Weiter zum Inhalt
Bei HolidayCheck über 10 Millionen Bewertungen und Bilder für Hotels, Sehenswürdigkeiten und Reiseziele vergleichen und mit Preisvergleich und Tiefpreisgarantie Ihren Urlaub buchen!
  • Einloggen
Walter_ZHW

Walter_ZH

@Walter_ZH
  1. Startseite
  2. Übersicht
  3. Walter_ZH
  4. Beiträge
Über
Beiträge
191
Themen
1
Geteilt
0
Gruppen
0
Follower
0
Folge ich
0

Beiträge

Aktuell

  • Was kostet ein Navi im US-Supermarkt?
    Walter_ZHW Walter_ZH

    Dieser Beitrag brachte mich vor meiner USA-Reise im Oktober / November darauf, mich mit dem Thema Navi zu befassen. Zuvor hatte ich nicht viel Ahnung, was die Geräte bieten. In San Francisco, wo ich startete, hat es keinen Walmart. Im Internet habe ich gelesen, dass bei den Occasions-Geräten (refurbished) der Upgrade auf die neuste Karten-Version manchmal fehlt. Ich war also sehr skeptisch gegenüber allfälligen Aktions- und Occasions-Geräten.

    In San Francisco habe ich dann in einer kleineren Radio Shack Filiale bei der Fishermans Wharf ein TomTom One 130s zum Preis von 150 $ (+ Tax) gesehen. Ich konnte ein Muster-Gerät ausprobieren, die Verkäuferin stellte die Anzeige auf Deutsch ein. Ich habe mich davon überzeugt, dass das Gerät das bietet, was ich benötige. Das hat sich dann in der Praxis auch bestätigt.
     
    Das Gerät enthält die Karten für die USA und Kanada. Für weitere Karten müsste man das Memory erweitern, das Gerät lässt sich in Europa somit nicht so ohne weiteres benützen. Beim Zubehör hat es ein Ladekabel für den Zigarettenanzünder, ein USB-Kabel für den Anschluss an einen PC / LapTop und einen Gerätehalter mit Saugnapf. Dazu eine Rondelle, welche man auf das Armaturenbrett klebt, um den Saugnapf dann dort zu befestigen. In Kalifornien ist es übrigens verboten, den Saugnapf an der Frontscheibe zu befestigen.

    Bereits im Ausliefer-Zustand war das Gerät einsatzbereit. Die Anzeigesprache konnte ich auf Deutsch umstellen. Die Bedienung war somit in Deutsch möglich. Für die Sprachausgabe ( = vor allem Anweisungen fürs Abbiegen) gab es die Auswahl zwischen verschiedenen Versionen Englisch und Spanisch. Neben US- Englisch sind auch "neutralere" Englisch-Versionen vorhanden.

    Über das USB-Kabel konnte ich das Navi mit meinem LapTop- PC verbinden. Für die Updates des Gerätes muss man vorerst ein Programm auf den PC laden - somit kann man für das Update in der Regel keinen Hotel-PC oder PC im Internet-Cafe einsetzen. Vom Netz konnte ich ohne Kosten verschiedene Versionen der Sprachausgabe in Deutsch herunterladen. Ich habe dann das Gerät auf eine Sprachausgabe in Schweizerdeutsch eingestellt.

    Nach der ersten Inbetriebnahme kann das Navi übers Netz ohne Kosten innert 30 Tagen auf die neuste Kartenversion auf-datiert werden. Danach kann man vierteljährliche Updates für etwa 10$ erwerben. Für mein Gerät war noch keine neuere Kartenversion vorhanden, dafür viele Kartenkorrekturen für die vorhandene Kartenversion. Falls man keinen PC dabei hat, kann man auch ohne die Korrekturen leben. Zwei Beispiele: 1) Trotz Updates war in Texas ein etwa seit 6 Monaten bestehendes Hotel nicht angezeigt, die angegebene Adresse liess sich nicht eingeben. Das Ortszentrum liess sich aber finden. 2) Unter einer Interstate-Autobahn wurde eine Pipeline verlegt. Die Fahrbahn war abgegraben, und eine Ersatz- Strasse machte einen weiten Bogen um die Baustelle. Diese Umleitung war auf dem Navi vorhanden! (… allerdings hat mir das keinen Zusatznutzen Gebracht)

    Hier noch einige Stichworte, was das Navi alles kann:
     
    Als Ziel kann man für die ganzen USA / Kanada nicht nur jede Ortschaft eingeben, sondern auch jede Adresse mit Strasse und Hausnummer (sofern eine existiert). Neben den Adressen kann jede Menge von "Points of Interest" als Ziel selektiert werden: Dazu zählen die Tourismus-Ziele, aber auch Restaurants, Hotels, Tankstellen, Spitäler und vieles mehr. Man kann dann jederzeit vom aktuellen Standort aus die nächste Tankstelle als Ziel vorgeben. Oder man will die Zivilisation fördern und sucht unter der Kategorie Restaurant das nächstgelegene Mac Donalds.

    Auf den Autobahnen kennt das Navi alle Fahrspuren, Kreuzungen, Verzweigungen und Ein- und Ausfahrten. Auch die sehr gewöhnungs-bedürftigen Ausfahrten auf der linken Seite der Autobahn. Gerade in Los Angeles wurde ich immer darauf hingewiesen, auf welcher Strassenseite ich mich bewegen soll. Wenn ich einmal eine Ausfahrt verpasst hatte - wegen der Hektik, oder weil ich nicht rechtzeitig die Spur wechseln konnte - dann errechnete das Navi ohne mein Zutun den neuen Weg. In den Städten kennt das Navi die Einbahnstrassen und die erlaubten Abbiege-Möglichkeiten.

