Hallöchen,
nur mal aktuell zur Fähre zur Nachbarinsel Porto Santo:
gestern ist die Fähre Lobo Marinho in einer Werft in Lissabon für die jährlichen Wartungs- und Modernisierungsarbeiten angekommen.
Voraussichtlich soll sie am 8.Februar ihren Dienst wieder aufnehmen.
Bis dahin gibt es zwischen Madeira und Porto Santo keinen öffentlichen Fährverkehr, jedoch täglich mehrere Flugverbindungen.
tschaui
das wauzih
wauzih
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Madeira -
Sturm im Januar /Kanaren-Madeira ?Hallöchen,
nur mal so als zufälliger Gastleser im Kreuzfahrtforum:
das Wetter gerade im Winterhalbjahr insbesondere in der Region um Madeira und abgeschwächter den Kanaren hängt ziemlich von der Nordatlantischen Oszillation ab klicksoll heißen, man kann dort gerade im Winterhalbjahr so ziemlich jedes Wetter haben, ein bißchen mehr dazu hier & da und -vielleicht auch für Kreuzfahrer interessant, was den umgebauten Hafen von Funchal betrifft- dort
Aber zur Beruhigung: wir waren im Januar/Februar 4 mal für jeweils 10 bis 14 Tage auf Madeira, und so in ca. 80% der Zeit war die See ziemlich ruhig.tschaui
das wauzih -
MadeiraHallo quadral25,
die Seilbahn fährt auch am Neujahrstag, der einzige Tag an dem sie nicht verkehrt ist jeweils der erste Weihnachtsfeiertag, die erste Fahrt ist um 9 Uhr.
Der Fussweg dorthin ist etwa 2 km lang, kann auch kürzer sein, je nachdem an welchem Anleger "MeinSchiff" anlegt.
Normal dürfte der Weg jedoch so ausschauen: klick
Taxis gibt es jedoch reichlich.
Andererseits wäre es auch möglich, daß Euer Schiff am neuen "Cais8" anlegt, dann wäre der Weg sehr kurz: klock (wobei der neue Cais8 noch nicht bei GoogleMaps eingezeichnet ist)
Alle weiteren Einzelheiten gibt es auf der HP der Seilbahn klock, wobei dort auch Kombi-Tickets mit der zweiten Seilbahn und/oder Botanischem Garten angeboten werden.Von der Bergstation der Seilbahn in Monte (im Übrigen: "Monte" ist der Name des Ortes bzw. jetzigem Stadtteils von Funchal, die Bezeichnung "DER Monte" ist ziemlicher Unsinn, den irgendein touristischer Schreiberling mal verzapft hat) ist man auch flott an der Abfahrt der Schlittenfahrt: klack
Wenn man allerdings mit den Schlitten fährt, muss man -bei der Kürze der Zeit- ab deren Ziel wohl ein Taxi nehmen, um mit dem Bus zum, Hafen oder wieder hinauf nach Monte zu fahren, würde wohl zu lange dauern.Insgesamt ist das alles in 4 Stunden durchaus zu schaffen, sofern man mit der Seilbahn früh genug hinauf kommt. Allerdings wird das dann ein Schweinsgalopp durch den Botanischen Garten. Alternativ sollte man vielleicht darauf verzichten und stattdessen am Hafen den Parque Santa Christina anschauen, Weg dorthin z.B. so kleck
(dort führt 'ne Treppe hoch).Doch ich würde nicht so minutiös insbesondere wegen der Ankunftzeit planen. Wenn ich das richtig verstehe, kommt Ihr am Neujahrstag morgens in den Hafen, wahrscheinlich wird Euer Schiff aber doch wohl schon zum Feuerwerk vor dem Hafen ankern.
An Silvester/Neujahr ist im Hafen von Funchal ein ziemlicher Auftrieb, normalerweise drängeln sich dort so ungefähr ein Dutzend Kreuzfahrtschiffe um die 4 bis 5 Liegeplätze, was bedeuten kann -nicht muss- daß es beim Anlegen auch mal zu Verzögerungen kommen kann, manche Schiffe befördern ihre Passagiere auch mit den Landungsbooten.
In der Neujahrsnacht schon findet ein stetiger Wechsel statt, so etwa ab 1:30/2:00 Uhr legt das erste Schiff auch schon ab.
Und klar hat jedes Schiff seine festen Anlegezeiten, wetterbedingt und je nach aktueller Strömung kann es jedoch immer mal Verzögerungen geben, auch deshalb, weil sich die Strömungsverhältnisse im Hafenbecken durch den Bau des neuen Anlegers wohl etwas komplizierter gestalten als vorher gedacht.
Doch auch wenn das Schiff pünktlich anlegt, kann es bei dem großen Aufkommen an Tagesgästen von den verschiedenen Kreuzfahrtschiffen z.B. frühmorgens zu ziemlichen Wartezeiten an der Seilbahn kommen, soll heißen:
da legen in der Nacht und morgens 4 bis 5 Kreuzfahrtschiffe mit insgesamt so ungefähr zehn- bis zwölftausend Tagesgästen an, und ein ziemlich großer Teil davon möchte vielleicht nach Monte -
sollten viele Gäste die Seilbahn nutzen wollen, könnte es schon einige Zeit dauern, bis die Seilbahn die abtransportiert hat, sie hat eine Kapazität von 800 Personen pro Stunde in jede Richtung.
Ich denke mal, daß das auch der Grund ist, warum diese Tagesausflüge an Neujahr vom Schiff selbst nicht angeboten werden, einen wirklich verlässlichen Zeitplan wird man am Neujahrstag seitens der Seilbahn wohl nicht garantieren können.tschaui
das wauzih -
MadeiraHi Andy,
PN ist unterwegs, wobei ich keine eigenen Erfahrungen mit Veranstaltern von Ausflügen auf Madeira habe.
