Condor (DE)
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Da hier mit der Sensibilität eines Stabsfeldwebels zensiert wird, möchte ich noch einige Details kommentarlos nachliefern.
· Da Condor seine Fluggäste fast 7 Stunden lang „vergessen“ hat, wurde mehrmals die Hotline angerufen. Nach 15-20 min „Bitte legen sie nicht auf, wir kümmern uns um sie“ wurde abgehoben und gleich aufgelegt.
· Nach dem Erscheinen der Condor-Mitarbeiter am Gate gab es einige Wortwechsel. Daraufhin begann Fr. xxx Persönlichkeitsrechte bitte achtenXX (Condor) den Fluggästen zu drohen, diese „auf die schwarze Liste zu setzen“.
· Beim Rückflug, der auch verspätet war, wurden Erfahrungen ausgetauscht. Alle 7-8 Passagiere um uns herum hatten Verspätungen oder Ausfälle. Gewonnen hat eine Gruppe junge Leute mit Flugausfall, Ersatzflug 16 Stunden später plus Landung 150 km vom Zielflughafen.
· Wenn ich meine Arbeit ähnlich erledige, werde ich fristlos entlassen.
· Jede normale Firma, die ihre Kunden so behandeln, würde Pleite machen.Aus diesen Gründen würde ich folgendes "Survivalkit" passend für Condor-Reisende empfehlen.
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Da hier mit der Sensibilität eines Stabsfeldwebels zensiert wird, möchte ich noch einige Details kommentarlos nachliefern.
· Da Condor seine Fluggäste fast 7 Stunden lang „vergessen“ hat, wurde mehrmals die Hotline angerufen. Nach 15-20 min „Bitte legen sie nicht auf, wir kümmern uns um sie“ wurde abgehoben und gleich aufgelegt.
· Nach dem Erscheinen der Condor-Mitarbeiter am Gate gab es einige Wortwechsel. Daraufhin begann Fr. xxx Persönlichkeitsrechte bitte achtenXX (Condor) den Fluggästen zu drohen, diese „auf die schwarze Liste zu setzen“.
· Beim Rückflug, der auch verspätet war, wurden Erfahrungen ausgetauscht. Alle 7-8 Passagiere um uns herum hatten Verspätungen oder Ausfälle. Gewonnen hat eine Gruppe junge Leute mit Flugausfall, Ersatzflug 16 Stunden später plus Landung 150 km vom Zielflughafen.
· Wenn ich meine Arbeit ähnlich erledige, werde ich fristlos entlassen.
· Jede normale Firma, die ihre Kunden so behandeln, würde Pleite machen.Aus diesen Gründen würde ich folgendes "Survivalkit" passend für Condor-Reisende empfehlen.
@peter-777 sagte:
Daraufhin begann Fr. F. (Condor) den Fluggästen zu drohen, diese „auf die schwarze Liste zu setzen“.
Heureka, es gibt sie zwar nicht aber sie dient der Argumentation (die schwarze Liste, nicht Frau F. ... )
· Beim Rückflug, der auch verspätet war, wurden Erfahrungen ausgetauscht. Alle 7-8 Passagiere um uns herum hatten Verspätungen oder Ausfälle. Gewonnen hat eine Gruppe junge Leute mit Flugausfall, Ersatzflug 16 Stunden später plus Landung 150 km vom Zielflughafen.
Schon einmal die Gesamtsituation betrachtet?
Gewonnen hat tatsächlich, wer vollkommen überraschend pünktlich am Airport der Wahl ankam - also schätzungsweise liegt die Gewinnrate bei etwa 98%.
Anlass rumzumaulen (harte Sitzschalen, kein Gedöns ... t.b.c.) findet sich dann immernoch, hoffnungslos verloren jedes positive feedback zu einem ereignislosen Flug.· Wenn ich meine Arbeit ähnlich erledige, werde ich fristlos entlassen.
