Das sieht im Großen und Ganzen wirklich gut aus. Ich würde evtl. noch eine zweite Nacht im Zion einplanen. Dafür dann von dort über das Valley of Fire und ggf. den Hoover Dam nach Las Vegas. Las Vegas selber wären dann zwar nur noch zwei Nächte, aber ihr bräuchtet ja auch den Tagesausflug zum VoF und zum Hoover Dam nicht mehr machen.
Strubi86
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4-wöchige Rundreise Westküste September/ Oktober 2018 -
Vom Yellowstone nach San Francisco in 4 WochenHallo,
zum ersten Abschnitt von Salt Lake City bis Salt Lake City kann ich nichts sagen. Dort waren wir noch nicht. Rein vom Gefühl her würde ich sagen, dass das ok ist, auch wenn die Strecken trotzdem teilweise recht lang sind und man in der Gegend um den Yellowstone wohl auch noch mehr Zeit verbringen kann.
Die Planung zwischen Salt Lake City und San Francisco ist aber mMn ziemlich unausgegoren und teilweise extrem stressig, wenn nicht fast unmöglich. An einem Tag von SLC nach Moab und dabei noch den Capitol Reef und den Arches angucken ist quasi unmöglich (außer, Besichtigen heißt, mal die Eingangsschilder gesehen zu haben oder, wenns gut läuft, mal durchgefahren zu sein). Von "zur richtigen Zeit am richtigen Ort", um Fotos zu machen braucht man da gar nicht sprechen. Wenn ihr die Gegend um Moab vernünftig besichtigen und auch noch den Capitol Reef mitnehmen wollt, dann solltet ihr als absolutes Minimum 2 Nächte, eher mehr, bei Moab bleiben.
Alternativ könnte man Moab auch auslassen, übernachtet 1-2 mal am Capitol Reef und fährt dann über die 95 direkt in Richtung Monument Valley.Auch danach ist es weiter stressig, aber wohl machbar. Habt ihr für Page irgendwelche bestimmten Pläne, weshalb ihr gerade dort zwei Nächte bleiben wollt? Wenns nur um den Horseshoe Bend und einen der Antelope Canyons geht, dann würde ich eine Nacht dort streichen und diese eher am Bryce Canyon oder (noch eher) im Zion dranhängen. Das sind wirklich tolle Landschaften und man kann gut wandern.
Vom Death Valley oder der östlichen Sierra Nevada werdet ihr auch nicht viel haben, wenn ihr an einem Tag von Vegas bis Lee Vining wollt. Da würde ich mindestens eine weitere Übernachtung (z.B. im DV oder bei Lone Pine) einplanen. Im Yosemite könnte man dafür ggf. eine Nacht streichen. Dort ist es zwar auch schön, aber für das "europäische Auge" gibt's mMn spektakulärere/interessantere Ziele (quasi alles östlich von Las Vegas).
In euerm Fall würde ich auch eine Nacht SF streichen und die irgendwo anders an den Engpässen verplanen.
Fazit: 4 Wochen Rundreise hören sich viel an, sind es für den (Süd-)Westen der USA aber nicht unbedingt. Es gibt wirklich viel zu sehen und die Entfernungen sind groß. Da verschätzt man sich schnell und stopft die Route zu voll. Kann ich auch absolut nachvollziehen. Man möchte halt möglichst alles mitnehmen. Ist aber hier nicht immer sinnvoll und manchmal auch gar nicht machbar. Also vllt wirklich noch mal überlegen, ob alles genannte zwingend dabei sein muss oder ob nicht zur Entzerrung evtl etwas entfallen kann. Und wenn alles dabei bleiben soll, dann auf jeden Fall noch mal über die Verteilung der Tage nachdenken.
Gruß
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Sri Lanka Ost- oder Südküste im Februar/März ?Hallo,
wie das Wetter wird, kann dir keiner genau sagen. Willst du eine hohe Wahrscheinlichkeit auf gutes Wetter, dann fahrt lieber an die Südküste. Februar / März ist dort aber natürlich auch Hauptsaison. Ganz einsam werdet ihr also wohl eher nicht sein
. Wobei es aber auch sicher an der Südküste touristischere und weniger touristische Ecken gibt. Die Ostküste ist da aber sicher ruhiger.