Die Insel eignet sich ganz gut für individuelle Ausflüge per Mietwagen in Eigenregie, m.M. kann man damit wesentlich besser auf die oft schnell wechselnden Wetterverhältnisse reagieren, und mit einem PKW ist man auf den kurvigen und oft steilen Straßen wesentlich flotter unterwegs als mit einem Bus.
Aber gutt, auch organisierte Ausflüge haben ihre Vorteile, da möchte ich auch nix aufschwatzen
boa viagem
das wauzih -
MadeiraHallo Andy,
auch in den Wintermonaten gibt es auf Madeira normalerweise das komplette Ausflugsprogramm, lediglich die Frequenzen werden etwas herunter gefahren.
Allerdings muss man damit rechnen, daß Wanderausflüge -insbesondere in der Bergregion und an der Nordküste- wetterbedingt nicht durchgeführt werden können, ebenso natürlich auch Bootsfahrten.
Eine Ausnahme bildet auch die Fähre zur Nachbarinsel Porto Santo, normalerweise findet die jährliche Wartung etwa ab dem 10. Januar statt, so daß die Fährverbindung dann für ca. 2 bis 3 Wochen ruht. Eine Info darüber für Januar 2016 gibt es auf der HP der Porto-Santo-Line derzeit allerdings noch nicht.Bei den Restaurants kann schon mal das Eine oder Andere seinen Jahresurlaub in den Januar oder Februar verlegen, viele Restaurants pausieren jedoch eher im Dezember vor Weihnachten. Trotzdem kann man ein ziemlich komplettes Angebot erwarten, zum einen gehört der Januar im Kreuzfahrerbereich zu den stärker frequentierten Monaten, zum anderen besucht die einheimische Bevölkerung in den Wintermonaten eher ein Restaurant als im Sommer.
Nebenbei kann man feststellen, daß im Dezember und den ersten Monaten des Jahres der Anteil deutscher Urlauber auf Madeira geringer ist als im Rest des Jahres, was sich z.B. in Canico de Baixo bemerkbar macht. Vermehrt trifft man hingegen Skandinavier und Briten an.
tschaui
das wauzih -
MadeiraHallo Limmi,
also ich würde zu Santa Cruz und Ribeira Brava an der Südküste tendieren, im Mai käme auch noch Porto da Cruz in die Auswahl, ggf. noch Ponta do Sol.
Dies sind Orte auf Madeira, die noch ein intaktes Dorfleben und auch einen typischen gemütlichen Ortskern aufweisen können, wobei Santa Cruz (trotz der Nähe zum Flughafen, aber den nimmt man dort kaum wahr) mein Favorit wäre, auch wegen der Verkehrsanbindungen, soll heißen:
egal wohin man per PKW auf der Insel möchte, man ist über die Schnellstraße "Via Rapida" flott dort, oder per Bus in den Inselosten, in den Westen und Norden fährt man dann zum Umsteigen nach Funchal.
Allgemein wird ja auch oft Canico bzw. Canico de Baixo genannt, doch letztlich ist das mehr ein verstädtertes Dorf (Canico) mit Hotelsiedlung (C. de Baixo).Nun ja, und preislich sind die bodenständigen Lokale immer noch ziemlich günstig, ohne viel zu schreiben hier mal ein Link zu Bildern der Speisekarte des Lokals "A Bilheteira" in Santa Cruz an der Kirche, zwar noch von 2008, da rechne einfach mal so 10 bis 15 % drauf (es gab zwischendurch einige recht saftige Steuererhöhungen, gerade im Restaurantbereich): klick & ff.
Meiner Meinung ist die Karte durchaus typisch für die meisten bodenständigen Restaurants auf Madeira, sowohl von der Zusammenstellung als auch vom Preisgefüge her, wobei die deutsche Übersetzung etwas holprig daherkommt:
das "Lokale Rindfleisch am Spiess" ist der auch in Reiseführern oft beschriebene "Espetada", genauer "Espetada Regional". Der Begriff "Espetada" bezeichnet einen Fleischspiess (in etwa wie die in D gebräuchliche Bezeichnung "Schaschlik") und einen Espetada kann es denn durchaus auch mal mit Huhn, Schwein oder Fisch geben, "Espetada Regional" ist immer mit Rindfleisch -ohne genauere Spezifizierung aus welchem Teil der Kuh- aber immer gewürzt mit reichlich Lorbeer oder ganz original auf einem Lorbeerspiess (findet man leider in Restaurants nur noch selten, eher auf den auch im Mai schon zahlreichen Dorf-"Festas")
Doch auch in Funchal gibt es etliche Restaurants dieser Kategorie, wenn man sich ein bißchen aus der Touristenmeile zwischen Estrada Monumental und Altstadt heraus bewegt.
tschaui
das wauzih -
MadeiraHallöchen,
zu den derzeitigen Wetterkapriolen auf und um Madeira hatte meinereiner sich ja weiter oben schon ausgelassen, mittlerweile hat es sich das denn normalisiert.
Jedoch gab es am 21.Oktober über und um Madeira herum ein länger (mehrere Stunden) andauerndes "trockenes" Gewitter, und dabei ziemlich entstanden auch eine Unzahl außergewöhnlicher Fotos, die im Netz kursieren.
Auch weil sie so schaurig-schön sind, hier ein paar Links dazu:
klick klack kluck kleck klock (alle von der Südküste)
und das -nicht nur m.M.- beste Bild aus Ponta Delgada an der Nordküste:
klöck
tschaui
das wauzih -
MadeiraHi lisa-kai,
na, denn schon mal einen schönen Jahreswechsel auf Madeira.Zunächst mal zum Feuerwerk:
nachdem es in den letzten Jahren etwas eingeschrumpft wurde, soll es zu diesem Jahreswechsel wieder um einiges aufgepeppt werden. Okay, dazu gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen, ob das nötig ist. Auf jeden Fall ist es ein tolles Spektakel.Mein Tipp wäre, es direkt im Hafen von Funchal anzuschauen, das ist schon ein Erlebnis der besonderen Art. Okay, dort ist im Normalfall zwar auch ziemlicher Betrieb, aber letztlich merkt man auch hier, daß Funchal nun mal keine Millionenstadt ist.
