Kleines Mittelklassehotel mit familiärem Charme und tollem Service. Das Hotel verfügt über ca. 100 Zimmer in 2-stöckigen Gebäuden. Sauberkeit wird groß geschrieben und dies nicht nur in den Zimmern der Gäste. Wir hatten das AI- Programm gewählt und waren davon recht angetan. Zu unserer Reisezeit waren einige Deutsche, Österreicher und einige Finnen im Hotel. Am Wochenende kommen dazu dann auch ein paar Einheimische. An der Reception steht auch ein Internetzugang zur Verfügung und WLAN ist verfügbar. Handyerreichbarkeit ist gegeben. Preisleistungsverhältnis ist für uns Europäer recht gut, aber Vorsicht beim Geldwechsel. Im Hotel bekommt man nicht wirklich viel für seine guten Euros. Da kann man besser gleich mit € shoppen gehen. Das gilt gleichermaßen für den US-$. Wenn man am Strand spazieren gehen möchte, dann am Strand in Richtung Süden(Mombasa) gehen, dieser Strandabschnitt ist unverbaut, also weder Händler noch Hotels, für Strandläufer optimal. Wer sich nach links wendet, kommt an dem Spießrutenlauf der Händler nicht wirklich vorbei. Am Hotel-Strand gibt es auch ein paar ganz nette Jungs, die wollen Safaris verkaufen. Da läuft so ein recht molliges Etwas mit einem meist weißem Hemd und einer Art Cowboyhut rum, das ist Ali-Baba. Die Truppe besteht aus 4 Leuten, das findet man recht schnell heraus, schmunzel. Der eigentliche Boss ist aber Mohammad ein eher kleiner dunkelhäutiger Muslime. Hat immer sein kleines Käppchen auf. Die sprechen alle fast perfekt deutsch. Wer noch keine Safari gebucht hat aber etwas erleben möchte kann hier bei den Jungs wirklich unbedenklich buchen, wir haben es getan. Wir haben eine 3 Tagestour mit Amboseli-NP und Tsavo-West NP gebucht. Der Verlauf war sehr professionell von Mohammad gestaltet, wir haben alle Tiere gesehen, die man in Kenia sehen kann. Außer das Nashorn, das ist in Kenia nicht mehr möglich, leider. Wir waren mit einem geländegängigen Bus zu viert unterwegs und das war genau richtig. Vieleicht gleich ein Tip fürs Gepäck. Lasst Euch im Hotel einen großen Plastiksack geben und packt da eure Tasche während der Fahrt im Bus oder Jeep rein, schmunzel, so müsst ihr keine staubroten Klamotten tragen. Am Kilimanjaro haben wir in einem Zeltdorf (KIBO Safari-Camp)übernachtet, allerding mit allem Komfort, Pool, eigener Dusche im Zelt und auch mit WC, das war sehr romantisch. In Tsavo West waren wir in der Sarova Salt Lick Lodge, ein Hotel auf Stelzen, das war phantastisch wenn abends die Tiere zum Wasserloch kamen. Wir habe in den 3 Tagen so viel erleben dürfen, dass ich hiermit Mohammad nochmals herzlichst danken möchte. Was kann man sonst noch in Mombasa und Umgebung erleben. Krokodilpark ist sehenswert aber vieleicht nicht jedermanns Geschmack. Haller-Park ist ein Tierpark den man mit Kinder auf jeden Fall wegen der Giraffenfütterung machen sollte. Wir haben uns oft ein Tuktuk gemietet und haben auch andere Strände besucht, das war richtig interessant. Wenn man etwas kaufen möchte, dies soll ja ab und an der Fall sein, hier muss man dringlichst handel, sonst wird man aufs Ärgste abgezogen. Schnitzereien können recht preiswert sein und Taschen sind auch recht nett(so meine Frau). So unglaublich es klingt, nehmt Socken mit, darauf steht der Kenianer. Auch alte T-Shirts und andere Kleidung wird gern angenommen. Also nicht vergessen. Für die Kinder dürfen es auch ein paar Süßigkeiten oder Stifte, Kugelschreiber oder Liner sein, die freuen sich darüber, vor allem auf Safari. Geld sollte gegenüber Kindern ein absolutes Tabu sein, es gibt schon genügend Bettler und Schnorrer.
