Na ja, ich glaube, Diskriminierung ist neu. Die ominöse Preisgestaltung der TUI für den Club Kalawy verfolge ich schon seit ein paar Wochen.
@ Katjaworld: möchtes Du keine Antwort auf meine gestellte Frage an die TUI ?
Na ja, ich glaube, Diskriminierung ist neu. Die ominöse Preisgestaltung der TUI für den Club Kalawy verfolge ich schon seit ein paar Wochen.
@ Katjaworld: möchtes Du keine Antwort auf meine gestellte Frage an die TUI ?
Um die Provokation der headline einzuschränken: das bezieht sich nur auf Recherchen bezüglich der Reisepreise im Januar in den Club Magic Life Kalawy. Allerdings hat sich der Trend bestätigt, es ist deckungsgleich in Bezug auf den Magic Life Club Fuerteventura.
Wir reisen seit Jahren im Januar in den Club Kalawy. Zuerst nur 2-3 Paare, aber durch unsere positiven Schilderungen wollen sich in 2016 auch 2 Einzelreisende anschliessen.
Für das Doppelziimmer im Januar verlangt die TUI ( Alleinanbieter in Deutschland ) für 4 Wochen rund € 1.450.-- pro Person. Die Einzelperson soll dafür ca. € 1.650.-- bezahlen. Alle Preise auf HC nachzulesen und immer noch aktuell. Die Differenzen sind ok.
Wer auf das Angebot für das Doppelzimmer klickt sieht Bestätigungen des Preises, aber auch Schwankungen plus/minus € 20.--bis max. € 150.--. Soweit alles in Ordnung. Sind halt tagesaktuelle Preise. Wer aber auf das Angebot für Einzelreisende klickt fällt hintenrunter. Der Reiseveranstalter meldet eine Preiserhöhung auf € 2.620.--. Möchte die TUI keine Einzelreisende ? Aber davon wird es immer mehr geben.
Mein Mann hat die TUI und auch HC angeschrieben, und um Erläuterung gebeten. HC hat sofort und umfassend geantwortet. Die RV stellen ihre Preise ohne den Umweg über HC direkt auf die Seiten von HC. Und daher hat HC keine Möglichkeit hier einzugreifen. Die TUI hat bis jetzt nicht geantwortet.
Unsere beiden Damen werden zu diesen Preisen im Januar nicht verreisen. Magic Life verfolgt seit einiger Zeit ein sehr angenommenes Konzept mit dem "Magic Angel" für Einzelreisende. Mit dieser Preisgestaltung stellt sie sich selbst ein Bein. Unglaublich !
@Lexilexi:
ja, könnte man natürlich. Aber ich bin der Meinung, das durch dieses Urteil eine neue Situation entstanden ist. Das Urteil stellt eindeutig klar, das die Funktionsfähigkeit des Transportmittels allein im Risikobereich der airline angesiedelt ist. Damit sind meiner Meinung nach div. frühere Beiträge in dem thread Makulatur gewiorden. Mit diesem Urteil gibt es Rechtssicherheit, was die Verantwortung ( Haftung ) regelt. Das bedeutet doch, Ansprüche auf Ausgleichszahlungen bei Verspätungen sind erheblich leichter einzufordern. Schlecht für flightright und ähnliche Institutionen, besser für Rechtsanwälte, die von denen eingeschaltet werden, die sich nicht so trauen, direkt die Konfrontation zu suchen.
Ich glaube auch nicht, das die airlines dieses Urteil mit nullkommanullnix zur Kenntnis genommen haben, und mit "so what" zur Tagesordnung übergegangen sind. Die SZ wird in der Redaktionskonferenz das Urteil auf seine Bedeutung sehr sorgfältig geprüft haben. Anders ist die mediale Aufbereitung am 18.09. nicht zu erklären. Nullkommanullnix wäre z.B. wenn in China ein Sack Reis umfällt, die SZ würde das nur bringen, wenn sich der Sack Reis von selbst wieder aufgestellt hätte. Und dann auch nur in der Rubrik Kuriositäten.
Auch sollte man nicht über Prozentzahlen oder Statistiken schwadronieren. Nur die airlines kennen ihre realen Zahlen. Also, wenn ein Flieger mit 180 Passagieren sich entsprechend verspätet, wieviel Passagierre melden Ansprüche an, wieviele können mit Stillschweigen oder Labereien ruhig gestellt und wieviele werden- aus welchem Grund auch immer- entschädigt. Das die airlines seit langem durch ihre Lobbyisten bei der Kommission intervenieren ist verständlich. 180 zu leistende Ausgleichszahlungen bei nur einem Flug mit z.B. € 400.-- sind rund € 70.000.--. Bei einem Langstreckendflug mit höherer Zahl an Betroffenen verdoppelt sich das.