Vor einigen Jahren haben wir auch mal eine Feuerwerksfahrt mit einem der Ausflugsboote -bei uns war es die "Bonita da Madeira", aber auch alle anderen derartigen Schiffe bieten dies an, die zahlreichen Katamarane oder die "Santa Maria" z.B.
Kostet zwar pro Nase um die 100 €, aber es ist schon ein unvergessliches Erlebnis, das Feuerwerk vom Meer aus zu erleben und dabei zwsichen etwa einem Dutzend Kreuzfahrtschiffen umher zu fahren.
Buchen kann man solch eine Fahrt i.d.R. auch direkt von den Hotelrezeptionen aus, oder an den Verkaufsständen im Hafen von Funchal: klick
Da Ihr ja wohl erst am Silvestertag ankommt, würde ich bei Interesse versuchen, das vorher telefonisch über das Hotel zu regeln.Für die Anfahrt in den Hafen hier mal eine Karte: klack
die Route führt in das Parkhaus "Almirante Reis" in der Nähe der Talstation der Seilbahn nach Monte, normalerweise ist es in der Neujahrsnacht durchgehend geöffnet und für die Lage recht preiswert. Die Route habe ich absichtlich "außen rum" über die Abfahrt "Porto(Hafen)/Hospital" gelegt, wenn man den direkten Weg nähme, kann das durch die engen und steilen Straßen der Altstadt ein ziemliches Gewusel sein.
Hier noch die Anfahrt zum Parkhaus im Detail: klick man fährt von dem großen Kreisel "Praca da Autonomia" durch den zentralen Busbahnhof hindurch um das Parkhaus herum zur Einfahrt (einfach mal bei GoogleMaps per Streetview anschauen).
Die Uferstraße "Avenida do Mar" wird übrigens so etwa ab 21/22 Uhr gesperrt, dann muss man sich bei der Anfahrt durch die Altstadt wuseln. Doch es lohnt sich eigentlich auch, etwas eher nach Funchal zu fahren, die Atmosphäre ist im Normalfall einfach schön, und z.B. an der Avenida Arriaga klack gibt es auch dann noch einen kleinen Weihnachtsmarkt.
Die Ausfahrt aus dem Parkhaus nach dem Feuerwerk erfolgt dann erstaunlich zügig, das wird von der Polizei gut geregelt.Aber natürlich gibt es durch die Berghänge um Funchal herum etliche Aussichtspunkte, wobei hier nur einige genannt sein sollen.
Zunächst erstmal Monte: Anfahrt wobei die Strecke im Detail zu den großflächigen Parkplätzen dort führt. Von dort aus geht man dann zu Fuss in östliche Richtung zum dortigen Park und zur Kirche.
Ein zweiter bekannter Aussichtspunkt wäre der Pico dos Barcelos: klick
Monte und der Barcelos sollen allerdings an Silvester ziemlich voll sein, und insbesondere am Barcelos könnte es schwierig sein, das Auto irgendwo unterzukriegen.Weitere gute Aussichtspunkte gibt es im Stadtteil "Romeiros" klack, nicht nur am dortigen Endpunkt der Straße in einem Wendehammer, oder auch bei der Christusstatue im Ort Garajau kluck, von Santa Cruz aus am nächsten gelegen.
Bei der Wahl des Aussichtspunktes sollte man allerdings auf die Windrichtung an diesem Abend achten. Das Feuerwerk verursacht erhebliche Mengen an Qualm, und wenn man in der verkehrten Richtung steht, sieht man schon nach kurzer Zeit nichts mehr außer farbig erhelltem Nebel.Die Abschusspunkte für das Feuerwerk sind natürlich im Hafenbereich konzentriert, aber außen herum gibt es etwa ein Dutzend externe Abschusspunkte, die in der Amphittheater-ähnlichen Hanglage weiter oben im Halbkreis platziert werden, ebenso noch ein oder zwei Abschusspunkte auf Schiffen vor dem Hafen. Dort stehen dann jeweils oben aufgeschnittene Seecontainer, in denen die Feuerwerkbatterien untergebracht sind.
Mischt man sich an den Aussichtspunkten unter die einheimische Bevölkerung, bekommt man auch meist einen guten Eindruck von der Gastfreundschaft der Madeirenser, doch Vorsicht: wünscht man dann ein "feliz ano novo", kommt man nicht umhin, einen Poncha oder auch ein Aguadente pur in Hausmannsqualität angeboten zu bekommen-
und das Zeugs haut ganz gut rein, mit Autofahren ist danach nix mehr
wovon letztlich dann auch die größte Gefahr in der Neujahrsnacht ausgeht; Alkoholkontrollen gibt es zwar, aber nicht flächendeckend, und da ist so einiges an Promillewerten auf den Straßen unterwegs.edit: um die Qualität der Aussichtspunkte für das Feuerwerk beurteilen zu können,, hier mal 2 Links zu Videos:
Garajau/Drohnenaufnahme: klick (Blick auf den Hafen bei 1:35)
Pico dos Barcelos: klack (Blick auf den Hafen bei 0:49)Ansonsten:
zu empfehlenswerten Wanderungen hatte ich schon mal 'nen Reisetipp geschrieben: klickaber da gibt noch etliche andere, und gerade im Winter sollte man die Auswahl eher nach dem Wetter richten.