Welche Küste generell schöner ist, kann ich nicht beurteilen, weil wir nur die Südküste gesehen haben (tolle Strände gibt's auch dort
). Und im Endeffekt liegt das eh auch immer im Auge des Betrachters.Ihr habt ja auch relativ viel Zeit: Warum nicht eine Rundreise? MMn hat Sri Lanka viel zu viel zu bieten, um 3 Wochen nur an die Küste zu fahren und vllt ein paar Tagesausflüge zu machen. So könntet ihr auch das Problem umgehen und einfach beide Ecken anfahren
. Dazu Kandy und das Hochland (u.a. Ella, Nuwara Elia, Horton Plains...), das goldene Dreieck, der eine oder andere Nationalpark...Gruß
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4-wöchige Rundreise Westküste September/ Oktober 2018Hallo,
machbar ist eure Route, denke ich. Mir persönlich wäre sie nur viel zu Städte-lastig. Ihr lasst euch teilweise "ewig" Zeit in den Städten und hetzt dazwischen von A nach B, ohne dann wirklich Zeit für die einzelnen Ziele und Landschaften zu haben. Kann man sicher so machen, meins wäre es aber nicht.
Falls ihr wirklich auch interessiert an den Landschaften des Südwestens seid, würde ich bei den Städten etwas kürzen. Z.B. Las Vegas und San Francisco könnte man jeweils mindestens ne Nacht weniger machen. Da habt ihr ja wirklich viel Zeit eingeplant. LA ist so ok, wenn ihr euch ein Football-Spiel und zumindest die "Standard"-Ziele anschauen wollt. Ich persönlich würde in dem Fall sogar überlegen San Diego ganz rauszustreichen. Nicht weil die Stadt nicht sehenswert wäre, sondern weil mir die Zeit an anderen Zielen wichtiger wäre. Aber das ist Geschmackssache.
Vor allem in dem Bereich zwischen Kingman bis Las Vegas würde ich mir mehr Zeit lassen. Ein Tag für Grand Canyon ist noch ok, aber danach wirds hektisch. Monument Valley empfand ich z.B. erst richtig toll bei Sonnenauf- und untergang. Ihr würdet bei eurem Plan nur mal kurz durchfahren und ansonsten viel Strecke machen. Page wäre auch nur ein reiner Zwischenstopp. Da bliebe selbst für den Horseshoe Bend oder einen der Antelope Canyons nur wenig Zeit (an den Lake Powell braucht man da gar nicht denken), wenn ihr am nächsten Tag direkt weiter zum Bryce Canyon wollt. Auch dort wäre dann nicht viel mehr drin als ein paar Aussichtspunkte abzufahren. Den Zion NP oder das Valley of Fire lasst ihr ganz raus... Auf diesem Abschnitt würde ich mindestens zwei - eher mehr - zusätzliche Nächte einplanen.
Ähnlich sieht's dann zwischen Las Vegas und San Francisco aus. Ihr habt auf der Strecke bei dieser Planung im Grunde weder richtig Zeit für das Death Valley, noch für den Yosemite NP. Von den tollen, aber weniger bekannten Zielen auf der Strecke (z.B. Alabama Hills, Mono Lake, usw.) ganz zu Schweigen. Auch hier würde ich mindestens 2 zusätzliche Nächte einplanen.
Den zusätzlichen Schlenker nach Moab würde ich nicht machen. Das mag ein tolle Gegend sein (wir waren bei unserer Tour leider nicht dort), aber das ist doch nochmal recht viel zusätzliche Strecke und würde den Plan insgesamt noch (deutlich) mehr straffen.
Das Budget sollte, natürlich abhängig von den eigenen Ansprüchen, ausreichend sein. SUV ist kein Problem. Man sieht viele Touristen damit herum fahren.
Gruß
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Private Rundreise Namibia + Botswana + Vic FallsHallo,
also wenn ihr wirklich etwas von den Ländern sehen und nicht nur durchhetzen wollt, dann müsst ihr eigentlich die 24 Tage komplett für die Rundreise einplanen. Es gibt viel zu sehen und die Entfernungen sind groß.