Sie scheitern aber an der stringenten eindeutigen verbraucherfreundlichen Auffassung des EuGH. Die Kommission hat daher ihre Verhandlungen über Veränderungen im Sinne der airlines unterbrochen undvertagt. Möglicherweise durch dieses Urteil auf den St. Nimmerleinstag.
Und den airlines droht auch durch die Politilk zusätzlicher Ärger. Die SZ zitiert den Spiegel, der berichtet hatte, das der NRW-Justizminister Thomas Kutschaty den airlines "vorsätzlichen Rechtsbruch" vorgeworfen hat. Er plant deswegen eine Bundesratsinitiative,
um die Verbraucherrechte zu stärken.
Ob das Nullkommanix bedeutet möchte ich nicht kommentieren. Immerhin hat die sehr angesehen Süddeutsche Zeitung über das Urteil in der heutigen Ausgabe sehr ausführlich berichtet, und es sogar in einem separatem Beitrag auch kommentiert. Allerdings nicht im Sinne des letzten Beitrages hier im forum. Wer hier in dieser causa ( Sachlage ) die Kompetenz für sich beanspruchen kann, ich habe dazu eine Meinung ( sogar imho ), aber die behalte ich für mich.
Der Europäische Gerichtshof hat in seinem neuen Urteil C-257/14 die Rechte von Fluggästen bei Verspätungen erweitert. So sind "unerwartete technische Pannen" für die airlines kein Grund, Ausgleichzahlungen zu verweigern. Es zählt z.B. kein Umstand zur Entlastung, das alle vorgesehenen checks durchgeführt seien, und auch nicht, das die vorgesehene Lebensdauer der defekten Teile noch nicht überschritten ist. Das Gericht argumentierte, das auch solche unausweichlichen technischen Probleme in den Verantwortungsbereich der airlines gehören und nur von ihnen zu beherrschen seien. Anerkannt werden aber Defekte aus verdeckten Fabrikationsmängeln oder Defekte aus Sabotage oder Terrorakten.
Aber die Arbeit der Lobbyisten dere airlines zeigt auch Erfolge. Die EU-Kommission treibt Pläne voran, nach denen die Ansprüche der Passagiere stark eingechränkt würden. Z.B sollen die Verspätungen auf fünf, neun oder zwölf Stunden je nach Entfernung heraufgesetzt werden. Problematischer sind allerdings die Bestrebungen, den Begriff der "aussergewöhnlichen Umstände" neu zu definieren. Tendenz: dann wären alle technischen Defekt aussergewöhnliche Umstände.
Gott sei Dank hat aber der EuGH seine verbraucherfreundliche Grundeinstellung beibehalten. Auch das Parlament stemmt sich ja bekanntlich gegen diese Pläne.
Anne, verzeih mir, das ist jetzt wirklich von mir der letzte Beitrag in diesem Dialog -mich nervt er genau so-, muss aber sein.
"Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter"
Also mir langt`s jetzt. Diskussionen sind gut, Dialoge langweilen auf Dauer. Ich habe recht, nein ich recht ist anödend. Du schreibst, ich beantworte Deine Fragen nicht, ich kreide Dir das gleiche an. Und was hast Du immer mit Günter ? Wenn er was zu sagen hätte würde er es selbst tun. Und dann noch die Verschwörertour, wer alles im Hintergrund auf Deiner Wellenlänge schwimmt. Ich kenne meine Beiträge: von Anfang an ging es mir hier nur um die politische Situation in dem Krisenland Türkei. Deine Position kann ich leider nicht so richtig einordnen.
Ich schlage daher Brillentausch vor: ich gebe Dir meine neutrale Brille, und Du mir Deine befangene Brille. Vielleicht wird`s dann besser.
Nur zwei Punkte darauf:
1,) meine Pauschalreise ist in EUR bezahlt worden, den Devisengewinn macht mein Hotelier, wenn er geschickterweise seine innertürkischen Leistungen langfristig zu einem festen Preis abgesichert hat. Gleiches gilt für die Zahlungen anderer Gäste mit Hartwährungen.