    Neben der Preisfrage bietet ein eigenes Navi gegenüber einem fest eingebauten Navi des Autovermieters den Vorteil, dass sich die Vorbereitungen für die folgenden Tage jeweils im Hotel erledigen lassen. Die Batterie des Gerätes wird jeweils im Wagen am Ladekabel aufgeladen, und es ist dann möglich, das Gerät auch im Hotel zu bedienen. Verschiedene Ziele lassen sich als sogenannte "Favoriten" im Gerät speichern. Diese Favoriten können dann im Wagen bei Bedarf als neues Ziel abgerufen werden.

    Das Navi lässt sich jederzeit zwischen den Distanzangaben in Kilometern und Meilen umschalten. Ich hatte zuerst die Angaben in Kilometern eingeschaltet. Auf den Autobahnen war dann aber die Orientierung leichter mit den Angaben in Meilen. Die Distanz-Angaben auf den Voranzeigetafeln für die nächsten Ausfahrten stimmten dann mit den Angaben im Navi überein. Ausserdem zeigte das Navi so die genaue aktuelle Geschwindigkeit in Meilen/Std an.

    Sonstiges USA

  • Mietwagen in den USA
    Walter_ZHW Walter_ZH

    Auch bei den meisten SUV sind die Koffer von aussen sichtbar, die getönten Scheiben erschweren die Einsicht zwar etwas. Daher überlege ich mir vor jeder Reise, ob ich den SUV wirklich benötige.

    Im gesuchten Beitrag "Mietwagen in den USA" aus diesem Forum datiert der letzte Beitrag vom 15.02.2009, damit kann man das finden. Meine Aussagen daraus sind auch nach meiner Reise von diesem Jahr immer noch gültig:

    Ich habe bei meinen USA-Reisen in den letzten Jahren immer direkt im Internet bei Hertz gebucht und damit immer gute Erfahrungen gemacht. Bei jeder Buchung habe ich jeweils bei den anderen grösseren Anbietern nachgeforscht und keine wesentlich günstigeren Offerten mit der vollen Versicherungsdeckung gefunden.

    Ich bin "Mitglied" des Holiday Inn Priority Klubs: Diese Mitgliedschaft ist gratis, melde dich einfach im Internet unter www.ichotelsgroup.com an. Bei der Internet-Buchung mit Hertz gibt man dann als CDP Name ein: HOLIDAY INN PRIORITY CLB. Bei den besten Offerten sind dann Haftungsausschluss und Zusatzhaftpflicht bereits inbegriffen.

    Bei der Buchung wird man meistens feststellen, dass die Miete teurer ist, falls man den Wagen im Flughafen übernimmt.

    Viel Vergnügen in den USA

    Walter

    Sonstiges USA

  • Hilfe w/Buchung Hawaiin Airlines
    Walter_ZHW Walter_ZH

    Hallo Koschee,
    Ich habe im Jahr 2007 versucht, Hin – und Rückflug mit Alaska Airlines von Kalifornien nach Hawaii zu buchen. Ich war zu dem Zeitpunkt in den USA. Zuerst versuchte ich es übers Internet, das das endete erfolglos bei den Angaben betreffend die Kreditkarte. Ich habe danach versucht, die Buchung telefonisch über die Gratis-Nummer der Airline zu machen. Ich sprach dabei wohl mit einem Call Center-Agenten in Indien - jedenfalls nahmen die ganzen Angaben für die Buchungen viel Zeit in Anspruch, vieles musste buchstabiert werden. Erst als es dann nach langer Zeit um die Angaben betreffend die Kreditkarte ging, stellte sich heraus, dass nur eine Kreditkarte aus den USA akzeptiert wurde. Ich konnte also diese Buchung nicht abschliessen.
     
    Ich bezweifle darum, dass die Angabe einer US-Adresse allein etwas bringt.
     
    Schliesslich habe ich dann andere Flüge mit American Airlines gebucht, das Buchen mit meiner Kreditkarte war ohne Probleme möglich über die Internetsite www.americanairlines.ch (die Site gibt es auch mit .de).   
    Es versteht sich wohl von selbst, dass ich mit E-Tickets geflogen bin.
    Viele Grüsse
    Walter

    Sonstiges USA

  • Yellowstone N.P. im Oktober ???
    Walter_ZHW Walter_ZH

    Hallo Stefan,
    hier meine Erfahrungen von zwei Reisen, die mich auch zum Yellowstone NP führten:

    2005:
    Im Jahr 2005 plante ich meine Reise zum Yellowstone NP so, dass ich genau zum Saison-Ende noch 2 Übernachtungen im Hotel Old Faithful Snow Lodge buchen konnte. Mein Hinflug nach Denver erfolgte am 18. Oktober, Mietwagen-Übernahme am nächsten Tag. Weil die Übernachtung in der Snow Lodge fest gebucht war, entschied ich mich zu dieser Jahreszeit für einen Mietwagen mit 4 x 4 Antrieb.
    Ein Wintereinbruch hatte etwa 2 Wochen vor meiner Ankunft stattgefunden, die Meldungen über einen vorübergehend geschlossenen Flughafen in Denver waren für mich plötzlich auch in Europa von Interesse.  Bei meiner Ankunft in Denver war dann aber kein Schnee mehr sichtbar. Unterwegs zum Yellowstone NP übernachtete ich in Casper und Cody. Ab Cody gab es am Strassenrand gelegentlich Schneereste, die Strasse war aber trocken.
    Zwei Übernachtungen in der Snow Lodge vom 21. bis zum 23. Oktober, das Hotel öffnete danach erst wieder für die Wintersaison. Auch im Yellowstone NP gab es zwar gelegentlich Schneereste am Strassenrand, aber im touristisch interessanten Teil lag kein Schnee. In der Nähe der Geyshire lag am Morgen Rauhreif. Das Wetter beschreibe ich wohl am besten als spätherbstlich. Am Vormittag war entsprechend der Höhenlage immer warme Bekleidung angesagt, bis die Sonne sich etwas durchsetzen konnte (Old Faithful liegt auf 2254 m Höhe).
    Den ersten UND den letzten Kontakt mit dem Winter hatte hatte ich bei diesem Trip am 30. Oktober. Der Schnee war vorhergesagt, am Morgen lag dann in Aspen etwa 2 cm Schnee. Im leichten Schneegestöber bin ich über den Independence-Pass gefahren (3686 m), was mit dem 4 x 4 Antrieb kein Problem war. In Buena Vista lag bis nach Mittag kein Schnee. Als ich nachmittags über den wenig befahrenen Cottonwood Pass weiterfahren wollte, holte mich das Schneegestöber wieder ein, innert einer halben Stunde lagen einige cm Schnee auf der Strasse. Ich musste zurückfahren und auf die US-50 ausweichen. Am Monarch Pass (3448m) gab es nochmals richtige Winterstimmung mit Schneegestöber, aber diese Strasse wurde laufend geräumt. Bereits in Gunnison war kein Schnee mehr zu sehen, und ich bin an dem Tag bei blauem Himmel bis Montrose weitergefahren. (nächstes Ziel war Moab, danach weiter in Richtung Westen).
     
    2008:
    Im Jahr 2008 startete ich meinen Mietwagen-Trip am 20. September ab San Francisco. Ich fuhr bei diesem Trip entlang der Küste Richtung Norden bis Oregon und dann nach Portland, mit Abstechern zu den NP der Gegend. Danach plante ich sozusagen "auf dem Rückweg" den Yellowstone NP zu besuchen, um danach wieder in Richtung Westen zu fahren. Einziger Fixpunkt war die Wagenrückgabe am 19. Oktober in Sacramento.
    Der Besuch im Yellowstone NP war diesmal zeitlich nicht genau terminiert. Deshalb hatte ich dort auch keine Hotel-Reservation im Voraus gebucht. Bei diesem Trip machte ich die meisten Hotel-Reservationen jeweils am Vortag über das Internet. Und weil diesmal nur der End-Termin fixiert war, war ich flexibler in der täglichen Routenwahl: Ich hatte deshalb einen Wagen ohne 4 x 4 Antrieb gemietet.
    Aus nordwestlicher Richtung bin ich am 5. Oktober in Gardiner eingetroffen, wo ich im Best Western für 2 Übernachtungen buchte. Gardiner ist ein angenehmer Etappenort für Besuche im NP, vorallem auch dann, wenn man sowieso aus der "richtigen" Richtung anfährt.
    Am 7. Oktober habe ich in Gardiner früh ausgecheckt, ohne weitere bestätigte Buchung. Im Internet (xanterra.com) waren seit Tagen alle noch offenen Unterkünfte im NP als ausgebucht gemeldet. Im Shop neben der Old Faithful Snow Lodge hatte ich hingegen bereits an den beiden Vortagen auf einer Tafel gelesen, dass es noch freie Zimmer für den aktuellen Tag gibt. Als Alternative hätte ich eine Übernachtung in West Yellowstone in Betracht gezogen. Die Tafel im Shop war auch am betreffenden Tag wieder da, und ich erkundigte mich zuerst in der Snow Lodge. Die freien Zimmer waren aber im Old Faithful Inn, und es gab dort sogar noch ein Zimmer der besten Kategorie. Siehe meinen ausführlichen Bericht bei den Hotel-Bewertungen.
    Das Wetter im Yellowstone NP war wie erwartet wieder herbstlich, die Höhenlage machte sich bemerkbar. Nur die Bergspitzen am Horizont waren weiss.
    Am Radio war ein Wintereinbruch für die Gegend angekündigt, daher fragte ich am 8. Oktober nicht nach einer Verlängerung im Old Faithful Inn, ich wollte noch rechtzeitig über den Grand Teton NP nach Jackson Hole weiterfahren. Am 9. Oktober Tag fuhr ich noch bei trockenem Wetter weiter bis Rock Springs. Über Nacht ereilte mich dann dort erstmals der Winter. Am Morgen des 10. Oktobers lagen etwa 2 cm Schnee, ich musste mein Auto vor der Abfahrt zuerst freiwischen. Das bedeutete nun, auf der Intertstate in Richtung Westen zu fahren. Die Interstate war geräumt und gesalzen, kein Problem - auch ohne 4 x 4. Nach weniger als 2 Stunden Fahrt war ich wieder aus dem Bereich der Niederschläge, und in Utah war dann der Himmel blau. Im Westen war ich vom vorübergehenden Wintereinbruch nicht mehr betroffen, allerdings hörte ich am 11. Oktober am Radio von einem Blizzard in der Gegend von Rock Springs.
    Vom 19. Bis 21. Oktober fuhr ich mit Amtrak von Sacramento via Salt Lake City und Denver bis Chicago, da war auch in den höheren Lagen nichts mehr von Schnee zu sehen.
     
