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Tourismus in der Krise...?

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Allgemeine Fragen
651 Beiträge 105 Kommentatoren 142.9k Aufrufe
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  • Günter/HolidayCheckG Online
    Günter/HolidayCheckG Online
    Günter/HolidayCheck
    Admin Experte Fuerteventura
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Nachdem wir hier bereits einen Thread haben, der das Thema Finanzkrise
    zum Inhalt hat, wollen wir die Beiträge zu diesem Thema mal etwas auf den Tourismus focussieren.
    Den Thread zum Thema Finanzkrise(inzwischen im Fun Forum..) werden wir bald abschließen.

    Ja und nun:
    Es gibt bei der ganzen Entwicklung im Tourismus ja nicht nur Verlierer.
    Manche große Veranstalter schaukeln um die Vorjahreszahlen herum (vergleichbarer Vorjahreszeitraum) -REWE Touristik und andere haben sogar ein dickes PLUS! Schauinsland, einer der großen Newcomer liegt derzeit einstellig im Plus!(Quelle FVW 6/09)
    Was die Destinationen angeht, sind gravierende Unterschiede zu beobachten:
    Klarer Gewinner schein die Türkei zu sein. Hier melden fast alle Veranstalter sehr gute Zahlen, man spricht auch schon von einem "Türkei-Jahr"! Teilweise liegen die Buchungen über Vorjahr/Vergleichszeitraum!
    Das belegt auch die GIATA Nachfrage Ranking deutlich!
    Vermutlich ist es das breite AI Angebot, um das sich die Veranstalter seit Jahren auch in Spanien den Mund fusselig reden, nur um die Hoteliers zu überzeugen!
    Übrigens meldet hier auch die TUI sehr gute Buchungszahlen für die Türkei
    Verlierer derzeit wohl: Portugal, Ägypten, die Kanaren,bei Mallorca gibts noch kein klares Bild.Ebenso nicht zu Griechenland!
    Eure Meinung dazu?
    Aber wir bitten Euch, eng beim Thema zu bleiben. Wir sind hier weder ein Banker- noch ein Autobauer -Forum. Dazu fehlt uns die Kompetenz...
    Gute Touristiker und viele Reise-Interessierte haben wir schon im Forum 😉
    Dankeschön für Euer Verständnis!
    Eure Admins

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    • MasiMarkM Offline
      MasiMarkM Offline
      MasiMark
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Meine Frau arbeitet für einen namenhaften Veranstalter für Jugendreisen. Dieser Veranstalter profitiert von der Krise, weil viele Eltern unsicher über Ihre finaziellen Mittel sind, sich den Urlaub sparen, aber Ihre Kinder trotzdem wegschicken wollen.

      03.06.-11.06.13 Madinat Jumeirah DXB
      23.12.-30.12.13 GrosvenorHouse DXB

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      • gabriela_maierG Offline
        gabriela_maierG Offline
        gabriela_maier
        Gesperrt
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Vorab erst mal danke, das dieser thread eröffnet wurde. Die Finanzkrise in den fun Bereich abzuschieben war nicht glücklich, aber wohl durch die letzten Beiträge von den usern selbst herausgefordert.

        Was wir jetzt hier von Günter lesen stimmt wohl mit den "gefühlten" Fakten der meisten Reisenden nicht überein.

        So meldet die TUI heute erschreckende Zahlen. Der Verlust war noch höher als es die Experten erwartet hatten.

        Ich freue mich jedenfalls auf eine lebhafte Diskussion hier.

        Gruss Gabriela

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • gastwirtG Offline
          gastwirtG Offline
          gastwirt
          Gesperrt
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Mir persönlich erschließt sich nicht, das eine Krise diesen Ausmasses dauerhaft an der Reisebranche vorbeigehen soll! Ich glaube eher, das Buchungseinbrüche in verschiedenen Bereichen erst der Anfang sind. Aber kommt Zeit kommt Rat.
          Trotz dieses "neuen" Themas werden wir über Spekulationen nicht hinauskommen.

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • UteEberhardU Offline
            UteEberhardU Offline
            UteEberhard
            Gesperrt
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Meine Prognose für den Reisemarkt Kalenderjahr 2009:

            MINUS 15 % (Wert)

            In der Berichtsperiode 2008/2009 etwas besser.

            Sollte es zu dem Umsatzrückgang von 15% kommen, ist das für die Branche ein katastrophales Ergebnis.

            Leider werden die aktuell rückläufigen Buchungszahlen bei diversen Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften nicht mit den richtigen Konzepten "angegangen".

