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Alltours Teil II

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Reiseveranstalter
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  • KourionK Kourion

    @doc
    Ich möchte hier doch lieber beim Fall pacemaker bleiben.
    Was deine Frage "In der Causa pacemaker wäre aber ein 18.30 Uhr Ersatzoperating doch wohl naheliegender als eines um 8.25 Uhr...?" betrifft: Sicher, wäre naheliegender gewesen. Da pacemaker aber diesen spätesten Flug zuvor nicht erwähnt (er schreibt nur, dass es ihn wieder gibt), ist mir nicht bekannt, ob es diesen bereits zur Zeit der Änderung gegeben hat.
    Und um noch einmal auf den ursprünglich gebuchten Flug zurückzukommen: Es gibt keinerlei Hinweis seitens pacemaker darauf, dass es diesen Flug um 16.25 oder 16.15 Uhr weiterhin gab.
    Auch fehlt mir eine Erklärung dafür, warum eine Umbuchung seinerseits zur Zeit derÄnderung nicht möglich war. Immerhin kam der Bescheid der neuen Flugzeiten ca. 6 Wochen vor Reiseantritt und ein Umbuchen ist i.d. R. möglich bis 30 oder 31 Tage vor Reiseantritt. Hatte er ein Packaging gebucht ? Wahrscheinlich. (Wurde auch schon geschrieben.)
    Kurz - hier fehlt es mir insgesamt an Genauigkeit. Und dass pacemaker kostenfrei hätte stornieren können, wurde hier ebenfalls schon mehrmals geschrieben, von seiner Seite allerdings nicht erwähnt.

    HC-Mitglied985931H Offline
    HC-Mitglied985931H Offline
    HC-Mitglied985931
    Gesperrt
    schrieb am zuletzt editiert von HC-Mitglied985931
    #141

    @kourion sagte:

    @doc
    Ich möchte hier doch lieber beim Fall pacemaker bleiben.
    ...

    Ok, dann bleiben wir mal dabei:

    Weiterhin fehlt mir eine Erklärung dafür, warum eine Umbuchung seinerseits zur Zeit derÄnderung nicht möglich war. Immerhin kam der Bescheid der neuen Flugzeiten ca. 6 Wochen vor Reiseantritt und ein Umbuchen ist i.d. R. möglich bis 30 oder 31 Tage vor Reiseantritt. Hatte er ein Packaging gebucht ? Wahrscheinlich. (Wurde auch schon geschrieben.)
    ...

    Du gehst also davon aus, daß der ursprüngliche Flug gecancelt wurde? Denn beim Packaging wird der Flug ja angeblich bei Buchung eingebucht. Das könnte man so schlußfolgern (bewiesen ist es noch nicht), spielt aber m.E. überhaupt keine Rolle, denn er begehrte nie eine Umbuchung seinerseits, bis der VA den geschlossenen Vertrag nicht mehr erfüllen konnte (oder doch wollte?). Ist es denn da nicht nachvollziehbar, daß pacemakersens nicht wenigstens so gut wie möglich gestellt werden wollen, wie vertraglich vereinbart und die Möglichkeiten wären ja vorhanden. Ob das jetzt den Veranstalter - und auch das ist keinesfalls nachgewiesen - mehr kostet, kann doch sein Problem nicht sein, denn er war ja bereit den Vertrag wie geschlossen einzuhalten.

    Ich schließe also einen Vertrag, mein Vertragspartner ist nicht willens, oder halten wir ihm ruhig zu Gute, nicht in der Lage, diesen einzuhalten. Ich erkenne das an und bin mir der angebotenen Option nicht einverstanden, biete ihm aber meinerseits diverse Möglichkeiten, die m.E. nicht wirklich weit hergeholt sind, er mag diese aber nicht und mir bleibt nur "friß oder stirb!"?

    Sorry, das kann es doch nicht sein, auch in der Reisebranche nicht, die sich ja öfter mal auf Sonderrechte beruft, wobei einige sogar angesichts einer gewissen Vertragsdynamik nachvollziehbar sind. Aber in diesem Falle will mir das so gar nicht in den Schädel, daß die Partei, die den Vertrag nicht halten kann (oder will), mehr oder weniger besser gestellt ist, nochmal, trotz bestehender Alternativen, und vom geschlossenen Vertrag quasi konsequenzlos zurücktreten kann.

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    • vonschmelingV vonschmeling

      Wenn dir die Flugzeiten wichtig sind buche direkt bei der Airline.
      Du hättest die Reise im Übrigen auch stornieren können, zu nichts mehr ist alltours verpflichtet.
      Im Übrigen habt ihr sehr wahrscheinlich eine paketierte Reise gebucht, die Tickets sind da fest gebucht, daher ist eine Umbuchung entsprechend teuer.
      Letztlich glaubst du doch nicht allen Ernstes, für 150€ "Ersparnis" würde alltours so einen Bohei riskieren?
      Zuweilen sollte man einfach Risiken und Nebenwirkungen einer Buchung sehr genau prüfen anstatt hinterher ein "wir boykottieren jetzt den Veranstalter" ins Netz zu klöppeln.
      Der geneigte Leser wird sich zudem fragen, was ein einem frühen Flug im Rahmen einer "Kurzreise" so unzumutbar sein soll?! 😏

      HC-Mitglied985931H Offline
      HC-Mitglied985931H Offline
      HC-Mitglied985931
      Gesperrt
      schrieb am zuletzt editiert von
      #142

      @vonschmeling sagte:

      ...
      Im Übrigen habt ihr sehr wahrscheinlich eine paketierte Reise gebucht, die Tickets sind da fest gebucht, daher ist eine Umbuchung entsprechend teuer.
      ...

