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Susanne (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Mai 2012 • 3 Wochen • Strand
Vor Renovierung oder Betreiberwechsel
Das "Luxury Bahia Principe Ambar" wurde umfassend renoviert und am 01.11.2018 wiedereröffnet (Quelle: Hotelmanagement, Stand: Dezember 2018).
Amerikanisches Clubhotel mit Badelatschen-Atmosphäre
4,7 / 6

Allgemein

Die Ambar Anlage ist wunderschön mit Palmen und Rasen umgeben, Gärtner sieht man den ganz Tag rumwuseln. Alles sehr gepflegt und sauber. Was leider negativ auffiel, war die Kleiderordnung im Main-Restaurant. Die Herren durften zu keiner Zeit ein Achselshirt anziehen, jedoch in Badeshorts und Badelatschen zum Abendessen kommen. Die Damen sahen teilweise nicht besser aus. Durchsichtige Shirts über einen Tanga, Shorts wo man teilweise die Pobacken sah, barfuss, Ausschnitt bis zum Bauchnabel... so was schlimmes haben wir noch nie in einem 5* Haus kennengelernt. Der Manager sagte nur, man muss sich nach den Amerikanern richten und die laufen eben so rum! Tolle Aussage! Wir fühlten uns teilweise wie in einem Strandrestaurant und das abends! Auch in den sogenannten Spezialitätenrestaurants ging es nicht besser zu. Ich glaube nicht, dass wir nochmals dort Urlaub machen, ich lege ein wenig mehr Wert auf Stil/Atmosphäre, sonst würde ich direkt ein Clubhotel buchen! Für Leute, die diese Lässigkeit mögen, ist das Hotel ideal, denn das Essen ist wirklich hervorragend. Auch das Türknallen haben wir in keinem anderen Hotel so extrem erlebt und wir verreisen 3 x im Jahr!


Zimmer
  • Gut
  • Wir hatten ein Superzimmer ganz vorne mit Eckbalkon und Blick auf Meer und Pool in der 3. Etage. Leider haben die ganzen Türen im Hotel keine Dichtungen, so dass man nachts ständig vom Türenknallen geweckt wird, da viele Leute wohl zu faul waren, die Tür leise zu schließen. Unser Zimmer hatte eine Dusche und Whirpoolbadewanne und ein großes Waschbecken. Die Toilette ist offen im Badezimmer integriert, was uns als Ehepaar aber nicht störte. Man hat am Bett gesehen, dass teilweise der Lack schon ab war, aber wir waren ja auch nur zum Schlafen dort. Kaffeemaschine war vorhanden, haben wir aber nicht genutzt. TV hatte wie üblich nur die Deutsche Welle und viele amerikanische und spanische Sender. Klimaanlage lief ruhig, Ventilator hing NICHT über dem Bett - wie unlogisch - sondern kurz vom Balkon, warum auch immer.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Essen im Hauptrestaurant war vorzüglich, aber wiederholte sich leider wöchentlich, da die Thementage feststehen. Montags z.B. mexikanisch, dienstags amerikanisch usw., man konnte das umgehen, wenn man eine Essrichtung nicht mochte, indem man sich ein Spezialitätenrestaurant buchte. Wir waren im Steakhouse - einfach klasse, dort bekamen wir auch richtig schön dicke Steaks, die im Hauptrestaurant leider mickrig und dünn ausfielen. Nachdem wir den Koch "bestochen" hatten, bekamen wir auch immer die leckeren dicken Filetsteaks, die nebenan im französischen Restaurant serviert wurden. Das war dann natürlich weltklasse. Des Weiteren gab es Hummer, Kassler - und der war richtig toll - , Lamm, Kalb, Spanferkel, Hähnchenfilet und so vieles mehr. Morgens sorgt ein singender Koch, der für Eier und Omeletts zuständig ist, schon für gute Laune. Die Athmosphäre habe ich oben schon erwähnt, für Trinkgelder ist wohl jeder Kellner zugänglich, wenn man was gab, wurde man auch umworben, manchmal schon zu viel.... In der ersten und dritten Woche war eine Sektbar morgens aufgebaut, wo man auch Bloody Mary bekam. Viele Leute tranken sich dann schon mit Mary warm und vergassen den Bloody, dementsprechend war auch manchmal die Lautstärke im Saal. Warum es in der 2. Woche keine Sektbar gab - keine Ahnung, man bekam den Sekt aber auch nach Wunsch vom Kellner gebracht. Beim franz. Spezialitätenrestaurant ist wohl nur der Name französisch und die Portionsgröße, sonst konnten wir eigentlich nichts typisches Französisches erkennen... war aber trotzdem sehr lecker!