Zu Rundfahrten hatte ich auf Seite 57 schon mal den Link zu einer Karte mit Viewpoints gepostet, und zu Faja dos Padres usw. schicke ich Dir mal noch 'ne PN.tschaui
das wauzih -
MadeiraHallöchen,
da hatte ich grad vor ein paar Wochen (Beitrag vom 24.09.15, 21:51) die sich manchmal im Bereich von Madeira festsetzenden ziemlich ausgedehnten und intensiven Niederschlagsgebiete angesprochen, da haben wir derzeit auch schon das Erste dieser Art im Winterhalbjahr 2015/16-
leider- für diejenigen, die grad ihren Urlaub dort verbringen.Diese Schlechtwetterlage brachte Madeira in den letzten Tagen zwar ergiebige Regenfälle, die aber noch im Bereich des Normalen lagen.
Wesentlich heftiger bekamen jedoch die -auch in den meisten Reiseführern beschriebenen benachbarten "Desertas"-Inseln etwas davon ab. Die Desertas -etwa zwischen 25 und 44 km von der Südostküste Madeiras entfernt gelegen- sind bekanntermaßen unbewohnte Naturschutzgebiete, die nur vereinzelt von Ausflugsbooten angelaufen werden. Normalerweise sind diese Inseln zu trocken, um dort menschliche Ansiedlungen ausreichend mit Trinkwasser versorgen zu können.
Es gibt dort aber auch einige angelegte Wanderwege.Die derzeitige Schlechtwetterlage brachte den Desertas am letzten Wochenende jedoch außergewöhnliche Regenmassen, und in mehreren Meldungen ist davon die Rede, daß diese "doppelt so hoch" gewesen seien wie bei der Unwetterkatastrophe vom Februar 2010. U.a. soll der auf den Desertas angelegte Hauptwanderweg dabei zerstört worden sein.
Die Hauptinsel Madeira hat dagegen relativ wenig abbekommen, obwohl auch hier und dort einzelne Steinschläge vermeldet wurden, die bei etwas ergiebigeren Niederschlägen und Wind aber durchaus normal sind.Ursache für diese -auch von Meteorologen so genannte- Wetteranomalie ist eine außergewöhnliche Erwärmung des Oberflächenwassers in bestimmten Regionen des Atlantik -ähnlich dem Wetterphänomen "El Niño" im Pazifik-, das die Ausbildung solch ergiebiger Niederschlagsgebiete in der Region zwischen den Azoren und den Kanaren (Makaronesien) begünstigt und auch dafür sorgt, daß diese Schlechtwettergebiete sich in diesem Bereich festsetzen.
Derzeit schaut es sogar so aus, als würde das Tiefdruckgebiet vom letzten Wochenende -welches zunächst in Richtung Nord-Ost abgewandert war- nunmehr aus eben dieser Richtung in die Madeira-Region zurückkehren, was schon eine ziemliche Anomalie darstellt. Wer mehr dazu wissen möchte, sollte sich vielleicht bei wikipedia mal den Artikel "Nordatlantische Oszillation" zu Gemüte führen.Nun ja, ich will nicht unken, aber es schaut jedenfalls m.M. so aus, als wenn die Großwetterlage ein relativ nasses Winterhalbjahr in dieser Region des Atlantiks ankündigt. Doch natürlich läßt sich das sicherlich nicht von's wauzih und derzeit auch nicht von Meteorologen mit Sicherheit vorhersagen, wann und wie lange und wie intensiv und ob überhaupt.
Denn auch auf Madeira gilt oft genug die alte Bauernregel :wenn der Hahn kräht auf dem Mist..."
tschaui
das wauzih -
MadeiraMoin,
und nu' noch ein Hinweis zum beliebten Blumenfest, der 'Festa do Flor' in Funchal, das in jedem Jahr viele Touristen anzieht:
nach Medienberichten wird dieses von bisher einer Woche Dauer ausgedehnt.
Das Blumenfest 2016 soll demnach 2 Wochen andauern.
Der bisherige und eigentliche Höhepunkt -die Blumenparade, ein farbenprächtiger Umzug- soll am 10.April 2016 stattfinden.
Während der Dauer des Blumenfestes -d.h. bisher in der Woche vor der Blumenparade- ist die Innenstadt von Funchal mit Blumenteppichen (in auf den Straßen und Plätzen aufgeschüttete Erde gepflanze Blumenornamente) geschmückt.
Für den 17.April ist dann ein Autocorso mit 'Classic Cars' geplant.
Für 2017 ist dann wohl angedacht, die Festivität auf 3 Wochen auszudehnen.
Na ja, so schön wie's ist, aber m.M. kann man's auch übertreiben.
tschaui
das wauzih -
MadeiraHallöchen,
nur mal ein Warnhinweis:
im Bereich der westlichen Nordküste von Madeira gibt es in letzter Zeit mehrfach Steinschläge zu vermelden, welche auch die neue Nordküstenstraße betreffen klick (Bild aus der Tageszeitung "Dnoticias" von Anfang dieser Woche).
Der dort gezeigte Steinschlag ist kein Einzelfall, insgesamt war die Straße an verschiedenen Stellen in den letzten 3 Wochen vier- oder fünfmal wegen solcher Ereignisse gesperrt. Dies betrifft auch die Bereiche der alten Küstenstraße klick in diesem Bereich, die zwar eh' seit einiger Zeit gesperrt sind, aber öfters zu Fuss begangen werden.
Betroffen ist der Bereich etwa von Sao Vicente bis Seixal klack
Insbesondere bei starken Regenfällen und heftigem Wind sollte man diesen Bereich derzeit wohl eher meiden und/oder extrem umsichtig sein.
Derzeit wird die Felswand (Steilküste, Höhe zwischen 150 und 350 m) dort untersucht und steht rund um die Uhr unter Beobachtung, bei Befürchtungen von neuen Instabilitäten wird sie auch prophylaktisch gesperrt,
Baumaßnahmen zur Stabilisierung sollen auch kurzfristig beginnen, da diese Strecke für die Versorgung der Orte an der Nordküste ohne wirkliche Alternative ist.