      Die paketierte Reise ist weiterhin eine Spekulation, aber selbst wenn, warum sollte eine Umbuchung teuer sein, wenn der Veranstalter die "fest gebuchten Tickets" nicht mehr liefern kann, dann wird er sie schließlich auch nicht bei der Airline bezahlen müssen?! 😱

      pacemakersens begehrten keine Umbuchung, bei welcher man dann tatsächlich so argumentieren könnte. Die Umbuchung kam vom Veranstalter, welcher nicht liefern kann oder will, insofern läuft zumindest die Argumentation paketierte Reise oder nicht von Anfang an ins Leere und sollte hier überhaupt nicht betrachtet werden. Wenn überhaupt, ist sie gerade mal nur zur Spekulation tauglich, was mit den ursprünglich gebuchten Flügen passiert sein könnte, aber genau dazu ist der Veranstalter ja verpflichtet und brauchen wir hier keine Konjunktive bemühen, den Grund für die Flugzeitenänderung mitzuteilen.

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      • HC-Mitglied141036H Offline
        HC-Mitglied141036H Offline
        HC-Mitglied141036
        Gesperrt
        schrieb am zuletzt editiert von
        #143

        Also, um hier noch mal einiges zu klären:

        Der ursprünglich gebuchte Flug wurde seitens Eurowings entweder gestrichen oder zeitlich verschoben. Ich kann leider nicht sagen, ob der Flug um 8:25 dieselbe Flugnummer hatte, wie der ursprünglich gebuchte Flug. Insofern trifft Alltours erst mal keine direkte Schuld.

        Zu dem Zeitpunkt, als ich die E-Mail über die Verschiebung der Flugzeiten erhalten habe, war der 16:15 Flug bei Eurowings gar nicht mehr zu sehen. Dafür gab es DIVERSE andere Flüge, inklusive des Flugs um 8:25, auf den uns Alltours umgebucht hat, ohne mit uns Rücksprache zu halten. Für alle anderen Flüge waren zumindest direkt bei Eurowings auch noch Plätze frei.

        Wie gesagt,ich habe sofort protestiert, aber bis Alltours reagiert hat, waren die anderen Flüge größtenteils ausgebucht. Auch der um 18:30 war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verfügbar.
        Ale 'Begründung" gab es seitens Alltours nichts substanzielles. Es hieß wörtlich: "Unglücklicherweise gibt es keine Kapazitäten auf einem Mittagsflug."
        Ich möchte betonen, dass ich nicht auf einen Flug "Mittags" bestanden habe. Jeden der anderen Flüge hätte ich akzeptieren können.

        Allerdings war dann eine Woche später der Flug um 18:30 direkt bei Alltours wieder buchbar. Offensichtlich gab es Stornierungen oder es wurde ein größeres Flugzeug eingeplant. Es kann also nicht die Rede davon sein, dass Alltours Kontingente hätte nachkaufen müssen, um uns auf den 18:30 Flug umbuchen. Sie haben eine kostenpflichtige Umbuchung angeboten. Hier der Wortlaut:

        "Wir bedauern es, Ihnen die angebotene Alternative nicht zum gebuchten Reisepreis anbieten zu können.
        Dies liegt an den höheren Flugaufschläge, welche in diesem Flug hinterlegt sind.
        Eine Anpassung dieser ist nicht möglich."

        Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, dass Leute wie 'vonschmeling' einerseits dem Veranstalter zugestehen, dass es für den Kunden 'zumutbar' ist, dass Nachts um 3 Uhr aufzustehen, aber für den Reiseveranstalter offenbar 'unzumutbar', auf den noch freien, späteren Flug umzubuchen.
        Es geht ja nicht nur darum, dass 'pacemakers lange schlafen' können, sondern auch um handfeste Kosten, die ich hatte. Soll ich etwa am Flughafen übernachten, nur damit ich um 6:25 am Schalter sein kann? Ich habe schließlich für die Zug-Tickets bezahlt, die ich nicht verwenden kann und nicht erstattet bekomme. Auch die Fahrtkosten mit dem PKW und die Parkplatzgebühren wird mir Alltours nicht erstatten, oder?

        Möglicherweise hätte ich tatsächlich stornieren können, aber ich bin mir nicht sicher, ob das ohne Storno-Gebühr gewesen wäre. So wie ich Alltours einschätze, hätten die versucht, einen Teil des Reisepreises einzubehalten. Die möglichkeit einer kostenfreien Stornierung hat zumindest weder das Reisebüro noch Alltours jemals erwähnt.

        Wie gesagt, ist schon Ok, wenn Alltours das macht, nur um die Flüge, die vielleicht wirklich teurer sind (ist ein 18:30 Flug wirklich teurer als ein 16:15 Flug???) nicht aus eigener Tasche bezahlen zu müssen. Ich nehme mir aber dann auch das Recht heraus, über meine Erfahrungen zu berichten und diese Firma in Zukunft zu meiden. Wir leben schließlich noch in so etwas ähnlichem wie einer freien Marktwirtschaft.

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        • KourionK Offline
          KourionK Offline
          Kourion
          schrieb am zuletzt editiert von Kourion
          #144

          @doc
          Ich weiß nicht, ob der Flug gecancelt wurde. Auch diese Info fehlt.
          Natürlich dachte pacemaker erst nach der Änderung an Umbuchung. Wäre ja auch kein Problem gewesen, wenn es sich nicht gerade - man kann's aufgrund der fehlenden Info nur vermuten - um ein packaging handelt.
          Und was pacemakers Vertrag / seinen Flug betrifft: Es ist nicht bekannt, was die gewünschten alternativen Flüge gekostet hätten, ob sie im Limit des gezahlten Reisepreises lagen.

