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  • Taxifahrer wollen Airport-Tarif um 50 Prozent anheben
    nokiN noki

    ....Dafür waren aber die Mietwagen bisher unschlagbar günstig, und das über lange Jahre hindurch. Während die Taxenpreise Jahr für Jahr stetig kletterten! Ich hab es erlebt, dass es sogar zweimal in einem Jahr Preiserhöhungen gab! In den letzten drei Jahren empfand ich das schon als unverschämt. So ist wohl auch ein Großteil der angeblichen Mietwagen-Misere bestimmt gewollt hausgemacht. Einen Sündenbock findet man immer!
    Bernat hat sich dazu ja schon ganz ausführlich geäußert.
    Beinahe alles ist doch rückläufig auf Mallorca und da wird es doch Zeit nochmal kräftig abzuschöpfen. Ich glaube denen kein einziges Wort mehr!
    Früher war es ein ganz großer Kuchen und niemand mußte befürchten kein Stück abzubekommen; heute ist er viel kleiner geworden, aber die Raffgier der organisierten Unternehmer umso größer. Und die Gewerkschaften sind die "Einpeitscher" in diesen Schlammschlachten!
    Ich fürchte dass es in nächster Zeit noch schlimmer wird, wenn immer mehr Gäste wegbleiben. Und das werden sie! Die Deutschen haben damit begonnen, wenn die Engländer nachziehen ist der Bart ab und der Fettnapf leer! Dann wird wieder jeder gegen jeden kämpfen in gesunder Konkurrenz.

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Taxifahrer wollen Airport-Tarif um 50 Prozent anheben
    nokiN noki

    @HagenSolberg,

    die Frage ist doch: Geht es dieser Taxenmafia darum mit Hilfe des Preises Politik zu machen, oder ist es nach wie vor eine Dienstleistung für einen angemessenen Preis?
    Diese Frage ist schon längere Zeit nicht mehr klar zu beantworten!
    Die "Untermafia" der airport-Taxis ist schon bei Erpressungen angekommen, indem sie von jedem fremden Unternehmen der Insel eine Zufahrtsberechtigung zum airport fordert, die gegen einen teuren Preis erworben werden muß. Ansonsten wird der fremde Unternehmer unmissverständlich aufgefordert mit einem am airport ansässigen Subunternehmer eine Kooperation einzugehen. Natürlich gegen eine angemessene Umsatzbeteiligung!
    So ist mir das dort geschildert worden.
    Jedes Hotel weiß, dass die weiten Fahrten quer über die Insel völlig überteuert sind und deswegen schicken schon viele Privatwagen, gefahren von Hotelpersonal, los.

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Ein kleines süßes Mädchen mit zweiundzwanzig „Elternpaaren“!?
    Gibt es das? Ja, sie wird von allen nur „Nuestra Senorita Delia“ genannt!
     
    Wer ist diese kleine Senorita und warum wird sie so verehrungsvoll genannt? Schauen wir uns doch die Geschichte einmal an, die dazu geführt hat. Mich selbst rührt diese Begebenheit heute noch!
    Sie ist eine von zwei Töchtern ganz armer Landwirte, gewissermaßen ein Nachkömmling, denn ihre Schwester ist gute zehn Jahre älter. Mindestens fünfzehn Kilometer Luftlinie südlich von Icod de los Vinos liegen noch ganz verstreut ein paar kleine Haufendörfchen schon im Parque Natural rund um den Parque National del Teide. Es sind dies die Siedlungen: Hoya de Retondo und Los Marque. Sie, die Einwohner dort, haben Sondergenehmigungen und -Rechte und sie leben schon seit vielen Generationen in den Örtchen. Auf normalen Landkarten sind sie gar nicht verzeichnet, so klein und einsam sind sie gelegen. Es ist wirklich entweder ein guter Tagesmarsch oder eine halsbrecherische Fahrt mit einem Geländewagen von El Amparo, dem nächst „größeren“ Ort, dorthin! Alle Wege hin zu diesen Kleinbauern haben eigentlich bisher nur Eselkarren gesehen. Dementsprechend sind auch die Wege. Die umgebende Landschaft ist extrem: Dichter Pinien- oder Kiefernwald oder karge Savanne. Es ist ja schon die nordwestliche Flanke hoch zum Teidegebiet und immerhin bereits gute 900 bis 1100 Meter hoch. Entsprechend rau ist auch das Klima.
    Diese beiden Siedlungen sind typisch im Stil von Haufendörfchen angelegt sehr weiträumig  umgeben von einzelnen versteuten Fincas, d. h. alle gruppieren sich dicht bei dicht um ein Zentrum. Das kann alles mögliche sein, ein Platz, ein uralter Baum, eine Quelle usw.. Mitunter sind die Häuschen sogar direkt miteinander verbunden und zusammengebaut.
    Hier leben jeweils etwa 40 bis 50 Menschen fast jeden Alters. Alle sind sie Selbstversorger und haben täglich schwerste Arbeit zu verrichten um dem unfreundlichen Boden etwas abringen zu können. Hier wird die freie Marktwirtschaft untereinander noch praktiziert: Wer hat, der tauscht! Zu verkaufen gibt es nichts, Geld besitzt keiner, außer den paar Groschen staatlicher Unterstützung.
    Und die Einwohner sind glücklich mit sich und der Welt, denn keiner besitzt mehr als der andere. Ein paarmal im Jahr kommen einige Mönche der Eremita de Bernabe südlich von El Amparo vorbei und wechseln die Ordensfrau aus, die dort bemüht ist die Kinder zu unterrichten. Das ist dann ein „Highlight“! ------ Aber seit 2006 nicht mehr das Einzigste im Jahr! ------
    Und daran trägt die heute zehnjährige Delia alle Schuld! Wäre sie damals nicht gewesen, so gäbe es alle diese Menschen heute nicht mehr und auch das Dorf würde nicht mehr existieren!

