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  • Tapas/Pintxos, auch auf Mallorca
    BernatB Bernat

    “Tapas” bedeutet “Deckel/Abdeckung”. Über das “wie”, “wo”und “warum” des Ursprungs der Bezeichnung “Tapas” gibt es verschiedene Legenden. Eine davon besagt, dass der König Alfonso X (9. Jahrhundert) eine Krankheit hatte und der Arzt ihm verschrieb ein paar Mal am Tag ein Glas Wein zu trinken. Um die Wirkung des Weins zu mindern legte man ihm ein Stückchen Brot - also einen “Deckel” - auf das Weinglas um es mit dem Wein zu essen. Daraufhin gab er einen Erlass heraus demzufolge in Kastilien mit jedem Glas Wein eine “Tapa” serviert werden musste. Eine andere Legende behauptet dass es in den Tavernen des Mittelalters so viele Fliegen und Mücken gab dass man die Getränke mit einer Scheibe Wurst oder Schinken zudecken musste um zu vermeiden dass diese Viecher in den Wein gerieten. Die weitverbreiteste und allgemein für den echten Ursprung der Bezeichnung “Tapas” akzeptierte Geschichte ist jene die von einem Besuch des Köñigs Alfonso XIII (19. Jahrhundert) in Cádiz berichtet. Unterwegs zwischen Cädiz und San Fernando machte man einen Stop zum Aperitiv in einer Kneipe mit Namen “Ventorillo del Chato” an einem langen Sandstrand (die gibt es übrigens heute noch). Der “Levante” (Ostwind, der wie durch eine Art Trichter durch die Strasse von Gibraltar ‘fegt’ ) war so stark dass er den Sand in das Weinglas wehte. Der König bat den Kellner sein Glas doch bitte “abzudecken” um den Sand zu vermeiden, woraufhin der Kellner einen kleinen Teller mit etwas Brot und Schinken über das Glas legte und sagte “Hier ist Ihre ‘Tapa’, Señor”.

    In Nordspanien, speziell im Baskenland sind das ‘Gegenstück’ zu den Tapas die “Pinchos/Pintxos” (“Spitzen” ). Das sind Tapasähnliche Häppchen die ihren Namen der Tatsache schulden auf einem kleinen Stückchen Weissbrot mit einem “spitzen” Zahnstocher festgehalten zu werden. VORSICHT: beim Pincho/Pintxoessen die Zahnstocher nicht wegwerfen, denn die – in verschiedenen Grössen – dienen dem Kellner zum abrechnen (wie die Striche auf einem Bierdeckel).

    Ob Tapas oder Pintxos hat es sich eingebürgert sie nicht nur als Vorspeise bzw. Aperitiv zu essen, sondern eine ganze Reihe davon als komplette Mahlzeit zu geniessen. Vor allem an Wochenendabenden geht man gerne mit einer Gruppe Freunden Tapas- oder Pintxos essen, oftmals an einer Stehtheke (siehe meinen Reisetipp über die Altstadt in San Sebastian). Obwohl der Begriff ‘Tapa’ – rein theoretisch – bedeutet dass man viele, kleine ‘Häppchen’ isst, wenn man mit einer Gruppe unterwegs ist, ist es in der Praxis so dass man verschiedene Vorspeisen tellerweise (in sogenannten “Raciones” ) bestellt und sich diese teilt. Bei allen HC-Usertreffen auf Mallorca hat es sich eingebürgert dass wir grundsätzlich am ersten Abend Tapas essen gehen.

    In fast allen Regionen Spaniens – mit der Ausnahme von Andalusien - sind viele Tapas in kleinen Schüsselchen gewärmt auf der Theke der Lokale ausgestellt (man kann somit nach ‘Besichtigung’ bestellen), während die Tapas in Andalusien auf einer Tafel angeschrieben stehen und man sie auf Bestellung individuell frisch zubereitet.

    Überall auf der Insel gibt es Tapas, vorzugsweise in Lokalen in denen Einheimische einkehren. Ein empfehlenswertes Lokal für Tapas in Palma ist das LA CUEVA in der Calle Apuntadores (im La Lonja Viertel). Obwohl sich in dieser Fussgängerstrasse ein Tapaslokal ans andere reiht ist – meiner Meinung nach – LA CUEVA von der Varietät und Qualität her das weitaus empfehlenswerteste. Eine andere Möglichkeit ausgezeichnet Tapas zu essen ist an verschiedenen Ständen in der Markhalle ‘Mercat des Olivar’, alle mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungverhältnis (von den leckeren ‘Schweinereien' in der angeschlossenen Fischhalle ganz zu schweigen).

    Pintxos isst man in den Lokalen der Franchise-Marken LIZARRAN oder LA BOTANA, beide in Palma verschiedene Male vertreten (LA BOTANA z. Bs. in unmittelbarer Nähe der BAR BOSCH, bzw. der Markthalle ‘Mercat des Olivar’, LIZARRAN auch im FESTIVAL PARK). Bei keinem HC-Usertreffen auf Mallorca fehlt eine Einkehr in eins dieser Lokale. Wie immer: mutig sein, quer durch die Bank alles versuchen,es ist kaum möglich hier etwas falsch zu machen bzw. enttäuscht zu werden.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Ausflugstipps Mallorca: Alte Wachtürme
    BernatB Bernat

    Alle die einmal einen Leihwagen auf der Insel gemietet haben und an irgendeinem Küstenstreifen entlanggefahren sind haben garantiert an verschiedenen Stellen alte Steintürme gesehen. Es handelt sich um alte Wachtürme die systematisch entlang der gesamten, mallorquinischen Küste errichtet wurden.

    Anfangs des 16.Jahrhunderts liessen sich die Türken in Algerien nieder und von dort aus verunsicherten berberische Piraten – zusätzlich zu den Korsaren - das gesamte, westliche Mittelmeer. Die bekanntesten und berühmtesten Piraten waren die Brüder Horuky und Chaireddin Barbarossa. Der spanische König Carlos I (Karl I) veranlasste den Bau eines Verteidigungsystems entlang der Festlandküste, aber es war unter der Herrschaft seines Sohns, Felipe II wo eine ganze Reihe von Wachtürmen zum Erspähen von feindlichen Schiffen gebaut wurde, haupsächlich in den Regionen von Murcia und Cartagena.

    Es war aber der mallorquinische Pfarrer, Arzt, Historiker, Geographe und Astronom, Joan Binimelis y Garcia, der für das Erschaffen eines kompletten Wachsystems rund um Mallorca (und der vorgelagerten Inseln Cabrera und Dragonera) verantwortlich war. Er plante ein sehr durchdachtes System von Türmen die so errichtet wurden, dass man von einem Turm den nächsten sehen konnte, und somit beim sichten eines feindlichen Schiffes mittels Rauch- (tagsüber) und Feuersignalen (nachts) die gesamte Insel warnen konnte. Die Signale gingen so von Turm zu Turm und innerhalb kürzester Zeit war die Runde der Insel komplett und man konnte sich auf den Angriff feindlicher Schiffe vorbereiten. Das System bestand aus insgesamt 51 Türmen auf Felsvorsprüngen und Inseln. Einige dieser Türme waren von kleinen Festungen umgeben (z. Bs. der auf der Insel Cabrera) um gleichzeitig als Schutz und Verteidigung vor bzw.- gegen die angreifenden Feinde zu dienen. Zur Verteidigung wurden Arkebusen (Vorderlader, Vorgänger der Musketen) genutzt. So wurde auch Puerto Andratx des öfteren erfolgreich gegen einfallende Mauren verteidigt.

