Wo sind die Reiseleiter hin?
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Du verstehst diesen Thread falsch, Philosopher.
Es geht darum, dass der Reiseleiter in seiner ursprünglichen Funktion nicht mehr zur Verfügung steht - bzw. seine Mission als nerviges Anbiedern mit Ausflügen etc. gewaltig in Misskredit geraten ist.
Zudem vertritt eine örtliche Vertretung idealerweise sowohl die Belange des Hoteliers als auch des Urlaubers und dient nicht etwa letzterem als Jack in the Box in Sachen Durchsetzung selbst denkbar grotesker Erwartungen.
Du musst dich damit abfinden, dass dein Reiseleiter in Antalya eventuell eine auf den Galapagos Inseln stationierte KI ist und kein apostelbereifter mit den Armen rudernder brother in arms ...
"Alexa, beschwere dich über mein Zimmer!" -
Guestservice und Hotelrezeption sind (hoffentlich) gute Ansprechpartner für allgemeine Fragen vor Ort.
Wenn allerdings Probleme vor Ort auftreten, stelle ich die Frage nach dem Vertragspartner. Habe ich direkt das Hotel gebucht, wende ich mich an die Rezeption. Habe ich über RV gebucht, dann ist der RV mein Ansprechpartner, den ich zeitnah wegen Abhilfe kontaktieren muss (Reiserecht).
Läuft dann halt dumm, wenn ich statt meinem teuer bezahlten VIP-Room in bezugter Lage mit privatem Poolzugang dann wegen angeblicher Überbuchung in einem "Preistippzimmer" in bescheidener Lage lande. Oder wenn aus der gebuchten Familiensuite vor Ort zwei weit voneinander entfernte Zimmer werden - perfekt für Urlaub mit Kleinkindern.
Das Hotel kann mir mit aller Freundlichkeit nicht helfen, ein Repräsentant des RV ist vor Ort nicht erreichbar. Die lokalen Agenturen fühlen sich nicht zuständig, Anrufe bei der Buchungsplattform sind vergeblich, emails auch...
Dies ist ein Worst-Case-Szenario, aber wenn ich im HC-Forum die Fragen zum Thema Reiserecht lese, dann halte ich dieses manchmal schon für realistisch.
Somit finde ich den Reiseleiter im Hotel ganz sinnvoll oder alternativ eine wirklich!!! erreichbare Hotline.
LG
Dagmar@daggy1 sagte:
Wenn allerdings Probleme vor Ort auftreten, stelle ich die Frage nach dem Vertragspartner. Habe ich direkt das Hotel gebucht, wende ich mich an die Rezeption. Habe ich über RV gebucht, dann ist der RV mein Ansprechpartner, den ich zeitnah wegen Abhilfe kontaktieren muss (Reiserecht).
Gut geschrieben! Das bringt es prima auf den Punkt.
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@philosopher sagte:
Da braucht‘s halt manchmal schon den klassischen RL, der z.B. ggü. dem Hotel vor Ort die Interessen des Kunden vertritt und auf den Tisch haut, wenn dieser alleine nicht zu einer befriedigenden Lösung kommt.
Kann ich nachvollziehen, wenn jemand sprachlich nicht zurechtkommt.
Ansonsten denke ich, dass man seine Wünsche, fundierten Beschwerden, usw. prima ohne reiseleiterische Unterstützung selbst erfolgreich vertreten kann. Muss man ja auch, wenn man nicht pauschal gebucht hat. Allerdings sollte man vielleicht nicht gleich "auf den Tisch hauen".
Ich bin bisher stets so vorgegangen und war mit dem Ergebnis immer vollauf zufrieden.@kourion sagte:
Ansonsten denke ich, dass man seine Wünsche, fundierten Beschwerden, usw. prima ohne reiseleiterische Unterstützung selbst erfolgreich vertreten kann. Muss man ja auch, wenn man nicht pauschal gebucht hat. Allerdings sollte man vielleicht nicht gleich "auf den Tisch hauen".
Ich bin bisher stets so vorgegangen und war mit dem Ergebnis immer vollauf zufrieden.Volle Zustimmung!