          ---------------------------------------------------------
          Edit:
          @pacemaker
          Danke für die nachträgliche Erklärung zum möglichen Grund der Flugzeitänderung bzw. zum höheren Preis eines Alternativfluges.

          Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)

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          • HC-Mitglied985931H Offline
            HC-Mitglied985931H Offline
            HC-Mitglied985931
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            schrieb am zuletzt editiert von
            #145

            pacemaker, auch von mir erstmal danke für die Aufklärung!

            Ob die alternativen Flüge teurer sind oder nicht, werden wir kaum erfahren, da wir keine Einsicht bekommen werden, welche Verträge zwischen VA und Airline bestehen. Aber wie ich schon ausführte, spielt das in meinen Augen keine Rolle, Du hattest die Umbuchung nicht begehrt und bist m.E. vertraglich so weit wie möglich gleichzustellen, zumindest darf Dir kein Nachteil entstehen. Selbstredend sollte das alles im Rahmen bleiben und der VA dafür keinen Privatjet chartern müssen, aber eine Kompensation für zusätzlich entstehende Kosten sehe ich durchaus als Verhandlungsbasis. In vielen Fällen vegleichbarer Art werden R&F Tickets gestellt oder pauschale Abschlagssummen angeboten und hätte ich da angesetzt, so Du nicht komplett stornieren möchtest und der Morgenflug dadurch für Dich verkraftbarer wäre.

            Kourion, verabschiede Dich doch bitte mal von der X-Nummer, sie spielt keine Rolle, da der Hauptgrund für durch sie bedingte Kosten nicht mehr gegeben und veranstalterseitig zu verursachen ist! Er kann schlicht nicht mehr begründen, er habe die Flüge schon eingebucht und deshalb bei Umbuchung höhere Kosten. Sollte er tatsächlich ohne Absprache neue Flüge gebucht haben, so ist das wahrlich sein Problem!

            vonschmelingV 1 Antwort Letzte Antwort
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            • HC-Mitglied141036H Offline
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              HC-Mitglied141036
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              schrieb am zuletzt editiert von
              #146

              Was genau meint ihr mit 'packaging' und 'X'. Die Buchung war bei Alltours und nicht bei 'Alltours-X', falls ihr das meint.
              Alltours hat und zuguterletzt 42€ Reisepreis-Minderung angeboten. Sorry, dass ich das nicht am Anfang schon erwähnt habe. Das kompensiert aber noch nicht einmal die Fahrtkosten nach Stuttgart. Selbst die Park-Gebühren waren mit 53€ höher als die angebotene Kompensation.

              Jetzt im Nachhinein habe ich keine Lust mehr, mich mit denen auseinanderzusetzen. Es hat auch so schon genug Zeit und Nerven gekostet.

              Eigentlich macht das die Sache für mich aber noch unverständlicher. Der Preisunterschied zu den vermeintlich teureren 18:30 Flügen verringert sich dann ja nochmals, wenn man die Kompensation mit einrechnet. Alltours hat sich somit "für 'n Appel und 'n Ei" Kunden vergrault. Ich kann so etwas beim besten Willen nicht nachvollziehen.

              Verdienen die an so einer Reise wirklich so wenig, dass man wegen sagen wir mal 100€ einen Kunden vergraulen muss, um keine Miese zu machen? Wahrscheinlich kann man so etwas nur mit BWL-Studium verstehen. Ich als Informatiker kapiere so etwas nicht.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • HC-Mitglied985931H HC-Mitglied985931

                pacemaker, auch von mir erstmal danke für die Aufklärung!

                Ob die alternativen Flüge teurer sind oder nicht, werden wir kaum erfahren, da wir keine Einsicht bekommen werden, welche Verträge zwischen VA und Airline bestehen. Aber wie ich schon ausführte, spielt das in meinen Augen keine Rolle, Du hattest die Umbuchung nicht begehrt und bist m.E. vertraglich so weit wie möglich gleichzustellen, zumindest darf Dir kein Nachteil entstehen. Selbstredend sollte das alles im Rahmen bleiben und der VA dafür keinen Privatjet chartern müssen, aber eine Kompensation für zusätzlich entstehende Kosten sehe ich durchaus als Verhandlungsbasis. In vielen Fällen vegleichbarer Art werden R&F Tickets gestellt oder pauschale Abschlagssummen angeboten und hätte ich da angesetzt, so Du nicht komplett stornieren möchtest und der Morgenflug dadurch für Dich verkraftbarer wäre.

                Kourion, verabschiede Dich doch bitte mal von der X-Nummer, sie spielt keine Rolle, da der Hauptgrund für durch sie bedingte Kosten nicht mehr gegeben und veranstalterseitig zu verursachen ist! Er kann schlicht nicht mehr begründen, er habe die Flüge schon eingebucht und deshalb bei Umbuchung höhere Kosten. Sollte er tatsächlich ohne Absprache neue Flüge gebucht haben, so ist das wahrlich sein Problem!

                vonschmelingV Offline
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                vonschmeling
                Moderator
                schrieb am zuletzt editiert von
                #147

                @doc3366 sagte:

                Kourion, verabschiede Dich doch bitte mal von der X-Nummer, sie spielt keine Rolle, da der Hauptgrund für durch sie bedingte Kosten nicht mehr gegeben und veranstalterseitig zu verursachen ist! Er kann schlicht nicht mehr begründen, er habe die Flüge schon eingebucht und deshalb bei Umbuchung höhere Kosten.
                Sollte er tatsächlich ohne Absprache neue Flüge gebucht haben, so ist das wahrlich sein Problem!