            In der Breite konzentriert man sich auf Kosteneinsparungen, Kapazitätsanpassungen, Flugverlagerungen und vieles mehr.

            Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht nicht (mehr) der Reisegast, sondern die "schwarzen/positiven" Zahlen und die Gewinne, die für die Aktionäre und Anteilseigner erwirtschaftet werden müssen.

            Leider vergessen einige Manager, dass man an der Börse keine Reisen verkaufen kann.

            Gruß

            Hans

            Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.

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            • ModihoM Offline
              ModihoM Offline
              Modiho
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Hier noch was neues aus der Presse von Gestern.

              Gut für Touristen: Hotelpreise im Sinkflug
              Reisende konnten zuletzt deutlich sparen - Ausnahme Schweiz
              Gut für Touristen: Hotelpreise im Sinkflug

              BERLIN – Bei ihren Hotelzimmern konnten viele Reisende
              im letzten Quartal 2008 deutlich sparen. Im Vergleich zum Zeitraum Oktober bis Dezember 2007 sanken die Preise weltweit um 12 Prozent, teilte das Portal Hotels.com in Berlin mit.

              In Europa gingen die Tarife laut dem Hotelpreis-Index (HPI) der Buchungsplattform um 10 Prozent zurück. Ausgewertet wurden Buchungsdaten von 68 000 Hotels.

              Auslöser für die Rückgänge in zahlreichen Ländern seien vor allem die Finanzkrise, die nachlassende Konjunktur und die Kursentwicklung des Euro gewesen.

              Die Ausnahmen

              An einigen Zielen mussten allerdings Urlauber und Geschäftsreisende auch tiefer in die Tasche greifen – zum Beispiel in Abu Dhabi, Kairo und Rio de Janeiro, aber auch in der Schweiz, wo die Preise um 7 Prozent zulegten.

              Die Schweiz war laut HPI das einzige
              Land Europas mit steigenden Hotelpreisen im letzten Vierteljahr 2008.

              dpa
              24.3.2009 11:31 MEZ

              Ich denke hier lässt sich auch auf 2009 schliesen und ich denke auch das die Reisebranche noch weiter einknicken wird. Es wird wohl nicht so sein das die Finanzkrise in 2009 enden wird. 😱

              It´s nice to be a Preiss, but it´s higher to be a Bayer
              and the highest of all rank is to be an mittelfrank

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              • GrosserZwergG Offline
                GrosserZwergG Offline
                GrosserZwerg
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Schweiz: Dazu passt wohl auch die Meldung aus der gestrigen Zeitung, dass das Grand Hotel Dolder in Zürich einen ganze Flügel vorübergehend geschlossen hat, d.h. die Krise ist auch in der Schweiz spürbar!

                Heinz

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                • toro12T Offline
                  toro12T Offline
                  toro12
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Ich finde es ist zu früh um von einer Tourismuskrise zu sprechen. Sicherlich werden einige kostengünstiger buchen ( Türkei Zuwächse ) bzw. vielleicht erstmals abwarten. Man sollte die Ferien, wie Ostern, Pfingsten und den Sommer als Hauptreisezeit abwarten. Vielleicht erleben wir im Sommer eine Renaissance des Last Minute Marktes. 😉
                  Wir sind immer noch Reiseweltmeister, sollten wir das am Jahresende immer noch sein und der Umsatz um paar % Punkte zurück gehen, bricht die Welt auch nicht zusammen.

                  viele Grüße

                  12.08.-17.08.17 Club Bahamas Ibiza
                  05.10.-10.10.17 Club Bahamas Ibiza
                  23.11.-28.11.17 Abu Dhabi
                  05.02.-25.02.18 Südafrika

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                  • UteEberhardU Offline
                    UteEberhardU Offline
                    UteEberhard
                    Gesperrt
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    @toro12 Nein die Welt bricht nicht zusammen, aber das Betriebsergebnis. Und für den Touristen sind wirtschaftlich erfolgreiche Reiseveranstalter der bessere und verlässlichere Partner, als ein angeschlagener Reiseveranstalter.

                    Mal eben "um ein paar Punkte zurück gehen" bedeutet Nachteile für den RV, aber auch für den Gast.

                    Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • GrosserZwergG Offline
                      GrosserZwergG Offline
                      GrosserZwerg
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      Gerade, dass die Deutschen Reiseweltmeister sind, bedeutet halt auch, dass ein riesiges Sparpotential vorhanden ist. Wenn ich 2 oder 3 mal in die Ferien gehe, dann kann ich eben eine oder sogar zwei Aufenthalte streichen und verreise dennoch.