Bzgl. des Budgets ist das schwer zu sagen. Hängt u.a. stark von euren Ansprüchen und der Art des Reisens ab. Z.B. die Unterkünfte in den Nationalparks Botswanas sind sehr teuer. Etwas günstiger kommt man da weg, wenn man campt.
Solltet ihr wirklich die komplette Tour + Sansibar machen wollen, könnte ich mir vorstellen, dass selbst die 6000€ knapp werden. Da kommen ggf. Inlandsflüge oder gar "Fly-in-Safari" in Frage, weil das zeitlich anders nicht sinnvoll machbar wäre. Dann noch der Flug nach Sansibar,usw. Lasst ihr Sansibar weg und nehmt euch mehr Zeit für Namibia/Botswana, dann sollte man mit dem Budget aber auf jeden Fall etwas auf die Beine stellen können.Alternativ: Wenn ihr Sansibar gerne machen wollt, warum dann nicht Tansania als Ziel? Ist zwar auch kein günstiges Reiseland, aber trotzdem sollte mit dem Budget gut etwas gehen. Viel zu sehen gibt's auch und ihr spart euch einiges an Fliegerei.
Als beste Zeit für Tierbeobachtungen wird in der Regel die Trockenzeit angegeben. In Namibia und Botswana gelten z.B. August - Oktober als gute Monate dafür. In Tansania sind diese Monate, glaub ich, auch ganz gut. Die große Tierwanderung in der Serengeti ist aber, wenn ich mich nicht täusche, im Winter/Frühjahr (im Sommer sind die Tiere in der Masai Mara in Kenia).
Fazit: wäre es meine Reise, dann würde ich entweder NUR Namibia + Botswana oder eben Tansania + Sansibar (oder Kenia und die dortige Küste) machen.
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Afrika, aber wohin...Hallo,
Namibia und Botswana sind toll. In den entsprechenden Gegenden tolle Natur, viel Wildnis und "Einsamkeit" und auch viele Tiere. Aber vor allem Botswana ist in den Parks sehr teuer und nur mit Allrad und guter Vorbereitung auf eigene Faust zu bereisen. Wenn man sich Botswana beim ersten Mal nicht zutraut, könnte aber auch durch den Caprivi zu den VicFalls fahren. Landschaftlich und von der Tierwelt ist das vergleichbar mit den Parks im Norden Botswanas. Richtige Strandtage sind aber eher nicht drin. Wenn das wichtig ist, würde ich insgesamt eher zu Südafrika raten.
Wenn ich mir eure Vorstellungen anschaue, könnte ich mir z.B. Folgendes ganz gut vorstellen:
Erst einige Tage Kapstadt und (weitere) Umgebung. Dann Flug nach Johannesburg und dort Rundreise durch KwaZulu Natal (z.B. Drakensberge, Hluhluwe / Imfolozi NP, St. Lucia, Strandtage an der dortigen Küste (auch für Taucher interessant), usw...), ggf. Swasiland und dann über Krüger NP und Panoramaroute zurück nach Johannesburg. Eine ähnliche Tour haben wir 2016 gemacht und es hat uns gut gefallen.
Garden Route ist sicherlich auch schön (wir waren selber noch nicht dort), aber eher kein typisches Safari-Ziel. -
Aus SA zurück...wohin als nächstes..?Mag sein, dass es in Kasane etwas günstiger ist. Mir ging es eher um Übernachtungen direkt im Chobe NP oder Moremi / Okavango Delta. Aber teurer als vergleichbare Unterkünfte in Südafrika wird es wohl in jedem Fall.
Ne Möglichkeit wäre noch von Windhoek aus den Norden Namibias zu erkunden und dann durch den Caprivi zu den VicFalls. Der Caprivi ist landschaftlich und von der Tierwelt her einigermaßen vergleichbar mit den Parks im Norden Botswanas. Auch dort ist es im Schnitt wohl teurer als in Südafrika, aber nicht ganz so wie in Botswana. Dazu ist es, zumindest so lange man nur die "Hauptziele" ansteuert, leichter auf eigene Faust zu bereisen als die Parks in Botswana.
