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  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Danke lieber Admin Sternedieb
    für den Verweis auf diesen thread! Hätte fast schon geglaubt, daß der gar nicht mehr existiert. Eigentlich schade, daß sich niemand mehr mit einem Beitrag meldet!
    Fast Alleinunterhalter zu sein, behagt mir nicht! Also rann an die Tasten ihr lieben user. HC hat Speicherplatz genug für uns. Sogar für noch viel überflüssigere Beiträge.
    Solange es Reisen gibt, gibt es doch auch Erlebnisse, denn sonst würden wir ja nicht so oft und gerne reisen. Wenn wir uns ärgern wollten, könnten wir das doch daheim viel preiswerter haben, indem wir Streit mit den Nachbarn oder der Familie anfangen - oder etwa nicht? Und Streit mit den Admins bringt auch nichts - sie sind in der Überzahl, und haben auch die besseren Waffen. Gell' ihr lieben "Ordnunghüter"? Oder denkt Ihr schon darüber nach diesen thread zu schließen, oder mir eine Sperre zu erteilen?

    Viele Grüße
    Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Schöne Autorouten auf Teneriffa?
    nokiN noki

    Guten Morgen Frank und Gabi,

    wenn ihr mich so verstanden habt, daß ich aussagte die Seilbahn fahre selten, dann ist das vielleicht ein kleinens Mißverständnis! Sie fährt schon, solange das Wetter gut ist. Kommt jedoch Wind, Regen oder jetzt z. Zt. Schnee auf, dann wird der Betrieb sofort eingestellt. Oben sind zwar Schutzhütten an der Bergstation, aber die sind alles andere als gemütlich. Ich bezweifele, daß ihr jetzt eine Genehmigung in Santa Cruz zur Besteigung des Gipfels bekommen werdet, denn die braucht ihr dafür. Sicherlich werden derzeit die Flanken am Gipfel noch schnee- und eisbedeckt sein. Dann würde ich das auch lieber bleiben lassen; es ist zu gefährlich. Und an einer Talfahrt mit dem Rettungshubschrauber wegen eines Unfalles, ein teurer Spaß, seid ihr wohl auch nicht unbedingt interessiert! Der Tip von Schafine sich vorher über den Betrieb der Bahn zu erkundigen ist gut. Bloß was nützt er, wenn ihr eine längere Anfahrt von Costa Adeje habt? Wind kann urplötzlich aufkommen! Und dann in einer Gondel zu stehen ist kein Vergnügen! Und beherzigt bitte Eines: Nehmt warme Sachen mit und eine Windjacke! Und zieht sie schon an der Talstation an. Schade, daß mein Bericht über Teneriffa noch nicht im Magazin steht; da stände all dieses und viel mehr drin.
    All das soll euch aber auf gar keinen Fall davon abhalten die Las Canadas zu besuchen! Aber fahrt nicht über den Kamm in Richtung La Esperanza, La Laguna, oder hinunter nach La Orotava, wenn Wolken oder Nebel von den Küsten hochkommen. Nach kurzer Zeit könntet ihr evtl. die eigene Hand nicht mehr vor den Augen sehen, so dicht werden die Wolken dort oben. Dann wählt lieber den Rückweg Richtung Westen oder Nordwesten noch Chio und Tamaimo. Das ist sicherer, denn von dort kommen so gut wie nie Wolken.

    Ich beneide Euch und wünsche einen wunderschönen Aufenthalt dort.

    Viele Grüße

    Dieter

    P.S. Aus Schafines Beitrag könnte man entnehmen, daß die Bahn bis zum Gipfel fahren würde! Das ist nicht so! Sie fährt nur bis auf etwa 3500 Meter zur Bergstation. Von da aus wären es noch über 200 Meter bis zum Gipfel, ein beschwerlicher Aufstieg auch bei gutem Wetter. Die Luft ist schon merklich dünner und die Schwefeldämpfe geben den Rest. Ich bin 4 mal in Begleitung von Rangern des Gebietes von ganz unten, ohne Seilbahn, nach ganz oben gewesen, auch im Winter. Wovon ich schreibe glaube ich sehr wohl zu wissen! Geht kein Risiko ein!

    Teneriffa

  • Schöne Autorouten auf Teneriffa?
    nokiN noki

    Hallo cat01

    schau mal hier nach, da habe ich so Einiges über Teneriffa geschrieben, auch Autotouren!

    http://www.holidaycheck.de/view.php?ch=fo&pid=109712&tid=8250#p109712

    Adeje ist ja nicht weit von Puerto Santiago entfernt.

    Viel Spaß und Grüße

    Dieter

    P.S. Würde empfehlen hier eine Straßenkarte von Teneriffa zu kaufen, denn die sind viel besser als dort vor Ort.

    Teneriffa

  • Straßenkarte Calpe
    nokiN noki

    Hallo Petra,

    unter

    www.calpe.es

    gibt es Straßenkarten!

    Gruß Dieter

    Spanisches Festland

  • Thema: 21161
    nokiN noki

    Hallo betty27,

    schau doch mal hier nach!

    http://www.holidaycheck.de/view.php?ch=fo&pid=108090&tid=7870#p108090
    http://www.holidaycheck.de/view-Reiseforum+Spanien+Spanisches+Festland+und+Balearen-ch_fo-tid_7870-weiter_1.html

    Suche nach: Mallorca-Neuling - Auto mieten, Ausflugsziele, etc

    da wirst Du fündig.

    sonst muß Du mal mit der Suchfunktion arbeiten.

    Gruß Dieter

    P.S. Auf jeden Fall solltet ihr Euch hier in Deutschland eine gute Straßenkarte von Mallorca kaufen! Die sind viel besser als dort auf der Insel.

    Mallorca

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Ein leider kein so schönes Erlebnis. Aber so etwas gibt es auf Mallorca durchaus auch!