Aber trotzdem sollte man jederzeit damit rechnen, daß größere Brocken herunterkommen können und diese Straßenabschnitte derzeit besser meiden.
In den Nordwesten z.B. nach Porto Moniz kommt man auch über die Hochebene Paul da Serra klick. Das ist zwar wesentlich zeitaufwändiger, erscheint mir derzeit jedoch um einiges sicherer.
tschaui
das wauzih -
MadeiraHi Kathrin,
wenn Du halbwegs kurzfristig planen kannst, ist das natürlich ein Vorteil, denn wenn man die Großwetterlagen beobachtet, dürfte sich auf etwa 2 bis 3 Wochen im voraus absehen lassen, ob größere Schlechtwetterlagen befürchtet werden müssen.
Eigentlich kann man auch davon ausgehen, daß die Wetterverhältnisse zu Beginn des Madeirawinters von etwa Anfang Dezember bis Mitte Januar sich halbwegs so ähnlich bis Anfang März fortsetzen werden-
Ausnahmen bestätigen natürlich mal wieder die Regel
Wegen 'kinderwagenfreundlichen' oder auch 'behindertengeeigneten' (sorry für die Bezeichnung, mir fällt nix besseres ein
Levadawegen:
da gibt es schon so einige, die zumindest ansatzweise dafür in Frage kommen,
hier nur ein paar Beispiele, die mir grad einfallen, wobei ich mich mal auf die Inhaltsangabe klack im Wanderführer aus dem Michael-Müller-Verlag (von Oliver Breda) beziehe:Tour 1/ Ponta de Sao Lourenco: der erste Teil ist ein Pfl,asterweg aus Natursteinen, leicht holprig zwar, aber sollte machbar sein.
Tour 2/ von Marocos zum alten Canical-Tunnel: der zu Anfang beschriebene Beginn dieses Weges am Parkplatz eines Restaurants in Marocos ist ein wenig tricky zu finden, man kann den Weg aber auch von der anderen Seite aus gehen., Dort muß man dann erst einige wenige Betonstufen hoch.
Tour 11/ Balcoes: eigentlich sogar Rollator-geeigneter Weg, trotzdem natürlich auch hier z.B. auf Baumwurzeln u.ä. achten.
Tour 13/ Queimadas-Caldeirao Verde: der Beginn des Weges und auch ein Rundgang in diesem etwas pittoresken Park sollte machbar sein. Wenn man dem beschriebenen Weg in Richtung des "Grünen Kessels" folgt, bemerkt man nach einiger Zeit, daß der Weg mehr und mehr von Baumwurzeln überzogen wird. Dort würde ich dann umkehren. Leider ist man dann noch nicht in Sichtweite des ersten Wasserfalls.
Tour 24/ Levada do Alecrim:
Auch hier kann man m.M. einiges an der Levada ab dem Rabacal-Parkplatz entlang gehen. Dies ist wohl auch die einzig machbare Levada im Rabacal-Gebiet. Zu den Anderen muss man nicht nur per Shuttle-Bus hinunter, sondern dnn auch noch einige Natursteintreppen, die für Sehbehinderte ein Problem sei dürften. Aber bitte auch daran denken, daß -besonders im Winter, aber nicht nur dann- die Levadawege feuchtigkeitsbedingt auch ziemlcih glitschig sein können.Tour 26/ Von der Hochebene auf den Pico Ruivo do Paul da Serra:
eigentlich ein einfacher Weg zunächst durch eine Art Heidelandschaft. Mit der nötigen Vorsicht sicherlich machbar. Ob man dann noch auf den "Hügel" dieses Pico Ruivo geht (sein Namensvetter im zentralen Bergland ist da nicht so geeignet), kann man dann ja entscheiden. Hinauf führt ein normal begehbarer Pfad, ab und an mit etwas Geröll und evtl. ein paar Stufen.Tour 27/ von Boa Morte zum Cabo Girao:
der erste Teil dürfte auch hier keine Probleme bereiten, allenfalls der eine oder andere Baum, der etwa in Kopfhöhe quer über den Weg liegt (eigene Erfahrung ;-).Tour 34/ Levada da Ribeira da Janela:
bis zum ersten Tunnel eigentlich eine Art "Levada-Autobahn" mit ziemlcih breitem auch Rollatorgeeignetem Weg.Dabei sollte man beachten, daß es auf all diesen Wegen immer mal dazu kommen kann, daß sie Erdrutsche, Unterspülungen o.ä. in Mitleidenschaft gezogen werden können. Dann wird's natürlich nix, aber ein wenig Umsicht und Verantwortungsgefühl setze ich denn mal voraus.
Nun ja, und die "sonstigen Highlights":
da gibt's halt so etliches, was insbesondere im Bezug auf Funchal ja hingehend in Reiseführern und auch hier in Reisetipps beschrieben ist, daß man das hier nicht nochmal aufführen braucht. Wie auch schon mal geschrieben: auf Madeira gibt es eigentlich nicht das eine oder andere "Super-Highlight", sondern eher eine große Masse an "Points of Interest", die jeder für sich etwas haben, was den Besuch lohnt.Daher hier nochmal der Link klick zu einer Karte von solchen "POI's", die ich vor einiger Zeit mal zusammen gestöpselt habe.
Dazu überlege ich grad mal, ob ich die nicht mal besser durchnummeriere und dazu eine Liste von Beschreibungen erstelle, auch mit dem Hintergrund, für welche Zielgruppen sie geeignet sein könnten und für wen nicht.
Schon klar, dies sind in erster Linie Aussichtspunkte, und da hoffe ich mal, daß die Sehbehinderung bei Deiner Ma nicht so sehr ausgeprägt ist.tschaui
das wauzih -
Fähre Madeira/Porto SantoHi ice_princess2,
mit der Fähre dürfte Euer Plan m.M. nur schwerlich durchzuführen sein.
