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  • Condor - Der Thread
    nokiN noki

    Hallo,

    nur mal eine Bemerkung zum Problem der Enteisung großer Jets, und weil ihr euch alle so gut auf Condor als Generalsündenbock "eingeschossen" habt.
    Ist eigentlich bekannt, dass eine gerade enteiste Maschine innerhalb weniger Minuten danach gestartet sein muß? Sonst war alles für die "Katz", und die Enteisung muß wiederholt werden. Somit gibt es auch noch einen Stau in der Reihenfolge der Starterlaubnisse, nicht der Startfreigaben! Läuft dabei das Zeitfenster ab innerhalb dessen eine Maschine zum Start rollen muß, dann kann es mitunter ziemlich lange in Brüssel dauern, bis auf Antrag der betroffenen Gesellschaft ein neues Timeslot für diesen Flug neu freigegeben wird, denn diese Freigabe zieht einen Rattenschwanz an Änderungsmaßnahmen aller Übergabe- und Ansteuerpunkte nach sich. Da oben ist es schon recht voll auf den Flugstraßen! Je nach Frequentierung in der zentralen europäischen Flugleitstelle mit Sitz in Brüssel nimmt das eben Zeit in Anspruch. Zur Zeit gibt es auf allen deutschen Flughäfen ähnliche Probleme und Zeitverzögerungen mit der Einordnung der Startvorgänge. Der Flughafenservice ist eine ganz andere "Behörde"!
    Auch das ist unabhängig von den Fluggeräten und Gesellschaften!
    Aus dem Gesagten zur Enteisung folgt auch, dass natürlich die Passagiere die Maschine nicht mehr verlassen dürfen, denn es ist noch nie das Wunder geschehen innerhalb ein paar Minuten das 'boarding completed' melden zu können, was alleine dazu berechtigt und erforderlich ist, die Genehmigung zum Schließen der Türen, zum Rollen und Anlassen der Triebwerke anzufordern. - Der unerfüllbare Wunschtraum einer jeden Crew! Mithin trifft uns alle auch eine gehörige Portion Mitschuld an diesen Umständen.

    Dieser missliche Zwischenfall, zufälligerweise bei der Condor, was ja gerade hier gut passt, denn alle anderen "Zielscheiben", wie z. B. Ryanair, Air Berlin, usw. sind ja hier schon im gleichen Stil abgearbeitet worden, war ganz sicherlich ein sehr unangenehmer Umstand auch für Condor!

    Gruß Dieter

    Archiv

  • Condor - Der Thread
    nokiN noki

    Hallo und Guten Abend!

    Mal sehen ob es gelingt etwas Klarheit in das Problem „es zieht an den Türen“ usw., bringen kann, mit all den Vermutungen, Spekulationen, und Statements, die bisher schon abgearbeitet wurden. Wahrscheinlich wird man mich steinigen, weil all die schönen Geschichten nun den Bach runterlaufen werden.
    1.)Kein Flugzeug wird mit einer defekten, oder nicht vollständig schließenden Tür starten! Das wäre vorsätzlicher Mord!
    2.)Es ist unmöglich, dass Außenluft während des Fluges durch die Dichtungen und Verschlüsse ins Innere eindringen kann. In normaler Reiseflughöhe pressen 6000 kg / m² die Tür in den Rahmen, je nach Höhe.
    3.)Wasser entweicht auch nicht aus defekten Schläuchen/Rohren.
    4.) Zug, das was hier gemeint ist, wäre immer mit einer heftigen Luftströmung mit einer anderen Temperatur verbunden. Das lässt sich unschwer nachweisen, dass das hier nicht vorliegt.

    Also was ist es denn sonst, dass solche Anlass zu Beschwerden und phantasievollen Spekulationen gibt?
    Wärme ist eine Form der Energie, nämlich der Energie seiner schwingenden Atome. Sie kann, wie auch manch andere Konstanten und Größen, nur positiv sein. Insofern gibt es also keine „Kälte“ als negative Wärme, oder eine negative Temperatur. Selbst bei der Temperatur flüssigen Heliums, bei 4,2 Kelvin nach der absoluten Temperaturskala (~ - 269 °C), strahlt jeder Körper noch Wärme ab. Das sagt uns das fundamentalste aller physikalischen Gesetze, der 2. Hauptsatz der Thermodynamik! Nur definiert er das mit der Zustandsgröße Entropie.
    Wärme hat drei Möglichkeiten sich auszubreiten: Die Wärmeleitung durch gut leitende Materialien, die Konvektion, sie ist mit dem Transport von Materie verbunden, also z. B. mit Luft, wie bei einer Heizung, und letztlich durch Strahlung! Letzteres wird immer so sträflich vernachlässigt, obgleich gerade die ganz großen Energieverluste auf ihr Konto gehen! Wärmestrahlung ist unsichtbar für unseren Empfindungsapparat Auge, weil sie zu langwellig ist. Katastrophaler weise benimmt sich diese Abstrahlung aber mit der vierten Potenz zur Temperatur. Also
    R (T) ~ T4 , und da liegt der Hund begraben!
    Das was ihr im Flieger empfindet und bemerkt, rührt eben von dieser Wärmestrahlung her! Und infolge auch das Kondenswasser an der Decke und den Rahmungen! Genau das ist es auch, was ihr zu hause oder im Auto verspürt, wenn ihr in der Nähe einer Außentür oder einem Fenster länger sitzt. Es wird auf der Körperseite, die der Tür zugewand ist, langsam kalt.
    Ein Flugzeug wird mit angewärmter Luft aus den Triebwerken zwangsbeheizt. Dafür sorgt eine Klimaanlage. Wenn nun aber an den sehr massiven Türrahmen ein wärmeleitender Kontakt zur Außenhaut auftritt, z. B. bei den dicken Metallrahmen mit dem Bolzen-Schließsystem, dann kommt es leicht zu einer Wärmebrücke zur kalten (- 50 bis – 65 °C) Außenluft, genau wie bei der Tür im Auto oder Wohnzimmer! Und das war's dann! Das hat nichts mit defekten Dichtungen zu tun. Die Wärme wird über diese Verbindung nach außen abgeführt und durch die o. g. Strahlung unserem Körper entzogen, und das mit T4 ! Mitten auf der Türfläche geschieht das nicht, weil dort die Tür innen sehr gut isoliert ist. Aber an vielen anderen Stellen der Kabine kann es ebenfalls zu solchen Wärmelecks kommen. Infolge der Abkühlung an den Stellen und an der Tür, kommt es zur Kondensation von Luftfeuchte in Form von sich bildenden Wassertropfen. Gegen all diese Dinge hilft nur eine sehr gute Isolation: Materialien aus schlecht wärmeleitendem Material, keine Konvektionsmöglichkeit und eine Auskleidung mit reflektierenden Folien gegen die Wärme-Verlust-Strahlung! Das ist heute Pflicht bei Neubauten, diese reflektierenden Oberflächen der Isolationsmatten.
    Alles ein völlig normaler Vorgang mit normalen und bedingten Gründen.

    Völlig unabhängig vom Fluggerät und der Fluggesellschaft.

    Das Kondenswasser ist sogar bedingt harmlos für die Elektronik, da es sich fast um deionisiertes Wasser handelt, und das ist elektrisch sehr schlecht leitend.

    So ist da also, und nicht nur bei Condor!

    Das war's, was ich dazu sagen kann!

    Gruß Dieter

    Archiv

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Warum schläft und träumt der Teide nur so unruhig?

    Um das zu erfahren und diese Frage beantwortet zu bekommen, besuchen wir einmal die Experten, die es wissen müssen. Die Geo- und Vulkanologen im internationalen Institut für Geophysik der Universität von La Laguna (Observatorio Geofisico) bei Arafo und Güimar im östlichen Teil der Insel. Es sind hier viele Nationalitäten vertreten, und ebenso lustig geht es hier zu! Wie diese netten Leute behaupten, sind sie der legale „Abhördienst“ der Nation! So unrecht haben sie damit gar nicht einmal. Wie ein Arzt mit seinem Stethoskop die Herztöne abhört, so hören sie in den „Bauch unserer Mutter Erde“ hinein. Nur dass sie dazu kein Stethoskop benutzen; das wäre zu unempfindlich, und unsere Ohren könnten diese „Töne“ auch nicht hören. Sie benutzen Geräte, die sich das Prinzip der ‚trägen Masse‘ zu Nutze machen. Die Vorläufer davon sahen recht primitiv und gebastelt aus, erfüllten aber schon für damalige Zeiten durchaus ihren Zweck. Heute sind sie so empfindlich, dass schon ein leichtes Klopfen an einen Stein eines Gebäudes in hunderte von Metern Entfernung sich auf den Aufzeichnungen wie ein Vulkanausbruch darstellt. Aber keine Angst, solche Ereignisse werden herausgefiltert, denn es gibt ein Kataster für die Erschütterungen im Umfeld, sie werden "Kakerlakenschritte" genannt, also sozusagen wenn der Postbote zur 15 bis 18 Km entfernten Sternwarte am Teide kommt, sieht man das genau in den tiefen Felsenkellern der Labors, die sehr exakt klimatisiert sind. An denen ist man aber nicht interessiert. Im Prinzip funktionieren alle diese Geräte auf die gleiche Weise. Vereinfacht dargestellt ist es eine träge Masse, die sich leicht und möglichst reibungsfrei bewegen kann, also z. B. ein Pendel mit einer schweren Kugel. Es hängt, oder besser gesagt, es ist an einem Halterungsgerät oder Galgen befestigt, der fest und starr mit dem Untergrund verbunden ist. Die wichtigste Bedingung ist dabei, dass die Eigenschwingung, also die Resonanzfrequenz der trägen Masse, weit entfernt von derjenigen der zu messenden Erschütterung liegt! Das kann man entweder durch eine schwere Masse, oder eine lange Aufhängung erreichen. Wird nun dieser Rahmen kurz bewegt, beispielsweise indem sich sein Standort durch Erschütterungen bewegt, so bleibt die träge Masse hinter dieser Ortsveränderung zurück, weil sie ihren Ort nicht verlassen will, sie ist eben träge. Es ergibt sich also ein scheinbaren Ausschlag des Pendels. Genau dieses Gefühl haben wir auch, wenn sich ein Fahrstuhl mit uns in Bewegung setzt und beschleunigt, dann sind wir die träge Masse, die hinter der Bewegung zurückzubleiben versucht, besonders bei manchen der Magen.:D
    Das hat Onkel Newton schon in seinen Gesetzen beschrieben, dass jeder Körper im Zustand der Ruhe oder einer gleichbleibenden, geradlinigen Bewegung verharrt, solange keine beschleunigende Kraft auf ihn einwirkt. Auch Reibung ist als Bremsung eine negative beschleunigende Kraft! - Über die technischen Raffinessen, und über die Wellenorientierungen, ob transversal oder longitudinal, also Bewegungen quer oder in Richtung der Ausbreitung, resonanzgefiltert, selektiert usw., wollen wir uns nicht den Kopf zerbrechen, das haben andere schon getan. Uns reicht die absolute Bewegung. Das Gerät registriert also die Amplitude (den Weg) der Bewegung des Rahmens relativ zur ruhenden Masse. Andere, viel empfindlichere Instrumente, messen die Beschleunigung einer Ortsveränderung in verschiedenen Koordinaten. Jedes Gerät dient einem speziellen Zweck und einer differenzierten Aufgabe. Gekoppelt mit einem sehr genauen Zeitmessgerät und ein bisschen Mathematik ergibt sich daraus auch der Weg der Bewegung, denn dividiere ich die Beschleunigung durch die Zeit in der sie wirkte, erhalte ich die Geschwindigkeit, und das nochmals gemacht, ergibt den Weg. Man nennt dieses Verfahren Integration, einer Verabredung und Rechenvorschrift (einen Algorithmus). Nun könnt ihr euch vorstellen welche große Katastrophe es ist, wenn jemand unangemeldet mit einem Schlagbohrer ein Loch in eine Wand bohrt! Jede noch so kleinste Bewegung hat ihre Charakteristik, und die Damen und Herren Experten sind sehr wählerisch in den sie interessierenden Ereignissen. Würde man diese Aufzeichnungen auf Papier auftragen, oder auf einem Oszilloskop sichtbar machen, es wäre ein heilloses Gekritzel von spitzen Ausschlägen, die für uns keinen Sinn ergeben. Deswegen ist auch die Auswertung und Interpretation eine große Schwierigkeit und erfordert sehr viel Kenntnis und Erfahrung; genau wie die des Dok's beim Abhören.
    So, nun aber zu unserem „Vater“ Teide! Ein ganzes großes Institut nur für ihn?!