Und ich frage mich auch, was die Leute, die bei jeder Unstimmigkeit im Hotel nach der Reiseleitung krähen, im echten Leben machen, wenn ein „Problem“ auftaucht...
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Ohne zu wissen welcher Art das Problem war: Kommt eine Minderung mangels Abhilfe in Betracht reicht eben die Reze oder Gästebetreuung des Hotels nicht aus. Wie dann ein in einem irischen Callcenter sitzender "Ansprechpartner" Abhilfe schaffen soll auf Sardinien oder in Side ist eine nicht ganz unberechtigte Frage ...

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@kourion sagte:
Ansonsten denke ich, dass man seine Wünsche, fundierten Beschwerden, usw. prima ohne reiseleiterische Unterstützung selbst erfolgreich vertreten kann. Muss man ja auch, wenn man nicht pauschal gebucht hat. Allerdings sollte man vielleicht nicht gleich "auf den Tisch hauen".
Ich bin bisher stets so vorgegangen und war mit dem Ergebnis immer vollauf zufrieden.Volle Zustimmung!

Und ich frage mich auch, was die Leute, die bei jeder Unstimmigkeit im Hotel nach der Reiseleitung krähen, im echten Leben machen, wenn ein „Problem“ auftaucht...
@malini sagte:
Volle Zustimmung!

Und ich frage mich auch, was die Leute, die bei jeder Unstimmigkeit im Hotel nach der Reiseleitung krähen, im echten Leben machen, wenn ein „Problem“ auftaucht...
Stimmt schon, aber im (Pauschal)Urlaub hat man für den Service bezahlt und sollte den auch ohne schlechtem Gewissen in Anspruch nehmen, wenn es ein Thema für die RL ist. Dafür werben die RV schließlich auch mit einem Rundumsorglospaket

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Das macht /damit wirbt --meines Wissens nur die TUI-- und die tun als Premiumveranstalter auch noch relativ viel dafür.
Mit den seit rd. einem Jahr im Aufbau befindlichen TUI Destination Services versucht die Nr.1 der Branche das Thema vor Ort wieder aufzupeppen-- Aber eher mit dem Hintergedanken, wieder mit Ausflügen, Eintrittskarten usw. Geld zu verdienen.Natürlich auch bei Kreuzfahrten.
Der Sitz dieser Tochter ist übrigens auf Mallorca.
Ganz generell zum Thema Reiseleitungen--die ja hier vermisst werden
(viele Urlauber brauchen sie überhaupt nicht mehr):Der Incoming Markt ist gnadenlos umkämpft- und alleine Transfer und Reiseleitung sind nur ein Massengeschäft.
Bei --wenn überhaupt noch ---20,-- Euro für beide Transfers und Reiseleitung,---die sie bekommen ---kann da eben nicht mehr viel Leistung am Ort erfolgen. Also -- ein "Stückpreis"-- pro Gast, klingt nicht schön, aber ist nun einmal Fakt.
Immer noch für billiger und sinnvoller für die RV ,als Manpower vom Saisonstart bis in die Hochsaison bereit zu halten.
Klare Kalkulation.
Das Thema Transfer und RL" (?) -- wäre aber mit den paar Kröten nicht mehr zu stemmen--wenn nicht die Incoming viele andere Zusatzaufgaben übernehme würde, die sie sich bezahlen lassen:
Stichworte: Kontakte mit Hotels, Belegungslisten liefern , Stop sales der Hotels bearbeiten , ebenso Preisnachverhandlungen,komplette Abrechnungen der Gäste mit den Hotels usw.Die TUI probiert's jetzt mit dem Thema s.o. ---kann sie sich leisten, mal schauen wie das in ein paar Jahren aussieht.
Vielleicht erinnert sich mancher noch daran, was wir hier schon in anderen Threads geschrieben hatten:
Es gibt zwei Modelle für die Gewinn- Kalkulation eines RV : Pro Kopf/Gast-- oder eben die angestrebte 3 % Rendite, die am Ende rauskommen sollte.
Pro Kopf rechnet ein sehr bekannter Veranstalter (nicht die TUI) mit 30,-- Euro für Warmwasserziele/je Gast ----und mit 40-50 Für Fernreisen.