Die Zimmer sind nicht riesig aber recht zweckmäßig ausgestattet und haben Klimaanlage. Das Bad hat eine große Dusche in der man sich auch bewegen kann. Einziges Manko ist die Wasserversorgung. Wir hatten ein Zimmer im ersten Stock und dort war der Wasserdruck so gering, dass Duschen und Haare waschen schon arg zeitaufwendig waren. Aber wir hatten Urlaub und damit auch Zeit! Bad wurde täglich gereinigt und mit Sanitärartikeln aufgefüllt. Fernsehen ist ebenfalls möglich, deutsche Sender jedoch nur im Fernsehraum in der Nähe der Bar. Die Kleiderschränke haben keine Türen, was aber bei der hohen Luftfeuchtigkeit auch absoluten Sinn macht. Unser Balkon lag pool- und gartenwärts, das nutzen wir so manchen Abend.
Es gibt einen großen Speisesaal und Außenplätze unter Palmen oder Sonnensegeln. Hier konnten wir je nach Wetter und Laune Platz nehmen, Der Service war immer gleich gut. Das Hotel bereitet viele Lebensmittel selbst zu(Wurst,Käse, Marmeladen usw.), das hat uns bestens gefallen und war immer sehr lecker. Die Managerin verzichtet hier lieber auf unnötige Quantität und setzt mehr auf die Qualität der Speisen. Das Essen spielt sich auf Grundlage eines Buffetts ab und ist sehr abwechslungsreich. Fleisch wechselt sich mit leckerem frischen Fisch ab, hier musste sich jeder austoben können und etwas finden können. Da gab es ein leckeres Gemüse, welches sich auf dem fast 3-wöchigen Speiseplan leider nicht wiederholte. Mehrere Sorte Wurst und Käse, das fanden wir schon toll. Der Küchenstil war länderübergreifend von Afrikanisch, asiatisch bis europäisch. Die Atmosphäre in den Servicebereichen ist echt klasse, da werden Stühle gerückt und nach ein paar Tagen weiß der Service schon welche Trinkgewohnheiten man zu den Mahlzeiten hat. Die Managerin hat auch ein Fabel für Katzen, schmunzel, davon gibt es meines Erachtens mindestens 5. Der uneingeschränkte Chef ist Schröter,G., er versteht es über die Maßen sich bei allen Gästen einzukratzen,hahahaha, das Ganze fängt auch recht harmlos an. Sein erbärmliches herzerweichendes jammern lässt kein Urlauberherz kalt und voller Barmherzigkeit lässt man Schröter in der Nähe seines Tisches gewähren.Dabei sollte man sein Essen aber besser nicht aus den Augen lassen, grins, ein absoluter Bandito! Aber zurück zum Service. Man ist sehr zuvorkommend, so dass es einem nicht schwer fällt immer mal wieder ein Trinkgeld zu geben.