Normalerweise fährt die Lobo Marinho morgens gegen 8 Uhr von Madeira ab nach Porto Santo, die Rückfahrt beginnt so gegen 18 Uhr (in Sommermonaten auch später), und so etwa um 20 Uhr ist sie dann zurück im Hafen von Funchal.
Für eine Tagesrandverbindung in Gegenrichtung dürfte ganz einfach das Nachfragepotenziel fehlen.
Es gibt auch wenige Ausnahmen, wo sie die Strecke zweimal täglich abfährt.
Meistens sind das bestimmte Feiertage oder Festlichkeiten. Welche das allerdings genau sind, kann ich auch nicht ad hoc sagen.
Beachten sollte man auch, daß meistens von etwa Anfang Januar bis Anfang/Mitte Februar der Fährbetrieb gänzlich ruht, weil dann die jährlichen Wartungsarbeiten stattfinden. Nötige Versorgungsfahrten nach Porto Santo werden dann von kleineren Schiffen wie etwa Fischkuttern ausgeführt.
Doch auch eine Fahrt die etwa kurz vor Mittag in Funchal ankommen würde, wäre m.M. für eine Inselrundfahrt auf Madeira am selben Tag und abends zurück nach Porto Santo nur wenig sinnvoll, die Aufenthaltsdauer auf Madeira wäre schlicht und ergreifend viel zu kurz, um eine Tour abzufahren, nach der man halbwegs behaupten könnte, etwas von Madeira gesehen zu haben.Eine machbare Alternative für einen Tagesausflug von Porto_Santo nach Madeira könnte es sein, diesen Ausflug mit dem Flugzeug zu unternehmen. Okay, das wäre vom Preis mit derzeit ca. 120 € pro Nase her wohl doppelt so teuer, aber machbar.
Zwischen den Inseln verkehrt ein Inselshuttle, 4 oder auch 5 mal am Tag.
Durchgeführt wird er derzeit von der kleinen Fluggesellschaft AeroVip klick.
Die Vergabe dieses Transportauftrages erfolgt jedoch in zweijährigem Turnus neu, vorher wurde er z.B. von der Azoren-Fluglinie SATA durchgeführt. Diese Strecke wird mit erheblichen Mitteln subventioniert, für Residenten der Inseln gibt es erhebliche Rabatte.
Flugtickets dafür kann man direkt vor Flugantritt im Flughafen kaufen.
Der erste Flug landet morgens kurz nach 8 auf Madeira, der letzte Transport in Gegenrichtung startet abends jeweils so gegen 22 Uhr.Trotzdem kann man in diesen Zeitraum keine umfassende Rundfahrt auf Madeira hinbekommen, es sei denn, man rast einmal um die Insel ohne auszusteigen.
Doch auch wenn man nur einen Teil der Insel besichtigen will dürfte es schwer werden, z.B. eine wirkliche Levadawanderung einzubauen, sieht man mal von einer "Schnupperstrecke" wie der "Balcoes"-Wanderung ab. Für eine "richtige" Levadawanderung muss man m.M. schon mindestens 4 bis 5 Stunden vorsehen.Einen Tagesausflug von Porto_Santo nach Madeira kann man auch schlecht mit bespielsweise Tagesausflügen von Fuerteventura nach Lanzarote vergleichen.
Madeira ist flächenmäßig zwar etwas kleiner als Lanzarote, aber ungleich zerklüfteter und die Berge sind etwa dreimal so hoch, somit fährt man auf den Nebenstraßen oft auf zeitaufwändigen Serpentinen.
Auf den gut ausgebauten Schnellstraßen kommt man zwar mittlerweile recht flott in die einzelnen Teile der Insel, sieht man mal vom äußersten Westen und dem Nordosten ab.
Jedoch liegen die meisten "Points of Interest" dann abseits, man muss zu jedem extra hinfahren, und wenn das im Einzelfall auch nicht so wirklich zeitaufwändig ist, so summiert sich das mit der Zeit ganz schön.Also: möglich ist zumindest eine Teilrundfahrt mit dem Inselhopper per Flieger schon, mit der Fähre jedoch nicht so wirklich machbar, auch nicht mit nur einer Übernachtung auf Madeira, weil die Fähre abends um ~20 Uhr in Funchal ankommt und morgens um 8 schon wieder nach Porto Santo ausläuft. So 'ne Inselrundfahrt bei Nacht dürfte nicht so wirklich unterhaltsam sein.
Nur mal noch 'n Link zu einer Karte der POI's auf Madeira bei googlemaps, die ich mal zusammengebastelt hatte: klack
tschaui
das wauzih -
MadeiraHallo einkathrinchen,
wettertechnisch kann man eigentlich kaum einen Unterschied zwischen Ende Januar und Ende Februar auf Madeira ausmachen.
Sicherlich gibt es Statistiken, die jedoch m.M. nur wenig aussagekräftig sind, dazu ist das Wetter auf der Insel einerseits von den jeweiligen Großwetterlagen abhängig, andererseits weist Madeira etwa 7 bis 8 manchmal total konträre Klimazonen auf, die in erster Linie von der vorherrschenden Windrichtung bestimmt werden.
Gleichzeitig >20 Grad & heiter bis wolkig an der Südküste bei gleichzeitigem Dauerregen & 13 Grad im Norden und dabei strahlenden Sonnenschein mit gefühlten 20 Grad in den Bergen kann man zu der Zeit genauso haben wie umgekehrt, und das gilt eigentlich mit etwas höheren Werten auch im Sommerhalbjahr.
Grundsätzlich jedoch kann man auch zu der Jahreszeit unten an der Südküste Tagestemperaturen um die 20 Grad erwarten, die sich bei Sonneneinstrahlung auch beträchtlich wärmer anfühlen können.
Bei Sonne kann man auch in den höheren Lagen gut mal die Jacke ausziehen, nur-
sobald die Sonne weg ist, wird's dort oben gleich richtig schattig.