    Und das ist die Geschichte einer verhinderten Tragödie:

    Im März 2006, es war ein heißer Tag gewesen, kehrten alle Einwohner von ihren Feldbestellungen heim. Das erste was dann folgt, wenn man sein Häuschen erreicht hat, man entfacht das Feuer in der offenen Feuerstelle, das den ganzen Tag über geglimmt  hat, denn die Abende und Nächte sind noch recht kühl, und mehr als ein paar selbst gestrickte Wolljacken hat man nicht um sich zu schützen. Das wird immer so gemacht seit dort Menschen leben. Wird es dunkel, dann zündet man vielleicht noch eine Talgkerze an, aber damit muß sparsam umgegangen werden, viele hat man nicht davon und die langen dunklen Abende kommen erst noch! Vielleicht treffen sich noch ein paar Nachbarn in einem Haus dessen Fensterläden geschlossen werden um niemanden zu stören, d. h. praktisch treffen sich alle zu einem Plausch und evtl. auch einem Gläschen Wein. Nur die Alten und kleinen Kinder bleiben daheim. Es ist grundsätzlich so, dass man abends alle Fenster und Türen schließt! Ich kenne das von allen ländlichen Gegenden auf Teneriffa, teils wegen des Ungeziefers und dann auch um gegen plötzliche nächtliche Wettereinbrüche geschützt zu sein.
    Und genau in einer solchen Situation geschah die Katastrophe, die alles Leben hier ausgelöscht hätte, wäre nicht Delia gewesen!
    Eines dieser Felshäuschen in dem Delia wohnte fing Feuer und brannte innen lichterloh. Die alte Oma war taubstumm und Delia erst fünf oder sechs Jahre alt! So etwas brennt wie Zunder und greift sofort auf alle Nachbarn über; die meisten schliefen schon bis auf die zahlreiche Männergesellschaft. Delia hat die uralte Großmutter aus dem brennenden Haus geschafft und ist dann schreiend durch das Örtchen gerannt, während die ersten Dächer der Häuser schon brennend einstürzten. Nur die Außenmauern sind aus Felsen geschichtet, alles andere ist ausschließlich Holz. Sie selbst wurde von einem brennenden und glühenden Balken getroffen und räumte diesen mit den bloßen Händen von ihrem Körper, um nun, mehr noch vor Schmerzen schreiend, auch den letzten aus seinem Haus zu holen. Es gab "nur" einige Rauch- und Brandverletzte. Nachdem alles in Schutt und Asche lag, suchte man nach Delia.
    Sie war weg und verschwunden und in dem Chaos auch nicht auffindbar. Die ganze Nacht über wurde nach ihr gesucht, - vergebens!
    Am nächsten Morgen fand man sie durch Zufall im nahegelegenen Barranco de Castro; abgestürzt und sehr schwer verletzt aber 'noch ein bisschen' lebend. Sie wollte doch nur ihre Brandwunden in dem Bach kühlen, der dort nahe der Steilwand des Barrancos vorbeifließt.
    Ein Hubschrauber, von den bomberos (Feuergarde) alarmiert, brachte sie in ein großes Hospital, wo sie einige Monate verblieb und mehrfach operiert wurde, sowohl an den Brandwunden als auch an den zahlreichen inneren Verletzungen.
    Nun setzte ein wahrer run auf diese Klinik ein. Von Nah und Fern kamen sie um das kleine Mädchen zu sehen, das ein ganzes Dorf vor dem sicheren Tod gerettet hatte. Natürlich war das alles publik geworden. Die Spendenbereitschaft war so hoch, dass heute neue Häuschen aus massiven Stämmen mit sicheren, steinernen Wänden und Feuerstellen dort stehen, denn die Einwohner weichen nicht von der Stelle ihres Dörfchens, das nun neu aufgebaut wurde.
    Seit dieser Zeit wird Delia wie eine Heilige verehrt, aber sie ist Gott sei Dank dennoch ein kindliches Wesen geblieben! Sie spricht nicht gerne über dieses Geschehen. Und ich habe den untrüglichen Eindruck gewonnen, dass sie dieses Trauma noch lange nicht verarbeitet hat! Manchmal, ganz spontan, unterbricht sie ihr Spielen und setzt sich still und alleine abseits. In sich versunken und den Kopf in die Hände gestützt. So sitzt sie mitunter stundenlang geistesabwesend da und niemand spricht sie an; bis sie dann urplötzlich wieder ganz munter am Treiben der anderen teilnimmt als wäre nichts gewesen. Das ist typisch für ein solches posttraumatisches Verhalten!
     
    Was nicht einmal ein Erwachsener so einfach fertigbringt, dass zeigt uns ein Kind! Selbst wenn es auch nur rein instinktmäßig wäre, so könnte es manchen Erwachsenen doch schon fast beschämen!

    Als ich sie fragte: "Darf ich diese Geschichte in Alemania schreiben?"
    Antwortete sie ganz erstaunt und unbekümmert mit einer Gegenfrage : "Warum willst du darüber schreiben?"
    "Weil ich es gut finde und es anderen Leuten in Alemania auch erzählen möchte!"
    "Wieso? Habt ihr bei euch keine Omas, Opas, Papas und Mamas? Und gibt es bei euch kein Feuer?"
    "Doch, das schon, aber viele Leute sollen es erfahren, dass es dich gibt!"
    Sie daraufhin ganz kindlich naiv, eher erstaunt und kein bisschen arrogant: "Ach sooo, na gut, dann schreib es! ....... Ich geh' jetzt wieder spielen, kommst du mit? Ich zeig' dir auch mein kleines Hündchen?"

    Dieser kurze Dialog hat mich einfach umgehauen!
    Ich habe versprochen wiederzukommen; das soll eigentlich nun in drei oder vier Wochen geschehen. So ist es geplant und vorbereitet!