    ...... Weil man gemessen hat, dass er doch nicht ganz tief und für immer schläft! Er „schnarcht, hustet, und bewegt sich“. Vor allem seine „Söhne und Töchter“ rings um ihn herum, sind sehr unruhige Geister. Die Nebenkrater, auch genannt die Teide-Türme, sind damit gemeint. Sie rumoren am heftigsten und geben keine Ruhe! Längst ist ja bekannt, dass in einigen Teilen der Flanken noch ca. 400 °C in 1 – 2 Metern unter der Oberfläche herrschen. Der austretende Schwefeldampf aus einigen Geysiren ist immerhin noch heißer als die Schmelztemperatur des Schwefels von 115 °C. Draußen beim Erkalten sublimiert er sofort, das heißt er kondensiert in fester Form an den Felsen, weil Schwefel keinen flüssigen Zwischenzustand aus dem Dampf (Aggregatzustand) hat. Bei Schwefel gibt es nur die Zustände fest und gasförmig. Bei einem Foto einer solchen Quelle wollte ich einmal ein Kaugummipapier aus dem Loch entfernen. Ich habe es schleunigst bei dem Versuch belassen, so heiß war es da drinnen. Aber an einen Ausbruch oder eine Eruption der Gegend ist‚ noch‘ länger nicht zu denken! Was immer das auch in deren Zeitmaßstäben heißen mag! Oh ja, die Leutchen haben viel Vertrauen in ihre Messdaten!
    Der Schlot oder Kamin des Teide, so wird die heiße Säule aus plastisch-zähflüssiger Magma bezeichnet, die sich im Inneren befindet, ist längst über die heiße Öffnung (hot spot) in den Platten in der Tiefe hinweg gewandert. Es kann von unten nichts mehr nachkommen, denn auch der Kamin ist mit einem Pfropfen erstarrter Lava "versiegelt". 1909 verzeichnet man vorerst den letzten Ausbruch in der Nähe bei Santiago del Teide am Berg Chinyero. Das ist insofern bedeutungsvoll, denn es bestätigt die Aussagen aus den Messungen, dass die kanarische Platte sich mit 2 – 2,5 cm/Jahr auf den afrikanischen Kontinent hin bewegt.
    Was da im Inneren rumort und "Blähungen" hat, sind die flüssigen und plastischen Magmamassen, die sich ähnlich den warmen und kalten Luftmassen der Atmosphäre, auszugleichen versuchen, indem sie auf die „Wanderschaft“ gehen, so wie auch die enthaltenen heißen Gase. Solch einen „Rülpser“ des Teide kann selbst ein Laie identifizieren, so eindeutig unterscheidet sich das Muster der Signale von den alltäglichen Grummeleien! Ich war fasziniert, wenn man bedenkt welche Massen dort unten in Bewegung sind, und welch ungeheuere Energie dafür nötig ist! Eine Wasserstoffbombe in Asien erzeugt nur allerhöchstens ein paar Prozent der Amplituden eines Bebens auch in dem Gebiet. Übrigens, dort wurde mir auch gesagt, dass die Höhe des Urvulkanes vor dem Einsturz neuerdings auf etwas mehr als 6 000 Meter geschätzt wird.
    In diesem Observatorium sind nun gut zwei bis drei Dutzend Seismographen und Seismometer unterschiedlichster Bauart, Selektivität und Empfindlichkeit installiert. Sie hören wirklich in Deutschland „die Flöhe husten“!
    Insofern lobe ich mir diesen Abhördienst, der zwar auch staatlich gefördert wird und der Befriedigung der Neugierde von Wissenschaftlern aus aller Welt dient, aber vielleicht uns allen einmal von Nutzen sein könnte! Jedenfalls ist das das Anliegen der Experten dort, wo man das "Flöhe-Husten" spüren kann, und sichtbar macht! Sie, die Geräte, überwachen auch die Aktivitäten der westlichen Nachbarinseln La Gomera, La Palma und El Hiero, auf denen sich auch Apparate befinden, die oneline verbunden sind. Auch die süditalienischen Vulkane werden genauestens registriert. Aus mehreren solcher Stationen kann dann der Entstehungsort sehr genau ermittelt werden, das Epizentrum.
    Es ist doch gut zu wissen, dass es da Leute gibt, die unsere Erde abhören, um möglichst frühzeitig warnen zu können, wenn sie geruht einmal böse zu werden.

    Übrigens ein Tsunami-Warnsystem funktioniert ähnlich, ist aber weit komplizierter, da sich Druckwellen in Wasser in alle Richtungen ausbreiten, reflektieren und sich die Amplituden je nach ihrer Phase überlagern/addieren bzw. auslöschen (sie interferieren).

    Das war ein Bericht über den offiziellen internationalen und staatlichen „Abhördienst“ für "unartige" Vulkane.

    Die Tendenz ist in den letzten Jahren intensiver und heftiger geworden! Aber diese Aussage enthält noch ein beträchtliches statistisches Moment.

    Dank an all die zahlreichen Wissenschaftler/innen für ihre geduldigen Erläuterungen und die überaus herzliche Aufnahme während meiner Besuchstage bei ihnen, allen voran Judita aus der Ukraine, die sich um mein Wohlergehen kümmerte und meine Übersetzerin war, - nicht nur sehr jung und sehr hübsch, sondern auch ebenso intelligent und gescheit! Das ist eine glückliche, wenn auch leider recht seltene Kombination!
    Ich weiß, dass sie es lesen werden, was hier dazu von mir geschrieben wurde!

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Was hat ein Schneemann am Teide zu suchen?

    Eigentlich versprach es ein schöner Tag zu werden, so jedenfalls sah es zu seinem Beginn am frühen Morgen aus. Ein schöner Sonnenaufgang und wolkenloser Himmel, zumindestens das was davon in der Dämmerung schon zu sehen war. Ganz so früh war es nun nicht mehr, denn immerhin war es Januar auf Teneriffa im Tal von La Orotava! Hier hatte ich ein Wochenende bei Freunden verbracht, und plante nun auf der Heimfahrt Richtung Erjos - El Taque, das liegt im Nordwesten der Insel, über die Cañadas am Teide vorbei zu fahren, um eine Reservierung im Parador noch rasch zu erledigen. Ein kurzes Frühstück, und los ging’s. Morgenstund‘ hat bekanntlich Gold im Mund! Auf jeden Fall war die Fahrt in diesen frühen Stunden durch die ausgedehnten Wälder hoch zum Teide ein einmaliges, wenn auch stark nebeliges Erlebnis. Ganz alleine auf der Straße, alle Tiere incl. der Ziegen längs der Strecke noch schlaftrunken und in des Wortes genauester Bedeutung be- und umnebelt. Die Wolkenschwaden zogen schleierhaft durch die Bäumen, die mit ihrem langen Behang von Farnen und ganz langen Algenbärten wie Gespenster aussahen und immer wieder aufs Neue von den Wolken verschluckt wurden. Noch waren die Frühaufsteher aus anderen Gegenden nicht unterwegs in Richtung Puerto de la Cruz zum Loro-Parque, oder hoch zum Teide, denn sonst kennen sie ja nichts anderes! Jedenfalls die wenigsten. Bestenfalls wissen viele noch, dass Teneriffa eine Vulkaninsel ist, und man 4 bis 4 ½ Stunden bis nach Hause fliegt. Die Getränkepreise, die sind ihnen aber geläufig! Wenn das erst los geht, im Winter zu späterer Stunde, dann ist es aus mit der Ruhe und der Einsamkeit. – Nun verstehe ich auch diejenigen gut, die sich ganz abseits in den Bergen sesshaft gemacht haben!
    – Die Passatwolkendecke, die hoch zu den Cañadas zog, war ziemlich dick. Das wird sich bald ändern, wenn die Sonne höher kommt – und die Touristen in diese Stille einfallen. Nur die Ziegenhirten mit ihren Tieren waren schon unterwegs zu den kargen Weiden hoch oben außerhalb des Schutzgebietes. Da kann ich doch vielleicht …...? …….. Ich versuch es einfach mal! Und schon ging der Hirte zur Sache und verschaffte mir eine Schale Milch, frisch aus der Produktionsquelle, obgeich doch erst vor kurzem "abgetankt" worden war. Ein Stück ganz frischen Käse holte er auch aus seinem Beutel. Hoffentlich geht das gut, denn beides ist sehr fett!
    Nun war ich schon am Rande des Plateaus kurz vor dem Eingang zum Nationalpark am Mna. del Alto de Guamasa, genau dort, wohin die Ziegenherde auch strebte. Nur brauchten sie keine langen Straßen-Schleifen zu laufen, sondern geradewegs hoch, deswegen begegneten wir uns immer wieder, woraus jedesmal eine neue Begrüßung und ein Abschied wurde. Natürlich hatten sie „Vorfahrt“ auf der Straße und beim Überqueren. Das war sehr lustig, und dem Hirten bereitete es auch Spaß!

    Was mich etwas verwunderte, war der eiskalte Wind dort oben und kein Wolkenkranz rings um den Gipfel des „Vater Teide“. Aber andererseits entsteht der auch erst, wenn es am Fuße schon sonnenerwärmter ist; dann ist es hoch über dem Pico sehr kalt. Der Wolkenkranz, der sich dann bildet, sieht aus wie ein Ring, den ein Raucher produziert hat, mit auch genau der gleichen Dynamik. Was ist damit gemeint, mit der Dynamik? Nun, ein Raucher bläst den Rauch gleichmäßig um seine zugespitzte Zunge und die gerundeten Lippen stoßweise aus. Dadurch bildet sich ein noch kleiner Ring, der davon wandert und dabei größer wird. Beinahe sieht er aus wie ein aufgeblasener Schwimmreifen, der in sich um die Umfangachse der halben Ringdicke rotiert, also beim Schwimmreifen wäre das die Rundachse im Inneren des Ringes bei dem halben Durchmesser der Dicke. Dieser Rotationswirbel hält den Ring zusammen. Mathematisch heißt ein solches Gebilde einen Toroid. Und genau das passiert mit der Wolkenbildung um oder über dem Gipfel des Teide auch. Die wärmere Luft steigt an den Berg-Flanken hoch und kühlt sich ab. Dabei bilden sich Kondenswolken aus der enthaltenen Luftfeuchtigkeit. Der fast kreisförmige Querschnitt des Teide ist gleichsam die Zunge des Rauchers. Erst beim Aufstieg kommt die Eigenrotation des Ringes ganz automatisch nach den Gesetzen der Physik hinzu und versucht den Toroid zusammenzuhalten. Die Thermik hält ihn dann ortsstabil über dem Teide. An manchen Tagen steht ein solcher Reifen den ganzen Tag über dort oben. Es ist eigentlich immer ein gutes Zeichen. Man sagt dort auch: Heute wird das Wetter gut, der "Vater" Teide hat seine Krone aufgesetzt!
    Nun war die Sonne aus der Ebene hoch gekommen, aber was war das? Sie brachte sehr rasch Wolken mit, die in Minuten alles unter uns in eine weiße Decke hüllten. Der Wind erhob sich zu einem anwachsenden „Stürmchen“,... - noch -! Bald darauf war der Kraterkessel der Calderas eine einzige weiße wirbelnde Suppe. Das ging alles sehr schnell, und die Leute, denen ich begegnete, waren schon sehr aufgeregt. Die großen Gasthäuser am Eingang zu dem Naturschutzgebiet brachten in aller Eile ihr Gestühl in Sicherheit, das sie noch vor ein paar Minuten in Erwartung der Gäste platziert hatten.
    Ein Wettersturz, plötzlich und unvorhergesehen, so extrem wie ich ihn noch nie zuvor erlebt hatte!
    Nun wurde es auch für mich Zeit ein festes Dach über dem Kopf zu erreichen! Nur keinen Fehler begehen und aufs Gaspedal drücken; man sieht ja keine 3 Meter mehr was vor einem geschieht. Ich erreichte mühevoll den Parador, in den sich schon viele Besucher der Los Roques, der gegenüber befindlichen Felsformationen, die auf der Spitze zu stehen scheinen, geflüchtet hatten. Selbst die Ranger waren schon da. Im Radio hörten wir die Unwetterwarnungen, nicht zum Teide hoch zu fahren, da evtl. die Zufahrten wegen eines Wettereinbruches demnächst gesperrt werden würden.
    Der Sturm war stark angewachsen und es begann zu schneien, erst sanft zur Eingewöhnung, dann sehr heftig und ergiebig als Pulverschnee.
    Nein, das hatte wahrlich nichts mehr mit Schneeromantik oder einem fast subtropischem Klima zu tun, schon gar nicht mit einer Varianten von Apres-Ski! Wer jetzt am Berg ist, hat sehr schlechte Karten!