    Unwetter auf Mallorca
    Für Einheimische und Insider war es aufgrund der Wetterlage und der Tendenz vorherzusehen. Es wird schlechtes Wetter geben! Nun gut, das ist Ende September nicht gerade ungewöhnlich. Meistens dauert es ein bis drei Tage und dann lacht der Himmel wieder. - Wir sind ja schließlich auf Mallorca! - So dick wird es schon nicht werden. Diesmal sollte es jedoch anders kommen. Das deutsche TV sendete für Daheimgebliebene eindrucksvolle und tragische Bilder.
    Alles beginnt ziemlich harmlos: dichte zerfetzte Wolken, der Wind frischt auf, das Meer in der Bucht von Acludia - Ca'n Picafort wird unruhig - Badeverbot! Im Inneren der Insel regnet es bereits stundenweise, - höchst willkommen! Über der Bucht von Alcudia schieben sich langsam von Norden und Südosten dicke Wolkenbänke heran. Noch ist es Vormittags, das kann sich noch alles ändern!
    Und ich will mit dem Auto von Son Baulo über Muro, Inca, Alaro, Bunola nach Soller und zurück fahren um eine befreundete einheimische Familie zu ihrer kranken Mutter zu bringen. Eine landschaftlich schöne Strecke. Also nicht lange warten, auf geht's!
    Sicherheitshalber nehme ich den Geländewagen mit Allradantrieb, in dem immer ein Seil, Spaten und sonst noch allerlei Nützliches liegt. Durch die fruchtbare Ebene von Muro bis Inca geht alles wunderbar, die dicken Wolken haben wir hinter uns gelassen. Hinter Alaro sieht es dann schon weniger freundlich aus.
    Der schöne Berg mit dem Castillo de Alaro (sehenswert!) trägt schon eine zwar noch helle aber immerhin eine Wolkenkappe - kein gutes Zeichen - und der Puig Mayor mit den Massiven der Tramuntana ist längst nicht mehr zu sehen. So kommen wir von Alaro durch eine wunderschöne Gegend nach Bonola (eine der schönsten Strecken die ich kenne!) und von da auf die Schnellstraße 711 nach Soller.
    Fast zwei Stunden sind wir unterwegs gewesen und wegen meines schlechten Gefühles bezüglich des Wetters verabschiede ich mich auch nach einer kleinen Erfrischung schnell wieder. Aber nun fahre ich alleine und da wird man mutiger! Die Wolken sehen eigentlich noch recht hell aus; und so entschließe ich mich den Rückweg über das Gebirge nach Pollenca zu nehmen. Hinter dem Tunnel am Puig Mayor erkenne ich, daß das ein großer Fehler war! Es beginnt zu regnen. Bei der Abzweigung nach Sa Calobra regnet es stark und der Himmel ist schwarz; Blitze zucken und das Echo des Donners scheint von überall her zu kommen. Wasser strömt bereits über die hervorragend ausgebaute Straße von den Bergen kommend. Nun heißt es Nerven behalten und ganz vorsichtig fahren, solange es noch geht. Ich komme nicht mehr weit! Es schüttet wie aus Eimern, keine Sicht mehr, die Scheibenwischer bringen das Wasser nicht weg und das 'Feuerwerk' des Gewitters tut ein übriges. Schon längst ist es zu gefährlich geworden. In einer Einfahrt zu einer Casa privado parke ich mein Auto gegen den Hang, ziehe alles was bremsen kann an und lege Felsen hinter die Räder. Bis auf die Haut durchnässt warte ich auf Wetterbesserung, man kann eh' nichts mehr tun. Dabei ist es aber noch recht warm. Die Wassermassen und Geröll schießen nur so den Hang herunter. Da fällt mir das Seil ein. Eine kräftige Kiefer steht auch ganz in der Nähe. Aber den Wagen anzuseilen, dazu komme ich nicht mehr! Plötzlich ein riesiges Getöse, zu sehen ist nichts. Etwa ein Bergrutsch? Etwas mulmig ist mir schon! Aber dann nach etwa zwei Stunden läßt der Regen nach.
    Auf die Idee im nahegelegenen Kloster Lluc Schutz zu suchen bin ich gar nicht gekommen!
    Was ich jetzt sehe läßt mir eine Gänsehaut über den Rücken ziehen: knapp 50 Meter hinter mir fehlt die Straße! Sie ist einfach weg, weggerissen von den Wassermassen. Auf 30 m Breite gähnt ein Loch, dort wo einmal die Straße war.
    Die strömenden Fluten von den Bergen sind bald weg und ich wage es weiterzufahren. Nur jetzt 'ganz schnell' nach Hause, nach Ca'n Picafort! Es regnet immer noch aber man kommt einigermaßen durch. Keine weggespülte Straße mehr.
    Dafür an der Bucht von Alcudia überflutete Straßen. Die schweren Brecher des Meeres schlagen über den Strand hinweg auf die Straße. Überall liegen Bootsteile, Liegestühle und allerlei sperriges Gut herum. So heißt es höllisch aufpassen, auch mit Allradantrieb.
    Den Campingplatz kurz vor Ca'n Picafort hat es arg erwischt. Feuerwehr und Rettungsmannschaften sind schon am Werke. Am Ortseingang von Ca'n Picafort ziehe ich noch einen Leihwagen mit deutschen Urlaubern aus dem Schlamm. Sie saßen hier bereits seit Stunden bis zu den Türen fest, ohne Chance auf Hilfe; es ist schon lange kein Auto mehr unterwegs. - Hierzu lieber keine Kritik, denn ich hätte es eigentlich selbst auch besser wissen müssen - .In Son Baulo ging gar nichts mehr, nicht einmal das Garagentor. Strom gab es schon lange nicht mehr und überall lagen Trümmer. Und auf ein Neues: Wolkenbruch und Gewitter! Der oberste 'Designer' war wohl ärgerlich!
    Vom Strand in der kleinen Bucht war nichts mehr zu sehen, den hatte das kleine sonst fast ausgetrocknete Flüßchen, das nunmehr ein tosender Strom war - aus dem Inselinneren kommend - einfach samt Kiosk ins Meer gespült. Terrassen, Spielplätze, dicke stahlarmiert Mauern der angrenzenden Hotels und des Hafens - nur noch Trümmer!
    So ging es jeden Tag und jede Nacht über eine Woche lang. In den kurzen Pausen relativer Wetterberuhigung machte alles was Hände hat mit bei den Aufräumarbeiten. Auch Gäste halfen ihre Stammkneipe oder die Hoteldisco zu 'entwässern'. Man hält eben zusammen.
    Seile und Haken großer Gittermastkräne an den Baustellen, deren Bremsen sich gelöst hatten, schlugen immer wieder gegen die Stromleitungen, so daß eigentlich kaum einmal länger Strom da war. Telefon gab es zeitweise auch nicht mehr. Der Airport von Palma war für viele Tage geschlossen.
    Imponierend war der Einsatz des Hotelpersonals, Tag und Nacht im Einsatz und immer da wo eine Hand gebraucht wurde. Dabei zwar gelassen aber freundlich. Im krassen Gegensatz zu vielen Gästen, die vielleicht die höhere Gewalt nicht so ganz anerkennen wollten.
    Viele Tote und Verletzte waren zu beklagen, von den Verwüstungen einmal ganz abgesehen. Vielfach durch Leichtsinn und Selbstüberschätzung, genau wie ich selbst! Aber alles hat einmal ein Ende, so auch das Unwetter. Das wahre Ausmaß der Schäden zeigte sich erst nach Wetterbesserung. Schlimm, ganz schlimm war's! Mit dem Fluß, der immer noch ein Strom war, kam jetzt totes Vieh und ganze Bäume mit. Einheimische machten nun aus der Not eine Tugend, indem sie an dem Fluß auf Fischfang gingen.
    Hier gibt es eine aalähnliche Delikatesse, die sich bei Trockenheit in den Schlamm eingräbt und erst herauskommt wenn der Fluß Wasser führt. Und das ist im allgemeinen nur im Winter der Fall, oder wie jetzt bei starken Regenfällen. Er wird auf listige Art gefangen: in einer Dose werden Fleischreste bis zur Fäulnis gebracht, dann nimmt man einen Stock mit einer einfachen Schnur und einem Wollbüschel daran, taucht dieses in die stinkende Tunke des verfaulten Fleisches und hält ihn ins Wasser. Beißt eines dieser Viecher an, so reißt man das Büschel samt 'Aal' aus dem Wasser und schiebt ganz schnell einen Kescher darunter. Das etwa 30 bis 50 cm lange und etwa 5 cm dicke Tier läßt das Wollbüschel sofort los wenn es aus dem Wasser kommt. Es gilt also schnell zu sein, denn auf dem Land hat man keine Chance ihn zu erwischen. Er ist blitzschnell wieder im Wasser. Ich habe diese Delikatesse nie probiert, den Gestank des Köders habe ich noch in der Nase!
    Und dann gibt es nach dem Regen massenweise Schnecken, die gesammelt werden.
    Nun wird wohl gleich die Frage nach den Moskitos kommen! Da ist man ganz rigoros. Sobald die Sonne wieder da ist kommt ein kleines Flugzeug und sprüht im Tiefflug das ganze Flußbett und im weiten Kreis die Uferzonen ab. Sonst, glaube ich, würde man wohl auch am lebendigen Leibe ausgesaugt werden. Und schon lacht die Sonne wieder als wäre nie etwas gewesen.
    Alles wieder das schöne sonnige Mallorca, - hat jemand jemals etwas anderes behauptet - ??!!