                Natürlich kann er so argumentieren, wenn der ursprüngliche Flug von Luftverkehrsunternehmen zeitlich verlegt wurde. Es wäre dann ja der gebuchte Flug - aber eben zu anderen dispatch times, weshalb sich also verabschieden?
                Richtig ist: Der Kunde ist möglichst gleichzustellen. Wenn aber keine späteren Flüge verfügbar waren (wenn man sich von etwas verabschieden sollte, dann ja wohl von der irrtümlichen Annahme, man könne von den freien Plätzen im EPV auf Verfügbarkeit beim RV schließen!?) ist die "Gleichstellung" mit einem Flug am selben Tag erfüllt.
                Sorry, aber ich verstehe nicht die Verve, mit der du hier alltours ans Kreuz nageln willst?
                Natürlich kann pacemaker entscheiden, selbigen folglich zu meiden. Allerdings ist das Gebaren wahrlich kein Alleinstellungsmerkmal von alltours und die Strategie m.E. sinnlos, was sie/er evtl. besser versteht, wenn man das Ganze präzise aufdröselt.
                Sollten die R&F Ticktes bezahlt worden sein besteht selbstredend Anspruch auf Erstattung sofern sie nicht genutzt werden können.
                Es ist im Übrigen nicht besonders exotisch am Flughafen zu übernachten wenn man einen early bird hat - ein sehr schmerzlich vermisster Fori und anerkannter Fielvlieger hat das grundsätzlich so gehandhabt ... 😏

                Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
                "Im Herzen barfuß!"

                HC-Mitglied985931H 1 Antwort Letzte Antwort
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                • HC-Mitglied141036H Offline
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                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #148

                  @vonschmeling:
                  Ich habe jetzt doch schon mehrfach erwähnt, dass Flüge z.B. um 18:30 verfügbar waren.
                  Eine Woche nach Bekanntgabe erwiesenermaßen auch direkt bei Alltours. Diese wurden uns auf Nachfrage ja auch angeboten. Allerdings nur gegen Mehrpreis. Alltours war lediglich nicht bereit, uns kostenfrei auf den Flug um 18:30 umzubuchen.

                  Mir ist ehrlich gesagt egal, ob das 'Sandard' in dieser Branche ist. Wenn TUI sich im Sommerurlaub etwas ähnliches leisten sollte, werde ich da halt auch nicht mehr buchen. Muss jeder selbst wissen, er einen Kunden wegen 100€ dauerhaft halten will oder lieber die 100€ einsteckt und den Kunden verliert. Es gibt ja noch keinen Mangel an Veranstaltern.

                  vonschmelingV 1 Antwort Letzte Antwort
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                    #149

                    Gem. aktueller Rechtsprechung ist eine Verschiebung der Reisezeiten von mehr als 4h für einen Pauschalurlauber als unzumutbar zu betrachten. Er hat Anspruch auf eine Kündigung des Reisevertrages und die Erstattung des erlangten. Mehr nicht (zumindest nicht bei rechtzeitiger Ankündigung) - da kann man sich den Wolf klagen und wird keinen Erfolg haben.
                    Natürlich regen die Vertragsgeber nicht gerade an zu dieser Maßnahme, da muss man sich schon selbst drum kümmern.
                    Eine Gebühr darf dann nicht verlangt werden, auch nicht von alltours.
                    Hier mal ein entsprechender Link zum Sachverhalt.
                    Dem Grunde nach wurde pacemaker ein neues Angebot unterbreitet, das er annehmen oder ablehnen kann.
                    Die Tatsache, dass man solche Rechte u.U. prozessual erstreiten muss ist zwar nicht besonders erfreulich, ich habe allerdings alltours in ähnlichen Situationen als durchaus mitwirkungsaffin erlebt. Da gibt´s ganz andere Vögel, die schon mal nassforsch behaupten, sie könnten einen wacker auf einen ganz anderen Startflughafen schieben - ohne damit irgendwelche Ansprüche auszulösen ...

                    Aus meiner Sicht gibt es keinen Anlass alltours auf den Index zu setzen, da das berichtete ein weit verbreitetes Gebaren im Umgang mit verschobenen Flügen wiedergibt.

                    Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
                    "Im Herzen barfuß!"

                    HC-Mitglied141036H 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • HC-Mitglied141036H HC-Mitglied141036

                      @vonschmeling:
                      Ich habe jetzt doch schon mehrfach erwähnt, dass Flüge z.B. um 18:30 verfügbar waren.
                      Eine Woche nach Bekanntgabe erwiesenermaßen auch direkt bei Alltours. Diese wurden uns auf Nachfrage ja auch angeboten. Allerdings nur gegen Mehrpreis. Alltours war lediglich nicht bereit, uns kostenfrei auf den Flug um 18:30 umzubuchen.

                      Mir ist ehrlich gesagt egal, ob das 'Sandard' in dieser Branche ist. Wenn TUI sich im Sommerurlaub etwas ähnliches leisten sollte, werde ich da halt auch nicht mehr buchen. Muss jeder selbst wissen, er einen Kunden wegen 100€ dauerhaft halten will oder lieber die 100€ einsteckt und den Kunden verliert. Es gibt ja noch keinen Mangel an Veranstaltern.