    Bislang konnten alle die Reporter, Filmemacher und alle die dieses Dorf mit ihrer "Heiligen" vermarkten wollen, erfolgreich abgewehrt werden. Selbst die Kirche, die ja ihre Finger dort überall dazwischen hat, machte schon zwar noch zurückhaltende aber doch schon eindeutige und listige Versuche daraus Kapital zu schlagen, mit ihren typischen Floskeln: Göttliche Eingebung, Erleuchtung, Wunder, usw., was dererlei Dinge mehr sind. Die viel zitierte "Seele" ist dabei völlig unwichtig, solange es um Ansehen und Geld geht. Nötigenfalls auch durch indirekte Erpressung; jedes Mittel ist recht was dem egoistischen Zweck dient!
    Wie war das doch noch gleich? "Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!" War das nicht der Leitspruch der Kreuzzüge im Mittelalter? Es hat sich nicht sehr viel geändert, nur die Methode ist raffinierter und verschleierter geworden. Die spanische Kirche ist unermeßlich reich, auch deshalb weil sie sich seit hunderten von Jahren von Rom abgewandt hat, also auch finanziell weitgehenst autark ist. Aber an finanzielle Hilfen ist überhaupt nicht zu denken bei diesen "Scheinheiligen" in ihren bunten Faschings- bzw. Theaterkostümen. - Man betet! - Das kostet ja auch nichts, jeder kann es und nur selbst essen hält gesund! Die einzig wahren Gläubigen dort sind die Einsiedler und Eremiten!

    Sie gehört in das Dorf, so wie das Dorf genau dort hingehört wo und wie es immer war! Und sie ist die Delia, eine ihrer Einwohnerinnen! Schüchtern, verlegen, bescheiden und sehr scheu, auch heute noch! Eben ein Kind! Und nichts sollte an diesem Zustand etwas ändern können. Zweiundzwanzig Ehepaare gibt es hier und alle lieben sie wie ihre leiblichen Eltern!

    Trotzdem habe ich Angst um sie! Die Menschen sind so grausam und rücksichtslos! Man lässt sie nicht zur Ruhe kommen und wird alle legalen und illegalen Mittel einsetzen um sie zu vermarkten!

    Wenn ich irgendwo schrieb sie sei ein ganz normales Mädchen wie alle ihres Alters, schüchtern, leicht verlegen und noch sehr verspielt, so trifft das für Delia nur sehr bedingt zu!
    Im Gegensatz zu den anderen ist sie nämlich schon ganz hoffnungslos verliebt, mit all ihren großen kindlichen Gefühlen, Empfindungen und inneren Konflikten. Und das gleich in sechs Männer! Wenn sie von ihren „Liebsten“ spricht, und sie läßt keine Gelegenheit dazu aus, ja sie sucht sie gerade - schon ein richtiges Appetenzverhalten - dann strahlen ihre dunklen Augen und ein geheimnisvoller und glücklicher Ausdruck von innen heraus überzieht ihr Gesicht. Jede Achtzehnjährige mit „Hummeln und Schmetterlingen im Bauch“, also gleichermaßen „erkrankt“, kann davon noch lernen!
    Gemeint sind der Herr Professor und sein Ärzteteam der Klinik! Die Chirurgen und Fachärzte, die ihre äußeren Entstellungen und inneren Verletzungen, zumindestens an den sichtbaren Partien, z. B. das Gesicht, Arme, usw. wieder ansehenswert gestaltet haben. Sie spricht nur ganz ehrfurchtsvoll und voller Liebe von ihnen.
    -------- Ein sehr glückliches Mädchen! --------

    Drei Tage habe ich gebraucht und mich bemüht, stumm ohne ein einziges Wort, um sie davon überzeugen zu können, dass ich keiner von diesen Geschäftemachern und Rattenfängern bin. Bis sie mich akzeptierte, Vertrauen bekam und merkte, dass von mir keine "Gefahr" im Sinne der üblichen "Sorte" ausgeht! Allerdings hat sie mich ständig aus den Augenwinkeln scharf  beobachtet, immer auf Distanz haltend! Wahrscheinlich hat man sie damit im Hospital oft genug gequält. Die Ärzte scheinen auch hier im psychischen Bereich sehr gute Arbeit geleistet zu haben! Alle Achtung!

    Sie muß sehr gelitten haben!
    Am 24. November ist ihr Namenstag, und ich habe mir ernsthaft vorgenommen dann einmal von meinem ständigen "Feriendomizil" dorthin zu wandern um sie an dem Tag zu besuchen.
    Zweimal im Jahr muß sie für ca. zwei Wochen zurück in die Klinik zur Kontrolle und Überprüfung ihres Wachstumes, obwohl die ganzen stählernen Halterungen aus den Gelenken, Hüften, der Wirbelsäule und Teile der Schädelplatte längst entfernt wurden. Und auch die Vernarbungen der Brandwunden mit Hauttransplantationen und verschiedene Modellierungen sind einmalig gut gelungen. Das ist der Vorteil bei kleinen Kindern, die noch voll im Wachstum und der Entwicklung sind! Den Transport bis zu einer größeren Ortschaft innerhalb des Schutzgebietes des Teides haben die Teide-Ranger übernommen. Allerdings dürfen sie dabei nicht diese Gebiete verlassen, das ist Bedingung und Vorschrift!?! - Und wer will das überprüfen? Ab der Ortschaft wird sie weiter mit offiziellen Klinikwagen transportiert. Das ist insgesamt mehr als eine volle Tagesreise! Da möchte ich einmal mitfahren!

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Raucher im Flugzeug
    nokiN noki

    Hallo sunny!

    Das Zitat ist von "Albertchen Einstein"!

    Zwei Dinge sind unendlich: "Das Universum und die menschliche Dummheit! Wobei ich mir bei Ersterem nicht ganz sicher bin!" 

