Nachtrag:
falls Du stornieren willst, die Form der Stornierung per e-mail anküdigen, also per Einschreiben mit Rückschein. Und das bitte sofort auch tun.
Gruss Gabriela
Nachtrag:
falls Du stornieren willst, die Form der Stornierung per e-mail anküdigen, also per Einschreiben mit Rückschein. Und das bitte sofort auch tun.
Gruss Gabriela
Ja, das ist wahrhaft eine persönlich sehr schwierige Situation. Dein Hauptproblem ist der Faktor Zeit, weil die geplante Abreise schon in einer Woche sein soll. Dessen ist sich der RV ( wie übrigens alle RV in der gleichen Situation ) bewusst. Mit jedem Tag schwinden Deine Alternativen.
OT: ich habe übrigens mit einem Schmunzeln div. Beiträge in andere threads gelesen, die den RV zwar Gewinnstreben zugestehen, aber dafür um Gottes willen niemals Gefahr für Leib und Leben ihrer Kunden aufs Spiel setzen würden. Ja, wo sind wir denn, das ist doch das mindeste, was wir von ihnen verlangen dürfen. Aber wenn es um die Abwägung von Interessen geht, also die eines Einzelfalles wie bei Dir und um das Interesse des Unternehmens geht, was glaubst Du, welches Interesse er ( der RV ) oben anstellt ?
Zum Thema:
dieses Thema war schon vor Jahren hier mein Lieblingsthema. Ich habe selbst die Erfahrung machen müssen, das ich erst durch einen forums-Beitrag hier erfahren durfte, das mein Club drei Tage nach meiner Anreise in den Winterschlaf gehen würde. Als ich die Bestätigung des Clubs bekam stellte sich der RV dumm, er habe das selbst noch nicht gewusst. Also Reise storniert, Rückzahlung verlangt und den RV verklagt. Mit dem Ergebnis, das er 50% des Reisepreises für vertane Urlaubszeit zahlen musste. Ich habe sofort nach der Stornierung einen anderen Club gebucht, und bin trotzdem zu meiner geplanten Zeit verreist.
Viele wissen es nicht, das der RV genau so an den Vertrag in allen Konsequenezen gebunden ist wie der Reisende. Also nix mit "alternativen gleichwertigen Anlagen", die er anbieteet. Im Bruston der Überzeugung, dass das rechtens ist. Und ja, wenn die Alternative teurer ist, wäre das natürlich zu bezahlen. Das ist nonsens. Niemand muss sich darauf einlassen
Wenn ich an Deiner Stelle wäre würde ich wie folgt handeln:
gleich am Montag früh per e-mail den RV unter Frist von max. 4 Stunden ultimativ auffordern, ob er den getätigten Vertrag einhalten kann oder nicht. Falls nein, die Reise stornieren, sofortige Rückzahlung verlangen und ankündigen, das Du ihn auf Schadensersatz verklagen wirst. Dann würde ich eine alternative Reise buchen. Auch wenn sie teurer ist, das kannst du aus den 50% Schadensersatz Deines ursprünglichen Reisepreises ausgleichen. Ich gebe zu, das bedarf gewissser finanzieller Reserven, da Du für alles erst in Vorlage treten musst.
Mit weiterem Hinhalten zwingt Dich der RV immer mehr in die Defensive, und ob Du dann noch die richtige Entscheidung fällst wage ich zu bezweifeln.
Montag früh bis Du aber diejenige, die das Gesetz des Handelns beansprucht. Ich wünsche Dir viel Glück, und hoffe, Du fällst die für Dich nach Deinen Gegebenheiten die richtige Entscheidung.
Gruss Gabriela
Ich habe irgendwo gelesen, das in den letzten Tagen rund 30.000 Briten von der Türkei ( diese Zahl kann möglicherweise auch Ägypten mit betreffen ) nach Spanien umgebucht haben.
Wo es Verlierer gibt, gibt es eben immer auch Gewinner. Ich lege Wert auf die Klarstellung, das ich den Begriff "Kriegsgewinnler" bewusst nicht verwendet habe.