    Gruß Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Ein leider kein so schönes Erlebnis! Aber so etwas gibt es auf Mallorca auch!

    Unwetter auf Mallorca
    Für Einheimische und Insider war es aufgrund der Wetterlage und der Tendenz vorherzusehen. Es wird schlechtes Wetter geben! Nun gut, das ist Ende September nicht gerade ungewöhnlich. Meistens dauert es ein bis drei Tage und dann lacht der Himmel wieder. - Wir sind ja schließlich auf Mallorca! - So dick wird es schon nicht werden. Diesmal sollte es jedoch anders kommen. Das deutsche TV sendete für Daheimgebliebene eindrucksvolle und tragische Bilder.
    Alles beginnt ziemlich harmlos: dichte zerfetzte Wolken, der Wind frischt auf, das Meer in der Bucht von Acludia - Ca'n Picafort wird unruhig - Badeverbot! Im Inneren der Insel regnet es bereits stundenweise, - höchst willkommen! Über der Bucht von Alcudia schieben sich langsam von Norden und Südosten dicke Wolkenbdnke heran. Noch ist es Vormittags, das kann sich noch alles ändern!
    Und ich will mit dem Auto von Son Baulo über Muro, Inca, Alaro, Bunola nach Soller und zurück fahren um eine befreundete einheimische Familie zu ihrer kranken Mutter zu bringen. Eine landschaftlich schöne Strecke. Also nicht lange warten, auf geht's!
    Sicherheitshalber nehme ich den Geländewagen mit Allradantrieb, in dem immer ein Seil, Spaten und sonst noch allerlei Nützliches liegt. Durch die fruchtbare Ebene von Muro bis Inca geht alles wunderbar, die dicken Wolken haben wir hinter uns gelassen. Hinter Alaro sieht es dann schon weniger freundlich aus.
    Der schöne Berg mit dem Castillo de Alaro (sehenswert!) trägt schon eine zwar noch helle aber immerhin eine Wolkenkappe - kein gutes Zeichen - und der Puig Mayor mit den Massiven der Tramuntana ist längst nicht mehr zu sehen. So kommen wir von Alaro durch eine wunderschöne Gegend nach Bonola (eine der schönsten Strecken die ich kenne!) und von da auf die Schnellstraße 711 nach Soller.
    Fast zwei Stunden sind wir unterwegs gewesen und wegen meines schlechten Gefühles bezüglich des Wetters verabschiede ich mich auch nach einer kleinen Erfrischung schnell wieder. Aber nun fahre ich alleine und da wird man mutiger! Die Wolken sehen eigentlich noch recht hell aus; und so entschließe ich mich den Rückweg über das Gebirge nach Pollenca zu nehmen. Hinter dem Tunnel am Puig Mayor erkenne ich, daß das ein großer Fehler war! Es beginnt zu regnen. Bei der Abzweigung nach Sa Calobra regnet es stark und der Himmel ist schwarz; Blitze zucken und das Echo des Donners scheint von überall her zu kommen. Wasser strömt bereits über die hervorragend ausgebaute Straße von den Bergen kommend. Nun heißt es Nerven behalten und ganz vorsichtig fahren, solange es noch geht. Ich komme nicht mehr weit! Es schüttet wie aus Eimern, keine Sicht mehr, die Scheibenwischer bringen das Wasser nicht weg und das 'Feuerwerk' des Gewitters tut ein übriges. Schon längst ist es zu gefährlich geworden. In einer Einfahrt zu einer Casa privado parke ich mein Auto gegen den Hang, ziehe alles was bremsen kann an und lege Felsen hinter die Räder. Bis auf die Haut durchnässt warte ich auf Wetterbesserung, man kann eh' nichts mehr tun. Dabei ist es aber noch recht warm. Die Wassermassen und Geröll schießen nur so den Hang herunter. Da fällt mir das Seil ein. Eine kräftige Kiefer steht auch ganz in der Nähe. Aber den Wagen anzuseilen, dazu komme ich nicht mehr! Plötzlich ein riesiges Getöse, zu sehen ist nichts. Etwa ein Bergrutsch? Etwas mulmig ist mir schon! Aber dann nach etwa zwei Stunden läßt der Regen nach.
    Auf die Idee im nahegelegenen Kloster Lluc Schutz zu suchen bin ich gar nicht gekommen!
    Was ich jetzt sehe läßt mir eine Gänsehaut über den Rücken ziehen: knapp 50 Meter hinter mir fehlt die Straße! Sie ist einfach weg, weggerissen von den Wassermassen. Auf 30 m Breite gähnt ein Loch, dort wo einmal die Straße war.
    Die strömenden Fluten von den Bergen sind bald weg und ich wage es weiterzufahren. Nur jetzt 'ganz schnell' nach Hause, nach Ca'n Picafort! Es regnet immer noch aber man kommt einigermaßen durch. Keine weggespülte Straße mehr.
    Dafür an der Bucht von Alcudia überflutete Straßen. Die schweren Brecher des Meeres schlagen über den Strand hinweg auf die Straße. Überall liegen Bootsteile, Liegestühle und allerlei sperriges Gut herum. So heißt es höllisch aufpassen, auch mit Allradantrieb.
    Den Campingplatz kurz vor Ca'n Picafort hat es arg erwischt. Feuerwehr und Rettungsmannschaften sind schon am Werke. Am Ortseingang von Ca'n Picafort ziehe ich noch einen Leihwagen mit deutschen Urlaubern aus dem Schlamm. Sie saßen hier bereits seit Stunden bis zu den Türen fest, ohne Chance auf Hilfe; es ist schon lange kein Auto mehr unterwegs. - Hierzu lieber keine Kritik, denn ich hätte es eigentlich selbst auch besser wissen müssen - .In Son Baulo ging gar nichts mehr, nicht einmal das Garagentor. Strom gab es schon lange nicht mehr und überall lagen Trümmer. Und auf ein Neues: Wolkenbruch und Gewitter! Der oberste 'Designer' war wohl ärgerlich!
    Vom Strand in der kleinen Bucht war nichts mehr zu sehen, den hatte das kleine sonst fast ausgetrocknete Flüßchen, das nunmehr ein tosender Strom war - aus dem Inselinneren kommend - einfach samt Kiosk ins Meer gespült. Terrassen, Spielplätze, dicke stahlarmiert Mauern der angrenzenden Hotels und des Hafens - nur noch Trümmer!
    So ging es jeden Tag und jede Nacht über eine Woche lang. In den kurzen Pausen relativer Wetterberuhigung machte alles was Hände hat mit bei den Aufräumarbeiten. Auch Gäste halfen ihre Stammkneipe oder die Hoteldisco zu 'entwässern'. Man hält eben zusammen.
    Seile und Haken großer Gittermastkräne an den Baustellen, deren Bremsen sich gelöst hatten, schlugen immer wieder gegen die Stromleitungen, so daß eigentlich kaum einmal länger Strom da war. Telefon gab es zeitweise auch nicht mehr. Der Airport von Palma war für viele Tage geschlossen.
    Imponierend war der Einsatz des Hotelpersonals, Tag und Nacht im Einsatz und immer da wo eine Hand gebraucht wurde. Dabei zwar gelassen aber freundlich. Im krassen Gegensatz zu vielen Gästen, die vielleicht die höhere Gewalt nicht so ganz anerkennen wollten.
    Viele Tote und Verletzte waren zu beklagen, von den Verwüstungen einmal ganz abgesehen. Vielfach durch Leichtsinn und Selbstüberschätzung, genau wie ich selbst! Aber alles hat einmal ein Ende, so auch das Unwetter. Das wahre Ausmaß der Schäden zeigte sich erst nach Wetterbesserung. Schlimm, ganz schlimm war's! Mit dem Fluß, der immer noch ein Strom war, kam jetzt totes Vieh und ganze Bäume mit. Einheimische machten nun aus der Not eine Tugend, indem sie an dem Fluß auf Fischfang gingen.
    Hier gibt es eine aalähnliche Delikatesse, die sich bei Trockenheit in den Schlamm eingräbt und erst herauskommt wenn der Fluß Wasser führt. Und das ist im allgemeinen nur im Winter der Fall, oder wie jetzt bei starken Regenfällen. Er wird auf listige Art gefangen: in einer Dose werden Fleischreste bis zur Fäulnis gebracht, dann nimmt man einen Stock mit einer einfachen Schnur und einem Wollbüschel daran, taucht dieses in die stinkende Tunke des verfaulten Fleisches und hält ihn ins Wasser. Beißt eines dieser Viecher an, so reißt man das Büschel samt 'Aal' aus dem Wasser und schiebt ganz schnell einen Kescher darunter. Das etwa 30 bis 50 cm lange und etwa 5 cm dicke Tier läßt das Wollbüschel sofort los wenn es aus dem Wasser kommt. Es gilt also schnell zu sein, denn auf dem Land hat man keine Chance ihn zu erwischen. Er ist blitzschnell wieder im Wasser. Ich habe diese Delikatesse nie probiert, den Gestank des Köders habe ich noch in der Nase!
    Und dann gibt es nach dem Regen massenweise Schnecken, die gesammelt werden.
    Nun wird wohl gleich die Frage nach den Moskitos kommen! Da ist man ganz rigoros. Sobald die Sonne wieder da ist kommt ein kleines Flugzeug und sprüht im Tiefflug das ganze Flußbett und im weiten Kreis die Uferzonen ab. Sonst, glaube ich, würde man wohl auch am lebendigen Leibe ausgesaugt werden. Und schon lacht die Sonne wieder als wäre nie etwas gewesen.
    Alles wieder das schöne sonnige Mallorca, - hat jemand jemals etwas anderes behauptet - ??!!