    Schlimm war das Gejammere der steckengebliebenen Gäste, die völlig aufgeblasen und hilflos waren in ihrer leichten, sommerlichen Freizeitbekleidung, ähnlich denen, die versuchen derart den Teide zu besteigen. Natürlich gab es nur eine unzureichende Heizung und einen Kamin, und natürlich war es kalt, sogar bitterkalt! Es wurden Decken für die Kinder ausgegeben, um die sich die Erwachsenen dann lauthals und grob stritten und rauften, denn die Kinder sagten ja nur leise dass sie frieren. Da schritten die Ranger mit ein paar Machtworten ein, und schon war die Sache zum Vorteil der Jüngsten geregelt, zwar mit viel Protest und Gemaule, aber immerhin. Am liebsten hätte ich manche Erwachsenen alle miteinander nach draußen gejagd, aber ohne Decken.
    Und es nahm kein Ende; der Schnee häufte sich zu Wehen, soweit man etwas sehen konnte. Die Straßen waren längst gesperrt für Privatfahrzeuge. Es war Mittag geworden, bei starkem Schneetreiben auf einer der wärmsten Inseln Spaniens! Warme Getränke und Suppen wurden ausgegeben, zum Nulltarif, wie es sich für eine staatliche Herberge gehört, und dennoch waren die Leute völlig ausgeflippt und teilweise sehr beleidigend gegenüber dem Personal. Es wurde getan was möglich war, zaubern konnten sie auch nicht! In meinem Auto waren noch warme Kleidung und ein paar Decken, die ich im Teidegebiet immer dabei habe, die holte ich unter viel Beschimpfungen und Gepöbel noch herein und verteilte sie persönlich und direkt an einige Kinder und eine schwangere Frau. Es hieß abzuwarten ob sich das Wetter wieder auf seinen Normalzustand besinnt. – Schließlich sind Frau Holle und Herr Petrus ja auch schon ganz schön alt. Da kann sowas schon mal passieren, dass die Hebel verwechselt werden!

    Was mich so sehr befremdet hat, war die Rat- und Hilflosigkeit der meisten Schutzsuchenden gegenüber einem unerwarteten Ereignis und in dieser Situation. Sie geraten völlig außer Kontrolle. Das Gehirn ist abgeschaltet, es reagieren fast nur noch die genetisch fest programmierten Instinkte. Ein beinahe animalisches Verhalten in seiner Triebhaftigkeit, hervorgerufen durch einen Auslösemechanismus in der Form eines unverhofften Ereignisses mit dem Namen: Schnee!!!! Das ist sehr bedenklich, und im Ernstfall für alle sehr gefährich! - Gott bewahre mich davor mit solchen Leuten alleine auf einer Wanderung in eine ungewöhnliche Situation zu geraten!

    Als wenn die Frau Holle es geahnt hätte was hier los ist, hörte sie nach einigen Stunden auf mit dem Bettenschütteln. Nur noch ganz ‚leise rieselte der Schnee‘, und dann war es eine „hörbare“ Stille. Kein Sturm, kein Schnee mehr, und die Wolken verzogen sich fast so rasch wie sie aufgekommen waren. Nun aber alle raus und einen Schneemann bauen, damit die Glieder wieder warm werden. Erst wollte es nicht gelingen; der Schnee war zu trocken und zu pulverig, aber dann taute die Sonne ihn an und es entstand ein wunderschöner Teide-Schneemann, so wie die Herberge ihn noch nie gesehen hatte! Es war aber noch sehr kalt.

    Langsam verkrümelten sich die ersten zu ihren Autos, ganz still und heimlich ohne ein kleines Wort des Dankes an das Personal. Wir kamen nun endlich zum geschäftlichen Teil, zu dem ich eigens hier her gefahren war. Draußen auf den Straßen waren die eiligst umgebauten Unimogs mit ihren Schiebern noch voll im Einsatz; es wird wohl noch Stunden dauern! Aber die Sonne schaffte weit mehr als alle Schneepflüge zusammen, und so konnte ich dann fast noch vor Einbruch der Dunkelheit in den unteren Regionen über den westlichen Ausgang der Calderas in Richtung Santiago del Teide heim fahren. Wer jetzt dort oben keinen ausreichenden Sonnenschutz hat, der kann sicher in kurzer Zeit mit einem kräftigen Sonnenbrand und Verbrennungen der Haut rechnen!

    Man hatte sich um mich keine Sorgen gemacht; da gab es schon weit andere Situationen, die zu meistern gewesen waren.
    So tückisch kann es in gut 3000 Metern Höhe manchmal sein! Jeder Bergwanderer weiß das, und er weiß auch wie man sich verhält und was zu tun ist!

    Unten, an der Küste, war man nur per Radio informiert worden, sonst war alles normal, nur dass es an diesem Vormittag keine Sonne gab! Auch das war natürlich sehr zu bedauern und ärgerlich!
    Nur schade, dass alles nur so kurz und ganz harmlos war! Sonst ist es immer so deutlich zu sehen, wie doch so mit der Zeit, in schlimmeren und kritischeren Situationen, die Arroganz und Hysterie der eben noch so großspurig tönenden Männer und Frauen sich so langsam und still in Hilflosigkeit und Resignation umwandelt. Sie werden ganz klein, brav und folgsam! Denn sie wissen ncht was sie tun, und wie sie sich verhalten sollen, sie sind einfach nur chaotisch und somit unberechenbar! Genau das ist aber die große Gefahr, nicht nur für sie selbst!

    Der Himmel möge mich davor behüten, jemals mit solchen Leuten eine Wanderung machen zu müssen. Die sind allesamt bestenfalls für eine Wanderung durch ein Kaufhaus geeignet, selbst auch dort dürfte nichts Ungewöhnliches dazwischen kommen, beisielsweise ein Stromausfall, dann verfallen sie sofort in hilflose Panik!

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Ein Unfall kommt selten alleine! – Gestern noch auf stolzen Rossen, heute ……. !
    Wir zeigen denen mal wie man bei uns in Bayern nachts Serpentinen fährt!