Sind deine Aufgaben ähnlich?
· Jede normale Firma, die ihre Kunden so behandeln, würde Pleite machen.
Wie kommst du zu dem Schluss es handle sich um eine "unnormale" Firma? Pleiten am Himmel gab´s ja reichlich in jüngster Zeit. Hast du mal analysiert? Alle paranormal?
Selbstmoderation ist offenbar nicht so dein Ding?
Na dann kommt halt der Feldwebel um die Kurve ...
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Hallo liebe Gemeinde,
hier möchte ich eine heiße Empfehlung für Condor aussprechen: Sie brauchen keine abenteuerlichen Reisen durch die Sahara oder Kampfgebiete buchen. Wenn sie orientierungslos herumirren wollen, wenn sie verdursten oder verhungern wollen, buchen sie einfach Condor. Sie bekommen all das pauschal im Flughafen Frankfurt und brauchen dafür nicht einmal fliegen.
Hier meine frischen Condor-Erfahrungen. Kurz vor dem Abflug kam die Mitteilung, statt Condor fliegt die litauische GetJet (Billig-Airline). Qualität und Zuverlässigkeit sein aber gesichert, also keine voreiligen Lebensversicherungen abschließen. Der Abflug war am 18.05.2018 um 6:40. Um 5 war ich brav am Drop off Schalter. Am leerem Gate fand ich und 299 weitere grübelnde Fluggäste - von Condor keine Spur. Jemand vermutete laut, das Gate könnte geändert sein. Die Dame in der Lufthansa Lounge hat uns (pssst, das darf ich eigentlich nicht, aber wegen der Kinder…) tatsächlich ein neues Gate mitgeteilt. Mit Frauen und Kindern an der Spitze hat sich die 300 Menschen-Armada in Bewegung gesetzt (auf der Titanic muss es ähnlich ausgesehen haben). Das neue Gate war ebenfalls leer. Die Abflugzeit wurde erreicht, es wurden nun neue Hypothesen aufgestellt: Condor sei pleite, Flugzeugabsturz, Vulkanausbruch… Nach 5 Stunden ohne Lebenszeichen von Condor begab sich eine fest entschlossene Gruppe nach draußen zum Condor Check In, wo uns gesagt wurde: „Condor-Mitarbeiter seien bereits auf dem Weg zum Gate“. Man passierte nochmals alle Sicherheits- und Passkontrollen und durfte eine weitere Stunde das leere Gate betrachten. Abgeflogen sind wir ca. zwei Stunden später mit einer britischen Billig-Airline. Im Flugzeug wurde uns mitgeteilt, dass etwas Unglaubliches passiert ist: das GetJet-Flugzeug sei doch kaputtgegangen.
Beim Rückflug am 04.06.2018, der sich um schlappe 3 Stunden verspätet hat, habe ich erfahren, dass andere Passagiere noch weniger Glück mit dem Condor-Hinflug hatten.
Habe am 07.06. reklamiert und 2 Wochen Frist gesetzt. Konkrete Empfehlungen wie es weitergehen soll?
@peter-777 sagte:
... Das neue Gate war ebenfalls leer. Die Abflugzeit wurde erreicht, es wurden nun neue Hypothesen aufgestellt: Condor sei pleite, Flugzeugabsturz, Vulkanausbruch… Nach 5 Stunden ohne Lebenszeichen von Condor begab sich eine fest entschlossene Gruppe nach draußen zum Condor Check In, ...
Nur des Verständnisses wegen und völlig ohne Wertung der restlichen Begleitumstände, habe ich das richtig verstanden, da haben 300 Paxe 5 Stunden ohne jegliche Info an einem verwaisten Gate gewartet, bis sich mal ein paar zusammenschlossen und auf Infosuche machten?
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Nach meiner Erfahrung Neulich , halte ich es für sehr Glaubwürdig, dass sich die Fluggesellschaft lange bedeckt gehalten hat.