    Passt aber haargenau!

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Nesselfieber! Was lindert den Juckreiz?
    nokiN noki

    Hallo,

    es ist vollbracht und die Diagnose bestätigt!
    Die Vorab-Diagnose stand ja schon fest: Nesselfieber!
    Nur das diagnostizierte mir eine gute Bekannte, eine noch nicht ganz approbierte junge Anästhesistin. Alle Symptome waren ja auch sehr eindeutig. Trotzdem wurde aber noch eine Oberhautprobe genommen.
    Der Rest war eine Balsamierung mit einer von wohl hunderten Cortisonpräparaten. Bis jetzt zur Zeit  ist der Juckreiz weg! Wer weiß wie lange? Die angebrochene Tube bekam ich mit. Jedenfalls habe ich die Zeit für einen ausgiebigen Schlaf genutzt, denn die letzten Nächte waren schlaflos und grausam.
    Verschrieben wurde mir ein schaumartiges Balsam. Duschen und baden ist mir untersagt worden?! 
    Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ist die Ursache eine Nebenwirkung/Unverträglichkeit eines Medikamentes gegen Sodbrennen. Zur selben Zeit des Beginns der Einnahme ging das Theater los! - Sofort abgesetzt!
    Ja, ja hier in einigen Foren kann einem manchmal schon die Galle überlaufen! 😉   

    Vorher fand ich noch einen uralten Rest von Ingelan-Puder speziell gegen Juckreiz. Der brachte gut und länger Linderung. Nur wird der leider nicht mehr hergestellt. 
    Warten wir ab wie's weitergeht.

    Gruß Dieter

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Nesselfieber! Was lindert den Juckreiz?
    nokiN noki

    Nur Cortison wirkt ja bei den meisten nicht mehr, weil es gegen alles mögliche angewendet wird. Das war mit dem Penicillin, den Cyclinen und auch vielen anderen Antibiotika so!

    • Allerweltsmedizin! -

    Gruß Dieter

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Nesselfieber! Was lindert den Juckreiz?
    nokiN noki

    Morgen doch erst Conny! Schrieb ich doch auch.

    G. Dieter

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Nesselfieber! Was lindert den Juckreiz?
    nokiN noki

    Hallo,

    ich will ja nicht hoffen, dass das schon viele user hier hatten, aber vielleicht der eine oder andere doch schon mal!
    Also es hat mich erwischt, zwei Wochen vor Antritt meiner Reise nach Teneriffa. Alles begann so harmlos mit etwas Jucken hinten auf den Schulterblättern. Das wurde schlimmer und weitete sich in der zurückliegenden Woche großflächig aus auf andere Hautpartien, Achseln, Innenseiten der Oberarme, Bauch, Nacken mit Halsansatz und minimal den Leisten. Begleitet von kleinen Pickelchen - keine Röteln -, die unter der Achsel und im Nacken im Haaransatz zu größeren Quaddeln gewachsen sind. Die Haut auf dem Oberrücken ist bereits lederhautartig vernarbt vom Kratzen.
    Schlafen und besonders duschen ist nahezu unmöglich; es ist eine Qual!
    An meinen Lebensumständen, incl. Essen usw., hat und hatte sich nichts geändert. Ich weiß auch, dass die Ursachen weitgehenst unbekannt, oder sehr vielfälltig sind, und dass es bisher noch kein wirksames Mittel dagegen gibt, aber wenn nur der Juckreiz gelindert werden könnte, dann wäre ich schon glücklich.
    Nesselfieber kommt und geht von alleine, ohne erkennbare Ursachen! Hat man mir schon gesagt, aber nicht wann es geht!
    Wenn es ganz schlimm kam, hatte ich noch einen Rest Ingelan-Puder gegen Juckreiz. Das brachte über einige Zeit etwas Linderung. Aber der ist aufgebraucht und wird nicht mehr hergestellt.

    Wer hat Erfahrungen mit Linderungen von extremem Juckreiz?
    Bitte, bitte aber nicht Urgroßmutters Geheimrezepte: Sauerkraut mit Erdbeeren und Kaffesatz um Mitternacht bei Vollmond aufzutragen! :?

    Morgen habe ich mir einen Arzttermin geholt; aber ich sehe schon sein mitleidiges, hilfloses Gesicht.

    Gruß Dieter

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Panik!
    nokiN noki

    Mit Relikt aus früheren Zeiten meinte ich nicht den Flugzustand an sich, sondern vielmehr die damalige Notwendigkeit eine wirksame Anflugmethode zu finden, alleine durch die Beherrschung der Airodynamik, ohne Unterstützung strömungstechnisch wirksamer Hilfen wie z. B. Brems-, Störklappen und anderer mechanischer Hilfsmittel, die das Strömungsprofil und damit das Flugverhalten wirksam und nachhaltig beeinflussen. Die kannte und hatte man ja früher noch nicht.
    Ein normaler Vorgang ist das schon immer gewesen, und er wird trainiert bis zum Erbrechen, wie viele andere Manöver auch. Bei youtube gibt es dazu wunderbare Videos unter "crosswind landing"!
    Schade, dass auf den Hamburg-Aufnahmen die Ruderstellungen nicht erkennbar sind! Ansonsten wäre das beinahe ein Lehrfilm, bis auf ein paar Sekunden vor dem touch. Das Pech war eben, dass der Wind böig war und demzufolge war wohl auch der Vorhaltewinkel schwer einschätzbar. Aber die Abdrift ist doch deutlich erkennbar.
    Ich habe Vertrauen; es ist ein alltäglicher Vorgang! Panik macht hilflos, chaotisch und somit unkontrollierbar! Und dieses Vertrauen, sowohl in das team als auch in die Technik, kann man eigentlich nur haben, wenn auch die Fluggäste bis zu einem bestmmten Grad aufgeklärt sind! Und genau dieses Vertrauen versuche ich im Bedarfsfall auch möglichst weiter an meine Sitznachbarn zu vermitteln!
    Gefahr erkannt, - Gefahr gebannt! Das gilt auch für ängstliche Menschen.
    Wobei wir wieder beim Thema wären!
    Eines habe ich hier im Forum nun selbst gelernt; die merkwürdigen und mangelhaften (Un)Kenntnisse sind mir schon länger aufgefallen: Ich weiß nun aus welcher Ecke so manch ein angeblicher Pilot kommt! Selbst auf dem "Beifahrersitz" mit Eingriffsberechtigung würde ich da nicht mitfliegen!