    Dabei begann der Tag so verheißungsvoll, in einem großen Hotel (Barcelo Santiago) an der Westküste Teneriffas.
    Gestern Abend war es spät geworden, und die Alkoholvorräte an der Hotelbar und anschließend in einer anderen Bar gegenüber waren noch nicht erschöpft! Wenn man um die 45 Jahre alt ist, kann man sowas ab! Lauthals hatte man ja verkündet einen Mietwagen zu haben mit dem man morgen eine Rundfahrt mit einem abschließenden Casinobesuch in Las Americas machen wolle. Es würde also spät werden zum allabendlichen „Umtrunk“, der stets untermalt wurde mit germanischem, volkstümlichem „Liedergut“. Nicht schön, aber laut!
    Es wurde spät, auch schon mit dem Start der Rundreise! Erst am Nachmittag war dann der Alkoholpegel so weit gesunken, dass sich auch der Autoschlüssel wiederfand. Er hatte friedlich in der letzten Bar genächtigt! Aber nun sollte es losgehen! – Auf ins Casino, man gönnt sich ja sonst nichts! Meine Warnungen sehr vorsichtig zu fahren, insbesondere nachts und in den Kurven, wurden zwar gehört, aber als „Paperlapap“ abgewinkt und kommentiert. Allerdings gehörte ich ja auch nicht zu diesem erlauchten Kreis der Kampftrinker! Und als Outsider hat man zu schweigen, besonders dann, wenn man doch gar nichts weis über Teeriffa und sich doch nur tagsüber getraut Auto zu fahren. Ich wußte ja warum! 'Wir kommen aus Bayern, und sind das Serpentinenfahren von der Wiege auf gewohnt', so tönte es. 'Die hier werden uns nichts vormachen!' Nun ist die direkte Strecke nach Las Americas von Puerto Santiago eigentlich sehr gut ausgebaut und neu, also keine Probleme, - ja, wenn man sie kennt, und das bei Nacht! Es war ja noch reichlich Zeit bis zum nächsten Morgen, und deshalb könne man ja auch noch einen Umweg über Santiago del Teide machen, einer sehr schönen Strecke, - wenn man sie kennt - bei Nacht! Also ging es doch recht spät nachmittags unter viel Gebrüll und Beifall der abendlichen „Gemeinde“ im bayerisch-deutschem Fahrstil, also mit viel Gas, los gen Süden. Es war Freitag, und somit Wochenendbeginn auch für die Insulaner, und nicht einmal der 13. des Monates! Einige Gesichter des Personals, die die Show mitbekommen hatten, sahen sehr bedenklich aus.
    – Wenn das mal gutgeht! –
    Es ging nicht gut!
    Noch weit vor Mitternacht erhielt das Hotel einen Anruf von irgendjemandem; es seien zwei ihrer Gäste seitlich von der Straße abgekommen. Es sei nichts passiert und man hatte das Auto schon wieder auf die Fahrbahn gezogen. Ein paar einheimisch Spätheimkehrer, die von der Arbeit kamen, hatten gute Arbeit geleistet. Glück gehabt! Aber das in einer Gegend, die völlig abseits der angegebenen Route lag! Was wollten die denn dort zu so später Stunde. Hatten sie sich verfahren? Noch während der Diskussion über das Wie und Warum kam schon der zweite Anruf, aber diesmal von der Guardia Civil aus dem neuen modernen Krankenhaus in Las Americas. „Zwei Hotelgäste sind in einer Kehre von der Straße abgekommen und einen Steilhang hinabgestürzt. Wenn es geht, möge bitte jemand mit den Personalpapieren in der Poli-Klinik von Las Americas vorbeikommen, um beide Personen als Gäste des Hotels zu identifizieren, da sie beide noch bewusstlos sind und dieser Zustand auch für's Erste so erhalten bleiben solle.“ Das hörte sich überhaupt nicht gut an! Heißt es doch im Klartext: In Koma gehalten!
    Erwähnt werden muß hier, dass die großen Kliniken sich schon auf schwere Unfälle mt Touristenbeteiligung eingestellt haben. Überall gibt es Krankenschwestern, die gleichzeitig als deutsche Übersetzerinnen tätig sind. Die Ärzte sprechen ohnehin Englisch und oft auch Deutsch.
    Das war’s also vorerst mit den bayerisch-kanarischen Serpentinen-Fahrkünsten! Jedenfalls lebten sie noch!
    Am frühen Morgen machte ich mich, mit einer Vollmacht des Hotels versehen und einem der Saufkumpanen sowie den Pässen, der Personalausweis ist in solchen Fällen nicht besonders hilfreich, besonders dann, wenn sich das Konsulat einschaltet, im Geleit zweier Polizisten in einem Polizeiwagen auf nach Las Americas, zu schauen was da los ist. Ein alter Bekannter, Robert, der Direktor des Hotels, bat mich darum. Natürlich hatte man in der Klinik eine Blutprobe genommen, aber ich verschwieg das Gelage vom Abend zuvor in der Befragung! Es war ja sonst niemand zu Schaden gekommen, anderenfalls hätte ich das auf keinen Fall auf eine direkte Frage verschwiegen. Tut man das, geht es einem sebst an den Kragen!
    Es sah nicht schön aus; bis auf einige kleine Hautstellen, die zwecks besserer Identifizierung freigelegt und vergrößert worden waren, nur weißes Verbandszeug. Die können später ganz sicher einen Roman über die 1000 Meter Verbandsstoff schreiben, wenn ihnen wieder die große Klappe aufgegangen ist! Es ist immer wieder erstaunlich wie klein und hässlich doch die großen "Töner" werden, wenn sie eine Klinik betreten, und ihnen der Geruch von Desinfektionsmittel in die Nase steigt. So jedenfalls verhielt sich mein Begleiter! Er weigerte sich standhaft die OP-Bekleidung, wegen der Verbrennungen, für sterile Räume anzuziehen. Damit durfte er dann auch den Intensivraum nicht betreten, was ihn sichtlich erleichterte. Man hatte ihm wohl zu Hause allzuoft gesagt, dass das "letzte Hemd" keine Taschen hat, so wie ein OP-Kittel auch nicht! Die Kopfhaube und den Mundschutz nahm ich für ihn als Andenken mit, damit er gegenüber seinen Kumpels nicht gar so "nackt" dasteht und was erzählen kann! Glück im Unglück, war, dass es „nur“ diverse Brüche und Wirbelstauchungen, einige starke und großflächige Verbrennungen und nur geringe, keine unmittelbar lebensbedrohlichen, inneren Verletzungen, bis auf einen kleinen Milzeinriss und Leberprellungen, waren, denn der Wagen war bei dem Sturz und den Überschlägen in Brand geraten. Nun ging das Gerangel mit den Behörden los. Verwandte in Deutschland ausfindig zu machen und zu benachrichtigen, nachzuforschen ob Versicherungen bestehen, usw.. Der Autovermieter wollte sofort Geld sehen für den zurückgebliebenen Schrott, die Polizei und die Touristikbehörden in Santa Cruz waren sehr ungeduldig, und dann die Kostenübernahme für das Krankenhaus und einen evtl. Rücktransport, sollte es dazu kommen. Zwischendurch waren beide nach Santa Cruz in die Uni-Klinik verlegt worden. Das alles und mehr ist etwas, was ich keinem wünschen würde! Die Botschaft wurde automatisch benachrichtigt, sowie auch die Staatsanwaltschaft. Eine Erhebung großen Ausmaßes also.
    Gott sei Dank meldete sich ein Sohn aus Deutschland, den die hiesige deutsche Polizei hier ausfindig gemacht hatte und betraute einen ortsansässigen Anwalt damit. Es wurde ein langer Krankenhausaufenthalt in Las Americas und St. Cruz mit anschließendem Heimtransport.
    Nun, was war geschehen?
    Im Casino war es gar nicht das was man sich erhofft hatte, und was immer so angepriesen wird. Nein, es gefiel denen einfach überhaupt nicht. Und so entschloss man sich, nach einem letzten Glas, doch über den schon erwähnten Umweg über Santiago del Teide die Heimreise anzutreten. Mittlerweile war es dunkel geworden, aber die Straßen waren ja gut, - wenn man deren Verlauf gut sehen kann. Und überhaupt kommt ja auf diesen Nebenstrecken nur jedes Schaltjahr mal ein Auto entgegen. Soweit ging’s ja auch ganz gut, bis auf einmal die Straße weg war. Schon rappelte es und der Wagen war von der Straße abgekommen und knapp einen Meter über den Seitenstreifen gerutscht. Ein paar junge Leute haben ihn dann wieder flott gemacht, was sie eigentlich auf keinen Fall gedurft hätten! War ja alles noch gut gegangen! Nun erinnerte man sich aber an die Uhrzeit, und dass man ja noch zu dieser Stunde alle an der Bar treffen würde, um zu berichten wie großartig man diese läppischen Kurven gemeistert hätte! Da sollten die erst mal nach Bayern kommen um wahre Serpentinen kennenzulernen! Jetzt musste aber richtig Gas gegeben werden, so kurz vor der Bar. – Und schon war die nächste Kehre da, ohne Seitenbegrenzung und mit viel Schotter auf dem Seitenstreifen, in dem kein Reifen mehr greift. Es war eine kleine Ausweichbucht. Die Scheinwerfer leuchteten ins Leere, und dann ging alles ganz schnell und ..... abwärts. Der Wagen überschlug sich ein paarmal und landete auf einem Felsvorsprung tief unten.
    Einige Bewohner in der Umgebung hörten den dumpfen Knall und sahen auch schon Feuer, wie sie behaupteten. Sie müssen es auch gewesen sein, die beide aus dem Wrack befreit haben, denn bis dort ein Krankenwagen oder die Polizei hinkommt, vergeht eine ziemlich lange Zeit.
    Wie beide den Transport von ca. 35 bis 40 Km nach Las Americas überlebt haben, ist mir heute noch schleierhaft, denn die Ambulancias haben generell keinen Notarzt an Bord, noch haben die Fahrer und Beifahrer eine ordentliche Ausbildung als Unfallhelfer oder gar Sanitäter. Eigentlich brauchte man auch nur einen, der zweite ist wie ein Strohmann nur zum tragen der Trage da! Weit und breit ist außer Las Americas keine Klinik für schwere Unfälle. Die kleinen privaten Kliniken, sind oft nur etwas mehr als große Praxen. Und das auch noch Freitag Nacht!?

    Sie haben es überlebt, die Serpentinen-Schumis; es ist eben doch nicht ganz so wie hierzulande!
    Ein Rattenschwanz von Anspruchsstellern mit einer Unmenge Papier folgte dem ganzen. Gott sei Dank klnkte das Konsulat sich ein.
    Nun glaubt mal ja nicht, dass der Rest der Clique schweigsamer geworden wäre! Keinem von denen wäre sowas je passiert, - nie im Leben! Schließlich fahren sie ja in Bayern tagtäglich Kurven! Das muss unbedigt und ganz alleine am Auto gelegen haben, denn Fremdeinwirkung war ja auszuschließen! Die vorsichtge Erwähnung der Saufgelage und nicht angepasster Fahrweise brachten nur höchten Ärger ein. Und damit war die Sache erledigt und abgetan, jedenfalls für sie!
    Eigentlich sollte jedem bekannt sein, dass Teneriffa ein einziges Gebirge ist, das jedoch ganz anders geartet ist als unsere Alpen! Demzufolge sind auch die Straßen anders an die Gebirgsformationen angeglichen!
    Weiß man das nicht, so kann es einem leicht zum Verhängnis werden, zumal auch die Sicherheitsvorkehrungen z. B. der Straßenränder teilweise an andere Erfordernisse angepasst sind.
    Es ist nur ein Appell an alle die Gäste, die dort mt einem Auto unterwegs sind, sich und ihre Fähigkeiten nicht zu überschätzen, und anderen nachzueifern. Die Einheimischen kennen sich besser aus!
    Die Spitzkehren dort sind eben doch ganz anders, zumal in der Dunkelheit!
    Darum nehmt euch Zeit und nicht das Leben; man hat nur eines.

    "Wenn du einmal tot bist, hast du einen sehr wichtigen Teil deines Lebens verloren." (Brook Shields)

    Gruß Dieter

    P.S. Es gibt hier ein Foto eines Autos, dass auch versucht hat die Kehren abzukürzen bei einer ähnlichen Situation. Nur hat es nicht gebrannt. Allerdings entstand es auf Mallorca im Gebirge auf der Strecke Lluc - Inca.

    Titel: Schrott durch Leichtsinn!
    Fotorubrik: Lluc
    Bild ID: 10 98 33 68 58

    Eine Mahnung für jeden!

    Teneriffa

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Hallo Lavdar!

    Vielen Dank für die 'Blumen', aber als so ungewöhnlich sehe ich das gar nicht an!
    Wenn man das Glück hat viele gute und einflussreiche Freunde dort zu haben, und man ist interessiert hinter die 'Tapeten' zu schauen, und nicht nur bei Mücken, Kakerlaken, Ameisen bleiben will und darüber immer wieder seine Weisheit verstreut, dann kommt der Rest eigentlich schon von alleine in Form von immer mehr Freunden, Erkennnissen, und Möglichkeiten, die nur dadurch zugänglich werden und zustande kommen. Das ist doch in jedem Land so!
    Angefangen hat alles ganz klein auf Mallorca, wo ich eben diese Leute, deren Freund der Familie ich nun sein darf, kennenlernte! Nur weil ich der Tochter damals hier bei uns zu einem Studienplatz verhelfen konnte. Ich wußte nicht wer und was sie sind! Das war eben Glück! Und dann kam die große Neugierde und Begeisterung dazu, und schon ist man doch voll drin.
    Es ist manchmal nicht leicht gewesen sich den Lebensgewohnheiten anzupassen, man muss ihnen sehr vorsichtig und zurückhaltend begegnen, aber nur so öffnen sie sich einem ganz allmählich und vorsichtig.
    Sowohl die Mallorquiner als auch die Kanarier, natürlich die Spanier schlechthin, sind sehr sensibel und auch ebenso stolz. Und das beachten und bedenken die lieben Touris eben nicht! Sie kommen meistens daher wie grobe Planierbagger zu einem kleinen zarten Pflänzchen. Dann ist alles vorbei, und das für immer und alle Zeiten!
    Geld ist Eines, das Innere Wesen etwas Anderes!
    Ich hab' den anderen Weg gewählt und mehr Erfolg gehabt!

    Meine Gastgeber sagten einmnal zu mir, als sie bemerkten, dass ich ganz andere Interessen habe: "Wenn du ins Innere der Menschen schauen willst, dann sei sehr behutsam und wähle die sozial Schwächeren aus, denn sie sind diejenigen, die die unverfälschte Kultur bei uns noch in sich tragen und an die folgenden Generationen weitergeben, aber sie sind psychisch noch viel empfindsamer als die Anderen!"
    Dieser Rat hat sich als wahr bewiesen!

    Ich wünsche euch für eure Reise viele schöne Erlebnisse und unvergessliche Erinnerungen!

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Wetterthread - Mallorca
    nokiN noki

    Danke Bernat für den Link!
    Wenn man das hier mal erzählt, glaubt einem kein Mensch, dass es soetwas auf Mallorca gibt!
    Ich habe ein Album von vor etwa 10 Jahren mit ähnlichen Fotos, aber die müsste ich erst alle einscannen . Damals war das Unwetter aber nur eine Woche! Jetzt geht es doch schon über mehrere Wochen hinweg.
    Freunde aus Palma hatten mir kürzlich Ähnliches schon berichtet. Sonst fahren sie jedes Wochenende regelmäßig nach Can Picafort zu den Verwandten, aber jetzt zur Zeit nicht wegen der Straßenerhältnisse in der Ebene von Sa Pobla, Muro, usw. Dort soll das Wasser überall kniehoch stehen.
    Das muß ja denn auch wieder die Startbahn 2, diesbezüglich das Sorgenkind, betroffen haben. Dort gab es immer Probleme mit dem Oberflächenwasser, trotz der neuen Sickerbecken seitlich am Aufsetzpunkt.

