@Wülfi71:
Keine Angst, Du redest nicht gegen eine Wand, es sind hier einfach nur nicht alle Deiner Meinung.
Nur zwei Gedanken von mir:
Gerade am Beispiel Lufthansa kann man doch prima erkennen, dass auch die von vielen Reiseveranstaltern/Airlines aus welchen Gründen auch immer verzögerte oder abgelehnte Auszahlung von Kundengeldern gerade nicht davor schützt, in die Insolvenz zu gehen. Wie Du schon selbst verlinkt hast spielen sie gerade selbst mit dem Gedanken, sich in die Insolvenz zu retten und sich dann vielleicht zusätzlich auch noch mit Steuergeldern retten zu lassen.
Und zum Thema Gutscheine frage ich mich immer wieder, wie sich wohl die Reisekonzerne verhalten hätten/würden, wenn ein Kunde wegen einer unverschuldeten Notlage nicht zahlungsfähig wäre. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie sich mit einem Versprechen auf Zahlung und Reisewiederholung im nächsten Jahr erfreut zurücklehnen würden. Sie würden vielmehr ihre Inkassofirmen und Juristen loshetzen, auch, wenn sie den Kunden damit vielleicht selbst in die Insolvenz treiben würden. Insofern halte ich das Verhalten von Kunden, die gerne ihr Geld zurückhaben wollen und dies mit Nachdruck betreiben weder für falsch noch für moralisch vorwerfbar, wie es hier an manchen Stellen impliziert wird.
Positiv bleiben zumindest bei mir auch nach der Krise ohnehin die Firmen in Erinnerung, die diese Mätzchen gar nicht erst versucht haben (z.B. Bucher, Schauinsland, Spotgroup) und freue mich, bei meiner Reisebuchung auf diese Firmen gesetzt zu haben, mit denen ich schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht hatte und die mich auch in diesen Kriesenzeiten nicht enttäuscht haben.