Die perfekte Anlage für serviceliebende Romantiker, die Ruhe mit etwas abendlicher Abwechslung und Abstand von Kinderlärm suchen. Denn für Kinder ist das Bahari überhaupt nicht ausgerichtet und deshalb findet man sie hier auch wenn überhaupt, dann nur vereinzelt ... entweder noch ganz klein oder schon jugendlich. Für Familien mit Kindern ist das Voyager-Hotel nebenan geeigneter. Das Hotel ist unter deutscher Leitung. Catrin S. ist sehr gastnah und erkundigte sich auch bei uns Noch-Nicht-Stammgästen täglich, ob alles zu unserer Zufriedenheit ist. Auf 100 Zimmer kommen 120 Service-Kräfte ... eine Konstellation, die den gesamten Aufenthalt über in allen Bereichen positiv zu spüren ist. Es gibt HP-Gäste und AI-Gäste. Bei den Halbpensions-Gästen handelte es sich zumeisten um wohlhabende einheimische Urlauber aus der Gegend von Nairobi, welche während unseres Aufenthaltes geschätzte 20% der Gesamtgästezahl ausmachten. Der Großteil der Gäste kam aus Deutschland. Wir hatten AI gebucht, das beinhaltet erweitertes Frühstück, warmes Mittagsbuffet, zwischendurch Snacks wie Burger, Pommes, 4-Uhr-Tee mit frischen Kuchen, Waffeln, Pfannkuchen, Kaffee, warmes Abendbuffet, a la cart im italienischen Restaurant ... die gesamte Zeit über lokale kalte und warme Getränke und 24 Cocktails. Nur besondere Kaffee-Spezialitäten und Eis sowie die Speisen im Meeresfrüchte-Restaurant sind gegen Aufpreis. Bei dem abwechslungsreichen und schmackhaften AI-Angebot verlockte uns das jedoch nicht.. Kommunikation nach Hause geht am besten via Smartphone. Wir haben damit kostenlos nach Deutschland per eMail und Whats-App kommuniziert. Das Hotel bietet kostenloses W-Lan ... bis in unser Zimmer reichte der Empfang nicht, vom Hauptgebäude und dessen Terrasse aus hatten wir jedoch immer guten Empfang. Im Bahari gibt es zwar zwei kleine Hotel-Shops und die Möglichkeit, Geld zu wechseln. Nebenan im Voyager jedoch war zumindest zu unserer Zeit der Wechsel-Kurs wesentlich günstiger und auch der Hotelshop des Voyager ist einen Besuch wert ... viel Zeit mitbringen. Wer noch Platz im Koffer hat und Kleidung, Spielsachen o.a. abzugeben, tut ein gutes Werk, dieses einzupacken und dort an arme Einheimische zu verschenken. Das Hotel ist hierbei gerne behilflich. Auch das Hotelpersonal freut sich RIESIG über Mibringsel.
Wir hatten Zimmer 246, im 1.OG hinter dem Palmenwäldchen am Pool gelegen, mit möbliertem Balkon und teilweise Meerblick, Gartenblick, Poolblick. Wir waren mit dem Zimmer ansich, aber auch dessen Lage äußerst zufrieden. Es war sehr sauber und ruhig. Wir fanden im Bett unter dem romantischen Moskitonetz ausgezeichneten Schlaf. Es waren Kissen in allen Größen und zusätzlich zur typischen Laken-Zudecke auch eine richtige Bettdecke vorhanden! Unser Zimmer war nicht so groß, aber sehr schön landestypisch und geschmackvoll eingerichtet. Da wir uns nur zum Schlafen, Duschen, Umziehen darin aufgehalten haben, war die Größe völlig ausreichend. Eine moderne Klimaanlage ist auch vorhanden. Da wir im August das für Europäer sehr angenehme kenianische Winterklima genießen konnten, schalteten wir diese jedoch nur einmal zum Testen ein. Den Fön kann man erfreulicherweise zu Hause lassen, er gehört zur Ausstattung des Dusch-Bades. Auch Steckdosen-Adapter braucht man im Bahari nicht ... unsere Stecker passten in jede Steckdose unseres Zimmers.