Die Rückgänge der russsischen Buchungen dürften aber bereits eingepreist sein.
Gruss Gabiela
Man muss nur die richtigen Fragen stellen, dann bekommt man auch die richtigen Antworten. Nämlich die Antworten, die man hören will. Wenn das "Ergebnis" dann in der BILD-Zeitung veröffentlicht wird, darf man beruhigt davon ausgehen, welche Tendenz dieses Blatt als die repäsentative Meinung der "Deutschen" präferiert. Ich erinnere nur an an die Schlagzeilen in Sachen Grexit/Griechenland/die Griechen allgemein u.a.
Demnach würden 81% der Deutschen angesichts der militärischen Eskalation in der Türkei einen Urlaub dort ausschliessen. Viele, und ich schliesse mich nicht aus, haben zur Zeit ein flaues Gefühl im Magen. Flauer die, die schon gebucht haben, und wahrscheinlich zumindest ein bischen flau, die ( wie ich ) in nächster Zeit einen Urlaub dort planen.
Aber ich bezweifel, das die Zahl von 81% korrekt ermittelt worden ist. Dazu fehlen die Grundlagen, sprich wieviel Leute wurden wann und wo mit welcher konkreten Frage ( oder Fragen ) angesprochen.
Wohlgemerkt, ich habe eine eigene Meinung zur aktuellen Situation in der Türkei, wie ich sie hier auch artikuliert habe. Das Verhalen der türkischen Regierung ist in meinen Augen völlig unverständlich. Innenpolitische Gründe -weil machtpolitische Interessen- rechtfertigen die kriegerischen Aktionen nicht.
Ich hoffe sehr, das der Tourismusverband in der Türkei seinen ganzen Einfluss geltend machen wird, um die potenziellen Schäden für den Wirtschaftszweig darzulegen.
Gruss Gabriela
OT:
wenn mein Diskussionspunkt: ab wann ist ein Land im Kriegszustand ( und nur dieser Punkt würde zu definieren sein ) und es gibt dann die zwingend daraus resultierende Reisewarnung vom AA und alle daraus resultierenden Rechte der Vertragsauflösung würde in das forum "Reiserechtliche Fragen" verlagert werden, ist nur eine einzige Frage zu bewerten:
Reisewarnung erst nach einem Anschlag mit z.B. 5 ( 2 ? 10 ? 20 ? 100 ? Toten ), also als Reaktion auf ein tatsächliches Schreckensszenario, das die Welt erregt
oder schon früher durch Kriterien, die auf ein mögliches Ereignis mit möglichen Fakten wie vorher geschildet hindeuten.
Das müsste geklärt werden. Natürlich werden die RV eine eigene ( sehr individuelle ) Meinung dazu haben. Sehr schwierige Diskussion, das gebe ich gerne zu.
Aber es trifft die Befürchtungen derjenigen, die jetzt darüber brüten, was soll ich um Gottes Willen nur tun. Sie alle, die hier ihre Ängste offenbaren haben ein Recht auf eine Lösung und eine eindeutige Klärung. Was früher möglicherweise einfacher war ist mit Sicherheit in unserer heutigen Welt nicht mehr einfach.
Gruss Gabriela
Ja, da stimme ich bedingt zu. Ja, weil die hypothetische Frage, darf ich stornieren, wenn in dem Urlaubsland wie auch immer geartete kriegsähnliche Aktivitäten vollzogen werden, und die daraus resultierende Gefährdung pro und kontra das Recht auf kostenfreie Stornierung diskutiert werden muss ( müsste sicher in politischen Gremien viel dringender sein ) und der aktuelle Situation in der Türkei. Die ist nämlich aktuell und bleibt es auch.