    Unterkunft:
    Die Unterkünfte innerhalb vom Yellowstone NP kann ich alle empfehlen, wenn ich auch einige nur von aussen gesehen habe. Das Hotel Old Faithful Snow Lodge ist im Herbst am längsten geöffnet und hat komfortable Zimmer im Motel-Stil, es fehlt nur der TV auf den Zimmern. Wenn man sich eine Reservation sichern kann, dann ist das Old Faithful Inn für mich DIE angesagte Unterkunft. Man sollte beim Old Faithful mindestens 2 Nächte buchen, damit man das ganze Geyshir-Feld dort schon am Vormittag besuchen kann, ohne Abreisestress. Auch die Lodge Cabins sind eine gute Alternative, welche verhindert, dass man abends wieder aus dem Park fahren muss.
    Als Stützpunkte für eine mehrtägige Erkundung des Yellowstone NP "von aussen" kommen West Yellowstone und Gardiner infrage. West Yellowstone bietet mehr Auswahl an Unterkünften und Restaurants, ich kann das "Holiday Inn" empfehlen. In Gardiner befindet sich der historische Haupteingang zum Park. Ich kann dort das "Best Western Mammoth Hot Springs" empfehlen, auf dem Gelände gibt es auch ein gutes Restaurant.
    Auf der Zufahrt zum Ost-Eingang kann ich in Cody ebenfalls das "Holiday Inn" empfehlen. Man sollte sich in Cody etwas Zeit nehmen für das Buffalo Bill – Museum.
    Bei der Anfahrt / Abfahrt in Richtung Salt Lake City liegt Jackson Hole am Weg. Meistens habe ich dort in einem der Motels übernachtet. Im Jahr 2008 übernachtete ich im Motel "Jackson Hole Lodge": das ist ein Motel, das man als "historisch" bezeichnen kann. Das Motel war sehr zentral und OK. Da hatte es sogar ein gut funktionierendes WLAN, ohne dass das an der Reception vermerkt war. In der Nähe hat mich– zumindest von aussen – auch das Hotel "Quality Inn 49'er Inn" überzeugt. Nicht weit vom Hotel kann ich das In – Restaurant "Snake River Brewing" empfehlen.
     
    Fazit:
    Ich bin seit 30 Jahren überzeugt, dass der Yellowstone NP zu jeder "richtigen" USA - Rundreise einfach dazugehört. Im Oktober sollte man die Fahrzeiten nicht zu knapp kalkulieren, ein vorzeitiger Wintereinbruch könnte die beste Planung vorübergehend verzögern.
    Viel Spass!
    Walter

    Sonstiges USA

  • Wieviel CA$H für 3 Wochen/2 Personen?
    Walter_ZHW Walter_ZH

    Noch vor 10 Jahren war es kein grosses Problem, Traveller Checks in einer Bank in den USA zurückzutauschen, sofern der einzelne Check nicht über 100$ war. Bei meinen letzten Reisen (2007 / 2008) hatte ich noch einige American Express Checks bei mir. Ich habe jeweils bei einigen Versuchen keine Bank mehr gefunden, die zurücktauschte – es wurde jeweils verlangt, dass ich ein Konto bei der betreffenden Bank haben müsste. Bei American Express Reisebüros mit Wechselschalter war das Zurücktauschen möglich, das erforderte aber recht viel Schreibarbeit, einmal wurde neben dem Pass eine zweite "ID" verlangt. Traveller Checks lassen sich in den USA am aussichtsreichsten für Einkäufe verwenden, wie Gunnar das beschreibt. Ich werde jedenfalls keine neuen Traveller Checks mehr erwerben.

    Für den Bargeld-Bezug am Bankomat sollte man sich vor der Abreise über die Kosten der verschiedenen Karten informieren, um böse Überraschungen zu vermeiden. Zu den Kosten, welche der Karten-Anbieter ausweist, kommen leider immer häufiger noch wenige $ Zusatz-Kosten, welche der Betreiber des Bankomaten draufschlägt. Der Betrag wird angezeigt. Man wird danach gefragt, ob man das akzeptiert, oder ob man es bleiben lässt.

    Wo es Bankomaten hat, sieht man im Internet unter dem Begriff ATM Locator.

    Für die Kreditkarte konnte ich für die Reisen jeweils eine temporär erhöhte Bezugs-Limite vereinbaren. Je nach Zahlungsmodalitäten könnte man dafür auch eine Vorauszahlung in Betracht ziehen.

    Sonstiges USA

  • Hotel in SFO mit kostenlosem Parken?
    Walter_ZHW Walter_ZH

    Hallo Brita!
    Schau doch bitte mal nach unter "Städtereisen Nordamerika" und dann "San Francisco" unter dem Thema "Parken in San Franciso".

    Mein Tip, wenn San Francisco zu Beginn oder am Schluss der Reise liegt: San Francisco ohne Wagen erkunden, man kommt mit der BART ohne Probleme in die Stadt / zum Flughafen.

