgestaltung beschäftigen. Gerade was eine Safari angeht. Strandaufenthalte sind nicht so schlimm, es gibt immer genügend Übernachtungsmöglickeiten in Hotels aller Katagorien zu guten Preisen im Vergleich zu anderen Urlaubsländern.
Die Safari ist der Knackpunkt. Wo will ich hin? Was darf es kosten? Will ich fliegen oder fahren? Was sind sinnvolle Kombis? Wie lange soll es dauern? Möchte ich alleine reisen oder in einer kleinen Gruppe? Welche Unterkünfte möchte ich haben? ...
Das sind grundsätzliche Fragen, die man sich erstmal stellen muss. Je nach Länge kann man bis zu mehreren hundert Euro pro Nase sparen wenn man für die Dauer der Safari Leertage im Hotel bucht.
Dann sollte man bei einer Roadsafari darauf achten, dass die Strecken zwischen den Parks nicht zu lang sind, bzw. im Verhältnis zu den Übernachtungen in den einzelnen Parks stehen. Dieser Punkt wird sehr gerne unterschätzt, oft ist das Geschrei hinterher dann sehr groß und nicht selten sind die Veranstalter dann Schuld daran, dass man sich vorher nicht informiert hat.
Ich habe 2008 mal ein Pärchen kennengelernt, die regelmäßig die USA bereist haben und wirklich mit der Vorstellung nach Kenia gekommen sind, dass man hier nach dem gleichen Prinzip vorgehen kann, Auto mieten, nicht großartig Unterkünfte vorbuchen und ab die Post, je nach Lust und Laune. Eine größere Bruchlandung A in Bezug auf den Tourismus in Kenia und B in Bezug auf den eigenen Geldbeutel hätten sie nicht machen können. Die Einsicht kam dann auch sehr schnell, nur leider war es da schon zu spät.