Gruss Gabriela
In der heutigen Welt darf der Begriff "Kriegsland", also sich im Krieg befindend, nicht mehr mit den früheren klassischen Mustern -sprich zwei Armeen liegen sich an einer Front gegenüber- bewertet werden. Es sind heute eher Einzelaktivitäten, für die ein betroffenes Land sich "im Kriege befindend" erklärt. Anschläge, kurze militärische Schläge, wir sehen das heute leideer sehr oft in Afrika ( Boko Haram ) sowie in leider vielen anderen Ländern. Es sind die modernen Kriege geworden. Auch Amerika hat übrigenes nach dem Anschlag am 11.09. eine Kriegserklärung ( nicht gegen ein Land ) allgemein gegen den Terror ausgesprochen.
Soweit ich weiss, hat die PKK auf türkischen Gebiet 3 türkische Soldaten als Vergeltung erschossen.
Gruss Gabriela
Ich möchte mich an der Diskussion hier ( ja=Risiko, nein=kein Risiko ) nicht beteiligen. Jeder hat auf seine Weise recht. Nur, diejenigen, die bereits gebucht haben, und jetzt kalte Füsse bekommen, können nicht zurück, es sei, der Veranstalter akzeptiert eine Umbuchung. Was bei einer teureren Reise wohl eher möglich ist als ein Tausch in ein Billigangebot. Es fehlt bis heute die Rechtsgrundlage für einen Ausstieg aus dem Vertrag bei einer imaginären Gefährdung.
Ich habe eine eigene Meinung dazu: nach meiner Auffasssung befindet sich die Türkei im Kriegszustand, ist also ein Kriegsland. Das müsste eigentlich reichen, um kostenfrei stornieren zu können. Niemand kann garantieren, das möglicherweise kriegerische Auseinandersetzungen der Kriegsparteien an jeden Fleck in der Türkei verlagert werden können. Die Türkei bekämpft im Nord-Irak und in Syrien namentlich benannte Gegner. Wenn ich auch dem IS solche Aktionen in der Türkei weniger zutraue ( aber nicht ausschliesse ), das Problem sind die Kurden. Die zaghaften Friedensbemühungen der letzten 3 Jahre sind völlig unnötig von Herrn Erdogan über den Haufen geworfen worden.
Im Gegensatz z.B. zum Anschlag in Tunesien tut die Regierung nichts zur De-Eskalation, ganz im Gegenteil, die Auseinandersetzung eskaliert. Was mag sich da für ein Wutpotenzial mit denkbar unkontrollierbaren Racheakten aufbauen ?
Ich hoffe, das es den gemässigten Kräften in der Türkei und der Völkergemeinschaft gelingt, Herrn Erdogan von seinem Wege abzubringen. Aber es sind Zweifel angebracht.
Ich möchte mit meinen Ausführungen nur die aktuelle Situation in der Türkei bewerten, und keine weiteren Ängste schüren. Jeder muss das persönliche Risiko für sich selbst einschätzen und dann entscheiden. Aber die Politik in der Türkei tut zumindest zur Zeit nichts, um eine ( gefühlsmässige ) positive Zukunftsaussicht vorstellbar erscheinen zu lassen.
Gruss Gabriela
Natürlich machen sich jetzt Urlauber, die bereits gebucht, und die, die damit geliebäugelt haben, zu Recht Sorgen. Gar keine Frage. Und es schadet auch dem Tourismus in der Türkei, der ja schon in diesem Jahr Rückschläge und damit Verluste aus dem Buchungsaufkommen aus Russland hinnehmen muss.
Trotzdem sehe ich die Ursache in der innenpolitischen Situation in der Türkei. Kann es möglich sein, das der Präsident möglicherweise den Selbstmordanschlag zum Anlass nimmt, damit den für ihn äusserst unangenehmen ( aber dennoch demokratischen ) Machtzuwachs der PKK zu bekämpfen ? Gegen den IS hat er bis dato nichts, rein gar nichts unternommen. Und jetzt bombt er ein bischen die Stellungen des IS in Syrien, aber seine Hauptziele sind Angriffe auf die Kurden. Rund 1.000 Leute, fast alle mit kurdischen Hintergrund, sind heute verhaftet worden.