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@peter-777 sagte:
... Das neue Gate war ebenfalls leer. Die Abflugzeit wurde erreicht, es wurden nun neue Hypothesen aufgestellt: Condor sei pleite, Flugzeugabsturz, Vulkanausbruch… Nach 5 Stunden ohne Lebenszeichen von Condor begab sich eine fest entschlossene Gruppe nach draußen zum Condor Check In, ...
Nur des Verständnisses wegen und völlig ohne Wertung der restlichen Begleitumstände, habe ich das richtig verstanden, da haben 300 Paxe 5 Stunden ohne jegliche Info an einem verwaisten Gate gewartet, bis sich mal ein paar zusammenschlossen und auf Infosuche machten?
@doc3366 sagte:
Nur des Verständnisses wegen und völlig ohne Wertung der restlichen Begleitumstände, habe ich das richtig verstanden, da haben 300 Paxe 5 Stunden ohne jegliche Info an einem verwaisten Gate gewartet, bis sich mal ein paar zusammenschlossen und auf Infosuche machten?
Inzwischen wurde die Condor-Hotline mehrmals erfolglos angerufen, die Flughafeninfo war nicht besetzt, die Polizeistation wurde informiert und hat immerhin Mitgefühl gezeigt. Machen konnten sie allerdings nix. Erst dann ging es zu Check-In, wo die Passagiere dreist belogen wurden.
Was bleibt übrig? Das Deutsche Rote Kreuz, die Heilsarmee? Oder hätte man doch die NATO anrufen sollen? -
Man muss immer dran denken, dass die Frauen F. nur die Verkünder der schlechten Botschaften sind und nicht die Verursacher.
In den wenigsten Fällen verwenden sie ihre freie Zeit drauf, sich infame Lügen für gestrandete Fluggäste auszudenken, vielmehr wissen sie aus leidvoller Erfahrung, dass ein kaputter Bomber der geleasten Albatros Airline ihnen den Tag nach Strich und Faden versauen wird und sie sich von mindestens 50% der wartenden Paxe Schimpftiraden über ihre Unfähigkeit und Inkompetenz anhören müssen.
Ein "ich weiß es beim besten Willen nicht" auf die Frage "wann geht´s weiter?" wird nicht toleriert, das wäre jedoch die einzige reine Wahrheit. Etwas nicht zu wissen ist heutzutage nicht mehr en vogue - man kann ja googlen.
Tatsächlich sagt der Albatros Kapitän "da ist was mit der Hydraulik, das kriegen wir wieder hin" und 3h später ist klar, dass aus Dublin ein Ersatzteil eingeflogen werden muss und natürlich auch noch verbaut ... so oder ganz ähnlich läuft das ab. Die Fälle, bei denen er es tatsächlich wieder hinbekommt landen nicht bei den Passagieren und auch nicht in irgendwelchen Foren, sie machen aber den weit überwiegenden Teil von "Störungen" aus.
Jedenfalls ist es nicht der Unwille der Frauen F. und ihrer KollegInnen, auch keine Heimtücke des Kapitäns oder eine perfide Rache des CEO, es ist einfach ein sauteurer und super blöder Zwischenfall mit einer 99% funktionierenden Technik. Vielleicht sollte man das gelegentlich einfach mal vor Augen halten anstatt die Menschenrechtskommission zu bemühen oder in Hungerstreik zu treten.
Kein noch so engagierter Vati wird die Lieben retten, indem er einen ganz am Rande Beteiligten auf Luftpostformat faltet ... -
Das ist dann doch ein wenig zu einfach - wir sprechen hier ja nicht von Lieschen Müllers Krämerladen, sondern von einem Unternehmen mit ca. 3000 Mitarbeitern.
Und da darf man schon eine angemessene Einwandbehandlung und zeitnahen Informationsfluss erwarten, selbst wenn dieser besagt, dass nicht absehbar ist, wann der Touribomber nun in die Luft geht.