    Nicht zu beneiden waren die Wächter dieser Türme. Die Türme waren rund und hatten den ‘Eingang’ – eine kleine Öffnung - auf halber Höhe zu dem man mittels einer Seiltreppe kam. Die Wächter, zwischen 1 und 3 pro Turm, verbrachten viele Wochen in diesen Türmen, mit leidiger Verpflegung (die ihnen gebracht werden musste) und schlechter Bezahlung. Oftmals kamen sie bei Belagerungen bzw. bei Angriffen ums Leben.

    Diese Wachtürme wurden bis ins 19. Jahrhundert genutzt. Im 20 Jahrhundert, nach dem spanischen Bürgerkrieg, nutzte die Guardia Civil (Zivilgarde, ein Militärskörper) die Türme um nach Schmugglern Ausschau zu halten, normalerweise bei Nacht. Einige der Türme sind seitdem zusammengefallen, aber viele bestehen noch, teilweise sogar renoviert. Einige der bekanntesten davon sind: Cala En Basset (Sant Elm), Es Verger (Banyalbufar), Cala Pi (Llucmajor), Cap Blanc (Llucmajor), S’Estalella (Estanyol/Llucmajor), Torre d’en Matzoc (Artá ), Cabrera (Insel Cabrera) und Albercutx (Formentor).

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Spanferkel- Spezialität auf Mallorca
    BernatB Bernat

    Da seid Ihr ja praktisch genau an der Quelle. Das Restaurant TORRE DE CANYAMEL ist bekannt für das gute Spanferkel.

    Ansonsten ist in Canyamel, im Vergleich zu anderen Zielgebieten, relativ wenig los. Somit ist man fur einen ruhigen Urlaub gut aufgehoben.  Mit einem Mietwagen bietet es sich an sowohl Richtung Norden/Nordwesten zu fahren (Gegend um Artá, Cala Mesquida, Cala Torta, Belem, Son Serra de Marina ... an der Küste entlang bis Alcudia und Cap Formentor, oder Richtung Süden über Porto Cristo, Porto Colom zu den schönen Buchten von Cala Llombards, Cala Santanyi, Cala Mondragó, S'Amarador bis Colonia de Sant Jordi.

    Einen Stadtbesuch von Palma sollte man auch unbedingt machen, vorzugsweise an einem Samstag und dabei die Hauptmarkthalle Mercat de S'Olivar nicht vergessen (vor 14.00 Uhr).

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Spanferkel- Spezialität auf Mallorca
    BernatB Bernat

    Auf spanisch: “Lechona”, auf mallorquin “Porçella”. Spanferkel ist eine der mallorquinischen Spezialitäten. Ein frisches Spanferkel mit knuspriger Haut ist ein einmaliger Leckerbissen.

    Für die Qualität eines guten Spanferkels sind – ausser der Zubereitung - verschiedene Faktoren verantwortlich: die Schweinerasse, die Grösse bzw. das Gewicht und die Ernährung. Das echte mallorquinische Spanferkel stammt von der mallorquinischen Rasse der “schwarzen Schweine” (Porc Negre), eine Kreuzung zwischen den spanischen (“Cerdo ibérico” ) und den keltischen Schweinen (“Cerdo celta” ). Diese Schweine wachsen auf den Feldern auf und ernähren sich überwiegend von Getreide, Feigen, Kaktusfeigen und nur unwesentlich mit Trockenfutter. Jährlich werden auf Mallorca ca. 1000 Spanferkel dieser Rasse geschlachtet (und zusätzlich etwa 3000 ausgewachsene “Porcs Negres” um Wurst – vor allem die bekannte “Sobrasada” (Paprikawurst) – herzustellen). Das Idealgewicht eines Spanferkels liegt bei zwischen 3,5 Kg und 5 Kg (und das Tier ist jünger als 3 Wochen).

    Bei einer idealen Vorbereitung wird das Spanferkel 24 Stunden eingelegt, und dann bei einer nicht zu hohen Temperatur ungefähr 2 ½ Stunden im Holzofen gebraten (fast alle älteren Häuser in den Dörfern – und Fincas sowieso – haben Holzöfen). Das Ergebnis dieser Vor- und Zubereitung ist ein unvergleichber zartes und geschmackvolles Fleisch (das kaum nach “Schwein” schmeckt) mit einer knusprigen Haut. Zusammen mit dem Spanferkel und in der selben Schüssel werden kleine Kartoffeln (die mallorquinischen “Patató” ) gebraten die den Geschmack des Spanferkels annehmen. Spanferkel Kommt auf Mallorca vor allem an Weihnachten auf den Tisch.

    Bei dieser Vorbereitung ist es verständlich dass man solches Spanferkel nicht in Restaurants bekommen kann, was aber bei weitem nicht bedeutet dass das Spanferkel in Restaurants nicht gut wäre. Das in Restaurants servierte Spanferkel stammt normalerweise von weissen Schweinen, wiegt zwischen 6 Kg und 8 Kg und wird im einem normalen Küchenofen zubereitet. Um in den Genuss wirklich frisch zubereiteten Spanferkels zu kommen geht das nur mit Vorbestellung und idealerweise sollte man eine kleine Gruppe sein. Die Alternative ist ein Restaurant zu finden das Spanferkel jeden Tag – oder an bestimmten Tagen - als Spezialítät anbietet und man individuelle Portionen bestellen kann. In vielen Restaurants wird Spanferkel zubereitet und dann nachträglich aufgewärmt serviert (schmeckt nicht unbedingt ganz so wie frisches).

    In den meisten Dörfern bereiten Familien ein Spanferkel vor (z. bs. für ein Familienessen an einem Sonntag) und lassen es dann beim Bäcker des Dorfes im (Holz-)Ofen braten (oder der Bäcker des Dorfes bietet – auf Vorbestellung – gleich das fertige Spanferkel an). In der Markthalle “Mercat d’es Olivar” in Palma gibt es einige Metzger die– in Zusammenarbeit mit einem Bäcker – ebenfalls fertiges Spanferkel anbieten (ein fertiges Spanferkel für 10 Personen kostet um die € 90.-/100.-, also ein “Super-Arrangement” um Freunde zum Essen einzuladen).

    In welcher Form auch immer sollte man sich bei einem Mallorcaaufenthalt den Genuss eines Spanferkels nicht entgehen lassen.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Herberge im Naturschutzpark der Insel Cabrera
    BernatB Bernat

    Die der Südostspitze von Mallorca vorgelagerte Insel Cabrera ist ein Naturschutzpàrk (demnächst hier hei MALLORCA INSIDE mehr über die Naturschutzgebiete von Mallorca). Der Zugang zu Cabrera - auch per Boot - ist eingeschränkt und wird strengstens kontrolliert. Vor der Erklärung zum Naturschutzpark war Caberra eine Militärzone.