Die Weltpolizei hat er leicht durch die Gewährung von Nutzungsrechten eines Militärflughafens in der Türkei ruhig gestellt. Die langen Nachschubwege wurden ihr nämlich bereits zu teuer, die Kosten für die USA für die Luftschläge in Syrien sollen sich bereits auf ca. 3 Milliarden belaufen, und das mit open end.
Erdogan nimmt somit Schäden des Tourismus in Kauf, er hält das Risiko für begrenzt, und wenn dann im November möglicherweise neu gewählt wird mit einem Wahlergebnis nach seinem Wunsch kann man dann die Reparatur der Branche angehen.
Wie aber die Kurden damit umgehen ist unkalkulierbar. Zur Zeit gibt es ein relativ grosses und unkalkulierbares Risiko in der Türkei, ich sehe es aber eher in Istanbul als in den Tourismusgenbieten. Für uns gilt, auch nach den Erfahrungen der letzten Jahre in Ägypten, wir werden im Oktober einen Kurzurlaub in der Türkei verbringen.
Gruss Gabriela
Daran besteht wohl kein Zweifel: natürlich ist die Anschlagsgefahr in der Türkei grösser geworden. Die Türkei bombadiert in Syrien Stellungen des IS, und im Nord-Irak sind es die der dortigen Kurden. Wobei schon bemerkenswert, bisher hat sich die Türkei ja an der Bekämpfung des IS nicht gerade hervorgehoben, und die Kurden in Syrien sind die aktivsten Kämpfer und holen die Kohlen für die Allianz am wirkungsvollsten heraus, nämlich am Boden. Und sie erleiden dort Verluste.
Es ist wohl leider ein politisches calcul vom Präsidenten Erdogan.
Zurück zum Risiko: es leben in Istanbul ca. 3 Millionen Kurden. Wenn der alte Konflikt wieder ausbricht ist dort alles möglich. Und die verblendeten Terroristen des IS kennen sowieso keine Grenze. Die Situation erinnert mich an die Kurdenkonflikte in 2000 bzw. 2001. Wir sind damals trotzdem nach Side gereist. Ich würde zur Zeit Istanbul meiden, oder zumindest dort -ich zitiere aus der Vergangenheitwie seinerzeit in Kairo- öffentliche Plätze und Versammlungen. Zur falschen Zeit am falschen Platz kann man aber überall auf der ganzen Welt sein.Wir planen übrigens im Oktober einen Kurzurlaub in der Türkei.
Gruss Gabriela
Wir kommen seit 2010 immer im Januar für 3 Wochen in diesen Club. Fast 50 Aufenthalte in diversen Magic Life Clubs seit 1997, aber im Januar ( vielleicht auch sonst nicht ) gibt es einfach keine Alternative. Wir haben die Diskussionen hier im Frühjahr über das Verhalten osteuropäischer Gäste mit Sorge verfolgt. Das Gleiche gab es schon mal im Herbst 2014, aber im Januar d.J. gab es überhaupt keinen Grund zur Klage. Natürlich waren auch einige wenige Osteuropäer dort, aber es gab niemand, der in irgendeiner Art unangenehm aufgefallen ist. Die Scheu zum Blickkontakt fällt immer auf, und kommunikationsfreudig sind sie ( wahrscheinlich mangels Sprachkenntnisse, z.B. englisch ) auch nicht. Exzesse gleich welcher Art haben wir nicht gesehen. Wir sind froh, in den neuesten Hotelbewertungen sind Gott sei Dank die Horrorberichte ( fasst ) verschwunden.
Mir scheint, das die TUI in manchen Zeiten tatsächlich ( in Tschechien ? ) durch enorme Preisnachlässe damit eine Klientel anspricht, die sonst wohl nicht einen Club Magic Life besuchen würde. Darüber wurde im Herbst letzten Jahres wie auch im Frühjahr hier ausgiebig diskutiert. Das widerspricht natürlich allen Regeln des Marketing, wenn CML wie gewünscht eine Marke sein soll.