                      Heinz

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • ModihoM Offline
                        ModihoM Offline
                        Modiho
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        😱 ich glaube, je mehr Kurzarbeit und Ängste um den Arbeitsplatz
                        daraus folgend die Bereitschaft kein Geld mehr für Urlaub auszugeben. d.h sparen
                        desto mehr wird es die Reisebranche spüren. Wie schon gesagt, m.E. sind wir mit der Finanzkrise noch nicht im Tal angekommen und daraus resultiert meine Ansicht das es für diese Branche noch ganz knüppeldick kommt. :?

                        freundliche Grüße

                        It´s nice to be a Preiss, but it´s higher to be a Bayer
                        and the highest of all rank is to be an mittelfrank

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                        • GrosserZwergG Offline
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                          GrosserZwerg
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          Wobei - sind wir ehrlich - es gab in den vergangenen Jahren halt schon Übertreibungen, wenn nicht sogar ein gewisses dekadentes Verhalten:

                          z.B. Billigflüge: Wieviele haben im Jahr zig solcher Flüge unternommen, billig etwas gebucht, die Destination war eigentlich egal, ob A wie Alicante oder Z wie Zagreb, es wurde einfach ein Wochendende auswärts verbracht. Es ist klar, dass man dann halt bei schlechten Aussichten zuerst solche Eskapaden streicht!

                          Heinz

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • TirreniaT Offline
                            TirreniaT Offline
                            Tirrenia
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #13

                            Die Krise wird eindeutig zu Verlagerungen führen und der Gesamtmarkt wird schrumpfen. Dabei gibt es selbstredend auch Gewinner. Z.B. der, ich sags mal untechnisch, "Luxusmarkt" geht immer. Es gibt immer noch genügend Leute die sich hohe Beträge für den Urlaub leisten können und wollen. Dann natürlich das absolute Billigsegment. "Geiz ist geil" gilt in Krisenzeiten noch mehr als sonst. Leiden wird der Mittlere Bereich in den "klassischen" Ferienländern und auch die Fernreisen.

                            Familien werden es sich dreimal überlegen, ob sie einen namhaften Teil des Reisepreises in einen teuren Flug, letztendlich in die An- und Abreise investieren wollen, oder ob sie die Kinder ins Auto packen und kostengünstiger mit dem PKW einigermaßen erreichbare Gefilde aufsuchen. Profitieren dürften davon Nord- und Ostsee, die Badegewässer im Binnenland (Bodensee, Österreichische Seen etc.) sowie das nördliche Mittelmeer. Nordspanien, Adria etc. Klassische Ziele des Individualtourismus von dem der Veranstaltermarkt nur wenig hat.

                            Ein Verlierer ist sicherlich Süditalien. Zu hohes Presiniveau gepaart mit einer Entfernung, die den PKW unattraktiv werden lässt.

                            Ich bin gespannt wieviele Veranstalter und auch Airlines es am Ende des Jahres noch geben wird. Sicherlich weniger als aktuell.

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • GrosserZwergG Offline
                              GrosserZwergG Offline
                              GrosserZwerg
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #14

                              ...wobei paradoxerweise eben auch das Luxussegment die Krise sehr spürt

                              In wohl keinem Bereich, wie dem Tourismus kann ich als Kunde sehr viel zu tieferen Preisen/Umsätzen beitragen:

                              Anzahl der Ferien - senken, d.h. nur noch 1 x Ferien pro Jahr
                              Hotelkategorie - tiefere wählen
                              Aufenthaltsdauer - kürzer
                              Destination - näher und billiger

                              Heinz

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • toro12T Offline
                                toro12T Offline
                                toro12
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #15

                                @UteEberhard

                                das ist klar. Wenn ich aber sehe was alles zu einem Unternehmen wie Thomas Cook gehört ( Neckermann, Bucher usw. ) dann frage ich mich ob man einfach in guten Zeiten zu optimistisch, zu gierig oder sonst was war. Sollte dann in der Konsolidierungsphase, der eine oder andere ganz vom deutschen Markt verschwinden, würde mich das glaub auch nicht wirklich interessieren. Hab hier mal in einem Thread gelesen, dass Ägypten drastisch die Preise erhöht hat bzw. weitere Bettenburgen bauen. Die starken zuwächse der Türkei kommen nicht von ungefähr. So verlieren halt die einen und gewinnen die anderen. So wird es auch bei den Reiseverantaltern sein. Ich habe in meinem Freundes- und Familienkreis noch von niemanden gehört, der auf seinen Urlaub verzichten will/wird. Auch in unsicheren Zeiten, man wartet ab und hofft, dass die Preise sinken. Man ist auch in der Auswahl der Ziele flexibler geworden. Aber reisen werden sie wieder alle.