    Die einizge Möglichkeit bisher Cabrera zu besuchen war wentweder mit dem eigenen Boot (mit vorheriger Reservierung einer Ankerboje, zahlenderweise) oder per Ausflugsschiff von Colonia de Sant Jordi aus. Einmal auf der insel, hat man beschränkte Möglichkeiten sich dort frei zu bewegen. Es gibt organisierte Führungen.

    Ab morgen, dem 1. April, hat man eine weitere Möglichkeit Cabrera besser kennenzulernen. Morgen wird eine öffentliche Herberge  (eine frúhere Unterkunft des Militàrs wurde renoviert) wiedereröffnet.

    Diese Herberge hat 12 Doppelzimmer, eine Küche mit Kuhlschrank und Mikrowelle und einen Gemeinschaftaufenthaltsraum. Buchungen können bis bis zu 3 Monaten im vorhinein übers Internet gemacht werden (höchstens fúr eine Nacht in der Hochsaison zwischen Juni und September, im Rest des Jahres für maximal 2 Nächte, Dezember und Januar ist geschlossen).

    Ab sofort besteht somit eine einmalige Möglichkeit den Narturschutzpark der Insel Cabrera besser und länger kennenzulernen als nur ein paar Stunden mit dem Ausflugsboot. Letztes Jahr wurde diese Herberge versuchweise zugängig gemacht und beherbergte zwischen April und November insgesamt 1.310 Besucher.

    Für Buchungen  H I E R  klicken.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Mietwagen auf Mallorca
    BernatB Bernat

    Ich nutze überall auf der Welt mein Smartphone (Android OS) mit GOOGLE NAVIGATOR .... einfach, aktuell und kostenlos (mit Roaming Abkommen mit meinem Anbieter). Ein ganz einfaches Saugnapfsystem zum festmachen und einen Zigarettenanzünderanschluss für 'Saft'.

    Mallorca

  • Mallorca-Kuriositäten (1)
    BernatB Bernat

    Auf Mallorca wird noch – vor allem auf dem Land – in einer Masseinheit von sogenannten ”cuarteradas” gemessen. Eine “cuarterada” sind 7.103 m2. Auf diese etwas ausergewöhnliche Flächeneinheit kommt man in dem man 40 “Armlängen” – jeweils knapp über 2,10 M – des Königs Jaume I (ein aussergewöhnlich grosser Mann) im Quadrat kalkuliert. Diesen Ursprung der “cuarterada” bestätigen verschiedene, von einander unabhängige, Historiker die alle zu diesem Schluss kamen. Was hingegen nie bestätigt wurde ist die andere Erklärung die besagt dass eine “cuarterada” die Oberfläche der Kathedrale von Palma sei (die Kathedrale misst 121 x 55 Meter = 6.655 m2).

    Das am höchsten gelegene Dorf der Insel ist Escorca (481 M über NN) gefolgt von Valldemossa (413 M über NN) und Galilea (401 M über NN). Escorca ist die kleinste Gemeinde Mallorcas (ungefähr 290 Einwohner). Fornalutx ist die einzige Küstengemeinde ohne Strand.

    Der weltberühmte Maler Joan Miró war mit einer Mallorquinerin (Pilar Juncosa) verheiratet und hat zwischen 1956 und 1983 in Palma gelebt (er ist auf Mallorca verstorben). Seine Mutter und sein Grossvater stammten aus Soller, Dorf das ihn in 2008 zum “Adoptivsohn” ernannte. Dieser mallorquinische Ursprung ist auch der Grund warum die Nachfolger von Joan Miró es dem “Roten Blitz” (Zug nach Soller) genehmigten einen Halbmond eines Gemäldes von Joan Miró kostenlos als Firmenimmage (Corporate Identity) nutzen zu dürfen. In allen Wagons des “Roten Blitz” sind Kopien kleiner, unveröffentlichter Malereien die Joan Miró als Kind in Soller gemalt hat, aufgehängt. Im Bahnhof des “Roten Blitz” in Soller gibt es eine Ausstellung von Gravuren und Stichen von Joan Miró (Eintritt kostenlos).

    Der erste “Berühmte” der Mallorca ‘touristisch’ beworben hat war Ludwig Salvator von Habsburg, Erzherzog von Österreich-Toskana. Er kam in 1867 - mit 19 Jahren - nach Mallorca, hat sich auf Anhieb in die Insel verliebt, schlug hier seinen Wohnsitz auf (Finca Son Marroig, Valldemossa) und heiratete die Tochter eines örtlichen Tischlers. Im Laufe von ungefähr 30 Jahren erwarb er einen 16 Km langen und teilweise bis zu 10 Km tiefen Küstenstreifen zwischen Valldemossa und Deia. Hier liess er für die damaligen “Touristen” Aussichtspunkte mit unvergesslichen Blicken über die Berge und das Meer anlegen die man teilweise heute noch sehen/besichtigen kann. Ludwig Salvator - auf spanisch Luis Salvador - begann mit der Sammlung und Systematisierung von Daten und Informationen über die Balearen. Das so entstandene siebenbändige Monumentalwerk “Die Balearen“ ist auch heute noch ein zuverlässiges und genaues Zeugnis jener Epoche (Wikipedia).

    Wesentlich kürzer war der Aufenthalt von Frédéric Chopin der im Winter 1838-1839 mit seiner Lebensgefährtin Dupin – bekannter als George Sand – und deren Kinder 4 Monate in Valldemossa verbrachte. Hier schrieb George Sand das Buch “Ein Winter auf Mallorca”. Die Möglichkeit die Zellen des Karthäuserklosters “La Cartuja” in denen Chopin und George Sand wohnten zu besuchen führt dazu dass der touristische Werbeffekt vom Aufenthalt von Chopin/George Sand wesentlich bedeutender ist als jener von den Aufenthalten von Ludwig Salvator oder Joan Miró. Vor ein paar Jahren kam es zu einem Streit zwischen verschiedenen Nachfolgern von Besitzern von Zellen des Karthäuserklosters der bis vor Gericht ging. Es ging darum entgültig festzustellen in welcher Zelle genau Chopin gewohnt hat bzw. ob das dort ausgestellte Klavier das Originalklavier von Chopin ist. Kaum zu glauben, aber laut Gerichtsurteil hat man jahrzehntelang Besuchern eine Zelle gezeigt in der Chopin gar nicht gewohnt hatte. Seit diesem Gerichtsurteil in 2012 gibt es nun 2 verschiedene Zugänge zum Karthäuserkloster und es wird natürlich auch zweimal Eintritt verlangt – jede Familie kassiert für den Besuch ihrer Zellen. Das Karthäuserkloster in Valldemossa ist, zusammen mit der Kathedrale von Palma und dem Schloss Bellver, eines der meistbesuchten Kulturgüter Mallorcas.