Der Service, schmunzel, das hatten wir trotz der schon guten Kritiken so nicht erwartet. Das Personal unter Leitung der deutschen Chefin(Kathrin) ist immer bemüht, jedem Gast das Gefühl zu vermitteln, man ist zu Hause. Immer ein freundliches Lächeln und sehr zuvor kommend. Das ist in allen Servicebereichen so, vom Beach- und Poolboy, Service im Restaurant und Baar bis hin zur Rezeption, man fühlt sich immer sehr umsorgt ohne das dieser Service aufdringlich wirkte. Wann kommt schon mal ein Poolboy vorbei um einem die Sonnenbrille zu spülen und auf Hochglanz zu polieren, ganz einfach mal so, hahaha. Zu Beschwerden können wir NICHTS aussagen, wir hatten keine. Wer in Kenia zum Zahnarzt muss, der kann wirklich was erzählen, schmunzel. 2 Tage vor unserer Safari gabs abend einen leckeren Schweinekrustenbraten, dem kann man einfach nicht widerstehen. Hab mir jedenfalls einen Eckzahn dabei abgebrochen. Da war guter Rat teuer bzw. nicht wirklich Rettung in Sicht. Am nächsten Morgen zur Managerin Kathrin und den Fall geschildert. Ihr fiel gleich ein, dass Sie auch eigentlich mal da vorschauen müsste und rief ihren Zahnarzt gleich einmal an. Wie sich herausstellte, ein alter indischer Militärarzt. Mir war plützlich etwas flauer zumute als ich das hörte. Kathrin versicherte mir allerdings, dass er sein Handwerk durchaus verstünde und ich einen Termin um 11:15 Uhr hätte. Wir hatten eh eine Stadtrundfahrt durch Mombasa gebucht, da hat es ganz gut gepasst. Nach Mombasa City fährt man eigentlich nur wegen des Wahrzeichens, den Stoßzähnen an der Hauptstraße hin. Ansonsten wenn man nicht gerade einen wichtigen Arzttermin haben sollte, sollte man sich das besser sparen, Nichts für Zartbesaitete und geruchstechnisch ein absolutes NoGo. Anlaufstelle das Mombasa-Hospital und mein indischer Militärarzt der auch Denist ist. Beim Eintreten in die geheilgten Räume des Zahnarztes machte ich eine Zeitsprung um ca. 50 Jahre zurück. Der Charme der britischen Kolonialzeit war überall offensichtlich spürbar und mein Zahnarzt schien den Zeitsprung auch recht passabel überstanden zu haben. Wir verständigen uns also eher mit Händen und Füßen, fanden aber letztendlich heraus, dass eine Reparatur durchaus realisierbar war. Nach 20 Minuten konnte ich repariert die Stadtrundfahrt weiter fortsetzen. Diese Reparatur hat mich ganze 45 € gekostet, also kein Touristenwucher wie anderorts in Europa üblich.
Das Bahari liegt auf einem Korallenstock und ist über 2 Treppen mit dem Strand verbunden. Auf den Zwischenetagen gibt es eine Pizzeria, Tauchschule und Liegeplätze unter Palmen, inkl. der romantischen Hängematten. Nyali-Beach ist ein Nobelvorort von Mombasa, damit ist es auch um das Hotel recht sauber. Restaurants in der Nähe, gibt es nicht, lediglich eine Shopping-Meile in ca. 20min Entfernung. Der kürzeste Weg dahin ist eigentlich am Strand in Richtung Norden und dann am letzten Hotel links abbiegen. Vor dem Hotel gibt es zahlreiche Möglichkeiten mit dem Taxi , Moped oder Tuktuk in alle Richtungen zu fahren. Die Preise unbedingt vorher fest aushandeln
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Freizeitangebote könnte man am Strand in Anspruch nehmen wenn da nicht diese total nervenden Strandhändler wären. Hier muss man absolut hart verpackt und schmerzfrei sein und die Jungs links liegen lassen. Wenn ihr nichts kaufen wollt, dann sollte man auch Nichts anschauen. Vieleicht soviel, auf den hoteleigenen Liegen seid ihr sicher, da dürfen die Jungs nicht hin. Das ist natürlich blöd wenn man am Meer ist und auch mal in den ind. Ozean steigen möchte, ist aber leider so in Kenia. Die hoteleigene Security ist aber immer nur ein paar Schritte entfernt, also keine Panik. Da sind allerdings auch ein paar nette Jungs drunter, siehe in den Tipps
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3 Wochen im Mai 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jürgen |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 30 |