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Panik!
    nokiN noki

    Guten Morgen Hardy,

    werde mir das mit den Ausführlichkeiten hinter die Ohren schreiben! Nur wenn schon erklären, dann auch komplett, das ist meine Ansicht!
    Die kleinste Stecknadel ist es doch meistens über die man letzendlich stolpert und die für so nebensächlich gehalten wurde.

    Das Foto bzw. die TV Aufnahme aus Hamburg ist ja geradezu mustergültig. Sie zeigt sehr schön die gegeneinander verdrehten Achsen, Flugrichtung und Längsachse, sowie die aus dem Manöver des Seitengleitfluges resultierende etwas hängende Tragfläche. Und dann kam der kleine Fehler; ich nehme an auch für sie völlig überraschend.
    Soweit ich mich erinnere ist dieser Flugzustand noch ein Relikt aus früheren Anfängen als es noch keine Klappen gab. Ganz tief in meiner Erinnerung taucht noch dafür die Bezeichnung "Sturzflugbremse" auf.
    Oder liege ich da nun mit allem völlig daneben?

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Panik!
    nokiN noki

    Anm.:

    Der Schaum dient nicht nur der Unterdrückung des Funkenfluges, sondern er wirkt bei auslaufendem Treibstoff auch vor allem als Dampfsperre. Nur ein gasförmiges Gemisch aus Treibstoffdampf und Sauerstoff ist entzündbar. Wobei die Funken von von Metall auf Beton dafür der Zünder ist. Dieser Zündvorgang wird mit dem Schaum unterbunden. Oftmals ist dem Schaumgemisch auch noch Natrium- oder Kaliumhydrogencarbonat, ganz einfaches Soda oder auch Backpulver, beigemischt. Unter Hitze entsteht daraus Kohlendioxid und Wasser. Das erhöht noch die Schutzwirkung.

    Im übrigen bin ich ganz Hardys Meinung: Wenn ich die Wahl hätte, ich würde auch ............

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Panik!
    nokiN noki

    [quote=]@ hallo vonschmeling
      
    Aber verdammt noch einmal, wem oder was hilft es, wenn wir andauernd alles verdrängen und drum herum reden was uns unbequem ist?
    Ich ging immer davon aus, dass hier schon mehrfach festgestellt wurde es sei besser etwas mehr Informationen zu haben und nicht plötzlich von den Ereignissen kalt erwischt zu werden! Das ist jeder ohnehin, aber er weiß dann in groben Zügen worum es sich handelt!
    So manche Kabinendurchsage z. B. über einen zu erwartenden unruhigen Flug, und sei sie auch noch so vorsichtig und gefühlvoll formuliert, löst doch bei vielen schon größte inneren Unruhen und Unbehagen aus. Woran liegt das? Teilweise doch daran, das sie überhaupt nichts mit einem "unruhigen Flug" anfangen können! Daher ist es für viele wirklich besser kalt und ohne Vorankündigung überrascht zu werden. Damit bleibt ihnen keine Zeit innerlich eine Panikattacke nach der anderen aufzubauen; sie verhalten sich so als seien sie augenblicklich durch das Geschehen paralysiert. Das habe ich schon mehrfach erlebt. Für die Betroffenen und das Umfeld ist das oftmals viel besser, denn es ist ein ziemlich wirksamer Selbstschutz gegen Panik.
    Wären sie aber etwas aufgeklärter, wüßten sie mit einer solchen Situation, und sei sie auch noch so unverständlich, viel gefasster und besser umzugehen.

    Also was soll dieses andauernde "Kneifen" eine mögliche Realität klar aus- und anzusprechen? Dadurch wird sie nicht anders oder gar besser!
    Nur es muß sachlich, ohne Emotionen oder Übertreibungen geschehen; und das ist nur möglich wenn man weiß was geschehen wird oder kann, ohne eigene "Wenns und Aber"! Solche "Patienten" sind in solchen Situationen höchst sensibilisiert!
    Ich jedenfall gebe Auskunft und werde es immer tun, wenn mich mein/e Sitznachbar/in danach fragt was eigentlich mit der Kabinendurchsage gemeint ist, was mit dem Flugzeug augenblicklich geschieht, wie was funktioniert und warum, usw. nach bestem Wissen und Gewissen. Das hat schon manchmal zu ganz positiven und erstaunlichen Ergebnissen geführt. Und das Fragen nahm auch im Nachhinein, nach dieser vermeintlich angekündigten Situation, kein Ende! Ein richtiger AHA-Effekt war ausgelöst worden.

    Womit wir wieder bei Anfang wären!

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Panik!
    nokiN noki

    @iamsiggi

    "Aber vom Gefahrenpotential ist definitiv der Start der heikelste Teil des Fluges und nicht die Landung."

    Das vermag ich nicht ganz einzusehen! Wo liegt die Begründung für diese Aussage?

