Rio de Janeiro/Stuttgart - Einen Tag nach dem rätselhaften Verschwinden einer Air-France-Maschine hat die brasilianische Luftwaffe einige hundert Kilometer vor der Küste Brasiliens Wrackteile im Atlantik gesichtet. Es seien unter anderem ein Sitz sowie Öl- und Kerosin-Spuren entdeckt worden, sagte ein Luftwaffensprecher am Dienstag in Brasília. Unterdessen gibt es noch immer keine endgültige Gewissheit, wie viele Passagiere aus Baden-Württemberg stammten. Acht Angehörige waren am Montagnachmittag von Notfallseelsorgers des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Stuttgarter Flughafen betreut worden. "Sie stammten aus ganz Baden-Württemberg", sagte Rolf Wieder vom DRK Esslingen am Dienstag.
Laut einem Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) waren elf Passagiere auf einen Anschlussflug der Maschine aus Brasilien von Paris nach Stuttgart gebucht. Einige könnten theoretisch aus aus dem bayerischen Grenzland stammen, sagte der LKA- Sprecher. Das LKA Baden-Württemberg machte zunächst keine Angaben. An Bord der Unglücksmaschine aus Rio de Janeiro befanden sich 228 Menschen. Das Auswärtige Amt hat die Zahl der 26 Deutschen an Bord bislang nicht offiziell bestätigt.
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Vorstand von ThyssenKrupp Steel auf vermisstem Air-France-Flug
RIO DE JANEIRO (Dow Jones)--An Bord des am Montag verunglückten Air-France-Flugzeuges befand sich wahrscheinlich der deutsche Manager Erich Heine. Heine ist Mitglied des Vorstands von ThyssenKrupp Steel und Vorsitzender des Verwaltungsrats der ThyssenKrupp CSA Siderurgica do Atlantico. "Er war auf diesen Flug gebucht. Wir haben noch keine offizielle Bestätigung des Auswärtigen Amts oder der Air France", sagte ein Sprecher von ThyssenKrupp zu Dow Jones Newswires und bestätigte damit einen Bericht der brasilianischen Nachrichtenagentur Estado.
Der Air-France-Flug 447 war am Montag auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris mit 228 Menschen an Bord über dem Atlantik verschwunden. Bisher ist die Maschine, die möglicherweise von einem Blitz getroffen wurde, nicht aufgefunden worden.
In Brasilien baut ThyssenKrupp zurzeit ein Stahlbrammenwerk. Die Kosten für das Projekt werden auf inzwischen 4,5 Mrd EUR veranschlagt. An dem Projekt ist auch der brasilianische Bergbaukonzern Companhia Vale do Rio Doce (Vale) mit 10% beteiligt.
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