Die andere Variante, also die 3 % Umsatzrendite erreichen aktuell viele RV nicht, manche gerade mal eben so so. Manche sogar deutlich darunter. Fast so wie im Lebensmittel-Einzelhandel....
Da bleibt also kein Geld für eine kuschelige Reiseleitung mit Intensivbetreuung-- der Kunde würde das Im Wettbewerb nicht mehr bezahlen.
Es geht nur mit Massengeschäft-- auch bei der TUI, als Premium-Veranstalter im oberen Preissegment .
Pauschalreisen sind Massengeschäft.
Mal sehen was die TUI Destination Services zukünftig für die Mutter dazu verdienen kann. Zuständig sind sie übrigens auch bei Kreuzfahrten von TUI Cruises und anderen.
Der sich mit allen Themen auseinandersetzende Reiseleiter wird wohl für immer eine nette Erinnerung an alte Zeiten bleiben.
TUI-Rundum Sorglos-Paket hin oder her. -
Pauschalreisen müssen leider VOR Reiseantritt bezahlt werden - sowas wie platt gesagt "erst die Ware, dann das Geld" gilt da nicht. Wenn mir ein im Internet gekauftes Produkt nicht passt/gefällt, schicke ich es z.T. versandkostenfrei zurück. Und das, ohne vorab Geld zu überweisen.
Bei Pauschalreisen gilt diese Regel leider nicht. Da investiert man z.B. für Familienurlaub in den Schulferien mal locker 2 Monatsgehälter voller Erwartungen in ein Traumhotel - um dann vor Ort zu erleben, dass aus dem Urlaubstraum eher ein Albtraum wurde? Keine Hotline erreichbar, auf emails wird nicht geantwortet? Also mit viel Geld für wenig Leistung einen notleidenden RV unterstützt, lol.
Das Forum zum Thema Reiserecht ist leider voll von solchen Beschwerden. Lt. Reiserecht müssen Mängel unverzüglich reklamiert werden mit einer zeitnahen Frist, diesen Reisemangel abzustellen. Da ist ein nicht erreichbares Callcenter imo keine Option.
Mich interessiert jetzt wirklich, @ Günter, wie zukünftig die RV ohne Repräsentanz eines zuverlässig!!! erreichbaren Ansprechpartners im Hotel oder in einer lokalen Agentur auskommen wollen.
LG
Dagmar -
@kourion sagte:
Ansonsten denke ich, dass man seine Wünsche, fundierten Beschwerden, usw. prima ohne reiseleiterische Unterstützung selbst erfolgreich vertreten kann. Muss man ja auch, wenn man nicht pauschal gebucht hat. Allerdings sollte man vielleicht nicht gleich "auf den Tisch hauen".
Ich bin bisher stets so vorgegangen und war mit dem Ergebnis immer vollauf zufrieden.Volle Zustimmung!

Und ich frage mich auch, was die Leute, die bei jeder Unstimmigkeit im Hotel nach der Reiseleitung krähen, im echten Leben machen, wenn ein „Problem“ auftaucht...
@malini sagte
Und ich frage mich auch, was die Leute, die bei jeder Unstimmigkeit im Hotel nach der Reiseleitung krähen, im echten Leben machen, wenn ein „Problem“ auftaucht...
Sorry für OT: Gutes Beispiel. Im echten Leben habe ich dafür Lösungen angeboten

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Ohne zu wissen welcher Art das Problem war: Kommt eine Minderung mangels Abhilfe in Betracht reicht eben die Reze oder Gästebetreuung des Hotels nicht aus. Wie dann ein in einem irischen Callcenter sitzender "Ansprechpartner" Abhilfe schaffen soll auf Sardinien oder in Side ist eine nicht ganz unberechtigte Frage ...

Persönliche Erfahrungen mit Problemen im Hotel - eher wenige:
2x nicht die gebuchte Zimmerkategorie bei Ankunft zugewiesen bekommen,
1x maßlos überzogene Telefonrechnung erhalten ( war da im Urlaub noch als Handyverweigerer unterwegs).
