Moin! Ich glaube, wenn ich nicht mehr selbst Auto fahren kann in Florida, werde ich meine Reisetätigkeiten endgültig einstellen g Dennoch viel Spaß! lg
HC-Mitglied1962447
Beiträge
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Rundreise Sonnenseite Floridas -
Leipzig - Tipps für ein WochenendeMoin! Der Zoo ist ein absolutes Muss, auch und gerade weil das Gondwanaland dazu gehört, die größte Tropenhalle Europas, ein wirklich einmaliges Erlebnis. Ich habe dieses Wunderwerk erstmals an einem klirrend kalten Wintertag vor einigen Jahren besucht, und der Kontrast war schon irre: draußen -15°C und von Rauhreif bedeckte Bäume und drinnen feuchtwarme 26 Grad und tropische Düfte - das war wie Kurzurlaub!
https://de.wikipedia.org/wiki/Gondwanaland
Hier muss man einen Kuchen genießen und Kaffee dazu! Das älteste in Europa noch in Betrieb befindliche Kaffeehaus, nicht in Wien, sondern in Leipzig!
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KabinenfrageHallo! Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand exakt in der selbst ausgesuchten Schiffskabine schon einmal nächtigte und genau diesen Beitrag findet, tendiert gegen Null komma Null. Sämtliche reuzfahrtforen sind voll mit Beiträgen über die Frage: "Welche Kabine ist die beste?" Wenn man mal von der 150-m²-Owner-Suite absieht: jede, die den eigenen Bedürfnissen am besten entspricht, denn auch die Frage "Welches Essen schmeckt am besten?" wird jeder anders beantworten.
Wenn es um Ruhe geht, gelten die üblichen Regeln: liegt die Kabine ganz vorn oder ganz hinten im Schiff, quasi am Ende des Korridors, gehen weit weniger Passagiere vorbei (die auch gern mal alkoholisiert vor sich hin lärmen, auch tief in der Nacht), als wenn die Kabine nahe der Aufzüge / Treppenhäuser liegt. Darauf achten, dass weder darüber oder darunter öffentliche Bereiche wie Bars, Restaurants oder gar Diskotheken liegen und nebenan nicht unbedingt das Bügelzimmer oder ein Laundromat / Wäscheraum / Getränkeautomat / Eismaschine. Liegt die Kabine direkt zum Heck hinaus, muss mit einem monotonen aber permanenten Rauschen durch das aufgewirbelte Kielwasser gerechnet werden, welches aber meistens durch die isolierten Fenster gut abgehalten wird. Für weitere Klarheit auch für Anfänger kann übrigens die Website "Cruisetricks" sorgen, auf der man in jeder bzw. jeder zweiten Woche super-interessante Podcasts zu allen möglichen Kreuzfahrtthemen findet und auch ältere Folgen herunterladen oder online hören kann. Sehr zu empfehlen!
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Thanksgiving in NYMoin! Sieben Nächte sind für New York schon ganz OK, aber wenn man "so viel wie möglich" sehen will, wird der Urlaub ganz sicher "überfrachtet", New York kann an vielen Stellen auch ein hektischer Hexenkessel sein. Thanksgiving ist ein traditionsreiches Familienfest und es läutet auch die Weihnachtszeit ein. Anders als bei uns, wo wir bereits Ende August schon Lebkuchen und Spekulatius kaufen können, läuft in den USA erst mal das Halloween-Fieber und dann Thanksgiving und erst dann Vorweihnachtszeit. Wer hätte das gedacht?
Das mit dem Truthahnessen würde ich einfach mal googeln, aber ich würde in jedem Falle auf eine Reservierung setzen. Das Leben wird sicher nicht komplett zum Stillstand kommen, schätze ich mal, so dass man in New York immer noch genug zu sehen bekommt.