    Gruß Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Mai - Mallorca - schwanger
    nokiN noki

    Guten Morgen Katta,
    Glückwunsch zu Deiner Schwangerschaft!
    Da würde ich Dir auf Mallorca die Umgebung von Alcudia, z.B. die Platja de Muro - Albufera empfehlen. In Alcudia gibt es mehrere Kliniken und viele, auch deutsche, Ärzte. Außerdem sind dort viele neue und schöne Hotelanlagen direkt am Strand und sehr lange Strände. Reichen 6-8 Km zum ausgiebigen Laufen? Ärzte kommen auch in die Hotels, sind aber teuer. Alcudia und die Platja de Muro haben wohl neben Es Trenc im Süden die längsten und schönsten Strände der Insel. Can Picafort käme auch noch infrage. Hier im Forum ist Vieles über die Bucht von Alcudia geschrieben worden.
    Alcudia und Can Picafort liegen nebeneinander, dazwischen ist die Platja de Muro und Albufera (Naturschutzgebiet).
    Im Mai ist es noch nicht ganz so heiß, aber man kann gut baden, die Wasserrtiefe fällt sehr flach ab, und ist zu der Zeit schon angenehm warm. Ich bin immer Mitte bis Ende Mai dort.

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Ausflug nach La Gomera
    nokiN noki

    Hallo Alle zusammen!

    Ich kann "Ex-Antje" nur voll zustimmen. Der Mietvertrag für einen Besuch La Gomeras mit dem Leihwagen muß ausdrücklich im Vertrag erlaubt sein. Das kostet meistens extra, außerdem ist der Transfer samt Auto auch nicht gerade billig. Meine Wahl war immer:
    Mit dem Auto nach Los Christianos zur Fähre; dann ohne Auto rüber nach Gomera und dort direkt am Fähranleger ein anderes Auto für einen oder zwei Tage neu gemietet. Man kann das auch direkt bei der Anmietung auf Teneriffa koppeln. Viele Vermieter haben auch Zweigstellen auf La Gomera. Ein Tag auf der Insel ist wirklich zu wenig. Die Straßen dort sind ungleich kurvenreicher, so daß ihr nur langsam voran kommt. Dafür werdet ihr mit einer wunderbaren subtropischen Landschaft belohnt. Eine Unterkunft für eine oder zwei Nächte findet ihr überall. Eine gute Straßenkarte ist wichtig. Kauft sie euch hier in Deutschland. Auf der Teneriffa-Karte ist meistens auch La Gomera drauf!

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    Hallo, liebe Forumsgemeinde,
    nachdem immer so oft nach Ausflugsmöglichkeiten auf Teneriffa gefragt wird, nehme ich diese Beiträge mal wieder hoch. Es gibt noch viele andere mehr, die man über die Suchfunktion finden kann!

    Grüße Dieter

    Teneriffa

  • Unsere Deutsche Sprache - ein Problem?
    nokiN noki

    Bitte entschuldigt alle den Fehlerteufel "erübricht"!

    Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Unsere Deutsche Sprache - ein Problem?
    nokiN noki

    Untertitel: Hat unsere deutsche Sprache bei und für uns noch einen Stellenwert?
    Hallo an alle Forenmitglieder, seid alle herzlich willkommen, rege und wirklich nur sachlich teilzunehmen und zu diskutieren! Eure Meinung ist gefragt!
    Ich habe mir sehr intensive Gedanken darüber gemacht, ob ich dieses Thema wählen soll. Wohl wissend welches heiße Eisen ich hier möglicherweise anfasse. Seis drum! Deshalb stelle mal die ganz provokatorische Frage: In wie weit sich viele Beiträge hier noch einer objektiv-definierten Deutschen Sprache bedienen? Man kann den Fortschritt nicht aufhalten, aber ……… ? Die deutsche Sprache bietet doch so viele Möglichkeiten etwas eindeutig und wohl definiert auszudrücken. Warum machen wir das nicht? Das Volk der großen Dichter und Denker sollte es doch noch, oder wieder, fertig bringen – oder?! In der Schule haben wir sie doch auch lesen gelernt, unsere großen Dichter! Ich kenne viele Leute, keine Insider (Kenner, Experten), die sich in einer „Computersprache“ verständigen und miteinander kommunizieren, aber oftmals wissen sie augenblicklich nicht wovon und worüber sie eigentlich genau reden, und gerade deshalb reden sie oft aneinander vorbei? Und der Streit ist schon vorprogrammiert. Eigentlich meinen sie ja alle meistens das Gleiche, aber sie wissen es nicht, wenigstens nicht genau. Sie benutzen einfach nur Schlagworte wie z. B. coole(kalte) Worte. Was heißt das denn? Heute ist alles cool: Die Jeans, der boy, der drink, das girl, die Disco, die Umgebung, eben alles …….! Alles ist nur noch super-turbo-mega-cool! Wenn ein girl cool ist, dann erübricht sich doch logischerweise die Mühe des Anbaggerns! Wissen diese coolen Leute auch wovon sie eigentlich genau reden, und um dessen/deren Bedeutung? Wenn alles wirklichcoolwäre, würden sie doch nie wieder etwas (wie z. B. ein girl !) „anbaggern“, es wäre ihnen doch zukalt`!