Es gibt drei Restaurants. Im AI-Program inbegriffen ist das Buffet-Restaurant und das ala cart italienische Restaurant mit Meersandboden. Im Meeresfrüchte-Restaurant kann gegen Aufpreis dinniert werden. Vom Buffet die eine Woche über völlig angetan, nutzten wir die beiden anderen Restaurants nicht. Im Baharai geht es gepflegt und stilvoll zu, so wie wir es mögen. Von den Herren werden zum Abbendesssen lange Hosen erbeten. Die Tische sind immer ALLE galamäßig mit Stoffservietten eingedeckt, auch wenn das Hotel nicht ausgebucht ist, somit findet jeder einen besonders schönen Tisch. Es gibt genügend Außen- und Innenplätze für jeden. Natürlich freuen sich alle Servicekräfte des Bahari über Trinkgelder. Wir gaben denen, die uns besonders begeisterten, ab und an direkt etwas (die Freude in den Gesichtern!!!, unvorstellbar in Deutschland) und haben am Schluss auch einen Obolus in den Topf für alle (also nicht nur die Gastronomie betreffend sondern das gesamte Hotelpersonal) gegeben. Die Auswahl am Buffet war gerade richtig. Nicht zu viel, dass man überfordert ist, aber für jeden Geschmack etwas dabei. Teilweise front-cocking. Und immer frisch, alles in der Hotelküche selbst hergestellt ... das schmeckt man! Wir haben noch nirgends so lecker zubereiteten Fisch gegessen, so saftig, so abwechslungsreich jeden Tag anders. Es gab Komponenten sowohl aus der deutschen als auch aus der kenianischen Küche. Lecker! Lecker! Lecker! Wir haben uns jeden Tag schon auf das Essen gefreut. Eingestimmt wird zum Dinner durch eine kleine Show-Einlage der Koch-Crew .. mit Trommeln, Rasseln und Gesang, mittags wird nur mit Trommel zum Essen gerufen. Wir bekamen jedesmal von Neuem Gänsehaut, so besonders war selbst dieses Detail.
6 Sterne mit +++! Dem Service nach ... gemessen an einem 5*-Haus in Deutschland .... würden dem Bahari 7* zustehen. Wir fühlten uns rundum verwöhnt und von einigem Personal sogar regelrecht auf Händen getragen ... Georg (F&B Captain), Henry (Waiter) und Ephraim (Pool Steward). Sie lasen uns die Wünsche von den Augen ab, dass es uns manchmal schon etwas unheimlich war. Als ich vom Buffet zurückkehrte, warte der Georg, der Gute, schon am Tisch auf mich, um mir beim Setzen den Stuhl heranzuschieben und sich nach dem Getränkewunsch zu erkundigen. Auch erschien er beim 4-Uhr-Tee stets wie ein guter Geist aus dem Nichts, um alle Dinge abzunehmen und an Tisch oder Liege zu tragen. Dann Henry, der fröhliche, besonders emsige Kellner, bei dessen Lachen die Sonne aufgeht, der uns kurz vor Bar-Schluss um 23 Uhr noch von selber ein letztes unserer Lieblingsgetränke brachte, weil er merkte, dass wir im Gespräch mit anderen Gästen abgelenkt waren. In der Tat war die Zeit so kurzweilig, dass wir meistens gar nicht merkten, wie schnell die Zeit vergeht. Und Ephraim, war bei unserer Ankunft gerade ganz frisch von der Reinigungs-Crew zum Pool-Steward aufgestiegen ... schon wenn er uns von Weitem kommen sah, fing er an zu laufen, um unsere Liegen herzurichten. Unser am ersten Tag ausgesuchtes Lieblingsplätzchen war immer für uns da ... selbst als wir nach einem Halbtages-Ausflug erst MIttags an den Pool kamen. Wir liegen in anderen Hotels aufgrund der fremdpeinlichen Liegenschlachten anderer Gäste, an denen wir uns nicht beteiligen wollen, immer sehr selten am Pool und bevorzugten meist den Strand. Im Bahari ist das ganz anders. Hier bekommt als Auftakt des Tages jeder SEINE Liege frisch hergerichtet .... wie im Schlaraffenland folgen dann Drinks, Kaffee, Snacks oder was immer man sich bestellt, vom freundlichen Barmann oder den Kellnern herbeigetragen. All inclusive bedeutet im Bahari auch all inclusive ... im Gegensatz zu den meisten anderen Anlagen, wo es den gesamten Urlaub über heißt : 6 Uhr aufstehen und auf zur Liegenschlacht, den Rest des Tages Schlange stehen an der Bar, Schlange stehen am Grill, Schlange stehen am Buffet, mit abschließender Stuhlschlacht vor der Abend-Animation.... Im Bahari gibt es nicht nur genügend Personal (120 Service-Kräfte), sondern auch genügend Liegen, Tische und Stühle, alle in bester Lage. Wir haben noch keine All inclusive-Anlage mit so einer entspannten Atmosphäre erlebt. Wir sind aus noch keinem Urlaub so erholt zurückgekommen, wie vom Bahari ... obwohl unsere Reise nur eine Woche andauerte. Erholung pur ... DAS nennen wir Urlaub!