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Das ist dann doch ein wenig zu einfach - wir sprechen hier ja nicht von Lieschen Müllers Krämerladen, sondern von einem Unternehmen mit ca. 3000 Mitarbeitern.
Und da darf man schon eine angemessene Einwandbehandlung und zeitnahen Informationsfluss erwarten, selbst wenn dieser besagt, dass nicht absehbar ist, wann der Touribomber nun in die Luft geht.
Zunächst gehe ich davon aus, dass wir im Informationszeitalter leben und nicht jeder Fluggast masochistisch veranlagt ist. In diesem Fall liegt schlicht und einfach ein Verstoß gegen EU-Recht und wirtschaftlichen Interessen. Laut EU-Verordnung 261/2004 haben die Fluggäste:
Artikel 9
Anspruch auf Betreuungsleistungen
(1) Wird auf diesen Artikel Bezug genommen, so sind Fluggästen folgende Leistungen unentgeltlich anzubieten:
a) Mahlzeiten und Erfrischungen in angemessenem Verhältnis zur Wartezeit,
b) Hotelunterbringung, falls
- ein Aufenthalt von einer Nacht oder mehreren Nächten notwendig ist oder
- ein Aufenthalt zusätzlich zu dem vom Fluggast beabsichtigten Aufenthalt notwendig ist,
c) Beförderung zwischen dem Flughafen und dem Ort der Unterbringung (Hotel oder Sonstiges).
(2) Außerdem wird den Fluggästen angeboten, unentgeltlich zwei Telefongespräche zu führen oder zwei Telexe oder Telefaxe oder E-Mails zu versenden.
(3) Bei der Anwendung dieses Artikels hat das ausführende Luftfahrtunternehmen besonders auf die Bedürfnisse von Personen mit eingeschränkter Mobilität und deren Begleitpersonen sowie auf die Bedürfnisse von Kindern ohne Begleitung zu achten.und weiter
Artikel 14
Verpflichtung zur Information der Fluggäste über ihre Rechte
(1) Das ausführende Luftfahrtunternehmen stellt sicher, dass bei der Abfertigung ein klar lesbarer Hinweis mit folgendem Wortlaut für die Fluggäste deutlich sichtbar angebracht wird: "Wenn Ihnen die Beförderung verweigert wird oder wenn Ihr Flug annulliert wird oder um mindestens zwei Stunden verspätet ist, verlangen Sie am Abfertigungsschalter oder am Flugsteig schriftliche Auskunft über ihre Rechte, insbesondere über Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen."Nichts davon wurde erfüllt. Theoretisch könnte man nun eine Strafanzeige erstatten. Wer ist eigentlich für die Durchsetzung der Fluggastrechte zuständig?
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Zunächst gehe ich davon aus, dass wir im Informationszeitalter leben und nicht jeder Fluggast masochistisch veranlagt ist. In diesem Fall liegt schlicht und einfach ein Verstoß gegen EU-Recht und wirtschaftlichen Interessen. Laut EU-Verordnung 261/2004 haben die Fluggäste:
Artikel 9
Anspruch auf Betreuungsleistungen
(1) Wird auf diesen Artikel Bezug genommen, so sind Fluggästen folgende Leistungen unentgeltlich anzubieten:
a) Mahlzeiten und Erfrischungen in angemessenem Verhältnis zur Wartezeit,
b) Hotelunterbringung, falls
- ein Aufenthalt von einer Nacht oder mehreren Nächten notwendig ist oder
- ein Aufenthalt zusätzlich zu dem vom Fluggast beabsichtigten Aufenthalt notwendig ist,
c) Beförderung zwischen dem Flughafen und dem Ort der Unterbringung (Hotel oder Sonstiges).
(2) Außerdem wird den Fluggästen angeboten, unentgeltlich zwei Telefongespräche zu führen oder zwei Telexe oder Telefaxe oder E-Mails zu versenden.