    Viele Grüsse
    Walter

    Sonstiges USA

  • Internet in den USA
    Walter_ZHW Walter_ZH

    Vor etwa 10 Jahren habe ich erstmals einen Acer-Laptop 313T von der Grösse gekauft, die man heute als "Webbook" bezeichnet. Das Modell wurde damals nicht lange verkauft, fast niemand wollte offenbar damals einen so kleinen Bildschirm. Mein Laptop hat dann leider in Patagonien die Rüttelstrassen nicht überlebt. Seit 2005 nehme ich einen Fujitsu-Siemens Lifebook P 7010 mit auf meine Reisen. Auch dieser Laptop entspricht mit einem Breitbildschirm von 10.6" einem aktuellen "Webbook", allerdings war der Preis damals einiges höher. Ich will hier zwei Aspekte erwähnen, welche man bei der Auswahl des "Webbook" berücksichtigen sollte:

    Ich benutze den Rechner auch fürs ablegen der Bilder von der Digital-Kamera. Die Bildgrössen werden immer grösser. Es lohnt sich, einmal zu überschlagen, wie viel (Disk-) Speicherplatz für ein einfaches Bildverarbeitungsprogramm und für die Bilder benötigt wird.
    Mein Lifebook hat einen eingebauten DVD-Brenner, damit kann ich jede Woche einmal die Bilder auf eine DVD brennen. Man weiss ja nie – siehe oben! Wenn im Webbook kein Brenner vorhanden ist, könnte eben so gut eine portable USB-Disk als Backup-Medium dienen.

    Zum Lifebook habe ich mir vor zwei Jahren ein USB-Modem zugelegt. Damit habe ich in der Schweiz "unterwegs" die Möglichkeit, mit einer günstigen "Flat rate" aufs Internet zuzugreifen. Das funktioniert übers Handy-Netz recht schnell, teilweise mit UMTS-Speed. In den USA wird durch meinen Telecom-Anbieter ein "Roaming" angeboten. Das wird mit happigen Preisen verrechnet, abhängig von der übertragenen Datenmenge. Ich habe das USB-Modem in den USA einmal mit dem Lifebook getestet. Es funktioniert, da sind aber auch schnell mal 20 $ an Roaming-Gebühr fällig für ein E-Mail mit einigen Bildern im Anhang. Informiere dich mal darüber, welche Datenmengen bei den üblichen Tätigkeiten durchrauschen.

    Für einzelne Handys kann man auch ein Modem bekommen. Aber auch da gelten die gleichen horrenden Preise fürs Roaming in den USA.

    Zumindest für die "Geschichtsschreibung" sei hier noch erwähnt, wie der Internet-Zugang im Ausland funktioniert hat, bevor "überall" WLAN vorhanden war: An jedem Hotel-Telefon in den USA hat es noch heute einen Modem-Anschluss. Man hat den Modem-Anschluss vom LapTop mit dem Modem-Stecker des Telefons verbunden. Auf dem Laptop aktivierte man dann die Ipass-Software (Jahre zuvor war es die Compuserve-Software). Die Software wählte sich dann auf eine lokale Einwahl-Nummer ein, eventuell auch auf eine 0800 Gratisnummer. Die Internetverbindung wurde so aufgebaut, wie das alle kennen, welche schon vor den ADSL-Zeiten im Internet aktiv waren. Die Abrechnung erfolgte pro Zeiteinheiten. Noch vor wenigen Jahren konnte ich mich über meinen Telecom-Anbieter bei Ipass anmelden, die Verrechnung erfolgte über die normale Gebührenrechnung meines Providers. Ipass existiert immer noch, es existieren nur noch viel mehr Einwahl-Varianten. Suche bitte im Internet oder auch beim Telecom-Provider!

    Wie das schon Susanne beschrieben hat, habe auch ich in den USA immer das kostenfreie WLAN in den Unterkünften benutzt, auch in Motels, wo das in den Unterlagen nirgends erwähnt war. Das hat nur einmal nicht funktioniert: Im Yellowstone Nationalpark hat es kein WLAN im Hotel Old Faithful Inn.

    Zuletzt wollte ich aber noch erwähnen, dass es "unterwegs" neben den "Free Hotspotst" immer noch eine zweite gute Chance gibt, via WLAN ins Internet zu kommen: Alle die Privaten und Geschäfte, welche ihren WLAN-Zugang nicht verschlüsselt haben (ob zufällig oder mit Absicht). Im letzten Herbst war ich in den USA mit Amtrak unterwegs. Da war der Zug in Denver mal ein paar Minuten im Rangierbahnhof abgestellt, und ich hatte genügend Zeit, um einige E-Mails über einen "offenen" Anschluss abzusetzen. Da ich mit meinem privaten Laptop arbeitete, habe ich das gewagt - mit einem Geschäfts-Rechner würden da aber alle Lichter auf Rot stehen. Ich habe während der Zugsreise in der Nähe von Ortschaften immer wieder mögliche Zugänge festgestellt, die aber bald wieder weg waren.

    Viel Spass beim Reisen und beim Surfen!
    Walter

    Sonstiges USA

  • Mietwagen für Rundreise Mitte Juni bis Juli 2009
    Walter_ZHW Walter_ZH

    Ich habe bei meinen USA-Reisen in den letzten Jahren immer direkt im Internet bei Hertz gebucht und damit immer gute Erfahrungen gemacht. Bei jeder Buchung habe ich jeweils bei den anderen grösseren Anbietern nachgeforscht und keine wesentlich günstigeren Offerten mit der vollen Versicherungsdeckung gefunden.