    Und wo wir schon beim Schloss Bellver sind: Das Schloss Bellver ist das einzige, runde Schloss Spaniens. Es wurde Anfang des 14. Jahrhunderts vom König Jaume II im gotischen Stil gebaut. Das Konzept des Rundbaus hat seinen Ursprung im Schloss Herodion (Westjordanland). Bellver wurde während der Regierungen der Könige Jaume II, Sancho und Jaime III benutzt, teilweise als Gefängnis.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Quallen auf Mallorca
    BernatB Bernat

    Mit Anfang der Sommer- bzw. Badesaison ist es nur eine Frage der Zeit bis das leidige Thema der Quallen wieder akut wird. Wo es Meer und Strand gibt, gibt es Quallen. Das “überfischen” der natürlichen Feinde der Quallen und die abnehmende Zahl von Wasserschildkröten sind nur zwei der Gründe des vermehten Auftretens dieser lästigen Viecher. Andere Gründe sind die immer wärmere Wassertempertur, das auftreten von ‘neuen’ Arten von Quallen die aus dem Atlantik bzw. dem Roten Meer ins Mittelmeer wandern, man spekuliert sogar mit dem zunehmenden Salzgehalt und anderen Nährstoffen die in Küstennähe ins Wasser geraten. Windstärke- und Richtung so wie Strömungen tragen ebenfalls zur Anwesenheit bei. Quallen haben in den letzten Jahren zur Minderung der Badefreude geführt, viele Touristen ziehen das Swimmingpool ihrer Hotels dem Risiko an von Quallen gefährdeten Stränden ins Wasser zu gehen vor. Aber man sollte nicht aus denAugen verlieren dass, zum Beipiel, Australien ein beliebtes Urlaubsland ist und die dortigen Strände trotz der möglichen Anwesenheit von giftigen – und teils lebensgefährlichen- Quallen (von Haifischen ganz abgesehen) gut besucht sind. Es ist alles nur eine Frage der Warnsysteme und Vorkehrungen um die Begegnung mit Quallen (fast) auszuschliessen und unbetrübt baden gehen zu können.

    Die meist auftretenden Arten von Quallen im Mittelmeer, konkret in den Gewässern von Mallorca, sind die “Medusa común” (Aurelia Aurita), die “Medusa huevo frito” (Cotylorhiza tuberculata), die “Medusa de compases” (Chrysaora hysoscella) und die weitverbreitete "Pelagia noctiluca” die überwiegend im Frühjahr/Sommer auftritt. Diese Quallen haben alle die gleiche Eigenschaft: der Kontakt mit den Tentakeln brennt auf der Haut, bei einer Quallenart unwesentlich mehr als bei der anderen. Seit ein paar Jahren sichtet man sogar die wirklich (sogar lebens-) gefährliche Qualle, die “Fragata portuguesa” (Physalia Physalis, auf deutsch "Portugiesische Galere'?). Diese Quallenart tritt zwar überwiegend im Atlantik auf wird aber seit ein paar Jahren auch im Mittelmeer – aber relative weit von der Küste entfern - gesichtet. Eine vor kurzem durchgeführte Studie mit über 15.000 Beobachtungen kam zu einem unerwarteten und fast überraschendem Schluss: die “Aguamala”bzw. “Medusa Blanca” – weisse Qualle (Rhizostoma pulmo), ist in der Bucht von Alcudia ‘zuhause’ (ist auf den Balearen nur dort vorzufinden und vermehrt sich auch nur hier). Das mag auch der Grund sein warum das auftreten von Quallen an der mallorquinischen Nordküste häufiger ist als in anderen Zonen der Insel.

    Die Landes - und die Inselregierung versuchen seit Jahren dasQuallenproblem in den Griff zu bekommen. An allen überwachten Stränden gibt es eine Quallenwarnflagge (Blaue Qualle auf weissem Untergrund) die am selben Mast wie die Badewarnfahnen (grün, gelb und rot) gehisst wird. Man versucht es mit Kontrollen vor der Kúste um somit aktuelle Warnungen ausgeben zu können, sogar mit fischen der Quallen bevor sie die Strände erreichen. Seit letztem Jahr gibt eine eine App (Anwendung) für Smartphones (iMedJelly) anhand derer man die aktuelle Quallensituation an den verschiedenen Stränden der Insel ersehen kann (Eingaben werden von den Rettungsschwimmern bzw. von den Betroffenen selbst vorgenommen). Die einzige Gemeinde die bisher imSommer täglich über Quallen an allen ihren Stränden warnt bzw. entwarnt ist Calvia, die dafür eine extra Website eingerichtet hat (QUALLENSTRÄNDE CALVIA - bisher nur im Sommer). Man tut also alles um die uneingeschränkte Badefreude zu gewährleisten.

    Sollte man trotz allem einmal die ungewünschte Bekanntschaft einer Qualle machen ist folgendes angesagt (die Rettungschwimmer an den Stränden wissen genau wie man sich verhalten soll):

    • die betroffenen Stellen mit Salzwasser ausgiebig abwaschen (NIE mit Süsswasser)

    • NICHT 'abreiben'

    • Fläche mit physiologischem Serum (suero fisiológico) reinigen

    • eine Lösung von verdünntem Ammoniak bzw. Essig (verdünnt 50/50 mit Wasser) auftragen.

    Zur Vorbeuge gegen Quallen kann man eine Kindsersonnencreme mit Quallenschutzbenutzen. Im Prinzip für Kinder gedacht, soll sie gut funktionieren. Der Name: DENENES ANTI-MEDUSAS**.**

    Ausserdem gibt es einen “Quallenschutzanzug” (Stinger), aber ich bin mir nicht sicher ob diese ‘Abhilfe’ die Badefreude mehr einschränkt als die Quallen, und somit das Mittel schlimmer ist als das Übel selbst?

    Fragen nach dem "wann und wo" von Quallen (wie etwa: "wir sind nächste Woche in Paguera, müssen wir da mit Quallen rechnen?" ) sind genau so wie die Fragen nach dem Wetter. Sollte darauf jemand antworten ist es reiner Zufall wenn die Antwort mit den wirklichen Gegebenheiten übereinstimmt.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Allgemeines zum Essen auf Mallorca
    BernatB Bernat

    Oft kommen sowohl im Forum als auch per PN Nachfragen zum Essen auf der Insel. User fragen nach Restaurants in bestimmten Orten. Fragen wie “Welches sind die besten Restaurants auf Mallorca” oder “Wo kann man in Cala Rajada gut essen” sind nicht selten. Ich glaube dass einige, allgemeine Bemerkungen zum Essen auf Mallorca angebracht und nützlich sind.

    Wie bei manchen anderen Fragen auch, ist es in Sachen “Essen” nicht einfach gute Ratschläge zu geben. Die Messlatte des ‘Gaumens’ ist bei jedem anders, genauso wie die Messlatte des Geldbeutels. Was für mich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist mag für andere unerschwinglich sein (oder umgekehrt). Die Bezeichnung “frischer Fisch” kann fast alles bedeuten, viele kennen den Unterschied zwischen von einem Fischerboot frisch gefangenen Fisch und ‘frischen’ Fisch aus Fischfarmen nicht und können das auch am Geschmack nicht unterscheiden.

