@deckerr sagte:
Einziger Nachteil ist der Flug mit Condor. Aber ich gehe davon aus daß es da keine Probleme gibt.
Sofern Du auf deren Schutzschirmverfahren zielst: Klick mich
@deckerr sagte:
Einziger Nachteil ist der Flug mit Condor. Aber ich gehe davon aus daß es da keine Probleme gibt.
Sofern Du auf deren Schutzschirmverfahren zielst: Klick mich
@wiener-michi sagte:
Mich würde mal interessieren ob jemand , der für die Pleite Verantwortlichen, persönlich für den Schaden verantwortlich gemacht wird.
Oder koennen die einfach in die Insolvenz gehen und dann unter neuem Namen was neues anfangen.
Kennt sich da jemand aus ?
Da wäre zunächst zu definieren, wer denn "Verantwortlicher" war/ist, ob der "Verantwortliche" tatsächlich auch für den Schaden persönlich verantwortlich ist, ob dieser sein persönliches Risiko erfolgreich auf eine Versicherung verlagern konnte und schließlich, was das alles -bei vertretbarem Prozessrisiko- einem Geschädigten außer potentieller Genugtuung bringen könnte. Darüber hinaus wäre wohl noch zu berücksichtigen, wer alles "Geschädigter" ist, um welche Summen es dort ggf. geht, welche Rolle Du (und andere Interessenten) gedenken, in diesem illustren Kreis einzunehmen.
Grundsätzlich können "die" selbstverständlich in die Insolvenz gehen und was neues anfangen. Eine Firmengründung ist zweifellos an gewisse Bedingungen geknüpft, die über den späteren wirtschaftlichen Erfolg nichts zwingend aussagen. Dass Personen, die insolvenzbedingt rechtskräftig verurteilt wurden, dort eher nicht mitwirken (dürfen/können) steht auf einem anderen Blatt.
@bienekind sagte:
Zum Thema Kundengeldabsicherung gibt es auch einen Thread im Allgemeinen Forum. Klick
Interessanter Fred. Danke.
@bienekind sagte:
TUI und TUI-Cruises sind bei DRS - Deutscher Reisepreis Sicherungsverein. Zum Thema Kundengeldabsicherung gibt es auch einen Thread im Allgemeinen Forum.
Okay. Hoffen wir, dass "TUI" nicht in Schieflage gerät
.
@hainza sagte:
Meine Anmerkung zur Staatshaftung: ....
Aber ich fände es toll, wenn jemand klagen würde.
Angesichts der Vielzahl der Betroffenen und damit absehbar vielen Rechtsschutzversicherten wird es angesichts der auch juristischen Laien offenkundigen Defizite sicherlich Klagen geben. Ob der Gesetzgeber erst daraufhin tätig wird oder vielleicht doch vorher bleibt abzuwarten. Gleichwohl kann die Gesetzeslücke nicht rückwirkend geschlossen werden. Die nächste Bundestagswahl steht zumindest nach heutigem Stand nicht gerade vor der Tür und so wir werden sehen, ob sich im BT Mehrheiten finden, den Steuerzahler zur Kasse zu bitten.
@vonschmeling sagte:
Und wieder die Frage, weshalb es scheinbar möglich war, Umsätze in beliebiger Höhe mit den 110 Mio "abzusichern"?
Das lag an der Weisheit unseres Gesetzgebers.
Übrigens scheint es wohl -außer der Zurich- nur noch die Swiss RE als Kundengeldversicherer zu geben, was die Höhe des dort versicherten Risikos ahnen lässt, wobei auch dort der Auszahlungstopf mit 110 Mio gedeckelt ist.
@ballonflieger sagte:
Wie ich grad in einem Artikel im Handelsblatt gelesen habe ...
Danke für den Link, habe ich mir "notiert".
Der dort nebenbei erwähnte Hinweis, aktuell neu gebuchte Reisen seien nicht insolvenzversichert, wenn der RV gleichfalls bei Zürich versichert ist, ist ein weiteres Indiz für eine tatsächlich unzureichende Absicherung der Reisenden und sollte eigentlich auch alle RV auf den Plan rufen. Stellen wir uns mal vor, TC wäre schon Anfang des Jahres "Pleite" gegangen: In der Folge hätten alle RV und etwaigen Vermittler dieser Reisen die Kunden auf die Deckungslücke hinweisen müssen. Das Sommergeschäft wäre in der Folge wohl allein bei den bei Swiss RE versicherten RV gelandet, was mangels Umsätzen höchstwahrscheinlich zu weiteren Insolvenzen bei den zufällig auch noch bei Zürich versicherten RV geführt hätte.
Darüber hinaus stellt sich mir die Frage, welche Rolle die 50 %- Zahlungen der Versicherung an die Hoteliers zum "Freikauf" der Reisenden in den 110 zu verteilenden Millionen spielen. Ich kann im 651 BGB jedenfalls nicht erkennen, dass der Kundengeldsicherer zuständig sein solle, tatsächliche oder auch nur behauptete rückständige Zahlungen des RV gegenüber den Hoteliers aus dem auf 110. Mio gedeckeltem Topf zu entnehmen. Dass der "Freikauf" sicherlich im Interesse der jeweiligen Urlauber war möchte ich nicht anzweifeln, doch gleichwohl gibt es auch Interessen an einem möglichst vollumfänglichen Schadenausgleich für alle, die ihre Reise trotz (An-)Zahlung des Reisepreises gar nicht antreten konnten.
