Spanien kann doch eigentlich gar nicht spanisch genug sein, deswegen fährt man doch da hin. Gerade dass an der Costa de la Luz noch sehr viele Spanier ihren Urlaub verbringen, ist ein gutes Zeichen. Man kann sich dort an der Lebenslust der Leute erfreuen und am Leben teilnehmen, wenn man sich darauf einlässt. Dazu gehört, dass man schon mal gar nicht HP bucht sondern lediglich Frühstück. Dann sollte man sich einfach dem Takt der Spanier anpassen und z.B. auch erst am späten Abend so ab. 21:30 Uhr Essen gehen. Vorher kann man, wenn man etwas Appetit hat, mal hier und da ein paar leckere Tapas abgeifen und entspannt bei angenehmen Temperaturen draußen sitzen und das Treiben beobachten.
Novo Sancti Petri ist für mich der Anfang vom Ende der schönen Costa de la Luz. Da, wo vor ein paar Jahren Ackerland war, wurden und werden ein paar Hotelklötze oder Appartementblocks hingeknallt. Es entsteht ein seelenloses Gesamtwerk mit uninteressanter Infrastruktur. Dort ist man natürlich unter sich. Die gemütliche Wein- oder Tapasbar sucht man dort vergebens.
Mir persönlich gefällt es besser, lebensfrohe Spanier um mich zu haben als westeuropäische Touristen, die gerne mal rumnörgeln, als Miesepeter auftreten und in Rekordzeit das Buffet bei lustigem Tellergeklapper schreddern