Ließ sich alle Male unmittelbar und problemlos an der Rezeption ohne reiseleiterische Hilfe zu meiner vollen Zufriedenheit erledigen.
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Wo gibt es denn keine Reiseleiter mehr? Frage nur weil wir min. 1-2 mal im Jahr eine Pauschalreise von Deutschland aus mit teilen der Familie buchen und uns dies noch nicht aufgefallen ist.
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Überall - und dann hast du ihn vermutlich nicht gebraucht.
Hatte jüngst eine Begegnung mit einem Vertreter des sich auflösenden Berufsbildes, nassgerotzte Schulter inklusive.
Muss sich als Guide versuchen oder umsatteln. -
Ups, da magst Du Recht haben. Gebraucht haben Wir/ Ich diese Spezies noch nie.
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Das macht /damit wirbt --meines Wissens nur die TUI-- und die tun als Premiumveranstalter auch noch relativ viel dafür.
Mit den seit rd. einem Jahr im Aufbau befindlichen TUI Destination Services versucht die Nr.1 der Branche das Thema vor Ort wieder aufzupeppen-- Aber eher mit dem Hintergedanken, wieder mit Ausflügen, Eintrittskarten usw. Geld zu verdienen.Natürlich auch bei Kreuzfahrten.
Der Sitz dieser Tochter ist übrigens auf Mallorca.
Ganz generell zum Thema Reiseleitungen--die ja hier vermisst werden
(viele Urlauber brauchen sie überhaupt nicht mehr):Der Incoming Markt ist gnadenlos umkämpft- und alleine Transfer und Reiseleitung sind nur ein Massengeschäft.
Bei --wenn überhaupt noch ---20,-- Euro für beide Transfers und Reiseleitung,---die sie bekommen ---kann da eben nicht mehr viel Leistung am Ort erfolgen. Also -- ein "Stückpreis"-- pro Gast, klingt nicht schön, aber ist nun einmal Fakt.
Immer noch für billiger und sinnvoller für die RV ,als Manpower vom Saisonstart bis in die Hochsaison bereit zu halten.
Klare Kalkulation.
Das Thema Transfer und RL" (?) -- wäre aber mit den paar Kröten nicht mehr zu stemmen--wenn nicht die Incoming viele andere Zusatzaufgaben übernehme würde, die sie sich bezahlen lassen:
Stichworte: Kontakte mit Hotels, Belegungslisten liefern , Stop sales der Hotels bearbeiten , ebenso Preisnachverhandlungen,komplette Abrechnungen der Gäste mit den Hotels usw.Die TUI probiert's jetzt mit dem Thema s.o. ---kann sie sich leisten, mal schauen wie das in ein paar Jahren aussieht.
Vielleicht erinnert sich mancher noch daran, was wir hier schon in anderen Threads geschrieben hatten:
Es gibt zwei Modelle für die Gewinn- Kalkulation eines RV : Pro Kopf/Gast-- oder eben die angestrebte 3 % Rendite, die am Ende rauskommen sollte.
Pro Kopf rechnet ein sehr bekannter Veranstalter (nicht die TUI) mit 30,-- Euro für Warmwasserziele/je Gast ----und mit 40-50 Für Fernreisen.
Die andere Variante, also die 3 % Umsatzrendite erreichen aktuell viele RV nicht, manche gerade mal eben so so. Manche sogar deutlich darunter. Fast so wie im Lebensmittel-Einzelhandel....
Da bleibt also kein Geld für eine kuschelige Reiseleitung mit Intensivbetreuung-- der Kunde würde das Im Wettbewerb nicht mehr bezahlen.
Es geht nur mit Massengeschäft-- auch bei der TUI, als Premium-Veranstalter im oberen Preissegment .
Pauschalreisen sind Massengeschäft.
Mal sehen was die TUI Destination Services zukünftig für die Mutter dazu verdienen kann. Zuständig sind sie übrigens auch bei Kreuzfahrten von TUI Cruises und anderen.
Der sich mit allen Themen auseinandersetzende Reiseleiter wird wohl für immer eine nette Erinnerung an alte Zeiten bleiben.