    Meine persönliche Einstellung ist, immer zu empfehlen die Landes- bzw. Regionalküche zu versuchen. Bratwurst mit Pommes oder Sauerbraten essen kann man auch zuhause. Normalerweise findet man einheimische/mallorquinische Restaurants nicht an der Strandpromande in tourstischen Orten mit grossen Tafeln auf deutsch (und wohin sich nie ein Einheimischer verirrt). Die mallorquinischen Restaurants, vielleicht ohne Stofftischdecken und einem unwesentlich höheren Geräuschpegel, sind in 3. oder 4. Strandlinie, nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe der grossen Hotels. Hier sind die Tafeln auf spanisch, ein kurrzer Blick ins Lokal bestätigt dass hier kaum – oder gar keine - Touristen einkehren. Auf den Dörfern oder in Palma (z.Bs. auf einer Mietwagentour oder bei einer Stadtbesichtigung) findet man solche Lokale schnell. Es gibt unzählig viele Lokale die ein dreigängiges Tagesmenü für zwischen € 8.- und € 12.- Euros anbieten (Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch, einschliesslich Tischwein, Wasser und oft auch ‘Sprudel’, Kaffee muss extra bezahlt werden). Vor der Tür oder an der Wand ist normalerweise das “Menú del Día” ausgeschildert. Ich rate allen solche Lokale einmal auzuprobieren. Viel kann man da nicht falsch machen. Im Gegenteil, in den meisten Fällen erlebt man eine angenehme Überraschung was man hier für sein Geld geboten bekommt. Mit der richtigen Einstellung und freundlchem Personal kommt man über eventuelle Srachprobleme hinweg, wenn man einmal nicht weiss was auf den Teller kommt, mutig sein und trotzdem probieren.

    Das gastronomische Angebot auf Mallorca ist unglaublich zahlreich und vielfältig. Es gibt regionale, nationale und internationale Küche in allen Preisklassen bis hin zu edlen Restaurants mit Sterneköchen. Wie überall hat Qualität ihren Preis, gute Küche ist alles andere als billig. Vor allem frischer Fisch und frische Meeresfrüchte gehen zu Lasten des Geldbeutels, besonders wenn alles mit gutem Wein ‘begossen’ wird. Hier kann der Spass schon einmal zwischen € 70.- und € 100.-/Person kosten. Die Tatsache dass Mallorca eine Insel im Mittelmeer ist bedeutet bei weitem nicht dass frischer Fisch billig ist. Es gibt zwar erschwingliche Fischsorten, aber es gibt auch andere - die 'feinen' - deren Preis im Einkauf schon um die € 40.-/Kg. liegt. Frische "Gambas" (Garnelen) werden ähnlich gehandelt, über Weihachten bis dreimal so teuer. Fisch von Fischfarmen bzw. tiefgefrorener Fisch ist erschwinglich und – bei einer guten Zubereitung – sollten die meisten den Unterschied kaum erkennen können.

    Bei Fleisch ist das ähnlich. In Spanien wird das Fleisch grundsätzlich nicht abgehangen (das machen nur die wenigsten Metzger, teilweise lassen es die guten Köche selbst abhängen). Ich würde, zum Beispiel, kein einfaches ‘Beefsteak’ bestellen (das machen viele wiel sie denken da könne man nichts falsch machen) denn das ist hier ein dünnes, wahrscheinlich nicht zartes, Stück Fleisch. Hier sollte man die Gelegenheit nutzen Gerichte wie Lammschulter- oder Keule, Lammkoteletts, oder Spanferkel zu versuchen, oder typisch mallorquinische Spezialitäten wie “Arroz brut" (“schmutziger Reis”, ein Schlachtfest-Reiseintopf), “Berenjenas rellenas” (gefüllte Auberginen), “Sopas mallorquinas” (ein Gemüsegericht mit ein wenig Schweinefleisch), “Lomo con col” (Schweinefilet mit Kraut) oder "Frito mallorquin" (eine Art Leber- oder Schlachtfestgeschnetzeltes). Eine frisch gemachte Paella sollte man natürlich auch probieren (Vorsicht vor ‘Fertigpaellas’ – was es nicht alles gibt - die oftmals in Touristenzonen ausgeschildert sind), auch wenn man hier zwischen 20 und 30 Minuten warten muss.

    Weine gibt es in allen Preisklassen, sowohl mallorquinische als auch vom Festland. Spanische Weine stehen italienischen oder franzósischen Weinen in nichts hinterher. In den letzten Jahren haben mallorquinische Weine einige, internationale Auszeichnungen gewonnen, aber – und das ist meine persönliche Meinung – stimmt bei vielen mallorquinischen Weinen das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Bei einem “Rioja” oder “Ribera del Duero” der in einem ‘normalen’, einheimischen Restaurant so um die € 15.- kosten darf wird man garantiert nicht enttäuscht.

    Jahrelang habe ich an der Wand hinter meinem Schreibtisch ein Schild mit folgendem Spruch hängen gehabt: “Ein Tourist ist eine Person die verreist um etwas anderes zu sehen und sich dann beschwert wenn alles nicht wie zuhause ist”. Diesen Spruch sollte man nicht wahr machen.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Buchläden auf der Insel
    BernatB Bernat

    Danke, Kourion. Ich bin dort schon seit längerem nicht mehr vorbeigelaufen.

    Mallorca

  • Mieten von Ferienwohnungen/Fincas auf Mallorca
    BernatB Bernat

    Oftmals kommen Fragen zu Vermietern von Ferienwohnungen und/oder Fincas. Die Vermieter bzw. Vermittler sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen.

    Ähnlich wie bei den Leihwagen, gibt es Eigentümer die - quasi privat - direkt Ihre Ferienwohnung/Finca vermieten und diese meistens über eine Website eines 'dritten' anbieten (und diesen dafür bezahlen). Der Kontakt, die Abwicklung und die Zahlung ist direkt zwischen dem Eigentúmer/Vermieter und dem potentiellen Kunden. Und dann gibt es die Vermittler, die - ähnlich wie eine Immobilienagentur - die Ferienwohnungen/Fincas besorgen, sie über ihre Website anbieten, den direkten Kontakt zum potentiellen Kunden haben,  (fast) die ganze  Abwicklung übernehmen, normalerweise vor Ort einen Ansprechpartner haben, etc., etc.

    Beide Optionen haben Punkte die dafür, bzw. dagegen sprechen. Das wichtigste auf das man achten sollte ist, meiner Meinung nach, wie die rechtliche Haftung aussieht, wer wo rechtlich verantwortlich gemacht werden kann wenn einmal etwas nicht ganz so glatt abläuft wie geplant. Das kann vom Kunden relativ leicht nachvollzogen werden (AGB bzw. Kleingedrucktes vorab gut durchlesen, klären ob der Eigentümer/Vermieter drekt oder aber der Vermittler haftet und ob diese Haftung in Deutschland oder in Spanien/Mallorca geltend gemacht werden muss).