Wie wäre es mit einem Musical-Besuch? Die TKTS-Filiale in Südmanhattan ist weit weniger überlaufen als die Verkaufsstelle am Times Square, und da bekam ich immer mein nettes günstiges Ticket für denselben Tag. Empire State Building, das überraschend schrottig eingerichtete Macy's-Kaufhaus (stets als Ikone gefeiert, aber ich weiß bis heute nicht warum), Shop til you drop im Century 21 am Ground Zero, das 9/11-Memorial, Central Park Spaziergang, mal bei Tiffany's sich die Nase platt drücken, während jemand mit Kältespray die ausgespuckten Kaugummis der Touristen von den mintfarbenen Teppichen kratzt, und - sehr zu empfehlen: die komplette Umrundung Manhattans mit der Circle Line! (Bootsfahrt), das fährt dann auch sehr günstig an der Freiheittsstatue vorbei, die man nicht unbedingt direkt besichtigen muss - es sei denn, dass man sich auf ewige Wartezeiten und monströse Sicherheitsvorkehrungen freute...
Wer wissen will, wo die Unart des Kaffee-aus-dem-Pappbecher-Schlürfens-während-des-Gehens herkommt, muss die Gegend um die Wall Street erkunden, da sieht man sie, die 24/7-mallochenden Broker, tiefschwarze Ringe unter den Augen und gern mal vor ein Auto laufend, weil immer müde. Wer es unbedingt möchte, kann natürlich auch auf den neuen Freedom Tower fahren, zur Aussichtsplattform. Die Aussicht vom Empire State Building fand ich jedoch viel schöner.
Wenn Eure Toleranz ausreicht um etwas über die Geschichte des Christopher Street Day (CSD) zu erfahren, ist Greenwich Village, oder kurz "The Village" natürlich ein Muss. Viel Spaß in Big Apple.
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Toll Pass FloridaMoin! Ob man die 4 USD pro Tag zahlen will oder es auch gern etwas preiswerter hätte, hängt vom Anspruch an die Bequemlichkeit und dem Zahlungswillen jedes Einzelnen ab. Man kann die Kosten, besonders wenn es öfter mal nach Florida geht, auch dadurch reduzieren, indem man sich den mehrfach verwendbaren großen Transponder zulegt, den es für 25 EUR in Drugstores oder bei Publix gibt. Dieser wird mit Saugnäpfen an der Windschutzscheibe befestigt und man legt einen Account bei Sunpass an, darauf lädt man ein Guthaben per Kreditkarte und sodann wird das jeweilige Fahrzeug registriert. Damit hat man null tägliche Kosten.
Für "dann und wann" in Florida gibt es auch die Einmal-Transponder, die wie eine Folie auf die Windschutzscheibe geklebt werden und die zerstört werden, wenn man sie wieder abzieht. Die kosten 5 USD EINMALIG und auch damit läuft es wie oben beschrieben. Wenn jemand einen dreiwöchigen Urlaub in Florida zubringen möchte, würden sich die Kosten für die natürlich sehr bequeme Variante über den Vermieter auf 80 USD belaufen---- da lohnen sich die anderen beschriebenen Varianten allemal.
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Hawaii mit dem Kreuzfahrtschiff Februar 2016Moin! Widerspruch! Als Alternative zu den Ausflügen der Reedereien gibt es auch vor Ort noch jede Menge lokaler Anbieter, die individuelle Ausflüge für viel weniger Geld anbieten. Wenn man z.B. mal eine Suchmaschine bemüht und als Suchbegriffe "shore excursions hawaii" eingibt, wird man sicher einiges finden.
Oft werden exakt dieselben Anbieter mit denselben Touren von der Reederei gebucht, aber natürlich für deutlich mehr Geld, denn es wollen ja alle daran verdienen. Die örtlichen Anbieter wissen auch sehr genau, was ihnen für ein Imageverlust drohen würde, wenn sie aufgrund von welchen Zwischenfällen auch immer ihre Gäste zu spät zurück zum Schiff bringen. Da wird ein Tour Operator lieber ein Taxi rufen und die Gäste mit diesem zum Schiff bringen lassen als seinen Ruf riskieren - heute ginge das per Internetbewertung nämlich ziemlich schnell. Ich habe auch schon Angebote gesehen, die eine rechtzeitige Rückkehr garantierten, also bloß keine Sorge vor "Zurückbleiben" am Kai und dem Kielwasser hinterhergucken.
Wenn man sich mit einigen Reisenden zusammentut, kann man sogar günstig Ausflüge in der Gruppe organisieren. Interessant sind hier die Roll Calls, die man bei Cruisecritic findet. Dafür muss man allerdings im Englischen einigermaßen fit sein.