    • Worte, nur Schlagworte, ohne zu wissen was sich vielfach dahinter verbirgt! OK, jeder versteht etwas anderes darunter! - Längst nicht alles ist gut was zu uns über den großen „Teich“ kommt, oder gekommen ist, und noch kommen wird! Wenn diese „Neuen Erkenntnisse“ hier umgesetzt werden, sind sie in den fernen Ursprungsländern oftmals, meistens längst verworfen. Nach dem Motto dort: „Erst veröffentlichen und erst dann überprüfen und belegen (wissenschaftlich beweisen)!“ Ich kenne dererlei Methoden sehr gut aus den USA. Dort kann man damit sehr gute Noten erzielen. An den Fehlschluß (-schuß) denkt hinterher niemand mehr, schon gar nicht der Professor. Denkt und erinnert euch einmal nur z. B. an die Ganzwortmethode oder die Mengenlehre! Alles war im Herkunftsland schon viel schneller vorbei, als wir es hier als Non-plus-Ultra proklamiert bekommen haben. Ein richtiger typischer Flop!

    Ein paar Beispiele für solche typischen Schlagworte:

    1. kommunizieren (lat.) => verständlich miteinander sprechen, zusammenhängen, in Verbindung stehen.
    2. relevant (lat.) => bedeutsam, wichtig für die Sache über die man redet.
      Es gibt hier im Forum:
      Administratoren (lat.) => Verwalter, Bevollmächtigte, Leiter mit einigen Kompetenzen (Bevollmächtigungen)
      Forum (lat.), das Plural ist Foren => hier: Öffentliche Diskussion, Aussprache. Geeigneter Personenkreis, der eine sachverständige Erörterung von Problemen oder Fragen garantiert und behandelt.
      Thread (engl.) => wenn mich nicht alle Geister verlassen haben, so bedeutet das doch eigentlich „Gewinde“! Wo liegt da der Sinn?
      Posting (engl.) => bedeutet doch eigentlich nur Mitteilung. Dann wäre ich mit einem Posting doch nur ein Teil eines Ganges auf dem Gewinde?!
      Usw., usf. Das läßt sich beliebig fortsetzen!

    Quellen: Brockhaus, Duden, Enzyklopedia Britannica (nur um wieder keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen!)

    Es macht mich immer etwas traurig, wenn ich nur allzu oft erlebe, daß mit speziellen sachgebundenen und sachbezogenen Begriffen um sich geschmissen wird. Hinterfragt man dann mal genauer, dann kommt nur noch „wischi – waschi heraus! Leider ist es oft so!
    Das waren nur ein paar von seeeeehr vielen „Begriffen“, die in die neuzeitliche Sprache Eingang gefunden haben! Muß das so sein, frage ich mich, brauchen wir das?
    Kommen wir doch noch einmal zurück auf die zwar komplizierte, aber doch durchaus hinreichend definierte „Muttersprache“! Sie bietet doch alle erdenklichen Erklärungs -, Um- und Beschreibungsmöglichkeiten, aber nur dann, wenn man weiß worüber man genau redet!
    Einmal fragte ich einen Examenskandidaten was ein Compiler (Informatik!) sei, da er doch im Vorfeld so gut war! Er antwortete richtig: „Es sei ein Übersetzer“. Auf die Frage was er denn genau bei einem Computer von welcher „Sprache“ in welche, und in welches System übersetzen würde, kam er mächtig ins Schleudern. Das ist typisch! - Er hat sein Examen aber dennoch sehr gut bestanden! Derartige Beispiele gibt es zu Hauf! Unsere eigene Sprache ist doch so gespickt voller fremdländischer Worte, daß wir es schon gar nicht mehr bemerken. Wir finden es nur einfach: Chick, cool und im Tend. Wie es auch immer sei!
    Seid doch so nett und antwortet! Ich würde nur allzu gerne wissen was ihr alle davon haltet, von der Verständigung in unserer Muttersprache! Nicht ganz umsonst und ohne Grund ist für unsere ausländischen Gäste und Mitbürger: „Deutsches Sprache, schweres Sprache!“
    Aber sie war und ist es: „Sehr wohldefiniert!“ Unsere großen Dichter beherrschten sie noch, unsere deutsche Muttersprache! Wir nicht mehr?
    Was erwarten denn all diese Miesmacher und Meckerer eigentlich von den Angestellten, euren Gastgebern, in den Urlaubsländern in die ihr reist: „Multilingualität (Vielsprachenkenntnisse)?!“ Könnt und habt ihr sie selbst? Seid ihr auch bereit eurem Nächsten, eben den Gastgebern, zuzugestehen, dass er diese nicht so beherrscht?
    Täglich können wir das in den Hotelbeurteilungen lesen!

    Nichts für Ungut und viele Grüße an alle im Forum!
    Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Mallorca-Neuling - Auto mieten, Ausflugsziele, etc
    nokiN noki

    Hallo an alle, die nicht wissen was sie auf Mallorca sehen sollten. Danach wird immer wieder gefragt, und dabei ist dieses Forum voll von guten Tipps.

    Grüße
    Dieter

    Mallorca

  • Thema: 18628
    nokiN noki

    Guten Morgen!

    Schau doch mal hier rein, da sind Fahrten von Cala Millor beschrieben!

    http://www.holidaycheck.de/view.php?ch=fo&tid=7870&highlight=mallorca-neuling

    Hab ich alles selbst erkundet.

    Viele Grüße
    Dieter

    Mallorca

  • Renitente Passagiere im Flugzeug
    nokiN noki

    Einen fröhlichen Guten Tag an alle!

    Solch eine ähnlich renitente Bande erlebte ich einmal auf einem Flug nach Teneriffa. Im hinteren Teil der Maschine saß zunächst, oder vielmehr stand später, eine komplette Fußball-Bundesliga-Mannschaft. Den Verein nenne ich nicht, denn kennt jeder! Sie hockten zunächst alle komplett im hinteren Teil zusammen und tranken was das Zeug hielt. Dann standen alle, oder fast alle, trinkend im Gang herum und versperrten den Flugbegleiterinnen den Durchgang. Einige machten sich sogar an der hinteren Tür zu schaffen, und saßen auf dem Kasten an der Tür, in dem sich sicherheitsrelevante Dinge befinden, welches ausdrücklich verboten ist. Von den Flugbegleiterinnen wurden sie insgesamt dreimal aufgefordert sich auf ihre Plätze zu setzen und nicht im Gang und vor der Pantry zu rauchen. Nichts half, ganz im Gegenteil, sie wurden richtig ausfallend denen gegenüber. Zu trinken bekamen sie auch nichts mehr, was sie noch mehr in Rage versetzte. Dann kam was kommen mußte, mir wurde wegen der Fummelei an der Tür schon etwas mulmig, obgleich mir bekannt ist, daß die Türen während des Fluges verriegelt sind, es kam der Kapitän. Dieser sprach gefährlich ruhig auf die Brüder ein. Man sah, daß alle mächtig in sich zusammenschrumpften. Sie konnten nach einigen Worten fast aufrecht unter dem Teppich gehen. Alle setzten sich auf ihre Plätze und verhielten sich bis auf ein paar, die sich erbrechen mußten, für den Rest des Fluges einigermaßen erträglich. Der Gipfel war, daß neben mir jemand saß, der zwar nicht die gleiche Kluft anhatte, sich aber als deren Trainer entlarvte. Er kommentierte den Vorfall mit den Worten: "Ich glaube mit denen muß ich nachher mal ein ernstes Wort reden!" Ich vermute, daß der Kapitän mit denen schon von einer außerplanmäßigen Zwischenlandung gesprochen haben mag. Ich glaube der Verein ist heute zweite Liga.