Im Mai im CML Waterworld waren teileweise fast 50% Osteuropäer. Und keinen Ausfall in negativer Hinsicht. Wir sind jetzt beruhigt, und freuen uns auf unseren nächsten Urlaub im Januar 2016 in Kalawy. Und wir wollenauch 4 Wochen bleiben, wie sehr viele unserer langjährigen Urlaubsbekannten. Man kennt sich, und freut sich aufeinander.
Gruss Gabriela
Wir haben auch in Erwartung von günstigen Preisen für dieses Jahr Mitte/Ende Oktober einen 9-12 tägigen Dritturlaub geplant. Allerdings nur, wenn es diese günstigen Preise wirklich geben wird. Im Moment sieht es nicht so aus, und die vorläufigen Flugtermine in diessem Zeitraum sind einfach schlecht.
Die Hoffnung haben wir nicht aufgegeben, möglicherweise tut sich erst was Ende September. Die Situation zur Zeit in der Türkei hält vielleicht den einen oder anderen von einer Buchung ab. Uns nicht !
Gruss Gabriela
@Hoheward:
tja, an den Ausführungen der Zielexpertin ist nichts zu deuteln. Sie sind wie immer präzise und zielbewusst. Jetzt weisst du, wann in Kemer am 5.11. oder 7.11. die Sonne untergeht, musst nur -was solls- für die anderen Tage ein bischen selber rechnen. Doch ob es regnet oder nicht kann dir weder ich noch die Zielexpertin sagen. Meine Erfahrungen aus rund 40 Türkeiurlauben im Frühjahr und im Oktober/November: die positiven Erfahrunge im Herbst haben überwiegt.
@Alfred_Tetlzaff:
zum Thema Streik und höhere Gewalt wurde bereits gesagt, das es bezogen auf eine airline in deren spezifischen Problemen ( Streik der Piloten- oder des Kabinenpersonals ) keine höhere Gewalt ist. Anders z.B. bei Fluglotsenstreik im Abflugland bzw. im Zielgebiet. Keine Frage, das kann die airline nicht beeinflussen. Strittiger ist schon eine Streiksituation in einem Überflugland. Man geht davon aus, das -ähnlich wie bei regionalen Schlechtwettergebieten- eine Ausweichroute zumutbar und damit im Kalkulationsrisiko der airline ist.
Das die airlines mittlerweile von "zumutbaren oder nicht zumutbaren Umständen" ( s. posting von vS ) oder ähnlichen Wortgebilden sprechen sehe ich mit einem gewissen Schmunzeln. Man definiert die Tatsache, das man nicht rechtzeitig oder gar nicht fliegen konnte in den AGB mit anderen Worten. Ob eine Fluggesellschaft nur 3 Maschinen hat, und deswegen auf ausserordertliche Probleme nicht reagierten kann, also wer sowas hier ernsthaft vorträgt muss sich sagen lassen, dass dann die airline keinen Flugbetrieb aufnehmen kann, es sei denn, sie sagt schon bei der Buchung, das der Reisende ich im Risiko befindet. Jedes innerbetriebliche Risiko kann derartig deklariert und wäre damit auf den Bucher abgewälzt.
Kemer wie Antalya und Side haben an der türkischen Riviera alle eine Ostwestausrichtung. Die Sonne steht im November aber schon mehr im südlichen Bereich ( in Richtung unseres kommenden Winters ), d.h., der Sonneneinfluss im Tagesverlauf ist überall gleich. Früh morgens Sonne, und dann ab ca. 17.00 Uhr ist überall Schatten angesagt, egal ob im Hintergrund das Taurusgebirge ( ok: 20 Minuten Differenz ) oder in den flacheren Gegenden hinter Side. Im November ist der Temperaturunterschied zwischen Meer und Luft nicht mehr so extrem, ist absteigend bzw. es gleicht sich an, d.h., im Gegensatz zum Frühjahr oder Frühsommer bilden sich keine sogenannten "Mittagsschauer", weil sich das Luftgemisch nicht mehr an den Bergen hochzieht und dann zu diesen Regengüssen führt. Ich habe im November in vielen Jahren sowohl in Side als auch in Kemer eine relative gute Wetterkonstanz erlebet, aber -zugegeben- auch extreme Ausrutscher.