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                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #150

                      @pacemaker sagte:

                      @vonschmeling:
                      Ich habe jetzt doch schon mehrfach erwähnt, dass Flüge z.B. um 18:30 verfügbar waren.
                      Eine Woche nach Bekanntgabe erwiesenermaßen auch direkt bei Alltours. Diese wurden uns auf Nachfrage ja auch angeboten. Allerdings nur gegen Mehrpreis. Alltours war lediglich nicht bereit, uns kostenfrei auf den Flug um 18:30 umzubuchen.

                      Wenn deine Tickets für den anderen Flug gebucht waren müssen sie dich auch nicht kostenfrei umbuchen - machen andere RV auch nicht.

                      Mir ist ehrlich gesagt egal, ob das 'Sandard' in dieser Branche ist. Wenn TUI sich im Sommerurlaub etwas ähnliches leisten sollte, werde ich da halt auch nicht mehr buchen. Muss jeder selbst wissen, er einen Kunden wegen 100€ dauerhaft halten will oder lieber die 100€ einsteckt und den Kunden verliert. Es gibt ja noch keinen Mangel an Veranstaltern.

                      Dann kannst du gerne machen, bis dann halt keiner mehr übrig ist ... 😉

                      Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
                      "Im Herzen barfuß!"

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • HC-Mitglied141036H HC-Mitglied141036

                        Ich will hier auch meine Erfahrung mit Alltours teilen, da ich ähnliche Dinge erlebt habe wie connymaus weiter oben.

                        Wir hatten bei Alltours ein paar Tage Mallorca gebucht. Da es nur eine Kurzreise werden sollte, haben wir uns viel Mühe gegeben, Flüge zu finden, die zu annehmbaren Zeiten stattfinden. Gerade bei
                        kurzen Reisen ist uns das sehr wichtig. Letztlich haben wir uns für Flüge mit Eurowings ab Stuttgart entschieden. Hinflug um 16:25, Rückflug um 12:50. Alles perfekt. Leider kam dann ca. 6 Wochen vor
                        Reiseantritt die Nachricht, dass die Flugzeiten sich verschoben haben. Anstatt 16:15 sollten wir um 8:25 starten.
                        Tolle Sache. Jetzt müssten wir nicht nur mitten in der Nacht aufstehen, sondern können auch das Zug-zum-Flug Ticket nicht nutzen, für das wir schließlich ebenfalls bezahlt haben. Um diese Zeit fahren einfach noch keine Züge nach Stuttgart. Zu den mitbezahlten Zug-Tickets kommen dann also auch PKW-Fahrtkosten und die (nicht gerade billigen) Parkgebühren in Stuttgart.

                        So weit so schlecht. Also habe ich sofort bei Eurowings geschaut. Diese bieten ab Stuttgart täglich mehrere Flüge nach Malle an. Der Flug um 8:25 ist der früheste. Alle anderen wären noch akzeptabel und alle sind laut Eurowings noch verfügbar. Sollte also kein Problem sein, von Alltours einen späteren Flug zu bekommen, oder? Also schnell eine Anfrage über das Reisebüro machen. Nach zwei Tagen kam die Antwort, dass eine Umbuchung nicht möglich ist. Mittlerweile sind auch tatsächlich kaum noch Plätze bei den alternativen Flügen verfügbar. Nach mehreren Mails hin und her haben wir auch angeboten, von Frankfurt, Erfurt oder Nürnberg zu fliegen. Es kamen tatsächlich Vorschläge für alternative Flüge ab Frankfurt. Allerdings sollten wir dann für die Kosten aufkommen und zwar ca. 800€ mehr!!!. Absolute Frechheit.

                        Eine Woche später habe ich dann bei Alltours gesehen, dass diese den spätesten Flug (18:30) wieder anbieten. Auf Nachfrage hieß es, wir könnten umbuchen, aber auch hier ist ein Aufpreis zu bezahlen.

                        Ich habe Alltours diverse Male darauf hingewiesen, dass ein Reiseveranstalter nach folgendem Urteil die Reisezeiten nicht einfach ändern darf:
                        https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/reise/pauschalreisen-bei-flugzeiten-gibt-es-kein-pardon/9217098.html
                        Alltours interessiert das aber nicht. Meiner Meinung nach müssten sie auf eigene Kosten akzeptable Alternativflüge anbieten. Stattdessen wird geltendes Recht ignoriert und es wird versucht das Problem auszusitzen, indem man Floskeln in pseudo-freundlichen Textbausteinen verschickt.

                        Mein Fazit: Glückwunsch, Alltours, ihr habt mit dieser Aktion bestimmt 150€ für die späteren Flüge gespart. Toller Erfolg. Allerdings werde ich Alltours in Zukunft meiden und bei Familie, Freuden und Arbeitskollegen sicherlich nicht weiterempfehlen, im Gegenteil. Ein Reiseveranstalter, der sich nicht an geltendes Recht hält oder sich nicht kulant zeigt, wird mit mir keine Geschäfte mehr machen. Unsere üblichen Reisen sind länger und wesentlich teurer. Ihr habt euch also selbst geschadet. Meinen Sommerurlaub habe ich jetzt bei TUI gebucht.