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Magenbeschwerden/Blähungen bei Flügen
    nokiN noki

    Hallo Joachim,

    du solltest bei Buscopan etwas vorsichtig sein! Es wird u. A. mehr als krampflösendes und schmerzlinderndes Mittel der Muskulatur im Magen-Darmtrakt, also bei funktionellen Bauchschmerzen, eingesetzt, mit dem Wirkstoff Butylscopolamin. Als Buscopan plus ist es kombiniert mit Paracetamol. Es kann erhebliche Nebenwirkungen haben, und wird bei einigen organischen Störungen nicht empfohlen!
    Damit würde ich ohne ärztliche Kontolle nicht leichtsinnig experimentieren!
    Harongan, sowie auch Lefax gehören zu den enzymatisch wirkenden Mitteln, das sind Stoffe (Katalysatoren), die chemische Reaktionen in Gang setzen und beschleunigen können, ohne daran teilzuhaben, sich chemisch zu verändern oder sich zu verbrauchen, wie z. B. die Verdauung und den Stoffwechsel. Harogan wird aus einer Pflanze gewonnen, die auch Magenkraut genannt, und gezielt und speziell bei Verdauungsproblemen eingesetzt wird (Zu fettes Essen, Magen-Darm-Trägheit, Völlegefühl, usw.).
    Experimentiert nicht zu viel mit diesen Präparaten herum, besonders nicht mit Buscopan, sonst holen euch die Nebenwirkungen ein, und das Problem geht erst richtig los! Bis hin zu Herzrhythmusstörungen! Der Verdauungsapparat ist ein sensibles und kompliziertes System, normalerweise im Gleichgewicht mit der Darm-Flora und den ganzen Bakterien und Verdauungssäften. Man spricht auch von einem Millieu. Aber wehedem es wird gestört!

    • Neben mir sitzt eine Freundin, ihres Zeichens eine junge hübsche Internistin, die dazu stark mit dem Kopf nickt. Bei Buscopan hat sie mich allerdings sehr erschreckt und bedenklich angeschaut.
      Manchmal sollte man auch auf diese "Weißkittel" hören, bevor man leichtfertig Mist baut!
      Und denkt daran, dass auch die pflanzlichen Präparate keineswegs immer so wohltuend harmlose Tinktürchen sind. Die überwiegende Zahl der starken und gefährlichen Medikamente hat eben diese Pflanzen als Wirkstofflieferanten und Ursprung! (Herzmittel, Morphine, dazu zählen auch Opiate und die harten Drogen, Schmerz- und Schlafmittel, Betäubungsmittel, Atropin .....und noch eine sehr lange Liste) Die stärksten Gifte sind die besten "Fabriken" für diese Medikamente. Nur gerät das heute teilweise in Vergessenheit, weil man schon fast alles synthetisch herstellen kann.

    Gruß Dieter

    Hallo und Guten Abend!
    Ich heiße Michelle und kümmere mich beruflich um das Wohlbefinden Ihrer "Innereien".
    Dieter hat mir erlaubt hier einen Satz zu schreiben:
    Ich kann das nur untersteichen, was hier ausgeführt wurde, sonst landen Sie womöglich noch bei mir! - Und nicht zu viel und zu fett essen bei mehr Bewegung!

    Einen beschwerdefreien Flug und einen ebensolchen Aufenthalt,
    wünscht Ihnen
    Michelle

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Magenbeschwerden/Blähungen bei Flügen
    nokiN noki

    Hallo,

    für wirksame Mittel auf natürlicher, pflanzlicher Basis, und davon gibt es viele, bin ich immer zu haben, wenn sie dann helfen und keine "familienhistorischen" Geheim- und Wundermittel sind! Und verwechselt nicht Durchfall mit reinen Blähungen!
    Iberogast ist aber wegen seiner bestätigten Wirkung bekannt, nur zienlich teuer.

    Gruß Dieter

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Magenbeschwerden/Blähungen bei Flügen
    nokiN noki

    Jachim,

    wie dem auch sei, Lefax ist ein hilfreiches Mittel um übermäßige Gasansammlungen und damit Blähungen zu verhindern! Die Hauptursache für große Gasmengen im Verdauungstrakt ist hatiges essen wobei viel Luft geschluckt wird! Der Wirkstoff ist Simeticon; bei anderen Präparaten ist es Dimeticon. Beides sind Schaumverhütungsmittel im Darmtrakt. Es ist rezeptfrei!
    Perenterol und andere gängige Durchfallmittel hingegen sind ganz was anderes. Sie sollen ja die allzu schnelle Verflüssigung des Darminhaltes verhindern. Das hat also nichts mit Blähungen zu tun. Der Wirkmechanismus ist auch ein ganz anderer.
    Wenn du schon eine Kolposkopie, oder auch eine Gastroskopie (Magenspiegelung) ohne Befund hinter dir hast, dann sei doch froh und glücklich. Etwas besseres kombiniert mit einem Darmabstrich, und der erfolt dabei automatisch ganz nebenbei, gibt es doch gar nicht!

    Gruß Dieter

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Magenbeschwerden/Blähungen bei Flügen
    nokiN noki

    Guten Morgen Pimbolibärchen,

    du irrst dich da mit deiner Annahme!
    Das hat ganz andere Ursachen, siehe Link! Zumal Joachim schon scheibt, dass das nur während des Fluges ist. Ich könnte mir denken, dass man "Reisefieber" mit dem Start und der erfolgten Landung nicht so promt abstellen kann!
    Reisefieber soll hier wohl Aufregung bedeuten?!
    Im Beitrag in dem Link habe ich versucht, die Zusammenhänge zu erklären, und die gelten weitgehenst auch für die Ohren. Es ist der gleiche Mechanismus.

    Gruß Dieter

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Magenbeschwerden/Blähungen bei Flügen
    nokiN noki

    Hallo Joachimfr,

    schau dir doch mal diesen Thread an: "Hab während des Fluges dolle Bauchkrämpfe, was hilft? Autor: DidiSilvi

    --------- Link ---------

    Oben auf Seite 3 in diesem Forum! Das trifft das Thema haargenau!
    Freu dich, dass du Blähungen hast und unterdrück sie nicht, denn sonst hättest du das worüber die meisten klagen, nämlich Bauchschmerzen! Trink vorher keine kohlensäurehaltigen Getränke und iss nichts, was Blähungen fördert. Wenn's geht ein bisschen Bewegung im Flieger, damit der Darm entlasten kann. Der kurzzeitige kleine Durchfall ist nur eine unbedeutende Randerscheinung der Blähungen.

    Wie man einen Link setzt, hab ich wieder vergessen.
    Hat doch noch geklappt mit 5 x üben!

    Gruß Dieter

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Folklore Gruppe in Puerto de la Cruz ?
    nokiN noki

    Hallo Kai, hallo Bernat,

    ich dank dir ganz herzlich für deine Mühe Bernat! Bei den Kinder- und Gute-Nachtliedern stehen mir immer die Haare zu Berge, so schön sind die!

    Bin ein bisschen von der Rolle, da in diesem Jahr zum vierten Mal am Auge operiert, und so kann ich momentan schlecht (kaum) sehen, aber das sehr gut! Das Auge ist ohnehin nur noch eine ölgefüllte Hülle mit Netzhaut und Ersatzteilen, auch innen, und so strengt es mich an am Monitor. Deswegen konnte und durfte ich in letzter Zeit nicht so sehr aktiv sein.

    Nochmals vielen Dank und

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Schutz or Mückenstichen in Bali
    nokiN noki

    Hallo,

    Matzmatz, das Folgende ist wirklich nicht bös gemeint gegen dich, aber ein kleines bisschen Spaß muss auch sein!

    .....bezüglich der Mückenstiche und der hier zitierten Selektion des besonders geplagten Personenkreises, egal wo, möchte ich hier nochmals das Studium der beiden populärwissenschaftlichen Taschenbücher über genau dieses Thema von
    Vitus B. Dröscher, einem namhaften Zoologen und Psychologen, empfehlen!
    Es gibt noch sehr viel mehr streng wissenschaftliche Literatur darüber.
    Deren Titel sind:
    Magie der Sinne im Tierreich
    und
    Wie menschlich sind Tiere.

    Ich hoffe, dass das nun keine Werbung entgegen den Verhaltensregeln von HC ist!

    In diesem Forum gibt es bereits seitenweise Threads und Beiträge über das Thema Mückenstiche aller "Mücken-Nationalitäten"! Und es wird doch immer wieder neu aufgelegt. Mal die Mücken in Spanien, dann in der Karibik, deutsche Mücken, türkische, katholische und protestantische ... rund um den Globus, und, und.... Das muß doch irgendwann mal endgültig abgehandelt sein und ein Ende haben! Sonst drehen wir uns doch andauernd nur im Kreis ohne zu einem Schluß zu kommen! Wie mit den Threads "Wohin"! Es ist beinahe so, als würde jemand mit aller Gewalt immer wieder aufs Neue versuchen ein längst schon trockenes Tuch auszuwringen! Obgleich er genau weiß, dass es längst trocken ist!
    Aber auf der anderen Seite kann das ja nie der Fall werden, wegen den im Folgenden aufgeführten Gründen der Individualität der Opfer.
    Also fassen wir uns in Geduld bis es eine Standardmücke aus einer Standardnation und ein Standardopfer gibt! Solange spielen wir die Möglichkeiten, Variationen und die nationalen Artenvielfalten des Individuums 'Mücke' weiterhin durch! Vielleicht sind daran anschließend die Fliegen dran?! Auch ein unerschöpfliches Thema! (Siehe Kakerlaken!) Dass da noch keiner drauf gekommen ist???? 😉 Eigentlich sagt die Beharrlichkeit des Themas ja deutlich aus, dass all die empfohlenen "Wunderwaffen" bisher nicht die erhoffte Wirkung hatten! 😞

    • Das macht Spaß, und bringt so viel neues Wissen und neue Erkenntnisse! - 😆
      Aber vielleicht tragen die balinesischen Mücken ja auch ein Blütenröckchen?! Wer weiß? Zur Zeit versucht man nämlich Mutationen der gemeinen Stechmücke, natürlich staatenlose neutrale Spezies, vielleicht ja schweizerische Mücken, zu züchten, die sich nach dem Stich selbsttätig entschuldigen! 😄 Vorerst ist aber deren Einsatz gegen Aufpreis nur für die 8*-Hotels Arabiens vorgesehen! Na ja, züchten wir uns halt welche, die wenigstens mitteilen ob es ihnen geschmeckt hat. Damit würden wir uns auf alle Fälle schon mal die lästige Lauferei zum Arzt ersparen um die Blutwerte kontrollieren zu lassen! 😆
      Aber immerhin ist die moderne Stechmücke mindestens 80 Millionen Jahre alt, jedenfalls so alt oder älter ist der Bernstein in dem sie gefunden wurde. Nationalitäten gab es damals noch nicht! Ganz schön betagt die Damen! Und wir, der Homo sapiens, erst bummelige 160 000 Jahre! 😞
      Die heutigen "5-Sterne-Ausführungen" der Mücken sind erst jüngste Produkte und Modelle der Evolution; etwa 60 Mill. Jahre alt. In unseren Breiten gibt es etwa 45 stechende Arten, auch und in großer Zahl in Deutschland! 😱 Aber darüber lässt sich hier keiner aus?! Da muß ich nicht um die halbe Welt reisen um das erstens allen kundzutun was ich mir leisten kann, und zweitens um Mücken zu treffen!

    Spaß beiseite!