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Aus SA zurück...wohin als nächstes..?Im Chobe NP ist nur die (uninteressante) Transit-Straße zwischen der namibischen Grenze und Kasane asphaltiert. Also wenn Chobe, dann kommt ihr nicht um Sandpisten herum.
Wenn ihr nur in festen Unterkünften übernachten wollt, dann wird das eh recht teuer. Zumindest, wenn ihr wirklich IM Park übernachten wollt. Ich würde mal behaupten unter 200€ pro Person und Nacht geht da nicht viel. Eher noch (deutlich) mehr.
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Aus SA zurück...wohin als nächstes..?Hallo Anke,
wenn ihr an die Victoriafälle wollt, würde ich persönlich die Gardenroute weglassen. Der Norden Südafrikas, Botswana und Simbabwe haben alle so viel zu bieten, dass ich mir da ne Route zusammen basteln würde. Möglichkeiten gibt's einige. Eine Tour von Johannesburg aus... oder direkt nach Botswana (z.B. Kasane oder Maun) oder VicFalls fliegen und dann dort ne Rundtour...
Was man wissen sollte, ist, dass Botswana, vor allem innerhalb der Nationalparks, ziemlich teuer ist. So günstig, wie teilweise in Südafrika, kommt man da nicht weg. Bei Simbabwe weiß ich es nicht genau. Und die Parks in Botswana sind nicht so einfach auf eigene Faust zu besuchen, wie in Südafrika. Asphaltierte Straßen gibts in den Parks nicht, meist sind die Strecken recht tiefsandig. Man muss also an geführten Touren teilnehmen oder mit einem entsprechenden Allradfahrzeug auf eigene Faust losziehen.Soll denn eigentlich gecampt werden oder komplett in Lodges / festen Unterkünften?
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Reiseziel Südostasien...@travelleral
Ich bin halt jemand, der sich eher, wenn ich denn schon mal in einer Gegend bin, diese auch genauer anschaut. Sprich, wenn ich schon in Bali bin, dann würde ich, wenn ich noch 2 Wochen Zeit hätte (ist ja jetzt auch nicht sooo viel), z.B. noch Java und/oder Lombok besuchen. Selbst wenn man darauf keine Lust hätte, gäbe es z.B. mit Sumatra, Sulawesi, Kalimantan oder Flores noch genügend größere Inseln Indonesiens zu entdecken (Papua oder die unzähligen kleineren Inseln mal gar nicht betrachtet).
Aber gut, das ist letztendlich natürlich jedem selbst überlassen.Zu dem "von Infos erschlagen werden":
Wir reisen eigentlich immer komplett individuell, aber wenn ich keine Vorstellungen von einem Land oder einer Gegend habe (vor allem, was Sehenswürdigkeiten bzw. touristisch interessante Ecken angeht), dann finde ich es teilweise ganz hilfreich, sich einfach erstmal bei Reiseveranstaltern deren Rundreisen oder einzelnen Bausteine anzuschauen, um mir einen groben Überblick zu verschaffen. Danach kann man häufig schonmal eher einschätzen, ob ein Land etwas für einen ist oder nicht. Dann helfen auch Reiseberichte oder sogar die google Bildersuche.Eine zweite Möglichkeit wäre, sich ein Land nach dem Zufallsprinzip heraus zu suchen und sich dann erstmal nur über dieses eine Land zu informieren. Man stellt dann eigentlich auch sehr schnell fest, ob einem das zusagt oder nicht.
Wenn man sich dann auf ein oder zwei Länder eingeschränkt hat, dann kann man in nem Forum fragen, welches denn vllt besser zu den eigenen Vorstellungen passt. Vorher sind solche Anfragen im Grunde nicht sinnvoll zu beantworten. Du wirst in quasi jedem asiatischen Land Möglichkeiten finden, die zu deinen sehr allgemein gehaltenen Interessen passen. Und jeder Mensch hat halt seinen eigenen Geschmack und seine eigenen Vorlieben. Der erste sagt vllt Vietnam ist toll, der nächste ist eher für Nepal und ein dritter sagt dir dann China oder Thailand oder...