Weiterhin stellt sich die Frage, inwieweit der Versicherer überhaupt über die Verteilung des Topfes frei verfügen kann. Hintergrund: Üblicherweise liegt es auf der Hand, dass eine Versicherung sparsam mit ihrem Geld umgeht. Hier ist jedoch frühzeitig bekannt geworden, dass der Versicherer 110 Millionen auskehren muss. Wer guckt dem auf die Finger, wohin das Geld fließt? Die Verwaltungskosten dürften wohl nicht aus dem 110 Mio entnommen werden, also könnte der Versicherer durch "großzügiges" Leeren des Topfes seinen eigenen Aufwand minimieren ...
@erny1805 sagte:
da es keine 15 mal erwähnt wurde von mir wie behauptet...
Da vS ZehnEuro angesprochen hatte und sich erny "wehrt" drängt sich mir die Frage auf, ob es sich bei den Genannten wirklich um verschiedene Leute handelt oder auch, was da sonst schief läuft.
@zabriskiepoint sagte:
Die hocken auf Milliardenbeträge, kassieren fette Zinsen für durchlaufende Posten, die ihnen nicht zustehen, Gelder, die den Hotels und Airlines zustehen.
Warum, glaubst Du, hat wohl TC Insolvenz angemeldet?
@nannett-26 sagte:
Hat schon jemand Erfahrung mit dem Tui Angebot gemacht,? Hab doch Angst 2 Reisen in2020 am Bein zu haben
Welche Art von Erfahrung erwartest Du? Hier kam noch niemand in die Verlegenheit, die kostenlose Stornierung von TUI zu testen.
@nabru73 sagte:
Ach ja, ich hoffe, dass wir nicht als geflogen gelten, weil wir sowohl für den Hin- als auch für den Rückflug bereits online eingecheckt hatten und schon die Bordkarten hatten. Da muss es doch sicher eine Passagierliste geben, aus der hervorgeht, wer tatsächlich geflogen ist, oder?
Online Auschecken war/ ist sicherlich ein Ding der Unmöglichkeit.
"Final Call for Mr./Mrs nabru" ...
@nabru73 sagte:
Ich hatte am Freitag noch bei kaera angerufen und dort teilte man mir mit, ich könne fliegen, wenn die Airline mich mitnimmt ...
Weißt Du, was das Wörtchen "wenn" für eine Bedeutung hat?
@erny1805 sagte:
Welche Partei hat sich dafür ausgesprochen...? Hab ich was verpasst?
Also, die Partei, die die Verluste sozialisieren wollte, hast Du hier mehrfach selber freundlich erwähnt.
Welche Farbe hat Gras?
@vonschmeling sagte:
@Cnecky1
Deine 99% mögen vielleicht für Nebensaison ATY gelten, gewiss aber nicht allgemein.
Das sehe ich zu 100 % genau so, wie Du.
@palme30 sagte:
https://www1.wdr.de/nachrichten/ferienbeginn-im-zeichen-der-thomas-cook-pleite-100.html
Die Qualität des Artikels ist dem Medium angemessen und die Fitness des Anwalts lässt sich gut an dessen Aussage "Die Erfahrung lehrt, dass die Chancen überschaubar sind, 100 Prozent erstattet zu bekommen", ermessen.
@crusty1620 sagte:
Hallo zusammen,
für alle die gerne weiterhin Ihre Flugtickets nutzen wollen, habe ich hier ein Update von mir.
Wir wollten auch unsere Flüge auf die Seychellen weiterhin nutzen,Nun haben wir nicht mal 24h vor Abflug die Stornierung von Swiss Airline erhalten!
Normalerweise würden wir morgen fliegen.Ich habe mehrmals bei Swiss angerufen und mir wurde immer versichert, dass niemand mehr die Tickets stornieren kann.
Diese Info habe ich sogar als Email erhalten.
...
Danke für die Info.
Schätze aber, dass die hiesige Blaskapelle auf der Titanic wegen dieses "Einzelfalls" noch nicht verstummen wird.
@mauseknatschi sagte:
Was bin ich happy, dass Karoline05 bewiesen hat, dass du es mit der Wahrheit wohl nicht so genau nimmst,
Einwurf von der Seitenlinie: Nimm das Brett vorm Kopf mal ab, übe verstehendes Lesen, lies auch die Kommentare, die zeigen, dass Du keinesfalls einen Sieg auf ganzer Linie davon tragen kannst und beende das Beharren, unbedingt Recht zu haben. Darüber entscheiden Gerichte. Hier ist es Deine Meinung (die ja nicht zwingend komplett falsch sein muss), aber irgendwann muss es gut sein.
@sonnestrand75 sagte:
Ich wusste nicht, dass man es im Urlaub nicht darf? Seid ihr alle 24/7 offline?
Ich finde es wirklich befremdlich, dass meine Art mich in den Pausen zu entspannen hier überhaupt thematisiert werden muss.
Ich teile Deine Befremdlichkeit. Hier zu schreiben kann durchaus entspannen.
Gute Heimreise.
@hesse19 sagte:
Ich beobachte interessehalber seit einiger Zeit die Route Punta Cana im Dezember. Hier hat sich in den letzten Tagen einiges getan, insbesondere in den oberen Klassen. Die Verfügbarkeiten sind besser, also wurden Plätze freigegeben. Die Preise sind hier wieder auf dem üblichen Niveau.
Ja, an den Hinflügen wurde wohl gestern Hand angelegt. Am Rückflug (Januar) hapert es nach wie vor. Die Hotelpreise steigen weiterhin. Auch dort scheint es Verfügbarkeitsdefizite zu geben, weil RV die Kontigente auch noch nicht übernommen haben. Im Übrigen zeigt sich, das Neckermann und Co tatsächlich Vorteile boten, was die Einbindung von höherwertigen Buchungsklassen in die Pauschalreise betrifft, die zumindest der Gruppe um Meier/Jahn völlig abgeht ("können wir nicht/machen wir nicht/haben wir noch nie gemacht").