    Dazu kommt noch ein anderer, wichtiger Aspekt: haben alle Beteiligten die notwendigen Genehmigungen und/oder Lizenzen zum vermieten des Objekts? Zahlen alle die anfallenden Steuern? Das spanische Finanzamt hat vor kurzem bekanntgegeben dass man ab sofort ca. 200.000 Webadressen und ca. 200 Anbieter von Ferienwohnungen/Fincas 'näher betrachten' will um zu überprüfen ob alle Beteiligten ihren steuerlichen Pflichten auch voll nachkommen. Eine mallorquinische Zeitung veröffentlichte vor kurzem dass man bei angeblichen Nachforschungen festgestellt habe dass es - nur auf der Insel - ungefähr 12.000 Ferienwohnungen/Fincas von etwa 30 verschiedenen Portalen/Anbietern gibt, von denen - immer angeblich - nicht einmal 10% alle Gesetze und Auflagen erfüllen. Diese Aktivität - auf Mallorca euphorisch als 'allegal' bezeichnet - bewegt sich teilweise in einer gesetzlichen Grauzone. (siehe auch "Reguliering der Vermietung von Ferienwohnungen" ).

    Unabhängig deren gesetzlicher Situation, vollkommen wertfrei (die Reihenfolge der Auflistung hat nichts mit der möglichen Seriosität der Anbieter zu tun), und ohne Anspruch auf Vollständigkeit, poste ich hier eine Liste einiger Anbieter - sowohl deutsche als auch spanische (und ein englischer), sowohl bekannte als auch unbekannte, die meisten mit Suchmaschinen - von Ferienwohnungen/Fincas. NOCHMALS: die Tatsache dass diese Vermieter/Vermittler in dieser Liste erscheinen bedeutet bei weitem nicht dass sie alle Auflagen und Bestiimmungen erfüllen (oder ich für deren Bonität und/oder gute Leistungen einstehe).

    http://www.mallorca.co.uk

    http://www.cameva.net

    http://www.fincarent.net

    http://www.villasplanet.com

    http://www.ruralmallorca.com/villas-ruralmallorca.php (spanisch)

    http://www.tucasa.com (spanisch)

    http://www.irentmyvilla.com/es/

    http://www.fincas4you.com

    https://www.airbnb.es/

    http://www.mallorcacharme.com/

    http://www.fincallorca.de/

    http://www.rent-a-finca.de

    http://www.mallorca24.de/

    http://www.housetrip.es

    http://www.homeaway.es

    http://www.muchosol.de

    vacaciones.trovit.es

    http://www.am-inmobiliaria.com

    http://www.secondcasa.com/de

    http://ferienwohnungen-spanien.de

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    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Verkaufsförderung "a la mallorquina" (4)
    BernatB Bernat

    Bei einer meiner ersten Teilnahmen an einer Verkaufsförderungsaktion in Deutschland waren wir im Namen des (damals privaten) Fremdenverkehrsamts Mallorcas (Fomento deTurismo) unterwegs.

    Kurz zuvor hatte das spanische Fernsehen (TVE, 1. Programm) einen Dokumentarfilm über Mallorca gesendet. ‘Leitfaden’ dieses Dokumentarfilms war eine mallorquinische Volksmusikgruppe, LOS VALLDEMOSA. LOS VALLDEMOSA fuhren – in diesem Film – in einer Pferdekutsche rund um bzw. quer durch die Insel, die schönsten Ecken Mallorcas wurden in unvergleichbarer Schöne dargestellt, alles untermalt mit der Musik dieser Gruppe. Mit einem Wort: das – scheinbar –beste Werbemittel. Das mallorquinische Fremdenverkehrsamt beantragte eine Kopie dieses Films vom Fernsehsender und die Genehmigung den Film in Deutschland während dieser Verkaufsförderungsaktion vorführen zu dürfen.

    Ein Kollege und ich waren für die Technik zuständig. Räumlichkeiten waren gebucht, Projektionsgeräte bestellt. Nichts konnte schief laufen. Die erste Veranstaltung war in Hamburg. Geplant war die Vorführung des Films mit anschliessendem Gespräch über die Insel, die Attraktionen, die Hotels, die Ausflugsmöglichkeiten, etc.. Etwa 150 Reisebüromitarbeiter waren im Saal. Es gab “Häppchen” und Getränke ‘en masse’. Kurze Bergrüssung, dann der Film. Der Film dauerte 45 Minuten…… aber uns kam die ¾ Stunde wie 5 Stunden vor. Und nicht nur uns: auch in der Dunkelheit des Saals war es nicht schwer festzustellen dass mindestens die Hälfte der Anwesenden eingeschlafen war und erst durch das Licht am Ende der Vorstellung wieder wach wurde.

    Gleich am ersten Abend war es uns klar dass der erhoffte Erfolg dieses Super-Dokumentarfilms nicht der sein würde den wir alle uns erhofft hatten. Total unerfahren und auf absolutem Neuland hatten wir damals keine Ahnung dass jegliche Projektion die länger als 7 oder 10 Minuten dauert dazu führt dass die Konzentration der Anwesenden nachlässt, dass es denen langweilig wird und dass sie dann langsam aber sicher in Schlaf verfallen. Also mussten wir uns etwas einfallen lassen. Mein Kollege und ich verbrachten quasi den Rest der Nacht damit – bei langsamem Vor- und Rücklauf des Filmes - ganze Stücke des Films herauszuschneiden um die Laufzeit zu verkürzen (immer bei wechseln der Musik, dass man es so gut wie nicht merken konnte). Bei unserer ersten Edition verkürzten wir den Film um gute 10 Minuten.

    Bei der zweiten Vorstellung lief es nur unwesentlich anders als bei der ersten. Wieder schlief die Mehrzahl der Teilnehmer ein, andere gähnten. Auch die zweite Nacht verbrachten wir mit der Edition des ‘restlichen’ Films. Wieder wurde ‘auf Teufel komm raus’ geschnitten. Man kann sich leicht vorstellen wie das aussah: da wir die zu kurzenden Länge des Films nicht an einem Stück herausschneiden konnten sondern, bedingt durch Szenen-, Kommentar- und Musikwechsel eine ganze Sammlung von Szenen ausschneiden mussten, war es Kleinstarbeit die Kontrolle der herausgeschnittenen Längen von Film und deren Reihenfolge nicht zu verlieren. Schliesslich musste man den Film am Ende der Promotion und vor Rückgabewieder ‘zusammenflicken’.

    Der Erfolg unseres nächtlichen ‘Schnippelns’ war, Abend für Abend, nur unwesentlich erkennbar. Am Ende der Promotionwoche war der Film nur noch ungefähr 10 Minuten ang. Die Anwesenden schliefen zwar nicht mehr, aber der Film hatte jeglich possitive Wirkung verloren, war zusammenhanglos und ausser einer Ansammlung schöner Aufnahmen kaum nachvollziehbar. Der Sinn der Sache war ‘unterwegs’ total verlorengegangen. Keine Ahnung was für einen Gesamteindruck der mallorquinischen Werbekampagne die damals geladenen Reisebüromitarbeiter mit nach Hause nahmen. Aber auch so boomte der Tourismus auf der Insel in jenen Jahren mit zweistelligen Zuwachsraten, Jahr auf Jahr.

    Die Filmrolle mit dem wieder ‘zusammnengeflickten’ Film habe ich auch heute noch. Das spanische Fernsehen hat ihn vom mallorquinischen Fremdenverkehrsamt nie zurückverlangt.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Palma, 'lebenswerteste' Stadt der Welt
    BernatB Bernat

    Jedes Jahr veröffentlicht die englische Zeitung THE SUNDAY TIMES die Liste der 50 'lebenswertesten' Städte der Welt, und dieses Jahr belegt Palma überraschenderweise (?) den Rang Nummer 1 dieser Liste die letztes Wochenende veröffentlicht wurde.