(3) Bei der Anwendung dieses Artikels hat das ausführende Luftfahrtunternehmen besonders auf die Bedürfnisse von Personen mit eingeschränkter Mobilität und deren Begleitpersonen sowie auf die Bedürfnisse von Kindern ohne Begleitung zu achten.und weiter
Artikel 14
Verpflichtung zur Information der Fluggäste über ihre Rechte
(1) Das ausführende Luftfahrtunternehmen stellt sicher, dass bei der Abfertigung ein klar lesbarer Hinweis mit folgendem Wortlaut für die Fluggäste deutlich sichtbar angebracht wird: "Wenn Ihnen die Beförderung verweigert wird oder wenn Ihr Flug annulliert wird oder um mindestens zwei Stunden verspätet ist, verlangen Sie am Abfertigungsschalter oder am Flugsteig schriftliche Auskunft über ihre Rechte, insbesondere über Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen."Nichts davon wurde erfüllt. Theoretisch könnte man nun eine Strafanzeige erstatten. Wer ist eigentlich für die Durchsetzung der Fluggastrechte zuständig?
@peter-777 sagte:
Nichts davon wurde erfüllt. Theoretisch könnte man nun eine Strafanzeige erstatten. Wer ist eigentlich für die Durchsetzung der Fluggastrechte zuständig?
Bitte informiere Dich mal über den Unterschied zwischen Zivilrecht und Strafrecht. Du kannst gern zivilrechtlich Deinen Anspruch auf ein entgangenes Kaltgetränk geltend machen, zuständig bist Du dafür natürlich selbst. Allerdings wurde bei aller persönlichen Betroffenheit Deine körperliche Unversehrtheit, Dein Eigentum oder Deine Würde nicht in einer Form beeinträchtigt, die ein strafrechtliches Einschreiten des Staates erfordern würde. Da sollte man die Kirche dann doch wirklich mal im Dorf lassen.
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Danke für dein beherztes Einschreiten, Wülfi71 - wenn schon keine Skrupel, dann aber auch richtig ...

@Peter_777
Die praktische Erstattung einer Strafanzeige bleibt dir unbenommen, interessant wäre dein geplanter Vortrag bei der Staatanwaltschaft - lass uns doch gelegentlich wissen was genau dir da vorschwebt?Für die Durchsetzung der Fluggastrechte sind die zivilrechtlichen Instanzen je nach Streitwert ab AG anzurufen.
Alternativ kannst du dich an die SÖP wenden, allerdings erst wenn dein Antrag auf Kompensation gem. VO(EG)261/04 vom LVU abschlägig beschieden wurde.
Epilog:
Offengestanden fällt es mir schwer auf deine Beiträge sachlich zu antworten und tu´ ich das auch nur mit Rücksicht auf jene Leser, die über Suchfunktionen hier landen und womöglich die Welt nicht mehr verstehen ... -
Das ist dann doch ein wenig zu einfach - wir sprechen hier ja nicht von Lieschen Müllers Krämerladen, sondern von einem Unternehmen mit ca. 3000 Mitarbeitern.
Und da darf man schon eine angemessene Einwandbehandlung und zeitnahen Informationsfluss erwarten, selbst wenn dieser besagt, dass nicht absehbar ist, wann der Touribomber nun in die Luft geht.
@gnarze sagte:
Das ist dann doch ein wenig zu einfach - wir sprechen hier ja nicht von Lieschen Müllers Krämerladen, sondern von einem Unternehmen mit ca. 3000 Mitarbeitern.
Ja, genau - Lieschen Müller hat es ggf. leichter, das müsste dir doch allerdings klar sein?!

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Nur wenn Lieschen Müller persönlich und auf eigene Kosten das Seminar "Vorgehensweise bei Kundenreklamationen/Einwandbehandlung" besucht
Sowas setze ich allerdings bei Unternehmen mit 3000 Mitarbeitern aus dem Dienstleistungsbereich für die dafür zuständigen Angestellten im Rahmen von fortlaufenden Schulungen voraus.