    Service
  • Gut
  • Gut! Und das überall. Besonders im Hauptrestaurant wurden wir zuvorkommend bedient. Auch an der Pool- oder Strandbar ging es fix zu. Gut, wenn die Amis dort waren und mit ihren Dollarscheinen nur so um sich warfen, musste man mal etwas länger warten, aber es ist keiner verdurstet und man ist ja auch im Urlaub. Nur die Damen, die die Gäste an den Liegestühlen rund um den Pool bedienen sollen, den konnte man beim Laufen die Schuhe besohlen, aber wir haben uns unsere Drinks immer selber geholt, so waren sie auch frisch und noch kalt! Zimmer wurde immer gut und gründlich gereinigt. Nur die Befüllung der Minibar machte Probleme, wir hatten den Wunsch nach nur 2 Sorten - das klappte mal, mal nicht. Der Gästeservice war hier auch nicht hilfreich und sehr unkooperativ. Wäscherei war preiswert, eine Hose kostete mit Tax 2,50 US$.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Ambar liegt direkt am Strand, vom Flughafen sind es mit Privattransfer knapp 35 Minuten gewesen. Im Hotel und den anderen Bahia Hotels gibt es zwar sogenannte Shops, die sind aber sehr teuer. Im Pueblo nahe dem Bavaro gibt es einen Souvenir-Markt, dort kann man eigentlich gut handeln, wenn man Souvenirs mit nach Hause nehmen möchte. Ausflüge haben wir nicht unternommen, da wir zum 15. Mal auf der Insel waren und schon fast alles gesehen haben, was uns interessiert.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    R., der für das Ambar zuständige Animateur, war eher dem Mama Juana und Whiskey zugetan, als der Animation. Schon morgens bettelte er die Urlauber an, die ihm an der Poolbar was zu trinken besorgen sollten. NAchmittags fiel dann teilweise die Wassergym aus, weil R. "ruhte". Schade aber auch, denn der Kerl konnte das richtig gut. Handtuchreservierungen auf den Liegen wurden vor 8.00 Uhr rigoros von den Securityleuten abgeräumt und deponiert, fand ich gut... aber nur für 1,5 Wochen, denn dann hatten sich viele Amerikaner beschwert und schwupps durften die Liegen wieder vorreserviert werden. Aber da das Hotel bei weitem nicht ausgebucht war, gab es keine Probleme, auch um 10.00 Uhr eine Liege am Pool und/oder Strand zu bekommen. Am Strand vielleicht nicht in der ersten Reihe, aber da war sowieso zu viel Trubel. Die Amis bringen ihre eigene Musik mit und es interessiert die herzlich wenig, dass die Poolbar auch Musik macht, nein man hörte dann HIpHop oder so nen Quark. Auch am Strand musste man schauen, dass man sich nicht neben so eine Clique legt, die ihre eigenen Ghettoblaster bei sich hatten. Wir haben eigentlich ein Erwachsenenhotel gebucht, aber diese Gäste benahmen sich teilweise schlimmer als Kinder - und die Security guckte zu! In der Lobby stehen 3 PC's mit kostenlosem Internetzugang und Skype, allerdings stürtzten die Dinger mit Regelmäßigkeit einmal am Tag ab. Abendunterhaltung im Amber eher dürftig, meist nur Musik, manchmal auch Livemusik, allerdings im Nachbarhotel totale Action mit LIveshows etc.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3 Wochen im Mai 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Susanne
    Alter:46-50
    Bewertungen:21