    Diese Liste wird jährlich von den Reisejournalisten- und Spezialisten der Zeitung erstellt, die dazu sowohl nüchterne Daten und Statistiken wie, z. Bs.,  über das Klima nutzen, aber auch subjektive Meinungen wie über das Umfeld, die Lebensqualität oder die 'Anpassungskapazitàt' Ihrer Landsleute an die Stadt. Hierzu werden - unter anderen - 'Argumente' wie "Die Hauptstadt der Balearen hat eine schöne Altstadt" oder "es gibt Strände die man von der Innenstadt aus zu Fuss erreichen kann" und 2Palma bietet alles", erwähnt. Die guten und schnellen Flugverbindungen, die Kultur und die Gastronomie, die Infrastruktur der Stadt und die Tatsache dass Palma das 'Eingangstor' zu Mallorca is, zählen zu weiteren Pluspunkten zu Gunsten der Stadt.

    Wie alle Mallorquiner, freue auch ich mich über die Wahl von Palma als weltweit 'lebenswerteste' Stadt. Ich werde bestimmt nicht derjenige sein der dagegen etwas einzuwenden hätte. Ich kenne einen Grossteil der Welt und kann mir keine Stadt vorstellen in der ich lieber wohnen würde als in Palma. Palma ist noch überschaubar, man kommt quasi zu Fuss überall hin, die öffentlichen Busse funktionieren, man hat eine vielfältiges Angebot an Geschäften, an Gastronomie, ein (und hier ist bestimmt etwas Spielrraum fúr Verbesserung) akzeptables Angebot an Kultur. Man hat das Meer vor der Haustür, die Berge sind nicht weit, über das Klima muss man nicht viel sagen.  Die Stadt hat Flair. Und, Wie ein Journalist der SUNDAY TIMES schreibt, "Was Palma fúr einen längeren Aufenthalt 'gut' macht, macht es 'noch besser' für einen kurzen Aufenthalt". Meines Erachtens hat man bisher viel zu wenig getan um die Stadt - als Stadt, und nicht als 'Anhängsel'/Komplement zum Strandurlaub - zu fördern und zu bewerben.

    Unter den 50 'lebenswertesten' Städte der Welt - und gegen diese hat Palma konkurriert und gewonnen - befinden sich Städte wie Toronto (Kanada), Auckland Neuseeland), Hoi An (Vietnam) und Berlin.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Hotels nur für Erwachsene
    BernatB Bernat

    Genau so ist das, und genau so soll es sein. Manche die das 'AO-Produkt' nicht kennen meinen dass diese Hotels oder, besser gesagt, die Gäste dieser Hotels, etwas 'gegen' Kinder hätten. Das ist natürlich Unsinn. Jedem das seine, zu seinem Zeitpunkt, so kann man sich besser auf eine konkrete Nachfrage einstellen und die Gäste geziehlt besser zufriedenstellen. In spezialisierten Familienhotels ist es ja genau umgekehrt.

    Wir alle lieben unsere Kinder ..... aber wenn wir sie einmal für ein paar Tage 'los' sind und keine Kinder anderer um uns herum haben, können wir erst richtig entspannen.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Hotels nur für Erwachsene
    BernatB Bernat

    Hotels nur für Erwachsene

    Viel hat sich im Verhalten der Urlauber in den letzten Jahrzehnten verändert: die Urlauber sind anspruchsvoller geworden, man kennt sich in vielen Zielgebieten aus, vielesind Stammkunden und haben Vorliebe für ein/“ihr” Zielgebiet bzw. Urlaubsland. Man hat bestimmte Vorstellungen und Erwartungen, man sucht mehr als nur Sonne und Meer. Man sucht Angebote mit besonderem Akzent auf Sport, Unterhaltung, Fitness/Wellness, etc. etc. Die Hotels in den Zielländern passen sich immer mehr diesen Anforderungen an. Demnächst wird das Angebot an sogenannten “Themenhotels” stark wachsen.

    Seit einigen Jahren gibt es immer mehr “Adults only” Hotels, Hotels “nur für Erwachsene”. Hier werden keine Kinder zugelassen. Eine Alternative zu “Adults only” sind sogenannte “Ü16¨oder “Ü18”Angebote, sprich: Hotels für Gäste “über 16 (oder über 18) Jahren”.

    So wie viele Hotels speziell auf Familien mit Kindern ausgerichtet sind (Poollandschaften für Kinder, grosse ‘Erlebnis’-Spielplätze, Kinder-Animation und Kinder-Diskos, etc., etc.), sind die “Adults only”-Hotels speziell auf Gäste ausgerichtet die ihre Ruhe suchen, die keine ‘aggressive’ Animation wollen, die in einem ruhigen Eckchen lesen oder in einer Bar mit leiser, dezenter/romantischer Hintergrundmusik ‘chillen’ möchten, etc., etc.. Man will am Pool liegen ohne lautstarke Kinder um sich zu haben, die einem im Speisesaal am Buffet möglicherweise zwischen den Beinen rumlaufen, man will in der Nacht nicht durch Babygeschrei im Nachbarzimmer aufgeweckt werden, oder in der Liege am Pool von ins Wasser springenden Kindern ‘geduscht’ werden.

    Wie bei allen Angeboten die sich auf etwas spezialisieren, schliesst man normalerweise jene Nachfrage die diesem Angebot nicht entspricht automatisch aus. Ein “Adult only”-Hotel verzichtet somit bewusst auf Familien mit Kindern (ein Grossteil der potentiellen Urlauber), und läuft das Risiko eine gute Auslastung/Belegung nur mit Erwachsenen zu erreichen um die Rentabilität zu gewährleisten. Und nicht nur das: möglicherweise hat man zusätzliche Investitionen tätigen müssen um das Hotel auf “Adults only” anpassen bzw. umstellen zu können. Für den Hotelier ist das bestimmt keine leichte Entscheidung, und nur der wirtschaftliche Erfolg in kommenden Jahren wird zeigen ob die Entscheidung dieser Umstellung richtig war. Was für Hotels gilt, gilt auch für Fincas. Ich kenne einige Fincas die versuchen es allen Gästen recht zu machen, und das ist kompliziert.

    Ich persönlich meine dass alle spezialisierten Angebote, wenn sie konsequent umgesetzt werden, Erfolg haben müssen. Es allen recht machen zu wollen ist schwierig, es ist quasi vorprogrammiert dass ein gewisser Kundenstamm nicht 100% zufrieden sein kann. Um bei ‘Kindern’ zu bleiben: entweder die Familien mit Kindern sind zufrieden und die alleinreisenden Erwachsenen dementsprechend weniger, oder umgekehrt. Deshalb erscheinen mir ‘spezialisierte’ Angebote angebracht. Gleichgesinnte und Gleiches suchende sind unter sich, nichts steht der 100%igen Urlaubsfreude im Weg, es sollte weniger Grund zu eventuellen Beanstandungen oder Minderung der Urlaubsqualität geben. Das entspricht den heutigen Erwartungen und ist somit zeitgerecht.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • 'Betrug' bei Taxifahrten (Flughafen/Arenal)
    BernatB Bernat

    Genau. Diese Schilder vermehren sich inzwischen auch auf Mallorca und an vielen Taxihaltestellen gibt solche Schilder.