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@peter-777 sagte:
Nichts davon wurde erfüllt. Theoretisch könnte man nun eine Strafanzeige erstatten. Wer ist eigentlich für die Durchsetzung der Fluggastrechte zuständig?
Bitte informiere Dich mal über den Unterschied zwischen Zivilrecht und Strafrecht. Du kannst gern zivilrechtlich Deinen Anspruch auf ein entgangenes Kaltgetränk geltend machen, zuständig bist Du dafür natürlich selbst. Allerdings wurde bei aller persönlichen Betroffenheit Deine körperliche Unversehrtheit, Dein Eigentum oder Deine Würde nicht in einer Form beeinträchtigt, die ein strafrechtliches Einschreiten des Staates erfordern würde. Da sollte man die Kirche dann doch wirklich mal im Dorf lassen.
@wuelfi71 sagte:
Bitte informiere Dich mal über den Unterschied zwischen Zivilrecht und Strafrecht. Du kannst gern zivilrechtlich Deinen Anspruch auf ein entgangenes Kaltgetränk geltend machen, zuständig bist Du dafür natürlich selbst. Allerdings wurde bei aller persönlichen Betroffenheit Deine körperliche Unversehrtheit, Dein Eigentum oder Deine Würde nicht in einer Form beeinträchtigt, die ein strafrechtliches Einschreiten des Staates erfordern würde. Da sollte man die Kirche dann doch wirklich mal im Dorf lassen.
Du hast Recht, den Straf-Fehler habe ich gleich gemerkt, mein Beitrag ließ sich allerdings nicht bearbeiten. Höhere Gewalt, mein Lieber.
Nun zur Sache: hier wird versucht die Situation so darzustellen, als würden 300 gierige Passagiere die arme Condor um Cola und Butterbrot erpressen. Dabei wollte man Information und menschlichen Umgang. Die Airline scheint aber bereits damit überfordert zu sein.
Und nun zur Info die Condor-Bewertung bei xxxx bitte keine Verlinkungen zu anderen Portalen xxx
Interessant hier ist nicht nur die Statistik, die für alle Fluggesellschaften negativ ist, sondern, dass Condor es schafft sogar hier aufzufallen. Und wenn du nur ein Paar Bewertungen liest, merkst du ein System: schlechter Service am Boden, keine Information, Einsatz von Banana-Airlines, extrem lange Wartezeiten bei der Hotline, lange Bearbeitungszeit bei Reklamationen… Klingelt es langsam bei dir? … Häufige Verspätungen, Übernachtung in Militärkasernen, freches Begleitpersonal, Premium gebucht - Holzklasse geflogen… Lese weiter, es wird noch interessanter.
Es geht um Bereicherung auf Kosten der Kunden. Und von diesen Tricksereien bis zum Betrug und Beeinträchtigung der menschlichen Würde ist gar nicht so weit. Also doch eine Strafanzeige?
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Und du kannst jetzt nachweisen, dass Condor in der überwiegenden Zahl ihrer Flüge so handelt und vor allem, dass sie nie vorhatte, die Flüge korrekt abzuwickeln, denn sonst wärs ja keine ungerechtfertigte Bereicherung.
Laß das mit den Beschuldigungen und Paragraphen lieber, zu leicht wirst du so selber mit letzteren konfrontiert, im Gegensatz zu deinen Äusserungen allerdings mit stichhaltigen und so könnte der ein oder andere Urlaub zu Hause stattfinden müssen.
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@Peter_777
Selbst bei zivilrechtlichen Einreden werden "Bewertungen" aus von mir höflich nicht weiter hinsichtlich ihrer Ausprägung bezeichneten Quellen komplett ignoriert - zu Recht.