TUI-Rundum Sorglos-Paket hin oder her.@guenter-holidaycheck sagte:
Da bleibt also kein Geld für eine kuschelige Reiseleitung mit Intensivbetreuung-- der Kunde würde das Im Wettbewerb nicht mehr bezahlen.
Das ist zweifellos das Wesen des Markts.
In Konsequenz müsste dann aber der zwischenzeitlich irreführende Begriff der „Pauschalreise“ sterben, oder reglementiert werden, welche Leistungen dieser enthalten muss.
Auch sind sog. „Rundum-Sorglos-Pakete“ o.ä. begrifflich fragwürdig, wenn sich die RL-Leistung dann auf eine dubiose 24/7-Hotline in Bulgarien, oder sonst wo beschränkt.
Wundert mich, dass die EU in ihrem Reglementierungswahn im Reisesektor noch nicht aktiver war.
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@guenter-holidaycheck sagte:
Da bleibt also kein Geld für eine kuschelige Reiseleitung mit Intensivbetreuung-- der Kunde würde das Im Wettbewerb nicht mehr bezahlen.
Das ist zweifellos das Wesen des Markts.
In Konsequenz müsste dann aber der zwischenzeitlich irreführende Begriff der „Pauschalreise“ sterben, oder reglementiert werden, welche Leistungen dieser enthalten muss.
Auch sind sog. „Rundum-Sorglos-Pakete“ o.ä. begrifflich fragwürdig, wenn sich die RL-Leistung dann auf eine dubiose 24/7-Hotline in Bulgarien, oder sonst wo beschränkt.
Wundert mich, dass die EU in ihrem Reglementierungswahn im Reisesektor noch nicht aktiver war.
@philosopher sagte:
In Konsequenz müsste dann aber der zwischenzeitlich irreführende Begriff der „Pauschalreise“ sterben, oder reglementiert werden, welche Leistungen dieser enthalten muss.
Definition "Pauschalreise":
"Eine vom Reiseveranstalter vorgenommene Bündelung von mind. zwei Hauptreiseleistungen wie Transport, Unterbringung, Verpflegung, Besuchsprogramm/ Ausflug, Transfer oder anderer Leistungen zu einem Arrangement, das zu einem Gesamtpreis verkauft wird..."
Quelle: Gablers Wirtschaftslexikon - hier mehr -
Hallo vonNebenan
Ich wurde hier bei HC letztes Jahr in der Luft zerissen als ich mich darüber beschwert habe das es bei meiner bei Neckermann gebuchten Reise vor der Buchung nicht ersichtlich war das es keine vor Ort Betreuung geben würde. Stattdessen konnte ich in der Veranastaltermappe lesen das man telefonisch (deutsche Vohrwahl), per SMS (britische Vorwahl) oder per Whatsup (spanische Vorwahl) mit dem Veranstalter Kontakt aufnehmen kann. Gästen welche ein presönliches Gespräch bevorzugen wurde vorgeschlagen mittels Smartphone oder Tablett über das Hotel Wlan mit dem Veranstalter Kontakt aufzunehmen.
Natürlich ist es legetim wenn der Veranstalter Personal einsparen will, nur will ich das vor der Buchung wissen um mich für einen anderen Veranstalter entscheiden zu können.
Heuer war ich mit ITS Indi unterwegs und hatte wieder das gewohnte Service.Gruß
Karl -
@guenter-holidaycheck sagte:
Da bleibt also kein Geld für eine kuschelige Reiseleitung mit Intensivbetreuung-- der Kunde würde das Im Wettbewerb nicht mehr bezahlen.
Das ist zweifellos das Wesen des Markts.
In Konsequenz müsste dann aber der zwischenzeitlich irreführende Begriff der „Pauschalreise“ sterben, oder reglementiert werden, welche Leistungen dieser enthalten muss.
Auch sind sog. „Rundum-Sorglos-Pakete“ o.ä. begrifflich fragwürdig, wenn sich die RL-Leistung dann auf eine dubiose 24/7-Hotline in Bulgarien, oder sonst wo beschränkt.
Wundert mich, dass die EU in ihrem Reglementierungswahn im Reisesektor noch nicht aktiver war.