2.) mir fehlt immer noch Deine irgenwie akzeptable Erklärung, worauf Du den Buchungsrückgang ( Russen bekannt, wurde aber hier auch schon ein bischen relativiert ) zurückführst. Also daher noch mal konkret: womit sind sie zu begründen ? Zu hohe Preise ? Kann doch nur in Ausnahmen sein, wenn man hier in den entsprechenden foren mitliest. Zudem ist der tunesiche Markt zusammengebrochen, in Ägypten läjuft es auch nicht rund, Griechenland immer noch schwierig, Spanien jund Italien sind Hochpreisländer, also warum läuft es in der Türkei nicht rund ?
Glaubst du wirklich nicht, das sich ein Familenvatersehr wohl überlegt, in ein Land zu reisen, in dem kriegsähnliche Aktionen von zwei Parteien stattfinden ? Und kennst Du das Video nicht, in dem Terroristen des IS zum Sturm auf Istanbul aufrufen ? Da macht man sich schon Gedanken.
Das von mir zitierte arabische Sprichwort gehört zu meinem Gedankengut, seit es Helmut Kohl geäusert hat. Es hat mir gefallen, habe es auch schon öfters in Diskussionen verwendet. Wenn Du es nicht kennst und damit in der Symbolik einordnen kannst, nein, ist nicht schlimm.
@Ahotep:
das ist allerding sehr merkwürdig. Es gibt anscheinend zwei Auskünfte ( von wem ? ), die erste beinhaltet die mangelnde Auslastung, also cancelung, und die zweite Aussage eine Überbuchung. Ohne weitere Erläuterungen durch den TO ist das reine Spekulation, und man läuft Gefahr sich zu verrennen.
Gruss Gabriela
Ich antworte Dir mit einem arabischen Sprichwort, welches übrigens unser früherer Bundeskanzler Helmut Kohl gerne zitiert hat: "die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter".
Ich habe übrigens nie 20% als Minimum eingefordert, und nie diese Grössenordnung für mögliche Preisreduzierungen in den Raum gestellt, ich habe gebucht, als mein Wunschhotel vor ein paar Tagen diesen Nachlass gewährt hat.
Und wenn Du schon Währungen ins Spiel bringst, hier wird ja der Wert der TL ständig mit dem Wert des Euro verglichen. Und wo es den Euro gibt ( oder den US$, den SFR, das englische Pfund ) gibt es doch Devisengewinne, oder nicht ?
Worüber sprechen wir hier ? Über die cancelung eines Fluges wegen mangelnder Auslastung oder Überbuchung ? Wieso eigentlich ein Einwand wg. möglicher Überbuchung ? Hat doch niemand von gesprochen, oder ich habe was überlesen.
Im Rechtsverhältnis wurde dem Reisenden von seinem RV mitgeteilt, das der Flug wg. mangelnder Auslastung gestrichen wurde. Das hat aber wohl nicht gestimmt. Einen alternativven Abflugsort hat der Reisende nicht akzeptiert ( und da ist es völlig egal, ob der nun 100, 300, oder 800 km entfernt ist ), und hat storniert. Tatbestand bleibt aber, das es den Flug ab Leipzig doch gegeben hat. Und deswegen hat sich juristisch für den Reisenden eine neue Situation ergeben. Und die kann man selbstverständlich juristisch aufarbeiten.
Also kann man mir verlässliche Zahlen geben ? Gleichen die Devisengewinne die Inflation aus ? Und dann muss die Frage gestattet sein: was wäre denn, wenn sich der Wert der TL nicht negativ verändert hätte ? Dann müssten ja alle Reisepreise der Inflation entsprechend nach oben angepasst werden. Sonst alle pleite, kein Tourismus mehr in der Türkei ! Und dann schreibt man hier das Gegenteil, wonach mit "erheblichen" Preisnachlässen zu rechnen sei. Bei mir hat das gestimmt, 20% sind kein Pappenstil.
Und dann gibt es nach ökonomischen Gesichtspunkten natürlich auch Instrumente zur Absicherung gegen Preiserhöhungen: man macht Verträge mit Preisabsprachen für einen längeren Zeitraum. Nachfrage bei den airlines in Sachen Kerosineinkauf ist erlaubt, besser noch gewünscht.
Noch ein Gesichtspunkt: dann sollte man im Euroraum versuchen,Umsätze von Gästen zu generieren, in Russland ist bei dem Rubelverfall doch eh nichts zu holen. Da tragen türkische Gäste, die ja in TL zahlen, auch nichts zur Reditesteigerung bei.
Aber, das wird hier in einigen Beiträgen vergessen, wir sprechen hier auch über die politische Situation in der Türkei, die für den Buchungsrückgang hauptverantwortlich ist. Klare und eindeutige Verhältnisse in der Türkei wären für viele Gäste aus dem Euroraum ein gewichtiger Grund, dem ihnen liebgewordenen Reiseland die Treue zu halten.