    Gruß an alle Dieter

    Airlines

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Lieber Günter und alle anderen Admins,
    ich weiß nicht ob diese letzten Beiträge von mir hier her passen! Wenn nötig, setzt sie um in ein anderes Forum. Wollte kein neues Thema eröffnen.

    Grüße Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Hier ein paar Ausführungen über die so unbeliebten Krabbler!

    Ameisen, meine Freunde!

    Über diesen Beitrag habe ich lange und gründlich nachgedacht: Soll ich, oder soll ich nicht?
    Ich tu`s mal, zuliebe meiner Freunde, die Ameisen!
    Alle schimpfen auf sie, weil sie ungebetene Gäste sind. Sind sie das wirklich? Wie jede Kreatur benötigen sie Nahrung zum Überleben. Und wir lassen achtlos Krumen und Reste liegen, die sie dann anlocken. Ist das von denen dann pervers sie verzehren zu wollen? Ach, könnten wir doch nur 10 % so fleißig sein wie diese kleinen Krabbler, das Bruttosozialprodukt stiege ins Utopische. Aber das ist ja wohl gemeinhin bekannt!
    In meinem Urlaub auf Mallorca habe ich sie wieder einmal beobachten können. Alle schimpfen über und auf sie und beschweren sich. Ich nicht! Warum nicht, mag der/die Eine oder Andere fragen?
    Dort auf Malle wohnte ich recht hoch droben, was natürlich von Vorteil ist. Ungeachtet dessen haben sie mich besucht. Sicherlich waren sie schon sehr, sehr lange unterwegs zu mir. Unten auf der ebenerdigen Terrasse konnte ich sie dann beobachten. Hier nun das Resultat:

    Es handelte sich hier um die gemeine Rasenameise (Formica pratensis), diejenige, die wir alle gut kennen. Sie ist ca. 2,5 - 3 mm lang und unbeliebt. Das Körpergewicht dürfte im ganz unteren Milligramm-Bereich liegen. Aber das nur nebenbei.
    Meine Freunde überquerten eine Fliese von 35 cm in der Zeit zwischen 29 und 16 sec! Jeweils gestoppt über eine Anzahl von 11 Exemplaren. Leider nur so wenige, denn das Gewusel auf deren Straße war zu groß. Man konnte ganz wirr werden, jedenfalls ging es auch meinen anderen Beobachtern so. Die 29 Sekunden beinhalten den sogenannten Infogang, d. h. Zick-Zack um die gerade Strecke. Also im Mittel dann 22,5 sec für die Fliese, einverstanden?
    Nun wohnte ich aber, von der eben beschriebenen Terrasse aus gesehen, mit vielen Etagen und Umwegen eines spanischen Hauses quasi im 6. Stock! Und das ist nicht auf geradem, senkrechtem Wege erreichbar, sondern vielmehr über sehr viele Vorsprünge und Umwege. Nehmen wir an es seien 50 Meter, was noch sehr optimistisch ist. Wenn mich nicht alles täuscht, hätte dieses kleine Tierchen ohne Pause dafür 53,57 Minuten benötigt! Über Aufenthalte, Energieverbrauch, -bilanz und Tankstellen läßt sich schwer spekulieren.
    Ich mag den Leistungsvergleich zu uns Menschen nicht anstellen!
    Er wäre wohl sehr blamabel für uns ausgefallen!
    Hoffentlich ist mein Besuch wohlbehalten wieder zuhause angekommen. Leider konnte ich sie nicht mit einem Lift nach unten transportieren, denn Ameisen vergiften sich in einem geschlossenen Behältnis mit ihrer eigenen Säure. Das weiß ich aus vielen Erfahrungen mit der Waldameise (Formica rufa)!
    Natürlich ist es sehr unangenehm und lästig eine Straße dieser Tierchen durchs Zimmer zu haben, aber gleich die Chemiekeule? Es gibt so viele andere harmlose Mittel dagegen! Viele Gerüche und andere Unannehmlichkeiten mögen sie nicht und machen einen großen Bogen um diese. In einer großen Waldameisenstraße stehend ist mir kaum jemals eine das Bein hochgekrabbelt. Meines Geruches wegen? Nein, wegen meiner dicken Gummi-Profilsohlen und dem darin enthaltenen Gummi-Weichmacher!
    Wir wissen einfach viel zu wenig von ihnen und über sie! Zugegeben, es war einmal eine Arbeit von mir! Aber das ist schon sehr lange her.
    Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Und noch ein Bericht!
    Mallorca September-Oktober 2005

    • Gruppentheorie -
      Eigentlich kommt der Titel Gruppentheorie ja aus der klassischen Mathematik; aber keine Angst, ich werde ihn hier umfunktionieren. Mathematiker mögen mir verzeihen!
      In das von mir bevorzugte und geliebte Hotel fiel eine Seminargruppe mit der mathematischen Menge von ca. 60 Personen ein. Alle ziemlich gleichen Alters. Es war vom Management alles bis ins kleinste Detail vorbereitet. Schade, denn das war schon der erste Fehler. Der Seminarraum war zwei Etagen tiefer, aber ihren Coffeebrake wollte sie täglich drei Mal zwei Etagen höher auf der Außenterasse einnehmen! Es war ein Seminar über Ökonomie! Das gibt zu denken und sagt wohl schon alles?! Aus dem Land Belgien, also aus einem geschlossenen europäischen System, die ich kennenlernte! Kein Gast verhielt sich signifikant anders als ein anderer aus einem anderen Land – bis es an die abendliche Bar ging! Da trat dann bald meistens der DUZ (Denkbar Ungüngste Zustand) ein. Bedauerlich! Ich will versuchen das näher zu beschreiben. Zunächst waren alle einträchtig zusammen an der Bar, dann erfolgte ein Ereignis, dass jetzt zur Rechtfertigung des Titels beschrieben werden soll. Ich glaube, dass jeder das schon erlebt hat. Zunächst schien die Lautstärke des Palavers unter den Teilnehmern und die Ungeduld bei Bestellungen und die Arroganz scheinbar proportional zur Herdenstärke zu sein. Jedoch bald spaltete sich das Ganze auf in Grüppchen mit jeweils mindestens einem Macho á 15 Personen. Wenn alle Grüppchenmitglieder durch den Macho hinreichend geimpft waren, schloß man mit der Nachbargruppe Kontakt zu einem „Rudel“. Meistens war dann die kritische Anzahl erreicht, oberhalb derer alles divergiert, d. h. alles außer Kontrolle kommt. Soll heißen: Die Chaostheorie greift! Das Ganze rotiert in sich selbst, je nach Promille-Zahl und alkoholischen Konsums.
      Nunmehr gab es aber in einem Rudel mehrere Machos(as). Das führt zwangsläufig zu Problemen auf niedrigster Ebene. Auf jeden Fall kann man sagen, dass die Entropie, ein Maß für die Wahrscheinlichkeit der Unordnung eines Systems, gewaltig stieg, sie kann ja per Definition nicht abnehmen. Nach einem ziemlich trivialen System tauschten die „Rudel“ jetzt Informationen aus, wenn man das bei allem Wohlwollen noch so nennen will. Bis alle wieder zur Herde wurden.
      Dieser fenite Zustand war dann aber auch gerade noch das, was man gemeinhin als noch erträglich empfinden könnte, wenn man es wollte. Es trat so ein leichtes „Ballermann-Feeling“ ein.
      Interessant war es schon; nur das Schema und die Prozedur war an jedem Abend gleich. Bis auf den Tag an dem die Teilnehmerdiplome vergeben werden sollten. Da war alles ganz anders! So manche Hose rutschte da runter; manches Gesicht bekam einen länglichen Ausdruck! (Gestern noch auf stolzen Rossen, heute in die Hose gesch…en!) Aber das ist eine andere Geschichte! Auch die Machos(as) werde ich noch gesondert verarzten!
      Ach ja, da waren auch die immer wieder negativ beschriebenen Gäste aus den Oststaaten. Sie waren da in kleineren Grüppchen, noch unterhalb der schon erwähnten kritischen Anzahl. Sie waren in keiner Weise unangenehm. In einem anderen mir bekannten Hotel schon, dort war die kritische Schwelle überschritten.
      Man hatte wohl nicht darauf geachtet vorzeitig die Rudelstärke zu reduzieren. Und so kam es allabendlich zu dem was wir unter uns als „Oh du schöner Westerwald - Warum ist es am Rhein so schön“ – Orgie hinlänglich kennen. Erhob sich bei mir die Frage: Woher haben die das Geld für den teuren Urlaub, denn dort gibt es bekanntermaßen kein Sozialamt? Korruption, Betrügereien, …… ? Scheint wahrscheinlich! Jedenfalls ließen einige auf hartnäckiges Hinterfragen Selbiges durchblicken. Manchmal saßen da bestimmt 30 Jahre Knast oder 100 Jahre Sibirien im Rudel. Keinen Neid! Erst einmal überbieten! Aber grundschlecht waren sie beileibe nicht. Man hätte sie nur stoppen müssen, bevor der Wodka seinen Dienst tat.