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                        Kourion
                        schrieb am zuletzt editiert von Kourion
                        #151

                        doc, ich habe die X-Nummer und das damit verbundene Problem bei einer gewünschten Umbuchung nicht ins Spiel gebracht. Umbuchung war der Wunsch von pacemaker.
                        @pacemaker sagte:

                        Also habe ich sofort bei Eurowings geschaut. Diese bieten ab Stuttgart täglich mehrere Flüge nach Malle an. Der Flug um 8:25 ist der früheste. Alle anderen wären noch akzeptabel und alle sind laut Eurowings noch verfügbar. Sollte also kein Problem sein, von Alltours einen späteren Flug zu bekommen, oder? Also schnell eine Anfrage über das Reisebüro machen. Nach zwei Tagen kam die Antwort, dass eine Umbuchung nicht möglich ist.

                        Aber es ist natürlich richtig, dass die zuerst abgelehnte Umbuchung / das X keine Rolle mehr spielt, da der RV später pacemaker eine Umbuchung angeboten hat... allerdings gegen Aufpreis, da der neue Flug teurer war + vielleicht eine Umbuchungspauschale (?)
                        @pacemaker sagte:

                        Eine Woche später habe ich dann bei Alltours gesehen, dass diese den spätesten Flug (18:30) wieder anbieten. Auf Nachfrage hieß es, wir könnten umbuchen, aber auch hier ist ein Aufpreis zu bezahlen.

                        pacemaker nennt für Flüge ab einem anderen Flughafen die Höhe der zusätzlichen Kosten, für den Alternativflug um 18.30 Uhr leider nicht.
                        Ok, du bist der Meinung, dem Kunden dürften in diesem Fall keine Kosten entstehen, Du schreibst in einem anderen Posting:
                        @doc3366 sagte:

                        Ich schließe also einen Vertrag, mein Vertragspartner ist nicht willens, oder halten wir ihm ruhig zu Gute, nicht in der Lage, diesen einzuhalten. Ich erkenne das an und bin mir der angebotenen Option nicht einverstanden, biete ihm aber meinerseits diverse Möglichkeiten, die m.E. nicht wirklich weit hergeholt sind, er mag diese aber nicht und mir bleibt nur "friß oder stirb!"?

                        ... wobei ich das "ist nicht willens" ausschließe.
                        Zu "m. E." - ja, so stellt es sich deines Erachtens dar. Aber wenn du die Preishöhe nicht kennst (und du kannst z. B. den Flugpreis bei einer Pauschalreise nur schwerlich herausfiltern), entsprechen deine Vorschläge vielleicht nicht dem Erachten deines Vertragspartners. Und kann man sich nicht einigen, bleibt nur die Vertragsauflösung, der Kunde bekommt sein Geld zurück. Meine Meinung. 😏

                        Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)

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                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #152

                          @Kourion
                          Wenn der Veranstalter den Flug A fest gebucht hatte bekommt er schlichterdings die Ticketkosten nicht ersetzt bei einer Umbuchung ...

                          Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
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                            #153

                            @vonschmeling
                            Und ich meine, dass in diesem Fall auch eine Optionsbuchung nicht möglich ist. Hatte ich 2 oder 3x.

                            Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)

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                              #154

                              Korrekt.

                              Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
                              "Im Herzen barfuß!"

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                              • vonschmelingV vonschmeling

                                Gem. aktueller Rechtsprechung ist eine Verschiebung der Reisezeiten von mehr als 4h für einen Pauschalurlauber als unzumutbar zu betrachten. Er hat Anspruch auf eine Kündigung des Reisevertrages und die Erstattung des erlangten. Mehr nicht (zumindest nicht bei rechtzeitiger Ankündigung) - da kann man sich den Wolf klagen und wird keinen Erfolg haben.
                                Natürlich regen die Vertragsgeber nicht gerade an zu dieser Maßnahme, da muss man sich schon selbst drum kümmern.
                                Eine Gebühr darf dann nicht verlangt werden, auch nicht von alltours.
                                Hier mal ein entsprechender Link zum Sachverhalt.
                                Dem Grunde nach wurde pacemaker ein neues Angebot unterbreitet, das er annehmen oder ablehnen kann.
                                Die Tatsache, dass man solche Rechte u.U. prozessual erstreiten muss ist zwar nicht besonders erfreulich, ich habe allerdings alltours in ähnlichen Situationen als durchaus mitwirkungsaffin erlebt. Da gibt´s ganz andere Vögel, die schon mal nassforsch behaupten, sie könnten einen wacker auf einen ganz anderen Startflughafen schieben - ohne damit irgendwelche Ansprüche auszulösen ...

                                Aus meiner Sicht gibt es keinen Anlass alltours auf den Index zu setzen, da das berichtete ein weit verbreitetes Gebaren im Umgang mit verschobenen Flügen wiedergibt.

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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #155

                                @vonschmeling sagte:

                                Gem. aktueller Rechtsprechung ist eine Verschiebung der Reisezeiten von mehr als 4h für einen Pauschalurlauber als unzumutbar zu betrachten. Er hat Anspruch auf eine Kündigung des Reisevertrages und die Erstattung des erlangten. Mehr nicht (zumindest nicht bei rechtzeitiger Ankündigung) - da kann man sich den Wolf klagen und wird keinen Erfolg haben.
                                ....
                                Hier mal ein entsprechender Link zum Sachverhalt.
                                ...
                                Aus meiner Sicht gibt es keinen Anlass alltours auf den Index zu setzen, da das berichtete ein weit verbreitetes Gebaren im Umgang mit verschobenen Flügen wiedergibt.