Gruss Gabriela
Und damit wäre die Stornierung auf Grund eines vom RV zu verantwortenden falschen Tatbestandes zustande gekommen. Dann werden die Karten allerdings neu gemischt.
Gruss Gabriela
Na, da werden sich die Finanzchefs der Hoteliers aber freuen, weil damit der Wert ihrer Devisenkonten steigt. Ich gehe doch fest davon aus, das sie sich ihre Leistungen von den Veranstaltern im Euroland auch in Euro und nicht in türkischer Lira bezahlen lassen. Und als Folge davon verbilligt sich durch den Kursverfall der innertürkische Kostensektor.
Gruss Gabriela
Aber es genügt nicht, in der Hauptsaison "kostendeckend" zu arbeiten. Da entsteht kein Polster für den Winter. Aber ich freue mich, das Du die Dinge ( in Übereinstimmung mit mir ) so direkt ansprichtst. Ich habe das vorsichtiger formuliert, um in diesem Thema nicht abzugleiten in eine politische Diskussion. Mir ist wichtig, das ( Thema hier ) die Lage der Hotels benutzt worden ist, um höchstwahrscheinlich Stimmung im Sinne von Herrn Erdogan zu erzeugen. Hast Du eine Antwort auf meine direkte Frage, wie das überhaupt in der Türkei medial publiziert und gegfl. noch heute kommuniziert wird ? Natürlich weiss ich, das Herr Erdogan von der Verfassung her nicht berechtigt ist, den Wahltermin festzulegen, aber ich denke, da bist Du mit mir einer Meinung, das hat Herrn Erdogan keine einzige Sekunde interessiert, was die Herren der Wahlbehörde dazu sagen.
Ich bin vom 27.10. an in der Türkei, und bin gespannt auf die Gespräche mit den Mitarbeitern vor Ort.
Gruss Gabriela
PS: der letzte Satz Deines Beitrages hätte in bezug auf die Phantasie hier direkt von mir stammen können. Hat mir in der Feinsimmigkeit gefallen.
Oh je, hast recht. Also kein Zahlen- sondern mal ein Wortedreher. Entschuldigung, habe einfach runtergetippt, und, wie Du sehen kannst, nicht editiert.
Was Du aber übersehen hast, ich wunderte mich über nicht kostendeckende Preise bereits im Sommer, also in der Hauptsaison. Es fehlen demzufolge die Subventionen für die Winterpreise.
Und ich habe auch die beiden Wahlkämpfe nicht miteinander verglichen, zumal es von Erdogan noch gar keinen gibt, nein, es ging mir dabei ausschliesslich um die Verquickung von Polititk und Ökonomie in der Interessenlage ( Bedeutung ) im Vorfeld eines Wahlkampfes.
Gruss Gabriela
Nun, ichgebe zu, es kann schon im Normalleben schwierig sein, die Verbindungen von Politik und Ökonomie zu durchschauen. Erst recht dann in einem Reiseforum. Da gehört es eigentlich nicht hin. Aber in der Thematik dieses threads ist es durchaus angebracht.
Die Entscheidung, die Sommerferien in den Schulen um zwei Wochen zu verlängern, ist ohne jeden Zweifel von der Politik getroffen worden. Und das war genau so sicher keine Nacht- und Nebelaktion. Sie ist gut durchdacht worden, und ich bleibe dabei, sie ist der jetzigen politischen Lage geschuldet. Krisenzeiten hat die Tourismusbranche schon häufiger erlebt und überstanden. Ganz nebenbei: für eine begrenzte Zeit ist es ökonomisch auch vernünftig, auf die Gewinnmarge zu verzichten, um dadurch zumindest einen Deckungskostenbeitrag zu erhalten. Ansonsten müssten sofort äusserst unpopuläre Massnahmen ergriffen werden.
Ich frage mich aber, wie das alles vorbereitet wurde. Gab es in der Türkei medial eine Kampagne ? Die Türken buchen ja einen solchen Urlaub nicht bei den grossen europäischen player.