    Nehmen wir einmal an, ein Start und eine Landung sollen aus dem/bis zum Stillstand des Flugzeuges ausschließlich manuell durchgeführt werden; z. B. bis auf/aus 5000 ft Höhe, ohne jeden Eingriff und Hilfe eines automatischen Regelkreises! Dann ist es doch wohl unzweifelhaft so, dass während des Anfluges und der Landung weit mehr manuelle Aktionen und Eingriffe erforderlich sein werden und durchgeführt werden müssen als beim Start.
    Nun wird aber bei jeder Prozessteuerung allgemein gelehrt, das die Anzahl der erforderlichen relevanten Tätigkeiten auch gleichsam als Maß für den Schwierigkeitsgrad gewertet werden muß. Er ist ihm sogar proportional! Da der Schwierigkeitsgrad oder die Komplexität eines solchen Vorganges wiederum mit dem Gefahrenrisiko eng gekoppelt ist, ergibt sich hier doch das Resultat der Gefährdung aus diesem Vorgang logischerweise ganz von alleine!
    Zumal sich doch das Gerät im Landevorgang über endliche Zeit in einem zumindest indifferenten Flugzustand befindet. Das trifft für den Startvorgang in keiner Phase zu.
    Ich gebe zu, dass, wenn es beim Startvorgang kurz vor und nach dem Abheben, einen rapiden Leistungseinbruch oder -Abfall gibt, dann eine äußerst kritische Situation bzw. kritische Phase entsteht. Beinahe eben so schlimm ist allerdings auch ein Verlust der Triebwerksleistung in der Endphase vor dem Aufsetzen.

    Oder habe ich da irgendwo geschlafen als das in der Prozessdynamik und -Steuerung von Systemen abgehandelt wurde?

    Deswegen verstehe ich die obige Aussage überhaupt nicht! 
    Auf Fachchinesisch habe ich hier bewußt verzichtet! 

    Gruß Dieter

    Airlines

  • UW-Fotos am Bildschirm schöner als ausgearbeitet - warum?
    nokiN noki

    Hallo,

    um das festzustellen ob es der Automat ist, brauchst du doch nur ein ganz normales Tageslichtfoto mit entwickeln lassen! Denn dann müssen die Farbverschiebungen auch dort auftreten! Im Prinzip ist das doch nichts weiter als eine Veränderung des Weißpunktes durch die Maschine, und das geht normalerweise nur mit einem Filterrevolver, und der muß extra programmiert werden. An den Bädern liegt es garantiert nicht und an der Optik auch nicht, denn dann wären die Farben schon auf ein und dem gleichen Bild verlaufen! Das wird alles ständig überwacht und geprüft, noch während des Prozesses. Die Bäder merken garnicht wann "Feierabend" ist! Alle Systeme zur Temperierung, Desoxydation usw. laufen alle weiter. Das kann sich eine Kopieranstalt gar nicht leisten die Bäder zu vernachlässigen. Was glaubt ihr wohl wie teuer die sind?
    Also ein paar Bilder bei normaler Beleuchtung mit kopieren lassen, dann sieht man was los ist!
    Schau dir mal mit einem Foto-Bearbeitungsprogramm Tageslicht- und UW-Fotos die Farbwerte an: Farbton und -Sättigung, Farbbalance, Farbmischung RGB und die chromatische Abberration, aber die wird dir nicht viel sagen. Besonders die Farbmischung mit den %-tualen RGB-Anteilen ist sehr wichtig, denn die bestimmen den Weißpunkt.

    Gruß Dieter

    Fotografie, Unterwasserfotografie, Filmen (alt)

  • Panik!
    nokiN noki

    Ja Marco L. das bin ich!

    Mir scheint es da hat sich jemand einen Scherz mit Erika1 erlaubt! Schade, sowas macht man nicht wenn man davon ausgehen kann, dass der/diejenige das auch alles so glaubt und weitergibt!

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Panik!
    nokiN noki

    @Erika1,

    also deine Flugmanöver möchte ich nicht so ohne weiteres mitmachen, das würde nicht lange gut gehen. Oder wollte dich da jemand auf die "Schippe" nehmen?:

    Zitat:
    "1.) Doch, auch während des Steig- oder Sinkfluges geht die "Schnauze" runter oder hoch.
    Die Flughäfen bzw. deren Fluglotsen schreiben vor, wie ein Flugzeug zu steigen bzw. zu sinken hat, oft geschieht das "treppchenweise". Der Anstiegs- oder Sinkwinkel wird vorgeschrieben.

    2.) Auch während des Reisefluges kann man den Eindruck gewinnen, dass die "Schnauze" nach unten geht, absackt. Die Erde ist rund - würde das Flugzeug ständig gerade aus fliegen, würde es sich irgendwann im Weltraum bewegen. Es muss seine Flughöhe über Grund behalten - und die, die ihm von den Grundlotsen bestimmt ist.

    3.)Etwa in Höhe der Reiseflughöhe geht die Flugzeugnase eh´ nach unten, ist kerosinsparender."
    Zitat Ende

    Zu 1.
    Während des Steigfluges ist die Längsachse des Flugzeuges gegenüber der Horizontalen vorne nach oben geneigt und ist nur abhängig vom Steigwinkel. Dieser ist begrenzt durch die Leistung der Triebwerke, der Geschwindigkeit und das Strömungsprofil an den Tragflächen, damit es keinen überzogenen Flugzustand geben kann.  Beim Sinkflug ist es genau umgekehrt entsprechend der Sinkgeschwindigkeit. Den Sonderfall des parallel zu sich selbst Sinkens mittels reduzierter Antriebsleistung einmal außer acht gelassen. Die Fluglotsen schreiben nur die Flugebenen, also Höhen, vor, nicht die Art und Weise wie sie erreicht werden! Das wurde ja hier schon gesagt. Beim Landeanflug ist der Gleitwinkel sogar durch entsprechende Gleitfunkfeuer vorgegeben.