                                Eben nicht. In zitierten Urteil haben die Kunden selbst alternative Flüge gebucht und die Kosten vom Veranstalter zurück verlangt. Das hätte ich sicherlich auch machen können, genau so wie von Vertrag zurück zu treten.
                                Was mir persönlich aufstößt ist, dass den Reiseveranstaltern solche Urteile ebenso bekannt sein dürften, sie aber trotzdem versuchen, die Kosten auf den Kunden abzuwälzen. Es ist schließlich nicht mein Problem, wenn sie irgendwelche seltsamen Knebelverträge mit den Fluggesellschaften aushandeln. Ebenso gut könnten sie Verträge abschließen, wo auch der Reiseveranstalter die Kosten bei solchen Verschiebungen der Flugzeiten erstattet bekommt. Warum soll der Kunde immer der Leidtragende sein? Die wissen einfach, dass die wenigsten Kunden (inclusive mir) eben nicht ihr Recht einklagen werden.
                                Ich bleibe dabei. Alltours steht bei mir auf der Blacklist.

                                Weil die Frage kam, Alltours wollte von uns einen Aufpreis von ca. 120€ für den Flug um 18:30 (habe die genaue Zahl gerade nicht griffbereit). Wenn man die 'Entschädigung' davon abzieht, haben die also für weniger als 100€ einen Kunden vergrault. Aus meiner Sicht nicht sehr clever.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                  #156

                                  Es geht um die Feststellung des Gerichts, dass bereits eine geringfügige Verlegung zu Ansprüchen berechtigt - sogar zum Ersatz eigenmächtig gebuchter Alternativflüge.
                                  Allerdings sind das inter partes getroffene Urteile, und nicht betroffene Veranstalter müssen sich nicht daran halten.
                                  Andere Verträge - andere Preise - weitere Anlässe zum Lamento. Du könntest deine Flüge direkt bei der Airline buchen, hast also ebenfalls variable Optionen.
                                  Man muss immer ein wenig auf das große Ganze sehen, und deine persönliche Black List bleibt dir völlig unbenommen.
                                  Natürlich stilisieren die Verbraucherschützer ihre erwirkten Urteile immer zum Paradigmenwechsel für ihre Schutzbefohlenen. Wie wenig unterm Strich dabei rauskommt und dass man im Falle eines Falles eben selbst nochmal streiten muss ist offenbar eine schwer zu schluckende Kröte.

                                  Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
                                  "Im Herzen barfuß!"

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                                    @doc3366 sagte:

                                    Kourion, verabschiede Dich doch bitte mal von der X-Nummer, sie spielt keine Rolle, da der Hauptgrund für durch sie bedingte Kosten nicht mehr gegeben und veranstalterseitig zu verursachen ist! Er kann schlicht nicht mehr begründen, er habe die Flüge schon eingebucht und deshalb bei Umbuchung höhere Kosten.
                                    Sollte er tatsächlich ohne Absprache neue Flüge gebucht haben, so ist das wahrlich sein Problem!

                                    Natürlich kann er so argumentieren, wenn der ursprüngliche Flug von Luftverkehrsunternehmen zeitlich verlegt wurde. Es wäre dann ja der gebuchte Flug - aber eben zu anderen dispatch times, weshalb sich also verabschieden?
                                    Richtig ist: Der Kunde ist möglichst gleichzustellen. Wenn aber keine späteren Flüge verfügbar waren (wenn man sich von etwas verabschieden sollte, dann ja wohl von der irrtümlichen Annahme, man könne von den freien Plätzen im EPV auf Verfügbarkeit beim RV schließen!?) ist die "Gleichstellung" mit einem Flug am selben Tag erfüllt.
                                    Sorry, aber ich verstehe nicht die Verve, mit der du hier alltours ans Kreuz nageln willst?
                                    Natürlich kann pacemaker entscheiden, selbigen folglich zu meiden. Allerdings ist das Gebaren wahrlich kein Alleinstellungsmerkmal von alltours und die Strategie m.E. sinnlos, was sie/er evtl. besser versteht, wenn man das Ganze präzise aufdröselt.
                                    Sollten die R&F Ticktes bezahlt worden sein besteht selbstredend Anspruch auf Erstattung sofern sie nicht genutzt werden können.
                                    Es ist im Übrigen nicht besonders exotisch am Flughafen zu übernachten wenn man einen early bird hat - ein sehr schmerzlich vermisster Fori und anerkannter Fielvlieger hat das grundsätzlich so gehandhabt ... 😏

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                                    #157

                                    @vonschmeling sagte:

                                    Natürlich kann er so argumentieren, wenn der ursprüngliche Flug von Luftverkehrsunternehmen zeitlich verlegt wurde. Es wäre dann ja der gebuchte Flug - aber eben zu anderen dispatch times, weshalb sich also verabschieden?
                                    ...
                                    Sorry, aber ich verstehe nicht die Verve, mit der du hier alltours ans Kreuz nageln willst?
                                    ...
                                    Es ist im Übrigen nicht besonders exotisch am Flughafen zu übernachten wenn man einen early bird hat - ein sehr schmerzlich vermisster Fori und anerkannter Fielvlieger hat das grundsätzlich so gehandhabt ... 😏

                                    Zugegeben, wenn auch recht exotisch bei den doch recht unterschiedlichen Zeiten. Aber gut, die X-Schiene ist ja hier jetzt inzwischen auch verneint worden.
                                    ...
                                    Kannst Du auch nicht, da ich es nicht tue!😚
                                    alltours im Speziellen schonmal gar nicht, wir befinden uns halt nur in einem alltours-Fall und ans Kreuz nageln ist auch die falsche Wortwahl, ich sehe nur nicht ein, warum für die Reisebranche andere Vertragsrechtsgesetze gelten sollten, zumindest dann nicht, wenn dem Vetrag nicht einhalten könnendem/wollendem Vertragspartner VA recht gute und vertragsnahe Möglichkeiten offenstehen, den Vertragspartner Kunde einigermaßen gleichzustellen.
                                    ...
                                    Bin ich bei Dir und wäre auch für mich die naheliegendste Lösung in vorliegendem Falle und sehe ich die angebotene Kompensation damit als durchaus realistisch gegeben an und auch als Beleg dafür, daß mit einer (lt. TO noch nichtmal angebotenen) kostenlosen Stornierung eben nicht das Ende der Fahnensatnge erreicht sein muß!