Damit bei einer Staatsanwaltschaft vortragen zu wollen grenzt schon an Irrwitz. Staatsanwälte haben selten Anlass zur Erheiterung - möglicherweise könntest du eine solche hervorrufen mit der Argumentation, dass 3000 K.o.t.z.brocken Condor noch mieser finden als 1000 Mitbewerber?Übrigens unterstellt hier niemand Erpressungsversuche für Cola und Bemme, du unterstellst.
Beispielsweise Betrug und Körperverletzung oder sonst einen Mumpitz bis hin zur üblen Nachrede.
Dabei war´s vermutlich nur zur Unzeit, und wenn Condor überall auf der Welt einen Generalstab aufrechter Helferlein unterhalten müsste würdest du vermutlich über die Preise hergehen.Mein Fazit:
Du bist nicht zurückzugewinnen und müsste ich darüber entscheiden gäbe ich dich bereitwillig verloren.
Die Condor ist nicht arm, ein Grund dafür ist ihr besonnenes Agieren im Produktumfeld.
Es mag im Moment alles etwas weniger geschmeidig sein - aber das ist ja wahrlich kein exklusives Erscheinungsbild.Ganz eindeutig ins Lächerliche geht dein Vorwurf der "Bereicherung".
Allein der Ausfall kostet hingegen schon Unsummen, unbeachtlich der Forderungen, die auf das LVU noch durch die Fluggastverordnung zukommen. In einem Wettbewerb mit dem absurden Ziel, die allerunpassendeste Begrifflichkeit zu wählen, hättest du mit dem Vorwurf der "Bereicherung" zu Lasten der Kunden demnach blendende Aussichten auf einen der Top-Plätze.Ich habe Verständnis für deine Unzufriedenheit mit den Abläufen - deine Haltung insgesamt betrachte ich allerdings höchst befremdlich.
Es gab eine enorme Panne, eine wenig vorbildliche Krisenbewältigungsstrategie aber beileibe keinen willkürlichen Anschlag auf den armen Condor-Nutzer zum Eigennutz!
Du solltest dir mal überlegen, ob eine angemessene Kritik nicht weit besser ihren Zweck erfüllt als deine geradezu infantile Vendetta?! -
Ich kann alles, was ich geschildert habe, beweisen. Und du solltest mit Äußerungen wie infantile Vendetta aufpassen, sonst werde ich auch persönlich.
Lese xxxxxxxxxxxxx zuerst bevor du dich über berechtigte Aufregung weiter aufregst. Es ist kein Bewertungsportal. -
Ich kann alles, was ich geschildert habe, beweisen. Und du solltest mit Äußerungen wie infantile Vendetta aufpassen, sonst werde ich auch persönlich.
Lese xxxxxxxxxxxxx zuerst bevor du dich über berechtigte Aufregung weiter aufregst. Es ist kein Bewertungsportal.@peter-777 sagte:
Lese xxxxxxxxxxx zuerst bevor du dich über berechtigte Aufregung weiter aufregst. Es ist kein Bewertungsportal.
Nö, ist nur die persönliche Website des Journalisten.

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@Peter_777
Ich stelle das Erlebte nicht in Abrede, allerdings halte ich deine Erwägungen strafrechtlicher Verfolgung für zumindest kindisch.
Im Übrigen rege ich mich nicht auf, nicht über Verspätungen oder Flugausfälle, und schon gar nicht über unsachliche Berichterstattung darüber.
Meine Reaktion ist grundsätzlich schlicht und zielgerichtet: Ich versorge mich mit allem Notwendigen, warte ab wie´s weitergeht - wann auch immer! - und führe nach der Reise Beschwerde beim LVU. Bisher konnte ich nämlich nicht feststellen, dass jegliche Aufregung an der Situation auch nur ein Jota verbessert hätte ...
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Nur kurz als Information: Faltbarer Bollerwagen war gar kein Problem. Wurde beim Sperrgepäck abgegeben und die Sache war erledigt.