    Zu 2. Das ist wohl nicht ernst gemeint oder es ist Haarspalterei! Das Flugzeug liegt mit seiner Längsachse fast, bis auf ein paar Bogenminuten vorne nach oben angehoben, horizontal zur Erdoberfläche. Ich will doch stark annehmen, dass es dabei geradeaus fliegt! Sicherlich meintest du auch horizontal statt geradeaus! Eben, es muß seine konstante Höhe über der Erdoberfläche beibehalten. Nur in einem extraterristischen Koordinatensystem würde es tatsächlich vorne ständig zum Erdmittelpunkt hin geneigt sein. Wenn du diese Neigung wahrnimmst, dann befändest du dich nicht im Gravitationsfeld der Erde und müßtest die Neigung auf einige Stellen hinter dem Komma als Winkel in Grad oder Bogenmaß empfinden können! Und das wage ich sehr stark zu bezweifeln!
    Es muß nur parallel zur Erdoberfläche, also in horizontaler Fluglage, bleiben und ihr durch die Anziehungskraft in gleicher Höhe folgen.

    Zu 3. In der Reiseflughöhe hat auch dort die horizontale Längsachse, bei gleichen Flugbedingungen, einen ganz ganz kleinen Winkelbetrag nach oben und geht nicht nach unten. Das ist der Winkel, der den Höhenabfall durch die Gravitation kompensiert. Ebenso wie die Triebwerke einen recht beachtlichen Anstellwinkel vorne nach oben weisen. D. h. der Abgasstrahl geht nach hinten unter die Horizontale. Mit Treibstoffersparnis hat das absolut nichts zu tun!

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Barranco del Infierno geschlossen?
    nokiN noki

    Hallo Mario,

    es gibt nur diese beiden die in voller Länge touristisch erschlossen sind. Das rührt auch daher, dass beide an ihrem Ende des Einstieges jeweils eine Attraktion aufweisen können. Das Infierno den Wasserfall mit dem Minisee und Masca das Dorf und den direkten Ausgang zum Meer mit seinem Schiffsanleger. beide haben sie auch eine touristische Infrastruktur.
    Alle anderen Bco's sind nicht ohne Führung bzw. Genehmigung zugänglich. Neben bzw. parallel zu dem von Masca gibt es noch zwei weitere etwas nach Norden hin. Man hat versucht sie zugänglich zu machen, weil sie sehr schön sind, aber sie bleiben trotzdem zu schwierig und man würde sie auch nicht in einem Tag schaffen, sie sind zu lang. Es sind die Bco's de Seco südlich von Masca, Los Abades und del Carrizal nördlich.
    Sei nicht ungeduldig Mario, vielleicht ist es dann schon wieder geöffnet, wenn sich die Wogen gelegt haben und insbesondere wenn die Fangzäune und -Netze an den Hängen oberhalb einiger Wegstrecken angebracht sind. Immerhin bringt das Infierno für Adeje einiges an Geld!

    Du scheinst ja wild entschlossen zu sein einen Barranco zu gehen!?
    Es gibt nicht viele Menschen die das verstehen warum sich einer durch die Schluchten quälen muß, ebenso wie die Bergsteiger nicht verstanden werden

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Malerone auf Koh Chang ?
    nokiN noki

    Mir sind nur zwei Präparate von Autan bekannt, die DEET enthalten, anders bei Care Plus Deet, da hat man eine größere Auswahl, auch in der Dosierung des Wirkstoffes Diethyltoluamid. Es kann Nebenwirkungen haben, darauf wird ausdrücklich hingewiesen, und bei Schwangeren sollte es nicht angewendet werden, aber es wirkt zuverlässig. Es gehört zu jeder Regenwald-Ausrüstung.
    Autan ist zwar auch wirksam, aber es hat den großen Nachteil dass es nicht wasserfest ist. Wirkungsvoll ist es nur richtig bei den Sprays mit hohem Wikstoff-Anteil von Icaridin oder auch als Bayrepel bekannt.
    Und da liegt der wesentliche Unterschied zu anderen Herstellern: Es gibt nur eine Sorte für Kinder, die k e i n Spray ist. Andere Marken sind bedingt wasserfest und die gibt es auch als Lotion oder Gel! Das ist wichtig!
    Optimal sind die Kombination Lotion/Gel für die Hautflächen und Pumpspray für die Bekleidung. Mücken finden auch das kleinste unbedeckte Hautfleckchen!
    Sollte es in Kombination mit Sonnenschutz aufgetragen werden, so muß der Sonnenschutz immer als erstes erfolgen und längere Zeit einwirken (ca. 15 min). Erst dann kommt der Mückenschutz darüber, er muß immer als letztes erfolgen. Achtet auf vesteckte Hautstellen wie am Hals, im Nacken, die das Netz vielleicht nicht ganz abdeckt, hinter den Ohren, an den Handgelenken beim Übergang in die Oberbekleidung und denkt daran, dass die Biester auch durch eng anliegende Kleidung hindurch stechen! Darum auch immer die obere Bekleidung präparieren. Die Augenlider sind besonders nachts stark gefährdet.
    Die Wirkstoffe halten nur max. einen halben Tag oder weniger, dann sind sie verdunstet!

    Die ersten Anzeichen einer Infektion oder der Nebenwirkungen der Schutzpräparate kennt ihr wohl alle - hoffentlich?! Sonst fragt nochmals euren Arzt - keinen guide - besonders welcher Hauttyp ihr seid wegen der möglichen Irritationen.

    Nun wünsche ich allen einen stichfreien Marsch durch die "grüne Hölle"! Besonders in der Dämmerung und nachts! Dann sind die Mosquitos am aktivsten.

    Gruß Dieter

    Anm.:In den Grenzregionen Tak und Trat herrscht hohes Risiko. Ebenso in den hügeligen Landgebieten und am Goldenen Dreieck, dem Khao Sok National Park, Ko Chang und Ko Mak.