Per Suchmaschine findet man auch heraus, welche Ausflüge auf welcher Insel interessant sind. Man kann sich da natürlich immer an den Touren der Reedereien orientieren, denn die decken eigentlich immer die typischen Highlights ab. Dann schaut man nach, was solche Touren bei anderen Anbietern kosten.
Eine intensive Internetrecherche muss man dafür in Kauf nehmen, aber das ist der Preis für einen Geldeinsparung, die beträchtlich sein kann und schließlich ist es ja auch ein super Erfolgserlebnis, wenn man etwas Günstiges "geschossen" hat, oder?
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Celebrity EquinoxMoin! Ich bin vom 9. bis zum 20. November auf der Equinox in der Karibik unterwegs. Ich weiß nicht, wie schön (oder wie hässlich) diese Schiffsmodelle aussehen, die man an Bord kaufen kann.... eigentlich habe ich in den Shops der Schiffe immer das jeweilige Schiff als kleines Modell gefunden... wenn es ein solches sein soll, kann ich es gern mitbringen.
Ich könnte natürlich auch zu Beginn der Reise mal ein Foto machen und dann könntest Du Dich entscheiden, ob Du das dann haben möchtest lg. Ginge dann über private E-Mail.
Ansonsten kann man auch im Netz schauen, ob es hoch auflösende Fotos gibt. Ich denke, ich habe da kürzlich was gefunden. - - Hab gerade geguckt: es gibt ein Foto, das mit knapp 900 KB im Netz verfügbar ist, Luftaufnahme mit Schiff auf dem Meer. Kann man herunterladen, an einen Print-Service geben und als kleines Poster ausdrucken, beispielsweise. Ansonsten können wir das mit dem Schiffsmodell auch gern mal probieren - bei Interesse. Viele Grüße!
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FloridaKann mich dieser Antwort nur anschließen. Was soll man denn schreiben?
Wetter: gut!
Übernachten: Kissimmee + Miami BeachWenn man eine fundierte Antwort haben möchte, wäre ein bisschen mehr an Präferenzen zu veröffentlichen sinnvoll. Der Beitragstitel "Florida" im Florida-Forum? Die Systemadministratoren in einem großen Unternehmen würden schreiben: bitte erst im Forum lesen, bevor Sie ein neues Thema anlegen lg
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BadeurlaubDie gesamte Küste - Golf wie Atlantik - ist gespickt mit Hotels. Wenn es eines direkt am Strand ist, dann haben die in der Regel auch Liegen. Wer im Meer schwimmen möchte, ich vielleicht an der Golfküste besser aufgehoben, da tendenziell oder zumindest "gefühlt" ruhiger - allerdings hätte ich immer noch gewisse Bedenken wegen der Chemiefracht, die da im Wasser suppt, auch wenn man sie wieder sieht, riecht noch schmeckt: Stichwort "Deepwater Horizon" und die Abertonnen von Corexit sind sicher auch nicht über Nacht verschwunden, welche damals zur "Ölbindung" eingesetzt wurden (aber das Öl ist nur abgesunken, und damit ist es aus den Augen und offensichtlich auch aus dem Sinn).
PS: Threat = Bedrohung lg
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Norwegian Getaway, Alternative zu AIDA/Mein Schiff?Moin, die Norwegian Getaway ist die bislang neueste Ausgabe der Breakaway-Class, am 18. September 2015 wurde der Nachfolger, Norwegian Escape, bei der Meyer-Werft in Papenburg auf die Ems-Überführung geschickt.
Klasse Schiff, sehr schön gestaltet, große Räume, fast umlaufendes Promenadendeck als "Waterfront" mit Außenrestauration, ein tolles Konzept. Und lässig-leger ist es ganz sicher. Ich würde bei der Buchung darauf achten, eine Reise zu wählen, die länger als 7 Nächte geht, denn damit scheidet das sehr junge und berufstätige Publikum der USA meistens aus, denn die haben nur 14 Tage Urlaub im Jahr, die Reisen werden in den USA für viel weniger Geld vermarktet, vor allem bei nicht gut gebuchten Fahrten, und da findet man schon einiges an "Prekariat" an Bord, so dass es schon zu ohrenbetäubendem Lärm am Pool kommen kann inklusive Bauchklatscherwettbewerb und Hairy-Legs-Contest, wobei nicht wenige der Sonnenanbeter zum dröhnenden Bass aus der Bordanlage noch den eigenen Ghettoblaster wummern lassen. Alles live erlebt - blöde Zeit erwischt - es war Spring Break - mit 2.000 Kindern und Jugendlichen an Bord, aber die Sache mit "mehr als 7 Nächten" wirkt!