Na, dann muss ich auch mal ein bischen Tacheles reden. Es gibt die Erfahrungen ( auch meine persönlichen Erfahrungen) vor Ort aus den Monaten Januar bis März d.J. Aus allen nachprüfbaren Quellen gab es wg. der Unruhen zu keinem Zeitpunikt Gefahren für die Urlauber, die dort präsent waren. Terroristische Anschläge standen hier nie zur Debatte, sie sind nicht in dieses Gefahrenpotenzial einzuordnen. Sie sind auf der ganzen Welt unkalkulierbar. Soviel zu dem Gequatsche meines Vorredners !
Ich spreche daher auch nicht die "Sesselfurzer" an, die aus der Heimat sehr bequem mit breitem Gesäss ihre Ansichten von Gefahrengegenden dieser Welt jetzt und in naher oder absehbarer Zukunft hier kundtun, egal in welcher Richtung. Das ist vom Grundsatz her legitim, aber ich spreche ihnen jedes Recht ab, sich über Sorgen zu mokieren, die diejenigen Urlauber haben, die in einer sich möglicherweise abzeichnenden Risikogegend entweder bereits a) Urlaub in den nächsten 2-5 Monaten gebucht haben oder b) es vorhatten ( aus sicherer Ansicht heraus) das tun zu wollen.
Nur zu Teil richtig: ich lese auch eine sehr gute deutsche Tageszeitung, und die hat nicht erst am Freitag ( gestern ) darüber geschrieben.
Aber um es gleich klarzustellen: selbst, wenn es durch relativ extreme Wahlergebnisse zu Unruhen kommt ( ich hoffe, ich erinnere mich richtig: evtl. würden 40 !!!! Parteien sich einem Wahlboykott anschliessen ) wird es in den Urlaubszentren am Roten Meer so sicher sein wie das Amen in der Kirche. Nur: nach meinen Erfahrung von diesem Jahr wer schützt mich vor Reiseveranstaltern, die mich ausfliegen werden, auch wenn ich es gar nicht will. Dann verzichte ich lieber schon im Vorfeld.
Genau das, was da steht. Es ist -entgegen vieler hier geäusserten Hoffnugen- immer noch eine relative Unsicherheit in dem Land vorhanden, und im Moment leider wieder mit Trend in Richtung negativ. Konkret für mich: fahren wir im Januar oder nicht !
Ich weiss nicht, wie das einzuordnen ist. Es gibt wg. der Unzufriedenheit mit dem Militärrat wieder Demonstrationen in Kairo. Es sind Tausende, aber ( noch ? ) kein Zehn- oder Hunderttausende. Man fürchtet, das in den kommenden Wahlen wieder Mubarakvertraute in die Regierung kommen. Gleichzeitig wird über einen Boykott der Wahlen nachgedacht, was in meinen Augen aber völlig verkehrt wäre, da so nur Platz für Extreme geschaffen wird. Die Ungeduld wächst in der Bevölkerung, weil sich kurzfristig nicht soviel für sie zum Positiven geändert hat. Wir halten aber an unseren Reisepläne im Januar fest, da müsste sich schon mehr zum Ungewissen verändern.
@kourion:
das sind nur Spekulationen. Die Rechnung wurde vom Veranstalter an das Reisebüro geleitet und dann ( postalisch ? per Mail ? ) an den Bucher. Warum denn nicht direkt an ihn ? Das spricht doch eher für eine weitergehende Funktion des Reisebüros. Ich habe in meiner langjährigen Urlaubserfahrung sowohl Rechnungen vom Veranstalter wie auch vom Reisebüro erhalten, und ja, auch solche, in denen Zahlung sowohl als auch möglich waren. Hier ist ohne ein klärendes Wort des TO alles Spekulation. Aber reale vertragsrechtliche Bestandteile sind auf keinen Fall "periphere" Lappalien. Spätestens vor Gericht werden sie alleinige Entscheidungsgründe. Aber da will der TO ja nicht hin. Und das ist hier gewiss auch nicht nötig.