    Auch bei meiner letzten Reise im Herbst 2008 habe ich es nicht bereut, dass ich die wirklich volle Versicherung gebucht hatte: Beim rückwärts manövrieren vor einem Motel hatte ich einen Begrenzungspfosten übersehen. Der Pfosten hat es überstanden, aber hinten am Wagen resultierte ein unschöner Blechschaden. Bei der Rückgabe des Wagens "kostete" mich das dann nur das Ausfüllen eines Formulars.

    Ich bin "Mitglied" des Holiday Inn Priority Klubs: Diese Mitgliedschaft ist gratis, melde dich einfach im Internet unter www.ichotelsgroup.com an. Bei der Internet-Buchung mit Hertz gebe dann als CDP Name ein: HOLIDAY INN PRIORITY CLB. Bei den besten Offerten sind dann Haftungsausschluss und Zusatzhaftpflicht bereits inbegriffen.

    Für das wirklich schnellste übernehmen des Hertz-Wagens in den USA hilft eine "Mitgliedschaft" beim Hertz #1 Club Gold. Ich habe diese Mitgliedschaft über den Arbeitgeber bekommen, erkundige dich mal bei Hertz oder bei der Firma.

    Walter

    Sonstiges USA

  • AMTRAK
    Walter_ZHW Walter_ZH

    Ich bin im Jahr 2007 von Los Angeles bis New Orleans im Schlafwagen gefahren, da waren zwei Übernachtungen dabei, und ich habe diese Reise-Art schätzen gelernt. Daher bin ich im Oktober 2008 zum Abschluss einer Mietwagen-Rundreise durch den Westen wiederum im Schlafwagen von Sacramento nach Chicago gefahren, auch da wieder mit zwei Übernachtungen.
    Ich hatte jeweils ein "Superliner Roomette" Abteil gebucht, also nicht das "Bedroom" Abteil, das du wohl gebucht hast. Bei beiden Reisen habe ich den gleichen Wagen-Typ angetroffen, aber ich weiss nicht, wie viele andere Wagen-Konfigurationen möglich sind. Im Doppelstock-Wagen waren in der oberen Ebene links und rechts vom Mittel-Korridor die Schiebetüren zu den "Roomette"-Abteile angeordnet. Während dem Tag hat es da jeweils 2 angenehme Sitze. In der oberen Ebene der Doppelstock-Wagen liegen auch die Verbindungstüren zu den anderen Wagen.
    In meinem Abteil wurden die Sitze für die Nacht so zusammengeschoben, dass sich daraus das untere Bett ergab. Bei Doppelbelegung wird das zweite Bett von oben heruntergeklappt. Während der Nacht hatte es nicht sehr viel Platz neben dem Bett, die Toiletten und Duschen waren separat im unteren Stockwerk. Speziell fürs "Roomette"-Abteil muss man sich gut überlegen, was man während der Reise im Abteil haben will, und was man besser für die Fahrt eincheckt.

    In meinen Wagen waren die grösseren Abteile im unteren Stock angeordnet, aber ich habe da nur mal von aussen hineingesehen. Jedenfalls hat man da ein privates WC und eine Dusche im Abteil, und neben den Betten noch eine Sitzgelegenheit. Die Wagen waren schätzungsweise etwa 20 Jahre alt. Ich bin noch nie in einem neuen "Euronight"-Wagen gefahren. Ich denke aber schon, dass die Amtrak-Wagen eher der vorhergehenden Generation der Europäischen Schlafwagen entsprechen. Alle Wagen sind selbstverständlich klimatisiert.

    Im Zug hat es einen Aussichtwagen mit Bar, der bis spät abends offen ist. Der Aussichtswagen fährt in der Mitte des Zuges zwischen den "Coach"-Wagen und dem Schlafwagen-Teil. Viele Passagiere aus den Coach-Wagen verpflegen sich im Aussichtswagen, es hat da auch einige Tische.
    Zwischen dem Aussichtswagen und dem Schlafwagenteil des Zuges fährt zusätzlich der Speisewagen mit. Für die Schlafwagen-Passagiere sind die Mahlzeiten im Speisewagen inbegriffen, inklusive ein alkoholfreies Getränk. Alkohol muss bezahlt werden. In deinem Fall sind wohl das Abendessen und das Morgenessen im Fahrpreis inbegriffen. Das Personal kommt vorbei und macht Reservationen fürs Abendessen, für etwa 3 verschiedene Essen-Zeiten. Vorrang haben die Schlafwagen-Passagiere. Es hat wenige Passagiere aus den Coach-Wagen, welche sich das Essen im Speisewagen leisten können.
    Wenn die Essen-Zeit aufgerufen wird, dann werden beim Eintreffen der Gäste die Tische im Speisewagen aufgefüllt, mit der Aufforderung "to socialise". Es ergab sich jedesmal eine angeregte Unterhaltung mit den Tischnachbarn. Etwa 4 Menu-Varianten stehen zur Auswahl, meistens ist auch eine Hamburger-Variante dabei. Die Qualität des Essens war ansprechend, aber man wird da wohl nicht im Ernst eine Gourmet-Küche erwarten.

    Irgend wann vor der Abreise muss man sich das Ticket beim Amtrak-Schalter oder an einem Automaten ausdrucken lassen. Bei meiner Reise ab Los Angeles hatte es eine Stunde vor Abfahrt lange Kolonnen vor den Ticket-Schaltern. So war ich froh, dass ich den Automaten benutzen konnte. Man identifiziert sich mit der Kreditkarte, mit der die Reservation erfolgte, und bekommt dann mit wenigen Klicks das Ticket ausgedruckt. Man kann das Ticket an einer beliebigen bedienten Amtrak-Station ausdrucken. Mit dem Ticket kann man das Reisegepäck am Gepäckschalter einchecken.