"Leger" sind auch Royal Caribbean, Princess Cruises - sogar Celebrity Cruises oder Holland-America sind "leger". Da gibt's keinen richtigen Dresscode mehr, die beiden Letzteren haben wohl noch hie und da einen "formal evening", aber irgendein Schlips und Sakko oder dunkler Anzug reichen da schon aus. Ansonsten kann man immer gern auch mit Jeans / Chinos und Polohemd / kurzärmeligem Hemd zum Essen oder in die Show gehen. Man sollte sich von diesen offiziellen "Formalien" nicht verrückt machen lassen, von mega-aufgebrezelt bis zur Bekleidungskatastrophe findet man alles und wenn man sich in der guten Mitte befindet, ist alles im Lot auf'm Boot. Von Miami und Fort Lauderdale gibt es viele gute Alternativen zu AIDA, und der Vorteil besteht darin, dass man eben nicht eine deutsche Monokultur an Bord vorfindet, sondern ein internationales Publikum. Ahoi!
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New York als RaucherinMoin! Alle wollen an den Times Square. Ich frage mich seit Jahren: warum? Hier wird man totgetreten von diesen Menschenmassen und ich war immer nur froh, wenn ich diesem Wahnsinn entronnen war, die Hotels sind irre teuer und ob man vielleicht wegen eines nicht lichtdichten Vorhangs gar nicht Schlafen könnte, weil einem die grellen Riesen-LED-Bildschirme ins Zimmer leuchten - ich weiß ja nicht....
Ich residierte jahrelang immer wieder im Crowne Plaza direkt am Times Square, und ich fand die Lage wahrlich nicht supertoll. Trat man aus der Tür, wurde man fast von den vorbeiströmenden Touris über den Haufen gerannt.
Ein paar Straßen / Avenues weiter entfernt von diesem Zirkus, und schon werden die Preise akzeptabler. Mir ist kein Hotel bekannt, in welchem man in den Gästezimmern rauchen könnte, und wahrscheinlich wird das sogar auf Balkonen (falls vorhanden) inzwischen verboten sein, weil der Mief dann bei den Nachbarn durchs offene Fenster hineinziehen könnte. In New York rauchen die letzten ihrer Art immer vor der Tür und ich fürchte, dass dieses Schicksal auch eine rauchende Touristin ereilen wird. Abschließend hätte ich da noch einen Tipp: aufhören. Schon das Budget, verlängert das Leben, steigert das Wohlbefinden der Mitmenschen und verbessert den Geruch lg, also NUR Vorteile...
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Rundreise Florida Mai/Juni 2016Hallo, lässt man die Reisezeit weg und die Reihenfolge der Übernachtungsorte, dann findet man Fragen wie die Eure zu hunderten im Forum, und alle sind bereits beantwortet. Dadurch kann man vielleicht erklären, dass die Euphorie der Beantworter hier ein bisschen erlahmt. In den Foren meines Arbeitsgebers ist es ganz genauso und dort schreiben die Administratoren unermüdlich: "Bitte zuerst in den Foren lesen bevor Sie ein neues Thema posten".
Was jemand für eine "gute Unterkunft" hält, das definiert wohl jeder anders, insofern kann man dazu auch wenig sagen. Klar ist: Südflorida ist quasi gepflastert mit Hotels und es werden immer noch neue gebaut, jedoch ist die Nachfrage immer noch höher als das Angebot. Da es bis zu Eurer Reise noch eine Weile hin ist, würde ich die frühzeitige Buchung empfehlen, und viele Hotels lassen sogar die kostenlose Stornierung bis 18 Uhr am geplanten Anreisetag zu - insofern besteht gar kein Risiko.