    Gruß Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Hier noch etwas was immer wieder die Gemüter erregt!

    Machos(as) und Andere

    Ich hatte ja schon angedroht darüber einige Worte fallen zu lassen, denn sie haben es verdient die Machos(as), daß man sie nicht übersieht. Sind sie doch in unserer dieser Gesellschaft allgegenwärtig! Wer oder was sind sie? Es gibt verschiedene Formen, Varianten von ihnen. Nur ich kenne leider die Definition nicht; die Enzyklopädia Britannica und ähnliche voluminösen Werke sind diesbezüglich wenig aufschlussreich. Da wird von Erscheinung, von Auszeichnung, Ausstrahlung und ähnlichen Prädikaten geschrieben, fast schon biblisch. Wers glaubt?! Also habe ich mir das ganze Theater, oder besser gesagt die Show mal vor Ort angesehen und beobachtet. Und das auf „Malle“, der Insel meiner bisher besten Erkenntnisse. Dort an den Bars ist schon ab einem 3* Hotel zuhause jeder mindestens Direktor oder hat zumindest N + 1 Immobilien! Wobei N eine ganze Zahl zwischen 0 und unendlich ist. Hier ist man losgelöst von heimischen Zwängen und Ritualen und unter sich. Auch intoniert man schon mal mit Hilfe und Unterstützung von einigen Osborns und anderen geistigen Getränken den schönen Westerwald (immer wieder erhebend zu hören welche Stimmvielfalt die Evolution so hervorgebracht hat!), und das nicht im heimischen Badezimmer, klar, wegen dem fehlenden Publikum und der Akustik! Zuhause hört ja doch niemand zu! Natürlich kann ja nicht jeder ein Domingo oder Pavarotti sein. Die in der Disco nebenan ersetzen ja auch Können durch Lautstärke. Die Vor- und Nachteile von Machos(as) habe ich mich doch gescheut herauszufinden. Tiefenpsychologie und vergleichende Verhaltensforschung ist nicht so mein allerbestes Ding und liegt mir nicht so ganz gut. –Verzeihung, mein hochverehrter lieber Freund Konrad (Lorenz)-. Bleib ich also an der Oberfläche. Ich will nur etwas aus dem „Nähkästchen“ plaudern was mir so aufgefallen ist. Also doch wieder der Konrad! Er hat es mich schließlich auch gelehrt!
    Da gab es allabendlich einen jeweils amtierenden Macho an der Bar, womit klar erkennbar ist, dass ich ebenfalls dortselbst saß. Auffallend war, dass sich überwiegend weibliche „Zuhörerinnen“ um ihn scharten. Desweiteren saß er immer, wenn genügend Jüngerinnen um ihn herum waren, standen, immer mit dem Rücken zur Bar. Natürlich muß man doch die Barkeeper mit Missachtung belohnen, sonst verliert man doch an Image (Gesicht). Bezahlen? Wo denken sie hin, querzeichnen das langt. Geld hat man doch, darüber redet man nicht; auch wenn`s nicht das eigene ist. Offenbar waren die meisten Frauen aber klug genug nicht Machas sein zu wollen, denn auf Fragen oder Einwände ihrerseits kam vom „King“ nur ein jämmerliches „BLUB“, oder ein Flirtversuch auf unterstem Niveau um den Status zu wahren. Beobachtet habe ich aber, dass auch Machos alleine auf das stille Örtchen gehen, während es Frauen vorziehen mit ihresgleichen in Grüppchen dortselbsthin zu gehen! Mag ja alles seine Vor- und Nachteile haben! Ich jedenfalls ziehe es vor mein Toilettenpapier noch selbst abzureißen und den Rest auch eigenhändig zu bewerkstelligen.
    Haben sie noch etwas Geduld!? Jetzt beschreibe ich mal einen Edel-Super-Mega-Turbo-Macho, der dort war. Ca. 2,0 Meter lang und 2 Schranktüren breit. Auf seinem stählernen, gebräunten Boddy (Körper sagt man ja heute nicht mehr, das ist nicht in!) trug er täglich das gleiche T-Shirt mit dem Aufdruck ****- Ski Alpin. Will ja für das Land keine Werbung machen! Ansonsten schien er auch weitgehenst Wasser und Seife zu verachten und außer Meerwasser zu meiden. Sein IQ dürfte dem einer Pellkartoffel sehr nahe gekommen zu sein, aber sonst funktionierten wohl die restlichen Instinkte, was man an den ihn umgebenden Frauen beobachten konnte. Ansonsten war er jedenfalls nicht sehr kopflastig , welches ja auch seinem Ski-Alpin zu Gute kommt. Dann liegt der Schwerpunkt nicht so hoch! Mir tat er etwas leid in seiner Einfälltigkeit. Dachte ich doch immer: In einem gesunden Körper haust auch ein gesunder Geist! Irren ist bekanntlich ja menschlich. Könnte es sein, dass sein Hirn nicht so trainiert war wie sein Boddy? Sein Körpervolumen war vorzugsweise auf seinen Körper verteilt, womit die Hirnmasse zu kurz gekommen ist. Nein, nicht dass sie denken er war dumm! Mitnichten, nur arrogant, niveaulos und einfälltig; wahrscheinlich für seine Tätigkeit wohl super top geeignet. Mit dem Niveau ist das so eine Frage der Ebene. Wohnt man Parterre, kann man trotzdem Niveau haben, oder auch nicht. Ein alpines Gefilde ist aber noch längst keine Garantie für ein hohes Niveau!