    In Chicago kommt man in einer sehr schmucklosen unterirdischen Station an und geht nach vorne zum Perron-Ende und folgt dann den Wegweisern nach oben zum Gepäck-"Pick-up". Beim Ausgang werden die Gepäckscheine kontrolliert. Die Gepäckwagen sind kostenpflichtig. Zum Taxistand geht es von der Gepäckausgabe nochmals weiter nach oben. Ich habe in Chicago im Holiday Inn Mart Plaza übernachtet, das Taxi hatte dahin weniger als 10 Minuten.

    Ich wünsche eine gute Reise.
    Walter

    Sonstiges USA

  • Fragen zu San Francisco
    Walter_ZHW Walter_ZH

    Hier noch ein "Erlebnisbericht" zum Thema Shuttle, wenn auch der angegebene Reisetermin schon vorbei ist:

    Vor einigen Jahren bin ich mit einem Shuttle-Bus zum Hotel beim Fishermans Wharf gefahren. Ich habe beim Einsteigen mein Ziel angegeben, aber ich hatte natürlich keinen Einfluss darauf, wohin der Bus zuvor noch überall hinfuhr. In meinem Bus sassen überwiegend einheimische, und so kurvte der Bus durch die Suburbs von SF, die ich sonst wohl nie kennengelernt hätte. Ich war der letzte, der nach etwa 2 Stunden abgesetzt wurde, ich hätte damals gerne den Aufpreis fürs Taxi bezahlt!

    Seit die BART bis zum Flughafen fährt, ist das jetzt mein bevorzugter Weg in die Stadt. Mitsamt dem Gepäck fahren Sie bequem in der BART bis zur Haltestelle Embarcadero. An dieser Haltestelle nehmen Sie beim hinteren Ausgang auf der linken Seite die Rolltreppe nach oben, dort findet sich in der Nebenstrasse ein Taxistand. Die Taxifahrt zum Fishermans Wharf kostet dann etwa 10$, auch alle Hotels in der City sind so in ein paar Minuten erreichbar.

    Walter

    San Francisco

  • von San Francisco nach Los Angeles mit dem Zug?
    Walter_ZHW Walter_ZH

    Im November 2007 habe ich die Strecke von San Francisco bis San Diego in mehreren Etappen im Zug zurückgelegt. Zur Frage, ob das gut funktioniert, würde ich sagen: Ja, wenn man sich gut vorbereitet. Der öffentliche Verkehr funktioniert in Kalifornien nicht so schlecht, wie man vielleicht erwarten würde. Zur Vorbereitung gehört ein guter Rollkoffer, den man gegebenenfalls auch mal ein paar hundert Meter mitziehen kann.
    Ist man im Auto Unterwegs, dann kann man sich unterwegs spontan für eines der vielen Hotels und Motels entscheiden. Bei der Reise mit dem Zug ist es hingegen von Vorteil, wenn man die Hotelbuchungen zum Voraus macht. Ich habe alle Buchungen unterwegs im Internet vorgenommen, auf einem Laptop im "Webbook"-Format. In vielen Hotels in den USA ist der WLAN-Anschluss gratis (oder besser: im Preis inbegriffen) - zum Beispiel in allen Holiday Inn Express Hotels.
    Rechnen Sie auch mal die Preise aller geplanten Strecken zusammen, ob sich ein California Rail Pass oder sonst ein USA Rail Pass lohnen könnte (hat sich in meinem Fall nicht gerechnet).
    Die Strecke SF –> LA ist per Zug so lang, dass man das als Tourist wohl besser nicht am Stück zurücklegt. Ich beschreibe hier eine andere Variante als Stefan, welche touristisch von Interesse ist. Hier einige Tipps zu den einzelnen Streckenteilen, als Anregung für eigene Recherchen im Internet.

    Vom Stadtgebiet von San Francisco bis San Jose Ca fährt man am einfachsten mit dem Caltrain. Siehe www.caltrain.com. Fahrtdauer etwa 1,5 Stunden. Unerwartet viele Züge auf diesem Streckenteil, siehe Fahrplan! Caltrain wird von Amtrak betrieben.
    Der Zug startet in der "San Francisco Caltrain" Station im Gebiet "South of the Market", das sollte man auf den meisten Karten finden. Das Ticket für diese Teilstrecke löst man vor Abfahrt am Automaten. In San Jose heisst der Umsteigebahnhof zum Amtrak-Zug oder für den unten beschriebenen Bus: "San Jose Diridon".

    Falls in San Jose ein Zwischenhalt geplant ist, dann orientiert www.vta.org über das "Light Rail" Tram in San Jose und über den Shuttle Bus ab der Diridon Station.