Doch wie schon geschrieben: es hängt von der Großwetterlage ab. Aufgrund eigener Erfahrung würde ich die Chance auf gute Verhältnisse auf etwa 75 % einschätzen.
Wenn man allerdings Pech hat und sich grad ein ausgedehntes Schlechtwettergebiet zwischen den Kanaren und den Azoren tummelt, nützt die ganze Statistik und Vorhersage nix, da kann man auch eine Woche Dauerregen haben. So aus der Beobachtung der letzten 12 bis 13 Jahre wage ich mal zu behaupten, daß so etwas etwa dreimal pro "Madeirawinter" zwischen Anfang Dezember und Mitte März vorkommt-
muss aber auch nicht, die Winter 2007/08 & 2008/09 hatten eigentlich keine einzige Dauerregenperiode, dafür kam's 2009/10 knüppeldick, fast durchgängig ergiebige Niederschläge ab Anfang Dezember, was dann in der Unwetterkatastrophe vom 20.Februar 2010 gipfelte.Einen Unterschied zwischen Januar und Februar hat man natürlich bei der Tageslichtdauer. Gefühlt sind die Tage auch auf Madeira im Januar arg kurz, auch wenn's zum Ende des Monats mit etwa 10,5 Stunden etliches mehr als in Mitteleuropa davon gibt-
wobei Spätaufsteher im Vorteil sind, erst so gegen 9 Uhr morgens Ortszeit beginnt dann der Tag auf Madeira.
Zum Ende des Februar hat man schon eine gute Stunde Tageslicht mehr, und das kann bei Wanderungen schon einen ziemlichen Unterschied machen-
ich kann mich noch gut an einen Urlaub dort um den Jahreswechsel herum erinnern, als wir regelmäßig die letzten Teilstücke mit Taschenlampen gegangen sind
tschaui
das wauzih -
MadeiraHi einkathrinchen,
also für Januar/Februar würd' ich rein wettermäßig immer zur zentralen Südküste (Funchal/Canico/Santa Cruz/ Ribeira Brava/ Calheta) hin tendieren, sofern man im&am Hotel halbwegs "südliche" Temperaturen haben möchte.
Das Pendant zu "Fincas" könnten die "Quintas" sein, ist zwar nicht genau das Gleiche, aber ähnlich. Doch letztlich kann man beim Hotelnamen nicht unbedingt davon ausgehen, daß der Begriff Quinta signalisiert, daß dieses eine handliche Hotelanlage sein muss.HP ist zudem auf Madeira nicht so wirklich das, was mir ideal erscheint. Bei uns zumindest ist es Bestandteil des Urlaubs, sich durch die zahlreichen landestypischen Lokale zu futtern, die zudem meistens recht preiswert sind.
Zu kleineren Hotels sei noch gesagt, daß diese sich oft in etwas höheren Lagen befinden. Das kann bedeuten, daß man oberhalb der "Bananenzone" (die zieht sich auf Madeira ungefähr bis etwa 400 m Höhe) je nach Wetterlage gerade im Madeira-Winter oft schon in den Wolken sitzen kann-
kann, nicht muss, wir haben auch zu der Jahreszeit oft auch in höheren Lagen klare sommerliche Wetterverhältnisse erlebt.
Allerdings: abends wird's in den höheren Lagen doch merklich frisch.Insofern tut meinereiner sich schwer, eine konkrete Empfehlung zu geben.
Doch ich bin ja auch nicht "Zwerg Allwissend", wäre ganz nett, wenn's auch andere Meinungen hier zu lesen geben würde.
tschaui
das wauzih -
MadeiraHallo zusammen,
aufgrund einiger PN-Nachfragen, ob Madeira auch von der derzeitigen Flüchtlingswelle betroffen ist:
aufgrund seiner Lage weit draußen im Atlantik und ebenso wegen der vorherrschenden Winde und Meeresströmungen ist Madeira mit Flüchtlingsschiffen aus dem Mittelmeer heraus oder ab der westafrikanischen Küste nur schwerlich zu erreichen.
Daher hat es bisher auch keine Anlandungen gegeben.
Im Zuge der Aufteilung der Flüchtlinge auf die EU-Staaten wird natürlich auch Portugal ein bestimmtes Kontingent aufnehmen, bisher ist in Meldungen die Rede von etwa 5.000 Menschen. Auf die Insel Madeira wird davon wohl nur ein relativ geringes Kontingent entfallen, genannt wird da eine Zahl von "weniger als 100 Personen".tschaui
das wauzih -
Fundsachen / Stilblütendunniwetti
meinereiner wußte noch garnicht, daß es in meiner "zweiten Heimat" solch weitläufige Hotels gibt:"Kommt in Prazares vorbei und bietet super Möglichkeiten zum Wandern im Hotel."
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Alles zu Änderungen bei Flügen nach Reisebeginn...na, denn erstmal thx, und schau'n mer ma'.
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Alles zu Änderungen bei Flügen nach ReisebeginnHallöchen,
meinereiner hätte denn auch mal 'ne Frage, betrifft nicht direkt mich selbst, sondern eine nahe Anverwandte + Begleitung (ich hatte die am vorletzten Samstag /22. August zum Flughafen Hannover gefahren und war aufgrund der sich ergebenden Umstände noch etwas länger dort geblieben).Erstmal der Ablauf der Geschichte:
Gebucht wurde über HC als Reisebüro kurzfristig ca. eine Woche vor Reisebeginn eine Pauschalreise, nicht wirklich ein Last-Minute-Schnäppchen, da die Kanaren derzeit wohl ziemlich gefragt sind:
1 Woche Fuerteventura AI, Veranstalter JT Touristik, Flug ab HAJ, Fluggesellschaft Condor.
Der Ablauf des verspäteten Hinfluges:
Hinflug DE6488 HAJ-FUE, Samstag mittag, Flugzeug Airbus A321 D-AIAH (wohl der derzeit neueste Flieger in der Condor-Flotte, ausgeliefert 22.Mai 15) steht pünktlich am Gate, alles bereit zum Boarding, vorgesehener Abflug 22.08. um 13:10 Uhr.