    Die aufgeführten Tatsachen ergeben die wissenschaftlich gesicherten Beweise:
    ........ Wonach die Mücke sich für ihren Stechangriff nur nach der Körpertemperatur und der Zusammensetzung des Schweißes orientiert. In jedem Schweiß sind Buttersäure, Milchsäure und andere Fettsäuren enthalten, ein Geruchsstoff, der allen "Fährtenlesern" wie z. B. Hunden als Reiz- und Schlüsselstoff dient. Der Mücke noch viel intensiver, weil sie in der Lage ist störende Nebengerüche einfach "wegzuschalten" oder rauszufiltern! Und sie kann Konzentrationen und deren Gradienten in fast unvorstellbar geringen Mengen "riechen"! Davon würde jeder Fährtenhund träumen und vor Neid erblassen!
    Es gibt Mittel dagegen, teils innerlich, teils äußerlich anzuwenden. Alles das nützt aber wenig bis gar nicht, nur dem Hersteller, insbesondere wenn jemand stärker transpiriert, und das tut jeder zwangsläufig bei steigender Körpertemperatur, wenn auch nur um ein paar zehntel Grade, denn da setzt das körpereigene Temperatur-Regelsystem schon ein mit erhöhter Transpiration, dann überwiegt wieder die Säure das Konzentrations-Gleichgewicht vor dem Abwehrmittel und alles ist wie gehabt. Der Betroffene merkt davon, von dieser Gleichgewichtsveränderung zwischen "Anti-stich" und seinem eigenen Schweiß, überhaupt nichts, ebensowenig wie seine Umgebung, wenn es nicht krankhaft schlimm ist. Butter- oder Butansäure, eine farblose Flüssigkeit, hat einen ekelhaften Geruch nach Erbrochenem und ranziger Butter. Die Geschichten mit dem Parfum, Deo oder Blut sind reine Kindermärchen! Ebensowenig hat die Mücke eine 'Nationalität'. Es gibt nur unterschiedliche Arten. Wobei einige wirkliche Krankheitsüberträger oder Zwischenwirte sind.
    Sprays und Kontaktgifte sind natürlich radikal, aber damit ist das Problem nicht beseitigt, denn die nächste Mücke kommt bestimmt, wenn obige Voraussetzungen gegeben sind.
    Viele wissenschaftliche Forschungen und experimentelle Untersuchungen haben gleichlautend diese Resultate und Mechanismen ergeben!
    Im unseeligen Kriegsgerangel von Vietnam setzte man zeitweise ein Hormon zur Mückenbekämpfung ein und zum Schutz der Soldaten/innen. Das machte die Mückenweibchen unfruchtbar und die Soldatinnen auch!

    Wenn das aber so ist, wie es experimentell wissenschaftlich erforscht wurde, dann ist es auch kein Wunder, sondern es muß notwendig daraus folgen, dass jeder betroffene Mensch seinen individuellen Geheimtip hat, der angeblich so wirkungsvoll ist. - Das mag eine kurze Zeit lang ja auch der Fall sein, aber nur weil sich die Mücke inzwischen darüber "krank gelacht" hat! - Allerdings nur für ihn ganz persönlich und in einer ganz besonderen Konstellation und nicht zur Verallgemeinerung freigegeben. Heute wirkt es unter dieser augenblicklich herrschenden Situation, und morgen oder in einer Stunde schon nicht mehr, weil sich ein Parameter inzwischen etwas geändert hat! Denn dann folgt, dass es auch mindestens ebenso viele "Ausdünstungsvarianten" eines jeden gibt, wie es Menschen und Situationen gibt! Und die sind auch noch von allem Möglichen beeinflussbar! - Also ein Fass ohne Boden! - Ein objektiver Beweis der allgemeinen Wirksamkeit eines solchen Tipps und Zaubermittelchen könnte nur ohne die Anwesenheit und Beteiligung der betreffenden Person geführt werden, und nur ausschließlich dadurch! Sonst bräuchte man viele identische Testpersonen dazu mit haargenau gleichen Merkmalen. Und das ist genau so aussichtslos wie solche mit identischen Genen zu finden. Das ist das Haar in der Suppe!
    Ich zweifele sehr stark daran, ja ich bin andererseits geradezu sicher, dass es da zu keiner brauchbaren Aussage, oder gar zu einem verwertbaren Ergebnis kommt, das für einen allgemeingültigen Beweis hinreichend wäre.
    Also tappen wir weiter im Finsteren und probieren ein Wundermittelchen nach dem anderen aus. Und wenn es denn mal rein zufällig und subjektiv "geholfen" hat, dann propagieren wir und vermarkten es als allein mückenfrei machendes Wundermittel! Von diesem System lebt mittlerweile eine ganze Industrie sehr gut! All das ist längst bekannt und bewiesen, und die wissen das auch alles, aber sie spekulieren nach wie vor auf die Vertrauensseeligkeit der Kunden.
    Bekannt ist, dass das einzige Mittel, das in einer ganz bestimmten duchschnittlichen Standardsituation, die Betonung liegt auf Standardsituation, den Nachweis der relativen Wirksamkeit erbracht hat, unter dem Handelsnamen Autan oder Saltidin geführt wird. In den USA heißt es DEET, und wurde auch in Vietnam eingesetzt.
    Für Kenner: Der Wirkstoff ist Icaridin, ein Piperidinderivat der Klasse der Pyridine. Ein ringförmiges sekundäres Amin!
    Vielfach wird es heute schon von einigen Forschern zu den Pheromonen gezählt, also zu den Reiz- und Botenstoffen und Ähnlichen fast auf hormoneller Ebene wirkenden Reizauslösern. Aber das ist eine nicht ganz korrekte Sachen, denn die Pheromone haben im Allgemeinen nur eine geringe Reichweite von nur einigen Zentimetern in ihrer Wirkung und sind stark flüchtig, was es dann von der Natur erfordelich macht die kritische Reizschwelle des Empfängers zu senken und gleichzeitig die spezifische Selektivität zu erhöhen!

    Gruß Dieter

    Quellen:

    a.) beide Bücher
    b.) D. Botsch: Mathematische Analyse der Pheromonwirkung bei Insekten, Naturwiss. Rundschau 18
    c.) Bericht: Mosquitos Succumb to Queen Substanca, New Scientist, Vol. 27, No.435
    d.) O. Wilson e.a.:Pheromones, Sc.Am., Vol. 208, No. 5
    e.) Bericht: Identifying People by their Smell, New Sc, Vol. 28, No.474
    f.) D. Schneider et all: Vergleichende Rezeptorphysiologie am Beispiel der Riechorgane bei Insekten, Jahrbuch der Max-Planck-Gesellschaft
    Die Reaktionsweise und das Reaktionsspektrum von Riechzellen bei Nematocera und Culicidae, Max-Planck-Gesellschaft

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Schmiede das Eisen solange es warm ist!
    Oder auch:
    Ein jeder ist seines Glückes Schmied!

    ….. So lautet das Sprichwort! Demnach müsste das Schmieden doch eine Kunst sein?!
    Fragen wir doch einmal diejenigen, die es wissen müssen! – Felix und Miguel, - die beiden Meister dieser Kunst in einem Ort im oberen Nordwesten Teneriffas, in Los Silos, zwischen Buenavista und Garachico. Eigentlich sehen beide überhaupt nicht wie Handwerker aus, die tagtäglich schwere Arbeit verrichten, sondern eher wie zartbesaitete Künstler! Und das sind sie wahrhaftig auch beide. Wir werden es später noch erfahren!
    Unter einem Schmied jedenfalls stellte ich mir immer einen kraftprotzenden ‘Schwerstathleten‘ vor, der aber mehr so die Züge eines ‘Gemütsakrobaten‘ an sich hat. – Vor Kraft strotzend, mit dem Gemüt, der Sanftmut und dem Zartgefühl eines Kinderteddys! – Unsere beiden waren fast genau das Gegenteil! Die Statur war eher die eines Musikers, als die desjenigen, der alles und jedes nach seinem Willen formt und verformt, was aus Metall ist, und das mit einem 'breitschlagendem' Humor. Eher hätten beide Säuglingspfleger auf einer entsprechenden Krankenhausstation sein können. Sie waren nicht nur die einzigen Schmiede weit und breit, sondern sie beherrschten auch die artverwandten Handwerke, wie die der Klempner, Rohrbauer, Mechaniker, Schlosser, ………..! Nichts was aus Metall war, war ihnen ’heilig‘. Aber vorwiegend waren sie eben doch Schmiede, denn im Umkreis gab es viele Ländereien mit vielen Ackergeräten, die es so an sich haben mitunter zu verbiegen, zu brechen oder sonstwie kaputt zu gehen. Dann kam ihr Einsatz und Können, außer dem alles bestimmenden „Gewusst wie“!
    Dort hörte ich erstmals den Spruch: "Wer viel Kraft zum Schmieden braucht, dessen Eisen ist nicht heiß genug oder er kann nicht schlagen"!
    Da mag wohl was Wahres dran sein?!
    Hier wurde jedenfalls mehr mit dem Kopf nach zweimaliger Besichtigung und fünf Minuten Denken ‚geformt‘ und repariert, als mit roher Kraft.

    „Wer rohe Kraft lässt walten, kann bald keinen Hammerstiel mehr halten!“

    Das stand auf einem Schild in der Werkstatt zu lesen, das man mir übersetzte! Denn wer den Hammerstiel ganz fest hält, hat schon verloren! Eben das ist auch einer der Gründe dafür, dass ein Schmied nach ein paar kräftigen "Formschlägen" auf das Werkstück seinen Hammer daneben ein paarmal "tanzen" lässt, nämlich um sein Handgelenk zu lockern und zu entspannen bevor er weiterschlägt. Dabei hält er den Stiel nur ganz lose mit den Fingern, praktisch ohne Krafteinwirkung, denn das Eisen auf Eisen, Amboss und Hammer, tanzt ganz von alleine.

    Außerdem legte man mich diesbezüglich ziemlich schmerzhaft rein, um den Spruch zu beweisen, indem ich mit einem, wie ich nachher erfuhr, falschen Hammer leicht auf die falsche Stelle des Ambosses schlagen sollte. Aber das wußte ich ja nicht, und hielt den Stiel auch noch ganz fest, damit mir der Hammer nicht aus der Hand fliegt! Das beides hätte ich lieber sein lassen sollen. Es tat mächtig weh von der Prellung des Hammerstieles, im Handgelenk bis hin zur Schulter. Das hat mich nachhaltig von dem Wahrheitsgehalt überzeugt!

    Dieser große Betrieb lag dafür auch sehr günstig! Mitten in einem ausgedehnten landwirtschaftlichen Anbaugebiet, das ist ideal. An Aufträgen und Reparaturen war hier bestimmt kein Mangel. Zudem fertigten sie auch noch Eisentore und allerlei Zier- und Fenstergitter aus gewundenen Vierkantprofilen. Nebenbei führten die Schwiegersöhne noch ein sehr einträgliches Geschäft mit landwirtschaftlichen Geräten, bis hin zum Trecker samt allem Zubehör.
    Ein gewaltiges Lager gehörte dazu. Es gab wohl nichts an Metallen, außer den ganz Edlen, - Profilen und Blechen, was hier fehlte! Wobei die Schmiede bei Blechen und deren Dicken wohl in ganz anderen Maßstäben rechnen. Es geht hier nur nach Zentimeter Stärke, bei ganzen Tafeln in Quadratmetern Fläche. Alles darunter sind Folien!
    Die Hauptwerkstatt jedoch war aber die Schmiede, so wie sie von jeher gewesen ist, auch hier: Mit Ambossen, Dutzenden von verschiedenen Hämmern und Feuerzangen, Feuerstellen und Blasebälgen. Ein motorgetriebenes Gebläse war zwar vorhanden, wurde aber nach Aussage nur bei sehr massiven Schmiedeteilen wirklich benutzt. So machten sich die Kinder aus der Nachbarschaft hier gegen ein Taschengeld nützlich die Bälge, die sich oberhalb der Raumdecke befanden, zu bedienen, was ihnen ordentlich Spaß machte. Einzig und alleine die stark eingefärbte Wärmeschutzbrille störte sie, weil sie da nicht genau sehen konnten was und wo gerade etwas geschmiedet wurde. Aber eine wohlmeinende Aufklärung von mir, mit der Übersetzung meines Freundes, über die enorme Gefährdung des Augenhintergrundes mit der Netzhaut und der Linse ihrer Augen durch die Wärmestrahlung brachte auch hier ein einsichtiges „Aha-Erlebnis“ und dem Versprechen nie wieder ein glühendes Metall, die Glut der Esse oder etwas sehr Heißes mit ungeschützten Augen anzuschauen. Das ist wirklich sehr gefährlich für jeden von uns! Der Raum, es war schon eine mittelgroße Halle, war rauchgeschwärzt und es roch stark nach brennendem Koks, dem Feuerungsmittel, sowie dem Löschwasser und Öl zum Härten. Natürlich waren auch Gasbrenner und -Öfen vorhanden, aber da war die Wärmeverteilung des Werkstückes für unsere Künstler nicht gut genug!