    Von San Jose habe ich mit dem Bus 55 "Monterey Express" einen Abstecher nach Monterey gemacht. Siehe unter www.mst.org, es gibt in jeder Richtung 3 Fahrten pro Tag. Der Bus hat etwas mehr als 2 Stunden pro Strecke und fährt grösstenteils über die Autobahn. Der Fahrpreis ist 8$ (oder ein Tages-Pass für alle Zonen für 9$!). Das Ticket ist im Bus erhältlich. Wie immer im Bus, muss man den Betrag genau abgezählt bereit haben, es gibt kein Rück-Geld. Den Koffer stellt man im Bus ab.
    Ich übernachtete in Monterey im Hotel Sand Dollar Inn, das sind 5 Minuten zu Fuss ab der Bushaltestelle Monterey Transit Plaza. Weitere Hotels in der Nähe: Days Inn und Travelodge.
    Tourismus in Monterey unter anderem: Aquarium, Boote fürs Whale Watching, Besichtigungstouren ins Weinbaugebiet und zu den Kellereien, siehe unter www.mst.org bei "Grapevine Express". Sogar zum "Big Sur" kann man mit dem MST Bus fahren! Fazit: man hält es hier auch mehrere Tage aus.

    Für die Weiterfahrt von San Jose CA bis Los Angeles orientiert man sich am besten unter www.amtrakcalifornia.com, die Fahrpläne sind unter www.amtrak.com zu finden. Man kann dort für jede beliebige Strecke eine "Probebuchung" machen und sieht die Fahrpläne und die Preise. Sie werden dort feststellen, dass es ab San Jose bis San Louis Obispo nur einen Zug pro Tag gibt, den "Coast Starlight". Von San Jose bis San Louis Obispo sind es 5 Stunden, die ganze Strecke von San Jose bis Los Angeles dauert 11 Stunden.
    Für die Strecke ab San Jose braucht es Platzreservationen, welche man im Internet vornehmen kann. An den grösseren Amtrak-Stationen kann man sich die Fahrkarten mit der Reservation irgendwann vor der Reise am Schalter oder an einem Automaten ausdrucken lassen. Kleine Amtrak-Stationen sind nicht bedient, das ist im Fahrplan vermerkt. Man muss sich gegebenenfalls rechtzeitig um das Ticket kümmern.
    Stecken-Fahrpläne für diese Strecke siehe unter www.amtrak.com, dann "Schedules" anwählen. Wählen Sie dort aus: "Coast Starlight" sowie auch "Pacific Surfliner".
    Die Strecke von San Jose bis San Louis Obispo habe ich im "Coast Starlight" zurückgelegt. Das ist ein Schlafwagenzug, der von Seattle her kommt. Als "Tagesgast" sitzt man in einem "Coach" Sitz im oberen oder eventuell auch im unteren Stock. Im Zug hat es einen Aussichtwagen mit Bar, der immer offen ist. Zusätzlich gibt es auch einen Speisewagen, das Personal kommt vorbei und macht Reservationen fürs Mittagessen.
    Bis San Louis Obispo verkehrt der Zug grösstenteils durch bewässertes Landwirtschaftsland (das Wasser kommt weit her aus dem Norden). Manchmal sind auch Erdöl-Pumpstationen sichtbar. Erst am Schluss fährt der Zug dann in die Nähe der Küste.

    Ich machte bei San Louis Obispo einen Abstecher zum Meer. Ich bin von der Amtrak Station mit dem Taxi nach Morro Bay gefahren, wo ich zwei Übernachtungen im Hotel Twin Dolphin Inn gebucht hatte. Die Fahrt zurück zur Amtrak Station habe ich im Bus gemacht, siehe www.slorta.org. Die Tageskarte kostet $4.50 für das ganze Netz. Von der San Louis Obispo Amtrak-Station bis zum County Gouvernment Center (=Transit Plaza) fährt die Linie 10. Vom County Gouvernment Center bis Morro Bay (Morro Bay Park) fährt die Linie 12a.

    Ab San Louis Obispo bin ich in zwei Etappen mit dem "Pacific Surfliner" bis San Diego gefahren. Der Name dieser Züge ist kein Zufall, man sieht während Stunden den Pazifik und immer mal wieder ein paar Surfer. Für eine Teilstrecke hatte ich "Business Class" gebucht. Es hat da etwas mehr Platz, und man kann sich mit Kaffe und Wasser bedienen.

    Als weiteren Zwischenstopp bis Los Angeles kann ich Santa Barbara empfehlen. In Santa Barbara liegt die Amtrak Station zwischen der Stadt und dem Strand. Das Hotel Harbor View Inn liegt in der Nähe vom Strand, das Hotel Holiday Inn Express gegen das Stadtzentrum.
    Ich selbst bin bis Goleta gefahren und habe dort im Holiday Inn übernachtet. Mit dem Bus war der Weg ins Zentrum von Santa Barbara aber recht umständlich.

    Als Alternative für einen Zwischenstopp bietet sich auch Ventura an. Etwa ¼ Meile von der Amtrak Station liegt das Crowne Plaza Hotel direkt am Strand.

    Von Los Angeles Union Station gibt es regelmässige "Flyaway" Busse zu allen Terminals des internationalen Flughafens für 6 $. Siehe www.lawa.aero/flyaway/. Zu vielen Flughafen-Hotels kann man dann von dort mit einem Gratis Shuttle-Bus fahren.

    In San Diego sind es zwei Blocks von der Amtrak-Station zum Holiday Inn "San Diego – On The Bay". Das ist nicht eben das günstigste Hotel der Stadt. Direkt vor dem Hotel legen Kreuzfahrt-Schiffe an.

    Walter

    San Francisco
  • 1
  • 2
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 10 von 10

  • Inhalte melden
  • Veranstalter AGB
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Privatsphäre-Einstellungen
  • AGB
  • Impressum
© 1999 - 2026 HolidayCheck AG. Alle Rechte vorbehalten.
  • Erster Beitrag
    Letzter Beitrag