Das Hotel liegt etwas erhöht, direkt in ein altes Korallenriff hineingebaut. Dadurch hat es einen einmaligen Charme und sehr romantische Wege (kurze) hinunter zum Strand. Die Fotos sagen alles! Im Hotelgarten gibt es unzählige lauschige Plätzchen ... sonnige und schattige ... fast alle mit Aussicht auf den Indischen Ozean. Aber auch Goldwebervögel, Katzen, Schildkröten und Fische leben dort. Manchmal läuft man von den Korallenstufen direkt ins Meer, der Strand ist dann komplett weg (Ebbe und Flut). der Strand ist zwar nicht ganz so märchenhaft wie der Diani (Südküste), jedoch hat man von hier aus einen wesentlich günstigeren Ausgangspunkt für Kurztrips mit Taxi oder Tuktuk nach Mombasa, Haller Park u.ä., weil man von der Nordküste aus nicht erst über die Fähre muss. Ausflugsmöglichkeiten bieten das Hotel selbst, die jeweiligen Reiseveranstalter und auch die Jungs vom Strand an. Wir sind einmal alleine mit dem Hotel-Taxi nach Bombolulu (Behinderten-Werkstätten) gefahren und wären auch noch mit dem TukTuk zum Nakumat (Einkaufszentrum), wenn die Zeit gereicht hätte. Unser über die Reiseleitung gebuchter Ausflug nach Mombasa mit Stadtführung, Holzschnitzerdorf, Hindhu-Tempel und Besuch eines echten kenianischen Marktes (wo auch die Einheimischen kaufen, keiner nur für Touristen) mit ortskundigem, deutschsprachigem Guide war sehr informativ und lohnenswert.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt jeden Abend auf der großen Hotel-Terrasse eine nette Abendunterhaltung durch einheimische Artisten oder Stämme. Sehr entspannt, ohne Stuhlschlacht! Es gab auch bei Beginn der Show immer noch gute Sitzplätze. Abends wird der Strand vom Hotel aus beleuchtet, sodass wir nach der Show gerne bei einem Drink das Spiel der Zebrakrabben mit dem Meer beobachteten ... sehr romantisch. Tagsüber fanden Wassergymnastik und Billard- und Tischtennistourniere statt. Billard und Tischtennis ist kostenlos (auf dem Hotelgelände vor der Rezeption). Daneben befindet sich ein Fitness-Center, das zu äußerst günstigen Preisen genutzt werden kann, besonders in der Regenzeit für Viele interessant. Das gesamte Hotelgelände ist sehr sauber, somit sind auch Strand und Pool frei von Müll. Es gibt an jeder Treppe zum Strand und am Pool eine Dusche. Am Strand stören den Einen oder Anderen ein paar Algen. Da wir aber wegen der vereinzelten Korallenplateaus im Wasser eh Badeschuhe trugen, störten uns die Algen nicht. Wer gerne taucht .... im Korallenfels unterhalb des italiensische Restaurants befinden sich die Peponi-Divers. Diese veranstalten auch Schnuppertauchen im Pool. Sehr viel Unterhaltung gibt es am Strand durch die Beachboys und Tuchverkäuferinnen. Anfangs erscheinen sie einem lästig, aber wenn die Fronten geklärt sind ... man entweder etwas gekauft hat oder entschieden-freundlich verdeutlicht hat, dass man nichts kaufen möchte, kann man sich durchaus auch ganz entspannt mit ihnen unterhalten. Mit Englisch kommt man gut durch, einige unter ihnen sprechen sogar sehr gut deutsch.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im August 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Yvo & Uwe |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