Wenn ihr sagt Berge sind wichtig und ihr wandert gern, dazu vllt auch ein paar Tiere, dann informiert euch doch halt mal näher über Nepal (wenn ihr nicht doch in Indonesien bleiben wollt). Berge und wandern sollte dort eher kein Problem sein
. Und vor allem im Süden (z.B. Chitwan NP) kann man wohl teilweise auch ganz gut Tiere beobachten. -
Yosemite National Park - Routenplanung@Treplow (und Jasmin)
Sie starten aber ja nicht im Death Valley, sondern in Las Vegas. Gehen tut das natürlich trotzdem bis nach Lee Vining zu kommen. Wirklich etwas angucken ist dann aber nicht drin.@Jasmin
Ich muss ja sagen, dass mir persönlich die Ostseite der Sierra Nevada (z.B. die Gegend um Lee Vining oder die Alabama Hills) und der Tioga Pass besser gefallen hat als das Yosemite Valley. Landschaftlich ist das Valley toll (gerade im Frühjahr, wenn die Wasserfälle richtig Wasser führen, ist es sicher beeindruckend), aber es war mir zu überlaufen. Dadurch ist der Funke leider nicht so richtig übergesprungen.Deswegen würde ich auch eher zu zwei Übernachtungen zwischen LV und Yosemite NP (z.B. bei Lone Pine und bei Lee Vining) raten. Dadurch hättet ihr mehr Zeit für das Death Valley und den Tioga Pass und könntet sogar noch ein bissl was von der Ostseite der Sierra Nevada sehen. Aber wenn ihr möglichst viel Zeit im Park (ich denke, ihr meint damit vor allem das Valley, oder?) verbringen wollt und ihr an Tag 4 schon nach San Francisco wollt/müsst, dann ist mehr als nur eine Zwischenübernachtung eher nicht drin. Weil bei "meiner" Variante hättet ihr halt nur den Nachmittag an Tag 3 und ggf den Vormittag an Tag 4 im Valley.
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Reiseziel Südostasien...Hallo,
es ist halt schwierig auf solche allgemeinen und "weiträumigen" Fragen vernünftig zu antworten. Du schreibst es ja selber: Alle Länder haben ihren Charme und ihre sehenswerten Ecken. Gerade wenn man dann nicht weiß, was die genauten Interessen des Fragenden sind, ist es fast unmöglich sinnvolle Tipps zu geben.
Erstmal solltet ihr euch selber klar werden, was ihr wollt. Denn auch Vietnam und Nepal sind ja ziemlich unterschiedlich. Nepal liegt z.B. nichtmal in Südostasien. Natur, Leuten und Kultur könnt ihr in jedem Land Aufmerksamkeit schenken. Welche Art Natur z.B. interessiert euch am ehesten? Strand und Meer? (ggf. schneebedeckte) Berge? tropische Vegetation? Tiere beobachten? Wollt ihr viel wandern oder eher nicht so? Und und und...
Mal ganz abgesehen von "neuen" Reisezielen: Warum nicht einfach Südafrika oder andere Inseln Indonesiens, wenn ihr eh jeweils schon in der Ecke seid? Warum nochmal ein paar tausend Km fliegen?
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Wie sollen wir unsere Costa Rica Route planen?Hallo edina,
Costa Rica ist ein tolles Land. Unsere Reise ist zwar auch schon wieder ein bissl her (2013), aber wenn es sich nicht extrem verändert hat, kann man tolle Natur entdecken
. Für die Kinder ist sicher toll, dass man eigentlich überall Chancen auf (teilweise viele) wilde Tiere hat. Mit 5 Wochen habt ihr ja auch gut Zeit.Machbar ist (theoretisch) fast alles. Was dann auch mit Kindern empfehlenswert ist, ist schwer zu sagen. Das hängt mMn in erster Linie an euch und euren Kindern.