Dann die Meldung an die am Gate wartenden Passagiere, daß das Flugzeug von einem Gepäckfahrzeug (laut späterer Info vermute ich mal, daß es ein fahrbares Kofferband -oder wie auch immer die Dinger heißen- war_) beschädigt wurde und der Flieger erstmal inspiziert werden muss.
Um ca. 15:00 Mitteilung an die Passagiere, daß D-AIAH repariert werden muss.
Als neuer Starttermin wird 7:00 Uhr am nächsten Tag (23.08.) bekannt gegeben, die Passagiere sollen sich am 23.08. um 5 Uhr am Flughafen einfinden.
Handling durch Condor den Regeln entsprechend, Verpflegungsgutscheine und Hotelzimmer werden zur Verfügung gestellt (und das Zimmer im Airporthotel von meinen Leuten auch in Anspruch genommen).
Laut Mitteilung durch Condor soll ein Ersatzflugzeug aus Frankfurt beschafft werden.
Tja, das klappt dann wohl nicht, FRA erteilt keine Sondererlaubnis für den Start während der Nachtruhe, abends erfolgt aber keine aktualisierte Mitteilung an die Passagiere mehr.Jedenfalls stehen meine Anverwandten am 23.08. zeitig auf, und um 4 Uhr morgens lesen sie auf einem Clipboard im Frühstücksraums des Hotels die Mitteilung, daß der Abflugtermin um 7:00 Uhr gecancelt wurde und der Flug nun am 23.08. um 13:00 starten soll.
Okay, die beiden legen sich erstmal wieder schlafen und frühstücken danach in Ruhe, begeben sich dann laut neuer Vorgabe um 10:30 zum Flughafen.
So gegen 12:00 mittags kommt dann die D-ABOB/B757-300 aus FRA angeflogen.
Start erfolgt schließlich um 14:02 CEST, Ankunft am 23.08.2015 um 17:36 WEST, ursprünglich planmäßige Ankunftszeit wäre 22.08.2015 um 17:00 WEST gewesen, Verspätung somit 24,5 Stunden.Soweit der Ablauf, und nu' mal meine sich daraus ergebenden Frage, wobei ich erwähnen möchte, daß wir eigentlich garnicht so klagefreudig sind, ich hab in meinem ganzen Leben erst ein einziges Mal einen RA in strittigen Rechtsfragen konsultiert-
doch hier ist nun ja so einiges zusammen gekommen.Da der eigentliche Flug mit vorgesehener Startzeit am 22.08. um 13:10 Uhr ja schon bei Mitteilung der neuen Startzeit um 7:00 am 23.08. länger als 3 Stunden verspätet gewesen sein würde, wäre somit nach dem Montrealer Abkommen schon die Maximalentschädigung von 400 € pro Nase für diese Strecke 3 Stunden realisiert wurde und daraus ein neuerlicher Anspruch entstehen könnte, oder andersherum ausgedrückt:
Flug DE 6488, Starttermin 22.08.15 ist als Ausfall zu werten, weil die Verspätung >4 Stunden ist, daher Anspruch auf maximale Entschädigung von 400 €.
Flug DE 6488, Starttermin 23.08.15 ist ebenfalls als Ausfall zu bewerten, eben weil auch diese Verspätung > 4 Stunden ist; entsteht hier ebenfalls ein zusätzlicher Anspruch auf Entschadigung?
Dazu denn mal als Anmerkung: sollte das nicht so sein, so könnte eine Fluggesellschaft theoretisch den Abflugtermin nach einer schon vorhandenen Verspätung von mehr als 3 Stunden immer weiter hinausverlegen, ohne daß ihr dadurch weitere Verpflichtungen zur Entschädigung entstehen würden, mal abgesehen von weiteren Leistungen fü Unterkunft und Verpflegung.
Noch zur Ergänzung, falls relevant:
die Flugnummer blieb immer die Gleiche, DE6488.Es steht für uns außer Frage, daß Condor hier das Möglichste versucht hat, die Verspätung in Grenzen zu halten, wobei man noch darüber fabulieren könnte, ob es realistisch war anzunehmen, eine Startgenehmigung für die Ersatzmaschine zur Nachtruhezeit in Frankfurt erwirken zu können,
oder ob nicht auch möglich gewesen wäre, diese Ersatzmaschine bereits in aller Frühe von FRA nach HAJ zu bringen.
Jedoch denke ich auch, daß ich nicht in der Annahme fehl liege, daß Condor die Versicherung des Groundhandlers eh für alle daraus entstehenden Nachteile und Kosten zur Kasse bitten wird, insofern denen wohl auch Schadensersatzleistungen an Passagiere in Rechnung stellen kann.Okay, das wäre es denn erstmal, und nu’ hoffe ich auf konstruktive Ratschläge.
tschaui
Das wauzihNbb: flightright oder fairplane sind mir ein Begriff.
Da man dort aber in die Onlinemaske nur standardmäßige Fakten eingeben kann, vertraue ich mal hinsichtlich der tiefer gehenden Thematik auf die Erfahrungen hier im Forum.
Es liegt mir daran, zunächst mal Meinungen einzuholen, um zu entscheiden, ob wir standardmäßig versuchen, eine Standardentschädigung von voraussichtlich 400 € brutto pro Nase zu bekommen oder ob es ggf. Sinn macht, sich kostenintensiver an einen Anwalt zu wenden. -
TAP Portugal...nun ja, TAP fliegt weder von Stuttgart nach Zürich noch von Zürich nach Faro, und der gestrige und heutige Streik des Bodenpersonals an den portugiesischen Flughäfen ist am 1.September schon lange Geschichte.
always happy landings