                                    pacemaker, nur mal so aus Neugier, wieviel Prozent des Reisepreises pro Person beträgt die angebotene Kompensation? Ich kann ja verstehen, daß Du gerne den zeitnahen Alternativflug gehabt hättest, aber eine Kostenkompensation muß halt immer auch irgendwo im Rahmen stehen und da kannste nichtmal eben nen Betrag erhoffen, der die Reise insgesamt ad absurdum führt.

                                    Was Deine Gedankengänge zur Kundenbindung beim VA betrifft, da denkst Du wohl ein wenig zu weit. Das entscheiden Sachbearbeiter anhand für sie vorliegender Parameter, da ist der einzelne Kunde nur noch eine Vorgangsnummer und wird nicht darüber hinausgedacht, was das für die Zukunft dieser Nummer bedeuten könnte. Das kann man jetzt natürlich schade finden und längst vergangenen Zeiten nachtrauern, aber auch dadurch sind so einige Preise heute möglich, die es in den "guten alten Zeiten" so nie gegeben hätte.

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                                      schrieb am zuletzt editiert von HC-Mitglied141036
                                      #158

                                      Reisepreis war ca. 1240€, also ca. 3.4%

                                      Eine in meinen Augen angemessene Kompensation hätte mindestens so aussehen müssen:

                                      1. Rückerstattung der im Reisepreis eingerechneten R&F Tickets (wurde nicht dazu gebucht).
                                      2. Erstattung der Park-Gebühren in Stuttgart
                                      3. Erstattung der Fahrtkosten mit PKW

                                      Selbst dann wären das nur die Kosten, die mir direkt entstanden sind und würde noch keinerlei 'Schmerzensgeld' für die Notwendigkeit, mitten in der Nacht zum Flughafen fahren zu müssen beinhalten. Durch die Notwendigkeit, so früh aufstehen zu müssen, habe ich sogar einen weiteren Tag Urlaub vorne angehängt. Davon will ich jetzt aber gar nicht sprechen.

                                      Dass die Sachbearbeiter nicht weiter denken als bis zur Rückflug der Reise ist mir schon klar und ich will auch dem einzelnen Sachbearbeiter keinen Vorwurf machen. Es ist halt einfach Firmenpolitik. Es muss einem Reiseveranstalter aber klar sein, dass sich nicht jeder so etwas gefallen lässt. Man kann das ganz gut auch in anderen Branchen sehen. Ich bin wahrlich kein Freund von Monopolen, aber z.B. der Erfolg von Amazon hat eben auch etwas damit zu tun, wie kulant diese mit Reklamationen, Reparaturen, usw. umgehen.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                        schrieb am zuletzt editiert von HC-Mitglied985931
                                        #159

                                        Die gleiche Firmenpolitik wirst Du in der Reisebranche bei den meisten VA wohl überall antreffen, bei manch anderem Veranstalter und Vermittler wohl noch schlimmer. Vielleicht solltest Du vs`Ratschlag der individuellen Buchung doch nochmal überdenken, ich halte es inzwischen fast ausschließlich so, allerdings eingedenk aller Nachteile, die auch dort entstehen können!

                                        Über Monopole brauchste mir nichts erzählen, ich habe -gezwungenermaßen- ca. 13 Verträge mit der GEMA *Auswurfemoticon*

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                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #160

                                          @pacemaker
                                          Wer sollte deiner Ansicht nach für die von dir erträumte Kompensation aufkommen?
                                          Die R&F Tickets werden pauschal für alle Reisenden kalkuliert, ganz unbeachtlich ihrer Nutzung der Nichtnutzung. An sich ist das ein Gadget, keineswegs zu erstatten bei Nichtinanspruchnahme.
                                          Du musst dir mal überlegen was passiert, wenn dann jeder Fluggast, der blöderweise eine Anreise zum Flughafen mit dem PKW hinnehmen muss (weil er selbstgewählt in Hinteredupfing an der Wippel wohnt) und die Parkgebühren verlangen würde?
                                          Sorry, aber deine Vorstellungen sind absolut wirklichkeitsfremd.
                                          Charterfluggesellschaften behalten sich in ihren allgemeinen Bestimmungen die Änderung von Flugzeiten "aus flugbetrieblichen Gründen" vor, dies ist bislang auch noch nicht von den Verbraucherschnuftis angegriffen worden. Demnach entbehrt dein Anspruch auf Kompensation im vorliegenden Fall jeglicher Grundlage. Eine andere Flugzeit bedeutet sachgemäß eine Umbuchung, deren Kosten du zu tragen hast.
                                          In aller Klarheit: Keineswegs wird also gegen geltendes Recht verstoßen, allein ist geltendes Recht nicht nach deinem Gusto.
                                          Du kannst ja alternativ Linienflüge buchen und dann mal die Kosten vergleichen ... 😉

                                          Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
                                          "Im Herzen barfuß!"

                                          HC-Mitglied141036H 1 Antwort Letzte Antwort
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