Monteverde und Arenal sind in der Tat - für Costa Rica-Verhältnisse - recht touristisch. Wir fanden es trotzdem ganz nett dort - sind aber nicht die Plätze, die uns am besten gefallen haben. Außerdem beschränk(t)en sich die "Massen" auch eher auch La Fortuna und den erweiterten Eingangsbereich des Monteverde-Schutzgebietes. Man hat also auch Ausweichmöglichkeiten. Ich würde dementsprechend weder zu- noch davon abraten. Bei 5 Wochen kann man ja ggf. auch einfach hinfahren und wenn es einem nicht besonders gefällt, bleibt man eben nicht so lang. Die Strecken sind in Costa Rica ja nicht so ewig lang bis zum nächsten interessanten Ziel.
Gut gefallen "in der Gegend" haben uns der NP Tenorio (Rio Celeste und Nebelwald) und vor allem der NP Rincon de la Vieja (sichtbare vulkanische Aktivität und abwechslungsreiche Landschaft). Sind aber eher "Wanderziele". Wie interessant und machbar das ist, hängt daher von euch und vor allem euren Kindern ab. Zu den Bereichen weiter nördlich und westlich kann ich nichts sagen, da waren wir nicht.
Sehr schön soll es auch nordwestlich vom Arenal Richtung Nicaragua (z.B. Cano Negro oder rund um den Rio San Carlos - z.B. Laguna del Lagarto Lodge) sein. Wir mussten das aus Zeitgründen aber auslassen (hatten leider "nur" 3 Wochen).Mit Kindern könnte z.B. auch der NP Manuell Antonio sehr schön sein. Bei uns hat er einen zwiegespaltenen Eindruck hinterlassen. Wohl eine der, wenn nicht DIE touristischste Ecke unserer Tour. Auf der anderen Seite aber auch die optisch vllt schönsten Strände, die wir in CR gesehen haben. Und viele Tiere, die man auch recht nah zu Gesicht bekommt. Deshalb könnte das für Kinder ne schöne Sache sein.
Am besten gefallen hat es uns insgesamt an der südlichen Pazifikküste. Drake Bay und Corcovado NP (auch sonst soll die Osa-Halbinsel toll sein), rund um Uvita...
Gruß
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Seychellen Inselhopping Ja/Nein?Hallo,
wir waren zwar erst einmal auf den Seychellen, aber ich würde auch zum Hopping raten. Haben wir auch gemacht und würden wir auch immer wieder so machen. Hängt aber letztendlich natürlich auch immer von den eigenen Vorstellungen / Interessen ab. Wenn ihr hauptsächlich "Strandlieger" seid und nur ab und zu mal nen Ausflug machen wollt, dann ist vllt auch ein festes Hotel besser. Möchtest du eher etwas sehen und die Inseln entdecken ist ein Hopping mMn sinnvoller.
Zustimmen würde ich webgambler auch dabei, dass La Digue die schönsten Strände hat. Empfanden wir auch so. Außerdem war Schnorcheln direkt vom Strand aus dort bei uns am besten (wir haben z.B. viele Schildkröten gesehen). Praslin und Mahe sind dafür größer und abwechslungsreicher.Interessieren würde mich, warum ihr dann noch nach Singapur wollt!? Schon eher ungewöhnlich. Liegt ja nicht gerade auf dem Weg.
Gruß
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Busrundreise SüdafrikaHallo,
im August sind quasi alle Länder im Süden und Osten Afrikas gut zu bereisen. Wie karlkraus schon schrieb, wäre der Nordosten Südafrikas gut geeignet. Im Süden des Landes könnte es evtl. etwas kühl und nass sein. Aber auch für Namibia (im Süden vor allem nachts evtl. recht kalt, im Norden sollte das passen) oder Botswana passt die Reisezeit.
Aber auch im Osten Afrikas ist zu der Zeit Trockenzeit. In der Masai Mara in Kenia kannst du zu der Zeit evtl. sogar die große Tierwanderung beobachten (vermutlich sind aber auch die Preise entsprechend). Tansania oder Uganda sollten auch gehen.