Erdogan hat sich m.M. nach die heimische Branche ins Boot geholt, um seine politischen Ziele nicht zu gefähden. Zu welchem Preis ? Keine Ahnung. Sein Bestreben nach einem Präsidialsystem -wie in den USA und in Frankreich- stösst nicht überall auf grosse Begeisterung. Die Regierungsbildung nach der letzten Wahl ist gescheitert. Das wurde auch niemals von der AKP bzw. Erdogang ernsthaft gewollt. Man hofft, bei der Neuwahl -wohl am 01.11.2015- die gemässigte Kurdenpartei, die HDP, unter die 10% Hürde zu drücken, und damit aus dem Parlament fernzuhalten. Wenn er sich da nicht täuscht, denn aktuelle Umfragen sehen sie stabil wieder bei 13%, trenidg eher nach oben.
Die Politik hat sich schon immmer für ihre Interessen bei der Wirtschaft bedient. Das bekannteste Beispiel dafür war der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf 1992. In den Umfragen lag Bill Clinton hinter dem Amtsinhaber Bush sen. zurück. Da kreierte sein Wahlkampfteam einen slogan, mit dem er auf Fragen reagieren sollte, wie er und mit was er denn seinen Wahlkampf gewinnen wolle. Er sagte dann stets: "it`s the economy, stupid". Zu deutsch: "es ist die Wirtschaft, Dummkopf". Das Ergebnis ist bekannt.
Zum Schluss etwas OT: wenn also die Prognose stimmt, das im Oktober möglicherweise für später bereits gebuchte Reisen nicht mehr stattfinden, na, dann können wir ja im Rechtsfragen - forum munter weitermachen.
Gruss Gabriela
Ich kann mir vorstellen, dass das politisch motiviert ist. Erdogan möchte mit allen Mitteln "bad news" vor der Wahl am 01.11.2015 vermeiden. Es gibt auch in der Türkei eine Menge Leute, die ihn für die jetzige Sitation verantwortlich machen. Und ich kann mir auch vorstellen, das es für die Hoteliers Subventionen gibt ( zeitlich befristete Steuererleichterungen, Steuerbefreiung, Lohnzuschüsse, wenn dadurch Entlassungen von Personal vermieden wird etc. ). In Tunesien passiert anscheinend das gleiche, ich las in einer aktuellen HB vom Club Magic Life Djerba, das an einem einzigen Tag 300 tunesische Gäste angereist sind.
Gruss Gabriela
Sehr schönes Thema, und anscheinend nicht nur für die Generationen 50+ aufwärts. Es ist völlig normal, das nach über 30-jährigen Partnerschaften sich gemeinsame Interessen ein bischen verbraucht haben. Liegt meistens auch an den bekannten kleinen gesundheitlichen Wehwechen. Wir haben früher fast alles gemeinsam gemacht ( kosmetische Sachen waren natürlich immer aussen vor ), aber wir waren beide sehr sportlich. Tennis, Wandern, auf den Berg gehen ( auch mit Hüttenübernachtungen ), Radl fahren, oder auch nur ganz normal ein gemeinsamer Spaziergang. Das hat sich aber nach den beiden Hüftoperationen meines Mannes geändert. Er hat danach die Kurve nicht mehr gekriegt. Der faule Hund ! Aber wir können mittlereile gut damit leben. Im Urlaub spiele ich nach wie vor jeden Tag Tennis, mache Nordic Walking und wenn die Lust da ist auch gerne Pilates o.ä. Mein Mann bevorzugt lange Strandspaziergänge, geht auf das indoor-Fahrrad und geniesst jeden Tag die Wassergymnastik. Ins Meer gehen wir jeden Tag gemeinsam mindestens drei- oder viermal. Ich tanze für mein Leben gern, und der faule Hund drückt sich jeden Abend bis auf einen gequälten Pflichttanz. Der hört aber sehr gerne Musik, besonders aus den 70er und 80ern. Und wie mir geht es jeden Abend vielen Frauen so: da befinden sich dann 20 Frauen auf der Tanzfläche, und höchstens noch 2-3 Männer. Also es gibt Schlimmeres, ich kann auch damit ganz gut leben. Wir reden sehr viel mit langjährigen Urlaubsbekannten, und das ist sehr schön.
Fazit: einiges getrennt, einiges zusammen, einiges gemeinsam. Wir kommen damit im Urlaub sehr gut zurecht.
Gruss Gabriela
Ich fand heute morgen in der SZ eine sehr interessante Meldung: in der Türkei werden dieses Jahr die Sommerferien der Schulen um 2 Wochen bis zum 28.09. verlängert. Man erhofft sich davon eine Verbesserung für die Tourismusbranche. Die Türken selbst sollen vermehrt in den heimischen Gefielden urlauben, um die wohl doch spürbaren Rückgänge ( Russen, politische Lage ) etwas auszugleichen.
Gruss Gabriela