@philosopher sagte:
Auch sind sog. „Rundum-Sorglos-Pakete“ o.ä. begrifflich fragwürdig (...)
Das ist Marketing!
Und es bedeutet nicht, dass man den Verstand beim Buchen abgeben muss...
Ach ja, wie kommst du darauf, dass der Begriff „Pauschalreise“ einen RL impliziert?
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@philosopher sagte:
In Konsequenz müsste dann aber der zwischenzeitlich irreführende Begriff der „Pauschalreise“ sterben, oder reglementiert werden, welche Leistungen dieser enthalten muss.
Definition "Pauschalreise":
"Eine vom Reiseveranstalter vorgenommene Bündelung von mind. zwei Hauptreiseleistungen wie Transport, Unterbringung, Verpflegung, Besuchsprogramm/ Ausflug, Transfer oder anderer Leistungen zu einem Arrangement, das zu einem Gesamtpreis verkauft wird..."
Quelle: Gablers Wirtschaftslexikon - hier mehr@kourion sagte:
mind. zwei Hauptreiseleistungen
Gut zu wissen. Danke!
Erkennen kann man im Angebot der "Pauschalreise" deshalb meist dennoch nicht, welche (weiteren) Leistungen eingeschlossen sind, oder auch nicht. Vielleicht gibt es das, aber ich persönlich habe bei meinen gebuchten Pauschalreisen noch nie im Angebot gelesen ("RL vor Ort enthalten / nicht enthalten", "RL nur über Hotline", "RL belegungsabhängig", etc.).
Näheres dazu kommt bei mir (wenn überhaupt) immer erst mit den Reiseunterlagen kurz vor Antritt, wenn alles schon eingetütet und bezahlt wurde.Wieder was gelernt: bucht man Flug+Hotel, oder beides sogar einzeln bei unterschiedlichen RVs, dann stellt sich die Frage nach dem RL nicht und auch ein Philosopher kann wieder ruhig schlafen. Und wie vonschmeling schon anmerkte: im Notfall kann bestimmt auch Alexa als RL einspringen.
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@philosopher sagte:
Auch sind sog. „Rundum-Sorglos-Pakete“ o.ä. begrifflich fragwürdig (...)
Das ist Marketing!
Und es bedeutet nicht, dass man den Verstand beim Buchen abgeben muss...
Ach ja, wie kommst du darauf, dass der Begriff „Pauschalreise“ einen RL impliziert?
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@philosopher sagte:
Auch sind sog. „Rundum-Sorglos-Pakete“ o.ä. begrifflich fragwürdig (...)
Das ist Marketing!
Und es bedeutet nicht, dass man den Verstand beim Buchen abgeben muss...
Ach ja, wie kommst du darauf, dass der Begriff „Pauschalreise“ einen RL impliziert?
@malini sagte:
Und es bedeutet nicht, dass man den Verstand beim Buchen abgeben muss...
Das hat sicherlich nicht immer mit abgegebenen Verstand bei der Buchung zu tun.
Den Einen macht eine lange, zeitintensive Urlaubsvorbereitung Freude, indem sie sich vielleicht das Kleingedruckte jedes einzelnen Angebots x-Mal durchlesen. Andere haben einfach (beruflich) keine Zeit, keinen Bock, oder andere Einschränkungen (Alter, geistige Limitationen, etc.), und wollen das schnell, problemlos, zuverlässig und kompakt abwickeln und dann ab in den Urlaub.
Andererseits gewinnen durch zunehmende zeitverschlingende, einarbeitungsbedürftige Buchungsmodalitäten im WWW die örtlichen Reisebüros wieder an Bedeutung. Da haben wir also doch unsere verschwundenen Reiseleiter: sie sitzen vor der Haustüre im Reisebüro!

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Reiseleiter, sind nicht das die jungen Männer, (meist) welche die Ausflüge gegen Provision verkaufen möchten?
@juanito sagte:
Reiseleiter, sind nicht das die jungen Männer, (meist) welche die Ausflüge gegen Provision verkaufen möchten?
Eben weil es ein Teil des sonst recht geringen Verdienstes ist---richtig---