Letztendlich kann dir aber niemand gutes Wetter garantieren
.Wie du siehst, hängt es also letztendlich doch in erster Linie an euren Interessen und dem Budget, welches Land am besten passt
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Malaysia: Tickets Petronas TowersHallo,
also ich würde die Tickets auf der (vermutlich) offiziellen Seite der Petronas Towers buchen. Laut der Seite gibt es auch keine weiteren autorisierten Verkaufsseiten. Ob in dem Ticket jetzt nur die Skybridge oder auch eine Besichtigung auf einem der Türme ist, weiß ich nicht. So genau hab ich mir das jetzt nicht angeschaut.
Alternativ kann ich den KL Tower (Fernsehturm) empfehlen. Dort kommst du auch auf über 400m und es hat den Vorteil, dass du eben u.a. auf die Petronas Towers schaust. Wenn sich da nichts geändert hat, brauchst du da auch nicht vorher buchen, sondern gehst einfach hin, kaufst dir ein Ticket und fährst hoch. Wir haben es vor 2 Jahren jedenfalls so gemacht. War überhaupt kein Problem und mussten auch nicht anstehen.
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Costa Rica - 14 Tage Sightseeing und EntspannungOb 2 Wochen zu knapp sind, hängt vor allem davon ab, was ihr alles sehen wollt. Fürs ganze Land ist es definitiv zu wenig. Auch in 3 Wochen sieht man nicht "Alles", wenn man nicht nur Ziele abhaken will. Wenn man sich aber auf einen Teil des Landes konzentriert, dann kann man sicherlich auch in 2 Wochen einen tollen Urlaub haben.
Was ist denn für euch "richtig was zum Wohlfühlen"? (Luxus-) Hotels mit allem Drum und Dran? Oder eher kleine, aber feine Unterkünfte mit schöner Atmosphäre in toller Lage?
Wenn ersteres, dann kann ich euch da nicht groß helfen. Das ist nämlich - zumindest auf Rundreisen - nicht unser Ding. Ich denke aber, dass ihr diesbezüglich in Mexiko oder Sri Lanka - sowohl finanziell als auch von der Auswahl her - besser dran wärt.
Bei zweiterem findet ihr in Costa Rica aber definitiv etwas. Es gibt ne Menge kleine, atmosphärische Unterkünfte in schöner Lage zu vernünftigen Preisen. Extrem gut gefallen haben uns z.B. die Finca Maresia in der Drake Bay oder auch die Finca Bavaria bei Uvita. Luxus oder irgendwelche Extrawürste (All inclusive, Essensbuffett, Spa...) sollte man da aber nicht erwarten. -
Costa Rica - 14 Tage Sightseeing und EntspannungAlso unabhängig Reisen funktioniert in Costa Rica eigentlich ziemlich problemlos. Entweder mit den Öffentlichen oder mit dem Mietwagen. Von der Natur her hat es uns wirklich gut gefallen dort. Also wenn man aktiv die Natur entdecken möchte, dann kann ich CR absolut empfehlen. Man sollte aber wissen, dass es wohl das teuerste Land in Mittelamerika ist. Bei "nur" 2 Wochen würde ich mich, trotz der relativ geringen Größe des Landes, wohl nur auf einen Teil bzw. eine Küste konzentrieren. Sollte eure Entscheidung pro CR fallen, kann ich gern noch weitere Tipps geben.