    Habe gestern am Flughafen ein Bild von der Ausschilderung dort gemacht. Die Qualität könnte zwar besser sein (Abenddämmerung und Plexiglas vor dem Schild) aber mit etwas Vergrösserung sollte es trotzdem lesbar sein:

    Taxipreise ab Flughafen Palma

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • An Ostern 80% aller Hotels der Insel offen
    BernatB Bernat

    Kein Ahnung wo Aurelio Väzquez seine Zahlen her hat. Ich gehe aber davon aus dass er sich nicht 'kostenlos' so weit aus dem Fenster lehnen wird wenn er keine solide Basis dazu hat.

    Man darf nicht vergessen: wenn an der Playa de Palma/Arenal - zum Beispiel - an Ostern 100% der Hotels offen haben, dann könne in Zielgebieten wie Cala Rajada/Cala Millor wohl eine Mehrzahl  der Hotels noch  geschlossen haben aber der Schnitt von 80% kann trotzdem stimmen.

    Auf Mallorca ist die Sommersaison immer vom 1. April bis zum 31. Oktober. Auf einem anderen Blatt steht, dass Reiseveranstalter möglicherweise in ihren Sommerkatalogen Hotels im Programm/Katalog haben die schon im März aufmachen (auch die Sommer-Ausflugsprogramme fangen alle am 1. April an).

    Mallorca

  • Attentate und Tourismus
    BernatB Bernat

    Attentate und Tourismus

    Bedauerlicherweise hat das Attentat im Nationalmuseum von Tunis die Beziehung zwischen Terrorismus und Tourismus wieder einmal in die internationalen Schlagzeilen gebracht. Es gibt kaum eine Wirstchafsbranche in der sich die Folgen eines Attentats – oder anderen transzendentalen Ereignissen - so schnell bemerkbar machen wie im Tourismus. Die unmittelbaren Folgen des Anschlags in Tunis sind, dass die Kreuzfahrtgesellschaften ihre Stops von Tunis in andere Mittelmeerhäfen verlegen, z. Bs. nach Palma, und es zu massiven Stornierungen von schon gebuchten Reisen, nicht nur nach Tunesien sondern in andere, nordafrikanische/islamische Länder kommen wird, und dass die zukünftigen Buchungen von Pauschalreisen in diese Länder zu Gunsten von Buchungen in ‘sicherere’ Länder leiden werden. Vor allem die Inseln europäischer Länder wie Spanien und Italien werden von dieser Situation profitieren, allen voran die Balearen und die Kanaren. Der Schaden des einen führt gezwungenermassen zum Vorteil des anderen.

    In 2010, kurz vor dem “arabisichen Frühling”, besuchten etwa 7 Millionen Touristen/Jahr das Land Tunesien (das sind weniger als 70% der jährlichen Besucherzahl von Mallorca). Durch die politischen Ereignisse in Nordafrika erlitt Tunesien einen Einbruch von über 40% der Touristen. Man hatte Hoffnungen dass man in 2015 einen Grossteil dieser Touristen wieder zurückgewinnen könnte. Nach dem Attentat letzter Woche wird das wohl kaum mehr möglich sein. Attentate und Vorkommnisse wie der “arabische Frühling” haben unmittelbare Folgen, die Touristen ändern ihr Buchungsverhalten sofort. Aber fast genauso schnell “vergisst” man diese Vorfälle und alles kehrt wieder zum alten zurück. Und auf genau das hatten die Tunesier ihre Hoffnungen gesetzt … bis zum Attentat letzter Woche.

    Oftmals in der Vergangenheit haben unvorsehbare Ereignisse den Tourismus “durcheinanandergebracht”. Vor vielen Jahren war es einmal ein Erdbeben in Montenegro. Jahre später Attentate auf dem Kreuzfahrtschiff “Achille Lauro” oder im Ägyptischen Museum in Kairo, Bürgerkrieg im vormaligen Jugoslawien, die politische Situation in Israel oder Griechenland, der “arabische Frühling”. Und immer haben Länder wie Spanien oder Italien den von den Krisenländern abwandernden Tourismus ‘aufgefangen’. Das wird auch dieses Mal so sein.

    Die Touristen wollen Sicherheit und Stabilität, und das ist vor allem in bekannten, europäischen Ländern so gut wie gewährleistet. Der französische Premierminister hat diese Tage klar gesagt dass die Frage nicht ist ob es in Europa zu Attentaten des IS kommen kann sondern wann und wo. Tatsache ist, dass die europäischen (generell, die westlichen) Sicherheits- und Informationsdienste nicht nur gut funktionieren (in Spanien werden mit relativer Frequenz potentielle, islamische Terroristen festgenommen) sondern auch die generellen Sicherheits- und Überwachungskontrollen. Dazu kommt, dass die Möglichkeit ein Attentat auf den Inseln durchzuführen mit kaum überwindbaren Schwierigkeiten verbunden und somit fast auszuschliessen ist.

    Wie in anderen Beiträgen in MALLORCA INSIDE schon angesprochen erwartet man in 2015 auf Mallorca wieder ein ausgezeichnetes Touristikjahr (manche sprechen sogar von einem Rekordjahr). Die nahe Zukunft wird zeigen ob sich die vorgesehenen Buchungszahlen durch die Situation in Tunesien – zum Leidwesen der einen und zum Vorteil der anderen – noch verstärken werden.

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  • Kreuzfahrthafen Palma
    BernatB Bernat

    Kreuzfahrthafen Palma

    Palma hat sich zum 5.-grössten Kreuzfahrthafen Europas gemausert. Laut den letzten, vorhandenen Daten besuchten im Jahr 2012 insgesamt 984.785 Kreuzfahrttouristen die Stadt, im Jahr 2013 dann schon 18% mehr. Auch 2014 hat wichtige Wachstumsratenzu verzeichnen (die genauen Zahlen wurden noch nicht veröffentlicht). Das traurige und verwerfliche Attentat in Tunis vor ein paar Tagen wird sich –bedauerlicherweise – in Form von mehr Stops/Aufenthalten von mehr Kreuzfahrtschiffen im Hafen von Palma bemerkbar machen. Die Rederei MSC hat schon angekündigt dass man den bei ihren Kreuzfahrten geplanten Stop in Tunis durch einen Stop in Palma ersetzen wird. In 2015 erwartet man im Hafen von Palma gut über 500 Kreuzfahrtschiffe.

    Ein Kreuzfahrttourist gibt bei einem Landaufenthalt im Schnitt € 65.-/Tag aus, im Falle eines Ein- bzw- Ausschiffhafens belaufen sich diese Ausgaben auf € 90.-. Somit liessen die Kreuzfahrttouristen letztes Jahr etwas über 70 Millionen Euros in Palma. Palma ist hauptsächlich ein Stop-over Hafen, nur ein kleiner Anteil aller Kreuzfahrtpassagiere geht in Palma an/von Bord.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne
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