    Überhaupt war die Schmiede, abseits des Mittelpunktes des Ortes gelegen, der allgemeine Treffpunkt der Landarbeiter vor und nach der Arbeit. Eine Bar wäre da sicherlich auch noch gut gelaufen, denn die Frauen schafften ohnehin andauernd Getränke und Tapas in allen Variationen für alle herbei. Immerhin waren dort zwei Schmiedemeister, unsere ‚Künstler‘, zwei Gesellen und zwei Lehrlinge beschäftigt. – Also so klein war der Laden nicht, das lässt sich schon hören!- Und das Sommer wie Winter, sofern man Temperaturen auf Teneriffa von 21 bis 24 °Celsius als Winter bezeichnen will!
    Ich erwähnte ja schon, dass sie mit jedem schmiedbaren und formbaren Metall perfekt umgehen konnten! Das wurde einmal im Jahr, ich glaube zusammen mit einem Feiertag, weiß nur nicht mehr genau welchem, im Frühling demonstriert. Auch, und insbesondere ihre künstlerischen Qualitäten als Musiker! Dann nämlich fanden sie sich mit der Dorfmusik und deren folkloristischen Instrumenten auf der großen Plaza zusammen und zeigten was sie auf ihren selbstgebauten Instrumenten aus Flach- und Bandeisen, Röhren, Blechen, usw…. an Klängen hervorzaubern können. Denn Orgeln sind aus Metallröhren, Xylophone und Geläut aus Bandmaterial, Triangeln, Glocken, Schellen, usw. All das hatten sie gebaut und selbst harmonisch gestimmt! Dazu muss man schon eine gehörige Portion an Wissen über die Längenverhältnisse und harmonischen Klänge von tongebenden Klangkörpern verstehen! Ein Feilstrich zu viel, und alles ist vorbei! Es war ein tolles Konzert, das sie mit ihren Instrumenten, Hämmern und Ambossen dort ablieferten. Es ist erstaunlich, welche Klangfülle man aus einem simplen Amboss „hervorschlagen“ kann, ganz ohne Prellungen, wenn man die richtige Stelle mit dem richtigen Hammer und der richtigen Schlagkraft trifft, denkt mal an die berühmte "Amboss-Polka" oder den Radetzki-Marsch, in dem ein Amboss benutzt wird! Es war eine perfekte Perkussion. Hier sollte und durfte nichts verformt werden, im Gegensatz zu den alltäglichen Aufgaben und Pflichten. Entsprechend war die Anerkennung der Zuhörer und Akteure, die alles mit ihren Tänzen und Liedern vervollkommneten. Da hab‘ ich gestaunt!

    Es war eine große und schöne Fiesta mit viel Wein, sehr vielen schönen jungen Frauen und Mädchen in wunderschönen Trachten, viel Musik und Tanz und natürlich Paella für alle; und das waren sehr viele. So große Pfannen mit einigen Metern Durchmesser sah ich noch nie, und die Pfannen gehen von Ort zu Ort reihum, gerade dorthin wo eine Fiesta stattfindet. Acht Männer mindestens waren ringsum nötig um die Paella vom offenen Feuer zu wuchten! Den ganzen Tag hatte es gedauert sie vorzubereiten; die Zutaten wurden nur kistenweise verwendet.
    Und es war nicht nur ein Tag an dem gefeiert wurde! – Wenn schon, dann aber auch richtig zwei oder drei Tage! –
    Ob meine „Metallbändiger“ auch so standhaft wie ihr glühendes, zu schmiedendes Eisen waren, weiß ich nicht! Ich habe vorzeitig Reißaus genommen vor dem Wein und der großen Anzahl der viel gefährlicheren Frauen, bevor ich womöglich noch das Urteilsvermögen der Berechenbarkeit verloren hätte!
    Das hat mir sicherlich auch ein paar Aspirin am nächsten Morgen erspart! Nur, fürchte ich, bei den vielen Frauen hätten die allerhöchstwahrscheinlich auch nicht viel bewirkt! Gewiss wäre Aspirin "anstatt" auch nicht akzeptiert worden, könnte ich mir denken!

    Vielleicht auf ein andermal!

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Patre Lois der Mönch und Eremit aus den einsamen Wäldern des Norden Teneriffas!

    Er kam alleine und er ging alleine - zurück blieb die Erinnerung - und dennoch ist er heute noch oft "gegenwärtig und anwesend"!

    Es sollte eine Begegnung mit einem Menschen sein, den ich niemals vergessen werde!
    Viele Seiten Aufzeichnungen in meinem Tagebuch sind drauf gegangen, um ja nichts zu vergessen was später in Ruhe aufgearbeitet werden muß!
    Er brachte etwas mit und liess es zurück! Etwas was mir heute noch Schwierigkeiten bereitet es zu erfassen und zu verstehen, geschweige denn es zu erklären!

    Er war bei „uns“ eingeladen, und man sprach nur noch von ihm; ich wußte zunächst nicht einmal wer gemeint war und war also entsprechend neugierig und voller Erwartung, so wie alle anderen ebenfalls. An diesem Tag sollte ER ‚wahrscheinlich‘ eintreffen, aber offenbar kannte niemand die Zeit seiner Ankunft. Es war alles ein großes und ungewisses Geheimnis, bis gegen Mittag ein Nachbarjunge völlig atemlos daher gerannt kam und schon von Weitem rief: „ER kommt"! Es sollte noch eine geraume Zeit dauern, bis wir jemanden die holperige Straße hinaufkommen sahen, im Gefolge von einigen Dorfbewohnern und Kindern. Er war es, der Erwartete: Patre Lois, der Mönch des Kartäuser-Ordens weit aus den Bergen der Montañas de Anaga war hierher auf die fast gegenüberliegende Seite der Insel gekommen!
    Schon seine etwas gebückte Gestalt, seine weite Ordenskleidung mit dem großen Wanderstecken und die bedächtige Art sich zu bewegen hatten etwas Respektgebietendes an sich. Diesem Eindruck konnte ich mich selbst noch aus der Ferne auch nicht entziehen! Es dauerte noch eine Weile bis er das Haus erreicht hatte, aber niemand ging ihm entgegen; alles was Beine hatte wartete voller Spannung am Eingang, wie die Kinder auf den Weihnachtsmann, oder ein sonstiges großes Ereignis!
    Seine ganze Erscheinung mußte einfach jeden beeindrucken: Schlohweißes langes, loses Haar und einen ebensolchen langen Bart, ein von Wind und Wetter gegerbtes Gesicht, gleich wie die Haut der Hände, helle, klare und lebhafte Augen mit sehr buschigen Brauen, die Gestalt war etwas gebeugt, soweit es unter der langen und weiten Ordenskleidung aus grobem, dunkelbraunem, sackartigem Gewebe zu erkennen war, und der lange Pilgerstecken überragte ihn um gut einen halben Meter. Auf dem Rücken trug er einen Beutel an einem Schulterband aus eben dem gleichen Material wie seine Kutte, und vor der Brust an einer langen eisernen Kette ein Kreuz, sowie einer dicken Kordel mit großen seitlichen Knoten als Gürtel, unter der die Kette des Kreuzes gehalten wurde.
    Als er uns alle begrüßt hatte, die Mädchen und jungen Damen machten einen erstaunlich ordentlichen Knicks, sowie deren männliche Altersklasse eine tiefe Verbeugung, zog er sich seine einfachen Sandalen aus geknüpften Lederriemen, mit einer Sohle aus Ziegenleder aus und betrat barfuß das Haus, in dessen Eingang er ein Kreuz schlug. Zur Begrüßung, an der Schwelle des Hauses, wurde Wasser, Salz und frisches Brot gereicht, wie es Brauch ist. Sein Alter war sehr schlecht zu schätzen; aber es werden wohl gute sieben Jahrzehnte gewesen sein!
    Das war die beeindruckende Einkehr des Patre Lois.
    ...... Nach dem Wahlspruch des Ordens der Kartäuser: Das Kreuz steht fest, während die Welt sich dreht! (Stat crux dum volvitur orbis)

    In den einsamen Gegenden der Gebirge Teneriffas gibt es noch mehrere dieser Einsiedler. Sie gelten als hochintelligent und der Natur am nächsten stehend. Die Kirche mit dem Generalkapitel des Ordens und der Staat läßt diese Bruder-Mönche gewähren, ja ,sie sind sogar im Besitz der relativ seltenen offiziellen Sammlererlaubnisse für Kräuter, Beeren und sonstige Pflanzen, deren Heilwirkung bewiesen ist. Also das, was man bei uns auch als 'naturbelassene Medizin' in der Naturheilkunde bezeichnen würde. Solche Erlaubnisse bekommen sonst nur ausgebildete Botaniker. Außerdem genießen sie alle Previlegien, die ein Staat zu bieten hat! Sie stehen unter seinem ausdrücklichen Schutz, wie man mir erklärte.

    • Sind sie etwa die modernen "Kräuterhexen" aus längst vergangenen Epochen?