Checkt die Hotels auf Bewertungsportalen wie Holidaycheck, Expedia, Opodo, Booking.com etc. und macht Euch ein Bild, immer unter Berücksichtigung des Preises. Mai / Juni ist eindeutig Nebensaison und daher profitiert Ihr von moderaten Preisen im Vergleich zur Hauptsaison von Mitte Dezember bis April. Mir wäre es in dieser Zeit eindeutig zu schwülheiß in Südflorida, aber wenn Ihr das mögt - häppy schwitzing!
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Kreuzfahrt als SingleAber ja! Neben echten Einzelkabinen, die es in einer preisgekrönten Variante (T1 Single Studio) bereits seit mehr als 5 Jahren bei Norwegian Cruise Lines gibt, haben auch Queen Elizabeth von Cunard Line und andere eine begrenzte Anzahl von Kabinen. Ende März 2015 fuhr ich sehr preisgünstig auf der Holland-America Westerdam zu einem sehr geringen Einzelbelegungsaufschlag. Und in Portalen wie Kreuzfahrten.de sind zum Beispiel günstige Fahrten für Singles mit "Ein Herz für Alleinreisende" gekennzeichnet. Da man bei Singles immer auch von Kinderlosen ausgeht, was zwar nicht zwangsläufig stimmen muss, aber für die Reedereien plausibel für ihre Preisgestaltung ist, findet man günstige Single-Kabinen vorwiegend außerhalb der Hauptsaison, und die besten Randzeiten sind nach meiner Auffassung von Oktober bis März. Ahoi!
Empfehlen möchte ich noch diesen netten Podcast, in dem man einiges über Single-Reisen erfährt:
http://www.cruisetricks.de/podcast-als-single-auf-kreuzfahrt
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Nächster KanadaurlauberAntwort: ja.
Warum man jedoch nach einer ausgedehnten West-Kanada-Tour von Vancouver noch nach Toronto fliegen muss, erschließt sich mir nicht. "Nur" wegen der Niagara-Fälle, die aufgrund massiver Wasserentnahme zur Stromerzeugung auch nur mit einem Drittel ihrer natürlich Imposanz über die Kante rauschen? Niagara Falls kann man hervorragend mit Hilfe eines Abstechers von New York oder im Rahmen einer Ost-Kanada-Reise erkunden. Ich würde eher dazu raten, wenn man schon im Westen ist und vier Wochen Zeit hat, mit <www.bcferries.com> von Prince Rupert nach Port Hardy zu fahren und dann das wilde Vancouver Island zu erkunden. Viele Grüße!
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USA West und HawaiiMoin! "Machbar" ist alles, aber auch Ihr möget nicht in dieselbe Falle tappen wie wohl 99% aller Urlauber, die zum ersten Mal im Westen der USA sind: zu viel im Auto, zu weite Fahrten, zu viele Kilometer / Meilen. Zunächst einmal sollte man sich überlegen, wie sich die Kosten darstellen. Bei der Miete mit dem Wohnmobil bleibt es nicht. Man braucht Stellplätze. Für einen einfachen Stellplatz ohne jegliche Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen bezahlt man oft nur 10 USD, z.B. in den Nationalparks. Meistens gibt es da an den Parkeinfahrten noch eine Frischwasserzapfstelle und mit etwas Glück sogar eine legale Vorrichtung zum Entsorgen des Schwarz- und Grauwassers. Strom wird man auf solchen Plätzen nicht finden, WIFI natürlich auch nicht, und somit muss der Generator ran, wenn man Licht haben will oder den Toaster anwerfen.
Die komfortablen Stellplätze mit allen Annehmlichkeiten wie Wasser, Abwasser, Strom, WIFI, TV etc. an jedem RV-Standplatz berechnen locker zwischen 40 bis zu 70 USD pro Nacht. Als ich mit einem 28-Fuß-Monstrum unterwegs war, konnte man beinahe zuschauen, wie die Füllstandanzeige des Kraftstofftanks nach unten raste - unsere Tankrechnungen lagen häufig bei 150 USD - und selbst bei diesem vergleichsweise günstigen Spritpreis schlägt es ein Loch ins Budget, wenn ein Wohnmobil 25 Liter auf 100 km frisst, so lautete damals unsere Berechnung.