                                12.08.-17.08.17 Club Bahamas Ibiza
                                05.10.-10.10.17 Club Bahamas Ibiza
                                23.11.-28.11.17 Abu Dhabi
                                05.02.-25.02.18 Südafrika

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • Lara 1001L Offline
                                  Lara 1001L Offline
                                  Lara 1001
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #16

                                  GrosserZwerg wrote:
                                  Schweiz: Dazu passt wohl auch die Meldung aus der gestrigen Zeitung, dass das Grand Hotel Dolder in Zürich einen ganze Flügel vorübergehend geschlossen hat, d.h. die Krise ist auch in der Schweiz spürbar!

                                  Das Dolder hat schon länger Sorgen...vielleicht war ja der Umbau etwas zu viel!
                                  Das Palace in Luzern und das Parkhotel in Weggis, beides Hotels der obersten Kategorie, mussten Kurzarbeit einführen. Ist kein schlimmeres Schiksal, als es viel Hotels schon Jahre immer wieder haben und "Kurzarbeit" " einführen müssen. Vor allem oft die Hotels, welche schlechte Saisonen haben, der Umsatz geht zurück, man "spart" zuerst beim Mitarbeiter und reduziert somit die Lohnkosten. Weil es sich um nahmhafte Hotel handelt, liest man davon in den Medien. Die sollten sich ev. überlegen, attraktivere Arrangemants anzubieten und den Preis zu überdenken, denn die haben weitaus mehr Möglichkeiten als die "normalen" und Saisonhotels. Nur auf dem hohen Ross mit explodieren Preisen auf Kundschaft zu warten die ausbleibt, büsst sich jetzt.

                                  LG
                                  Lara

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                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #17

                                    ...und eben hier dieses Paradoxum: Ob ich nun 2 Mia oder "nur" noch 1 Mia habe, da könnte ich mir doch den Aufenthalt im Dolder so oder so leisten, aber gerade das Luxuxsegment spürt m.E. die Krise am meisten!

                                    Heinz

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                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #18

                                      😱 Es ist doch wahrscheinlich so. Die Leute die vor bekannt werden der finanazkrise schon Urlaub gebucht haben werden natürlich auch noch die Reise wahrnehmen, ist ja zum größten Teil schon bezahlt bzw. angezahlt.

                                      Wenn ich aber in den jetzt von Kurzarbeit und Entlassungen betroffenen Betrieben ( von denen gibt es mittlerweile bekanntlich schon sehr viele, die auch sehr viele MA haben ( Autobranche samt Zulieferer und deren Zulieferer usw )
                                      werde ich kaum für 2010 buchen. D.h. für mich das ganze Ausmaß dieser Krise in der Reisebranche auch erst im Spätjahr 2009 und im Jahr 2010 zu ersehen ist.

                                      Denn wenn ich die Befürchtung habe das mein Arbeitsplatz verloren geht oder ich Gehaltseinbusen habe werde ich kaum eine Reise buchen sondern ich lege das Geld zurück gerade wenn ich Familie habe. Dann gibt es Urlaub auf Balkonien und wenn ein bischen Luxus dazu soll gibt es Freibad.

                                      ❓

                                      It´s nice to be a Preiss, but it´s higher to be a Bayer
                                      and the highest of all rank is to be an mittelfrank

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                                      • TirreniaT Offline
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                                        Tirrenia
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #19

                                        Na, dann versuch mal in einem der führenden deutschen Hotels in z.B. Baiersbronn ein Zimmer zu bekommen!

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • UteEberhardU Offline
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                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #20

                                          @toro12

                                          "Aber reisen werden sie alle wieder"

                                          Dass kann nahezu so sein, die Frage ist aber, was wird mehrheitlich in die Reise investiert. Oder was wird w e n i g e r investiert ?

                                          Wie hier schon geschrieben wurde, dass mittlere Preissegment verliert deutlich stärker, Billigreisen und damit Billiganbieter gewinnen aber dazu. Dafür gibt es schon Beispiele. Günter hat schon mehrfach hier die positiven Zuwächse von Schauinsland und GTI herausgestellt. Zuwachs also bei Billiganbietern.

                                          Das der "Mittelbauch" schrumpft ist aber kein Phänomen der Reisebranche. Das gibt es in den meisten Handels-und Diemstleistungsbranchen.

                                          Sehr hochwertige Prudukte verzeichen Zuwächse und ebenso die Billigprodukte.
                                          Für das mittlere Preissegment wir es immer dünner, besonders in Krisenzeiten.

                                          Gruß

                                          Hans

                                          Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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