Ich war selber noch nicht dort bisher (kommt aber bestimmt noch
), aber die Yucatan-Halbinsel in Mexiko soll eigentlich recht sicher sein. Da würde ich mir eher keine großen Gedanken machen. Kulturell hat das Land sicherlich mehr zu bieten als Costa Rica. Unabhängig reisen ist, nachdem was ich bisher so über den Teil von Mexiko gelesen habe, auch eher kein Problem.Sri Lanka kann ich auch empfehlen
. Bei uns war es die erste Fernreise und ich empfand gerade auch den "Kulturschock" als sehr interessant. Kulturell hat das Land viel zu bieten, das Essen ist ein Traum, die Landschaft ist abwechslungsreich (auch wenn ich CR in diesem Bereich vorne sehe, um mal einen Vergleich herzustellen) und man kann, vor allem in den Nationalparks, gut Tiere beobachten (das Land hat z.B. die größte Elefantendichte Asiens). Dazu ist es vergleichsweise günstig, auch wenn die Preise in den letzten Jahren scheinbar etwas angezogen haben. Dafür ist das unabhängige Reisen etwas schwieriger / umständlicher. Wie es mit den Öffentlichen ist, kann ich schwer beurteilen. Vom selber fahren wird in der Regel abgeraten, da der Verkehr doch sehr chaotisch und entsprechend ungewohnt für den "normalen" Westeuropäer ist. Wir hatten damals einen privaten Fahrer. Man ist dabei zwar nicht ganz so unabhängig, wie beim Selbstfahren, aber wir konnten trotzdem entscheiden, wo wir wie lange anhalten und etwas machen wollten. Außerdem konnte er uns auch viel Interessantes über Land und Leute erzählen und kannte auch interessante Ecken abseits des Touri-Trubels. Muss man für sich entscheiden, ob das etwas für einen ist. Ich könnte mir das bei einer theoretischen, weiteren Reise nach Sri Lanka auf jeden Fall wieder vorstellen.Beim Budget solltet ihr bei einer Reisedauer von 2 Wochen (mehr nicht möglich oder nicht gewollt?) in jedem der drei Länder mMn - mehr oder weniger - locker unter 4000€ pro Person bleiben können (hängt aber natürlich immer auch von den eigenen Vorstellungen ab).
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Rundreise Südafrika / Simbabwe / BotswanaHallo,
ich war zwar nicht ganz im selben Zeitraum in der Gegend, antworte aber trotzdem mal
.Bzgl. Tiersichtungen in der Zeit braucht ihr euch keine Sorgen machen, würde ich behaupten. Da werdet ihr auf jeden Fall genug sehen. Beim Klima kommt es darauf an, wie "Wärmeempfindlich" ihr seid!? Denn das ist wohl so mit die heißeste Zeit im südlichen Afrika. Für mich persönlich wäre es kein Ausschlusskriterium, aber das muss letztendlich jeder selber wissen.
Wenn ihr sowieso in der Gegend seid, dann würde ich die Victoria Fälle auf jeden Fall mitnehmen. Es gibt sicherlich Zeiträume, wo sie deutlich mehr Wasser führen, aber beeindruckend sind sie trotzdem.Jetzt kommt das große "Aber": 15 Tage wären mir - ohne den genauen Ablauf der Tour zu kennen - viel zu wenig Zeit für diese Strecke. Da sitzt ihr quasi nur im Bus / Auto und bekommt letztendlich nicht viel mit von den eigentlichen Zielen. Oder werden einzelne Strecken auch geflogen?
Ich persönlich würde mich bei 15 Tagen auf ein Land / eine Region beschränken. Also entweder nur (nördliches und östliches) Botswana + ggf. Teile von Simbabwe oder nur (nordöstliches) Südafrika (und selbst jeweils dafür sind 15 Tage nicht viel). Südafrika lässt sich auch relativ easy auf eigene Faust bereisen. In Botswana ist das auch möglich, braucht aber mehr Aufwand und Vorbereitung.Gruß
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Costa Rica - 14 Tage Sightseeing und EntspannungHallo Verena,
kann Malini nur zustimmen. Reisezeittechnisch sollte euer Zeitraum passen. Eine Selbstfahrerrundreise ist eigentlich überhaupt kein Problem. Aber wenn es euch vor allem um Entspannung und Kultur geht, dann gibt es vermutlich passendere Ziele in Mittelamerika als Costa Rica. Kulturell hat das Land mE nicht so viel zu bieten. Nach CR fährt man, wenn es vor allem um vielfältige Natur geht. Wenn man wandern, Tiere beobachten, Regenwald / Vulkane besichtigen, usw. möchte.
Ich denke auch, dass Belize, Guatemala, Honduras (da steht halt die Frage nach der Sicherheit im Raum...) und Mexiko passendere Ziele sein könnten.Wenn du trotzdem noch mehr Tipps zu CR haben möchtest, dann wäre es gut, wenn du ein paar Infos zu euch und euren Reisevorstellungen geben könntest. Wie lang ist euer Reisezeitraum? Was sind eure Interessen? Was versteht ihr unter Entspannung? Usw.
Gruß