    P.S. Auf der Brustseite des XXL - Hemdes, man beachte die Position, es hätte ja auch auf der Haut stehen können, stand in ganz großen Buchstaben „NIKE“! Weiß` nicht ob das eine Abkürzung für einen Außerirdischen ist, oder nur ein Markenname für Klamotten. Es war jedenfalls so: Er konnte nicht schwimmen! Wäre ja auch nicht förderlich für ihn, denn dann kann doch niemand seinen Super-Mega-Macho-Körper sehen und bewundern. War er also doch nicht Vollmitglied der „reitenden Gebirgs-Marine“, des Landes mit dem Kreuz im Staatswappen? Mir war Geschildertes nie beschieden, aber dafür liegt mein Massenschwerpunkt minimal höher. – Des Einen Eule, ist des Anderen Nachtigall- Den Strandsand aus den „boots“, denke dass das wohl Schuhen oder „Flurschadentretern“ sehr nahe kommt, pflegte er an der Bar vor Publikum auszuleeren. Bis die dunkelgelb-rote Karte von der Hotelleitung kam. – Viel Luft in einem großen Körper! – War wohl ein Problemfall! Die anwesenden „Girls“ fanden das alles supercool!
    Man trifft diese Spezies überall, auch in heimischen Gefilden, nur dann meistens mit gebremstem „Schaum“ (angezogene Handbremse). Es könnte ja jemand ihr Spielchen durchschauen.
    In diesem Sinne
    Grüße Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Hallo alle zusammen!
    Ich bin wieder zurück von Malle, mit einigen Geschichten.
    Mein Urlaub auf „Malle“ September-Oktober 2005 ein Rückblick, Erinnerungen?!
    Wer weiß das schon? Packen wir es an!
    Also, ich bin ja schon sehr viele Jahre dort im gleichen Hotel und am gleichen Ort. Es hat 4* Sterne (keine Werbung!), aber es hat diese redlich und mehr verdient, weil die Sauberkeit und alles Sonstige schon fast „pingelig“ sind.
    Nun hatte ich mir so gedacht, ich möchte auch mal teilhaben an dem was andere Gäste ständig so bemängeln. Nämlich: „Das Essen, die millionenfachen Kakerlaken, die Ameisen-Straßen-Autobahnen durchs Zimmer, die Haare vom Vorbewohner, Schimmelpilze im Bad. Bei meiner Ankunft, es war gegen Mitternacht, weil sich einige Blitze erdreistet haben sich dort selbst über Palma de Mallorca zu entladen! Welch eine Frechheit; hab ich doch für schönes sonniges Wetter bezahlt. – Erster Eintrag in die Beschwerdeliste! – Nun, ich hatte HP (halbe Portion) gebucht. Das war wohl offenbar ein Fehler; natürlich vom Hotel, nicht meinerseits! Was fand ich vor? Keine Cucarachas (Kakerlaken), keine Ameisen, keine Haare, keine Schimmelpilze, sondern ein super sauberes Zimmer! Können sie sich meine Enttäuschung vorstellen? Der erste - vielleicht auch der zweite – Gang war zur Rezeption, um sofort auf AI (Alles inbegriffen) umzubuchen. Denn zu AI gehören schließlich auch die landesüblichen „Krabbeltierchen“ dazu. Bezahlt ist schlussendlich bezahlt! Den Geko gegen ebendiese hätte ich mir noch aus dem nahen Naturschutzgebiet gegen eine angemessene Bestrafung besorgt. Man gönnt sich ja sonst nichts! Es ist nicht zu fassen, aber bei meinem Wunsch umzubuchen auf AI, konnte mir die Hoteldirektion nicht einmal verbindlich zusichern, mindestens eine Kakerlake, Ameisenstraße und Haare vom Vorgänger im Zimmer zu haben! Und das für super teure 300 € für drei Wochen (natürlich incl. Flug) und halbe Portion (HP)! Wollte ich doch wirklich nur AI haben! Nicht einmal dazu ist heutzutage ein gutes 4* Hotel bei gut zahlenden Gästen imstande. Und dann das Personal! Also, dazu fällt mir nichts mehr ein. Die wischen einem ja nicht einmal mehr den Mund ab! Und das für den teuren Preis! Aber Klopapier war genug da. Beim Abendessen habe ich die großen Garnelen, Muscheln und Lachs verschmäht, denn die waren ja schon tot! Außerdem fühlte ich mich sehr irritiert von der Vielfalt des Buffets. Es muß doch nicht unbedingt sein, dass man nur wegen meiner Anwesenheit so viel Aufwand treibt! Man denke doch mal an die Mehrwertssteuer!! Ach wissen sie, ich habe mir diese Reise vom Munde abgespart. Na ja, zugegeben, etwas kommt auch von einer anderen „staatlichen sozialen-Organisation“. Mein Fast Food hier zuhause aber hat immer geschmeckt, und meine Konservendosen waren auch nicht so ohne – vor allem die Suppen aus der Tüte nicht! Aber muß ich auch hier im Urlaub noch Kaviar aus der Dose essen? Sagen sie doch mal selbst, das geht doch entschieden zu weit! Die Beschwerdeliste wird immer länger! Garantiert werde ich den vollen Reisepreis erstattet bekommen. Alleine schon wegen der entgangenen Urlaubsfreuden. Auf die Ameisen, einer der sozialsten Staatenvölker, hatte ich mich so gefreut! Leider ist deren Lebenserwartung, wie der der Kakerlaken auch, sehr beschränkt. Allerdings sind Letztere nachtaktiv und bemerkenswert schnell, fast ebenso schnell wie diejenigen, die bei uns zum Sozialamt laufen (fahren) können! Dann bin ich zum Hotelfriseur, um nicht mit normalem Haarwuchs aufzufallen. Jetzt habe ich wenigstens ein paar Haare im Zimmer, die nahm ich mit. Die Zimmerfrau habe ich angewiesen diese nicht zu entfernen; jedenfalls soll doch mein Nachfolger in den vollen Genuß des AIs kommen. Ab nun versuchte ich auch Schimmelpilze für das Bad zu züchten. Sie gedeihen gut; ob diejenigen vom Penicillin dabei sind, weiß ich noch nicht. Warm genug ist es hier. – Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter! –
    War irgendjemand schon mal im tropischen Regenwald?
    Alle Anderen im Hotel hatten AI, und sie (fr)assen bis der Notarzt kommt und soffen bis zum Verlust der Muttersprache; quer durch alle, auch die sogenannten zivilisierten Nationen. Selbst Allah und sein Prophet Mohamed, diejenigen strengerer Lebensgebote, erinnerten sich sich nicht mehr daran. Na ja, auch Götter können bei Dunkelheit nicht gut sehen, jedenfalls nicht ohne Viel ….. (nichts zubezahlt)!
    Kommen wir auf den Punkt zurück! Ich hatte gedacht ALL INCLUSIVE wäre Selbiges noch! Bei einem **** Hotel würde ich das schon erwarten. Oder sollte ich lieber 6 * Sterne nehmen um die Garantie zu haben? Vielleicht sollte man sich Cucarachas (Schaben) aus Deutschland mitbringen; nur so zur Sicherheit für AI ?! Schließlich habe ich ja das Hotel samt Angestellte und Inventar gekauft, und das hat mich richtige 300 € für drei Wochen gekostet! Blamabel für das Hotel, dass ein zahlender Gast so enttäuscht wird.

    Ein (nicht) ganz ehrlicher Bericht von meiner Reise nach Malle. (Es gibt keine Beschwerdeliste!)
    Grüße Dieter

    Allgemeine Fragen
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