Desweiteren müsst Ihr Euch darauf einstellen, dass es in großen Städten sehr schwierig wird, einen geeigneten Parkplatz für so ein großes Fahrzeug zu finden, ihr müsst mit viel Zeit rechnen, um allein die Parkplatzsuche zu bewältigen und auch die Abstell- und Abreiseprozeduren auf den RV-Parks benötigen oft Zeit - häufig wartet man schon zu den Stoßzeiten an der Rezeption, dannn dauert es seine Weile, bis man die Horizontalausrichtung geschafft hat mittels Unterlegbrettern, auf denen die (Zwillings-)reifen stehen müssen, weil man ansonsten den gasgetriebenen Kühlschrank nicht betreiben kann, etc. etc. - es müssen Wasser und Abwasser und Strom ageschlossen werden, das "Wohnzimmer" herausgefahren und dann beginnt Muddi mit dem Essenkochen ....
Kalkuliert man diese Gesamtrechnung durch, kann es u.U. sehr viel günstiger sein, wenn man sich mit einem komfortablen PKW bewegt und Hotels / Motels nutzt, und da findet man auch eine begrenzte Möglichkeit in den Nationalparks. Wenn Ihr jetzt mit der Planung ein Jahr zuvor beginnt, sollte da noch einiges frei sein. Die Nationalparkbehörde www.nps.gov verlinkt zu den einzelnen Parks und diese zeigen auf ihren Websites auf, wie man die Unterkünfte buchen kann.
Wie oben schon erwähnt, muten sich die meisten USA-Erstbesucher besonders im weiten Westen viel zu viel zu. Alles in einem Urlaub kann man nicht sehen, und ich reise seit 1982 regelmäßig nach Nordamerika, und ich befinde mich immer noch weit entfernt davon, alle weißen Flecken von meiner persönlichen Landkarte getilgt zu haben. Freilich beneiden mich viele amerikanischen Freunde um meine intensiven Reisetätigkeiten, aber kein Wunder, weil diese nur 14 Tage Urlaub im Jahr haben, von denen meistens eine Woche obligatorische Family-Holiday-Thanksgiving-Zeit sein "muss". US-Amerikaner entdecken ihr Land meistens erst ab dem Rentenalter.
Ich rate also, sich auf das westliche Festland zu beschränken und ob für eine Stadt "ein Tag reicht", das mag Ansichtssache sein. Mir vielen zum Beispiel in San Francisco so viele Dinge ein, dass ich eine gute Woche mühelos verplant bekäme... Gönnt Euch an jedem Stellplatz / Übernachtungsort mindestens zwei, wenn nicht drei Nächte und verschiebt Hawaii auf einen anderen Zeitpunkt. Hawaii mit seinen Inseln ist gut für einen Extra-Urlaub, und von dort kann man z.B. auch eine nette 7-Täge Kreuzfahrt einbauen. Die "Pride of America" von Norwegian Cruise Lines verkehrt dort ganzjährig, viele andere während der Hauptreisezeiten.
Letzte Frage: wie alt ist denn die Mama? Hier sollte man berücksichtigen, dass es für einen älteren Menschen deutlich beschwerlicher sein könnte, je nach Fitness, häufige Ortswechsel vorzunehmen und lange Autofahrten durchzustehen. Auf jeden Fall solltet Ihr genügend Pausen einplanen und immer wieder Spaziergänge zwischendurch unternehmen, um die Knochen in Bewegung zu halten. Schönen Urlaub bzw. viel Vorfreude bei der Planung!
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Rundreise SüdstaatenWie viele andere Foristen wohl auch, bin ich ebenfalls in dieser Gegend unterwegs gewesen, allerdings mit voraus gebuchten Unterkünften. Die besten Schnäppchen werden immer voraus gebucht und sind somit auch längerfristig ausgebucht, so dass nur das "übrig" bleibt, was eben nicht so dolle ist, von der Aussstattung oder auch nur vom Preis-Leistungsverhältnis. Da man in den USA viele Unterkünfte noch am Anreisetag bis 18 Uhr stornieren kann, zumindest bis zum Vortag, besteht hier keinerlei Risiko.