    Quelle: Thailand S  Internet Publication GbR 2008

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Barranco del Infierno geschlossen?
    nokiN noki

    Hallo,

    ich will mal versuchen den chronologischen Bericht, der mir von meinen ständigen Gastgebern dort zugegangen ist, in komprimierter Form wiederzugeben, damit jeder weiß was ihn bei einem schwereren Unfall dort erwartet.
    Das Rettungswesen ist dort organisiert wie bei uns die Abschleppdienste. Jeder hat nur einen Bezirk und einen Vertrag mit einer kleinen Privatklinik.
    Grundsätzlich sind keine Notärzte mit in den Ambulancia-Wagen und die Besatzung ist völlig ungebildet in Sachen Notfallversorgung.
    Wenn also nun solch ein schwerer Unfall passiert, wie hier in einem Barranco, dann wird ein "Rettungshubschrauber" gerufen, aber nur für die Bergung! Das machten schon die anwesenden Touristen selbst. Nach der sehr blutigen Bergung wurde der Verunglückte in einen Krankenwagen geladen, denn der Helikopter darf ihn nicht transportieren. Die Ambulancia hatte aber nur eine Zulassung für eine kleine Klinik in Adeje. Also dort hin und wiederum umladen auf einen Wagen der Klinik P. d. L. Americas. Dort Notversorgung und Weitertransport mit einem Marinehubschrauber Richtung Poliklinik San Chrisobal bei La Laguna. Angeblich war dann der verfügbare hagelneue Landeplatz auf einem riesigen Gebäudedach dort ungeeignet, so dass man bis nach Los Rodeos (Airport Teneriffa Nord) zurückflog und den Schwerstverletzten wieder in einen Krankenwagen umlud, diesmal mit Arzt. Zurück zur UNI-Klinik San Juan de Dios. Das sind über die Autobahn gute 18 km zurück. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass der Patient zu der Zeit schon längst nicht mehr gelebt hat. - Solches ergab die Obduktion der schweren Schädelverletzungen.

    Jetzt wird es ernst für die Verantwortlichen! Aber was nützt das? Ein Kopf rollt und zehn warten schon auf seinen Stuhl! Nun bei den Untersuchungen versucht man sich schon selbst zu retten, indem man sagt: Nach der Schwere der Verletzungen, welche die Obduktion ergeben hat, war der Patient ohnehin nicht mehr zu retten, schon im Barranco nicht!
    Man muß sich diese Ungeheuerlichkeit der Behauptung und Aussage, die nur dem Selbstschutz dient, einmal vorstellen! Nun haben sich auch noch die Konsulate und Madrid mit eingeschaltet und davor, vor den Konsulaten nicht vor Madrid, hat man schreckliche Angst. Denn wenn die Konsulate sich einschalten bleibt die Sache nicht mehr nur lokal und national, sondern dann wacht Madrid auf und tritt gewaltig nach unten, trotz der Autonomie der Kanaren. 

    Nun machten die Helfer im Barranco Ersatzansprüche geltend, denn z. B. deren Kleidung war völlig ruiniert und sie prangerten die Desorganisation und Unfähigkeit an! Und so kam die Sache ins rollen.
    Das Rettungswesen dort ist eine einzige Katastrophe! Leute, die tagsüber auf dem Bau gearbeitet haben, sind nach Feierabend "Rettungshelfer" so als Nebenjob! 

    Nachdem wir den Barranco Cochinos gemacht hatten, waren wir, die Ranger der Guardia Civil und das Militär, zu einer Diskussion über eben diese Misstände ins Ministerium eingeladen. Es ist einfach nicht zu fassen wie man dort darüber denkt und wie unfähig die Verantwortlichen alle sind.
    Geld ist genug da, aber ändern wird sich nichts! Alles ist ein großer Skandal; eigentlich müßte Spanien schon deswegen vor den europäischen Gerichtshof, denn auf Mallorca sieht es nicht gar so viel besser aus es gibt dort nur viel mehr Kliniken.

    Gruß Dieter

    P.S. Ich schrieb ja schon etwas in dem ganz oberen thread 'Teneriffa - Insel voller Rätsel ....' bei den "königlich-bayerischen-Serpentinen-Fahrkünsten". Die Rettung lief fast genau so ab!

    Teneriffa

  • Barranco del Infierno geschlossen?
    nokiN noki

    marioo2,

    der tödliche Unfall ist nicht so das Primäre an der einstweiligen Sperre des Barrancos, sondern vielmehr der handfeste Beweis der Unfähigkeit der Rettungsmaßnahmen samt dem Personal! Der Verletzte ist demnach völlig falsch und mit 3-maligem Umladen nach Laguna transportiert worden und unverständlicherweise landete der Helikopter nicht auf dem vorgesehenen Landeplatz der UNI-Klinik, sondern auf dem Flughafen Nord (Los Rodeos) und vieles andere mehr. Nun waren aber recht viele Touristen an der Rettungsaktion aktiv beteiligt, weil die Aufsichtskraft völlig überfordert war. Und diese Helfer brachten alles an die Medien. Es gibt und gab einen riesen Wirbel und die von allerhöchster Stelle eingeleitete Untersuchung ist halt noch nicht abgeschlossen. Teilweise läßt man kleine geschlossenen Gruppen durch und verteilt Schutzhelme genau dort wo dieser Unfall geschah. Dort müssen sie auch bei der Rückkehr wieder abgegeben werden. Ein unhaltbarer Zustand!
    Wären nicht so viele fremde Besucher beteiligt gewesen, hätte man das ganze runtergespielt oder gar verschwiegen.
    Hier im Forum hat man mich schon stark kritisiert als ich einmal auf die Steinschlaggefahr vorwiegend an den Straßenrändern hingewiesen habe! Da hieß es dann gleich: Du machst den usern aber richtig Angst und sie fragten doch nur nach Wanderrouten!

    Das sind meine Informationen von dort.

    Gruß Dieter

    Teneriffa
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