    Ihr Leben vollzieht sich in der Einsamkeit und Abgeschiedenheit fast noch unberührter Natur, und ihr Rat ist unter der Bevölkerung, vorwiegend der unteren Schichten, sehr gefragt! Jeder bietet ihnen Unterkunft und Verpflegung an, sollte ein solcher 'heilige Mann' ihnen einmal begegnen. Man nimmt nur zu gerne ihren Rat in Anspruch, egal worum es dabei geht.
    Er war in gut zwei Wochen aus den Bergen des Anaga zu einem Besuch hierher gewandert. Mit dem Auto abgeholt zu werden liegt unter seiner Würde! Und er wird auch zurück über einen Umweg zu einem seiner Glaubensbrüder wieder auf diese Art heimkehren. Wie er sagt, liebt er zwar die Menschen, aber Denken kann er besser wenn er alleine ist.
    Es wurden aufregende Tage und Abende. Professionelle Naturwissenschaftler, Philosophen und Botaniker hätten nicht besser sein können! Er kennt jede Pflanze und deren Eigenarten, insbesondere die Heilkräuter, von denen er einen Leinenbeutel voll als Geschenk mitgebracht hatte, was große Freude und Beachtung hervorriefen.
    Als Abendessen gab es kanarische Kartoffeln mit Quark aus Ziegenmilch und etwas frischen Früchtebrei, sowie gemischten Salat aus allerlei Gemüsesorten, dazu frisches Quellwasser aus der Gegend. Die Kartäuser sind Vegetarier!
    Die Unterhaltung verlief sehr tiefsinnig mit großem Schwerpunkt auf philosophische Anschauungen und die Naturwissenschaften, mit großer Akzeptanz gegenüber den modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Der Glaube war kein Thema, denn eine Diskussion darüber kann nicht rational sein! Oftmals verlaufen derartige Unterhaltungen mit geistlichen Leuten ja auch leider in dem Versuch einer logischen Herleitung eines Gottesbeweises unter Zuhilfenahme wissenschaftlicher Erkenntnisse, insbesondere der Theorien über die Entstehung des Universums und damit auch unseres kleinen Planetensystems Sonne. Das ist dann meistens weniger erquicklich! Sein Wissen und die Aufgeschlossenheit gegenüber modernen Forschungen haben mich erstaunt! Zu meiner großen Freude sprach er ein excellentes Englisch, sowie auch Deutsch und Französisch! Sein Elternhaus stand einstmals in Mainz! Denn der Ursprung des Ordens geht u. a. auch zurück auf Kartausen in Deutschland, sowie auch der anderen kontemplativen (Kontemplation => bescheidene geistige Sanftmut, Beschaulichkeit, beschauliche Betrachtung mit entsprechendem Verhalten) Orden der Benediktiner und der Zisterzienser. Wobei letztere beiden als noch viel weltoffener gelten!
    Die gesamte Familie meiner Gastgeber hatte sich zu diesem Ereignis eingefunden, was sonst nur ganz selten der Fall ist!
    Natürlich habe ich mich gefragt woher er denn sein enormes Wissen moderner und teilweise neuester Erkenntnisse bezieht, denn außer vielen Büchern und einem Radio findet sich nichts in seinem fast ganz aus Holz gebauten eigenen Blockhaus? - Ich weiß das, weil ich ihn hiernach im folgenden Frühjahr besucht habe! -
    Einigen Patres von ihnen kann man zu großen kirchlichen Festtagen begegnen, wie in Candelaria, La Laguna oder La Orotava z. B. im Juni zu den Fronleichnam-Festlichkeiten. Stets sind sie aber ganz im Hintergrund. Tanz und Ausgelasssenheit ist ihre Sache nicht! Dabei geht ja schon aus dem Gesagten hervor, dass sie keineswegs weltfremd sind. Und sie haben auch nicht allen weltlichen Freuden entsagt; nur sie "senden und empfangen" auf einer ganz anderen Ebene! In den Gegenden, in denen sie leben, genießen sie alle Sympathien der Bevölkerung ringsum, nicht nur der unteren Schichten! Gerade weil genau bekannt ist, dass sie sehr klug sind, gelten sie nicht als moderne Fabelwesen! Diese Gefahr ist ja immerhin vorhanden, wenn auch meistens nur latent.

    Für die Nacht war eine Kammer hergerichtet worden, extra mit einem ganz einfachen Holzbett ohne Matratze nur mit einem dünnen strohgefüllten **** auf Brettern als Unterlage und einer Decke. So sollte es sein und war so gewünscht! Der nächste Tag begann in aller Frühe, etwa gegen vier Uhr. Nach dem Frühstück, - mit Brot, Honig, Salat und etwas Rührei, dazu einen Tee aus verschiedenen Kräutern, Saft der Aloe vera, einer der bekanntesten Heilpflanzen und seiner stillen Andacht, - wollten wir die Nachbarn und die auf den Feldern arbeitenden Bewohner besuchen. Offenbar kannte man den Padre schon, er war wohl nicht zum ersten Male hier. Es gab jedenfalls eine große Begrüßung!
    So vergingen ein Tag nach dem anderen, bis die Zeit des Abschiednehmens gekommen war.
    Für mich war er ein beeindruckender und sehr kluger Mensch mit einer großen persönlichen Ausstrahlung, der wohl die ganze Herzlichkeit, den Glauben und die menschliche Güte in sich vereinigt hatte.

    Abschiednehmen!? - Nicht ohne den Freund des Hauses und Gast aus Alemaña (mich!) herzlich zu sich eingeladen zu haben. Und das habe ich auch bei meinem nächsten Besuch wahr gemacht, ich habe ihn besucht und mir sehr viel Zeit dafür mitgenommen!

    • Aber das ist eine andere, noch viel interessantere und aufregendere Geschichte, so als 'Ausgesetzter der Gesellschaft' in der Einsamkeit und Abgeschiedenheit der Wälder des Anaga mit ihm zu leben und ihn auf seinen Ausflügen begleiten zu dürfen!
      Vielleicht berichte ich einmal darüber!?

    Dann wanderte er in Begleitung vieler Dorfbewohner, die ihn ein Stück weit geleiteten, von dannen, gebeugt, einsam und alleine wie er gekommen ist, ging er auch wieder. - Ganz einfach so als wäre er täglich hier und ginge nun zu seiner Arbeit auf die Felder! - Die Handwerks- und Feldarbeiten sind allen den Ordensbrüdern sehr gut vertraut!
    Es gibt nur recht wenige Menschen auf der Welt, die ich als Vorbild betrachte und akzeptieren würde! Er, Patre Lois, gehört jedenfalls dazu, und ich kann nicht einmal genau sagen warum!

    Was ist es eigentlich, was diese Menschen für viele von uns so außerordentlich respektabel und verehrungswürdig macht?
    Im Grunde sind sie doch ganz 'primitive' Menschen, nämlich im strengsten Sinne des Wortes als Synonym für: EINFACHE Menschen! Man kann ihnen überall auf der Welt begegnen, wenn auch oft in einer anderen "Verpackung", aber mit gleichem Inhalt!
    Ist es ihre Ausstrahlung? - Wenn ja, wodurch?
    Benötigt unsere Gesellschaft solche Vorbilder und Orientierungspunkte? - Ja, auf jeden Fall und ganz notwendig!
    Gewiss, sie sind klug und weise, das sind viele andere auch.
    Sie leben in Bescheidenheit, Anspruchslosigkeit und ohne das Streben nach materiellen Besitztümern und Gütern. Etwas womit wir mit ihnen nicht unbedingt teilen und tauschen wollten, ebenso wie mit ihrer Abgeschiedenheit, sowie ihrer enthaltsamen Lebensweise. Trotzdem haben sie eine unerschütterliche Lebensphilosophie. Aber das haben andere auch!
    Was ist es also?
    Ein „Rattenfänger-Syndrom“ kann es auch nicht sein, dazu sind sie zu bescheiden und zu klug, ihnen fehlt die dafür nötige Schläue, Rücksichtslosigkeit und der maßlose Egoismus, z. B. im Gegensatz zu vielen unserer „prominenten Stars im Rampenlicht" aus der großen Anzahl bunter Zeitungen und dem TV, bis auf wenige Ausnahmen, die aber meistens auch nur Letzteres vorweisen können, alle anderen sogar noch mit erheblichen Mängeln und zu allem Überfluss obendrein auch noch mit einer übergroßen Dosis an Geltungsbedürfnis, Selbstherrlichkeit und völlig übersteigertem und fehlgeleitetem Selbstwertgefühl!
    Man kann doch fast schon meinen, dass bei den "Prominentenhochzeiten" der Trauzeuge auch gleichzeitig der Scheidungsanwalt ist! Damit das baldige Ende der "Taumehe" und die finanzielle Abwicklung schneller erledigt werden können, um Zeit für die nächste "Jahrhundertliebe" zu schaffen!

    Ich denke sehr oft an ihn, was er jetzt wohl gerade macht, wenn vermutlich er und ich ganz alleine sind, ganz weit entfernt von einander.

    • Ich möchte ihn einmal wiedersehen!

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • frage zu alcudia pins und iberostar alcudia park-dringend
    nokiN noki

    Hallo,

    das Hotel Alcudia Pins liegt an der Playa de Albufera so ziemlich gleich vorne an wo die Hotels nach den Dünen von Can Picafor wieder anfangen. Das Alcudia Park ist etwa 5 Kilometer nach Pto. de Alcudia hin entfernt. Es ist ein sehr schönes Hotel, jedenfalls aus meiner Sicht mit einer weitläufigen und schönen Außenanlage und mehreren großen Pools mit ausgedehnten Liegewiesen. Ohne Staße oder Promenade ist man unmittelbar am Strand. Dort an der Hauptstraße, die aber überhaupt nicht zu spüren ist, ist auch schon richtig "Leben". Längs dieser Straße reiht sich ein Geschäft und Bars ans andere.
    All das kann das Pins nicht bieten, außer einem - vielleicht - schöneren Strand; auch preislich dürfte es ein merkbarer Unterschied sein.
    Leider kann man nicht durchgehend am Strand lang von einem Hotel zum anderen gelangen, wegen der Brücke am Eingang zur Play de Muro, also praktisch dort wo Pto. de Alcudia beginnt!

    Ich hoffe doch sehr, dass du dich nicht verschrieben hast und statt dem Alcudia Park das Albufera Park meintest!? Denn das liegt ziemlich nahe beieinander mit dem Alcudia Pins.

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Wanderurlaub auf Malle
    nokiN noki

    Dann wünsche ich dir eine wunderschöne Zeit, wenig Sturm und recht beständiges Wetter. Überall woanders spielt es ja zur Zeit völlig verrückt.
    Bei mir geht's erst wieder im Februar nach Teneriffa.

    Gewiss wird nach deiner Rückkehr alles wieder gut funktionieren! Eigentlich bin ich mit HC sehr zufrieden. Für die ganzen Programmkosmetiken, die sie so installieren und verbesseren, müßte es eigentlich viel mehr Fehler geben! Und wenn sowas auftritt, dann merkt man auch sogleich, dass sich jemand darum kümmert. Daran ist zu erkennen, dass auch nur Menschen hinter der ganzen großen Soft- und Hardwaremaschinerie stecken.
    Wie war das noch gleich? "Versuche nie ein laufendes Programm zu veredeln oder Pgm-Kosmetik zu betreiben, es funktioniert dann garantiert nicht mehr!"

    Grüße Dieter

    Wandern / Joggen, Radeln und Reiten (alt)

  • deutsche ärzte im süden von teneriffa
    nokiN noki

    Deutsche Ärzte gibt es gerade in den Haupttouristenzentren auf Teneriffa an jeder Straßenecke! Jedenfalls die nach denen du fragtest. Fachärzte sind etwas dünner gestreut. Alle rechnen sie nach dem Privatsatz ab mit Bar-Kasse. Bei Bestellungen ins Hotel kommt noch ein üppiger Zuschlag dazu. Abrechnen mußt du dann hier mit deiner Krankenkasse.
    Allgemein sind sie zuverlässig und gut - die Konkurrenz ist zu groß!
    Hoffentlich brauchst du keinen!
    Und lass dich nicht auf original Deutsche Medikamente ein, die sind viel zu teuer! Auch dort gibt es die Marke Ratio......rm, die um mindestens 50 % günstiger ist, abgesehen von den eigenen Produkten, die dann allerdings andere Namen haben.

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Wanderurlaub auf Malle
    nokiN noki

    Guten Abend Rolf!

    Diese Meldung mit dem Download ... usw. hatte ich nicht nur bei HC, sondern auch bei anderen Web-Seiten! Das hab ich natürlich gleich ausprobiert, und die Optionen nicht angeklickt. Das kam mir sehr verdächtig vor, weil diese Meldung mit großer Bosheit immer wieder kam.
    Dann habe ich mir mal meinen Explorer genauer angesehen und alle Freigaben für automatische Updates gesperrt. Nun ist Ruhe. Genauso die Meldung: Ihr Internet Explorer funktioniert nicht mehr und muß neu gestartet werden, obgleich nichts passiert! Da sitzt wieder so ein Spionageprogramm dahinter! Der letzte Fehler mit dem Explorer lag an einem Update für Bluetooth!

    Gruß Dieter

    PS. Der neuesten Zeitschrift von Computer B...d liegt eine CD mit der Vollversion eines Programms namens "Spionage-Stopper" bei. Damit kannst du alle diese Spione, nach Auswahl aus einer langen Liste, blockieren! Ich habs auf XP und Vista geladen und es wirkt! Allerdings muß ich nun alle Updates selber abrufen. Sollte das Fenster ".NET Framework" erscheinen, so muß dieser Patch vorher aktiviert werden, und dann als Administrator starten.

    Wandern / Joggen, Radeln und Reiten (alt)
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