Am Straßenrand, vor allem in den völlig abgelegenen Regionen, findet man immer Motels mit einem flackernden "Vacancy"Schild an einem windschiefen Holzpfahl, aber manche dieser Kaschemmen erinnern einen eher an "Bates Motel" aus "Psycho" und ziemlich sicher sehen die dann auch von innen so aus: quietschende Bettgestelle, die fast zusammenbrechen, von brennenden Zigaretten durchlöcherte Acryl-Schmuddeldecken, die man nicht man der Kneifzange anfassen möchte, einen Sanitärbereich, den man nicht Badezimmer nennen möchte, aber Kakerlaken-Brutanstalt - alles schon gesehen und für unakzeptable befunden. Ich will Euch nicht ängstigen, aber man möge sich immer darauf vorbereiten, auf Unterkünfte zu stoßen, die man bei uns nicht mal einem Obdachlosen anbieten würde lg Dennoch schönen Urlaub!
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Mietwagenrundreise Florida/Motels?!Hallo - ich bin da nach vielen USA-Reisen etwas anderer Ansicht. Wenn man in MIA ankommt, ist man je nach Anreiseverlauf zuvor in Deutschland für FRA / MUC / DUS noch fit genug, um ein Stündchen mit dem Auto zu fahren - meine ich. Wozu sich den Stress machen, mit all dem Gepäck zuerst irgendwo am Flughafen zu übernachten für vermutlich ziemlich viel Geld, um dann erst am folgenden Tag den PKW abzuholen?
Vom Flughafen MIA ist mal schon in 20 Minuten am Wasser und in weiteren 10 Minuten im Miami Beach, auch eine Fahrt nach Fort Lauderdale für die Erstunterkunft oder sogar Pompano Beach sollte kein Problem sein. Motelpreise gehen wie immer von X bis Y, je nach Saison. Die Hauptsaison beginnt erst Mitte Dezember, so dass Ihr durchaus noch von etwas moderateren Motelpreisen profitieren könntet. Orlando mit seinen Themenparks interessiert Euch gar nicht und auch nicht Cape Canaveral mit seinem Kennedy Space Center? Macht nichts, Florida gibt's auch noch im nächsten Jahr und danach für evtl. eine weitere Reise.
Beim Mietwagen solltet Ihr Euch überlegen, welche Methode Ihr für die mautpflichtigen Straßen benutzen wollt. Die Mietwagenfirmen bieten hierfür einen Transponder an, der jedoch unverhältnismäßig viel teurer ist als der, den man in jedem Drugstore oder bei Publix kaufen könnt. Es gibt da einen "Einmal-Transponder" für ca. 5 USD, den man auf die Windschutzscheibe klebt und dann registriert man den Transponder mit dem Fahrzeug in einem Account bei <www.sunpass.com> und lädt ein Guthaben mit der Kreditkarte drauf, sodann kann man bei den Mautstellen die Sunpass-Durchfahrten wählen, muss nicht nach Münzen kramen (wobei man immer reichlich Quarters haben sollte...) oder könnte evtl. bestimmte Ausfahrten gar nicht nutzen, die vorwiegend von Einheimischen frequentiert werden und dann "Sunpass Only" sind.... Ich glaube, dass es inzwischen auch "Toll by Plate" gibt, also Mautberechnung per Kennzeichen-Erfassung, aber das müsstet Ihr noch einmal in Erfahrung bringen. Wenn man durch eine Kontrolstelle in der falschen Weise brettert ohne zu zahlen und ohne Sunpass-Registrierung, wird's teuer: dann wird die Strafgebühr an den Vermieter gegeben und der reicht sie mit saftigem Bearbeitungsaufschlag an Euch weiter.
Übernachten würde ich an jedem Ort mindestens zwei mal. Die Preise für Motels / Hotels kann man mit wenigen Klicks in allen gängigen Buchungsportalen wie Holidaycheck, Expedia, Booking.com, Opodo, Priceline etc. erkunden und dann evtl. auch auf den Buchungsseiten der Motelketten selbst. Meistens gibt es für Florida eine kostenlose Stornierungsmöglichkeit bis sogar um 18 Uhr am Anreisetag, so dass man hier gar keine Risiken eingeht, falls sich die Reisepläne ändern. WIFI ömmesöns gibt es stets an jeder Brezelbude, Coffee Shop etc.
Die Vorausbuchung von Unterkünften würde ich jedoch immer empfehlen, das entspannt ungemein und erspart einem nerviges Gefahre von einem "No-Vacancy"-Schild zum nächsten. Schönen Urlaub!
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Rundreise Westkanada Juli 2016Moin, zu viele Stopps und vermutlich zu große Entfernungen für meinen Geschmack. Dreimal "eine Nacht" hintereinander, was will man denn da sehen / besichtigen? Klingt nach einem Leben im Auto und ob ein 10jähriges Kind endlose Tage im KFZ toll findet, mag dahingestellt sein. So junge Kinder haben meistens noch keinen ausgeprägten Sinn für Naturschönheiten, würden aber in einem Spaßbad oder einem Themenpark vermutlich mehr Freude empfinden. Ich nehme an, dass es Euer erster Trip in den Westen Kanadas ist und man kann nur davor warnen, zu viele km in einen Urlaub zu packen, der in Eurem Fall mit 9 Übernachtungsorten in 15 Tagen mir doch ein wenig "überladen" erscheint.
Ich erinnere gern und immer wieder daran, dass weder der Westen der USA noch der Kanadas "wegläuft", er wird in 2 und in 20 Jahren noch "da" sein und vermutlich auch genau so schön, falls Mensch nicht den letzten Rest seiner Schönheit noch verhunzt. Lieber ein weiteres Mal fahren, aber nie solche Gewalttouren - mein Rat in dieser Sache.
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14 Tage West Kanada! Welche Route?Moin, Calgary ist eine eher gesichtslose Großstadt, die einmal im Jahr mit ihrem Rodeo ("stampede" ) Furore macht. Man kann dort prima ankommen bzw. abfliegen, aber ansonsten eignet sich diese Stadt hervorragend zum "Linksliegenlassen". Ich würde mich da eher auf die Nationalparks von Banff und Jasper konzentrieren.
Die geplante "Besichtigung" von Vancouver Island in Euren Urlaub könnte nach meiner Erfahrung exakt zu dem führen, was Ihr vermeiden wolltet: ein Urlaub im Auto. Bitte macht Euch mit den Größendimensionen des Landes vertraut. allein Vancouver Island ist 450 km "lang" - projiziert man das auf Deutschland, erkennt man vielleicht erst, wie riesig das Land ist. Allein Für Vancouver Island könnte man locker eine Woche veranschlagen und wenn Ihr mal ein paar Meilen zu Fuß durch die Landschaft wandern möchte (und das sollte man in Kanada unbedingt tun), sollte man dafür sorgen, weniger Zeit mit Autofahren zu vergeuden.
An Fahrtrouten mangelt es wahrlich nicht in diesem Forum und die bekannte südliche Touristen-Hauptroute über Kamloops wird oft beschrieben, die nördliche mit Prince George und Prince Rupert inklusive der Fährüberfahrt von Port Hardy nach Norden würde ich unterlassen, dazu sind 14 Tage wirklich zu knapp.
Prinzipiell kann man immer nur wieder dasselbe raten: dampft Eure Route ein! Derselbe Fehler des "Zu viel" und "Zu weit" wird bei Reisen in den Westen Nordamerikas immer und immer wieder gemacht, dabei ist das Land auch im nächsten Jahr noch da, und im übernächsten..... lg
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Östliche Karibik Mitte NovemberSeekrankheit beginnt vermutlich im Kopf. Ignorieren, nicht daran denken und gut ist es. Wer sich schon tagelang verrückt macht mit "Auwei, ich werd bestimmt seekrank, ganz bestimmt werde ich seekrank...", der interpretiert jede Bläschen Methan in seinem Gedärm als beginnende Seekrankheit und los geht's tatsächlich.
Ebenso wenig wie man vorhersagen konnte, dass in Deutschland der August 2014 eher regnerisch-kühl ausfallen würde und der August 2015 mit einigen Hitzerekorden aufwartete, kann man vorhersagen, wie das Wetter in der Karibik wird. Es gibt eben nicht das "übliche Wetter". Was spricht eigentlich dagegen, selbst in Erwartung spiegelglatter See eine Packung Pillen gegen Seekrankheit einzupacken? Diese im Handtäschen könnten sogar so viel zur Beruhigung beitragen, dass es selbst bei einigem Wellengang gar nicht zum Ausbruch der Seekrankheit käme lg.
PS: Hurricanes werden umfahren, jedoch bedarf es nicht eines Hurricanes, um jemanden der zur Seekrankheit neigt, die Fische füttern zu lassen...